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Eisenbahn-Romantik
1991
Hagen von Ortloff und das gesamt Eisenbahn-Romantik Team vom SWR kümmern sich seit Jahren um das Dokumentieren von Hintergründen, das Erhalten der teilweise sehr alten Bahnen und das Reisen durch wunderschöne Landschaften. Die Fahrten der einzelnen Folgen gehen durch Wälder und Felder, über Viadukte die Flüsse und Täler überspannen, bis in die Wüste, oder dem hohen Norden, in den Schnee. Auch kommen Modellbahnen und Modellbahnausstellungen in unregelmäßigen Folgen über den Fernseher zu uns nach Hause. Amateurfilmer dürfen ihre „Schätze“ zeigen und Lokführer zeigen uns in Echt wie eine Dampflok funktioniert und gefahren wird. Eine gelungene Dokumentation über das Material und das Reisen aus einer fast vergangenen Epoche der Dampfrösser dieser Welt.

Hagen von Ortloff
Besetzung · Bekannt für Eisenbahn-Romantik
Hagen v. Ortloff wurde im Mai 1949 in Zwickau geboren, wuchs bei seiner Großmutter in Dresden auf und bereits mit fünf Jahren war sein Berufswunsch klar: Lokomotivführer. Dampfloks und -schiffe waren die Leidenschaft des kleinen Jungen. 1960 kam er zu seiner Mutter in den Großraum Stuttgart, sein Vater war bereits 1957 gestorben. Für ein Dutzend Jahre war Weinsberg sein Wohnort. Hier besuchte Hagen v. Ortloff bis zur Mittleren Reife das Gymnasium. Die Oberstufe beendete er mit der Fachhochschulreife. Zum Abitur hat es seinerzeit nicht gereicht. Viel schlimmer für ihn war allerdings, dass er aus wirtschaftlichen Gründen seine Modelleisenbahn verkaufen musste. Nach der Bundeswehrzeit studierte Hagen v. Ortloff von 1972-75 an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart und schloss als Wirtschaftsingenieur ab. Anschließend Studium an der Universität Stuttgart: Politikwissenschaft, Soziologie und BWL. 1984 machte er seinen Universitäts-Abschluss als Magister rer. pol.. Seine ersten Schritte beim Fernsehen machte Hagen v. Ortloff im Familienprogramm des damaligen SDR: Ab 1977 war er Freier Mitarbeiter bei der Sendung "Durchblick", einer Nachrichten-Sendung für Kinder. Das erste Honorar investierte er in eine Modellbahnlok. 1979 wurde Hagen v. Ortloff Mitglied der Abendschau-Redaktion. Er produzierte zahlreiche Filmberichte aus dem Bereich "Land und Leute", machte sich als Gartenzwerg Kunold und als Wetterfrosch verdient. Ein Höhepunkt des Ortloffschen Fernsehschaffens war der Umgang mit einem Bumerang: Diesen warf er so exakt, dass der Bumerang ihn mitten im Satz mit voller Wucht am Kopf traf. Von 1978-1998 war Hagen v. Ortloff auch Mitarbeiter in der Fernseh-Sportredaktion. 1991 entstand die Sendereihe Eisenbahn-Romantik, quasi "rein zufällig": Im ersten Jahr wurden elf Eisenbahnfilme als Pausen-Füller gesendet. Die Zuschauerresonanz war aber so riesig, dass schon wenig später die Eisenbahn wöchentlich über den Bildschirm zuckelte. Die Sendung ist zu einem Markenzeichen des SWR geworden und Hagen v. Ortloff zu "Mr. Eisenbahn-Romantik", was er aber nicht so gerne hört. Das Lob für den Erfolg der Sendereihe gibt er gerne weiter: Erfolgreich sind wir nur, weil viele "gute Geister" hinter den Kulissen mitwirken. Das neueste Produkt des "Ortloffschen Schaffens" ist der Internationaler Tag der Modelleisenbahn, der ab 2015 regelmäßig am 2. Dezember gefeiert wird.

The Gilded Age
2022
Marian Brook ist Spross einer alteingesessenen, konservativen Familie im New York der 1880er Jahre. Sie kommt mit einer Nachbarsfamilie in Kontakt, der der skrupellose Eisenbahn-Tycoon George Russell vorsteht. Dessen Sohn ist der schnittige und zugängliche Larry, daneben gehört die ehrgeizige Ehefrau Bertha zur Familie. Die Tatsache, dass die Russells eben erst „kürzlich“ zu ihrem Reichtum gekommen sind, bildet eine Barriere für den Einstieg in die höhere Gesellschaft, in der Familientradition groß geschrieben wird. Marian stößt in eine neue Welt vor, die sich direkt vor ihrer Haustür befindet.
Günther Ballier
Ballier studierte Theaterwissenschaften und arbeitete bis 1923 zeitweilig als Bankangestellter, ehe er verschiedene Theater-Engagements an Bühnen in Potsdam, Neuss, Hannover, Augsburg und Berlin wahrnahm. Neben seiner Theaterarbeit arbeitete er ab 1933 in deutschen Filmen in zumeist kleineren Rollen, darunter in Filmen wie Heideschulmeister Uwe Karsten (1933) und Die Liebe und die erste Eisenbahn (1934), mit. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gastierte er am Landestheater in Brandenburg und an verschiedenen Berliner Bühnen, unterbrochen von einer kurzen Dozententätigkeit an der Schauspielakademie Fritz Kirchhoff. Ab 1949 folgten dann auch wieder Angebote für Film- und Fernsehtätigkeiten, wo er allerdings ausschließlich in kleineren Rollen in DDR-Produktionen zu sehen war. Quelle: Wikipedia

Valeria Eisenbart
Valeria Eisenbart (* 5. Oktober 1998 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin, die besonders durch die ab 2012 erschienene Fünf Freunde-Filmreihe bekannt wurde. Valeria Eisenbart wurde 1998 als Tochter von Carsten Eisenbart und der Juristin Susanne Eisenbart geboren und wuchs in Berlin auf. 2007 absolvierte sie erfolgreich ein Casting für den Film Die Tür, in dem sie eine der Hauptrollen übernahm. Ende 2009 kam der Film in die deutschen Kinos. Im selben Jahr war sie im Kurzfilm Das Mädchen und der kleine Junge, dem Fernsehfilm Das Paradies am Ende der Welt, der für das ZDF produziert wurde, sowie in dem Kriminalfilm Nachtschicht – Wir sind die Polizei zu sehen. 2010 spielte sie eine Nebenrolle in der Literaturverfilmung Hier kommt Lola! und übernahm eine Rolle im Animationsfilm Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland, der auch einige Realfilm-Sequenzen enthält. Ende des Jahres 2011 erschien der Film Wickie auf großer Fahrt in den Kinos, in dem sie mit der Figur der Svenja eine der Hauptrollen verkörperte. 2012 war sie als George im Film Fünf Freunde zu sehen, der auf Enid Blytons gleichnamiger Buchreihe basiert. In der gleichen Rolle wirkte sie in den Fortsetzungen Fünf Freunde 2 (2013), Fünf Freunde 3 (2014) und Fünf Freunde 4 (2015) mit
Horst Papke
Papke war als Theaterschauspieler und Bühnendarsteller von 1958 bis 1988 am Hans Otto Theater in Potsdam tätig. Zu seinen Bühnenrollen dort gehörten unter anderem der Junker Tobias Rülp in Was ihr wollt (Spielzeit 1963/1964), der Polizist Schauwa in Der kaukasische Kreidekreis (1968) und der Hausbesitzer und Familienfreund Periplectomenus in der antiken Komödie Miles Gloriosus. Häufig wurde er dort in komödiantischen Rollen eingesetzt. Er wirkte ab Ende der 1950er Jahre bis zum Anfang der 1990er-Jahre in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Seine charakteristischen Haupt- und Nebenrollen prägten diverse Filme der DEFA und des DFF. Papke, ein eher kleiner rundlicher Darsteller, wurde dabei häufig in Märchenfilmen und Kinderfilmen eingesetzt, so als zweiter Musikant in Die goldene Gans[2] (1964), später als Wache in Die zertanzten Schuhe (1977) und als Räuber in Wer reißt denn gleich vor’m Teufel aus (1978). Sein erster Filmauftritt war die auf einem Dorf spielende Komödie Senta auf Abwegen aus dem Jahr 1959, eine DEFA-Produktion, in der Papke, unter der Regie von Martin Hellberg in einer kleinen Rolle als Pohlenz zu sehen war. 1962 spielte er die Rolle des Schaffners in dem Stacheltier-Film Der Fluch der bösen Tat. In der Folgezeit wurde Papke in vielen Filmen schwerpunktmäßig als Nebendarsteller eingesetzt, wo er in kurzen Szenen jeweils markante Charakterporträts zeichnete. Zu seinen Rollen in diesem Darstellergenre gehörten: Dicker SA-Mann in dem Kinderfilm Die Jagd nach dem Stiefel (1962), der Korporal in dem Mantel-und-Degen-Film Mir nach, Canaillen! (1964), der Reichsbahnangestellte in dem Musikfilm Hochzeitsnacht im Regen (1967), Roderich in der historischen Film- und Musikkomödie Frau Venus und ihr Teufel (1967), der Taxifahrer in dem Kinderfilm Der Weihnachtsmann heißt Willi (1969), der Kantinenwirt in dem Liebesfilm Hart am Wind (1970), der kleine Wächter in dem Liebesfilm Das Versteck (1977) und der Eisenbahner Paul in der TV-Filmkomödie Des kleinen Lokführers große Fahrt (1978). Im DDR-Fernsehen war er in kleinen Episodenrollen auch in den Krimiserien Polizeiruf 110 und Der Staatsanwalt hat das Wort zu sehen, so als BGL-Vorsitzender in der Staatsanwalt-Folge Wenn zwei sich streiten (1984), als Leichenträger in der Staatsanwalt-Folge Paule (1986) und als Arzt im Krankenhaus in der Polizeiruf-Folge Der zersprungene Spiegel (1985). Gelegentlich arbeitete Papke für das Fernsehen der DDR und für die DEFA auch als Synchronsprecher, so bei 1977 bei der DEFA-Synchronisation des Films Der (voraussichtlich) letzte Streich der Olsenbande, 1979 bei der DEFA-Synchronisation des Films Die Olsenbande sieht rot und 1983 bei der Synchronisation des russischen Märchenfilms Abenteuer mit der Tarnkappe. Horst Papke ist der Vater des früheren deutschen Kanurennsportlers Ulrich Papke.