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Poster zu Travessia

Travessia

2022

KomödieDramaSoap
LW

Lilo Wanders

Ernst-Johann „Ernie“ Reinhardt ist ein deutscher Schauspieler und Travestiekünstler, der fast ausschließlich in einer weiblichen Rolle unter dem Namen Lilo Wanders auftritt. Ernie Reinhardt wurde als Sohn des Kaufmanns Hermann Reinhardt (1924–1960) und seiner Frau Karin, geb. Schubert (1929–2017), in Celle geboren und wuchs in Dorfmark bei Bad Fallingbostel in der Lüneburger Heide auf, wo sein Vater ein Lebensmittelgeschäft betrieb. In Walsrode besuchte er das Gymnasium Walsrode, bis er im Alter von 18 Jahren nach Hamburg zog, um Bibliothekswesen zu studieren. Währenddessen machte er ein Praktikum in Bremen. Das Studium brach er ab. In Bremen wurde Reinhardt Mitglied eines Schwulenchors und ging mit einer schwulen Theatergruppe auf Tournee. In den 1980er-Jahren lebte Reinhardt in Hamburg und trat hier mit schwulen Ensembles und in Soloprogrammen in der alternativen Theaterszene der Hansestadt auf, u. a. mit Corny Littmann. Am 8. August 1988 eröffnete Reinhardt gemeinsam mit Littmann auf der Reeperbahn in Hamburg das Schmidt Theater. Durch schrille Unterhaltung erregte er schnell Aufsehen und erreichte eine regionale Bekanntheit. Kurze Zeit später entstand auf der Bühne des Schmidt-Theaters die Kunstfigur Lilo Wanders, angelegt als bissige, alternde Theaterdiva mit zahlreichen Allüren. Vorbild hierfür war die Schauspielerin Evelyn Künneke (1921–2001). Anfang der 1990er-Jahre war Lilo Wanders ein fester Bestandteil der Schmidt Mitternachtsshow im NDR Fernsehen (damals N3 genannt). Lilo Wanders ist eine beim Deutschen Patent- und Markenamt auf Ernst-Johann Reinhardt eingetragene Marke. Von 1994 bis 2004 moderierte Reinhardt in der Travestie-Rolle der Lilo Wanders die Fernsehsendung Wa(h)re Liebe beim Fernsehsender VOX, was der Figur bundesweite Bekanntheit einbrachte. Mit den Theaterstücken Die Mythomanin über Evelyn Künneke und Der graue Engel über Marlene Dietrich (verfasst von Moritz Rinke) trat Reinhardt bundesweit auf. Daneben führte er als Lilo Wanders gelegentlich durch Varietéprogramme, moderierte Gala-Abende, spielte Rollen in Kino- und Fernsehfilmen und war Gast in Fernseh-Shows, wie bei Blond am Freitag im ZDF. Im September 2010 war Reinhardt in zwei Folgen der ARD-Telenovela Rote Rosen zu sehen. Seit April 2011 führt er als Lilo Wanders Einheimische und Touristen in der „Tour de Schmidt“ und seit 2012 als Mitglied der Olivia-Jones-Familie in der „Tour de Wanders“ über die Reeperbahn und zeigt seine Lieblingsecken in und um St. Pauli. 2016 trat er in der Show „Schwiegertochter gesucht“ auf und half einer Teilnehmerin bei diversen Sexthemen. Er ist Initiator, Mitgründer und Vorstand der 2021 gegründeten "Come Out! Stiftung". Am 22. Dezember 2022, im Rahmen des Massengeschmack-TV Adventskalenders, hat Wanders das Sex- und Erotikmagazin Massengeschnackseln veröffentlicht. (Quelle: Wikipedia)

GP

Georg Preuße

Georg Preuße ist ein deutscher Schauspieler, der vor allem als Travestiekünstler unter dem Namen Mary bekannt wurde

Foto von Barry Humphries

Barry Humphries

Besetzung · Bekannt für Der Hobbit: Eine unerwartete Reise, Finding Nemo

John Barry Humphries, AO, CBE war ein australischer Komiker und Schauspieler sowie Satiriker und Autor. Insbesondere im englischsprachigen Raum erreichte er mit seiner Verkörperung verschiedener Kunstfiguren eine hohe Popularität; am bekanntesten wurde er mit der Travestierolle als Dame Edna Everage.

Foto von Alexis Arquette

Alexis Arquette

Besetzung · Bekannt für Chucky und seine Braut

Alexis Arquette (28. Juli 1969 – 11. September 2016) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Transgender-Aktivistin. Geboren in Los Angeles, war sie das vierte von fünf Kindern des Schauspielers und Regisseurs Lewis Arquette und der Schauspielerin Brenda Olivia „Mardi“ (geb. Nowak). Ihre Familie war tief in der Unterhaltungsbranche verwurzelt; Alexis war die Schwester der Schauspieler Rosanna, Richmond, Patricia und David Arquette. Ihre Karriere begann bereits in jungen Jahren: Mit zwölf Jahren wirkte sie im Musikvideo „She’s a Beauty“ von The Tubes mit und gab ihr Filmdebüt in „Down and Out in Beverly Hills“ (1986). Bekannt für ihre Vielseitigkeit, trat Arquette oft als Travestiekünstlerin unter dem Namen „Eva Destruction“ auf, bevor sie ihren Weg zur geschlechtsangleichenden Operation öffentlich machte. Ihre Filmografie umfasst ein breites Spektrum an Rollen, von Hauptrollen in kleineren Produktionen wie „Jumpin' at the Boneyard“ (1992), „Things I Never Told You“ (1996) und „I Think I Do“ (1997) bis hin zu Auftritten in Mainstream-Hits wie „Threesome“ und „Pulp Fiction“ (beide 1994), „The Wedding Singer“ und „Bride of Chucky“ (beide 1998), „She's All That“ (1999) und „Urlaubsreif“ (2014). Arquettes Privatleben war geprägt von ihrem starken Engagement für die Transgender-Community und ihrer Offenheit über ihren eigenen Transitionsprozess, der in dem Film „Alexis Arquette: She's My Brother“ dokumentiert wurde. Trotz gesundheitlicher Herausforderungen, darunter eine HIV-Infektion im Jahr 1987 und spätere Komplikationen, blieb Arquette bis zu ihrem Tod im Jahr 2016 im Alter von 47 Jahren eine aktive Persönlichkeit im Showbusiness und im Aktivismus.

Foto von Clare Foster

Clare Foster

Besetzung · Bekannt für Heads of State, The Bill

Clare Foster (*24. Juli 1980 in Southend-on-Sea, Essex, England) ist eine britische Schauspielerin mit umfangreicher Karriere im Theater, Film und Fernsehen. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Rolle als PC Millie Brown in der ITV-Serie The Bill und durch Auftritte in Serien wie The Crown, Sherlock, Taboo und The Ex-Wife. Foster hat sich besonders im Theater einen Namen gemacht, mit zahlreichen Engagements im West End, darunter in Produktionen wie Crazy for You (2011), Travesties (2016–2017), für die sie eine Olivier-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt, und Consent (2018). 2024/2025 spielt sie die Rolle der Elowen Keene in der West-End-Produktion von The Curious Case of Benjamin Button, wofür sie 2025 erneut für einen Olivier Award als beste Hauptdarstellerin in einem Musical nominiert wurde. Im Film war sie unter anderem in Holmes & Watson (2018, uncredited) und Black Forest (2012) zu sehen. Zudem lieh sie ihre Stimme der Figur Charlotte im Videospiel The Dark Pictures: Switchback VR (2023). Clare Foster ist für ihre Vielseitigkeit bekannt, sowohl in dramatischen als auch musikalischen Rollen, und wurde mehrfach für ihre Bühnenarbeit ausgezeichnet, darunter mit dem Manchester Theatre Award für beste Schauspielerin.

Foto von Stephanie Cayo

Stephanie Cayo

Stephanie Cristina Cayo Sanguinetti (* 8. April 1988) ist eine peruanische Schauspielerin, Sängerin, Model und Tänzerin. Sie hat sich international in Peru, Kolumbien, Mexiko und Spanien einen Namen gemacht und wurde mit renommierten Preisen wie dem India Catalina Award als Beste Hauptdarstellerin und dem TVyNovelas Award für ihre Rolle in der kolumbianischen Serie „El Secretario“ (2012) ausgezeichnet. Darüber hinaus gilt sie als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der hispanischen Unterhaltungsbranche auf Streaming-Plattformen. Ihre Fernsehkarriere begann sie im Alter von zehn Jahren in Peru mit Auftritten in Werbespots und ihrem Debüt in der Kindertelenovela „Travesuras del corazón“ (1998). Regionale Bekanntheit erlangte sie mit 16 Jahren durch die Hauptrolle in der Serie „Besos robados“ (2004), einer internationalen Koproduktion, die ihr half, auch außerhalb ihres Heimatlandes bekannt zu werden. Nach ihrem Umzug nach Kolumbien, um ihre Schauspielausbildung fortzusetzen, wirkte sie in einflussreichen Produktionen wie „La marca del deseo“ (2007), „Doña Bella“ (2010) und „La Hipocondríaca“ (2013) mit und schaffte den erfolgreichen Übergang von Jugendrollen zu anspruchsvolleren Hauptrollen. Seit 2015 konzentriert sich ihre Karriere auf den internationalen Markt und das Filmgeschäft. Sie gehörte zur Hauptbesetzung der Netflix-Serie „Club de Cuervos“ (2015–2019), der ersten spanischsprachigen Eigenproduktion der Plattform, die ihr europaweite Bekanntheit verschaffte. Im Filmbereich spielte sie unter anderem in der spanischen Komödie „Yucatán“ (2018), dem amerikanischen Actionfilm „Force of Nature“ (2020) – an der Seite von Mel Gibson – und „Without Saying Goodbye“ (2022), dem ersten peruanischen Spielfilm, der exklusiv für Netflix produziert wurde. Neben ihrer Schauspielkarriere wagte sie sich mit ihrem Debütalbum Llegaré (2011) auch in die Musik und ist Gründerin der Schule für darstellende Künste Dance Studio in Lima.