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Cruella
2021
London in den 1970er Jahren: Die junge Estella ist eine talentierte Designerin und träumt von einer großen Karriere als Modeschöpferin. Doch da sie verwaist und mittellos aufgewachsen ist, scheint ihr der Weg in höhere Kreise verschlossen. Mit ihren zwei Kumpels, den Amateur-Dieben Horace und Jasper, streift sie durch London und begeht hier und da kleine Verbrechen – und wann immer sich die Möglichkeit ergibt, wenigstens kurz in den von ihr ersehnten Luxus der Schönen und Reichen einzutauchen, greift sie schamlos zu. Dann aber bietet sich ihr endlich eine einzigartige Gelegenheit, um der Gosse zu entkommen: Ein aufstrebender Rockstar entdeckt ihr Talent und beauftragt Estella damit, ihm ein einzigartiges Outfit zu entwerfen. Auf der Suche nach dem perfekten Material muss sich Estella, die ein Faible für Hundefell hat, fragen, was sie für ihren Erfolg zu opfern bereit ist.

Nick Von Schlippe
Nick Von Schlippe ist ein britischer Schauspieler, Regisseur und Autor. Er spricht Russisch und Englisch und besitzt sowohl eine britische als auch eine EU-Staatsbürgerschaft. Er ist bekannt für seine Rollen in The Madame Blanc Mysteries, Cruella (2021) und 6 Underground (2019), wo er als Yacht Official auftrat. Neben seiner Schauspielkarriere produziert Von Schlippe auch Comedy-Videos, die bei verschiedenen Festivals ausgezeichnet wurden.

Craig Gillespie
Regie · Bekannt für Cruella, Supergirl
Craig Gillespie ist ein australisch-amerikanischer Film-, Fernseh-, Musikvideo- und Werbefilmregisseur. Er ist vor allem für die Filme „Lars and the Real Girl“ (2007), „Fright Night“ (2011), „I, Tonya“ (2017) und „Cruella“ (2021) bekannt.

Paul Walter Hauser
Besetzung · Bekannt für Resident Evil, Die nackte Kanone, Cruella
Paul Walter Hauser ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der am 15. Oktober 1986 in Grand Rapids, Michigan, geboren wurde und in Saginaw aufwuchs. Nach dem Besuch der Valley Lutheran High School und einem kurzen Studium an der Concordia University Chicago widmete er sich vollständig der Schauspielerei. Hausers Karriere begann mit kleineren Rollen ab 2010, etwa im Film „Virginia“. Bekannt wurde er ab 2014 durch die Serie „Kingdom“ (Rolle: Keith) und Nebenrollen in Filmen wie „I, Tonya“ (2017), „BlacKkKlansman“ (2018) und „Cruella“ (2021). Der internationale Durchbruch gelang ihm 2019 mit der Hauptrolle im Clint-Eastwood-Film „Der Fall Richard Jewell“, für den er auch ausgezeichnet wurde. 2022 feierte er große Erfolge in der Mini-Serie „Black Bird“ (Apple TV+) als Larry Hall. Für diese Rolle wurde er sowohl mit einem Golden Globe als auch einem Emmy als bester Nebendarsteller in einer Miniserie ausgezeichnet. Im Netflix-Hit „Cobra Kai“ verkörpert er Raymond „Stingray“ Porter. Weitere Highlights seiner Filmografie sind Auftritte in „Late Night“, „Da 5 Bloods“ und „Inside Out 2“ (2024, als Stimme von Peinlich/Embarrassment) . Neben der Schauspielerei ist Hauser auch zeitweise als Wrestler bei Major League Wrestling aktiv.

Meg Foster
Besetzung · Bekannt für Zurück in die Vergangenheit
Meg Foster (* 10. Mai 1948 in Reading, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Nach ihrer Schauspielausbildung an Sanford Meisners renommierter Neighborhood Playhouse School of the Theatre in New York City war Meg Foster zunächst am Theater tätig. Seit Beginn der 1970er-Jahre arbeitete sie vor allem für das Fernsehen. Ihre außergewöhnlich blassblauen, fast transparent wirkenden Augen führten zu zahlreichen Rollen als blinde, verletzliche Schönheit (z. B. in dem TV-Film Killer frei Haus von 1983). Sie war jedoch aus dem gleichen Grund auch einsetzbar als unheimliches Sektenmitglied (Das süße Wort Verheißung von 1981, der ihr eine Nominierung für den Genie Award einbrachte), als gewissenlose Geschäftsfrau (Leviathan von 1989), als humanoider Alien (Star Trek: Deep Space Nine: The Muse von 1996) und als Cyborg (Alien Desperados von 1994). In der Filmversion von Masters of the Universe gab sie 1987 neben Dolph Lundgren und Frank Langella die Evil-Lyn. Im Science-Fiction-Thriller Sie leben! (1988) von John Carpenter verkörperte sie ebenfalls das Böse, das es zu töten galt. In dem Horrorfilm Stepfather II (1989) musste sie sich hingegen als Immobilienmaklerin gegen ihren mordlustigen Ehemann in spe verteidigen. Fosters Blick war in so vielen Filmen das wesentliche Qualitätsmerkmal, dass der Kritiker Joe Bob Briggs sie einmal als „die Cruella De Vil des Drive-In Films“ bezeichnete, eine Anspielung auf die Schurkin aus dem Disney-Film 101 Dalmatiner. Doch Meg Foster war auch größeren darstellerischen Herausforderungen gewachsen, so 1979 in der Hauptrolle einer Verfilmung von Der scharlachrote Buchstabe oder ein Jahr zuvor in Beziehungsweise andersrum als lesbische Frau, die sich in ihren schwulen Zimmergenossen verliebt. Im Jahr 1982 erhielt sie nach der Absage von Loretta Swit, die im Pilotfilm gespielt hatte, die Hauptrolle der Polizistin Christine Cagney in der Fernsehserie Cagney & Lacey. Noch ehe die Serie sich schließlich als weltweiter Erfolg herausstellen konnte, beschlossen die Produzenten nach sechs Folgen, Meg Foster durch Sharon Gless und damit durch eine vermeintlich „femininere“ Darstellerin zu ersetzen.

Alexandra Kamp
Alexandra Kamp wurde in Karlsruhe-Rüppurr geboren und wuchs in Baden-Baden auf, wo sie das Abitur auf dem Richard-Wagner-Gymnasium ablegte. Kamps' vier Halbgeschwister väterlicherseits (Nicolas, Robin, Dominik und Patricia Kamp) sind die Stiefkinder Frieder Burdas. Ihr Großvater Bobby Kamp schrieb 1948 das durch Hildegard Knef bekannt gewordene Chanson: Ich hab' so Heimweh nach dem Kurfürstendamm. Ihr Vater war Peter Kamp (* 17. Dezember 1939; † 17. Januar 2007), der unter dem Künstlernamen Peter Griffin Ende der 1970er, Anfang der 1980er einige Charterfolge hatte (Spiderman, Hurricane is comin’, Step by Step). Sie besuchte die Lee-Strasberg-Schauspielschule in New York. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich in dieser Zeit als Model beispielsweise für Paco Rabanne und Christian Dior sowie im Manhattaner Restaurant Bouley. In Los Angeles und am Pariser Cours Florent setzte sie ihre Ausbildung fort. Anschließend spielte sie auf Theaterbühnen in Bern, Paris und Baden-Baden. Nach einigen Nebenrollen seit 1993 spielte sie in Ernst Josef Lauschers Melodram Ich liebe eine Hure (1998) an der Seite von Uwe Bohm ihre erste Hauptrolle in einem Fernsehfilm. Den ersten Kinoauftritt hatte Kamp 1998 in dem französischen Arthousefilm Riches, Belles, et Cruelles. mit Claudia Cardinale, Anouk Aimée und Marisa Berenson. In diesem Jahr stand sie auch für den Kriminalfilm Der Kopp (1998) mit Dietmar Schönherr und Benjamin Sadler vor der Kamera. Im Drama Morgen gehört der Himmel dir (1999) von Ute Wieland spielte Kamp eine Krankenschwester. Ebenfalls im Krankenhausmilieu spielte die Serie Fieber – Ärzte für das Leben. 2000 folgte eine Rolle in Thrill – Spiel um dein Leben. In der ZDF-Produktion Traumzeit nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Wood spielte Alexandra Kamp die Rolle der Joanna Williams. Weitere Filme, in denen sie mitspielte, waren Jörg Grünlers Dreiteiler Antonia – Zwischen Liebe und Macht (2000) mit Kai Wiesinger, die Science-Fiction-Komödie 2002 – Durchgeknallt im All (2000) mit Leslie Nielsen, Sehnsucht nach Sandin (2001), The Red Phone (2001). 2003 spielte Kamp die Titelrolle in dem Science-Fiction-Film Sumuru – Planet der Frauen, in dem Michael Shanks die männliche Hauptrolle spielte. 2005 war sie in einer Folge in der zweiten Staffel der RTL-Actionserie Wilde Engel als Bösewicht neben Udo Kier zu sehen und spielte die Rolle des Engels im Musical Ludwig im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen. 2006 übernahm sie bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg eine Gastrolle als Ärztin Dr. Kate Brody in Winnetou III und war in der Auftaktfolge zu Home James zu sehen. 2007 übernahm sie die Rolle der Dr. Lena Weingarten in der ARD-Fernsehserie Tierärztin Dr. Mertens. Im April 2007 war sie Jurymitglied des belgischen Filmfestivals in Lüttich. Im Mai 2007 spielte sie die Hauptrolle im Tanztheaterstück Benefit im Berliner Kunsthaus Tacheles. Im August 2007 übernahm sie eine Hauptrolle in der belgischen Mockumentary Vampires (2010), unter der Regie von Vincent Lannoo. Im August 2009 spielte sie in der Filmkomödie Horst Schlämmer – Isch kandidiere! mit. In dieser war sie fiktiv mit Horst Schlämmer liiert und verlobt.