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Mare Winningham
Mare Winningham (* 16. Mai 1959 in Phoenix, Arizona als Mary Megan Winningham) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Winningham debütierte im Fernsehwestern Wildes neues Land aus dem Jahr 1976. Im Fernsehdrama Amber Waves (1980) spielte sie neben Dennis Weaver und Kurt Russell; für diese Rolle erhielt sie 1980 den Emmy Award. Im SF-Drama Herzchirurg Dr. Vrain (1981) spielte sie an der Seite von Donald Sutherland und Jeff Goldblum, wofür sie im Jahr 1983 für den Genie Award nominiert wurde. Im Film St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief (1985) war sie neben Emilio Estevez, Rob Lowe, Demi Moore und Andie MacDowell in einer der größeren Rollen zu sehen. Für ihre Rolle im SF-Actionfilm Nacht der Entscheidung – Miracle Mile (1988) wurde sie im Jahr 1990 für den Independent Spirit Award nominiert. Im Filmdrama Das Baumhaus (1994) spielte Winningham die Rolle von Lois Simmons, der Ehefrau von Stephen Simmons (Kevin Costner) und Mutter von Stu Simmons (Elijah Wood). Im Filmdrama Georgia (1995), in dem sie neben Jennifer Jason Leigh spielte, übernahm sie die Titelrolle von Georgia. Für diese Rolle wurde sie im Jahr 1996 für den Oscar sowie für den Screen Actors Guild Award nominiert und gewann den Independent Spirit Award. Für ihre Rolle in der Fernsehbiografie Wallace (1997) von John Frankenheimer, in der sie neben Gary Sinise und Angelina Jolie spielte, wurde Winningham im Jahr 1998 für den Golden Globe Award, den Screen Actors Guild Award und den Golden Satellite Award nominiert. Sie gewann 1998 den Emmy Award. In den Jahren 1998 und 1999 trat sie in der Fernsehserie Emergency Room – Die Notaufnahme als Dr. Amanda Lee auf. Im Fernsehdrama The Maldonado Miracle (2003) von Salma Hayek spielte sie neben Peter Fonda eine der Hauptrollen, für die sie 2004 für den Daytime Emmy Award nominiert wurde.

Rupert Graves
Besetzung · Bekannt für Sherlock
Rupert Graves (* 30. Juni 1963 in Weston-super-Mare, Somerset, England) ist ein britischer Schauspieler. Graves wurde 1963 als Sohn von Mary Lousilla Graves und Richard Harding geboren. Er hatte eine wilde Jugend als Provinzpunk und tat sich bei der Einhaltung von Regeln schwer. Sein erster Job nach Beendigung der Schule war ein Gelegenheitsjob als Zirkusclown. Im Alter von 15 Jahren bekam er eine kleine Rolle in der britischen Kultserie Return of the Saint. Kurz darauf spielte er den Yan in einer Adaption von Enid Blytons Fünf Freunde. 1983 gab Graves sein Schauspieldebüt am Theater und 1985 erhielt er seine erste kleinere Kinorolle in dem Erfolgsfilm Zimmer mit Aussicht von James Ivory. Darauf folgte dann seine zweite Kinorolle in Maurice, für die er auch heute noch bekannt ist. Graves spielte seitdem in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen. Auch am Theater in London und New York ist er des Öfteren zu sehen. Seit 2010 spielt er in der BBC-Fernsehserie Sherlock die Rolle des Inspector Lestrade.
Mircea Krishan
Mircea Krishan (eigentlich Mircea Crișan) war ein rumänisch-deutscher Schauspieler. Krishan, bei der Geburt Mauriciu Kraus, war in Marmarosch geboren als Sohn eines deutsch-jüdischen Schaustellers und einer rumänischen Mutter. In einem Eisenbahnwagen geboren, reiste er als Kind mit seinen Eltern im Zirkuswagen herum. Im Alter von 19 Jahren bekam er einen Job als Wurstverkäufer und debütierte schon damals eher als Statist am Baraşeum-Theater, dem heutigen Staatlichen Jüdischen Theater, in der Show Lozul cel Mare (Der Grosse Preis) von Scholem Aleichem. Später studierte er Dramatische Kunst mit Maria Filotti an der staatlichen Schauspielschule in Bukarest. In den 1950er und 1960er Jahren spielte er in mehreren rumänischen Filmkomödien und am Theater. Er wurde im damaligen Ostblock zu einem bekannten Star; Chruschtschow soll ihn zur Privatvorstellung nach Moskau bestellt haben. Er nutzte sein zweites Gastspiel in der Music Hall Olympia in Paris, um sich 1968 in die Bundesrepublik Deutschland abzusetzen. Ab 1969 war er zunächst langjähriger Sketchpartner von Rudi Carrell, danach folgten elf Jahre mit Gisela Schlüter in Zwischenmahlzeit. Als Schauspieler war er in Fernsehserien wie Derrick, Polizeiruf 110 und Großstadtrevier zu sehen. Er spielte zwischen 1974 und 1987 auch in vier Episoden der Fernsehreihe Tatort. Zu seinen Filmen gehören Werner – Beinhart!, Schtonk! sowie Wie im Himmel, der 2005 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert war. Krishan spielte zwischen 1993 und 1997 sowie von 1999 bis 2006 bei den Störtebeker-Festspielen, 2006 war er mit Meister Eder und sein Pumuckl auf Theatertournee. 2007 erhielt er in Hermannstadt den Kulturpreis der rumänischen Theaterunion (UNITER). Er sprach Deutsch, Rumänisch, Russisch, Französisch, Englisch, Bulgarisch, Italienisch und Tschechisch und lebte im hessischen Maintal. Er starb im November 2013 in Düsseldorf. Er wurde beerdigt auf dem Jüdischen Friedhof in Düsseldorf. (Quelle: Wikipedia)

Gianna Jun
Besetzung · Bekannt für Colony
Gianna Jun, auch bekannt unter ihrem koreanischen Namen Jun Ji-hyun, ist eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Schauspielerinnen Südkoreas. Sie gilt als Pionierin der Koreanischen Welle (Hallyu), die ostasiatische Populärkultur weltweit berühmt machte. Durch ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen und ihren unverwechselbaren Charme prägt sie seit Ende der 1990er-Jahre die Film- und Fernsehindustrie nachhaltig. Frühe Jahre und Ausbildung Gianna Jun wurde am 30. Oktober 1981 in Seoul, Südkorea, geboren. Schon in ihrer Jugend entwickelte sie ein starkes Interesse an der Unterhaltungsbranche. Sie absolvierte ihr Studium im Fach Theater und Film an der renommierten Dongguk-Universität in Seoul, wo sie das fundierte Handwerk für ihre spätere Karriere erwarb. Karriereverlauf Ihre Karriere begann 1997 als Model für ein Jugendmagazin und in Werbespots. Kurz darauf gab sie ihr Debüt als Schauspielerin. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2001 mit der romantischen Komödie „My Sassy Girl“. Der Film wurde zu einem phänomenalen Kassenschlager in ganz Asien und etablierte Jun schlagartig als Superstar. In den folgenden Jahren erweiterte sie ihr Repertoire und übernahm anspruchsvolle Rollen in unterschiedlichen Genres. Etablierung als Hauptdarstellerin Mit Blockbustern wie „The Thieves“ (2012) und „Assassination“ (2015) festigte sie ihren Status als einer der verlässlichsten Kassengaranten des koreanischen Kinos. Auch im Fernsehen feierte sie gigantische Erfolge: Ihre Hauptrollen in den weltweiten Hit-Dramen „My Love from the Star“ (2013–2014) und „Legend of the Blue Sea“ (2016–2017) machten sie erneut zum Mittelpunkt der internationalen Hallyu-Welle. Privatleben Gianna Jun führt ein sehr privates Leben abseits des Rampenlichts. Im April 2012 heiratete sie den Geschäftsmann Choi Joon-hyuk. Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne, die 2016 und 2018 geboren wurden. Trotz ihres enormen Ruhms hält sie ihr Familienleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Medienpräsenz Als Stilikone und gefragtes Testimonial prägt Jun seit Jahrzehnten die Werbelandschaft Asiens. Sie gilt als eine der lukrativsten Werbefiguren Südkoreas und ist das Gesicht zahlreicher internationaler Luxusmarken. Ihre elegante Ausstrahlung macht sie zu einem regelmäßigen Gast auf Modenschauen und Magazin-Covern. Filmografie Serien Jirisan (2021) Kingdom: Ashin of the North (2021) Kingdom (2020) Legend of the Blue Sea (2016) My Love from the Star (2013) Happy Together (1999) Fascinate My Heart (1998) Filme Assassination (2015) The Berlin File (2013) The Thieves (2012) Snow Flower and the Secret Fan (2011) Blood: The Last Vampire (2009) A Man Who Was Superman (2008) Daisy (2006) Windstruck (2004) Uninvited (2003) My Sassy Girl (2001) Il Mare (2000) White Valentine (1999)