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Poster zu Ben-Hur

Ben-Hur

1959

AbenteuerDramaHistorie
Foto von William Wyler

William Wyler

Regie · Bekannt für Ben-Hur

William Wyler (1. Juli 1902 – 27. Juli 1981) war ein in Deutschland geborener Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Ben Hur“ (1959), „Die besten Jahre unseres Lebens“ (1946) und „Mrs. Miniver“ (1942), für die Wyler jeweils einen Oscar als Bester Regisseur und zudem den Oscar für den Besten Film erhielt. Seine erste Oscar-Nominierung erhielt er 1936 für die Regie von „Dodsworth“, was den Beginn einer fast 20-jährigen Erfolgsserie markierte. Der Filmhistoriker Ian Freer bezeichnet Wyler als „echten Perfektionisten“, dessen Vorliebe für Wiederholungen und sein Bestreben, jede Nuance auszuarbeiten, „legendär“ wurden. Seine Fähigkeit, eine Reihe von Literaturklassikern zu Kassenschlagern und Kritikererfolgen zu machen, katapultierte ihn in den 1930er- und 1940er-Jahren zu einem der erfolgreichsten Filmemacher Hollywoods.

Foto von Leslie Nielsen

Leslie Nielsen

Leslie William Nielsen, OC, (* 11. Februar 1926 in Regina, Saskatchewan; † 28. November 2010 in Fort Lauderdale, Florida) war ein kanadischer Schauspieler. Sein Kinofilmdebüt gab er 1956 in König der Vagabunden von Michael Curtiz. Daraufhin erhielt er eine größere Rolle im erfolgreichen Science-Fiction-Film Alarm im Weltall (Forbidden Planet), die Nielsen wiederum einen längerfristigen Vertrag mit dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer und damit diverse Engagements in größeren Hollywoodproduktionen einbrachte, ohne ihn jedoch in die erste Riege der Charakterdarsteller zu heben. Nielsen war beim Casting für die Figur des Messala im Monumentalfilm Ben Hur (1959) in der engeren Auswahl, bevor sich Regisseur William Wyler für Stephen Boyd entschied. Entsprechende Testaufnahmen wurden auf DVD veröffentlicht. Leslie Nielsen (1982) Nachdem er bereits über 30 Jahre als Schauspieler für Kino- und Fernsehproduktionen sowie als Disc-Jockey bei diversen Radiosendern gearbeitet hatte, erfuhr Nielsen 1980 durch die Komödie Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug einen Karriereschub. Zwar spielte er in dem Film nur eine Nebenrolle, konnte in dieser jedoch mit seiner Fähigkeit glänzen, trotz absurd-komischer Dialoge und Slapstick-Einlagen äußerlich völlig ernst und ungerührt zu bleiben, was sein Markenzeichen wurde. Eine längere erfolgreiche Zusammenarbeit als Komödiendarsteller mit dem Filmemacher-Trio ZAZ (Zucker Abrahams Zucker) folgte. 1982 übernahm er die Hauptrolle der von ZAZ geschriebenen und produzierten US-Fernsehserie Die nackte Pistole (Police Squad!), deren nur sechs Folgen heute Kultstatus besitzen und für die Nielsen eine Emmy-Nominierung erhielt. 1987 hatte er auch einen Gastauftritt in der Serie Ein Engel auf Erden. Der auf der Serie aufbauende Kinofilm Die nackte Kanone (The Naked Gun, 1988) wurde zu einem Welterfolg und einem wegweisenden Klassiker des Slapstick-Films. Die Rolle des tollpatschigen Polizei-Sonderermittlers Frank Drebin, die untrennbar mit Nielsen verbunden ist, spielte er noch in zwei Fortsetzungen, Die nackte Kanone 2½ (1991) und Die nackte Kanone 33⅓ (1994). Es folgten diverse weitere Haupt- und Nebenrollen in ähnlichen Filmen. Quelle: Wikipedia

Foto von Cesare Danova

Cesare Danova

Besetzung · Bekannt für Drei Engel für Charlie

Cesare Danova (1. März 1926 – 19. März 1992), geboren als Cesare Deitinger in Bergamo, Italien, war ein italienischer Fernseh- und Filmschauspieler. Er nahm den Künstlernamen Danova an, als er nach dem Zweiten Weltkrieg in Rom mit der Schauspielerei begann. In den 1950er Jahren wanderte er in die USA aus, um 1955 den Film „Don Giovanni“ (Don Juan) zu drehen. 1956 erhielt er einen Vertrag bei MGM. Weitere Auftritte umfassen unter anderem „Der Mann, der Frauen verstand“. Er sprach für eine Rolle in „Ben Hur“ vor, doch sein großer Durchbruch gelang ihm mit der Rolle des Apollodorus, Kleopatras Diener, in dem 1963 erschienenen Film „Cleopatra“ unter der Regie von Joseph Mankiewicz mit Elizabeth Taylor, Richard Burton und Rex Harrison in den Hauptrollen. Im Originaldrehbuch war Danova eine bedeutende Rolle zugedacht; er sollte neben Harrisons Caesar und Burtons Marcus Antonius einen von Kleopatras Liebhabern bilden. Obwohl einige Szenen mit Taylor und Danova gedreht wurden, wurde das Drehbuch überarbeitet und die Rolle gekürzt, da die Affäre zwischen Burton und Taylor für Schlagzeilen in der Boulevardpresse sorgte. Übrig blieb nur ein kurzer Gastauftritt. Im darauffolgenden Jahr spielte er Graf Elmo Mancini in „Viva Las Vegas“, Elvis Presleys Rivale sowohl um Ann-Margrets Rusty Martin als auch um den Las Vegas Grand Prix (wobei er erwartungsgemäß beides gegen Elvis' Lucky Jackson verlor). 1967 gelang Danova mit der Fernsehserie „Garrison's Gorillas“ ein weiterer Durchbruch. Die Serie, die eindeutig von dem Kinohit „Das dreckige Dutzend“ und der Erfolgsserie „Mission: Impossible“ inspiriert war, hatte ein großes Ensemble, wurde aber leider nach nur 26 Folgen abgesetzt. Zwei seiner bekanntesten Rollen waren die des Mafia-Bosses Giovanni Cappa in Martin Scorseses „Hexenkessel“ (1973) und die des korrupten Bürgermeisters Carmine DePasto in „Animal House“ (1978). Er spielte außerdem in drei Folgen der Fernsehserie „The Rifleman“ mit und war regelmäßig als Gaststar in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, darunter „Mord ist ihr Hobby“, „Maude“, „Falcon Crest“ und die Neuauflage von „Mission: Impossible“ (1988–1990). Er starb an einem Herzinfarkt im Hauptquartier der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles, während er an einer Sitzung des Komitees für fremdsprachige Filme teilnahm. Sein Mausoleum befindet sich auf dem Valhalla Memorial Park Cemetery. Danova war zweimal verheiratet und hatte mit seiner ersten Frau Pamela zwei Söhne, Marco und Fabrizio. Er war ein exzellenter Reiter, ein begeisterter Polospieler und ein hervorragender Bogenschütze.

Foto von Charlton Heston

Charlton Heston

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur, Hercules

Charlton Heston, gebürtig John Charles Carter, (* 4. Oktober 1923 in Evanston, Illinois; † 5. April 2008 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er durch Hauptrollen in verschiedenen in den 1950er- und 1960er-Jahren populären Monumentalfilmen. Für seine Titelrolle als Ben Hur in dem gleichnamigen Filmklassiker von 1959 wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. Heston blieb bis ins hohe Alter ein gefragter Darsteller. Infolge einer Alzheimer-Erkrankung musste er seine Karriere beenden. Quelle: Wikipedia

Foto von André Morell

André Morell

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur

André Morell (20. August 1909 – 28. November 1978; manchmal auch als Andre Morell geführt) war ein britischer Schauspieler. Von den 1930er- bis in die 1970er-Jahre war er häufig im Theater, im Film und im Fernsehen zu sehen. Seine bekanntesten Filmrollen waren die des Professor Bernard Quatermass in der BBC-Fernsehserie „Quatermass and the Pit“ (1958–59) und die des Dr. Watson in der Hammer-Verfilmung von „Der Hund von Baskerville“ (1959). Er wirkte außerdem in den Oscar-prämierten Filmen „Die Brücke am Kwai“ (1957) und „Ben Hur“ (1959), in mehreren bekannten Hammer-Horrorfilmen der 1960er-Jahre sowie in dem gefeierten historischen ITV-Drama „Die Cäsaren“ (1968) mit. In seinem Nachruf in der Times wurde er als Mann mit „eindrucksvoller Bühnenpräsenz und einer vollen, ausdrucksstarken Stimme“ beschrieben. „Ob im klassischen oder modernen Theater, er war stets souverän und verlässlich.“

Foto von Jack Huston

Jack Huston

Besetzung · Bekannt für Die Schatzinsel, Fargo, Boardwalk Empire

Jack Alexander Huston (* 7. Dezember 1982) ist ein englischer Schauspieler und Regisseur. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Richard Harrow in der HBO-Fernsehserie „Boardwalk Empire“. Er spielte außerdem eine Nebenrolle in dem Film „American Hustle“ (2013), verkörperte den titelgebenden Ben-Hur in dem gleichnamigen Historiendrama (2016) und war in der vierten Staffel der FX-Anthologieserie „Fargo“ (2020) als einer der Hauptdarsteller zu sehen. 2023 spielte er die Hauptrolle in der Mystery-Serie „Mayfair Witches“.

Foto von Nazanin Boniadi

Nazanin Boniadi

Besetzung · Bekannt für Homeland, Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht

Nazanin Boniadi wurde 1982 auf dem Höhepunkt der iranischen Revolution in Teheran im Iran geboren; ihre Eltern zogen kurz darauf nach London. Als junges Mädchen spielte sie Geige und Ballett. Sie besuchte eine private High School und zog später in die Vereinigten Staaten, wo sie einen Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung in Biowissenschaften von der University of California, Irvine, erwarb. An der UCI gewann sie den Chang Pin-Chun Undergraduate Research Award für molekulare Forschung zur Krebsbehandlung und Abstoßung von Herztransplantaten. Sie war auch stellvertretende Chefredakteurin von MedTimes, der medizinischen Zeitung der UCI. Nazanin Boniadi setzt sich schnell sowohl im Film als auch im Fernsehen durch. In den Staffeln drei und vier des mit dem Emmy und dem Golden Globe ausgezeichneten Dramas Homeland (2011) spielte sie als CIA-Analystin Fara Sherazi mit, für die sie eine Nominierung für den SAG Award 2015 in der Outstanding Performance eines Ensembles in der Kategorie Drama Series erhielt. Boniadi erschien im MGM-Paramount Remake von Ben-Hur 2016. Unter der Regie von Timur Bekmambetov spielt der Film Frau Boniadi in der weiblichen Hauptrolle der Esther gegenüber Jack Huston, Morgan Freeman und Toby Kebbell. Als nächstes wird sie in einer Hauptrolle gegenüber Armie Hammer und Dev Patel in Anthony Maras' Hotel Mumbai auftreten. Unter ihren vielen Fernsehcrews porträtierte Boniadi Nora, eine relativ langjährige Liebesbeziehung zu Neil Patrick Harris' Barney Stinson, in den Staffeln sechs und sieben von How I Met Your Mother (2005). Sie erschien auch als berüchtigte Adnan Salif in der dritten Staffel von Shonda Rhimes' politischem Erfolgsdrama Scandal (2012). Sie wird neben J.K. Simmons in der Original Starz-Serie Counterpart (2017), die von Justin Marks kreiert und von Morten Tyldum produziert wurde, den nächsten Star spielen. Im Film trat Boniadi als Amira Ahmed in Jon Favreaus Iron Man (2008) auf und porträtierte eine junge Mutter, Elaine, in Paul Haggis' The Next Three Days (2010). Sie hat auch mehrere unabhängige Merkmale zu ihrem Kredit. Boniadis Eltern, die auf dem Höhepunkt der iranischen Revolution in Teheran geboren wurden, zogen kurz darauf nach London, England, wo sie mit Schwerpunkt auf Bildung aufgewachsen war. Während sie sich schon früh mit dem Theater beschäftigte, entschied sich Boniadi später, dass sie Arzt werden wollte. Sie zog im Alter von 19 Jahren in die Vereinigten Staaten, um an der University of California in Irvine zu studieren, wo sie ihren Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung (Dean's Academic Achievement and Service Award) in Biowissenschaften erhielt, und gewann den "Chang Pin Chun" Undergraduate Research Award für ihre Arbeit in der Herztransplantatabstoßung und Krebsforschung. Boniadi schaltete um, um ihrer ersten Liebe nachzugehen, und entschied sich dann für ein Schauspielstudium, das eine Ausbildung in zeitgenössischem Drama an der Royal Academy of Dramatic Arts in London unter der Leitung des Dramaturgen Lloyd Trott beinhaltete. Boniadi spricht fließend Englisch und Persisch. Sie ist eine engagierte Menschenrechtsaktivistin. Boniadi war Sprecherin von Amnesty International USA (AIUSA) 2009-2015 und arbeitet weiterhin mit der gemeinnützigen Organisation als AIUSA Artist of Conscience zusammen.

Foto von Stephen Boyd

Stephen Boyd

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur

Stephen Boyd (* 4. Juli 1931 in Glengormley, Nordirland als William Millar; † 2. Juni 1977 in Los Angeles, Kalifornien) war ein britischer Schauspieler. Für seine Rolle des römischen Tribuns Messala im elffach oscarprämierten Film Ben Hur wurde er 1960 mit dem Golden Globe als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. In den 1960er Jahren gehörte er zu den gefragtesten Charakterdarstellern des seinerzeit populären Monumentalfilms. Boyd wuchs mit acht Geschwistern in Belfast auf. Nach dem Schulabschluss arbeitete er zunächst als Versicherungsmakler in Irland. In seiner Freizeit sammelte er schauspielerische Erfahrung in einer kleinen Theatergruppe, deren Leiter er später für drei Jahre wurde. Er ging schließlich nach London und hielt sich dort mit kleineren Rollen und Gelegenheitsjobs über Wasser. Am Odeon Theater wurde er dann von Sir Michael Redgrave entdeckt, mit dessen Hilfe er die Leitung der angesehenen Arts Council Midland Theatre Company erhielt. Danach arbeitete Boyd für das britische Fernsehen und war in dieser Zeit in nahezu allen größeren Produktionen der BBC zu sehen. Im Jahr 1956 erhielt er einen Sieben-Jahres-Vertrag bei 20th Century Fox. 1958 war er in der Literaturverfilmung Bravados von Henry King mit Gregory Peck und Joan Collins zu sehen. Durch seine Rolle des irischen Nazispions Patrick O’Reilly in Der Mann, den es nie gab, die ihm eine Nominierung für den British Academy Film Award in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller einbrachte, wurde William Wyler auf ihn aufmerksam. Wyler gelang es, Boyd aus dem Vertrag mit der Fox auszulösen, um ihn in Ben Hur als römischen Tribun Messala besetzen zu können. Als Gegenspieler des von Charlton Heston gespielten Titelhelden geriet die Figur des Messala zu Boyds bekanntester Rolle. Für seine schauspielerische Leistung erhielt er 1960 den Golden Globe als bester Nebendarsteller, während der Oscar in der gleichen Kategorie überraschend an seinen Schauspielkollegen Hugh Griffith für dessen Rolle als Scheich Ilderim im selben Film ging. Ursprünglich war Boyd auch für die Rolle des Marcus Antonius in Cleopatra an der Seite von Elizabeth Taylor vorgesehen. Diese erkrankte jedoch unmittelbar vor dem geplanten Drehbeginn, sodass sich die Produktion um Monate verzögerte. Stephen Boyd zog daraufhin sein Engagement zurück, um sich anderen Filmprojekten zu widmen. An der Seite von Doris Day und Jimmy Durante war er 1962 in dem von MGM produzierten Musical Spiel mit mir zu sehen. In Anthony Manns Der Untergang des Römischen Reiches (1963) spielte er mit Sophia Loren, und in dem Hollywood-Melodram … denn keiner ist ohne Schuld (1965) des Regisseurs Russell Rouse kam er neben Eleanor Parker und Elke Sommer zum Einsatz. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war Richard Fleischers Science-Fiction-Drama Die phantastische Reise (1966) mit Raquel Welch sowie das dreistündige Opus Die Bibel von John Huston (1966). Ende der 1960er Jahre begann sein Stern in Hollywood zu sinken. In der Folge spielte Boyd vermehrt in europäischen Filmen mit, vor allem in Italo-Western und Gialli. Seine letzte weltweit beachtete Rolle hatte er als Pornosalon-Besitzer in Michael Apteds britischem Gangsterthriller Der aus der Hölle kam (1977) mit Stacy Keach. Als letzter Film Boyds erschien die deutsche Horror-Komödie Lady Dracula (gedreht 1975), in der er in der Eingangssequenz Graf Dracula darstellte.

Foto von Frank Thring

Frank Thring

Besetzung · Bekannt für Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel, Ben-Hur

Frank Thring (* 11. Mai 1926 in Melbourne, Victoria als Francis William Thring Jr.; † 29. Dezember 1994 ebenda) war ein australischer Film- und Theaterschauspieler. Frank Thring, Sohn des Filmregisseurs F. W. Thring (1883–1936), begann seine Karriere beim Radio und übernahm erste Rollen am australischen Theater. Nachdem ihm in seinem Heimatland der Durchbruch gelungen war, zog es ihn für einige Jahre nach England und schließlich nach Hollywood. Ab Ende der 1950er-Jahre übernahm Thring erste Film- und Fernsehrollen, wobei er vor allem durch die Darstellung von zwei Figuren des Neuen Testaments bekannt wurde: In Ben Hur, dem mit elf Oscars prämierten Film von 1959 verkörperte er Pontius Pilatus, in König der Könige von 1961 Herodes Antipas. Den Charakter des Herodes Antipas sollte er auch in der Bühnenproduktion des Stücks Salome verkörpern. Thring kehrte jedoch schon Anfang der 1960er-Jahre Hollywood den Rücken und kam nach Australien zurück. Er spielte in Melbourne in zahlreichen Theaterstücken, von Shakespeare-Klassikern bis modernen Werken mit Sozialkritik. Bekannt wurde Thring hier auch durch eine wiederkehrende Rolle in der australischen Fernsehserie Skippy, das Buschkänguruh. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er nochmals 1986 durch die markante Nebenrolle des Sammlers in Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel. Der in späten Jahren stark übergewichtige Schauspieler pflegte in der Öffentlichkeit ein extravagantes Image, so war er für seinen scharfen Humor bekannt und kleidete sich oft auffällig. Sein Privatleben hielt er allerdings stets abgeschirmt. Trotz seiner Homosexualität war er in den 1950er-Jahren kurz mit Joan Cunliffe verheiratet, da er einen Kinderwunsch hatte, der sich aber nie erfüllte.

Foto von Jack Hawkins

Jack Hawkins

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur

John Edward Hawkins (* 14. September 1910 in Wood Green, London; † 18. Juli 1973 in London) war ein britischer Schauspieler. Im Alter von 12 Jahren gab Jack Hawkins sein Schauspieldebüt in einem Weihnachtsspiel in London. Mit 18 trat er am Broadway in dem Stück Journeys End auf. Obwohl er bereits seit 1930 als Filmschauspieler arbeitete, nahm seine Karriere erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs, an dem er als Soldat der Royal Welch Fusiliers teilnahm, Fahrt auf. Hawkins war aufgrund seiner äußeren Erscheinung – kräftige Statur, kantige Gesichtszüge – auf autoritäre Charaktere abonniert und trat in den Filmepen der 1950er und 1960er Jahre oft als hochrangiger Militär auf. 1955 war er als Pharao an der Seite von Joan Collins in Howard Hawks’ Monumentalfilm Land der Pharaonen zu sehen. 1957 spielte er in David Leans oscarprämiertem Meisterwerk Die Brücke am Kwai einen britischen Offizier, der ein Kommandounternehmen im Dschungel anführt. 1959 agierte er in William Wylers Bibelepos Ben Hur (1959) als Flottenbefehlshaber Quintus Arrius. David Lean besetzte ihn 1962 in seinem Epos Lawrence von Arabien erneut als britischen Offizier. Auch in Filmen wie Der Spion mit den 2 Gesichtern (1958), Der junge General (1961), Schüsse in Batasi (1964), Agenten lassen bitten (1965), Judith (1966), Mohn ist auch eine Blume (1966) oder Waterloo (1970) war Hawkins in den für ihn typischen Militärrollen zu sehen. Er spielte außerdem regelmäßig Grafen, Kaiser und andere Adlige. Hawkins konnte sich in anderen Rollen allerdings auch als vielseitiger Charakterdarsteller profilieren und blieb bis zu seinem Tod ein gefragter Filmschauspieler. In der Bundesrepublik Deutschland wurde Jack Hawkins auch als Ben Manfred in der Fernsehserie Die vier Gerechten aus den Jahren 1959 bis 1960, die 1964 vom ZDF ausgestrahlt wurde, sehr bekannt. 1966 wurde bei dem Schauspieler Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, weshalb sein Kehlkopf entfernt werden musste. Hawkins gab trotz dieser schweren Erkrankung die Schauspielerei nicht auf, allerdings wurde seine Stimme – da diese ohne Kehlkopf kaum verständlich war – bei seinen späten Filmauftritten von den Schauspielkollegen Charles Gray und Robert Rietti synchronisiert.

Foto von Haya Harareet

Haya Harareet

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur

Chaja Hararit, bekannt als Haya Harareet (20. September 1931 in Haifa, Palästina; † 3. Februar 2021 in Marlow, Buckinghamshire) war eine israelische Film- und Theaterschauspielerin sowie Drehbuchautorin, die vor allem durch den Filmklassiker Ben Hur bekannt wurde. Chaja Hararit begann ihre Karriere beim Theater, wo sie im israelischen Cameri-Theater auf der Bühne stand. Ihr Filmdebüt erfolgte 1955 in Höhe 24 antwortet nicht, einem Politfilm des Regisseurs Thorold Dickinson über den Unabhängigkeitskrieg von 1948. Internationale Bekanntheit erlangte Harareet 1959 durch ihre Mitwirkung in dem Monumentalfilm Ben Hur, der mit elf Oscars preisgekrönt wurde. Darin verkörperte sie an der Seite von Charlton Heston die weibliche Hauptrolle der Esther. Sie war das einzige Mitglied der Besetzung, das aus Israel, dem Originalschauplatz der Geschichte um Ben Hur, kam. Trotz positiver Presse und eines Vertrags mit Metro-Goldwyn-Mayer konnte sie später an den Erfolg von Ben Hur nicht mehr anknüpfen. Bis 1964 sollte sie in insgesamt acht Spielfilmen mitwirken, die meisten wurden in Europa aufgeführt, so zum Beispiel in dem Abenteuerfilm Die Herrin von Atlantis. Obwohl Harareet stets in der weiblichen Hauptrolle besetzt war, blieb ihr der Durchbruch zum internationalen Filmstar letztendlich versagt. Bereits Mitte der 1960er-Jahre zog sie sich von der Filmschauspielerei zurück, einzig für eine Rolle in dem obskuren Kurzfilm My Friend Jonathan stand sie 1974 nochmals vor der Kamera. Stattdessen konzentrierte sie sich auf ihre Arbeit beim Theater und studierte Politikwissenschaften. Zudem verfasste Harareet 1967 das Drehbuch zu dem britischen Spielfilm Jede Nacht um Neun, einem Thriller mit Dirk Bogarde in der Hauptrolle.

Foto von Marco Beltrami

Marco Beltrami

Composer · Bekannt für A Quiet Place, Scream 7, The Eye

Marco Edward Beltrami (* 7. Oktober 1966 in Long Island, New York) ist ein US-amerikanischer Filmkomponist. Kurz vor seiner Geburt wanderten Marco Beltramis Eltern, er Italiener, sie Griechin, in die USA aus, wo Marco in Long Island, New York geboren wurde. Mit sechs Jahren begann er Klavier zu lernen und spielte Keyboard in verschiedenen Bands. Ursprünglich hatte Beltrami eine Karriere als Stadtplaner im Sinn, als er sich an der Brown University einschrieb, bevor er sich seinem musikalischen Interesse hingab und Komposition studierte. In Venedig und an der Yale School of Music studierte er Komposition und kam nach seinem Abschluss in Kontakt mit dem Filmkomponisten Jerry Goldsmith, bei dem er in Los Angeles die Grundlagen der Filmmusik erlernte. 1994 schuf er sein erstes Werk für den Film The Bicyclist. 1996 kam sein Durchbruch, als er für den Film Scream – Schrei! die Filmmusik schrieb. In der Folge schrieb er vor allem Musik für Filme aus dem Horror- und Actionbereich, so u. a. für Scream 1–4, xXx 2, Blade II und Terminator 3 – Rebellion der Maschinen. 1998 gewann er einen Emmy für seine Arbeit an der Fernsehproduktion David and Lisa und insgesamt sechs ASCAP-Awards. Ende 2001 spielte er die Musik zum Film Dina – Meine Geschichte mit dem Kölner Gürzenich-Orchester ein. 2008 wurde er für seine unkonventionelle Musik zum Westernfilm Todeszug nach Yuma zum ersten Mal für den Oscar nominiert. Eine weitere Nominierung erhielt er zwei Jahre später für seine Arbeit an Kathryn Bigelows Kriegsdrama Tödliches Kommando – The Hurt Locker. Im Jahr 2016 kam der Film Ben Hur in die Kinos, für den Beltrami die Filmmusik komponierte. Der Film Free Solo, mit der von Beltrami komponierten Filmmusik, erhielt 2019 den Oscar in der Kategorie bester Dokumentarfilm. Er arbeitet häufig mit Buck Sanders zusammen.

Foto von Cathy O'Donnell

Cathy O'Donnell

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur

Cathy O’Donnell (Eigentlich: Ann Steely) (* 6. Juli 1923 in Siluria, Alabama; † 11. April 1970 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin. Nach dem Besuch der High School und des Colleges in Oklahoma City arbeitete O'Donnell, die zu diesem Zeitpunkt noch Ann Steely hieß, als Stenographin, um sich so den Umzug nach Hollywood zu finanzieren, wo sie von Filmproduzent Samuel Goldwyn unter Vertrag genommen wurde. Dieser erkannte das Potenzial der jungen Frau, ermöglichte ihr eine Ausbildung an der American Academy of Dramatic Arts, und gab ihr ihren irisch klingenden Künstlernamen - Cathy O'Donnell. 1945 - im Alter von 22 Jahren - erfolgte O'Donnells Filmdebüt im Drama Der Wundermann, unter der Regie von H. Bruce Humberstone. Das abrupte Ende ihrer Arbeit mit Goldwyn erfolgte am 11. April 1946, als sie im Alter von 23 Jahren den um 25 Jahre älteren Regisseur Robert Wyler heiratete. Dieser jedoch war Konkurrent von Goldwyn, wenn es darum ging, Filmprojekte zu bekommen. Goldwyn kündigte O'Donnells Vertrag. Die meisten Filme der 1950er Jahre, in denen O'Donnell mitwirkte, erfolgten nun in Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann. Häufig verkörperte sie das naive junge Mädchen von Nebenan; so unter anderem der 1951 produzierte Kriminalfilm Polizeirevier 21, mit Kirk Douglas als Filmpartner. Die Regie übernahm ihr Schwager, William Wyler. Ebenso spielte sie an der Seite von James Stewart in dem Western Der Mann aus Laramie unter der Regie von Anthony Mann (1955). Unter Mann hatte sie bereits 1950 in Side Street gespielt. Ihr letzter Spielfilm war der ebenfalls von William Wyler inszenierte Monumentalfilm Ben Hur von 1959. Zuletzt trat die Schauspielerin 1964 in einer Folge der Serie Bonanza auf.

Foto von Emily VanCamp

Emily VanCamp

Besetzung · Bekannt für Revenge, Everwood, The Return of the First Avenger

Emily Irene VanCamp (* 12. Mai 1986 in Scugog, Ontario) ist eine kanadische Schauspielerin. Emily VanCamp wurde im kanadischen Port Perry, einem Ortsteil der Gemeinde Scugog, geboren und ist mit drei Geschwistern aufgewachsen. Neben ihrer Muttersprache Französisch spricht sie fließend Englisch und Spanisch. Im Alter von zwölf Jahren besuchte sie die Tanzschule L’Ecole Superieure de Danse de Quebec in Montréal, anschließend wechselte sie zur Ballettgruppe Les Grands Ballets Canadiens de Montréal. Nachdem sie ihre Schwester Katie 1999 bei Dreharbeiten zum Film Ladies Room besucht hatte, wollte sie ebenfalls Schauspielerin werden. VanCamp lebt derzeit in Los Angeles. Seit 2011 ist sie mit ihrem Serienpartner in Revenge, Josh Bowman, liiert und seit Mai 2017 mit ihm verlobt. Am 15. Dezember 2018 heiratete das Paar. Zunächst spielte sie kleine Rollen in Fernsehserien und Filmen wie in No Good Deed mit Samuel L. Jackson und Milla Jovovich. 2002 war Emily VanCamp in einer Nebenrolle in der Mysteryserie Glory Days zu sehen. Der Produzent Greg Berlanti, der unter anderem für die Jugendserie Dawson’s Creek verantwortlich zeichnet, wurde auf die junge Schauspielerin aufmerksam und setzte sie in seiner neuen Serie Everwood ein. Darin verkörperte VanCamp von 2002 bis zum Ende der Serie im Jahr 2006 die Rolle der High-School-Schülerin Amy Abbott neben Treat Williams und Gregory Smith. Mit dieser Rolle erlangte sie nationale als auch internationale Bekanntheit. Es folgten weitere Rollen in Filmen wie Carriers und Black Irish sowie ein Kurzauftritt in dem Horrorfilm The Ring 2. Ihr Entdecker Greg Berlanti gab der Schauspielerin auch in seiner nächsten Serie eine Rolle. So stand sie von 2006 bis 2011 neben Sally Field und Dave Annable für die Dramaserie Brothers & Sisters vor der Kamera. Im Juli 2010 wurde VanCamps Ausstieg gegen Anfang der fünften Staffel bekannt. Im selben Jahr drehte VanCamp den Fernseh-Zweiteiler Ben Hur, in dem sie die Verlobte der Titelfigur verkörperte. Sie wirkte außerdem in der Komödie Norman mit und stand für den Film Beyond the Blackboard in New Mexico vor der Kamera. Von 2011 bis 2015 spielte sie die weibliche Hauptrolle der Emily Thorne in der Fernsehserie Revenge. 2014 verkörperte sie in The Return of the First Avenger die Rolle der Sharon Carter alias Agent 13. Diese spielte sie auch 2016 in The First Avenger: Civil War und in der Serie The Falcon and the Winter Soldier. VanCamps deutsche Synchronsprecherin ist Magdalena Turba. Für ihre Leistung in der Serie Everwood war VanCamp in den Jahren 2003, 2004 und 2005 als Beste Fernsehdarstellerin in einer Dramaserie für einen Teen Choice Award nominiert sowie ein Mal für einen Young Artist Award. Im Oktober 2010 wurde sie beim San Diego Film Festival für ihre Hauptrolle in Norman als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Foto von Finlay Currie

Finlay Currie

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur

Finlay Jefferson Currie (* 20. Januar 1878 in Edinburgh, Schottland; † 9. Mai 1968 in Gerrards Cross, Buckinghamshire, England) war ein britischer Theater- und Filmschauspieler. Der in Schottland geborene Currie begann seine Arbeit als Organist und Chorleiter, ehe er um 1898 erste Bühnenengagements erhielt. Knapp 10 Jahre lang tourte er als Mitglied von Benjamin Fullers Theatergruppe durch Australien, vorwiegend in komödiantischen Rollen. Danach stand Currie in London auf der Bühne, wo er über die Jahrzehnte in erfolgreichen Stücken wie The Last Mile und Tod eines Handlungsreisenden auftrat. Im Filmgeschäft war Currie ein Spätstarter: Seine erste Filmrolle erhielt er erst 1931, als er bereits 53 Jahre alt war. Anschließend war Currie in über 120 Filmen zu sehen, wobei seine Popularität immer mehr zunahm, je älter er wurde. Er bekam gute Kritiken für seinen Auftritt als entflohener Sträfling Magwitch in David Leans Filmklassiker Geheimnisvolle Erbschaft, basierend auf dem Roman Große Erwartungen. Curries Markenzeichen war die tiefe Stimme, mit der er besonders häufig respektable und ehrenwerte Persönlichkeiten verkörperte. Currie war bereits über 70 Jahre alt, als er endgültig das für ihn passende Rollenfach fand. Ab den 1950er Jahren wurde er dank seines markanten „biblischen“ Gesichts gern in Monumental- und Historienfilmen eingesetzt. 1951 spielte er in Mervyn LeRoys Monumentalfilm Quo vadis? die Rolle des Simon Petrus. Sein bekanntester Film war der 1959 produzierte Monumentalfilm Ben Hur, in dem der Darsteller als König Balthasar erneut eine biblische Figur darstellte. Im selben Jahr verkörpert er im Monumentalfilm Salomon und die Königin von Saba den König David. Currie tauchte in ähnlich gelagerten Rollen auch in historischen Abenteuerfilmen wie Ivanhoe – Der schwarze Ritter (1952) oder Beau Brummell (1954) auf. 1961 verkörperte er in Franz von Assisi den Papst, 1963 in Cleopatra den Römer Titus. Finlay Currie, der ab den 1950er-Jahren auch in Fernsehserien auftrat, blieb trotz hohen Alters praktisch bis zu seinem Tod als Schauspieler tätig. Er starb 1968 im Alter von 90 Jahren eines natürlichen Todes. Seine letzte Rolle hatte der Charakterdarsteller in einer Episode der Fernsehserie Simon Templar, die 1969 posthum im Fernsehen lief.

Foto von Jeremy Renner

Jeremy Renner

Besetzung · Bekannt für Mayor of Kingstown, Tödliches Kommando - The Hurt Locker, Avengers: Age of Ultron

Jeremy Lee Renner (* 7. Januar 1971 in Modesto, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Musiker und Filmproduzent. Seine Rollen in The Hurt Locker und The Town brachten ihm zwei Oscarnominierungen ein Renner begann im Alter von 24 Jahren mit der Schauspielerei. Sein Filmdebüt gab er mit der 1995 produzierten Filmkomödie Die Chaos-Clique auf Klassenfahrt. Mit seiner Darstellung des Serienmörders Jeffrey Dahmer in dem 2002 veröffentlichten Psychothriller Dahmer weckte er erstmals die Aufmerksamkeit der Kritiker und wurde für einen Independent Spirit Award nominiert. Einem größeren Publikum wurde Renner 2007 durch eine Hauptrolle in Juan Carlos Fresnadillo Horrorfilm 28 Weeks Later bekannt. Kathryn Bigelows mehrfach ausgezeichneter Kriegsfilm Tödliches Kommando – The Hurt Locker wurde für Renner zum Durchbruch: Für seine Rolle des Sergeant William James wurde er bei der Oscarverleihung 2010 als Bester Hauptdarsteller nominiert. Bei der Oscarverleihung 2011 war er erneut nominiert, diesmal als Bester Nebendarsteller für seine Rolle in Ben Afflecks Kriminaldrama The Town – Stadt ohne Gnade. In den Comicverfilmungen Thor (2011), Marvel’s The Avengers (2012), Avengers: Age of Ultron (2015), The First Avenger: Civil War (2016) und Avengers: Endgame (2019) übernahm Renner die Rolle des Bogenschützen Hawkeye. Er übernahm nach Matt Damon den vierten Bourne-Film, Das Bourne Vermächtnis. 2013 spielte er den Hänsel in Hänsel und Gretel: Hexenjäger, dazu spielte er im selben Jahr in American Hustle mit. In dem Thriller Wind River von Taylor Sheridan, der am 21. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte, übernahm Renner als Mitarbeiter des United States Fish and Wildlife Service eine Hauptrolle. Quelle: Wikipedia

Foto von Pat O'Brien

Pat O'Brien

Pat O’Brien (* 11. November 1899 in Milwaukee, Wisconsin; † 15. Oktober 1983 in Santa Monica, Kalifornien; eigentlich William Joseph Patrick O’Brien) war ein US-amerikanischer Schauspieler irischer Abstammung, der unter anderem als Co-Star von James Cagney und Spencer Tracy fungierte. In der Schule freundete sich O'Brien eng mit Spencer Tracy an. Beide wollten ursprünglich Priester werden, traten dann aber der Marquette-Militärakademie bei. Über Umwege gelangten beide dann in die Schauspielerei. Er spielte unter anderem am Broadway. Ein großer Erfolg war das Stück Extrablatt (The Front Page) von Ben Hecht, wo er die Rolle des Walter Burns spielte. Als das Stück 1931 von Lewis Milestone als The Front Page verfilmt wurde, verkörperte jedoch Adolphe Menjou die Rolle des Burns und O’Brien übernahm die Partnerhauptrolle des Hildy Johnson. Diese Rolle sollte ihm den Durchbruch als Filmschauspieler geben. Während O’Brien in größeren Filmen meist den Freund des Hauptdarstellers verkörperte, war er bei kleineren Filmen auch selbst der Star. Viele seiner Rollen spielte O'Brien mit irischem Akzent, den er aber im wahren Leben nicht sprach. Obwohl er sich gegen den Beruf eines katholischen Priesters entschieden hatte, trug er das klerikale Gewand in seinen Filmen sehr oft. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Michael Curtiz’ legendärer Gangsterfilm-Klassiker Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern, wo er neben James Cagney in der Rolle des Father Connelly zu sehen ist. Insgesamt stand O’Brien in den 1930er-Jahren mit Cagney acht Mal vor der Kamera, in seinem letzten Film Ragtime (1981) traten die beiden nach 40 Jahren Pause erstmals wieder gemeinsam auf. Cagney und O'Brien hatten sich 1926 erstmals getroffen und bleiben ihr ganzes Leben über Freunde. In den 1950er-Jahren wurden die Filmangebote für O'Brien rarer und er musste sich auf die Fernseharbeit konzentrieren. Sein alter Freund Spencer Tracy konnte nur mit Mühe im Studio durchsetzen, dass O'Brien einer Nebenrolle in Tracys Film Das letzte Hurra bekam. Einer seiner wenigen Erfolge in dieser Zeit war Billy Wilders Komödie Manche mögen’s heiß, wo er – wie in vielen anderen Filmen auch – einen Polizeikommissar spielt, der die ersten zehn Minuten des Filmklassikers dominiert, dann aber nur noch zwei kleine Auftritte im Verlauf des Films hat. O’Brien arbeitete bis kurz vor seinem Tod als Schauspieler und hatte insgesamt fast 150 Film- und Fernsehauftritte.

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Aaron Eckhart

Besetzung · Bekannt für Deep Water, The Dark Knight

Aaron Edward Eckhart (* 12. März 1968 in Cupertino, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Als Berufsschauspieler war er zuerst in Werbespots zu sehen, bevor er 1994 eine erste kleine Rolle in der Fernsehserie Beverly Hills, 90210 verbuchen konnte. 1997 wurde er erneut von Neil LaBute für die Verfilmung seines Theaterstückes In the Company of Men engagiert. Eckhart übernahm die Hauptrolle eines frustrierten Büroangestellten. Der Film erhielt positive Kritiken und Eckhart gewann für seine Darstellung einen Independent Spirit Award sowie einen Golden Satellite Award. Es folgten größere Rollen in Molly an der Seite von Elisabeth Shue und in Oliver Stones An jedem verdammten Sonntag. Im Jahr 2000 spielte er in Steven Soderberghs Drama Erin Brockovich und in Nurse Betty, bei dem sein Stammregisseur LaBute wieder Regie führte. In den nächsten Jahren wurde Eckhart endgültig zum gefragten Hauptdarsteller. 2001 war er als junger Nachwuchsdetektiv an der Seite von Jack Nicholson in Das Versprechen zu sehen und erhielt dafür weitere positive Kritiken. 2002 spielte er im Film Besessen neben Gwyneth Paltrow. Im Katastrophenfilm The Core – Der innere Kern übernahm er im selben Jahr die Hauptrolle. 2003 folgten weitere Rollen in den Filmen Paycheck – Die Abrechnung neben Ben Affleck und Uma Thurman und in The Missing neben Cate Blanchett und Tommy Lee Jones. 2004 war Eckhart im Thriller Suspect Zero in der Hauptrolle eines FBI-Ermittlers zu sehen. Der Film wurde jedoch kein großer Erfolg. Beim Film Neverwas von 2005, in dem er neben William Hurt, Jessica Lange und Nick Nolte spielte, war er ebenfalls als Filmproduzent tätig. Im selben Jahr spielte er in der Filmsatire Thank You for Smoking die Rolle eines Tabak-Lobbyisten, was ihm eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Es folgten Rollen in Filmen wie Conversation(s) With Other Women, The Black Dahlia (2006) und Rezept zum Verlieben (2007). Im Jahr 2008 war Eckhart in der Batman-Fortsetzung The Dark Knight des Regisseurs Christopher Nolan zu sehen. Er übernahm dort die Rolle des Staatsanwaltes Harvey „Two-Face“ Dent. Der Film wurde ein großer Erfolg und reihte sich in die Liste der erfolgreichsten Filme ein. 2009 spielte er im Romantikfilm Love Happens neben Jennifer Aniston und Martin Sheen. 2010 war er im Filmdrama Rabbit Hole als Ehemann von Nicole Kidman zu sehen. Ein Jahr darauf übernahm Eckhart die Hauptrolle in Jonathan Liebesmans Science-Fiction-Film World Invasion: Battle Los Angeles. Im Actionthriller Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr übernahm er 2013 an der Seite von Gerard Butler die Rolle des Präsidenten der Vereinigten Staaten. 2014 spielte er im Fantasyfilm I, Frankenstein die titelgebende Hauptrolle als Adam Frankenstein. Quelle: Wikipedia

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Ben Stiller

Besetzung · Regie · Bekannt für Madagascar, Madagascar 3 - Flucht durch Europa, Megamind

Ben Stiller ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vordergründig in Komödien, wie Verrückt nach Mary, der Meine Braut, ihr Vater und ich -Reihe oder auch in Nachts im Museum 1 und 2 die Hauptrolle übernimmt. Als Sohn des Komiker-Ehepaares Jerry Stiller und Anne Meara war Ben Stiller die Comedy nicht nur in die Wiege gelegt, sondern er wuchs auch quasi im Showbusiness auf. Neben der Schauspielerei ist Ben Stiller auch ein erfolgreicher Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent. Nicht selten übernimmt er bei seinen Filmen mindestens zwei, wenn nicht sogar alle vier Jobs. Ein Beispiel dafür ist der Film Tropic Thunder, der aus Stillers Feder stammte, in dem er an der Seite von Robert Downey Jr. und Jack Black die Hauptrolle spielte und in dem er als Produzent und Regisseur sagte, wo es lang geht. Die Komödie ist eine Satire der großen und teuren amerikanischen Kriegsfilme und verzeichnete weltweit große Erfolge. Ben Stiller ist sehr familienverbunden und so spielen immer wieder seine Mutter, sein Vater und auch seine Schwester Amy Stiller, alle drei selbst Schauspieler, in seinen Filmen mit. Anders herum hat Ben Stiller Gastauftritte an der Seite seiner Familie. So spielte er beispielsweise in der Comedy-Serie King of Queens, an der Seite von Jerry Stiller, den Vater seines eigenen Vaters.

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Ben Affleck

Besetzung · Bekannt für Animals, The Accountant, The Accountant 2

Ben Affleck ist ein US-amerikanischer Darsteller und Drehbuchautor, der in den 1990er Jahren durch seine Mitwirkung am Drehbuch zu Good Will Hunting berühmt wurde. Mit Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel legte er 2007 sein viel beachtetes Regiedebüt vor. Kann man sich vorstellen, dass selbst ein als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent mehr als etablierter Hollywood-Star wie Ben Affleck einmal Klinken putzen musste, um sein mit Matt Damon zusammen geschriebenes und schließlich Oscar-prämiertes Drehbuch für Good Will Hunting an den Mann zu bringen? Man kann. Denn es war ein langer Weg für Ben Affleck, um über die Independant-Schiene zum Blockbuster-Kino zu kommen und es zum respektierten Filmemacher zu bringen. Die Anfänge Der als Benjamin Geza Affleck am 15. August 1972 in Berkeley, Kalifornien geborene Sohn eines Sozialarbeiters und einer Lehrerin wollte Zeit seines Lebens Schauspieler werden. Und dieses Leben fand bereits seinen Anfang, als Ben Affleck gerade mal zwölf Jahre alt war. Da spielte er nicht nur in Burgerking-Werbespots mit, sondern auch in der TV-Serie The Voyage of the Mimi. Während dieser Zeit hat Ben Affleck auch seinen Freund und später nicht minder erfolgreichen Sidekick Matt Damon kennen gelernt, mit dem er in zwei Filmen von Clerks-Regisseur Kevin Smith gemeinsam auftreten sollte, nämlich Chasing Amy und Dogma. Die Karriere Die enge Zusammenarbeit mit der Indie-Ikone Kevin Smith sollte sich auch bei der Produktion von Good Will Hunting mehr als auszahlen. Nachdem Ben Affleck und Matt Damon, unzufrieden mit Rollenangeboten Mitte der 1990er, sich nämlich selber den Frust von der Seele und eigene Rollen geschrieben hatten, fanden sie kein Studio, das den Film produzieren sollte. Nur über Kevin Smiths Kontakt zu den Weinstein-Brüdern gab es schließlich grünes Licht. Der Rest ist Oscar-Geschichte. Um sich weitere Freiheiten zu sichern, gründeten Ben Affleck und Matt Damon ihre eigene Produktionsfirma LivePlanet. Trotz aller Euphorie um seinen Oscar-Gewinn darf man nicht verschweigen, dass Ben Affleck neben Blockbustern wie Armageddon – Das jüngste Gericht und Pearl Harbor auch kommerzielle Flops hatte, allen voran Gigli. Diese Produktion viel in die Zeit, als Ben Affleck mit Jennifer Lopez verlobt war und beide im Boulevard nur unter ‘Bennifer’ firmierten. Nicht zuletzt durch seine Regiearbeiten Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel, in dem sein jüngerer Bruder Casey Affleck die Hauptolle spielt, und The Town – Stadt ohne Gnade, einem Heist-Movie, in dem Ben Affleck selbst auch mitspielt, beweist er, dass er vielseitig glänzen kann. Privat hat Ben Affleck seit 2005 sein Glück in Jennifer Garner gefunden, mit der er in der Marvel-Verfilmung Daredevil gemeinsam vor der Kamera stand. Die beiden haben zwei Töchter. Für sein auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama Argo gewann Ben Affleck 2013 den Golden Globe für die Beste Regie und setzte sich damit gegen z.B. so illustre Konkurrenz wie Steven Spielberg, Quentin Tarantino oder Ang Lee durch.

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Ben Becker

Ben Becker ist ein deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher, sowie Sänger. Seinen Durchbruch hatte er 1995 in Joseph Vilsmaiers Romanverfilmung "Schlafes Bruder".

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Ben McKenzie

Besetzung · Bekannt für Gotham, O.C. California, Motor City

McKenzie ist der Sohn des Anwalts Pieter Meade Schenkkan. Seine Mutter Mary Frances ist Schriftstellerin, Journalistin und Professorin an einer Universität in Texas. Er wurde in Austin, Texas, geboren, wo er mit seinen beiden jüngeren Brüdern Zack und Nate aufwuchs. Sein Onkel ist Schauspieler und Pulitzer-Preisträger Robert Schenkkan, seine zweite Cousine Sarah Drew ist ebenfalls Schauspielerin. Nach seinem Abschluss in Wirtschaft und Internationalen Beziehungen an der University of Virginia zog er nach New York, um sich dem Schauspiel widmen zu können. Dort erhielt er zunächst in Off-Broadway-Produktionen verschiedene Rollen, bevor er nach Los Angeles zog und dort für eine Hauptrolle in der Fernsehserie The OC eingestellt wurde, wobei die vierte Staffel am 22. Februar 2007 zu Ende ging. Für seine Darstellung von Ryan Atwood in der Serie erhielt er zwischen 2003 und 2007 mehrere Auszeichnungen. Seit 2014 porträtierte er in der Krimiserie Gotham Detective James Gordon. McKenzie ist politisch interessiert und aktiv. Er war einer der Redner auf dem Treffen der Demokraten im Sommer 2004.

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Ben Daniels

Ben Daniels (* 10. Juni 1964) ist ein britischer Schauspieler. Der Absolvent der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) wirkte in zahlreichen Produktionen mit. Im Fernsehen war er unter anderem in Serien wie „The Lost Language of Cranes“ (1991), „Conspiracy“ (2001), „Cutting It“ (2002–2005), „Ian Fleming: Bondmaker“ (2005), „The Virgin Queen“ (2005) und „The State Within“ (2006) zu sehen. Auf der Kinoleinwand spielte Daniels hauptsächlich Nebenrollen, beispielsweise in „Die Brücke“ (1992), „Beautiful Thing“ (1996), „I Want You“ (1998), „Madeline“ (1998) und „Doom“ (2005). Eine Ausnahme bildete der Independentfilm „Passion in the Desert“ (1997), der auf einer Kurzgeschichte von Honoré de Balzac basiert. Daniels wurde am 10. Juni 1964 in Nuneaton, Warwickshire, geboren. Sein Vater war Ingenieur bei Rolls-Royce und später Lebensmittelhändler, seine Mutter besaß ein Kinderbekleidungsgeschäft. Er erinnerte sich: „Ich war ein eher schüchternes Kind, aber auch ziemlich unruhig. Ich war sehr verschlagen und hinterhältig.“ Daniels besuchte die Manor Park School, eine staatliche Gesamtschule in Nuneaton bei Coventry in Warwickshire (die inzwischen geschlossen wurde). Laut Daniels gaben ihm die Theaterkurse während seiner O-Levels eine Stimme, und als er von 1980 bis 1982 die Oberstufe am Stratford College besuchte und dort Theaterwissenschaften und englische Literatur als Leistungskurse belegte, sah er sich Aufführungen der Royal Shakespeare Company an. Ein Mitschüler erinnerte sich, dass Daniels, den er Dave nannte, „sehr ernst nahm und mir unglaublich intelligent erschien … man merkte, dass er sehr nachdachte.“ „Die Zahnräder liefen wie am Schnürchen.“ Anschließend absolvierte Daniels eine dreijährige Ausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA). Daniels feierte seine größten Erfolge im Theater. Er wurde für seine Rolle in „900 Oneonta“ (1994) bei den Evening Standard Awards als Bester Schauspieler, für seine Rolle in „Martin Yesterday“ (1998) bei den M.E.N. Theatre Awards als Bester Schauspieler und für seine Rolle in „Never the Sinner“ (1991) bei den 15. Laurence Olivier Awards als Bester Nebendarsteller nominiert. Letzteren Preis gewann er schließlich bei den 25. Laurence Olivier Awards (2001) sowie den Preis als Bester Nebendarsteller bei den Whatsonstage.com Theatregoers' Choice Theatre Awards 2001 für seine Darstellung in Arthur Millers „Alle meine Söhne“. Zu seinen weiteren Theaterrollen zählen „Tales From Hollywood“ (2001), „Drei Schwestern“ (2003), „Iphigenie in Aulis“ (2004), „Der Gott der Hölle“ (2005) und „Die Wildente“. (2005–2006) und Thérèse Raquin (2006). 2008 gab Daniels sein Broadway-Debüt an der Seite der amerikanischen Schauspielerin Laura Linney in einer Neuinszenierung von Les Liaisons Dangereuses (Gefährliche Liebschaften), für die er für einen Tony Award als Bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück nominiert wurde.