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Poseidon
2006
Auf allen Decks des Kreuzfahrtschiffes "Poseidon" wird kräftig Silvester gefeiert. Da erfasst eine Monsterwelle den Ozeanriesen und wirft ihn einfach um. Das kopfüber gekenterte Schiff läuft mit Wasser voll. Eine Gruppe Überlebender, darunter der Zocker Dylan, die Witwe Maggie mit ihrem Sohn Connor und der Ex-Feuerwehrmann Robert Ramsey samt Tochter und deren heimlichem Verlobten, entschließt sich, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Und so macht sie sich auf zu einem Höllentrip quer durch den Rumpf des sinkenden Luxusliners.

Kellan Lutz
Besetzung · Bekannt für Twilight – Biss zum Morgengrauen, FBI: Most Wanted, New Moon – Biss zur Mittagsstunde
Kellan Christopher Lutz (* 15. März 1985) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmschauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Emmett Cullen in der Twilight-Saga bekannt wurde. Sein Filmdebüt gab er 2006 in „Stick It“. Seitdem spielte er Poseidon in „Immortals“ (2011), lieh der Titelrolle in dem Animationsfilm „Tarzan“ (2013) seine Stimme, verkörperte John Smilee in „The Expendables 3“ (2014) und spielte Herkules in „The Legend of Hercules“ (2014). Von 2020 bis 2021 war er in der CBS-Thrillerserie „FBI: Most Wanted“ zu sehen.

Josh Lucas
Besetzung · Bekannt für Poseidon, American Psycho, By Any Means
Josh Lucas (* 20. Juni 1971 in Fayetteville, Arkansas; eigentlich Joshua Lucas Easy Dent Maurer) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Produzent. Das erste Mal stand er 1991 in der Fernsehproduktion Das Kind des Satans vor der Kamera. In der folgenden Zeit war er in mehreren Filmen zu sehen, der große Durchbruch gelang ihm jedoch nicht. 1993 und 1994 übernahm er Nebenrollen in Kinoproduktionen wie Überleben! und Der Kidnapper. Erst acht Jahre später (2002) konnte Lucas mit den Filmen A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn und Das Gewicht des Wassers auf sich aufmerksam machen. Ferner spielte er im selben Jahr neben Reese Witherspoon in Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen sowie 2006 in Wolfgang Petersens Katastrophenfilm Poseidon. Insgesamt war Lucas an über 35 Filmprojekten beteiligt, u. a. auch in dem kommerziellen Misserfolg Stealth – Unter dem Radar (mit Jamie Foxx). Quelle: Wikipedia

Mike Vogel
Besetzung · Bekannt für Poseidon, The Help
Michael James Vogel (* 17. Juli 1979) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliges Model. Vogel begann seine Karriere als Jeansmodel für die Kultmarke Levi Strauss & Company. Anschließend erhielt er eine Rolle in der Fernsehserie „Grounded for Life“, in der er von 2001 bis 2004 eine wiederkehrende Rolle spielte. Seine erste Filmrolle hatte er 2003 in dem Skateboard-Thriller „Grind“. 2003 spielte er die Hauptrolle des Heath in der Fernsehverfilmung von „Sturmhöhe“, die auf MTV Premiere feierte, und wirkte in der Neuverfilmung von „Texas Chainsaw Massacre“ mit. Nach der Absetzung von „Grounded for Life“ im Jahr 2005 wirkte Vogel in vier Filmen mit. Zu seinen bekanntesten Rollen zählten die des Eric Richman, des Liebhabers von Blake Livelys Figur in „Eine für 4“, und die des Blake Burroughs, Sohn von Kevin Costners Figur, in „Gerüchteküche“. Er spielte außerdem Christian, den Verlobten von Emmy Rossums Figur, in dem Katastrophenfilm „Poseidon – Die Höllenfahrt der Poseidon“ (2006), einem Remake des Films „Die Höllenfahrt der Poseidon“ von 1972. Vogel wurde ursprünglich die Rolle des Angel in „X-Men: Der letzte Widerstand“ angeboten, sagte aber ab, um in „Poseidon – Die Höllenfahrt der Poseidon“ mitzuwirken. Von 2007 bis 2009 spielte er in den Filmen „The Deaths of Ian Stone“, „Across the Hall“ und dem Horrorfilm „Open Graves“ mit. Er spielte außerdem Jason Hawkins in „Cloverfield“ (2008), Jack in „She's Out of My League“ (2010), Bobby in „Blue Valentine“ (2010), Johnny Foote in „The Help“ (2011) und Dave Hansen in „What's Your Number?“. Er hatte Hauptrollen in mehreren Fernsehserien, darunter Chris Deleo in „Miami Medical“ (2010), Pilot Dean Lowrey in „Pan Am“ (2011), Deputy Zack Shelby in „Bates Motel“ (2013), Dale „Barbie“ Barbara in „Under the Dome“ (2013) und Ricky Stormgren in der Syfy-Miniserie „Childhood's End“ (2015). Er spielte die Hauptrolle in dem Hallmark-Film „In My Dreams“ (2015) sowie in den Filmen „Adult Interference“ (2017), „The Case for Christ“ (2017), „The Amendment“ (2018) und „Secret Obsession“ (2019). Im Fernsehen übernahm er erneut Hauptrollen als Adam Salton in „The Brave“ (2017) und als Cooper Connelly in „Sex/Life“ (2021). Außerdem spielte er Lieutenant Sullivan in dem Film „Fantasy Island“ (2020), einer Horror-Adaption der gleichnamigen Fernsehserie aus den 80er-Jahren.

Carol Lynley
Carol Lynley (* 13. Februar 1942 in New York; † 3. September 2019 in Pacific Palisades, Kalifornien; eigentlicher Name Carole Ann Jones) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Carol Lynley war schon als Teenagerin im Filmgeschäft sowie als Model tätig; so trat sie in einer Episode der 1950er-Jahre-Fernsehsendung Alfred Hitchcock Presents als mordende High-School-Schülerin auf. Für ihre Leistungen in den Filmen Die Unverstandenen und Das Herz eines Indianers wurde sie in den Jahren 1959 und 1960 für den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin nominiert. Berühmt wurde sie in den 1960er Jahren vor allem als Missy an der Seite von Rock Hudson und Kirk Douglas in Robert Aldrichs El Perdido und durch die weiblichen Hauptrollen in zwei Filmen von Otto Preminger: Der Kardinal und Bunny Lake ist verschwunden. In Deutschland wurde sie vor allem als Sängerin Nonnie Parry im Katastrophenfilm Die Höllenfahrt der Poseidon (1972) sowie als Alleinerbin Annabell in der Grusel-Groteske Die Katze und der Kanarienvogel (1979) bekannt. Im Fernsehen übernahm sie Gastrollen in Serien wie Solo für O.N.C.E.L., Der kleine Vagabund, Ihr Auftritt, Al Mundy, Kojak – Einsatz in Manhattan, Drei Engel für Charlie, Love Boat, Fantasy Island und Die unglaublichen Geschichten von Roald Dahl. Bis zum Jahr 2006 stand Lynley für insgesamt über 100 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, wobei sie im Laufe ihrer Karriere sowohl freundliche und sympathische als auch mehrfach bedrohliche Charaktere spielte.

Stella Stevens
Stella Stevens, eigentlich Estelle Caro Eggleston, war eine US-amerikanische Schauspielerin und ehemaliges Model. Im Rahmen einer Modeltätigkeit in Memphis wurde sie als Schauspielerin entdeckt und erhielt einen Vertrag bei 20th Century Fox. Es folgten einige kleinere und mittlere Rollen in Fernseh- und Filmproduktionen, bis ihr ein Playboy-Auftritt als Playmate of the Month im Januar 1960 zu zahlreichen Filmangeboten verhalf. Dabei war sie meist auf den Typus der sexbetonten Blondine festgelegt, wie etwa in der Dr. Jekyll & Mr. Hyde-Parodie Der verrückte Professor von Jerry Lewis und in dem Katastrophenfilm Die Höllenfahrt der Poseidon. Ihr schauspielerisches Talent stellte sie auch in dem Horrorthriller Das Haus der blutigen Hände neben Shelley Winters unter Beweis. Erfolge hatte sie auch mit dem vielschichtigen Spät-Western Abgerechnet wird zum Schluss von Sam Peckinpah und in der Südstaatenserie Flamingo Road. Daneben spielte sie vor allem in Fernsehfilmen und -serien wie General Hospital und California Clan. 1960 wurde sie für Engel auf heißem Pflaster mit einem Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Kevin McKidd
Besetzung · Bekannt für Grey's Anatomy, Brave, Königreich der Himmel
Kevin McKidd (* 9. August 1973) ist ein schottischer Schauspieler und Regisseur, der in Film und Fernsehen tätig ist. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Fernsehrollen, darunter Lucius Vorenus in „Rom“, Poseidon in „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ und Dr. Owen Hunt in „Grey’s Anatomy“. Er wirkte außerdem in Filmen wie „Trainspotting“, „Bedrooms and Hallways“, „Königreich der Himmel“, „Die letzte Legion“, „Hannibal Rising“, „Acid House“ und „Verliebt in die Braut“ mit und spielte die Hauptrolle in dem britischen Kult-Horrorfilm „Dog Soldiers“. McKidd ist auch als Synchronsprecher tätig und lieh seine Stimme Jezz Torrent, dem rothaarigen Leadsänger der fiktiven schottischen Hardrock-Band Love Fist, in den Videospielen „Grand Theft Auto: Vice City“. Zudem sprach er Captain „Soap“ MacTavish in „Call of Duty: Modern Warfare 2“.

Nathalie Boltt
Besetzung · Bekannt für Riverdale
Nathalie Boltt (* 19. Juli 1973) ist eine südafrikanische Schauspielerin, bekannt für ihre Rollen in „Riverdale“ und „District 9“. Ihren Durchbruch feierte sie in ihrem Geburtsland Südafrika mit der Rolle der Joey Ortlepp in der SABC-3-Serie „Isidingo“ (2001–2004). International verkörperte sie von 2017 bis 2023 Penelope Blossom in der Jugendserie „Riverdale“ des Senders The CW. Sie war außerdem in den Filmen „District 9“ und „Demonic“ sowie in der Fernsehneuverfilmung von „Die Höllenfahrt der Poseidon“ (2005) zu sehen. Darüber hinaus spricht sie die Rolle der DottyWot in der neuseeländischen Kinderserie „The WotWots“.

Michael Caine
Besetzung · Bekannt für Batman Begins, Interstellar, Die Unfassbaren
Sir Michael Caine, CBE (* 14. März 1933 in London als Maurice Joseph Micklewhite, Jr.) ist ein britischer Schauspieler. Er gilt als einer der profiliertesten und erfolgreichsten Charakterdarsteller seiner Generation und ist unter anderem mehrfacher Oscar- und Golden-Globe-Preisträger. Bisher ist er in über 160 Filmen als Schauspieler tätig gewesen. Nach dem Militärdienst (u. a. in Korea) begann er als Schauspieler zu arbeiten und gab sich Mitte der 1950er Jahre den Künstlernamen „Michael Caine“ (da ihn der Film Die Caine war ihr Schicksal beeindruckt hatte). Rund zehn Jahre lang arbeitete er sich in kleinen Rollen im Theater und Kino hoch. Er war seit dieser Zeit auch mit seinem Kollegen Sean Connery befreundet, der ebenso wie Caine zunächst Schwierigkeiten hatte, sich als Schauspieler durchzusetzen. Seinen Durchbruch erlebte Michael Caine Mitte der 1960er Jahre mit Hauptrollen in Filmen wie Zulu (1964), Ipcress – streng geheim (1965) oder Der Verführer läßt schön grüßen (1966). Für den Film Zulu (über den Kampf von 139 Briten gegen ca. 4000 Zulukrieger bei der Schlacht um Rorke’s Drift) musste er sich für die Rolle des Leutnants Gonville Bromhead einen Oberklassenakzent aneignen. Caine, der sonst mit einem unüberhörbaren Cockneyakzent spricht, verkörperte in vielen Filmen den Angehörigen der Arbeiterklasse, der mit wacher Intelligenz und Chuzpe zum Erfolg kommt. Er verkörperte damit einen Schauspieler neuen Typs, der sich von den etablierten britischen Stars unterschied, welche in der Regel durch ihren kultivierten Habitus auffielen (Laurence Olivier, James Mason, Michael Redgrave etc.). Zusammen mit Kollegen wie Sean Connery, Albert Finney, Oliver Reed oder Richard Harris konnte Caine davon profitieren, dass sich der Publikumsgeschmack in den 1960er Jahren deutlich gewandelt hatte. Caine trat im Verlauf seiner Karriere in vielen Filmen unterschiedlichster Qualität auf. Ab den späten 1970er Jahren übernahm er, offensichtlich aus finanziellen Erwägungen, immer wieder Rollen in Filmen, die rein kommerziell ausgerichtet waren und qualitativ deutlich abfielen (Der tödliche Schwarm, 1978, Jagd auf die Poseidon, 1979, Der weiße Hai – Die Abrechnung, 1987). Er fand jedoch auch regelmäßig Rollen, die seine Reputation als vielseitigen Charakterdarsteller festigten, und zählt seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Filmschauspielern. Wie kaum ein anderer Star seiner Generation ist Caine mit über 80 Jahren kontinuierlich im Kino zu sehen und tritt in der Regel in zwei oder drei Filmen pro Jahr auf. Zwischen 2005 und 2012 konnte er mit den Filmen der Batman-Reihe einen großen Erfolg verbuchen, in denen er als gewitzter Butler des Titelhelden zu sehen war. Caine ist einer der am häufigsten ausgezeichneten Filmschauspieler. Unter anderem führten sechs Nominierungen zu zwei Oscars, 1987 für Hannah und ihre Schwestern sowie 2000 für Gottes Werk und Teufels Beitrag. Er erhielt 1993 den Orden Commander of the Order of the British Empire (CBE) und wurde am 16. November 2000 von Königin Elisabeth II. als Knight Bachelor zum Ritter geschlagen. Caine ist neben Jack Nicholson der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er für einen Oscar nominiert wurde. Er ist seit über 60 Jahren kontinuierlich als Filmschauspieler tätig.

Emmy Rossum
Besetzung · Bekannt für Poseidon, Shameless - Nicht ganz nüchtern, Mystic River
Emmanuelle Grey „Emmy“ Rossum ist eine US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin. Sie wurde mit den Filmen The Day After Tomorrow und Das Phantom der Oper im Jahr 2004 weltweit bekannt. Rossum wirkte seitdem in diversen Filmen mit, z. B. Songcatcher (2000), It Had to Be You (2000), Mystic River (2003) und The Day After Tomorrow (2004). In letzterem spielte sie die Freundin von Jake Gyllenhaal. Ihren internationalen Durchbruch feierte Rossum im Dezember 2004 in der Rolle der Christine Daaé in Das Phantom der Oper, einer Filmversion von Andrew Lloyd Webbers gleichnamigen Musical. An der Seite von Gerard Butler und Patrick Wilson drehte sie als 17-Jährige und sang ihre Gesangsparts selbst ein. Dies brachte ihr eine Reihe von Auszeichnungen, Preisen und eine Golden-Globe-Nominierung ein. Rossum hatte die Bühnenversion des Musicals vorher nie gesehen und konnte von daher unvoreingenommen an die Rolle herangehen. Erst nach dem Dreh sah sie sich eine Aufführung an. In Poseidon, einem Film von Wolfgang Petersen, spielte sie die Tochter von Kurt Russell. Der am 12. Mai 2006 in den Kinos angelaufene Film bekam eher durchwachsene Kritiken und war kommerziell wenig erfolgreich. Auf der Bühne war sie in Williamstown als Julia in Romeo und Julia zu sehen. Nachdem Rossum aufgrund ihres Erfolgs mit Das Phantom der Oper mehrere Angebote für Plattenverträge und Musikalben bekommen hatte, nahm sie über einen längeren Zeitraum für Geffen Records ein Album namens Inside Out auf. Es wurde am 23. Oktober 2007 veröffentlicht. Seit 2011 ist sie neben William H. Macy in der US-Adaption der britischen Erfolgsserie Shameless zu sehen. Im März 2012 wurde sie für die Literaturverfilmung Beautiful Creatures gecasted. Ende Januar 2013 brachte sie ihr zweites Album "Sentimental Journey" heraus.

Kurt Russell
Besetzung · Bekannt für Das Ding aus einer anderen Welt, The Hateful 8, The Rivals of Amziah King
Kurt Vogel Russell (* 17. März 1951 in Springfield, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bereits 1957 war er in der Fernsehserie Sugarfoot zu sehen. Seine Kino-Karriere begann 1963 mit einer Rolle in dem Elvis-Presley-Film Ob blond, ob braun, wo er allerdings im Abspann nicht erwähnt wurde. Mit zwölf Jahren hatte er seinen ersten großen Auftritt in der Rolle des Jaimie McPheeters in der US-Fernseh-Westernserie The Travels of Jaimie McPheeters (1963–1964). In der Serie, die auf einem Buch von Robert Lewis Taylor basierte, waren auch Dan O’Herlihy, Charles Bronson und die damals sehr jungen Osmonds zu sehen. Bald erhielt der junge Russell einen Vertrag über zehn Jahre mit der Walt Disney Company. Daraufhin spielte er Rollen in vielen Disneyfilmen wie Vierzig Draufgänger (1966), Superhirn in Tennisschuhen (1969) und Der Retorten-Goliath (1975). Die meisten dieser Filme inszenierte Robert Butler. Kurt Russell hatte außerdem, wie bereits sein Vater vor ihm, eine kurze Karriere als Baseballspieler. In den frühen 1970er-Jahren spielte er an der zweiten Base innerhalb einer Minor-League-Mannschaft der California Angels (mittlerweile Los Angeles Angels of Anaheim). Nachdem er sich eine Verletzung an der Rotatorenmanschette einer Schulter zugezogen hatte, war er gezwungen, sich 1973 aus dem Sport zurückzuziehen. Daraufhin wandte er sich wieder voll der Schauspielerei zu. Als George Lucas 1975 begann, für seinen Film Star Wars zu casten, war Kurt Russell einer der Vorsprecher für die Rolle des Han Solo, die letztlich jedoch mit Harrison Ford besetzt wurde. In den frühen 1980er Jahren wurde er dank John Carpenter vom Kinderstar zu einem bekannten Action-Darsteller in Filmen wie Die Klapperschlange (1981) und dem Horror-Klassiker Das Ding aus einer anderen Welt (1982). Einen weiteren Erfolg landete er 1986 mit Big Trouble in Little China. Kurt Russell versuchte sich nach den großen Erfolgen an humorvollen Einlagen wie Overboard – Ein Goldfisch fällt ins Wasser (1987) mit Goldie Hawn und Tango und Cash (1989) mit Sylvester Stallone. Er konnte jedoch nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen und hielt sich mit weniger anspruchsvollen Filmen über Wasser. Russell startete in den 1990ern ein Comeback mit Filmen wie Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen (1991) und Fatale Begierde (1992), wofür er viel positive Kritik bekam. Außerdem spielte er 1994 in dem Science-Fiction-Film Stargate die Hauptrolle des Jack O’Neil. Als ab 1997 von Brad Wright, Jonathan Glassner und Robert C. Cooper dazu eine Serie produziert wurde, besetzte man diese Rolle allerdings mit Richard Dean Anderson. 2006 war er in dem Katastrophenfilm-Remake Poseidon von Wolfgang Petersen zu sehen, der trotz überwiegend positiver Kritiken kaum kommerziellen Erfolg hatte. Noch im selben Jahr wurde er von Quentin Tarantino für die Rolle des Stuntman Mike in dessen Film Death Proof – Todsicher engagiert, die Tarantino ursprünglich Mickey Rourke angeboten hatte. 2015 spielte er in Tarantinos Film The Hateful Eight eine Hauptrolle als Kopfgeldjäger John Ruth. Im selben Jahr übernahm er in Fast & Furious 7 die Rolle des Mr. Nobody, die er auch im Nachfolgefilm Fast & Furious 8 spielte. 2017 war er in Guardians of the Galaxy Vol. 2 in der Rolle des Ego zu sehen. Im Folgejahr verkörperte er Santa Claus im Weihnachtsfilm The Christmas Chronicles.

Gene Hackman
Besetzung · Bekannt für Schneller als der Tod, Unforgiven
Eugene Allen „Gene“ Hackman war ein US-amerikanischer Schauspieler und mehrfacher Golden-Globe- sowie zweifacher Oscar-Preisträger. Hackman, der seine Filmkarriere 2004 beendet hat, zählte zu den führenden amerikanischen Charakterdarstellern. Nach mehreren Auftritten am Broadway und im Fernsehen (The United States Steel Hour) spielte Gene Hackman 1961 in seinem ersten Kinofilm, Der Tollwütige, mit. 1964 lernte er bei den Dreharbeiten zu Lilith Warren Beatty kennen, der ihm drei Jahre später eine Rolle in dem Verbrecher-Drama Bonnie und Clyde verschaffte. Für seine Darstellung des Gangsters Buck Barrow wurde er als Bester Nebendarsteller für einen Oscar nominiert. 1970 erhielt er für seine Rolle in dem Familiendrama Kein Lied für meinen Vater erneut eine Nominierung. Gene Hackman war bereits über 40 Jahre alt, als ihm 1971 mit French Connection – Brennpunkt Brooklyn der internationale Durchbruch gelang. Hackman trat als fanatischer Drogenfahnder „Popeye“ Doyle in Erscheinung und wurde für seine Darstellung mit einem Oscar ausgezeichnet. Hackman hatte sich in Hollywood nun endgültig als einer der führenden Charakterdarsteller etabliert und konnte diesen Status gut drei Jahrzehnte lang halten. Nach French Connection folgten Auftritte in Die Höllenfahrt der Poseidon, Asphalt-Blüten mit Al Pacino und Der Dialog von Francis Ford Coppola. 1975 spielte er unter der Regie von Arthur Penn in einem der wichtigsten Neo-Noir-Filme, Die heiße Spur. 1978, 1980 und 1987 spielte er in den Superman-Filmen mit Christopher Reeve den Bösewicht und Superman-Gegenspieler Lex Luthor. 1983 spielte er in Ted Kotcheff's Kriegsfilm Die verwegenen Sieben zusammen mit Fred Ward die Hauptrolle. Für seine Rolle als FBI-Agent Anderson in dem Südstaaten-Drama Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses wurde er 1988 abermals für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert. In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren schien Hackman bei der Rollenauswahl weniger anspruchsvoll zu sein und allein zwischen 1988 und 1991 war der Darsteller in elf Filmen zu sehen. Gene Hackman gelang es ab 1992, seine Karriere durch eine sorgfältige Rollenauswahl wieder zu stabilisieren. Einige seiner größten kommerziellen Erfolge konnte er in den 1990er Jahren feiern. Unter anderem wirkte er in Clint Eastwoods Spätwestern Erbarmungslos, wofür er einen Oscar als Bester Nebendarsteller erhielt. Darüber hinaus war er in der Grisham-Verfilmung Die Firma, in dem Western Schneller als der Tod und als U-Boot-Kommandant in dem Meuterei-Film Crimson Tide zu sehen. In Der Staatsfeind Nr. 1 war er an der Seite von Will Smith zu sehen. In den Filmkomödien Schnappt Shorty, The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel, Die Royal Tenenbaums und Heartbreakers – Achtung: Scharfe Kurven! stellte er sein komisches Talent unter Beweis. 2003 stand er in dem Gerichtsdrama Das Urteil, das einzige Mal mit seinem Freund Dustin Hoffman vor der Kamera. Sein bisher letzter Film war die Komödie Willkommen in Mooseport (2004) an der Seite von Ray Romano. Bis 2004 wirkte er in über 80 Filmproduktionen mit. Am 7. Juli 2004 gab Hackman bekannt, dass er keine weiteren Filmangebote habe und er davon ausgehe, dass seine Filmkarriere zu Ende sei.