Suchen

Todesmelodie
1971
Mexiko, zur Zeit der Revolution: Juan Miranda, Anführer einer Banditenfamilie, trifft auf Sean Mallory, einen irischen Sprengstoffexperten der Armee, der sich auf der Flucht vor den Engländern befindet. Als Juan Seans ausgesprochen nützliche Fertigkeiten in Sachen Dynamit erkennt, überredet er ihn schließlich, sich seiner Truppe anzuschließen, die gerade im Begriff ist, die Bank von Mesa Verde auszurauben. Zusammen mit dem Revolutionsführer Dr. Villega planen sie die Attacke der Bank - die jedoch, wie sich herausstellt, anstelle von Geld nur politische Gefangene beherbergt und die Banditen unfreiwillig zu Helden der Revolution macht.

Rod Steiger
Besetzung · Bekannt für Todesmelodie, The Philco Television Playhouse
Rodney Stephen Steiger (* 14. April 1925 in Westhampton, Long Island, New York; † 9. Juli 2002 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er gewann 1968 den Oscar als bester Hauptdarsteller für seinen Auftritt im Rassismusdrama In der Hitze der Nacht, weitere Filmklassiker mit ihm sind Die Faust im Nacken, Doktor Schiwago und Todesmelodie. Steiger trat seit seinem Debüt mit einer kleinen Rolle in Fred Zinnemanns Drama Teresa in mehr als hundert Filmen auf. Für Die Faust im Nacken und Der Pfandleiher war er jeweils für einen Oscar nominiert, für Der Pfandleiher erhielt er den Silbernen Bären auf der Berlinale 1964. 1965 spielte er eine der Hauptrollen in David Leans Doktor Schiwago, einem der größten Filmerfolge der 1960er Jahre. 1968 erhielt er den Oscar für seine Rolle als Sheriff Bill Gillespie neben Sidney Poitier in dem Film In der Hitze der Nacht. Für seine Rolle in diesem Film erhielt er weitere Auszeichnungen, u. a. einen Golden Globe, einen British Film Academy Award, einen Laurel Award und einen Preis des New York Film Critics Circle. Der Film markierte den Karrierehöhepunkt für Steiger, der in seiner weiteren Rollenwahl eher glücklos war und ab den späten 1960er Jahren kaum noch große Filmerfolge verbuchen konnte. Die Hauptrollen in den Filmen Patton und Der Pate, die zu großen Kassenhits wurden, lehnte er ab. In den 70er Jahren trat er häufig in europäischen Produktionen auf, in denen er historische Figuren darstellte. So spielte er 1970 in Sergei Bondartschuks Filmepos Waterloo Napoleon Bonaparte und übernahm 1974 die Titelrolle in Carlo Lizzanis Film Mussolini – Die letzten Tage. Den Duce spielte er ein zweites Mal 1981 in Omar Mukhtar – Löwe der Wüste. Die Rolle des römischen Prokurators Pontius Pilatus übernahm er in der Miniserie Jesus von Nazareth (1977). 1982 trat er in Hans W. Geißendörfers Verfilmung des Romans Der Zauberberg von Thomas Mann als Mynheer Peeperkorn auf. In seiner vorletzten Rolle, in Der Himmel von Hollywood nach dem Roman von Leon de Winter, spielte er 2001 unter der Regie von Sönke Wortmann.

Vivienne Chandler
Besetzung · Bekannt für Todesmelodie
Vivienne Chandler (* 6. November 1947 in Abingdon, England; † 6. Juni 2013 in London) war eine britische Schauspielerin und Fotografin. Chandler trat erstmals im Fernsehen für ITV Playhouse in Erscheinung und spielte zu Beginn der 1970er Jahre kleinere Rollen in einigen Kinofilmen wie Uhrwerk Orange oder Todesmelodie. Auch in den 1980er Jahren war sie in etlichen Rollen, auch für Musikvideos, zu sehen. 1997 trat sie letztmals vor die Kameras.

Romolo Valli
Besetzung · Bekannt für Todesmelodie
Romolo Valli (* 7. Februar 1925 in Reggio nell’Emilia; † 1. Februar 1980 in Rom) war ein italienischer Schauspieler. Valli schloss ein Jurastudium in Parma 1949 ab, das er seinem Vater zuliebe unternommen hatte. Sofort danach widmete er sich aber seiner Leidenschaft, dem Theaterspielen, und schloss sich der Schauspieltruppe Il Carozzone um Fantasio Piccoli an. 1952 wechselte er zum Piccolo Teatro di Milano, mit dem er auch eine Südamerikatournee durchführte; 1954 gründete er mit etlichen Kollegen eine eigene Truppe, die Compagnia deigiovani, der er bis 1974 verbunden blieb. Ende der 1950er Jahre begann er seine Kinokarriere, während der er mit Regisseuren wie Vittorio De Sica, Luchino Visconti, Joseph Losey und Mario Monicelli zusammenarbeitete. So spielte er unter anderem bei Visconti den konservativen Pater Pirrone in Der Leopard (1963) und den etwas schleimigen Hotelmanager in Tod in Venedig (1971), unter De Sica in dem oscarprämierten Der Garten der Finzi Contini (1970) den Vater der von Lino Capolicchio verkörperten Hauptfigur. Seine Rollen wählte er sorgsam aus; so sind Auftritte in Genrefilmen wie Non stuzzicate la zanzara oder Todesmelodie (unter Regie von Sergio Leone als Dr. Villega) spärlich gesät.