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Bonanza
1959
Der Witwer Ben Cartwright bewirtschaftet mit seinen drei Söhnen Little Joe, Hoss und Adam die Ponderosa-Ranch. Obwohl seine drei Ehefrauen gestorben sind, hat Ben die Lebenslust nicht verloren und bietet Fremden in Not stets seine Hilfe an.

Lee H. Katzin
Regie · Bekannt für Kobra übernehmen Sie
Lee H. Katzin arbeitete Ende der 1960er Jahre als Fernsehregisseur für Serien wie Bonanza, Mission: Impossible und Police Story. Ab 1969 inszenierte er eine Reihe von Kinofilmen, darunter Pulver und Blei und den Kultklassiker Eine Witwe mordet leise. 1971 führte er Regie beim Rennfilm Le Mans mit Steve McQueen. 1972 drehte er den Film Top Secret mit Klaus Maria Brandauer in dessen erster Hollywoodproduktion 1975 führte er bei der ersten Folge „Breakaway“ und anderen frühen Folgen der Gerry-Anderson-Serie „Mondbasis Alpha 1“ Regie. Er war vor allem als produktiver Episodenregisseur bekannt und arbeitete an Serien wie „Hondo“ (auch Pilotfilm), „Kobra übernehmen Sie“, „Der Mann aus Atlantis“ (Pilotfilm), „Spenser“ (Pilotfilm), „MacGyver“, „Police Story“ und „CHiP“.

Gerd Oswald
Gerd Oswald war ein deutscher Film- und Fernsehregisseur. Zu seinen Filmen zählen „Ein Kuß vor dem Tode“ (1956), „Schachnovelle“ (1960) und „Bunny und Bill“ (1971). Im Fernsehen war er unter anderem für Serien wie „Perry Mason“, „Bonanza“, „Outer Limits“, „Auf der Flucht“, „Raumschiff Enterprise“, „Mein Freund Ben“, „Ihr Auftritt, Al Mundy!“ und „Twilight Zone“ verantwortlich.

Geoffrey Lewis
Geoffrey Bond Lewis war ein US-amerikanischer Schauspieler in über 200 Filmen und Fernsehserien. In den 1960er Jahren versuchte er, in Hollywood Fuß zu fassen. Lewis trat in Fernsehserien wie Bonanza, Rauchende Colts, Mannix, Mission: Impossible, Cannon, Barnaby Jones, Mork vom Ork, Golden Girls, Lou Grant, Mama's Family, Magnum, P.I., Das A-Team, Titus, Mord ist ihr Hobby, Akte X, Unsere kleine Farm, Ein Engel auf Erden, Starsky & Hutch, Walker, Texas Ranger und Law & Order: Criminal Intent auf. Außerdem spielte er an der Seite von Polly Holliday im Alice-Spin-off Flo (1980–1981), wofür er eine Golden-Globe-Nominierung erhielt, und zusammen mit Fred Dryer in Land's End (1995–1996). Lewis arbeitete häufig mit dem Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood in mehreren Filmen zusammen, darunter „Ein Fremder ohne Namen“, „Die Letzten beissen die Hunde“, „Der Mann aus San Fernando“, „Bronco Billy“, „Mit Vollgas nach San Fernando“, „Pink Cadillac“ und „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“. Lewis war dreimal verheiratet und hatte zahlreiche Kinder, unter anderem die Schauspielerin Juliette Lewis, mit der er in mindestens zwei Filmen spielte, „Blueberry und der Fluch der Dämonen“ und „The Way of the Gun“.

Tommi Piper
Thomas „Tommi“ Piper ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Sänger. Insbesondere Pipers markante Stimme prägte die deutsche Fernsehgeschichte über mehrere Jahrzehnte. In den 1960er Jahren sprach er die Rolle des Little Joe in der Serie Bonanza. Ende der 1980er Jahre lieh Piper seine Stimme dem Außerirdischen Alf in der gleichnamigen Sitcom und er war in fünf Spielfilmen die Stimme von Mischlingshund Willy Wuff. Des Weiteren war er Stammsprecher von Nick Nolte. Außerdem war er in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre Sänger der Krautrock-Band Amon Düül II. Als Sohn des Schauspielers und Fernsehansagers Heinz Piper wirkte Thomas Piper bereits 1952 bei Hörspielen des NWDR mit und stand drei Jahre später das erste Mal vor der Kamera. Von 1959 bis 1961 studierte er Gebrauchsgrafik an der Meisterschule für Mode in Hamburg, blieb danach aber weiterhin bei der Schauspielerei. In den späten 1960er und 1970er Jahren nahm Piper mehrere Schallplatten auf. Thomas Piper spielte im Film Zwei wie wir … und die Eltern wissen von nichts (1966) und in drei Folgen der Serie Der Kommissar. Er hatte Engagements an der Landesbühne Hannover und den Städtischen Bühnen Lübeck und trat während einer Tournee durch Frankreich in Paris, Lyon und Marseille auf. Nachdem er sich in München niedergelassen hatte, folgten diverse Gastauftritte in den Krimiserien Derrick und Der Alte sowie Hauptrollen in den Filmen Is’ was, Kanzler (1984) und Steig aus deinem Luftballon (1985). Insgesamt spielte Piper in mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen. Auch im Synchronstudio ist er aktiv, eine seiner ersten Synchronrollen war die des Little Joe (Michael Landon) in der Westernserie Bonanza. Weitere Schauspieler, denen Piper seine Stimme lieh, waren u. a. Nick Nolte (Nur 48 Stunden), Harvey Fierstein (Independence Day), Tony Danza (Wer ist hier der Boss?) und Andrew Dice Clay (Ford Fairlane – Rock ’n’ Roll Detective). Außerdem synchronisierte Piper diverse Nebenrollen in der Serie Raumschiff Enterprise und er übernahm im vierten und fünften Star-Trek-Film die Synchronrolle des von George Takei gespielten Hikaru Sulu. Eine weitere bekannte Synchronisation Pipers war die des bösen Zauberers Rumburak aus den tschechischen Märchenbraut-Serien und die des Außerirdischen Alf in der gleichnamigen Fernsehserie. Im Jahr 1989 veröffentlichte er das Album Tommi Piper singt Alf (Polydor, Produzent: Anthony Monn), dessen Titel Hallo Alf, hier ist Rhonda – der Refrain (Rhondas Stimme) wurde damals von der Sopranistin Amélie Sandmann eingesungen, mit der Piper zu dieser Zeit liiert war – zwölf Wochen in den deutschen Single-Charts platziert war. Seit vielen Jahren ist Piper auch als Bausparfuchs in der Fernsehwerbung der Bausparkasse Schwäbisch Hall zu hören. Im Jahr 1998 übernahm er die Synchronisation des Manny Calavera in dem PC-Spiel Grim Fandango von LucasArts. Im Januar 2019 war Piper als Kandidat der dreizehnten Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! zu sehen und belegte den 10. Platz. Am 27. August 2021 verstarb seine 71-jährige Ehefrau, mit der er 15 Jahre verheiratet gewesen war. Piper ist auch als Musiker tätig (Banjo, Ukulele und Gesang). Außerdem hat er in den letzten Jahren zahlreiche Hörbücher für Kinder und Erwachsene eingesprochen. (Quelle: Wikipedia)

Ray Teal
Besetzung · Bekannt für Bonanza, Lassie, Maverick
Ray Elgin Teal (12. Januar 1902 – 2. April 1976) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine bekannteste Rolle war die des Sheriffs Roy Coffee in der Fernsehserie Bonanza (1959–1972). Dies war nur eine von Dutzenden Sheriff-Rollen in Film und Fernsehen, die er während seiner langen und erfolgreichen Karriere von 1937 bis 1970 verkörperte. Er spielte in Filmen wie „Western Jamboree“ (1938) mit Gene Autry, „Die besten Jahre unseres Lebens“ (1946) mit Fredric March und Myrna Loy, „Der schwarze Pfeil“ (1948), Billy Wilders „Reporter des Himmels“ (1951) und „Das Urteil von Nürnberg“ (1961) mit Spencer Tracy und Burt Lancaster. Teal wurde in Grand Rapids, Michigan, geboren. Er spielte Saxophon und verdiente sich sein Studium an der University of California, Los Angeles, als Bandleader, bevor er Schauspieler wurde. Seine längste Rolle war die des Sheriffs Roy Coffee, eines Gesetzeshüters in der Serie „Bonanza“. Teal gehörte zu den dienstältesten Mitgliedern des Teams mit einer festen Rolle. Er spielte auch einen Sheriff in Billy Wilders Film „Reporter des Teufels“ (1951). Im Laufe seiner Karriere wirkte Teal in zahlreichen Westernserien mit: fünfmal in „Cheyenne“, viermal in „Der Lone Ranger“, einmal in „Die Alaskaner“, dreimal in verschiedenen Rollen in der Westernserie „Wagon Train“, in „Tales of Wells Fargo“ (NBC), in der Westernserie „Broken Arrow“ (ABC), fünfmal in der Westernkomödie „Maverick“ (ABC), in der Westernserie „The Texan“ (CBS), in der Westernserie „The Californians“ (NBC), zweimal in „Colt .45“, einmal in „Wanted: Dead or Alive“ und als „Sheriff Clay“ in einer Folge der Westernserie „Riverboat“ (NBC) aus dem Jahr 1960 sowie viermal in der Westernserie „Wide Country“ über Rodeos. Nach über 15 Jahren als Film- und Fernsehschauspieler ergatterte Teal eine wiederkehrende Rolle als Polizist in der ABC-Sitcom „Where's Raymond?“ (1953–1955), die später in „The Ray Bolger Show“ umbenannt wurde. 1955 verkörperte Teal den skrupellosen Viehbaron McCanles in der Folge „Julesburg“ der ABC/Warner Bros. Westernserie „Cheyenne“. Insgesamt war Teal fünfmal in „Cheyenne“ zu sehen. Später hatte er einen Gastauftritt in der ABC/Warner Bros. Westernserie „The Alaskans“. Von 1957 bis 1962 spielte Teal dreimal verschiedene Rollen in der Westernserie „Wagon Train“. Außerdem wirkte er in mehreren Folgen von „Bat Masterson“, einer Folge von „The Rifleman“ und später in „Green Acres“ mit. 1957 spielte Teal den Gesetzeshüter Captain McNelly in der Folge „Sam Bass“ der NBC-Serie „Tales of Wells Fargo“. Ebenfalls 1957 war er als Fenster in der Folge „Die Kopfgeldjäger“ der ABC-Westernserie „Broken Arrow“ zu sehen. 1958 hatte Teal einen Gastauftritt in der Folge „Keine Tränen für die Toten“ der CBS-Westernserie „The Texan“. Später wirkte er auch in der CBS-Sitcom „Dennis, der Quälgeist“ mit. 1960 übernahm Teal die Rolle des Sheriffs Roy Coffee in „Bonanza“, die er bis 1972 in 98 Folgen verkörperte, gelegentlich auch als Hauptfigur. Außerdem spielte er den Richter, Zahnarzt und Schuhmacher H.G. Cogswell in „Bat Masterson“ mit Gene Barry in der Hauptrolle. Er starb am 2. April 1976 im Alter von 74 Jahren in Santa Monica, Kalifornien, aus unbekannten Gründen.

Robert Butler
Regie · Produzent · Bekannt für Remington Steele, Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark
Robert Butler war ein US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent. Robert Butler führte bei unterschiedlichen Fernsehserien Regie, darunter Bonanza, Batman, Raumschiff Enterprise (beim nicht ausgestrahlten, eigentlichen Pilotfilm Der Käfig), Die Waltons, Remington Steele, Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark und Columbo. Ab und zu trat er in Fernsehserien, darunter auch Remington Steele, als Producer (Produzent) und Executive Producer (Herstellungsleiter) in Erscheinung. Daneben inszenierte Robert Butler auch eine Reihe von Kinofilmen, vor allem für die Disney-Studios. Es handelte sich dabei zumeist um die frühen Filme von Kurt Russell. Sie waren typische Vertreter der Anti-Establishment-Komödien, wie sie die Disney-Studios Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre produzierten – vergleichbar in etwa mit der zur gleichen Zeit entstandenen deutschen Filmreihe Die Lümmel von der ersten Bank.

Bing Russell
Besetzung · Bekannt für Auf der Flucht, Bonanza
Neil Oliver „Bing“ Russell (5. Mai 1926 – 8. April 2003) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Besitzer eines Baseballclubs der Minor League (Klasse A). Er war der Vater des Hollywood-Schauspielers Kurt Russell. Obwohl er vor allem als Deputy in „Bonanza“ (1959) und als Robert in „Die glorreichen Sieben“ (1960) bekannt wurde, genoss Russell landesweite Bekanntheit als Besitzer des Baseballclubs Portland Mavericks. Als Besitzer des einzigen unabhängigen Teams der Northwest League (Klasse A) galt Russell als Pionier. Vor „Bull Durham“ (1988) gab es die Mavericks. Russell hielt den Kader auf 30 Spieler beschränkt, da er der Meinung war, dass einige Spieler eine letzte Saison verdient hätten. Sein Motto war schlicht und einfach: Es war nicht etwa „Gewinnen“ – obwohl die Mavericks durchaus gewannen –, sondern „Spaß“. Er schuf einen Park, in dem alle Sponsorengelder außerhalb der Tore lagen, stellte die erste weibliche General Managerin im Profibaseball ein und im darauffolgenden Jahr den ersten asiatisch-amerikanischen General Manager. In derselben Saison stellte sein Team einen Zuschauerrekord in der Geschichte der Minor League auf und gewann die Meisterschaft. Ehemalige Major-League-Spieler und solche, die es nie geschafft hatten, aber vom Baseball nicht genug bekommen konnten, strömten zu seinen Probetrainings im Juni, die stets für jeden offen waren. Spieler reisten sogar aus Kapstadt und Frankreich nach Portland, um bei Russells Mavericks eine Chance zu erhalten.

Gary Busey
Besetzung · Bekannt für Zwei stahlharte Profis - Lethal Weapon
William Gary Busey (* 29. Juni 1944 in Goose Creek, Texas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Busey war Ende der 1960er Jahre zunächst in Kleinstrollen zu sehen. In den 1970er Jahren spielte er in Fernsehsendungen, wie in der Fernsehserie Bonanza und kleinere Rollen in verschiedenen Fernseh- und Kinofilmen. Busey wurde für seine Darstellung von Buddy Holly in dem Film Die Buddy Holly Story (1978) für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert. Weitere Auftritte in Film und Fernsehen folgten, wobei er in den verschiedensten Genres auftritt. Bekannte Filmauftritte hatte er in Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis (1987), Gefährliche Brandung (1991) und Alarmstufe: Rot (1992). Seit Ende der 1990er Jahre mehrten sich Auftritte in B-Filmen und Direct-to-Video-Produktionen. Sein Schaffen umfasst mehr als 170 Produktionen.

Martin Landau
Besetzung · Bekannt für Kobra übernehmen Sie, North by Northwest
Martin James Landau (* 20. Juni 1928 in Brooklyn, New York; † 15. Juli 2017 in Los Angeles war ein US-amerikanischer Schauspieler. Für seine Rolle in Ed Wood gewann er 1995 den Oscar als bester Nebendarsteller. Internationale Bekanntheit erlangte er durch die Fernsehserien Kobra, übernehmen Sie und Mondbasis Alpha 1. Ende der 1950er Jahre trat Landau erstmals in Hollywoodfilmen auf. 1955 lernte er die Schauspielerin Barbara Bain kennen, die bei ihm Schauspielunterricht nahm. Beide heirateten 1957. Zwei Jahre später erhielt er seine erste Rolle in einem größeren Hollywoodfilm, in Hitchcocks Thriller Der unsichtbare Dritte spielte er einen Handlanger mit homosexuellen Untertönen. In Deutschland wurde Landau vor allem durch seine mehrjährige Mitarbeit in den Fernsehserien Mondbasis Alpha 1 und Kobra, übernehmen Sie bekannt. Dazu kamen zahlreiche Gastrollen in populären Serien wie Bonanza oder Rauchende Colts. 1969 kam allerdings das Ende für ihn bei Kobra, übernehmen Sie, da er wegen zu hoher Gagenforderungen aus der Serie gestrichen wurde. Daraufhin stieg auch seine Frau Barbara Bain trotz gültigem Vertrag aus der Serie aus. Seine größten Erfolge in späteren Jahren feierte Landau durch Auftritte in Filmen von Woody Allen und Tim Burton. In Burtons Filmbiografie Ed Wood spielte er die Rolle des abgehalfterten Dracula-Schauspielers Bela Lugosi, für die er den Oscar als bester Nebendarsteller erhielt. Weitere Nominierungen bekam er für seine Rollen in dem Filmdrama Tucker von Francis Ford Coppola und in Allens Mischung aus Drama und Komödie Verbrechen und andere Kleinigkeiten. Drei Mal wurde der Schauspieler mit einem Golden Globe Award ausgezeichnet, fünf Mal war er in der Endauswahl für einen Emmy. In der Bibelverfilmung Die Bibel – Josef stellte Landau Jakob dar, in Am Anfang, einer weiteren Bibelverfilmung, verkörperte er Abraham. In dem Fernsehfilm Max und Helen porträtierte er Simon Wiesenthal. Neben seinen Kinorollen hatte er eine regelmäßige Gastrolle in der Kriminal-Fernsehserie Without a Trace. Bis zuletzt war er als Schauspieler aktiv, sein Schaffen umfasst mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen. Quelle: Wikipedia

Tom Skerritt
Besetzung · Bekannt für Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, M.A.S.H., Contact
Thomas Roy Skerritt, beruflich Tom Skerritt, war ein US-amerikanischer Schauspieler. Der Sohn eines Geschäftsmannes studierte an der Wayne State University sowie der University of California. Zeitweise war er auch Angehöriger der United States Air Force. Skerritt debütierte im Jahr 1962 im Fernsehfilm Combat!. Im gleichen Jahr übernahm er die erste Rolle in dem Kinofilm Hinter feindlichen Linien. In den 1960ern spielte er Gastrollen in Fernsehserien wie The Real McCoys, Am Fuß der blauen Berge und Bonanza. Seinen Durchbruch erzielte er 1970 in Robert Altmans Kriegs-Satire MASH, in welcher er Captain Augustus Forrest darstellte. Im Laufe seiner Karriere spielte Skerritt in insgesamt über 40 Kinofilmen und deckte dabei ein breites Rollenspektrum ab. In vielen Hollywood-Filmen spielte er größere Nebenrollen und gelegentlich auch Hauptrollen. Der Film Am Wendepunkt (1977), in dem er neben Shirley MacLaine und Anne Bancroft auftrat, erhielt elf Oscar-Nominierungen. In Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) war er als Raumschiffkapitän Arthur Coblenz neben Sigourney Weaver zu sehen. Weitere bekannte Auftritte erfolgten als Militärkommandeur in Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel (1986) neben Tom Cruise, als Ehemann von Sally Fields Hauptfigur in Magnolien aus Stahl (1989) und als angesehener Wissenschaftler in Contact (1997) neben Jodie Foster. Als seine Lieblingsrolle bezeichnete er den protestantischen Pfarrer und Vater von Brad Pitts Figur in Robert Redfords Film Aus der Mitte entspringt ein Fluß (1992) nach dem gleichnamigen Roman von Norman Maclean. Neben seinen Kinorollen wurde Skerritt als Gaststar für bekannte Serien gebucht und spielte in vielen Fernsehfilmen. Von 1992 bis 1996 übernahm er die Hauptrolle des Sheriffs James Brock in der Fernsehserie Picket Fences – Tatort Gartenzaun, für die er 1993 mit dem Emmy Award ausgezeichnet wurde und außerdem zwei Nominierungen für den Golden Globe Award erhielt. In der Sitcom Cheers spielte er in sechs Folgen die Figur des Evan Drake.

Bonnie Bedelia
Besetzung · Bekannt für Stirb langsam
Bonnie Bedelia (* 25. März 1948 als Bonnie Bedelia Culkin in New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bedelia wuchs mit drei Geschwistern auf, ihr Bruder Christopher ist ebenfalls Schauspieler und Vater von Macaulay, Kieran und Rory Culkin. Bereits im Alter von neun Jahren trat sie am North Jersey Playhouse in ihrer ersten Theaterproduktion auf. Sie absolvierte bei George Balanchine eine Ausbildung zur Balletttänzerin am New York City Ballet und studierte Schauspiel am Hunter College. Ab 1961 spielte sie fünf Jahre in der Seifenoper Love of Life. Zwischen 1962 und 1966 spielte sie in verschiedenen Rollen am Broadway sowie als Gaststar in Fernsehserien wie High Chaparral. 1969 hatte sie ihr Spielfilmdebüt in Die den Hals riskieren mit Burt Lancaster und Deborah Kerr in den Hauptrollen. Im selben Jahr heiratete sie den Drehbuchautor Kenneth Luber und bekam im darauf folgenden Jahr ihr erstes Kind. In den 1970er Jahren trat sie aus diesem Grund nur selten auf, unter anderem in Folgen von Bonanza und Hawkins. Nach ihrer Scheidung 1980 wandte sie sich wieder ihrer Schauspielkarriere zu. 1983 hatte sie eine Hauptrolle in … und wenn der letzte Reifen platzt, für die sie für einen Golden Globe Award nominiert war. Größere Bekanntheit in Deutschland erlangte sie als Ehefrau von John McClane in Stirb langsam und der Fortsetzung Stirb langsam 2. Seit den 1990er Jahren ist sie hauptsächlich als Fernsehschauspielerin tätig und war unter anderem zweimal für einen Emmy nominiert. Von 2001 bis 2004 spielte sie eine der Hauptrollen in der Serie Lady Cops – Knallhart weiblich. Bedelia ist seit 1995 in dritter Ehe mit dem Schauspieler Michael McRae verheiratet. Aus ihrer ersten Ehe mit Kenneth Luber (1969–1980) hat sie zwei Kinder.

Hampton Fancher
Drehbuchautor · Bekannt für Blade Runner 2049, Der Blade Runner
Hampton Fancher ist ein ehemaliger Schauspieler, der Ende der 1970er Jahre Produzent und Drehbuchautor wurde. Fancher wurde als Sohn einer mexikanischen Mutter und eines amerikanischen Vaters in East Los Angeles, Kalifornien, USA, geboren. Mit 15 flüchtete er nach Spanien, um Flamenco-Tänzer zu werden, und benannte sich in Mario Montejo um. Zurück in den USA, bestand seine erste Tätigkeit im Filmgeschäft darin, in The Brain Eaters einen Zombie zu verkörpern. Es folgten weitere Nebenrollen in einzelnen Folgen von Fernsehserien wie Abenteuer im wilden Westen, 77 Sunset Strip, Rauchende Colts, Bonanza und Auf der Flucht sowie in einigen weniger bedeutenden Filmen. Seine erste und bis dato einzige Hauptrolle hat er unter der Regie von Michael Pfleghar in der deutschen Fernsehproduktion Romeo und Julia 70 an der Seite von Tina Sinatra gespielt. Als Darsteller war er bis zum Jahr 1978 aktiv. Wesentlich bekannter ist Fancher als Drehbuchautor geworden. Nachdem er Philip K. Dick überzeugt hatte, dessen Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? zur Verfilmung freizugeben, und der Produzent Michael Deeley für das Projekt gewonnen worden war, schrieb Fancher erste Drehbuchfassungen für Blade Runner. Gemeinsam mit Michael Green schrieb er auch die Drehbücher zur Fortsetzung Blade Runner 2049 sowie den dazugehörigen Kurzfilmen Blade Runner 2036 - Nexus Dawn und Blade Runner 2048 - Nowhere to Run.

Richard Davalos
Richard Davalos (* 5. November 1930 in New York City, New York; † 8. März 2016 in Burbank, Kalifornien) war ein amerikanischer Schauspieler. Richard Davalos' Schauspielkarriere begann in den frühen 1950er Jahren. Nach einigen Theater- und Fernsehrollen wurde er 1955 durch seine Rolle in dem Filmklassiker Jenseits von Eden von Elia Kazan bekannt. Er spielte Aron Trask, den wohlerzogenen Sohn eines Farmers, der durch Mitwirkung seines „missratenen“ Bruders (gespielt von James Dean) am Ende des Filmes wahnsinnig wird. Zwar erhielt Davalos für seinen Auftritt gute Kritiken, die Haupt-Aufmerksamkeit galt jedoch Dean. Im selben Jahr war Davalos außerdem an der Seite von John Wayne in dem Kriegsfilm Der Seefuchs zu sehen. In den darauffolgenden Jahren war er überwiegend im Fernsehen zu sehen, unter anderem hatte er einen Gastauftritt in der Serie Bonanza. 1961 spielte er in elf Folgen der kurzlebigen Serie The Americans einen Korporal im Amerikanischen Bürgerkrieg. 1967 spielte er den stummen Häftling Blind Dick in dem Gefangenendrama Cool Hand Luke mit Paul Newman in der Hauptrolle. In den 1970er Jahren hatte er vor allem Gastrollen im Fernsehen oder übernahm Nebenrollen in eher zweitklassigen Filmen. Bereits Anfang der 1980er Jahre zog Davalos sich weitgehend aus dem Film- und Fernsehgeschäft zurück. Er arbeitete stattdessen als Theaterschauspieler und als Schauspiellehrer. 2008 spielte Davalos seine letzte Rolle in der B-Movie-Komödie Ninja Cheerleaders.

Suzanne Pleshette
Suzanne Pleshette (* 31. Januar 1937 in New York City; † 19. Januar 2008 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Eine ihrer ersten Filmrollen spielte Pleshette 1958 in dem Jerry-Lewis-Film Geisha Boy (Der Geisha Boy, auch Jerry außer Rand und Band). Ihre eigentliche Karriere begann jedoch Ende der 1950er-Jahre mit vielen anfänglich kleinen Rollen in US-amerikanischen Fernsehproduktionen. Sie spielte unter anderem in drei Folgen der Arztserie Dr. Kildare. Der Durchbruch gelang ihr 1963 in der Rolle der Lehrerin Annie Hayworth in Alfred Hitchcocks Kinofilm Die Vögel. Es folgten unzählige Gastauftritte in Fernsehserien (beispielsweise in Bonanza, Rauchende Colts, Ihr Auftritt, Al Mundy, Der Chef, Columbo oder Kojak – Einsatz in Manhattan) und ein festes Engagement als Emily Hartley in der Bob Newhart Show. Seit Mitte der 1960er-Jahre ist sie auch in einigen Disney-Kinofilmen zu sehen oder zu hören gewesen. In der Serie Schwestern (1989, Nightingales) von Aaron Spelling hat sie als Schuldirektorin Christine Broderick versucht, die Dinge unter Kontrolle zu halten, war selbst aber immer noch in ihren Ex Dr. Paul Petrillo (Gil Gerard) verliebt. Pleshette spielte auch erfolgreich Theater am Broadway. In ihren letzten Lebensjahren war sie unter anderem in den Sitcoms Will & Grace (als Karens Mutter) und in Meine wilden Töchter (als Cates Mutter) zu sehen.

George Furth
George Furth (* 14. Dezember 1932 in Chicago, Illinois; † 11. August 2008 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Autor und Tony-Award-Gewinner. 1961 gab Furth sein Debüt als Schauspieler am Broadway im Stück A Cook for Mr. General und im Musical Hot Spot. Später wurde Furth durch zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen bekannt. Unter anderen spielte er in Fernsehserien wie Bonanza, Tammy, das Mädchen vom Hausboot, All in the Family, L.A. Law, Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft und Mord ist ihr Hobby mit. Er trat ebenfalls in den Kinofilmen Zwei Banditen (1969) und Auf dem Highway ist die Hölle los (The Cannonball Run) von 1980 auf.

Perry Lopez
Perry Lopez (22. Juli 1929 – 14. Februar 2008) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Seine Schauspielkarriere umfasste über 40 Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 2008. Lopez wurde in New York City geboren. Er begann seine Laufbahn am New Yorker Theater. 1955 erhielt er einen Vertrag bei Warner Bros. Studios. Zu Beginn seiner Karriere wirkte Lopez in einer Reihe von B-Filmen und Western mit, darunter „Der Schrecken vom Amazonas“, „Young Guns“ und „Der Lone Ranger“. Lopez wurde wohl am bekanntesten für seine Rolle als Lieutenant Lou Escobar in dem Film „Chinatown“ von 1974, in dem er an der Seite von Jack Nicholson und Faye Dunaway spielte. Sechzehn Jahre später verkörperte er die Rolle erneut (Escobar war inzwischen zum Captain befördert worden) in „Die zwei Jakes“ (1990). Unter seinen zahlreichen Fernsehauftritten zählt die Rolle des Esteban Rodriguez in der klassischen Star-Trek-Folge „Landurlaub“ zu seinen bekanntesten. Lopez spielte außerdem in einer Folge von „Bonanza“ den kaltblütigen Outlaw Duke Miller, der einen Mann tötet, weil dieser als Erster beim Friseur anstehen musste. In „El Zorro“ mit Guy Williams in der Hauptrolle verkörperte er Joaquín Castañeda, einen Mestizen, der für die Freiheit seines Volkes kämpfte. Lopez war zudem in der Folge 14 „Die Nacht der langen Messer“ der Fernsehserie „Zeittunnel“ (Erstausstrahlung: 16. Dezember 1966) zu sehen, wirkte in der Folge „Wilder Dschungel“ der Serie „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ mit und spielte Private Petuko in „Kellys Helden“ (1970). Lopez starb im Alter von 78 Jahren im Rehabilitationszentrum von Beverly Hills in Beverly Hills, Kalifornien, an Lungenkrebs. Er hinterließ mehrere Nichten und Neffen.

John Ireland
John Benjamin Ireland (* 30. Januar 1914 in Vancouver, British Columbia; † 21. März 1992 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein kanadischer Theater- und Filmschauspieler sowie Regisseur. Ireland wuchs in New York auf, wo er in den späten 1930er Jahren auf der Theaterbühne (unter anderem in mehreren Shakespeare-Inszenierungen) und am Broadway auftrat. Mitte der 1940er Jahre begann die Filmkarriere des großgewachsenen und schlanken ehemaligen Schwimmers in Hollywood. Nach seinem Debüt in A Walk in the Sun (1945) spielte er unter anderem einen den Schurken in Faustrecht der Prärie von John Ford und den Ranchmitarbeiter Cherry Valance in Red River von Howard Hawks. Für seinen Part in Der Mann, der herrschen wollte erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Neben weiteren Hollywood-Streifen spielte Ireland auch in zahlreichen Fernsehserien wie Der kleine Vagabund, und Bonanza, gelegentlich führte er auch Regie. 1959 übernahm er den männlichen Part in Judy Garlands bei Capitol Records veröffentlichtem Konzeptalbum The Letter, einer von Gordon Jenkins für Orchester, Chor und Solisten komponierten und arrangierten Suite um ein Liebespaar am Ende seiner Beziehung. Von 1960 bis 1962 spielte er eine Hauptrolle in der britischen Fernsehserie The Cheaters. Im Anschluss war er häufig in Serien als Gaststar zu sehen. Ab 1967 verlagerte er den Schwerpunkt seiner Kinoarbeit nach Europa, insbesondere nach Italien, wo er in vielen Genrefilmen, darunter etlichen Italowestern, zu sehen war. Immer wieder kehrte er für Theaterstücke auch auf die Bühne zurück. In den 1950er Jahren war er zweimal Co-Regisseur bei Filmen, in denen er selbst mitwirkte. Quelle: Wikipedia

Kevin Tighe
Besetzung · Bekannt für One Battle After Another
Kevin Tighe (* 13. August 1944 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Kevin Tighe begann seine Karriere im Filmgeschäft 1967 mit einer ungenannten Statistenrolle in Die Reifeprüfung und einer Rolle in dem Kurzfilm Narcotics: Pit of Despair. Es folgen vor allem Auftritte als Nebendarsteller in Fernsehserien wie Bonanza. Einem breiteren Publikum wurde Tighe durch seine Rolle als Roy DeSoto in der von 1972 bis 1979 ausgestrahlten Fernsehserie Notruf California bekannt. In dieser Rolle wurde er in der deutschen Fassung von Michael Lott synchronisiert. Für die Serie inszenierte Tighe auch vier Folgen als Regisseur. Nach dem Ende von Notruf California spielte er vor allem Nebenrollen in bekannteren Filmen. So war er u. a. der Gegenspieler von James Belushi in Mein Partner mit der kalten Schnauze. Für seine Rolle in Harter Mann in Uniform wurde Tighe 1993 bei den Genie Awards, der wichtigsten Auszeichnungen für kanadische Kinofilme, in der Kategorie Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. 1996 übernahm Tighe im zweiteiligen Fernsehfilm Kaltblütig, der Verfilmung von Truman Capotes Bestseller-Roman In Cold Blood, die Rolle des Mordopfers Herbert W. Clutter. Tighe spielte ab 2005 wiederkehrend in der Fernsehserie Lost als Anthony Cooper mit. Seine letzten Rollen hatte er 2015 in fünf Folgen der kurzlebigen Fernsehserie Complications sowie 2016 in einer Folge der Krimiserie Law & Order: Special Victims Unit.

Rex Linn
Besetzung · Bekannt für CSI: Miami, Young Sheldon, Better Call Saul
Rex Maynard Linn (* 13. November 1956 in Ochiltree County, Texas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der meist als Autoritätsperson wie Offizier oder Gesetzeshüter eingesetzt wird. Nachdem er zunächst nur für Werbespots gebucht worden war, erhielt er in den ausgehenden 1980er Jahren erste Film- und Fernsehrollen. Linn hatte Nebenrollen im Pilotfilm für die danach nicht verwirklichte Fernsehserie Bonanza: The Next Generation sowie im Spielfilm Das Kansas-Komplott. Es folgten zunächst weitere kleine Rollen, bis er 1993 einen größeren Part im Actionfilm Cliffhanger – Nur die Starken überleben mit Sylvester Stallone verbuchen konnte. Von da an erhielt er weitere Rollen in Hollywoodproduktionen, so etwa in Das Kartell, Die Piratenbraut und Rush Hour. Während der 1990er Jahre spielte Linn in drei Filmen mit Kevin Costner: in Wyatt Earp – Das Leben einer Legende, Tin Cup sowie Postman. Seit 2000 ist Linn vermehrt in Fernsehserien tätig, so spielte er in Serienspecials von Pretender und Profiler. Außerdem hatte er eine wiederkehrende Gastrolle in JAG – Im Auftrag der Ehre. Von 2003 bis 2012 spielte er in CSI: Miami die Rolle des Detectiv Sergeant Francis „Frank“ Tripp, zunächst nur als Gaststar, ab der fünften Staffel dann als auch im Vorspann genannter Hauptdarsteller. Nach wiederkehrenden Rollen in den Fernsehserien Nashville, Better Call Saul und Lethal Weapon ist Linn seit dem Jahr 2017 in der Comedyserie Young Sheldon als Principal Petersen zu sehen.

Nicholas Colasanto
Besetzung · Regie · Bekannt für Cheers, Bonanza
Nicholas Colasanto (* 19. Januar 1924 in Providence, Rhode Island; † 12. Februar 1985 in Studio City, Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler. In den 1980er-Jahren wurde Nicholas Colasanto einem breiteren Publikum als Darsteller des Barkeepers „Coach“ Ernie Pantusso in der Sitcom Cheers bekannt. Für diese Rolle wurde er dreimal, in jedem Jahr seiner Mitwirkung, für einen Emmy nominiert. Zuvor hatte Colasanto als vielbeschäftigter Fernsehregisseur gearbeitet, unter anderem für Serien wie Bonanza, Columbo, Starsky & Hutch oder CHiPs. Auch als Schauspieler arbeitete Colasanto meist für das Fernsehen, u. a. war er in Serien wie Auf der Flucht, Kobra, übernehmen Sie, Die Straßen von San Francisco oder Kojak – Einsatz in Manhattan zu sehen. Als Filmschauspieler spielte er unter anderem Nebenrollen in den Filmen Fat City (1972) von John Huston, Familiengrab (1976) von Alfred Hitchcock und als Gangsterboss Tommy Como in Wie ein wilder Stier (1980) von Martin Scorsese.

Tim Matheson
Besetzung · Bekannt für Bonanza, Die Leute von der Shiloh-Ranch, 9-1-1: Nashville
Tim Matheson (* 31. Dezember 1947 in Glendale, Kalifornien; gebürtig Timothy Lewis Matthieson) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent. Matheson debütierte am Anfang der 1960er Jahre in Fernsehserien wie Window on Main Street, in der er 1961 bis 1962 spielte. In den Jahren 1972 bis 1973 trat er in der Fernsehserie Bonanza auf. In der Komödie Das turbogeile Gummiboot (1984) übernahm Matheson eine der Hauptrollen. In der Komödie Fletch – Der Troublemaker (1985) spielte er die Rolle von Alan Stanwyk, einem Drogenhändler, der den Journalisten Irwin Fletcher (Chevy Chase) töten will, um unter dessen Identität zu fliehen. Im SF-Film Starfire (1990) und im Horrorfilm Manchmal kommen sie wieder (1991) folgten weitere Hauptrollen. In der Komödie Die Brady Family 2 (1996) spielte er einen Betrüger, der sich als verschollener Ehemann von Carol Brady (Shelley Long) ausgibt. In den Jahren 1999 bis 2006 spielte Matheson in der Fernsehserie The West Wing die Rolle des US-Vizepräsidenten John Hoynes. Für diese Rolle wurde er in den Jahren 2002 und 2003 für den Emmy Award nominiert. Tim Matheson ist auch als Regisseur tätig. Sein Debüt gab er 1982 mit der Inszenierung einiger Episoden der Fernsehserie Chefarzt Dr. Westphall. Seinen ersten Spielfilm drehte er 1994 mit Besessene der Lust. Ein Jahr später inszenierte er Töte oder stirb!, in dem er auch eine Rolle als Schauspieler übernahm. Matheson drehte einige weitere Fernsehfilme, außerdem war er an zahlreichen Fernsehserien als Regisseur beteiligt. Er drehte unter anderem drei Episoden von Without a Trace – Spurlos verschwunden und im Jahre 2007 zwei Episoden der Krimiserie Psych. Auch als Produzent war er tätig, z. B. 11 Folgen der Serie Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen.

Jeffrey Hunter
Jeffrey Hunter war ein vielseitiger US-amerikanischer Schauspieler, der die Film- und Fernsehbranche maßgeblich prägte. Bekannt wurde er vor allem durch seine Darstellung des Martin Pawley in dem Westernklassiker „Der Schwarze Falke“. Sein Talent reichte jedoch weit über Western hinaus. Er überzeugte auch in anderen bemerkenswerten Filmen wie: „König der Könige“ (1961): In diesem biblischen Epos verkörperte Hunter die zentrale Rolle Jesu Christi. „Der letzte Hurra“ (1958): Hier spielte er an der Seite von Spencer Tracy. „Vierzehn Stunden“ (1955): In diesem spannenden Krimi gab er sein Filmdebüt. Neben seiner Filmarbeit wirkte Hunter auch in mehreren Fernsehserien mit, darunter „Bonanza“ und „Die Leute von der Shiloh Ranch“. Tragischerweise verstarb er 1969 im Alter von nur 42 Jahren an einer Hirnblutung.

Noble Willingham
Noble Henry Willingham Jr. (31. August 1931 – 17. Januar 2004) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in über dreißig Filmen und zahlreichen Fernsehserien mitwirkte. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als C.D. Parker in der Fernsehserie „Walker, Texas Ranger“. Zu seinen weiteren Fernsehauftritten zählen Gastrollen in Serien wie „Bonanza“, „Rauchende Colts“, „Die Waltons“, „Mary Tyler Moore“, „Detektiv Rockford – Anruf genügt“, „Alice“, „Dallas“, „CHiPs“, „Ein Duke kommt selten allein“, „Das A-Team“, „L.A. Law“, „Hör mal, wer da hämmert!“ und „Mord ist ihr Hobby“. Außerdem spielte er 1991 an der Seite von Scott Bakula und Dean Stockwell in einer Folge von „Zurück in die Vergangenheit“.