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Butch Patrick
Butch Patrick, eigentlich Patrick Alan Lilley, ist ein US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliger Kinderstar. Seine bekannteste Rolle war die des Werwolfkinds Eddie Munster in der Fernsehserie The Munsters, der in der Pilotfolge noch von Happy Derman dargestellt wurde.

Russell Tovey
Besetzung · Bekannt für Der Krieg zwischen dem Land und dem Meer
Russell George Tovey (geboren am 14. November 1981) ist ein englischer Schauspieler mit zahlreichen Fernseh-, Film- und Bühnenabspannungen. Tovey ist am besten dafür bekannt, die Rolle eines Werwolfs, George Sands, in dem übernatürlichen Drama Being Human der BBC zu spielen. Zu seinen weiteren bemerkenswerten Rollen gehören Rudge in der Bühnen- und Filmversion von The History Boys, Steve in der BBC Three Sitcom Him & Her, Kevin Matheson in der HBO-Originalserie Looking und als Henry Knight in der BBC TV-Serie Sherlock.

Griffin Dunne
Besetzung · Regie · Bekannt für Who's That Girl, Ocean's 8, Practical Magic
Thomas Griffin Dunne ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Filmregisseur. Bekannt wurde er durch seine Rollen als Jack Goodman in „American Werwolf“ (1981) und als Paul Hackett in „Die Zeit nach Mitternacht“ (1985), für die er für den Golden Globe als bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical nominiert wurde. Er ist der ältere Bruder von Alexander und Dominique Dunne. Sein Vater Dominick Dunne war Journalist, Produzent, Autor und Schauspieler. Er ist außerdem ein Neffe der Schriftsteller John Gregory Dunne und Joan Didion. Dunne war von 1989 bis 1995 mit der US-amerikanischen Schauspielerin Carey Lowell verheiratet. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, die Schauspielerin Hannah Dunne.

Henry Hull
Henry Watterson Hull (3. Oktober 1890 – 8. März 1977) war ein US-amerikanischer Charakterdarsteller, der vor allem für seine Hauptrolle in Universal Pictures' „Der Werwolf von London“ (1935) bekannt ist. Der Film floppte, genießt aber heute hohes Ansehen.

Erwin Leder
Erwin Alois Robert Leder ist ein österreichischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Chefmechaniker Johann in „Das Boot“, einem Spielfilm von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1982 über die Mission eines U-Boots im Zweiten Weltkrieg und dessen Besatzung. Er spielte außerdem die Hauptrolle des namenlosen Serienmörders in Gerald Kargls hochgelobtem Kultfilm „Angst“, der 1983 aufgrund seiner extremen Gewaltdarstellung in ganz Europa verboten wurde. Im Jahr 2003 verkörperte Leder den Werwolf-Wissenschaftler Singe in dem Gothic-Horror-Actionfilm „Underworld“.[3] In der Fortsetzung kehrte er in einem kurzen Gastauftritt als Leiche in seine Rolle zurück.

Dee Wallace
Besetzung · Bekannt für E.T. – Der Außerirdische
Dee Wallace-Stone (* 14. Dezember 1949 in Kansas City, Kansas als Deanna Bowers) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre Schauspielkarriere begann sie mit kleineren Kinorollen sowie Gastauftritten in verschiedenen Fernsehserien wie Die Straßen von San Francisco, Hart aber herzlich, Starsky & Hutch und CHiPs. 1977 gelang es ihr, mit einer Nebenrolle in Wes Cravens Horrorfilm Hügel der blutigen Augen schauspielerisch auf sich aufmerksam zu machen. Einem weltweiten Publikum wurde sie 1982 bekannt, als sie in dem Steven-Spielberg-Film E.T. – Der Außerirdische die Rolle von Elliotts alleinerziehender Mutter Mary verkörperte. Für diesen Auftritt wurde sie 1983 für den Saturn Award nominiert. In diese Zeit fallen auch weitere Hauptrollen in einigen bekannten Horrorfilmen: So war sie unter anderem in Joe Dantes Werwolfsfilm Das Tier (1981), in der Stephen-King-Verfilmung Cujo (1983) und in Stephen Hereks Critters – Sie sind da! (1986) über feindliche Außerirdische zu sehen. Mit ihrem Auftritt in Peter Jacksons Horrorkomödie The Frighteners nahm sie 1996 ihren Status als bekannte Schauspielerin des Horrorgenres aufs Korn. Auch im neuen Jahrtausend blieb sie dem Horrorgenre treu und unternahm etwa Auftritte in mehreren Filmen unter Regie von Rob Zombie, darunter das Halloween-Remake von 2007 und 3 from Hell (2019). Abseits des Horrorgenres spielte Wallace-Stone eine der Hauptrollen in der von 1989 bis 1992 produzierten Familienserie The New Lassie. Sie übernahm auch Gastrollen in beliebten Serien wie Mord ist ihr Hobby, Supernatural, Navy CIS, Bones – Die Knochenjägerin, Criminal Minds und Grey’s Anatomy. An den Erfolg von ihren Horrorfilmen und E.T. konnte sie allerdings nicht immer anknüpfen, so drehte sie auch viele zweit- und drittklassige Filme. Insgesamt stand Wallace bisher für rund 250 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera (Stand 2020).

Malcolm Atterbury
Malcolm MacLeod Atterbury (20. Februar 1907 – 16. August 1992) war ein US-amerikanischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler sowie Vaudeville-Künstler. Atterbury ist wohl am bekanntesten für seine nicht im Abspann erwähnte Rolle in Alfred Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ (1959), in der er den Landbewohner spielt, der ausruft: „Das Flugzeug staubt Felder ein, wo gar keine Felder sind!“ Vier Jahre später war Atterbury als Deputy in Hitchcocks „Die Vögel“ (1963) zu sehen. Er wirkte außerdem in Filmen wie „Ich war ein jugendlicher Werwolf“ (1957), „Verbrechen aus Leidenschaft“ (1957), „Blue Denim“ (1959), „Wild River“ (1960), „Sag’s dir“ (1962) und „Hawaii“ (1966) mit. Sein letzter Film war „Der Kaiser vom Nordpol“ (1973). Atterbury heiratete am 6. Februar 1937 Ellen Ayres Hardies (1915–1994) aus Amsterdam, New York, die Tochter des Richters Charles E. Hardies Sr. und Schwester von Charles Hardies Jr., der später Bezirksstaatsanwalt von Montgomery County wurde. Er starb 1992 in Beverly Hills im hohen Alter.

Phil Rubenstein
Philip Martin Rubenstein (3. August 1940 – 26. Juni 1992) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er durch seine Rolle als Frank Falzone in der US-amerikanischen Sitcom „Working Stiffs“. Geboren in der Bronx, New York City, hatte Rubenstein Gastauftritte in zahlreichen Fernsehserien, darunter „Barney Miller“, „Taxi“, „Remington Steele“, „Die Jeffersons“, „Archie Bunker's Place“, „ALF“, „Wer ist hier der Boss?“, „Hill Street Blues“ und „Silver Spoons“. Er wirkte außerdem in Filmen wie „Mannequin“, „Meine Mutter ist ein Werwolf“, „Tango & Cash“, „Sie nennen mich Bruce?“, „RoboCop 2“, „Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart“ und „Zurück in die Schule“ mit. Rubenstein starb im Juni 1992 im Alter von 51 Jahren in Los Angeles, Kalifornien, an Herzversagen.

Oliver Reed
Besetzung · Bekannt für Gladiator
Robert Oliver Reed (* 13. Februar 1938 in Wimbledon, London; † 2. Mai 1999 in Valletta, Malta) war ein britischer Schauspieler. Ab den späten 1950er Jahren übernahm Reed kleinere Film- und TV-Rollen. Er hatte davor weder Schauspielunterricht genommen noch als Theaterschauspieler Erfahrung gesammelt. Erstes Aufsehen erregte der Schauspieler in dem Hammer-Film Der Fluch von Siniestro von 1961, in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. Auch in den Folgejahren war Reed mehrmals in Horrorfilmen zu sehen (Die Bande des Captain Clegg, 1962, Haus des Grauens, Sie sind verdammt, beide 1963, Die verschlossene Tür, 1967). Reed stieg schnell zu einem internationalen Star auf und übernahm profilierte Rollen in Filmen aller Genres. Er war in Abenteuerfilmen wie Die Piraten am Todesfluß (1962), Die scharlachrote Klinge (1963), Die Letzten von Fort Kandahar (1965) oder Wie ein Schrei im Wind (1966) zu sehen, aber auch in Dramen wie The System (1964) und Was kommt danach…? (1967) oder in Komödien wie Minirock und Kronjuwelen (1967). Seinen ersten großen Erfolg feierte Reed 1968 unter der Regie seines Onkels Carol Reed mit dem Erfolgsmusical Oliver!, das 1969 mit fünf Oscars, darunter dem für den besten Film des Jahres, ausgezeichnet wurde. 1969 erregte Reed Aufsehen, als er in dem romantischen Drama Liebende Frauen unter der Regie von Ken Russell zusammen mit Alan Bates eine minutenlange Catch-Szene komplett nackt spielte. Zu dieser Zeit zählte Reed zu den bestbezahlten Stars des britischen Kinos. Er trat in dem Actionabenteuer Mörder GmbH (1969), in der Kriegskomödie Hannibal Brooks (1969) und neben Gene Hackman in dem Western Leise weht der Wind des Todes (1971) in Erscheinung. Besonderes Aufsehen erregte Oliver Reed 1971 in Ken Russells Die Teufel, er spielt einen Priester, der von einer liebestollen Äbtissin begehrt wird und schließlich auf dem Scheiterhaufen endet. Durch seine expliziten Sex- und Folterszenen avancierte Die Teufel zum Skandalfilm. 1972 trat Reed in dem pessimistischen Science-Fiction-Thriller Z.P.G. und in dem Actionthriller Blutroter Morgen in Erscheinung. 1973/74 war er neben einer internationalen Starbesetzung in Die drei Musketiere/Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady in der Rolle des trinkfesten Musketiers Athos zu sehen. Mitte der 1970er Jahre arbeitete er erneut für Regisseur Ken Russell in kleineren Rollen der Filme Mahler (1974) und Lisztomania (1975). Außerdem stand er für Russell in der Verfilmung der Rock-Oper Tommy (1975) vor der Kamera. 1976 war Reed in dem Horrorfilm Landhaus der toten Seelen zu sehen. Nachdem Reed bis dahin regelmäßig in internationalen Kinohits aufgetreten war, kam seine Karriere in den späten 1970er Jahren ins Stocken. 1978 trat er in Tote schlafen besser in einer kleinen Rolle neben dem von ihm verehrten Robert Mitchum auf, 1981 neben Anthony Quinn in dem Abenteuerepos Omar Mukhtar – Löwe der Wüste. Ab den 1980er Jahren war der Schauspieler häufig in Nebenrollen zu sehen, an seine früheren Erfolge konnte Reed nicht mehr anknüpfen. Quelle: Wikipedia

K.C. Martel
Besetzung · Bekannt für E.T. – Der Außerirdische
Kevin Christopher Martel (* 14. September 1967 in Ottawa, Ontario) ist ein kanadischer Schauspieler. Martel hatte seine erste Fernsehrolle in einer Episode der Superheldenserie Wonder Woman im Jahr 1977. Im selben Jahr spielte er in der kurzlebigen NBC-Sitcom Mulligan's Stew, von der jedoch nur der Pilotfilm und sechs Episoden gedreht wurden. Sein Spielfilmdebüt fand 1979 im Horrorfilm Amityville Horror statt; er spielte Greg, einen der beiden Söhne der Familie Lutz, die in ein Spukhaus einzieht. Von 1979 bis 1980 hatte er die wiederkehrende Gastrolle des Marvin in der Serie Eight is enough. Bei dem auf der Serie The Munsters basierenden Fernsehfilm Die Rückkehr der Familie Frankenstein stellte er an der Seite der Originaldarsteller Fred Gwynne und Yvonne De Carlo deren Sohn, den Werwolf Eddie dar. Seine bekannteste Rolle spielte Martel 1982 in Steven Spielbergs Science-Fiction-Film E.T. – Der Außerirdische. Hier war er als Greg, einer der Freunde von Hauptdarsteller Robert MacNaughton zu sehen. Seine letzte Spielfilmrolle hatte er an der Seite von Kevin Bacon und Sean Astin im Abenteuerfilm Wildwasser-Sommer – Im Augenblick der Gefahr. Zwischen 1985 und 1992 war er als Eddie in 19 Folgen der Sitcom Unser lautes Heim zu sehen. Danach zog er sich aus dem Schauspielgeschäft zurück.

Derek Jacobi
Besetzung · Bekannt für Gladiator, Jason und der Kampf um das Goldene Vlies, Cinderella
Sir Derek George Jacobi, CBE, (* 22. Oktober 1938 in Leytonstone, London, England) ist ein britischer Schauspieler. Jacobi studierte einige Zeit an der Universität Cambridge, bevor er seine Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte. Laurence Olivier war von seinen Fähigkeiten beeindruckt und besetzte ihn als Cassio in seiner 1965er-Verfilmung von Shakespeares Othello. Der wirkliche Durchbruch gelang ihm jedoch erst 1976 mit I, Claudius (deutscher Titel: Ich, Claudius, Kaiser und Gott), einer vielbeachteten Fernsehverfilmung. Er wurde 1994 einem breiten Fernsehpublikum bekannt durch die Rolle des „Bruder Cadfael“ in den Verfilmungen der historischen Krimis von Ellis Peters. In Ridley Scotts Gladiator (2000) verkörperte er den Senator Gracchus. Nach einem Emmy als Nebendarsteller 1989 spielte Jacobi in seiner ersten Gastrolle im amerikanischen Fernsehen 2001 in einer Episode der Fernsehserie Frasier den schlechtesten Shakespeare-Darsteller der Welt. Das brachte ihm prompt eine weitere Emmy-Auszeichnung ein. Anfang 2006 war Jacobi in Len Wisemans Underworld: Evolution als Alexander Corvinus, der Urvater aller Vampire und Werwölfe, zu sehen. Quelle: Wikipedia

Mike Nichols
Mike Nichols wurde als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren. Sein Vater Pavel Nikolaevich Peschkowsky, ein Arzt, war nach der Oktoberrevolution aus Russland eingewandert, seine Mutter Brigitte Landauer war Tochter von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer. 1938 emigrierte die Familie aus Deutschland, sein Vater eröffnete eine Praxis am Central Park in New York. Er nannte sich fortan Paul Nichols und starb 1943. Mike studierte ab 1950 zunächst Psychologie in Chicago, interessierte sich aber auch zunehmend für Theater und Varieté. Mit Elaine May gründete Nichols in den späten 1950ern eine Comedy-Gruppe, deren Humor geprägt war von den (Miss-)verhältnissen zwischen Mann und Frau und der satirischen Betrachtung gesellschaftlicher Probleme. Mit ihrem Programm schafften sie es bis zum Broadway. 1961 trennten sie sich. Nichols blieb jedoch dem Broadway als Autor und Regisseur verbunden und konnte mit Stücken wie Barefoot in the Park, Luv und The Odd Couple – Ein seltsames Paar einige Publikumserfolge vorweisen. Bereits sein Debüt als Filmregisseur mit Wer hat Angst vor Virginia Woolf? mit Richard Burton und Elizabeth Taylor brachte Nichols 1966 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste Regie“ ein. Zwei Jahre später konnte er die beliebte Trophäe auch gewinnen – als Regisseur des Filmes Die Reifeprüfung, der auch Dustin Hoffman zum Star machte. Von Kritikern wurde er inzwischen als Starregisseur gefeiert und als Mitbegründer der New-Hollywood-Ära betrachtet. In den 1970ern konnte Nichols an diese Erfolge nicht mehr anknüpfen – Filme wie Catch-22 – Der böse Trick von 1970 (beruhend auf dem Roman Catch-22 von Joseph Heller) und Die Kunst zu lieben von 1971 waren nur mäßig erfolgreich an den Kinokassen und spalteten die Kritik. Nichols konzentrierte sich zunehmend auf das Produzieren von Broadway-Stücken und Fernsehserien und nahm immer seltener auf dem Regiestuhl Platz. Zu seinen Erfolgen als (Mit-)Produzent gehört die Fernsehserie Eine amerikanische Familie. In den 1980ern drehte Nichols verschiedene Filme, die zwar bei den Kritikern großen Erfolg hatten, an den Kinokassen aber nicht durchweg ihr Geld wieder einspielen konnten. In dreien dieser Filmen setzte er Meryl Streep in Szene (Silkwood, Sodbrennen und Grüße aus Hollywood). Als großer Erfolg erwies sich hingegen die starbesetzte Komödie Die Waffen der Frauen. Auch in den 1990ern hatte Nichols unterschiedliches Glück bei der Auswahl seiner Filme. Während die Komödie The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel mit Robin Williams und Gene Hackman in den Hauptrollen 1995 ein Erfolg an den Kinokassen war, wurden der Werwolf-Film Wolf – Das Tier im Manne und die Sex-Klamotte Good Vibrations – Sex vom anderen Stern herbe Flops. Nichols gilt als Entdecker von Whoopi Goldberg, mit der er ab Oktober 1984 eine eigene Show am Broadway startete. Er starb am 19. November 2014 in Manhattan im Alter von 83 Jahren. Nichols ist einer der wenigen Menschen, der alle vier großen Preise in der US-amerikanischen Unterhaltungsindustrie (Oscar, Emmy, Tony, Grammy Award) erhalten hat. Im Oktober 2009 wurde ihm der AFI Life Achievement Award zugesprochen, den er im Sommer 2010 überreicht bekam.

George Waggner
Regie · Bekannt für Batman
George Waggner war ein US-amerikanischer Filmregisseur, -produzent, Drehbuchautor und Schauspieler. George Waggner wurde in New York City geboren. Erstmals erschien er als Schauspieler in dem Film Der Scheich (1921). Danach spielte er noch Nebenrollen in einigen anderen Stummfilmen, darunter auch etlichen Western. Im Anschluss daran begann er als Drehbuchautor zu arbeiten. Sein erster Film als Regisseur war Western Trails (1938). Neben einer Vielzahl weiterer Westernfilme inszenierte er für Universal auch einige für das Genre bedeutsame Horrorfilme, darunter Man Made Monster (1941, mit Lionel Atwill sowie Lon Chaney jr. in seinem ersten Horrorfilm) und The Climax (1944, der erste Farbfilm mit Boris Karloff, oscarnominiert für seine prunkvolle Ausstattung). Als Waggners Hauptwerk gilt heute Der Wolfsmensch (The Wolf Man) von 1941, nach einem Drehbuch von Curt Siodmak, mit Lon Chaney jr. in der Titelrolle sowie Claude Rains, Evelyn Ankers und Bela Lugosi. Der Film machte Chaney jr. zum Star und definierte die Regeln und Erzählmuster für das Subgenre des Werwolffilms, die teilweise bis heute Gültigkeit haben. 1949 drehte er den Western In letzter Sekunde, mit John Wayne sowie Oliver Hardy in einer seiner seltenen Solo-Rollen ohne Stan Laurel. Waggners Tochter, Shy Waggner, hat in diesem Film einen Cameoauftritt. Für viele der von ihm produzierten oder inszenierten Filme schrieb Waggner auch selbst die Songtexte. Mit Mitte der 50er Jahre verlegte sich Waggner fast ausschließlich auf Arbeiten für das Fernsehen, in erster Linie als Episodenregisseur zahlreicher Fernsehserien. In den 1960er Jahren führte er in Folgen von Maverick, Batman, Green Hornet und Solo für O.N.C.E.L. Regie. Nach 1967 zog Waggner sich ganz vom Film- und TV-Geschäft zurück.

Anthony Dawson
Anthony Dawson (* 18. Oktober 1916 in Edinburgh, Schottland; † 8. Januar 1992 in Sussex) war ein britischer Schauspieler. Er wurde vor allem durch seine Rolle als Mörder in Alfred Hitchcocks Bei Anruf Mord bekannt. Dawson hatte sein Filmdebüt 1943 während des Zweiten Weltkrieges im Spionagefilm They Met in the Dark. Es folgten die Filme The Way to the Stars (1945), The Queen of Spades (1948) und The Wooden Horse (1950). Anfang der 1950er Jahre siedelte er in die USA über, wo Hitchcock ihm die Rolle des Mörders in Bei Anruf Mord gab. Dawson arbeitete später mit Terence Young zusammen, der bei den James-Bond-Filmen James Bond jagt Dr. No, Liebesgrüße aus Moskau und Feuerball Regie führte. Der Charakterdarsteller spielte in James Bond jagt Dr. No den Handlanger Professor Dent. Um Daniela Bianchi für den Film Liebesgrüße aus Moskau zu casten, spielte Dawson vor den Dreharbeiten James Bond. Hier und später in Feuerball stellte Dawson nochmals einen Gegner von Bond dar. Dawson Gesicht war dabei nicht zu sehen, er verkörperte Blofeld, der seine Perserkatze krault, Pläne schmiedet und Tötungsaufträge gibt; die Stimme des Schauspielers war in beiden Filmen ebenfalls nicht zu hören. In Liebesgrüße aus Moskau wurde er von Eric Pohlman und in Feuerball von Dr.-No-Darsteller Joseph Wiseman synchronisiert. Im Film The Long Dark Hall (1952) trat er gemeinsam mit Rex Harrison auf. 1967 spielte er zusammen mit anderen Darstellern aus Bond-Filmen in der italienischen Bond-Parodie Operation „Kleiner Bruder“. Dawson ist nicht mit dem italienischen Regisseur Antonio Margheriti verwandt, der zeitweise das Pseudonym Anthony M. Dawson verwendete. Diesem wurde ursprünglich auch fälschlich die Co-Autorschaft am Drehbuch zum Hammer-Thriller Der Schnorchel (1958) zugeschrieben, tatsächlich stammte die Story zu dem Thriller aber nicht vom italienischen Regisseur, sondern vom Schauspieler Anthony Dawson. Für Hammer stand Dawson 1961 auch für den Werwolffilm Der Fluch von Siniestro vor der Kamera.