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Poster zu Verrückter wilder Westen

Verrückter wilder Westen

1965

KomödieDramaSci-Fi & Fantasy
Foto von Ray Walston

Ray Walston

Besetzung · Bekannt für Der Clou

Herman Raymond „Ray“ Walston (* 2. Dezember 1914 in New Orleans, Louisiana; † 1. Januar 2001 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Theater-, Fernseh- und Filmschauspieler. Die wohl bekannteste Rolle Walstons war die des Onkel Martin in der Fernsehserie Mein Onkel vom Mars. Außerdem spielte er in Das Appartement einen der Vorgesetzten Jack Lemmons, und den sadistischen Boss von Jerry Lewis in Der Ladenhüter, der diesem im Auftrag der Kaufhausbesitzerin das Leben schwer macht. In Der Clou mimte er an der Seite von Robert Redford und Paul Newman einen der Hauptmitwirkenden an der großen Betrugsaktion, mit der ein Großkrimineller um sein Geld gebracht werden soll. Walston war in einer Vielzahl von Fernsehserien, die teilweise bis heute nicht in Deutschland gezeigt wurden, als Gaststar dabei, so in Outlaws, Adventures in Paradise, Saints and Sinners oder auch in bekannteren Serien wie Verrückter wilder Westen, Twen-Police, Der Chef, Kobra, übernehmen Sie, Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann, Starsky & Hutch, Sledge Hammer!, Die Spezialisten unterwegs oder Unsere kleine Farm (Little House on the Prairie). In der Serie Picket Fences – Tatort Gartenzaun spielte er in einer wiederkehrenden Rolle den Richter Henry Bone. In einer seiner letzten Rollen trat Walston als Hausmeister und Gärtner Boothby auf dem Campus der Sternenflotten-Akademie in Folgen aus den Star-Trek-Serien Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert und Star Trek: Raumschiff Voyager auf.

Foto von Madeline Kahn

Madeline Kahn

Besetzung · Bekannt für Alle Mörder sind schon da, A Bug's Life

Madeline Gail Kahn (* 29. September 1942 als Madeline Gail Wolfson in Boston, Massachusetts; † 3. Dezember 1999 in New York) war eine US-amerikanische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin. Kurz nach ihrem Abschluss an der Hofstra University begann Kahn für Rollen vorzusprechen; nebenbei unterrichtete sie an Privatschulen in Levittown (New York). Kurz bevor sie ihren Künstlernamen Madeline Kahn annahm („Kahn“ war der Nachname ihres Stiefvaters), hatte sie ihr Theaterdebüt in einer Neuinszenierung von Kiss Me, Kate gegeben. Ihr Filmdebüt gab sie 1968 in De Düva und spielte ihre populärsten Rollen in den 1970er Jahren. Der Durchbruch gelang ihr 1972 mit der Darstellung der Eunice Burns, Howard Bannisters (Ryan O’Neal) hysterischer Verlobter, in Peter Bogdanovichs Screwball-Komödie Is’ was, Doc? mit Barbra Streisand. Es folgten Paper Moon (1973) und Mel Brooks Filmkomödien Frankenstein Junior (1974), Is' was, Sheriff? (1974) und Höhenkoller (1977). Von Brooks wurde in Hollywood behauptet, dass er in der Lage gewesen sei, das Beste aus ihrem komödiantischen Talent herauszuholen. Ihre letzte Zusammenarbeit kam bei Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt (1981) zustande. Für ihre Auftritte in Paper Moon und Is’ was, Sheriff? (Der wilde, wilde Westen) erhielt die Schauspielerin jeweils eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin. 1974 wurde sie in Rolle der Agnes Gooch in der Verfilmung des Musicals Mame besetzt. Wegen künstlerischer Differenzen mit Lucille Ball, die die Titelrolle verkörperte, wurde sie jedoch entlassen. Kahns Rollen waren hauptsächlich komödiantischer und weniger dramatischer Natur, obwohl sie auch in zwei Filmen auftrat, die beides miteinander vereinten, In the Boom Boom Room (1974) und Marco Polo Sings a Solo (1977). Nach ihren Erfolgen mit den Filmen von Brooks spielte sie in den 1980er Jahren in weitaus weniger erfolgreichen Filmen mit, so etwa als Mrs. White in Clue: The Movie (Alle Mörder sind schon da).

Foto von Robert Stack

Robert Stack

Besetzung · Bekannt für Transformers - Der Kampf um Cybertron

Robert Stack (* 13. Januar 1919 in Los Angeles; † 14. Mai 2003 in Beverly Hills, Kalifornien; eigentlich Charles Langford Modini Stack) war ein US-amerikanischer Schauspieler mit einer über 60-jährigen Film- und Fernsehkarriere. Robert Stack kam 1939 zu den Universal Studios. Bereits sein erster Film First Love brachte ihm Aufmerksamkeit: Er gab dem jugendlichen Filmstar Deanna Durbin ihren ersten Leinwandkuss, um dieses „Ereignis“ sorgten die Universal-Produzenten mit langen Presseberichten und vielen getesteten Schauspielern für jede Menge Publicity. Er etablierte sich als Schauspieler und trat im folgenden Jahr als junger Nationalsozialist in Tödlicher Sturm neben James Stewart auf. In den ersten zehn Jahren seiner Filmkarriere spielte Stack vor allem in Western und Kriegsfilmen. 1942 war er in Ernst Lubitschs Film Sein oder Nichtsein als polnischer Fliegerleutnant zu sehen. Wegen seiner Erfahrung als Schütze machte er während des Zweiten Weltkrieges als Schießinstrukteur bei der United States Navy seinen Dienst. Nach dem Einsatz kehrte er mit Rollen in Filmen wie Fighter Squadron mit Edmond O’Brien oder A Date with Judy mit Elizabeth Taylor auf die Leinwand zurück. 1952 spielte Stack die Hauptrolle in Bwana, der Teufel, der ersten Film-Großproduktion in 3D. 1954 war er in der zweiten Hauptrolle an der Seite von John Wayne in William A. Wellmans Fliegerdrama Es wird immer wieder Tag zu sehen. Zwei Jahre später feierte Stack einen seiner größten Erfolge mit Douglas Sirks Drama In den Wind geschrieben. Für seine Darstellung des alkoholkranken Playboys Kyle Hadley erhielt er eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller. Ab Ende der 1950er-Jahre wandte sich Stack immer mehr dem Fernsehen zu, so spielte er die Hauptrolle in der erfolgreichen Dramaserie Die Unbestechlichen, von der zwischen 1959 und 1963 rund 120 Folgen entstanden. Die Unbestechlichen handelte vom Kampf zwischen Polizisten und Gangstern in Chicago während der Prohibitionszeit und brachte Stack unter anderem einen Emmy Award ein. Es folgten für Stack weitere Hauptrollen in den Fernsehserien The Name of the Game (1968–1971), Most Wanted (1976) und Strike Force (1981). Der vielsprachige Stack übernahm 1966 auch die Hauptrolle im deutschsprachigen Film Die Hölle von Macao neben Elke Sommer, daneben spielte er auch in französisch- oder italienischsprachigen Produktionen. Mit fortgeschrittenem Alter übernahm Stack auch häufig selbstironische Rollen – die sein Image als „harter Mann“ persiflierten – in Filmen wie 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood, Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug oder Caddyshack II. Auch in Zeichentrickfilmen war er mit seiner Stimme zu hören. Zwischen 1987 und 2002 war er Moderator der Fernsehserie Unsolved Mysteries, die sich geheimnisvollen Mordfällen widmete. Er arbeitete bis zu seinem Tod als Schauspieler

Foto von Johnny Depp

Johnny Depp

Besetzung · Bekannt für Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche, Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt, Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

Johnny Depps schauspielerischer Schwerpunkt liegt auf außergewöhnlichen Rollen in fantastischen Filmen, was den Schauspieler zu einem der höchstbezahlten Charakterdarsteller Hollywoods machte. Besonders populär wurde Johnny Depp durch die Filme des Regisseurs Tim Burton und als Star der Fluch der Karibik-Reihe auf. BiografieJohnny Depp wurde am 09. Juni 1963 geboren. Seine Jugend wurde stark von Wohnortwechseln geprägt. Wegen Drogenmissbrauchs flog er von der Highschool und schlug sich anschließend mit Gelegenheitsjob durch. Später versuchte er mit seiner Band The Flame (später The Kids) erfolgreich zu werden. Im Alter von 20 Jahren heiratete Johnny Depp die Künstlerin Lori Anderson, über die er Nicolas Cage kennenlernte, welcher ihm wiederum einen Schauspielagenten besorgte und somit den Einstieg ins Filmgeschäft ermöglichte. Sein Filmdebüt gab Johnny Depp in Wes Cravens Nightmare – Mörderische Träume und war kurz darauf in der Sex-Komödie Die Superaufreisser zu sehen. Die Kritiker wurden auch durch seine Rolle in Oliver Stones Platoon auf ihn aufmerksam. Ein Star wurde Johnny Depp dann durch die TV-Serie 21 Jump Street. Dem Hype um seine Person war der Darsteller jedoch nicht gewachsen: Er verfiel erneut den Drogen und leistete sich etliche Eskapaden. Als ihn Winona Ryder, seine Schauspielkollegin aus dem Film Edward mit den Scherenhänden, verließ und River Phoenix vor seinem Nachtclub The Viper Room starb, beschloss Johnny Depp sich zurückzuziehen und wandte sich vorerst von großen Hollywood-Produktionen ab. Von nun an achtete er stark auf die eigene Akzentuierung der Charaktere. Später konnte Johnny Depp dann in Benny & Joon, Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa und Jim Jarmuschs Western Dead Man überzeugen. Für seine markante Darstellung des Piraten Jack Sparrow in Fluch der Karibik wurde er 2003 mit einer Oscarnominierung belohnt. 2005 drehte Johnny Depp mit seinem Freund Tim Burton, mit dem er schon mehrere Filme realisiert hatte, die Fantasy-Komödie Charlie und die Schokoladenfabrik, was ihm erneut den Ruf einbrachte, besonders bizarre Charaktere außergewöhnlich darstellen zu können. Auch in Burtons folgendem Werk, der Musicaladaption Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, übernimmt Johnny Depp (an der Seite von Burtons Ehefrau Helena Bonham Carter) die Hauptrolle. In Public Enemies wandte sich Johnny Depp 2009 dann einer realistischen Rolle zu. In dieser Literaturverfilmung mimte er den international bekannten Bankräuber John Dillinger, welcher vom FBI zum ersten Mal als Staatsfeind Nr. 1 bezeichnet und entsprechend gejagt wurde. Es folgten darauf jedoch wieder fantastische Rollen. In der 3D-Verfilmung des Kinderbuchklassikers Alice im Wunderland spielte Johnny Depp den verrückten Hutmacher, erneut unter der Regie seines Stammregisseurs Tim Burton. Nach dem Erfolg der Fluch der Karibik-Reihe beteiligte sich Johnny Depp auch an dem großen Disney Projekt Lone Ranger, in dem er den Indianer Tonto spielt.

Foto von Jason Priestley

Jason Priestley

Besetzung · Regie · Bekannt für Private Eyes, Beverly Hills, 90210, Ich und die Walter Boys

Jason Bradford Priestley (* 28. August 1969 in Vancouver, British Columbia) ist ein kanadisch-US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent. Bekannt wurde er in den 1990er Jahren vor allem durch die Rolle des Brandon Walsh in der Fernsehserie Beverly Hills, 90210. Jason Priestley ist der Bruder der Schauspielerin Justine Priestley. Von Kindesbeinen an sammelte er in Fernsehserien, Werbespots und als Model Erfahrungen vor der Kamera. Er war in den 1980er Jahren in einigen Folgen so erfolgreicher Serien wie 21 Jump Street, Airwolf und MacGyver sowie in einer Folge von Zurück in die Vergangenheit zu sehen. Erste Bekanntheit in Deutschland errang er durch die US-amerikanische Fernsehserie Teen Angel, die wöchentlich beim Disney Club (ARD) ausgestrahlt wurde. Berühmt wurde er 1990 als Brandon Walsh in der Fernsehserie Beverly Hills, 90210. Mit der Schauspielerin Christine Elise, die in der Serie Emily Valentine spielte, war Priestley einige Jahre liiert. Parallel zu Beverly Hills, 90210 und nach seinem Ausstieg aus der Serie wirkte Priestley bei mehreren Fernseh- und Kinofilmen als Schauspieler, Regisseur oder Produzent mit. Seine ersten Kinofilme drehte er 1993. Während er in Tombstone, unter anderem mit Kurt Russell und Val Kilmer, nur in eine kleinere Rolle spielte, floppte Calendar Girl mit ihm in der Hauptrolle. Cold Blooded (1995) und Leben und Tod auf Long Island (1997) wurden von den Kritikern gelobt, blieben an den Kinokassen jedoch eher unbeachtet. In den nachfolgenden Jahren spielte er kleinere Rollen, so einen verrückten Junkie in Das Auge mit Ewan McGregor und einen korrupten Politiker in Der vierte Engel. Priestley mit seiner Frau Naomi Lowde-Priestley (2012) 2004 spielte er in der Fernsehserie Tru Calling – Schicksal reloaded! die Rolle des Jack Harper, dem Widersacher der Hauptfigur Tru. Ein Jahr später war er neben Thomas Cavanagh in der Serie Love Monkey zu sehen, die nach drei Episoden vom Sender CBS abgesetzt wurde. 2007 begann beim US-Sender Showtime eine neue Serie mit dem Titel Side Order of Life. Priestley spielte darin an der Seite von Marisa Coughlan die männliche Hauptrolle. Auch diese Serie wurde noch im selben Jahr eingestellt. Im Anschluss drehte er die Fernsehfilme Everest (2007) und The Other Woman (2008). Danach war er mehrfach als Regisseur tätig, so bei einer Episode von Eine himmlische Familie und mehreren Folgen der Serie The Secret Life of the American Teenager wie auch beim Spin-off von Beverly Hills 90210, 90210. 2010 übernahm Priestley die männliche Hauptrolle in der kanadischen Fernsehserie Call Me Fitz. Danach arbeitete er 2011 wieder mit Luke Perry bei dem TV-Western Goodnight for Justice zusammen. Während Priestley Regie führte, übernahm Perry die Hauptrolle und beteiligte sich als Produzent. Von 2016 bis 2021 spielte Priestley die Rolle des Matt Shade in der kanadischen Fernsehserie Private Eyes, für die er auch als ausführender Produzent fungierte.

Foto von Cynthia Nixon

Cynthia Nixon

Besetzung · Bekannt für Sex and the City, The Gilded Age

Cynthia Ellen Nixon (* 9. April 1966 in New York) ist eine US-amerikanische Film-, Fernseh- und Theater-Schauspielerin und Politikerin der Demokratischen Partei. International bekannt wurde sie als Darstellerin der Anwältin Miranda Hobbes in der Fernsehserie Sex and the City (1998 bis 2004). 2018 nahm Nixon an der Vorwahl der Demokratischen Partei für das Gouverneursamt des Bundesstaates New York teil, unterlag jedoch dem Amtsinhaber Andrew Cuomo. Cynthia Nixon ist einziges Kind des Ehepaares Anne und Walter Nixon. Sie besuchte die Hunter College High School, bevor sie ihr Studium am Barnard College 1988 mit einem B.A. in Englisch erfolgreich abschloss. Cynthia Nixon ist nicht mit der Familie des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon verwandt. Ihr Fernsehdebüt gab sie 1979 in einer Episode der Familienserie NBC Special Treat und im Alter von 13 Jahren stand sie für ihren ersten Kinofilm Kleine Biester (1980) vor der Kamera. 1982 spielte Nixon an der Seite ihrer späteren Sex and the City-Kollegin Sarah Jessica Parker in dem Fernsehfilm Dies ist mein Kind! In dem mit einem Oscar preisgekrönten Filmdrama Amadeus (1984) von Regisseur Miloš Forman spielte sie die Dienstmagd Lorl. 1985 hatte sie eine Nebenrolle in Robert Altmans Komödie Black Cats. Es folgten eine Reihe von Fernsehfilmen und -serien, bevor sie 1993 in einer kleineren Rolle in Barry Sonnenfelds Die Addams Family in verrückter Tradition wieder auf der Kinoleinwand zu sehen war. Im gleichen Jahr spielte sie eine Nebenrolle in Die Akte mit Julia Roberts und Denzel Washington in den Hauptrollen. Ihre nächsten Filmrollen hatte sie in der Komödie Juniors freier Tag (1994) und an der Seite von Meryl Streep, Diane Keaton, Leonardo DiCaprio und Robert De Niro in Marvins Töchter (1996). Der internationale Durchbruch gelang ihr schließlich als Anwältin Miranda Hobbes in der Fernsehserie Sex and the City (1998 bis 2004). Neben mehreren Nominierungen für einen Golden Globe erhielt sie für ihre Darstellung 2004 den begehrten Emmy Award. Nach dem Ende der Serie spielte sie in dem Fernsehfilm Warm Springs (2005) die Rolle der Eleanor Roosevelt. Für ihre Darstellung wurde sie mit je einer Nominierung für einen Golden Globe und einen Emmy geehrt. Den bislang größten kommerziellen Erfolg ihrer Karriere feierte sie mit Sex and the City – Der Film und Sex and the City 2. Die Filme spielten zusammen weltweit über 703,5 Mio. US-Dollar ein. Privat war die Schauspielerin von 1988 bis 2003 mit Danny Mozes, einem Englischlehrer und Fotografen, liiert. Zusammen haben sie eine Tochter und einen Sohn (geboren im November 1996 und Dezember 2002). Seit 2004 lebt Nixon in einer Beziehung mit Christine Marinoni. In einem Interview mit dem New York Magazine sagte sie Anfang September 2006: „Es gab keinen inneren Kampf, es gab auch keine Bemühungen, etwas zu unterdrücken. Ich habe einfach diese Frau getroffen und mich in sie verliebt.“ Dennoch sei sie vom Medienrummel, den diese Beziehung ausgelöst habe, sehr überrascht gewesen. 2009 gab das Paar seine Verlobung bekannt. Im Februar 2011 brachte Marinoni einen Sohn zur Welt. Am 27. Mai 2012 heiratete Nixon ihre Lebensgefährtin.

Foto von Gaby Hoffmann

Gaby Hoffmann

Gabriella Mary Hoffmann (Gaby Hoffmann; * 8. Januar 1982 in Pittsburgh, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Hoffmann trat im Alter von vier Jahren zum ersten Mal in Werbefilmen vor die Kamera. Seit ihrem Filmdebüt 1989 als Kevin Costners Filmtochter in Feld der Träume, für das sie mit dem Young Artist Award ausgezeichnet wurde, drehte sie ein Jahrzehnt lang regelmäßig Filme für Kino und Fernsehen, war eine der meistbeschäftigten Kinderdarstellerinnen ihrer Zeit und wurde weitere fünf Male für den Young Artist Award nominiert. Zu sehen war sie unter anderem in Allein mit Onkel Buck (1989), Schlaflos in Seattle (1993) und Now and Then – Damals und heute (1995). Ihr Film Annabelles größter Wunsch von 1995, eine Neuverfilmung der Fantasy-Komödie Ein ganz verrückter Freitag aus dem Jahr 1976, wurde 2003 als Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag mit Jamie Lee Curtis als Mutter und Lindsay Lohan in der Rolle der Tochter nochmals neu verfilmt. Seit 2001 war sie, bis auf eine Gastrolle in der Serie Criminal Intent, nicht mehr besonders aktiv. Erst 2007 spielte sie wieder eine Rolle in dem Kinofilm Severed Ways. In einem Dokumentarfilm von Abel Ferrara über das New Yorker Chelsea Hotel aus dem Jahr 2008 ist sie ebenfalls zu sehen. 2011 war sie in einer Episodenrolle in einer Folge der Serie Private Practice zu sehen. Ab 2014 spielte sie die Rolle der Ali in der mehrfach für den Emmy nominierten Dramedy-Serie Transparent. Im Jahr 2022 wurde Hoffmann in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) berufen, die alljährlich die Oscars vergibt.

Foto von Chris Ellis

Chris Ellis

Besetzung · Bekannt für That Thing You Do!, Catch Me If You Can

Chris Ellis (* 14. April 1956) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Schon immer wollte Ellis Schauspieler werden, inspiriert vom Fernsehen. Er wuchs in den 50er-Jahren im tiefen Süden der USA auf, in einer Welt voller Entbehrungen und Gewalt, sah aber im Fernsehen Menschen, die ein scheinbar sorgenfreies und privilegiertes Leben führten. Er brauchte allerdings sieben Jahre, um sein Studium abzuschließen, denn „ich war schon immer faul“. In dieser Zeit engagierte sich Chris im Laientheater in Memphis, wo er die Qualität der Arbeit stets für sehr gut hielt. Bis zu seinem Umzug nach New York hatte er bereits mit vielen hervorragenden Schauspielern in rund zwei Dutzend Stücken, klassischen wie zeitgenössischen, zusammengearbeitet. „Ich kann mir nicht vorstellen, was einem Neuling in New York diese Erfahrung hätte ersetzen können.“ Seine erste Rolle im Fernsehen oder Film hatte er 1979 als LKW-Fahrer in dem Fernsehfilm „The Suicide's Wife“ mit Angie Dickinson in der Hauptrolle. Diese Rolle brachte ihm jedoch nur wenige weitere Angebote im Fernsehen oder Film ein. Nachdem er etwa ein Jahr lang in regionalen Theatern gearbeitet hatte, verschwand Chris von der Bildfläche und war rund zehn Jahre arbeitslos. In dieser Zeit lebte er in bitterer Armut in Hell’s Kitchen in Manhattan. Allein in neun Monaten im Jahr 1987 nahm Chris 102 Einladungen zum Abendessen an. „Ich weiß nicht, warum sie immer wieder kamen, und auch nicht, warum ich sie gezählt habe, obwohl ich weiß, warum ich sie angenommen habe.“ 1990 gelang ihm der Durchbruch mit einer Rolle in „Days of Thunder“, in dem Tom Cruise, Nicole Kidman, Cary Elwes, Robert Duvall und Randy Quaid mitwirkten. Auch John C. Reilly und Fred Dalton Thompson waren zu sehen. Dies schien Ellis’ Karriere einen Schub zu geben, denn es folgten Rollen in Filmen wie „Mein Vetter Vinny“ mit Joe Pesci und Marisa Tomei, eine kleine Rolle in „Die Addams Family in verrückter Tradition“ und eine größere Rolle in „Apollo 13“ als ehemaliger NASA-Mercury-Seven-Astronaut Deke Slayton an der Seite von Tom Hanks. Er wirkte auch in bekannten Fernsehserien wie Melrose Place, NYPD Blue und Akte X mit. Seit der Zusammenarbeit mit Hanks an Apollo 13 haben die beiden gemeinsam an That Thing You Do, der Miniserie From the Earth to the Moon und Catch Me If You Can gearbeitet. 1998 kehrte Ellis in Armageddon als Flugdirektor in die fiktive NASA-Missionskontrolle zurück. Zu den weiteren Filmen, in denen Ellis mitwirkte, gehören Home Fries, October Sky, Stirb langsam 4.0 und Transformers. Im Fernsehen war er unter anderem in The West Wing, Ghost Whisperer, Chicago Hope, The Pretender, Alias, JAG, CSI: NY, Burn Notice und Cold Case zu sehen. In der ersten Staffel von Millennium spielte er in drei Folgen das Gruppenmitglied Jim Panseayres. Er gilt als besonders talentiert in der Darstellung von Südstaaten-Politikern oder ernsten Militär- und Polizeicharakteren. Er trat außerdem in Criminal Minds als Sheriff Jimmy Rhodes auf, der die BAU um Hilfe bei der Aufklärung einer Mordserie in New Mexico bittet. Darüber hinaus hatte er zwei Gastauftritte in NCIS als Gunnery Sergeant John Deluca. Ellis' Auftritt in der ersten Staffel, Folge „Der Fluch“, wurde nicht im Abspann erwähnt, während sein zweiter und letzter Auftritt in der zweiten Staffel, Folge „Der Knochenhof“, im Abspann genannt wurde.

Foto von Eddie Murphy

Eddie Murphy

Besetzung · Bekannt für Beverly Hills Cop - Ich lös' den Fall auf jeden Fall, Beverly Hills Cop II, Beverly Hills Cop III

Eddie Murphy avancierte in den 1980er Jahren zu einem Film-Superstar. Bekannt wurde er in der Rolle des lässigen und witzigen Jungen von der Straße, die er in Nur 48 Stunden als Kleinkrimineller an der Seite von Nick Nolte spielte. Der amerikanische Schauspieler und Comedian Eddie Murphy (eigentlich Edward Regan Murphy), wurde am 3. April 1961 in Brooklyn, New York geboren. Seine Karriere startete er bereits mit 16 Jahren als Performer in der legendären amerikanischen Fernsehshow “Saturday Night Life”. Nach seinem ersten Film Nur 48 Stunden gelang ihm der absolute Durchbruch zum Filmstar mit der Cop-Komödie Beverly Hills Cop – Ich lös’ den Fall auf jeden Fall in der Rolle des Axel Foley, für die er auch eine Golden Globe-Nominierung erhielt. Es folgten weitere Film-Hits wie Auf der Suche nach dem goldenen Kind und Beverly Hills Cop II. Eddy Murphys bis dato steil verlaufende Karriere bekam dann einen herben Dämpfer, durch Flops wie Beverly Hills Cop III, Vampire in Brooklyn und sein missglücktes Regie-Debüt Harlem Nights. Einzig Boomerang und die Fortsetzung von Nur 48 Stunden, Und wieder 48 Stunden bewahrten ihn vor der Bedeutungslosigkeit, ehe er mit Der verrückte Professor wieder in die Erfolgsspur zurückfinden konnte. Seitdem zeichnete sich ein deutlicher Trend in seinem Schaffen ab. Mit erfolgreichen Familien-Komödien wie Dr. Dolittle, Familie Klumps und der verrückte Professor oder Shrek – Der tollkühne Held und weniger erfolgreichen Projekten wie Metro – Verhandeln ist reine Nervensache oder Der Guru. Eddie Murphy lebte lange gemeinsam mit seiner Frau Nicole Mitchell und seinen fünf Kindern in New Jersey. Nach der Trennung des Paares im Juli 2005, reichte Nicole Mitchell Murphy am 5. August 2005 nach 12 Jahren Ehe die Scheidung ein. Sie beantragte Unterhalt und ein gemeinschaftliches Sorgerecht für die fünf gemeinsamen Kinder.

Poster zu Freitag der 13. - Jason kehrt zurück

Freitag der 13. - Jason kehrt zurück

1981

Horror

Nach dem Mord an der verrückten Mrs. Voorhees, die den Tod ihres Sohnes Jason rächte, kann Alice wieder ruhig schlafen. Aber da gibt es noch ein kleines Problem: Jason ist gar nicht im Crystal Lake ertrunken, sondern lebt die ganze Zeit in den Wäldern in der Umgebung. Und er hat beobachtet, wie Alice seine Mutter tötete. Seine Rache nimmt ihren blutigen Lauf.

Poster zu Dumm und Dümmehr

Dumm und Dümmehr

2014

Komödie

Die Kumpels Harry und Lloyd sehen sich nach 20 Jahren wieder und begeben sich auf einen verrückten Roadtrip, um Harrys Kind sowie eine Spenderniere für ihn zu finden.

Poster zu Scream 4

Scream 4

2011

MysteryHorror

Sidney kehrt in ihr Heimatdorf zurück. Zehn Jahre sind vergangen, seitdem sie sich zum letzten Mal mit dem verrückten Maskenmann duellieren musste. Doch unmittelbar nach ihrer Ankunft klingelt wieder das Telefon: Der Killer meldet sich zurück. Und lässt Taten folgen: Sidney, ihre Freunde und die Teenager der Stadt können sich nach ersten Morden nicht mehr sicher fühlen. Und während man mit Debatten über die veränderten Regeln des Horrorfilms dem Modus Operandi des Irren auf die Spur kommen will, geht das Töten unvermindert weiter.

Poster zu Die Tom und Jerry Show

Die Tom und Jerry Show

2014

FamilieKomödieAnimation

Die Kultserie um Tom und Jerry geht in eine neue Runde. In je zwei 11 minütigen Cartoons nehmen es Kater Tom und Maus Jerry wieder miteinander auf. Fortan sind die beiden nicht nur in ihrem Vorstadthäuschen anzutreffen, sondern auch an ungewöhnlicheren Orten, beispielsweise einem Schloss im Mittelalter oder im Büro eines verrückten Wissenschaftlers. „Manege frei“ für die zwei Streithähne!

Poster zu Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld

Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld

2026

FamilieKomödieAbenteuer

Die Bewohner der Mossy Bottom Farm freuen sich auf Halloween - bis der tollpatschige Farmer das geliebte Kürbisfeld der Herde verwüstet! Als Shaun zum verrückten Wissenschaftler wird, um das Problem zu lösen, geraten die Dinge schnell außer Kontrolle. Der Farmer ist verschwunden und ein wildes Biest treibt sein Unwesen in den Wäldern von Mossingham - alle Zutaten für ein monströses Familienabenteuer sind vorhanden.

Poster zu Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln

Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln

2016

FamilieFantasyAbenteuer

Alice Kingsleigh hat die letzten Jahre damit zugebracht, in die Fussstapfen ihres Vaters zu treten und über die sieben Weltmeere zu segeln. Wieder zurück in London findet sie einen magischen Spiegel und kehrt in die fantastische Welt von Unterland zurück. Dort trifft sie auf alte Bekannte: das Weisse Kaninchen, Absolem, die Grinsekatze und natürlich den Verrückten Hutmacher, der aber nicht mehr er selbst ist – er hat sein Mehrsein verloren. Um ihn zu retten, schickt die Weisse Königin Alice los, nach der Chronosphäre zu suchen, einer Metallkugel im Inneren der Grossen Uhr, von der alle Zeit ausgeht. Auf ihrer Reise in die Vergangenheit trifft Alice auf Freunde - und Feinde - in verschiedenen Stadien ihres Lebens. Es ist ein gefahrenvoller Wettlauf mit der Zeit, um den Verrückten Hutmacher zu retten, bevor sein letztes Stündlein geschlagen hat… im wahrsten Sinne des Wortes!

Poster zu Duel Masters

Duel Masters

2002

Sci-Fi & FantasyAction & AdventureAnimation

Erlebe Shobu Kirifuda, den Sohn des legendären und vermissten Kaijudomeisters Shori Kirifuda. Shobu ist eigentlich ein ganz normaler Junge, mit einem Unterschied - Shobu hat das Zeug zum weltbesten Duel Master! Während seine besten Freunde Rekuta, Sayuki und Mimi ihn anfeuern, verbessert Shobu seine Kampftechnik immer mehr. Gleichzeitig lernt er, was Freundschaft, Schicksal und Siegen bedeuten. Unter dem wachsamen Auge des mysteriösen Knight lernt Shobu seine Macht richtig einzusetzen. Mit der Zeit gelingt es ihm, die wilden Kreaturen der Zone und seine unzähligen verrückten und manchmal auch teuflischen! Gegner zu kontrollieren. Begleite Shobu und seine Freunde auf dem Weg, ein Champion und vielleicht irgendwann sogar ein Kaijudomeister zu werden.

Poster zu Doom Patrol

Doom Patrol

2019

DramaSci-Fi & Fantasy

Die „Doom Patrol“ ist seit 1963 bei DC Comics zu Hause und besteht aus fünf von der Gesellschaft geächteten Superhelden, die ihre Kräfte dennoch einsetzen, um Gutes zu tun. Die Gruppe besteht aus Robotman, Negative Man, Elasti-Girl und Crazy Jane. Angeführt wird das Team von dem verrückten Wissenschaftler Dr. Niles Caulder alias „The Chief“. Jeder der Helden war in einen furchtbaren Unfall verwickelt, der zwar zu den übermenschlichen Fähigkeiten führte, sie aber auch entstellt und traumatisiert zurückließ. So ist die „Doom Patrol“ nicht nur ein Superhelden-Team, sondern auch eine Art Selbsthilfegruppe. Die Fünf kämpfen für eine Welt, die eigentlich nichts mit ihnen zu tun haben will. Die Serienhandlung von „Doom Patrol“ wird nach den Geschehnissen in „Titans“ einsetzen. So ist es Cyborg, der sich an die Helden wider Willen wendet und ihnen eine Mission überträgt, die sie nur schwer ablehnen können – obwohl sie wissen, dass ihr Leben danach nie wieder das gleiche sein wird. (Text: RD)

Foto von Barbara Pepper

Barbara Pepper

Besetzung · Bekannt für I Love Lucy

Barbara Pepper (geboren als Marion B. Pepper; 31. Mai 1915 – 18. Juli 1969) war eine US-amerikanische Bühnen-, Fernseh-, Radio- und Filmschauspielerin. Bekannt wurde sie vor allem als erste „Doris Ziffel“ in der Sitcom „Green Acres“. Pepper wurde in New York City als Tochter des Schauspielers David Mitchell „Dave“ Pepper und seiner Frau Harrietta S. Pepper geboren. Mit 16 Jahren begann sie ihre Karriere im Showbusiness bei den Goldwyn Girls, einer Musical-Theatergruppe, wo sie ihre lebenslange Freundin Lucille Ball kennenlernte. Pepper drehte später Filme. Zu ihren Filmrollen zählten kleinere Auftritte in „My Fair Lady“ und „Eine total, total verrückte Welt“. Sie wirkte auch im Radio mit. 1943 heiratete sie den Schauspieler Craig Reynolds (geb. Harold Hugh Enfield), und das Paar bekam später zwei Söhne. Nach Reynolds’ Tod 1949 bei einem Motorradunfall in Kalifornien musste Pepper die Kinder allein erziehen. Sie heiratete nie wieder. Nachdem sie an Gewicht zugenommen hatte, beschränkten sich ihre Rollen im Fernsehen größtenteils auf kleinere Nebenrollen, darunter mehrere Auftritte in „I Love Lucy“, der „George Burns and Gracie Allen Show“, „Petticoat Junction“ und der „Jack Benny Program“. Sie hatte vier Gastauftritte in „Perry Mason“, unter anderem als Martha Dale, Mutter der Titelfigur, in der Folge „Der Fall der Vagabundin“ von 1957. Barbara, eine langjährige Freundin von Lucille Ball, wurde für die Rolle der Ethel Mertz in „I Love Lucy“ in Betracht gezogen, jedoch aufgrund ihres angeblichen Alkoholproblems abgelehnt. Auch William Frawley („Fred Mertz“) soll Alkoholiker gewesen sein und war bereits besetzt. Da man befürchtete, dass zwei trinkende Schauspieler im Ensemble zu Problemen führen könnten, wurden Castings veranstaltet, und Vivian Vance wurde schließlich für die Rolle der Ethel ausgewählt. Am bekanntesten dürfte sie wohl als erste Doris Ziffel in der Fernsehserie „Petticoat Junction“ von 1964 sein, obwohl ihre Figur in der Folge „Genghis Keane“ Ruth Ziffel hieß. Von 1965 bis 1968 verkörperte sie die Doris Ziffel in der Serie „Green Acres“, bis sie aus gesundheitlichen Gründen die wöchentliche Serie verlassen musste. Die erfahrene Schauspielerin Fran Ryan übernahm ihre Rolle in „Green Acres“, die noch drei weitere Jahre lief. Ihren letzten Auftritt hatte sie 1969 in dem Film „Hook, Line & Sinker“, in dem sie Jerry Lewis’ Sekretärin spielte.

Foto von Peter Falk

Peter Falk

Besetzung · Bekannt für Columbo, Die Braut des Prinzen

In der Rolle des stets leicht verknautschten Detektivs Columbo wurde Peter Falk weltberühmt. Der Schauspieler hatte jedoch auch eine erfolgreiche Film-Karriere und arbeitete oft mit dem Independent Filmkünstler John Cassavetes zusammen. Leben und Werk Peter Falk wurde am 16. September 1927 in New York City geboren. Im Alter von drei Jahren verlor er ein Auge. Dem tragischen Unfall verdankte Peter Falk einen leicht schiefen Blick, der später sein Markenzeichen wurde. Ursprünglich strebte Peter Falk nicht die Schauspielerei an, sondern eine Karriere in der Verwaltung. Bis in die frühen 50er Jahre arbeitete er in Conneticut im Finanzministerium, eine Arbeit die ihn irgendwann nur noch langweilte und dazu brachte, seinem Interesse an der Schauspielerei nachzugehen. Bis 1955 hatte Peter Falk es als Schauspieler geschafft. Ein Auftritt in einer New Yorker Produktion von The Iceman Cometh brachte ihm einige Aufmerksamkeit und gute Kritiken. Bald darauf trat er auch am Broadway auf. 1958 feierte er sein Debüt in dem Drama Wind Across the Everglades von Nicholas Ray und Budd Schulberg. Wegen seiner geringen Körpergröße und seines Auftretens zeigten seine frühen Rollen ihn oft als Arbeiter oder Kleinkriminnellen. Es war diese Art von Rolle, die ihn 1960 in Unterwelt eine Nominierung für die beste Nebenrolle einbrachte. Auch im nächsten Jahr war er in dieser Kategorie nominiert, diesmal für seine Darstellung des sarkastischen Bodyguards in Frank Capras Die unteren Zehntausend. 1962 gewann Peter Falk einen Emmy für seine Rolle im Fernsehfilm The Price of Tomatoes. Die häufigen Nominierungen machten ihn zu einem Star, seine nächste große Rolle hatte er 1962 in dem Feature Pressure Point. Ein herausragender Auftritt in Stanley Kramers Erfolgsfilm Eine total, total verrückte Welt von 1963 ging einer weiteren Rolle in Sieben gegen Chicago voran. Trotz der ständigen Prämierungen und der Hoffnung, die viele Kritiker in ihn setzten, blieb Peter Falk der ganz große Ruhm trotz einiger großer Rollen wie in Das große Rennen rund um die Welt, verwehrt. 1968 übernahm Peter Falk erstmals die Rolle des Polizei-Lieutenant Columbo , hinter dessen scheinbar langsamer und tappsiger Art sich ein messerscharfer Verstand verbirgt. Bereits nach dem ersten Fernseh-Film Prescription: Murder war der Charakter ein absoluter Hit Neben den Dreharbeiten zu Columbo setzte er auch seine Film-Karriere fort, vorallem in der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Cassavetes. 1970 trat Falk in Ehemänner auf und 1974 arbeiteten beide für den herausragenden Film Eine Frau Unter Einfluß zusammen. Nachdem die Columbo Serie 1978 abgesetzt wurde und Falk in vier weitere Filmen Rollen übernommen hatte, zog er sich für etwa fünf Jahre ganz von der Schauspielerei zurück. Nur auf Drängen seines Regisseurs Cassavetes brachte ihn 1986 der Film Big Trouble wieder auf die Leinwand. 1987 spielte er in Happy New Year und in dem Kultfilm von Rob Reiner Die Braut des Prinzen. Ein Auftritt als er selbst in Wim Wenders meisterhaften Film Der Himmel über Berlin von 1988 ging seinem Comeback als Columbo voraus.

Foto von Lloyd Bridges

Lloyd Bridges

Besetzung · Bekannt für Zwölf Uhr mittags, Climax!

Lloyd Vernet Bridges, Jr. (* 15. Januar 1913 in San Leandro, Kalifornien; † 10. März 1998 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bereits 1936 spielte der junge, gutaussehende Kalifornier in den ersten Filmen, ohne größeres Aufsehen zu erregen. In seinen Hollywood-Filmen spielte Lloyd Bridges zwar größere Nebenrollen oder Hauptrollen, konnte sich jedoch nie als einer der Top-Filmstars durchsetzen. Dennoch bleibt er mit vielen guten Nebenrollen in Erinnerung. Er spielte unter anderem in Zwölf Uhr mittags (1952) die Rolle des impulsiven und kindischen Deputy Marshal Harvey Pell neben Grace Kelly und Gary Cooper. Erst der Durchbruch des Fernsehens machte ihn zu einem populären Schauspieler: Die Fernsehserie Abenteuer unter Wasser, in der Bridges den Taucher Mike Nelson spielte, war zwischen 1957 und 1961 eine der beliebtesten Serien im US-amerikanischen und später im deutschen Fernsehen. Nach dem Erfolg in dieser Serie spielte Bridges fast ausschließlich in Fernsehfilmen, so z. B. in The Loner, Roots oder Kampfstern Galactica. Ein Zusammenschnitt verschiedener Folgen dieser Serie kam in Europa auch in die Kinos. In Mission Galactica – Angriff der Zylonen (Mission Galactica: The Cylon Attack) (1978) spielte Bridges den Commander Cain des Kampfsternes Pegasus. In einer frühen Planungsphase für die Serie Star Trek (Raumschiff Enterprise), die ab 1966 im amerikanischen Fernsehen laufen sollte, war er für die Hauptrolle des Captains vorgesehen. Jedoch kam ein Engagement nicht zustande. Erst für Das Geheimnis der eisernen Maske (The Fifth Musketeer) (1979) kehrte er als Aramis wieder auf die Leinwand zurück. In Jim Abrahams' Komödie Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (1980) und in dessen Nachfolger Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff spielte er zweimal einen erfahrenen, kettenrauchenden Fluglotsen. In der Serie Fackeln im Sturm verkörperte er in den 1980er Jahren den Konföderierten-Präsidenten Jefferson Davis. Einem jüngeren Publikum dürfte Bridges auch bekannt sein in der Rolle des Admiral Thomas „Tug“ Benson aus der sehr erfolgreichen Comedy-Filmserie Hot Shots! – Die Mutter aller Filme (1991), ebenfalls unter der Regie von Jim Abrahams. In Hot Shots! Der zweite Versuch (1993) stieg er mit der gleichen Figur sogar zum Präsidenten auf. Die Premiere zu seinem letzten Film, Mafia! – Eine Nudel macht noch keine Spaghetti!, erlebte der damals 85-Jährige nicht mehr. Er starb im März 1998, nur wenige Wochen nach Drehschluss. Lloyd Bridges war das Oberhaupt einer bekannten Schauspielerfamilie der USA. 1938 heiratete er seine Schulliebe Dorothy Dean Simpson († Februar 2009), die Ehe hielt bis zu seinem Tod. Mit Dorothy hatte er zwei Söhne und eine Tochter. Beau Bridges und Jeff Bridges wurden ebenfalls Schauspieler. Quelle: Wikipedia

Foto von Joe E. Brown

Joe E. Brown

Joseph Evans Brown (* 28. Juli 1891 in Holgate, Ohio; † 6. Juli 1973 in Brentwood, Kalifornien) war ein amerikanischer Komiker, Schauspieler und Baseballspieler. In den 1930er und 1940er Jahren zählte Brown mit seinem breiten Mund als Markenzeichen zu den beliebtesten Komikern Amerikas. Dem deutschsprachigen Publikum ist er vor allem durch die Rolle des lüsternen Millionärs Osgood Fielding III. in Manche mögen’s heiß in Erinnerung geblieben. Joe E. Brown absolvierte seinen ersten Filmauftritt 1928 in dem Kurzfilm Twinkle, twinkle aus dem Jahre 1928, eine Verfilmung des gleichnamigen Broadwaystückes mit Brown. Er entschied sich für eine Filmkarriere und trat zunächst in einer Reihe von aufwendigen Musicalfilmen auf, zum Beispiel Cilly mit Marilyn Miller oder Warner Brothers zweitem Farbfilm On with the Show, beide aus dem Jahre 1929. Er wurde schnell zu einem beliebten Hauptdarsteller in Komödien und erhielt zeitweise 100.000 US-Dollar für einen Film. Brown spielte in seinen Filmen meist liebenswerte Loser – oft Durchschnittskerle, die sich besonderen Herausforderungen stellen müssen. Das Markenzeichen Browns war sein außergewöhnlich breiter Mund, welcher auch in Zeichentrickfilmen wie Mother Goose Goes Hollywood parodiert wurde. Der Schauspieler verlegte seinen Wohnsitz wegen seiner Filmkarriere nach Kalifornien. In drei Filmen verkörperte er Basketballspieler, nämlich Fireman, Save My Child (1932), Elmer the Great (1933) und Alibi Ike (1935), in letzterem wirkte die junge Olivia de Havilland in ihrem ersten im Kino angelaufenen Film mit. Im Jahre 1935 spielte er die Rolle des einfältigen Francis Flute in Max Reinhardts Verfilmung von Ein Sommernachtstraum. Insgesamt galt Brown in den 1930er-Jahren als einer der erfolgreichsten Komiker Amerikas und tourte durch das ganze Land. In den Jahren 1932, 1935 und 1936 gehörte Brown zu den zehn kommerziell erfolgreichsten Filmstars des Jahres. Nachdem einige seiner Filme jedoch finanzielle Misserfolge wurden, ließ sein Erfolg nach und er drehte nur noch kleinere Filme. Joe E. Brown erhielt 1948 einen Special Tony Award für seine Darstellung der Titelrolle im Broadway-Erfolg Mein Freund Harvey, welcher 1950 mit James Stewart verfilmt wurde. Nach längerer Leinwandabstinenz drehte er ab Anfang der 1950er-Jahre wieder vermehrt Filme. So war Brown einer der vielen Stars mit einem Cameo-Auftritt im oscarprämierten Abenteuerfilm In 80 Tagen um die Welt aus dem Jahr 1956, wo er einen Bahnhofsvorsteher in Nebraska spielte. In einem weiteren starbesetzten Film dieser Art, Eine total, total verrückte Welt (1963) hatte er ebenfalls einen kurzen Auftritt als Redner an einem Bauplatz. Zusätzlich spielte er zu dieser Zeit in vielen Fernsehshows mit. Dem deutschen Publikum ist er vor allem durch die Rolle des lüsternen Millionärs Osgood Fielding III. in Billy Wilders Komödie Manche mögen’s heiß aus dem Jahre 1959 bekannt, der sich mit dem als Frau verkleideten Jack Lemmon beim Tangotanz verlobt. Brown sprach auch den legendären Schlusssatz des Filmklassikers, Well, Nobody’s perfect! (deutsch: Na und? Niemand ist vollkommen!).

Poster zu Verrückt nach dir

Verrückt nach dir

1992

Komödie

Paul und Jamie sind typische New Yorker. Er ist ein engagierter Filmemacher, der am liebsten Dokumentationen über die Schwäne im Central Park oder den letzten Milchmann von Brooklyn dreht, sie arbeitet in einer PR-Agentur und ist überaus ehrgeizig. Beide leben in Manhattan und sind dementsprechend ebenso smart wie neurotisch. Doch trotz der Anforderung des Berufslebens gelingt es den beiden, ihre Ehe frisch zu halten und langsam in ihre Elternrolle hinein zu wachsen – und das, obwohl ihnen wohlmeinende Freunde, überbesorgte Verwandte und das Leben an sich immer wieder Steine in den Weg werfen.

Poster zu Animaniacs

Animaniacs

1993

FamilieKomödieAnimation

Anarchischer Cartoon Spaß der Sonderklasse: Yakko, Wakko und Dot sind drei durchgeknallte Zeichentrickgeschwister, so aberwitzig verrückt, dass man sie eigentlich nicht frei herumlaufen lassen kann. So hat man die Drei in einen Turm eingesperrt, aus dem sie jedoch durch einen dummen Zufall wieder freigekommen sind und nun wieder ihr gewohntes Unwesen und die gesamte Menschheit in den Wahnsinn treiben! Dabei singt und musiziert das chaotische Trio mit Leidenschaft und schrägem Witz, bis auch der Hartgesottenste vor lachen ohnmächtig wird!