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Poster zu Arena

Arena

1975

Dokumentarfilm
Foto von Juraj Kukura

Juraj Kukura

Juraj Kukura ist ein slowakischer Schauspieler und seit 2003 Direktor des Arena-Theaters in Bratislava. Nach seiner Schulausbildung studierte Kukura Schauspiel an der Vysoká škola múzických umení v Bratislave, wo er 1973 abschloss. Ab 1976 gehörte er zum Ensemble des Slowakischen Nationaltheaters in Bratislava, bis er im Jahre 1984 nach Deutschland emigrierte. Anfangs war er an den Münchner Kammerspielen, dann aber auch an Theatern in Basel, Bonn und seit 1985 im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg in der Intendanz von Peter Zadek tätig. Dem deutschen Fernsehpublikum wurde er in den 1980er Jahren durch Rollen in Via Mala, Tatort, Das Traumschiff, Die Wilsheimer, Das Erbe der Guldenburgs und Hotel Paradies bekannt. Er spielte auch in zahlreichen slowakischen und deutschen Kinofilmen, etwa 1978 in Das neunte Herz, des Weiteren in Peter Zadeks Verfilmung des Buches Hurra, wir leben noch von Johannes Mario Simmel unter dem Titel Die wilden Fünfziger (1983) sowie in Otto – Der Liebesfilm (1992). In der zweiteiligen Fernsehproduktion Winnetous Rückkehr (1998) spielte er den Schurken Robert DeWill. Im Kino war er zuletzt in Das Sams (2001), Der letzte Zug (2006) und Hotel Lux (2011) zu sehen.

Spartacus

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Torn from his homeland and the woman he loves, Spartacus is condemned to the brutal world of the arena where blood and death are primetime entertainment.

Foto von Javier Bardem

Javier Bardem

Besetzung · Bekannt für No Country for Old Men, Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales, F1 - Der Film

Javier Bardem (1. März 1969 in Las Palmas de Gran Canaria) stammt aus einer Schauspielerfamilie und begann seine Karriere bereits als Kind mit einem kleinen Filmauftritt. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er im Jahr 2000 mit der Rolle des kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas in Before Night Falls, für die er auch eine Oscar-Nominierung erhielt. Bardem ist der erste spanische Schauspieler, der einen Oscar gewann, und zwar 2008 für seine Rolle des kaltblütigen Killers Anton Chigurh in No Country for Old Men (2007). Er ist bekannt für seine Vielseitigkeit und hat mit vielen bedeutenden Regisseuren gearbeitet. Zu seinen berühmten Filmen gehören unter anderem Das Meer in mir (2004), in dem er die wahre Geschichte von Ramon Sampedro spielt, Collateral (2004) mit Tom Cruise, Vicky Cristina Barcelona (2008) von Woody Allen sowie Biutiful (2010), für den er eine weitere Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Weitere bedeutende Rollen spielte Bardem in James Bond 007 – Skyfall (2012) als Bösewicht Raoul Silva, in Dune (2021) und der Fortsetzung Dune: Part Two (2024) als Stilgar sowie in F1 – Der Film (2025). Er ist mit der Schauspielerin Penélope Cruz verheiratet, mit der er auch mehrfach zusammenarbeitete, etwa in Vicky Cristina Barcelona. Bardem hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter mehrere Goya-Preise, den Publikumspreis der Europäischen Filmakademie und den Oscar. Neben seiner Schauspielkarriere ist er auch als Produzent tätig.

Foto von Dean Norris

Dean Norris

Besetzung · Bekannt für Scary Stories to Tell in the Dark, Breaking Bad, Law & Order: Organized Crime

Dean Joseph Norris ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er machte einen College-Abschluss an der Harvard University und besuchte die Royal Academy of Dramatic Art in London. Er begann seine Karriere als Film- und Fernsehschauspieler Anfang der 1980er Jahre. Seitdem hat er in vielen Kino- und Fernsehfilmen sowie Serien mitgespielt. Darin hat er bisher oftmals Militärs und Polizisten dargestellt. Einem breiteren Publikum wurde Dean Norris durch die Fernsehserie Breaking Bad bekannt. Darin spielt er den pragmatisch denkenden, etwas rüpelhaften, Sprüche klopfenden und hartnäckigen DEA-Ermittler Hank Schrader. Von 2013 bis 2015 hatte er eine der Hauptrollen in Under the Dome inne, die auf dem im Original gleichnamigen Roman Die Arena von Stephen King basiert.

Foto von Alejandro G. Iñárritu

Alejandro G. Iñárritu

Regie · Bekannt für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), Digger, The Revenant – Der Rückkehrer

Alejandro González Iñárritu ist ein mexikanischer Filmemacher. Er ist vor allem für seine modernen psychologischen Dramen über die menschliche Existenz bekannt. Seine Filme wurden von der Kritik hochgelobt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Oscars, Ehrenpreise, Golden Globes, BAFTA Awards und Preise der Directors Guild of America. „Amores Perros“ (2000) und „Biutiful“ (2010) wurden jeweils für den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“ nominiert. Mit seinen Filmen „21 Gramm“ (2003) und „Babel“ (2006) feierte er sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum große Erfolge. Für „Birdman“ (2014) gewann er drei Oscars: Bester Film, Beste Regie und Bestes Originaldrehbuch. Im darauffolgenden Jahr wurde er für „The Revenant“ (2015) erneut als Bester Regisseur ausgezeichnet und war damit nach John Ford und Joseph L. Mankiewicz der dritte Regisseur, dem dies zweimal in Folge gelang. Später erhielt Iñárritu einen Ehrenoscar für seine Virtual-Reality-Installation „Carne y Arena“ (2017). Iñárritu und die mexikanischen Filmemacher Alfonso Cuarón und Guillermo del Toro sind in der Filmindustrie als „Die drei Amigos“ bekannt.

Poster zu Spartacus

Spartacus

2010

Drama

Von seinem Land verraten, in die Sklaverei gezwungen, als Held wiedergeboren. "Spartacus: Blood and Sand" erzählt die Geschichte von Roms berühmtestem Aufständigen - eine explosive Mischung aus "300" und "Gladiator". Von der Frau, die er liebt, brutal entzweit, wird Spartacus in die gnadenlose Welt der Gladiatorenkämpfe getrieben. Blut und Tod dienen in der Arena als Zeitvertreib der römischen Republik, doch nicht alle Schlachten werden dort geschlagen. So sieht sich Spartacus nicht nur mit Verrat, Korruption und Gewalt konfrontiert, sondern auch mit den Versuchungen von Sex, Macht und Ruhm. Um zu überleben, muss er in der Arena siegen, aus Feinden Freunde machen und über sich selbst hinauswachsen. In dieser modernen und packenden Saga von Ehre, Mut und Rache ist Spartacus mehr als nur ein Gladiator... Er wird zur Legende!

Poster zu Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

2014

AbenteuerScience FictionThriller

Katniss erwacht nach dem zweiten Hunger-Games-Turnier im Schiff der Rebellen. Da District 12 von der Regierung zerstört wurde, wird sie im unterirdischen District 13 versteckt. Sie erfährt, dass der District 13 entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung noch immer existiert und jetzt die Anführer der Revolution stellt. Auch wenn Katniss zögert, sich der Truppe anzuschließen, erkennt sie, dass sie kaum andere Möglichkeiten hat. Die Rebellen wollen Katniss’ Popularität für ihre Zwecke ausnutzen und sie zum ‘Mockingjay’ aufbauen, dem Propagandaidol der Opposition gegen das Capitol. Gleichzeitig wird Peeta, der nicht aus der Arena gerettet werden konnte, von der Regierung gefangen gehalten. Er wird gezwungen, sich vor Kameras von Katniss und den Rebellen loszusagen und einen Waffenstillstand zu fordern. In einer letzten Mission begibt sich Katniss ins Capitol, um Präsident Snow zu töten.

Foto von Dick O'Neill

Dick O'Neill

Richard Francis O'Neill war ein amerikanischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler, der vor allem für seine Darstellungen irischer Polizisten, Väter, Richter und Generäle bekannt war. Er begann seine Schauspielkarriere als Gründungsmitglied des Arena Stage in Washington, D.C.

Foto von Timur Bekmambetow

Timur Bekmambetow

Produzent · Bekannt für Krieg der Welten

Timur Nuruachitowitsch Bekmambetow ist ein kasachisch-russischer Filmproduzent und Regisseur. In den 1990ern verdiente Bekmambetow sein Geld als Werbefilmer. Mit einem Freund zusammen schaffte er es 60.000 Dollar für seinen ersten Spielfilm aufzutreiben. Peshavar Waltz handelt vom sowjetischen Krieg in Afghanistan. Danach drehte er für den amerikanischen Produzenten Roger Corman den billigen Streifen Arena. Mit seinem dritten Spielfilm Wächter der Nacht gelang Bekmambetow der Durchbruch. Der Fantasythriller basiert auf dem gleichnamigen Roman des russischen Bestsellerautors Sergei Lukjanenko. Mit der Fortsetzung Wächter des Tages übertraf Bekmambetow den Erfolg des ersten Teils. 2007 drehte Bekmambetow eine Fortsetzung des in Russland äußerst populären sowjetischen Fernsehfilms Ironie des Schicksals (Regie: Eldar Rjasanow). 2008 folgte sein erster Hollywood-Film Wanted mit Morgan Freeman und Angelina Jolie.

Foto von Peter Mensah

Peter Mensah

Besetzung · Bekannt für Spartacus, The Incredible Hulk, Gladiator 2

Peter Osei Mensah (geboren am 27. August 1959, 1,90 m groß) ist ein ghanaisch-englischer Schauspieler, der vor allem für seine Rollen in „Tränen der Sonne“, „300“, „Sleepy Hollow“ und den Starz-Serien „Spartacus: Blood and Sand“, „Spartacus: Gods of the Arena“ und „Spartacus: Vengeance“ bekannt ist. Mensah stammt aus einer Akademikerfamilie. Er wurde in Ghana als Sohn von Eltern des Ashanti-Volkes geboren, zog aber in jungen Jahren mit seinem Vater, einem Ingenieur, seiner Mutter, einer Schriftstellerin, und seinen beiden jüngeren Schwestern nach Hertfordshire, England. Vor elf Jahren wanderte Mensah nach Kanada aus. Er verließ Großbritannien, um die Welt zu sehen, und es war lange unentschlossen, ob Kanada oder Australien sein Ziel sein sollte. Die Einreiseformalitäten für Kanada wurden zuerst erledigt. Zu Mensahs Filmografie gehören unter anderem „Avatar“, „300“, „Hidalgo“, „Tränen der Sonne“, „Jason X“, „Harvard Man“, „Bless the Child“ und „Der unglaubliche Hulk“. Er spielt die Hauptrolle im Kurzfilm „The Seed“, der von Linkin Parks DJ Joe Hahn produziert und inszeniert wurde. Im Fernsehen war er in Serien wie „Star Trek: Enterprise“, „Tracker“, „Witchblade“, „Blue Murder“, „Relic Hunter“, „Earth: Final Conflict“, „Highlander: The Raven“ und „La Femme Nikita“ zu sehen. Er gehörte zum festen Ensemble der A&E-Network-Serie „A Nero Wolfe Mystery“.

Foto von Robert Connolly

Robert Connolly

Executive Producer · Bekannt für Leviticus

Robert Connolly ist ein in Melbourne, Australien, ansässiger Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Connolly ist vor allem als Regisseur und Autor der Spielfilme *Balibo*, *Three Dollars* und *The Bank* sowie als Produzent der renommierten australischen Filme *Romulus, My Father* und *The Boys* bekannt. Connollys erster Spielfilm als Produzent, *The Boys*, feierte 1998 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin seine Weltpremiere. Der Film wurde für 13 AFI Awards nominiert – darunter in der Kategorie „Bester Film“ – und gewann Auszeichnungen für die beste Regie, das beste adaptierte Drehbuch sowie den besten Nebendarsteller und die beste Nebendarstellerin. Im Jahr 1998 wurde Connolly vom Branchenmagazin *Variety* zu einem der zehn besten aufstrebenden Produzenten weltweit gekürt. *Three Dollars*, *The Bank* und *The Boys* verfolgen eine ausgeprägte politische Agenda und wurden in Australien gemeinsam in einer DVD-Box veröffentlicht, der auch die Dokumentation *The Political Arena* beiliegt, die die sozialen und politischen Themenstränge der Filme beleuchtet. Im Jahr 2007 produzierten Connolly und John Maynard von Arenafilm gemeinsam das historische Einwanderungsdrama *Romulus, My Father* unter der Regie von Richard Roxburgh und mit Eric Bana sowie Franka Potente in den Hauptrollen.

Foto von O-T Fagbenle

O-T Fagbenle

Besetzung · Bekannt für The Handmaid's Tale - Der Report der Magd, Black Widow

Geboren in London und aufgewachsen in London, Spanien und Nigeria, war Fagbenle schon in jungen Jahren ein Weltenbummler. Bereits als Kind begeisterte er sich für Musik und spielte Saxophon in Bands in ganz Europa. Er trat beim Edinburgh Festival, in der Wembley Arena, der Royal Albert Hall auf und tourte sogar durch Spanien. Mit 16 Jahren ergatterte Fagbenle seine erste richtige Rolle in einer nigerianischen Adaption von William Shakespeares Macbeth. Ursprünglich als Saxophonist engagiert, erhielt Fagbenle auch einige Textzeilen und wusste in diesem Moment, dass die Schauspielerei seine Berufung war. Der Regisseur war so beeindruckt von Fagbenles Leistung, dass er ihm bei der zweiten Wiederaufnahme des Stücks die Hauptrolle gab. Fagbenle besuchte anschließend die renommierte Royal Academy of Dramatic Arts, die er 2001 vorzeitig abschloss und damit in die Riege von Alumni wie Sean Bean, Ralph Fiennes und Anthony Hopkins aufstieg. Das Theater wurde zu seiner Leidenschaft. Er wirkte in Dutzenden von Stücken in ganz Großbritannien mit und spielte in namhaften Produktionen, darunter die nationalen Tourneen von Stücken wie „Ragamuffin“, „Romeo & Julia“ (als Mercutio) und die West-End-Premiere des Musicals „Porgy and Bess“. Fagbenle erhielt bald seine erste Hauptrolle in John Guares preisgekröntem Stück „Six Degrees of Separation“. Seine Leistung wurde mit hervorragenden Kritiken und dem M.E.N. Theatre Award als Bester Hauptdarsteller gewürdigt. Während Fagbenles Theaterkarriere florierte, gelang ihm auch der Durchbruch im Film- und Fernsehgeschäft. 2006 gab Fagbenle sein Spielfilmdebüt in „Breaking and Entering“ (2006) der Weinstein Company an der Seite von Jude Law, Robin Wright und Juliette Binoche. Im selben Jahr war er in „I Could Never Be Your Woman“ (2007) neben Michelle Pfeiffer, Paul Rudd und Saoirse Ronan zu sehen. 2008 gab er sein US-Fernsehdebüt in der NBC-Serie „Quarterlife“ (2007), in der er den Singer-Songwriter John spielte. Fagbenle schrieb und interpretierte alle Lieder, die seine Figur in der Serie sang. Ebenfalls 2008 folgten Hauptrollen in Großbritannien: Er spielte Walter Tull in dem von der Kritik gefeierten Film „Walter's War“ (2008), einer Filmbiografie über den ersten Offizier mit gemischter Herkunft in der britischen Armee, und war in „Consuming Passion“ (2008) für die BBC zu sehen. 2010 übernahm Fagbenle die Hauptrolle des Chris in der BBC-One-Erfolgsserie „Material Girl“ (2010). Außerdem spielte er in den Fernsehserien „Thorne: Sleepyhead“ (2010) und „Thorne: Scaredycat“ (2010) mit, Adaptionen der Romane „Sleepyhead“ und „Scaredy Cat“ von Mark Billingham. Die sechs einstündigen Episoden, unter der Regie von Stephen Hopkins (Produzent von „24“, 2001), mit Sandra Oh und David Morrissey in weiteren Rollen, wurden in über 100 Länder verkauft. 2010 kehrte Fagbenle in die USA zurück, wo er an der Seite von Tia und Tamera Mowry im Lifetime-Film „Double Wedding“ (2010) mitwirkte. In seiner Freizeit unternimmt Fagbenle gerne Rucksacktouren, spielt Basketball und engagiert sich ehrenamtlich an verschiedenen Schulen, wo er kostenlose Theater- und Musikkurse für Kinder anbietet.

Foto von Maximilian Schafroth

Maximilian Schafroth

Maximilian „Maxi“ Schafroth ist ein deutscher Kabarettist, Schauspieler, Moderator und Filmemacher. Maxi Schafroth wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Stephansried, einem Ortsteil des schwäbischen Ottobeuren, auf. Nach dem Schulabschluss erlernte Schafroth den Beruf des Bankkaufmanns und begann 2007, parallel zu seiner Tätigkeit als Bankangestellter, mit der Entwicklung seines Kabarett-Programms. Zusammen mit seinem Gitarristen Markus Schalk folgten erste Auftritte im Münchner Vereinsheim, der Nachwuchsbühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Größere Bekanntheit erlangte Schafroth mit einem Gastauftritt in der Sendung Ottis Schlachthof des Bayerischen Rundfunks im Februar 2009. Im März 2009 folgte die Premiere seines Kabarett-Programms Faszination Allgäu im Schlachthof München. Schafroth ist seit 2012 bundesweit mit seinem Programm auf Tournee. Im Oktober 2014 trat er im Rahmen der 1LIVE Comedy-Nacht zusammen mit anderen Künstlern vor 11.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess-Arena auf. 2016 war er mit seinem Soloprogramm „Faszination Bayern“ unterwegs. Von 2007 bis 2009 spielte Schafroth im Jugendclub der Münchner Kammerspiele und wirkte als Schauspieler in verschiedenen Kurzfilmen mit. 2008 entwickelte und produzierte er zusammen mit Raphael Dwinger die Historiensatire Preussens Gloria. Nachdem er 2009 eine Ausbildung zum Drehbuchautor absolviert hatte, erhielt Schafroth ein Auslands-Stipendium des MedienCampus Bayern und vertiefte seine Kenntnisse im Bereich der Filmproduktion in Los Angeles, Kalifornien. Sein Kinodebüt gab Schafroth in der Filmkomödie Sommer der Gaukler des Regisseurs Marcus H. Rosenmüller, die im Dezember 2011 in den deutschen Kinos anlief. Ein Jahr später folgte Wer’s glaubt, wird selig desselben Regisseurs. Im Münchner Tatort war Schafroth 2012 als Assistent der Kommissare Batic und Leitmayr zu sehen. 2015 trat er beim traditionellen Starkbieranstich am Nockherberg im Singspiel als Conchita Wurst auf. Dort war er auch 2016 als Über-Ich von Horst Seehofer zu sehen. Im Rahmen der konzertanten Aufführung des Werkes Candide von Leonard Bernstein des Chor- und Orchesterensembles MünchenKlang im April 2016 agierte Schafroth in der Rolle des Sprechers und rezitierte dabei Zwischentexte von Loriot. Von Februar 2018 bis Ende 2019 moderierte er die Satiresendung „Extra 3 Spezial – Der reale Irrsinn XXL“ im NDR-Fernsehen. In regulären Extra 3-Sendungen hat Schafroth außerdem regelmäßig Auftritte in wechselnden Rollen. 2019 hielt Schafroth als bis dato jüngster Redner beim traditionellen Derblecken auf dem Nockherberg die Fastenrede. Nach dem coronabedingten Ausfall der Veranstaltung 2020 fand seine Rede 2021 wegen der COVID-19-Pandemie erstmals digital und ohne Zuschauer vor Ort statt. 2022 fiel die Veranstaltung wegen des Ukraine-Kriegs erneut aus. 2023 und 2024 hielt er jeweils wieder die Fastenrede. Für die Serie Neue Geschichten vom Pumuckl hat Schafroth den Pumuckl eingesprochen, wobei die Serie im Zweikanalton vorliegt und der Zuschauer die Wahl hat zwischen Schafroths Stimme und der per KI-Sprachsynthese erzeugten Stimme von Hans Clarin.

Foto von Alec Rayme

Alec Rayme

Besetzung · Bekannt für Your Mother Your Mother Your Mother

Alec Rayme, geboren als Ali Alherimi am 20. Dezember 1978 in Akron, Ohio, wuchs größtenteils in Florida auf. Er war sehr sportlich und verbrachte seine Jugend fast ausschließlich mit Sport. Nach der High School spielte er College Football an der University of Southern Mississippi (USM) und anschließend Arena Football in Florida. Nach einer kurzen Footballkarriere zog es ihn auf die Suche nach neuen Herausforderungen. Während er im Geschäft seines Vaters arbeitete, wurde er von einem Agenten angesprochen. Da er nichts zu verlieren hatte, versuchte er es. Gleich beim ersten Vorsprechen bekam er die Rolle des Batman in der Batman Stunt Spectacular Show im Six Flags New Orleans. Kunst hatte ihn schon immer fasziniert, doch dies ebnete ihm den Weg in die Unterhaltungsbranche. Von da an arbeitete er als Stuntman und übernahm meist Stunt-Schauspielrollen. Nach fast zehn Jahren als Stuntman beschloss er, dass es genug war und konzentrierte sich fortan hauptsächlich auf die Schauspielerei. Nachdem er einige große Rollen ergattert hatte, wusste er, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte. Er arbeitet mittlerweile hauptberuflich als Schauspieler und betreibt außerdem einen Foodtruck namens „The Holy Grill“. Er war nie verheiratet und hat keine Kinder. Er möchte weiterhin schauspielern und wird 2014 sein Regiedebüt geben. Seine Filme „Left Behind“ und „Let's Be Cops“ erscheinen beide im Jahr 2014.

Foto von Linda Gehringer

Linda Gehringer

Linda Gehringer war zuletzt in der Spielzeit 2008/2009 im Goodman Theatre in „The Crowd You're in With“ zu sehen. Zu ihren New Yorker Engagements zählen Produktionen der Atlantic Theater Company wie „10x20“ und Rolin Jones’ „The Intelligent Design of Jenny Chow“, das sie am South Coast Repertory Theatre kreierte. Weitere Engagements am South Coast Repertory Theatre umfassen die Weltpremieren von Julia Chos „The Piano Teacher“, Horton Footes „Getting Frankie Married—and Afterwards“, Keith Reddins „But Not For Me“, Richard Greenbergs „The Naked Girl on the Appian Way“, Annie Weismans „Hold Please“ sowie die Westküstenpremieren von „The Retreat from Moscow“, Peter Hedges’ „Good as New“ und weiteren Stücken wie „Doubt“, „Hamlet“ und „All My Sons“. Zu ihren regionalen Engagements zählen Rollen in Produktionen des La Jolla Playhouse, des Mark Taper Forum, des Old Globe Theater, des Arena Stage, des Centerstage, der Huntington Theatre Company, von New York Stage and Film, des Berkshire Theatre Festival sowie sieben Spielzeiten am Dallas Theatre Center. Im Fernsehen war Frau Gehringer unter anderem in „Weeds“, „Without a Trace“, „Gilmore Girls“, „Cold Case“, „The West Wing“, „Frasier“, „Ally McBeal“, „The Practice“, „The Larry Sanders Show“, „Law & Order: Criminal Intent“ und vier Staffeln von „Evening Shade“ zu sehen. Im Kino wirkte sie in „Besser geht’s nicht“ mit. Sie erhielt zahlreiche Kritikerpreise und besitzt einen Master of Fine Arts (MFA) der University of Minnesota.

Foto von Karla Crome

Karla Crome

Executive Producer · Bekannt für Possession

Karla Crome ist eine britische Schauspielerin. Bekannt ist sie durch ihre Rollen in verschiedenen britischen Fernsehserien, wie Hit & Miss (2011), Misfits (2012–2013) und Carnival Row (2019). In der zweiten Staffel der CBS-Science-Fiction-Serie Under the Dome, die auf dem im Original gleichnamigen Roman Die Arena von Stephen King basiert, übernahm sie darüber hinaus die Hauptrolle der Rebecca Pine.

Foto von Maria João Bastos

Maria João Bastos

Maria João David da Silva Bastos ist eine portugiesische Schauspielerin. Sie wirkte in mehreren brasilianischen Produktionen mit und erlangte in Brasilien große Bekanntheit. Sie hat einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften von der Universidade Independente de Lisboa. Sie absolvierte einen Englischkurs in England (1993), einen Casting- und Videokurs sowie einen Modelkurs bei Visual LX (1994) und einen Kurs für Theater, Film und Fernsehen in New York (2000). 2007 unterzeichnete sie einen Exklusivvertrag mit dem portugiesischen Fernsehsender TVI. Sie ist Markenbotschafterin für Jaguar und Repräsentantin der italienischen Marke Furla in Portugal. Ihre Rolle als „Liliane Marise“ in der Telenovela „Destinos Cruzados“ war so einprägsam, dass sie eine CD veröffentlichte, die Platz 1 der portugiesischen Charts erreichte. In derselben Rolle trat sie im Oktober 2013 in der MEO Arena in Lissabon und im selben Monat in Guimarães auf. Im Jahr 2015 war sie Jurorin in der Sendung Ídolos auf SIC.

Foto von Cliff Lyons

Cliff Lyons

Cliff Lyons war ein US-amerikanischer Schauspieler, Stuntman und Second-Unit-Regisseur, vor allem im Western-Genre, insbesondere in Filmen von John Ford und John Wayne. Lyons, Sohn von Garrett Thomas Lyons und Wilhamena Johnson Lyons, wuchs auf einer Farm in South Dakota auf, obwohl seine Familie zeitweise in Memphis, Tennessee, lebte, wo er eine Handelsschule besuchte. Als versierter Reiter gab er den Traum von einer Karriere in der Wirtschaft auf und entschied sich stattdessen für die Rodeo-Arena. Er tourte durchs Land und erreichte schließlich mit 21 Jahren Los Angeles. Da erfahrene Cowboys sehr gefragt waren, kam Lyons schnell zum Film und arbeitete sowohl als Stuntman als auch als Schauspieler. Nach nur wenigen kleinen Rollen wurde er von Produzent Bud Barsky für sieben kostengünstige Western unter der Regie von Paul Hurst engagiert, in denen Lyons und Al Hoxie abwechselnd die Rollen des Helden und des Bösewichts spielten. Lyons und Hoxie wechselten sich in einer weiteren Western-Serie ab, die von Morris R. Schlank produziert wurde, und als Cliff „Tex“ Lyons schien er auf dem Weg zu einem gewissen Ruhm als B-Western-Hauptdarsteller zu sein. Lyons' Stimme eignete sich jedoch nicht gut für den Tonfilm, und die Tonfilmrevolution beschränkte ihn auf kleinere Rollen. Als seine Chance auf Ruhm schwand, erlebte seine Karriere als Stuntdouble für große und kleine Stars einen Aufschwung. Er doubelte Cowboy-Stars wie Tom Mix, Ken Maynard, Buck Jones und Johnny Mack Brown. 1936 arbeitete er erstmals mit John Wayne zusammen und knüpfte eine persönliche und geschäftliche Beziehung, die drei Jahrzehnte lang Bestand haben sollte. Wayne war maßgeblich daran beteiligt, Lyons' erste Stelle als Second-Unit-Regisseur zu verschaffen und ihn John Ford vorzustellen, für den Lyons einige seiner besten Arbeiten schuf. Lyons' Ruf als Stuntkoordinator ist vergleichbar mit dem des anerkannten Meisters Yakima Canutt, mit dem Lyons mehrfach zusammenarbeitete. Lyons' vielleicht beeindruckendste Arbeit waren die gewaltigen und dynamischen Schlachtszenen in Waynes „The Alamo“ (1960). Von 1938 bis 1955 war er mit der Schauspielerin Beth Marion verheiratet, mit der er zwei Söhne hatte. Cliff Lyons starb 1974 im Alter von 72 Jahren, kurz nachdem er die Stunts für Waynes Film „Die Zugräuber“ (1973) koordiniert hatte. Geburtsdatum: 4. Juli 1901, in der Nähe von Clarno Township, Lake County, South Dakota Sterbedatum: 6. Januar 1974, Los Angeles, Kalifornien

Poster zu Die Tribute von Panem - Catching Fire

Die Tribute von Panem - Catching Fire

2013

AbenteuerScience FictionAction

Katniss Everdeen hat nach den Ereignissen des ersten Teils den Zorn von Präsident Snow auf sich gezogen. Um sie endgültig auszuschalten wird sie gemeinsam mit Peeta Mellark anlässlich der 75. Hungerspiele (auch Quarter Quell genannt) gezwungen, abermals gegeneinander anzutreten. Sie müssen dabei gegen andere ehemalige Gewinner der Hungerspiele um ihr Überleben kämpfen. Katniss weiß, dass diesmal nicht nur ihr Leben, sondern auch die Sicherheit ihrer Familie auf dem Spiel steht, denn eine erneute Blamage wird Präsident Snow nicht dulden. Auch außerhalb der Arena hat Katniss Aufbegehren gegen die blutigen Regeln dieses Turniers Wirkung gezeigt. Immer mehr Menschen verweigern sich den Befehlen der totalitären Regierung und erblicken in Katniss das Symbol ihres gemeinsamen Widerstandes. Der Keim der Revolution ist gesät und Katniss’ Mocking Jay ist ihr gemeinsames Erkennungszeichen.

Foto von Carloto Cotta

Carloto Cotta

Carloto Cotta ist ein portugiesischer Schauspieler, geboren am 31. Januar 1984 in Paris. Er wuchs in Lissabon auf und begann im Alter von 15 Jahren seine Schauspielausbildung an der Escola Profissional de Teatro de Cascais. Sein Filmdebüt gab er 2003 in Miguel Gomes' „31“. Seitdem ist Cotta eine feste Größe im portugiesischen Kino. Kritiker und Publikum wurden auf ihn aufmerksam mit seiner Hauptrolle im Kurzfilm „Arena“ (2009), der die Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes gewann. Internationale Anerkennung erlangte Carloto Cotta mit seiner Darstellung in „Tabu“ (2012).

Foto von John Hannah

John Hannah

Besetzung · Bekannt für The Mummy, Der Festländer, Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.

John David Hannah (* 23. April 1962 in East Kilbride, Schottland) ist ein britischer Schauspieler. Am Ende der 1980er Jahre spielte Hannah in einigen Fernsehfilmen, in der Komödie Vier Hochzeiten und ein Todesfall (1993) spielte er neben Hugh Grant und Andie MacDowell die Rolle des homosexuellen Matthew. Für diese Rolle wurde er im Jahr 1995 für den British Academy Film Award (BAFTA Award) nominiert. Im Filmdrama Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht (1998) spielte er neben Gwyneth Paltrow die Rolle des gutmütigen James Hammerton. Für seine Rolle im Abenteuerfilm Die Mumie (1999), in dem er neben Brendan Fraser und Rachel Weisz spielte, wurde er 2000 für den Blockbuster Entertainment Award nominiert. Die gleiche Rolle spielte er ebenfalls in den Fortsetzungen Die Mumie kehrt zurück (2001) und Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (2008). Im kanadischen Thriller I Accuse (2003) spielte er eine der Hauptrollen. Hannah spielte in den Jahren 1995 bis 1998 die Titelrolle in der Fernsehserie McCallum – Tote schweigen nicht. In den Jahren 2002 bis 2003 war er in der Fernsehserie MDs zu sehen. 2010 war er in der ersten Staffel von Spartacus als Quintus Lentulus Batiatus zu sehen und übernahm diese Rolle auch 2011 im Prequel Spartacus: Gods of the Arena. Quelle: Wikipedia

Foto von Gabriel Macht

Gabriel Macht

Besetzung · Bekannt für Suits, Love and other Drugs - Nebenwirkung inklusive, Der gute Hirte

Gabriel Macht ist ein amerikanischer Schauspieler. Er wurde in der Bronx, New York, mit Suzanne, einer Museumskuratorin und Archivarin und Schauspielerin Stephen Macht, geboren. Gabriel hat drei Geschwister und zog mit seinen Eltern nach Kalifornien, als er jung war. Gabriel hatte seinen ersten Erfolg auf der Leinwand, als er 8 Jahre alt war. Für seine Leistung im Film Why Would I Lie wurde er für den Best Young Motion Picture Actor Award nominiert. (1980). Als Kind zog er sich kurz aus dem Geschäft zurück und kehrte als Erwachsener mit günstigen Rollen zurück, die seine Talente weiterentwickelten. Nach der High School studierte Macht Theater an der Carnegie Mellon School of Drama in Pittsburgh. Macht ist weiterhin im Theater tätig und engagiert sich bei der Mad Dog Theater Company in New York, wo er 1997 beim Internationalen Theaterfestival in Belgrad das Stück "To Whom It May Concern" für die Gruppe aufführte. Zu seinen weiteren Theatercredits gehören "Steve Martin's Picasso at the Lapin Agile" am Promenade Theater Off Broadway und Theater on the Square in San Francisco; Roger Kumble's "Turnaround" am Coast Playhouse in Los Angeles; "La Ronde" von Joanne Woodward am Williamstown Theater Festival; "What the Butter Saw" von Joe Dowling an der Arena Stage in Washington DC. Auf der Großleinwand war Macht in Edward Zwicks hochgelobtem "Love & Other Drugs" zu sehen, wo er gegenüber Jake Gyllenhaal und Anne Hathaway spielte, die beide für ihre Leistungen für Golden Globes® nominiert waren. Macht spielte auch in dem von Comics inspirierten Film "The Spirit" als Titelfigur gegenüber Samuel Jackson, Scarlett Johannson und Eva Mendes unter der Regie von Frank Miller. Zuvor war er in Robert De Niros von der Kritik gefeiertem Film "The Good Shepherd" mit Matt Damon und Angelina Jolie zu sehen. Zu Machts weiteren Filmen gehören das Comic-Drama "Middle Men" mit Giovanni Ribisi und Luke Wilson, der arktische Thriller "Whiteout" mit Kate Beckinsale, die romantische Komödie "Because I Said So" mit Diane Keaton; Joel Schumachers "Bad Company" gegenüber Anthony Hopkins; "The Recruit" gegenüber Al Pacino und Colin Farrell; "Behind Enemy Lines" mit Owen Wilson und Gene Hackman und "American Outlaws", wo er zuerst gegenüber Colin Farrell spielte. Seine Rolle in "A Love Song for Bobby Long" erntete bei Macht Anerkennung für seine Leistung als gequälter Schriftsteller, Lawson Pines' Hauptrolle gegenüber John Travolta und Scarlett Johansson im Film 2004. Im Fernsehen hatte Macht Gastrollen in den Hauptrollen von "Sex and the City" und "Spin City", war regelmäßiger Gast in Steven Spielbergs übernatürlichem Drama für NBC "The Others" und spielte als William Holden in ABCs "The Audrey Hepburn Story". Macht ist vor allem durch seine Rolle als Harvey Specter in USA Drama Suits (2011) bekannt. Er lebt in New York, Los Angeles und an der Sunshine Coast, Australien. Er ist von aschkenasischer jüdischer Herkunft auf beiden Seiten seiner Familie.

Foto von Alfred Ryder

Alfred Ryder

Alfred Ryder, der erfahrene Schauspieler, der im Radio, am Broadway, im Film und im Fernsehen auftrat und auch ein renommierter Regisseur war, wurde am 5. Januar 1916 als Alfred Jacob Corn in New York City geboren. Sein professionelles Schauspieldebüt gab er im Alter von acht Jahren und besuchte die Professional Children's School in New York City. Sein Broadway-Debüt folgte 1929, als der 13-jährige Ryder in Eva Le Galliennes Inszenierung von J.M. Barries „Peter Pan“ einen verlorenen Jungen spielte. Ryder studierte Schauspiel bei Benno Schneider, Robert Lewis und Lee Strasberg. Er wirkte 1938 in der Broadway-Produktion von „Our Town“ mit – seinem Broadway-Debüt als erwachsener Darsteller – sowie in zahlreichen weiteren Broadway-Produktionen vor dem Zweiten Weltkrieg, darunter die Wiederaufnahme von Clifford Odets’ „Awake and Sing!“ im Jahr 1939. Viele Jahre lang war er die Stimme von Sammy in der Radioserie „Rise of the Goldbergs“. Während des Zweiten Weltkriegs trat Ryder der US-Luftwaffe bei und wirkte 1943 in der Broadway-Gala-Show „Winged Victory“ der US-Luftwaffe mit. Im darauffolgenden Jahr gab er sein Filmdebüt als „PFC Alfred Ryder“ in der Verfilmung von „Winged Victory“ (1944). Nach dem Krieg drehte er weitere Filme, darunter Anthony Manns Film-Noir-Klassiker „T-Men“ (1947). Am Broadway spielte er 1948 Oswald in der Wiederaufnahme von Henrik Ibsens „Gespenster“ und 1950 Marcus Antonius in „Julius Caesar“. Im selben Jahr verkörperte er auch Orestes in dem Broadway-Stück „The Tower Beyond Tragedy“. Ryder hatte die einzigartige Ehre, als Zweitbesetzung für Laurence Olivier in einer der größten Rollen des legendären Schauspielers, der des Archie Rice, in der Broadway-Produktion von John Osbornes „The Entertainer“ im Jahr 1958 besetzt zu werden. Oliviers Darstellung des Archie Rice gilt als eine der größten Leistungen des 20. Jahrhunderts, und Ryder wurde ausgewählt, um das Broadway-Publikum im Falle eines Ausfalls des großen britischen Theaterritters zu unterhalten. Ryder wirkte außerdem in der Broadway-Uraufführung von Eugène Ionescos absurdem Meisterwerk „Die Nashörner“ im Jahr 1960 mit. Als anerkannter Theaterregisseur, der unter anderem für das Arena Stage in Washington, D.C., tätig war, gab Ryder 1961 mit dem Stück „A Far Country“ sein Broadway-Regiedebüt. Anschließend inszenierte er zwei weitere Broadway-Produktionen: „The Exercise“ im Jahr 1968 und die Wiederaufnahme von August Strindbergs „Totentanz“ im Jahr 1971. Trotz seiner Erfolge auf der Bühne, im Film und im Radio ist Ryder vor allem als produktiver und vielseitiger Fernsehschauspieler in Erinnerung geblieben. Er wirkte in über 100 Fernsehauftritten mit, darunter unvergessliche Rollen in „Star Trek: Die Originalserie“ (1966) (als Professor Robert Crater in der allerersten Folge „Die Falle“), „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1964) (zwei Auftritte als Geist des Nazi-U-Boot-Kommandanten Kapitän Gerhard Krueger) und „Die Außerirdischen“ (1967) (als Anführer der Aliens). 1976 zog sich Ryder von der Film- und Fernsehschauspielerei zurück, um sich ganz dem Theater zu widmen, sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur. Er starb am 16. April 1995 in Englewood, New Jersey, im Alter von 79 Jahren. Von 1957 bis 1964 war er mit der Schauspielerin Kim Stanley verheiratet, mit der er ein Kind hatte. Er war der Bruder der Schauspielerin Olive Deering.