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Quincy
1976
Quincy ist eine US-amerikanische Krimiserie, die vom 3. Oktober 1976 bis zum 11. Mai 1983 auf NBC gesendet wurde. Die Hauptrolle spielte Jack Klugman als Dr. Quincy, ein Gerichtsmediziner, der daran arbeitet, die Ursachen von fragwürdigen Todesfällen herauszufinden.

Quincy Jones
Quincy Delight Jones Jr. war ein US-amerikanischer Musikproduzent, Komponist, Arrangeur, Dirigent, Trompeter und Bandleader. In seiner sieben Jahrzehnte umspannenden Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 28 Grammy Awards, einen Primetime Emmy Award und einen Tony Award sowie Nominierungen für sieben Oscars und vier Golden Globe Awards. Jones erlangte in den 1950er-Jahren als Jazz-Arrangeur und -Dirigent Bekanntheit, bevor er Anfang der 1960er-Jahre Pop-Hits für Lesley Gore produzierte und als Arrangeur und Dirigent an mehreren Kollaborationen zwischen Frank Sinatra und dem Jazzmusiker Count Basie mitwirkte. Jones produzierte drei der erfolgreichsten Alben von Michael Jackson: „Off the Wall“ (1979), „Thriller“ (1982) und „Bad“ (1987). 1985 produzierte und dirigierte Jones den Benefizsong „We Are the World“. Jones komponierte zahlreiche Filmmusiken, unter anderem für „Der Pfandleiher“ (1965), „In der Hitze der Nacht“ (1967), „Kaltblütig“ (1967), „Charlie staubt Millionen ab“ (1969), „The Wiz - Das Zauberhafte Land“ (1978) und „Die Farbe Lila“ (1985). Für die Miniserie „Roots“ (1977) wurde er mit dem Primetime Emmy Award für die beste Musikkomposition einer Serie ausgezeichnet. Als Produzent der Wiederaufführung von „Die Farbe Lila“ (2016) erhielt er den Tony Award für das beste Musical-Revival.

Quincy Dunn-Baker
Quincy Dunn-Baker ist ein amerikanischer Schauspieler.
Quincy Paglaro
John Quincy Adams

Reginald "Fieldy" Arvizu
Reginald Quincy „Fieldy“ Arvizu (* 2. November 1969 in Bakersfield, Kalifornien, USA) ist der Bassist der US-amerikanischen Nu-Metal-Band Korn. Vor seiner Zeit bei Korn spielte er zusammen mit Munky, David Silveria (ebenfalls Gründungsmitglieder von Korn) und Richard Morrel in der Band L.A.P.D. (Love and Peace, Dude). „Fieldy“ ist die Abkürzung von „Garfield“ und bezieht sich auf die gleichnamige Comic-Katze. Fieldy spielt einen 5-string-Bass der Marke Ibanez, Modell SDGR SR5005, auch „K5“ genannt. Beim Spielen ist Fieldy bekannt für verschiedene Slaptechniken wie Double-Slapping, Double-Popping oder Standard-Finger-Style-Plucking und sein Palm Muting. Sein Standard Tuning ist: A, D, G, C, F. Obwohl er Linkshänder ist, spielt Fieldy seinen Bass rechtshändig. Während seiner Jugend wurde Fieldy maßgeblich vom Hip-Hop beeinflusst, was sich in seinen Bass-Riffs widerspiegelt. Neben dem Bass ist Fieldy bei Korn auch für Teile des Merchandisings zuständig. So entwirft er T-Shirts, Kappen, Sticker, Patches und sonstige Fanartikel für Korn. Außerdem wird vermutet, dass Fieldy sämtliche Albencover (bis auf das der „Issues“) entworfen hat. Bevor Fieldy seine Karriere als Musiker begann, verkaufte er Pflanzen und reinigte Teppiche. Am 10. März 2009 kam Fieldy's erstes Buch mit dem Namen „Got the life - my journey of addiction, faith, recovery and Korn“ in den USA auf den Markt.

Lee Remick
Lee Ann Remick (* 14. Dezember 1935 in Quincy, Massachusetts; † 2. Juli 1991 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Lee Remick kam als Tochter einer Bühnenschauspielerin zur Welt. Schon früh zog sie mit ihrer Familie nach New York, wo sie die Miss Hewitt's Classes absolvierte und Ballett-Unterricht bei Ruth Swoboda nahm sowie Modern Dance bei Charles Weidman. Sie hatte 1952 ihr Bühnendebüt während einer großen Show in einem Musik-Zirkuszelt in Hyannis Port, Massachusetts. 1953 spielte sie am Broadway in dem Stück Be Your Age und war ab diesem Zeitpunkt regelmäßig auf der Theaterbühne vertreten. 1966 war ihre Darstellung der tapferen Blinden in Warte, bis es dunkel ist (später mit Audrey Hepburn verfilmt) ein großer Erfolg, ebenso wie ihr Londoner Bühnendebüt zehn Jahre später in der Rolle der Raststättensängerin in Bus Stop (verfilmt mit Marilyn Monroe). Interessanter als ihre Filme in den 1970er Jahren werden Fernsehbearbeitungen ihrer Bühnenerfolge betrachtet, z. B. 1972 Sommer und Rauch, 1973 Der Mann, der zum Dinner kam. Auch in Fernsehspielen hatte Remick Erfolg, wie z. B. 1974 als Winston Churchills Mutter Jennie Churchill in Jenny, Lady Churchill oder 1979 als General Eisenhowers Chauffeurin und Geliebte in Ike. Trotz ihrer Krebserkrankung (Leber- und Nierenkrebs), die in den 1980er Jahren auftrat, arbeitete sie unermüdlich weiter auf der Bühne und im Fernsehen, wo sie 1989 in der Miniserie In 80 Tagen um die Welt spielte. Sie erlag ihrer Krankheit während der Vorbereitung auf die Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm Die junge Katharina. Ihre Rolle ging an Marthe Keller. Lee Remick war zweimal verheiratet. 1957 heiratete sie den Regisseur Bill Colleran, von dem sie 1968 geschieden wurde. Das Paar hatte zwei Kinder. In zweiter Ehe war sie von 1970 bis zu ihrem Tod mit dem Regisseur und Produzenten Kip Gowans verheiratet. Sie starb im Alter von 55 Jahren in ihrem Haus an einer Krebserkrankung.

Ruth Gordon
Ruth Gordon (* 30. Oktober 1896 in Quincy, Massachusetts; † 28. August 1985 in Edgartown, Massachusetts) war eine US-amerikanische Schauspielerin sowie Bühnen- und Drehbuchautorin. Sie gewann 1969 für ihre Nebenrolle in Rosemaries Baby den Oscar, für den sie zuvor bereits dreimal als Drehbuchautorin nominiert worden war.

Kevin O'Donnell
Kevin O'Donnell wurde am 21. Dezember 1976 in Quincy, Massachusetts, USA, als Kevin Francis O'Donnell Jr. geboren. Er ist Schauspieler und Autor.

Robert Ito
Besetzung · Bekannt für Quincy
Robert Ito (geboren am 2. Juli 1931) ist ein in Kanada geborener Synchron-, Fernseh- und Filmschauspieler japanischer Abstammung, der dem Fernsehpublikum vielleicht am besten durch seine Rollen als Sam Fujiyama in der NBC-Fernsehserie Quincy, M.E. und Lawrence 'Larry' Mishima in der CBS-Fernsehserie Falcon Crest bekannt ist.

Jordan Preston Carter
Jordan Preston Carter ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er ist vor allem bekannt für seine Rollen als Quincy Jr. in der Fernsehserie The Haves and the Have Nots (2013) und als Mark Petrie im Film Salem's Lot (2024).

Nastassja Kinski
Nastassja Kinski (geb. 24. Januar 1961, Nastassja Aglaia Nakszynski) ist eine in Deutschland geborene und in den USA lebende Schauspielerin, die in über 60 Filmen mitgewirkt hat. Kinski ist die Tochter des deutschen Schauspielers Klaus Kinski. Zu ihren Hauptrollen zählen ihre mit dem Golden Globe ausgezeichnete Darstellung der Titelfigur in Tess, ihre Rollen in zwei Erotikfilmen (Bleib wie du bist und Katzenmenschen) sowie Rollen in Wim Wenders' Filmen „Der falsche Zug“, „Paris, Texas“ und „In weiter Ferne, so nah!“. Von 1991 bis 1997 lebte Nastassja Kinski mit dem US-amerikanischen Musiker Quincy Jones (1933–2024) zusammen, mit dem sie eine 1993 geborene Tochter hat, Kenya Kinski-Jones, die als Model arbeitet.

Jack Klugman
Besetzung · Bekannt für Quincy, Die zwölf Geschworenen, Twilight Zone - Unwahrscheinliche Geschichten
Jacob Joachim „Jack“ Klugman (* 27. April 1922 in Philadelphia, Pennsylvania; † 24. Dezember 2012 in Northridge, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch den Film Die zwölf Geschworenen sowie die Sitcom Männerwirtschaft neben Tony Randall; durch die Titelrolle des Dr. R. Quincy in der Fernsehserie Quincy konnte er seine Popularität noch festigen. Klugman wurde vor allem durch seine Rolle als Sportjournalist Oscar Madison in der US-Fernsehserie Männerwirtschaft (orig. The Odd Couple) bekannt, die in Deutschland vom ZDF ausgestrahlt wurde. Sein Partner in der Serie war Tony Randall als Felix Unger. Die Serie wurde von 1970 bis 1975 produziert und basierte auf Neil Simons Theaterstück Ein seltsames Paar (1965), das 1968 mit Jack Lemmon und Walter Matthau verfilmt wurde. Daran anschließend erhielt Klugman weitere Angebote für Rollen in komödiantischen Fernsehserien, entschloss sich aber nach dem Erfolg von Männerwirtschaft bewusst dagegen. Stattdessen nahm er die Rolle des Gerichtsmediziners Dr. R. Quincy in der gleichnamigen Fernsehserie Quincy an, die von 1976 bis 1983 produziert wurde und die für ihn zu einem gleichermaßen großen Erfolg wurde.

Michael
2026
Der junge Michael Jackson wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen Führung seines Vaters Joe früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter ist sein Leben von der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross und den Produzenten Quincy Jones kennen, was seine musikalische Ausrichtung grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979) wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es zum Bruch mit seinem Vater Joe, den Jackson als Manager entlässt und durch den Anwalt John Branca ersetzt.

Lila Kaye
Lila Kaye (7. November 1929 – 10. Januar 2012) war eine englische Schauspielerin. Sie arbeitete mehrere Jahre in den Vereinigten Staaten, am Broadway und im Fernsehen, bevor sie nach England zurückkehrte. Sie verkörperte häufig mütterliche und/oder komische Charaktere, vorwiegend im Fernsehen, darunter in „Cathy Come Home“ (1966) als Mitarbeiterin eines Obdachlosenheims und in „My Son Reuben“ (1975) an der Seite von Bernard Spear als jüdische Mutter und ihr unverheirateter Sohn, die gemeinsam eine Reinigung betreiben. Sie wirkte außerdem in Filmen wie „Blind Terror“ (1971), „Black Panther“ (1977) und „Quincy’s Quest“ (1979) mit und feierte spätere Erfolge mit ihren Rollen in „American Werewolf in London“ (1981) als innerlich zerrissene Landgastwirtin, die zwei amerikanische Rucksacktouristen vor dem sicheren Tod warnen will, in „Nuns on the Run“ (1990) als resolute Nonne und in „Reason for Living: The Jill Ireland Story“ (1991; ein US-amerikanischer Fernsehfilm), in dem sie Dorothy Ireland, die Mutter der an Krebs erkrankten Schauspielerin Jill Ireland (gespielt von Jill Clayburgh), verkörperte. Kaye spielte außerdem Mrs. Pennington in „Bert Rigby, You’re a Fool“ (1989) und Mrs. Cosgrove in „Dragonworld“ (1994).

John Vernon
Besetzung · Bekannt für Batman, Die gruseligen Abenteuer von Billy und Mandy, Kobra übernehmen Sie
John Keith Vernon (* 24. Februar 1932 in Zehner, Saskatchewan; † 1. Februar 2005 in Los Angeles, Kalifornien), eigentlich Adolphus Raymondus Vernon Agopsowicz, war ein kanadischer Schauspieler. Nach kleineren Rollen in der Fernsehserie The Forest Rangers in den frühen 1960er Jahren wurde er durch die CBC-Serie Wojeck, in der er einen Leichenbeschauer mit kriminalistischem Spürsinn spielte, einem größeren Publikum bekannt. Die Serie gilt als Vorläufer der späteren amerikanischen Serie Quincy. Ende der 1960er Jahre stieg er aus der Serie aus, zog nach Hollywood und übernahm kleinere Rollen in Spielfilmen, jedoch überwogen im Lauf seiner Karriere die Auftritte in Fernsehserien. Später übernahm er Sprechrollen in Zeichentrickserien und Computerspielen. Größere Bekanntheit erlangte er in den USA 1978 mit der Rolle des College-Direktors in der Komödie Ich glaub’, mich tritt ein Pferd.

Tony Aitken
Tony Aitken ist ein englischer Schauspieler, bekannt für seine vielfältigen Rollen in beliebten Fernsehserien. Von 1959 bis 1964 besuchte er die Belmont Abbey School in Hereford. Dort engagierte er sich in der Amateurtheatergruppe und wirkte in zahlreichen Revuen, Theaterstücken und Gilbert-und-Sullivan-Produktionen mit. Er spielte unter anderem mit seinem Mitschüler Neville Buswell zusammen. Von 1964 bis 1967 absolvierte er eine Ausbildung zum Theater- und Kunstlehrer am St. Mary’s University College in London. In seiner über 45-jährigen Karriere im Theater und Fernsehen war er regelmäßig in Serien wie „The Sweeney“, „Porridge“, „The Mistress“, „Agatha Christie’s Poirot“, „Holby City“, „Casualty“, „End of Part One“ und „No. 73“ zu sehen. Außerdem wirkte er in Filmen wie „Robin Hood Junior“, „Jabberwocky“, „Quincy’s Quest“ und „Was vom Tage übrig blieb“ mit, in dem er den Postmeister verkörperte. Sharpe (Sharpes Rache) als ein Beamter im Kriegsministerium, der Sharpe seine Befehle überbringt und ihn nach Yorkshire versetzt.

Martha Smith
Von ihren Hunderten Fernsehauftritten ist Martha Smith wohl am bekanntesten als „Francine Desmond“, Geheimagentin (und Gegenspielerin von Hauptdarstellerin Kate Jackson) in der CBS-Serie „Scarecrow and Mrs. King“ (1983). Aufgewachsen in Farmington, Michigan, schrieb sich Martha – eine Musterschülerin, die im „Who’s Who of American Students“ erwähnt wurde – mit 17 Jahren an der Michigan State University für ein Psychologiestudium ein. Schon bald wurde sie ein gefragtes Model und eine gefragte Werbefigur, deren Reisetätigkeit sie immer wieder von ihrem Studium abhielt. Sie wurde von einem Scout des „Playboy“-Magazins entdeckt, als Playboy-Centerfold (Miss Juli 1973) ausgewählt und umgehend wieder auf Pressereisen geschickt. Diese führten sie schließlich nach Kalifornien. Mit Unterstützung der Vertragsabteilung von Universal Studios verfeinerte Martha ihre schauspielerischen Fähigkeiten in Workshops und übernahm gleichzeitig größere Fernsehrollen („How the West Was Won“ (1978), „Quincy M.E.“ (1976), „Charlie’s Angels“ (1976) usw.). Ihre erste große Filmrolle hatte sie in der Komödie „Animal House“ (1978), wo ihre Figur „Barbara ‚Babs‘ Jansen“, eine gerissene Cheerleaderin, die Erzrivalin von John Belushis „Bluto“ war. Kurz darauf spielte sie an der Seite von Debbie Allen in der CBS-Pilotfolge „Ebony, Ivory and Jade“ (1979) (TV), die ihr professionelles Gesangs- und Tanzdebüt markierte.

Chaka Khan
Yvette Marie Stevens, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Chaka Khan, ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin. Als „Queen of Funk“ bekannt, blickt sie auf eine über fünf Jahrzehnte währende Karriere zurück, die Anfang der 1970er-Jahre als Leadsängerin der Funkband Rufus begann. Ihr Debüt-Soloalbum enthielt den Nummer-eins-R&B-Hit „I’m Every Woman“ (der später auch für Whitney Houston ein Pop-Hit wurde). Mit Rufus erreichte sie drei Gold-Singles, eine Platin-Single, vier Gold- und zwei Platin-Alben. Sie arbeitete außerdem mit Künstlern wie Whitney Houston, Ry Cooder, Robert Palmer, Ray Charles, Quincy Jones, Miles Davis, Chick Corea, Guru, Chicago, Joni Mitchell, Gladys Knight, De La Soul, Mary J. Blige, Ariana Grande und Sia zusammen. Im Dezember 2016 listete das Billboard-Magazin sie auf Platz 65 der erfolgreichsten Dance-Club-Künstlerinnen aller Zeiten. In VH1s ursprünglicher Liste der 100 größten Frauen des Rock & Roll belegte sie Platz 17.

Robert Loggia
Besetzung · Bekannt für Scarface
Robert Loggia (* 3. Januar 1930 in Staten Island, New York City als Salvatore Loggia; † 4. Dezember 2015 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung. Im Jahr 1956 hatte er seine erste Filmrolle in Robert Wises Boxerdrama Die Hölle ist in mir mit Paul Newman. Unmittelbar darauf erhielt er erste Rollen im Fernsehen und bei Filmproduktionen als Cop, denen im Laufe der Jahre zahlreiche weitere Polizistenrollen folgten. So spielte er seine erste Hauptrolle 1958 in Cop Hater als Detective Steve Carella, einer bekannten Figur der berühmten Romanserie von Ed McBain um die Polizisten des 87. New Yorker Polizeireviers. Ende der 1950er Jahre war er in einer Disney-Fernsehserie der unsterbliche Gesetzesmann Elfego Baca. Robert Loggia (1966) Ab 1966 spielte er in der Serie T.H.E. Cat die Hauptrolle eines ehemaligen Zirkusartisten und Einbrechers, der die Seiten wechselt und nun Verbrechen mit den erlernten Mitteln bekämpft. Anfang der 1980er Jahre begann Loggia, sich als sensibler, vielseitiger Charakterdarsteller zu etablieren, so in Taylor Hackfords Drama Ein Offizier und Gentleman (1982) als Vater von Richard Gere. In Brian De Palmas Scarface (1983) spielte er die Rolle des besonders gewissenlosen Drogenbarons Frank Lopez, während er in Blake Edwards’ S.O.B. – Hollywoods letzter Heuler (1981) und in mehreren Pink-Panther-Filmen auch sein komödiantisches Talent unter Beweis stellte. Der Aufstieg an die Spitze seiner Zunft gelang Loggia schließlich als Mafioso in John Hustons Die Ehre der Prizzis und mit seiner für einen Oscar nominierten Nebenrolle als Privatdetektiv in dem Psychothriller Das Messer (beide 1985). In Blake Edwards' That’s Life – So ist das Leben (1986) trat er neben Jack Lemmon und Julie Andrews als ein dem Alkohol verfallener Priester auf, und in dem Komödien-Hit Big (1988) tanzte er als Spielwarenhersteller mit dem auf märchenhafte Weise zum Erwachsenen gewordenen Jungen Josh (Tom Hanks) ausgelassen auf einem übergroßen elektronischen Klavier. Zwischen 1976 und 1981 übernahm Robert Loggia die Regie bei einigen Folgen der Fernsehserien Quincy, Hart aber herzlich und Magnum. Nach seinem Auftritt in der Miniserie Günstlinge der Hölle als FBI-Agent Nick Mancuso entstand 1988 das Spin-off Mancuso, FBI, das jedoch nach der ersten Staffel 1989 wieder eingestellt wurde. 1992 war Loggia in Bloody Marie – Eine Frau mit Biß wieder ein Mafioso, der von einem Vampir (Anne Parillaud) gerichtet wird. 1996 spielte er die Rolle des General Grey in dem Blockbuster Independence Day, die er später auch in der nach seinem Tod veröffentlichten Fortsetzung Independence Day: Wiederkehr (2016) innehatte. Im Jahr 1997 war er in David Lynchs rätselhaftem Film Lost Highway und als Vater der von Julia Ormond gespielten Titelfigur in Fräulein Smillas Gespür für Schnee zu sehen. 1999 trat er in einem Werbespot für Orangensaft auf, der aufgrund seiner surrealen Machart Kultstatus erlangte. 2004 hatte er mehrere Auftritte in der Serie Die Sopranos. Loggia war über die Jahre ein vielbeschäftigter Charakterdarsteller im amerikanischen Film und Fernsehen. Quelle: Wikipedia

Corey Allen
Regie · Bekannt für Quincy
Corey Allen, geboren als Alan Cohen, (* 29. Juni 1934 in Cleveland, Ohio; † 27. Juni 2010 in Hollywood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent. Corey studierte Schauspielerei an der UCLA und erwarb 1954 den akademischen Grad eines Bachelors. Im selben Jahr wirkte er an dem 20-minütigen Kurzfilm A Time Out of War mit, der 1954 den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ erhielt. Später erhielt der Film auch Preise in Cannes und Venedig. Nach seinem Abschluss an der UCLA entdeckte ihn Regisseur Nicholas Ray und bot ihm seine wohl bekannteste Rolle an: Im Filmklassiker … denn sie wissen nicht, was sie tun spielte er den Jugendgang-Anführer Buzz Gunderson, der in der berühmten Feiglingsspiel-Szene mit Jim Stark (James Dean) mit seinem Auto in eine Schlucht fällt und ums Leben kommt. Anschließend erhielt Allen weitere Nebenrollen in Filmen wie Das Mädchen aus der Unterwelt sowie in zahlreichen Fernsehserien, ohne wirklich durchschlagenden Erfolg als Schauspieler zu haben. Ab den 1960er-Jahren wechselte er hinter die Kamera und wurde ein vielbeschäftigter Fernsehregisseur, gelegentlich war er zudem Autor oder Produzent. Er arbeitete als Regisseur für Serien wie Quincy, Mord ist ihr Hobby, Magnum und Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert. Für die Folge Goodbye, Mr. Scribbs der Serie Polizeirevier Hill Street von 1981 gewann Allen einen Emmy. Auch bei vielen Fernsehfilmen führte er Regie. Nachdem er sich Mitte der 1990er-Jahre von der Regie zurückzog, übernahm Allen noch Schauspielrollen in den kleineren Independentfilmen The Works (2004) und Quarantined (2009).

Henry Jones
Besetzung · Bekannt für Vertigo - Aus dem Reich der Toten
Henry Burk Jones (* 1. August 1912 in Philadelphia, Pennsylvania; † 17. Mai 1999 in Los Angeles, Kalifornien) war ein amerikanischer Schauspieler, der meist unsympathische Nebenfiguren verkörperte und im Laufe seiner langen Karriere als Charakterdarsteller mit dem Tony Award ausgezeichnet wurde. Der College-Absolvent Henry Jones gab sein Schauspieldebüt 1938 am Broadway als Reynaldo in Hamlet. Nach Absolvierung seines Militärdienstes im Zweiten Weltkrieg setzte er sich mit der Rolle des ermordeten Handwerkers in The Bad Seed als Schauspieler durch. 1958 wurde Jones mit dem Tony Award als bester Darsteller für diese Rolle geehrt. Bereits zuvor hatte Jones die Rolle auch in der Filmfassung von 1955 gespielt, mit der er sich im Filmgeschäft etablierte – seit Anfang der 1940er hatte er nur vereinzelte Film- und Fernsehauftritte gehabt, sich jedoch dort nicht dauerhaft durchsetzen können. Es folgte eine lange und abwechslungsreiche Karriere bei Film, Fernsehen und Theater. 1961 verließ er die Bühne und konzentrierte sich nur noch auf die Filmarbeit. Meist verkörperte Jones unsympathische und harte, gelegentlich auch erschreckende Charaktere in der zweiten Reihe. Eines der bekanntesten Beispiele dafür ist die Rolle des unerbittlichen Coroners im Hitchcock-Thriller Vertigo – Aus dem Reich der Toten, der James Stewart in einem langen Monolog die Schuld am Tod seiner Geliebten gibt. Nur in kleineren Filmen übernahm er größere Aufgaben. Jones arbeitete in rund 150 Filmen mit und arbeitete mit Regisseuren wie Alfred Hitchcock, Mervyn LeRoy, Claude Chabrol, Burt Kennedy, George Roy Hill, Sidney Lumet und Stephen Frears. Im Fernsehen war Jones seit Ende der 1940er-Jahre unter anderen in folgenden Serien zu sehen gewesen: Solo für O.N.C.E.L., Bonanza, Rauchende Colts, Vegas, Quincy, Love Boat, Falcon Crest, MacGyver, Magnum und Mord ist ihr Hobby. Erst 1995 hatte er seine letzte Fernsehrolle.

Jeanette Nolan
Besetzung · Bekannt für Bernard & Bianca - Die Mäusepolizei, Die Leute von der Shiloh-Ranch
Jeanette Nolan (30. Dezember 1911 – 5. Juni 1998) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde für vier Emmy Awards nominiert und spielte in den Fernsehserien „The Virginian“ (1962–1971) und „Dirty Sally“ (1974) sowie in Filmen wie „Macbeth“ (1948). Nolan begann ihre erfolgreiche Schauspielkarriere am Pasadena Playhouse in Pasadena, Kalifornien. Während ihres Studiums am Los Angeles City College gab sie 1932 ihr Radiodebüt in „Omar Khayyam“, der ersten transkontinentalen Sendung des Senders KHJ. Sie war bis in die 1990er-Jahre als Schauspielerin tätig. Nolan wirkte in über 300 Fernsehauftritten mit, unter anderem in der Religions-Anthologie-Serie „Crossroads“ und als Dr. Marion in der Folge „The Healer“ (1956) von Brian Keiths CBS-Serie „Crusader“, die im Kalten Krieg ausgestrahlt wurde. Sie war auch in Rod Camerons Syndication-Serie „State Trooper“ zu sehen. Nolan spielte 1959 die Rolle der Emmy Zecker in der Folge „Johnny Yuma“ der ABC-Westernserie „The Rebel“ mit Nick Adams. Sie war in zwei Folgen von David Janssens Krimiserie „Richard Diamond, Privatdetektiv“ zu sehen. Ebenfalls 1959 verkörperte sie Maggie Bowers in der Peter-Gunn-Folge „Love Me to Death“. In der „Alfred Hitchcock Presents“-Folge „The Right Kind of House“, die am 9. März 1958 erstmals ausgestrahlt wurde, spielte sie Sadie Grimes, und in „Coming Home“ vom 13. Juni 1961 war sie als Mrs. Edith zu sehen. Nolan absolvierte die Abraham Lincoln High School in ihrer Heimatstadt Los Angeles, Kalifornien. 1935 heiratete Nolan den Schauspieler John McIntire; das Paar blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1991 zusammen. Nolan und McIntire hatten zwei gemeinsame Kinder, die Schauspieler Holly und Tim. Nolan und McIntire arbeiteten ab Ende der 1960er Jahre mehrfach zusammen, unter anderem als Synchronsprecher. 1969 wirkten sie in einer Lesung von Norman Corwins Hörspiel „The Plot to Overthrow Christmas“ (1938) mit, die vom Fernsehsender KCET ausgestrahlt wurde. McIntire sprach den Teufel, Nolan die Lucrezia Borgia. 1977 waren sie in Disneys 23. Animationsfilm „Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei“ zu sehen. McIntire lieh der Katze Rufus und Nolan der Bisamratte Ellie Mae ihre Stimme. Vier Jahre später arbeiteten die beiden an Disneys 24. Film „Cap und Capper“. McIntire sprach Mr. Digger, einen mürrischen Dachs, und Nolan war die Originalstimme von Witwe Tweed, der gutherzigen alten Witwe, die Tod aufnimmt, nachdem seine Mutter von einem Jäger getötet wurde. 1977 liehen sie Disney ihre Stimme in Disneys 23. Animationsfilm „Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei“. Sie traten gemeinsam als Gaststars auf, oft als Ehepaar, beispielsweise in einer Folge von „Love Boat“ (1978), „Drei Engel für Charlie“ (1979), „Der unglaubliche Hulk“ (1980), „Goliath wartet“ (1981), „Quincy, M.E.“ (1983) und „Night Court“ (1985), wo sie Dan Fieldings Eltern aus dem ländlichen Louisiana spielten. Nolan starb am 5. Juni 1998 im Cedars-Sinai Medical Center an einem Schlaganfall. Sie wurde auf dem Tobacco Valley Cemetery in Eureka, Montana, beigesetzt.

John Mitchum
John Newman Mitchum (* 6. September 1919 in Bridgeport, Connecticut; † 29. November 2001 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. John Mitchum wurde zwei Jahre nach seinem berühmteren Bruder Robert geboren. Als sein Bruder Robert die ältere Schwester von Gloria Grahame heiratete, zog er zusammen mit ihnen nach San Diego. Zwischen 1944 und 1946 leistete er seinen Wehrdienst bei der United States Army. Im Jahr darauf hatte er sein Spielfilmdebüt in einer Nebenrolle in Frank Wisbars Western The Prairie. Im Anschluss spielte er kleinere, im Abspann häufig nicht genannte Rollen in verschiedenen Filmen, darunter viele an der Seite seines Bruders oder unter Regie von Nicholas Ray. Ab Mitte der 1950er Jahre spielte er auch in Fernsehproduktionen, unter anderem Gastrollen in Dezernat M, Rauchende Colts und Twilight Zone. Im Verlaufe der 1960er-Jahre wurden John Mitchums Rollen langsam größer, allerdings blieb er vor allem Nebendarsteller. In My Fair Lady und Westwärts zieht der Wind trat er auch als Sänger in Erscheinung. 1964 nahm er zusammen mit Dan Blocker das Album Our Land, Our Heritage: Stories of America's Great Songs auf. In den 1970er Jahren spielte er wiederholt an der Seite von Clint Eastwood; neben den Western Ein Fremder ohne Namen und Der Texaner stellte er in den ersten drei Filmen der Dirty Harry-Reihe den Polizeiinspektor Frank DiGiorgio dar. In den 1980er Jahren trat er nur noch sporadisch auf, neben einer Gastrolle in der Serie Quincy spielte er noch in einigen Fernsehfilmen, darunter 1989 Aufs Kreuz gelegt neben seinem Bruder Robert und dessen Sohn James. Im selben Jahr veröffentlichte er die Biografie Them Ornery Mitchum Boys.