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Foto von Giuseppe Andrews

Giuseppe Andrews

Besetzung · Bekannt für American History X

Giuseppe Andrews (* 25. April 1979 in Key Largo, Florida, USA; eigentlich: Joey Andrews) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er wurde zwar als Joey Andrews geboren, änderte seinen Vornamen in Anlehnung an den italienischen Komponisten Giuseppe Verdi in Giuseppe, da er der Meinung war, dass der Name Joey zu jung und unseriös klinge. 1989 bekam er seine erste Nebenrolle in Randal Kleisers Drama Das verflixte Erste Mal. Seit diesem Zeitpunkt stand er in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.

Foto von Robert Strauss

Robert Strauss

Robert Strauss (* 8. November 1913 in New York City; † 20. Februar 1975 ebenda) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er begann seine Laufbahn in den 1930er Jahren als klassischer Schauspieler, mit Auftritten in Der Sturm und Macbeth am Broadway. Ebenfalls war er lange Jahre als Hörspielsprecher im Radio tätig. Zum Filmgeschäft kam der großgewachsene, bullige Charakterdarsteller hingegen erst Anfang der 1950er-Jahre. Seine berühmteste Filmrolle war die des Kriegsgefangenen Animal in Billy Wilders Kriegskomödie Stalag 17 an der Seite von William Holden. Die Rolle, die er für die originale Broadway-Produktion 1951 selbst entwickelte, konnte er 1953 mit Wilders Verfilmung schließlich im Film festhalten. Sie brachte ihm eine Nominierung für den Oscar als Bester Nebendarsteller ein. Vier Jahre später spielte er nochmals unter Wilders Regie einen Hausmeister in Das verflixte 7. Jahr neben Marilyn Monroe und Tom Ewell. Meist war er in Komödien zu sehen, etwa neben dem Komikerduo Jerry Lewis und Dean Martin in Seemann paß auf (1952) und Der tollkühne Jockey (1953). Sein Talent für ernstere Rollen konnte Strauss unter anderem in Otto Premingers Filmdrama Der Mann mit dem goldenen Arm (1955) sowie Robert Aldrichs Kriegsfilm Ardennen 1944 (1956) unter Beweis stellen. In den 1960er-Jahren war er in mehreren Folgen der Serie Bewitched in der Rolle eines Privatdetektives zu sehen. Als die Schauspielangebote zusehends nachließen, musste er gegen Ende seiner Karriere auch auf drittklassige Produktionen wie dem dänischen Erotikfilm Die Lustagentur – Dagmars scharfe Kätzchen ausweichen.

Foto von Mario Puzo

Mario Puzo

Drehbuchautor · Bekannt für The Godfather, The Godfather Part II, The Godfather Part III

Mario Gianluigi Puzo (15. Oktober 1920 – 2. Juli 1999) war ein US-amerikanischer Autor und Drehbuchautor, bekannt für seine Romane über die Mafia, darunter „Der Pate“ (1969), den er später gemeinsam mit Francis Ford Coppola verfilmte. Er gewann 1972 und 1974 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch.

Foto von Gena Rowlands

Gena Rowlands

Besetzung · Bekannt für Wie ein einziger Tag, Alfred Hitchcock zeigt

Gena Rowlands war eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihr Leinwanddebüt als Vertragsschauspielerin der MGM hatte sie 1958 in José Ferrers High Cost of Loving. Nach der Heirat mit John Cassavetes war Rowlands häufig in seinen Filmen zu sehen, darunter Eine Frau unter Einfluß (1974) und Gloria, die Gangsterbraut (1980), die ihr Oscar-Nominierungen einbrachten. Insgesamt entstanden zehn gemeinsame Produktionen, an denen häufig auch weitere Familienmitglieder wie Rowlands Mutter und ihr Bruder David beteiligt waren. Ihr Sohn Nick Cassavetes besetzte die Schauspielerin ebenfalls in mehreren seiner Filme, zum Beispiel in Nennen wir es Liebe, mit dem er ein Drehbuch seines verstorbenen Vaters verfilmte, sowie Ein Licht in meinem Herzen. 2009 erhielt sie für ihren Gastauftritt als Marge in der Serie Monk (Episode: Mr. Monk And The Lady Next Door) ihre achte Emmy-Nominierung. 2011 stand sie für den ersten mit einem Smartphone gedrehten Spielfilm Olive vor der Kamera. Quelle: Wikipedia

Foto von Jenna Fischer

Jenna Fischer

Besetzung · Bekannt für Das Büro, Nimrods: A Green Day Comedy, Mean Girls - Der Girls Club

Jenna Fischer (* 7. März 1974 in Fort Wayne, Indiana als Regina Marie Fischer) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und unter anderem Regisseurin. Jenna Fischer spielte 2000 im Film The Specials an der Seite von Rob Lowe, Jamie Kennedy und Sean Gunn. Regisseur Craig Mazin verfilmte damit ein Werk von James Gunn, den Fischer bei den Dreharbeiten kennenlernte. Das Paar heiratete im Oktober desselben Jahres. Von 2005 bis 2013 spielte Fischer in der Fernsehserie Das Büro neben Steve Carell eine Hauptrolle. Durch deren Erfolg erlangte sie größere Bekanntheit und bekam so einige Nebenrollen in Filmen wie Die Eisprinzen mit Will Ferrell und Walk Hard: Die Dewey Cox Story mit John C. Reilly. Quelle: Wikipedia

Foto von Michael Mann

Michael Mann

Regie · Executive Producer · Bekannt für Blackhat, Heat, Miami Vice

Michael Kenneth Mann ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von Film und Fernsehen, der vor allem für seinen unverwechselbaren Stil des Neo-Noir-Krimi-Thrillers bekannt ist. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Filme Der Einzelgänger (1981), Blutmond (1986), Der letzte Mohikaner (1992), Heat (1995), Insider (1999) und Collateral (2004). Er ist außerdem bekannt als ausführender Produzent der beliebten Fernsehserie Miami Vice (1984–1989), die er 2006 verfilmte. Für seine Arbeit wurde er von internationalen Organisationen und Jurys nominiert, darunter der British Academy of Film and Television Arts, Cannes, und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Total Film platzierte Mann auf Platz 28 seiner Liste der 100 größten Regisseure aller Zeiten, Sight and Sound platzierte ihn auf Platz 5 seiner Liste der 10 besten Regisseure der letzten 25 Jahre und Entertainment Weekly platzierte Mann auf Platz 8 seiner Liste der 25 größten aktiven Filmregisseure.

Foto von Truman Capote

Truman Capote

Truman Garcia Capote, geboren als Truman Streckfus Persons, war ein US-amerikanischer Autor, dessen Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke und Sachbücher viele als literarische Klassiker gelten. Mindestens 20 Filme und Fernsehdramen basieren auf Capotes Romanen, Erzählungen und Drehbüchern, mit am bekanntesten dürfte der 1958 erschienene und 1961 verfilmte Roman Frühstück bei Tiffany sein. Endgültig berühmt wurde Capote mit Kaltblütig (1966), einem Buch, an dem er vier Jahre lang schrieb. Es war ein Meilenstein der Popkultur und der Höhepunkt seiner Karriere, obwohl es nicht sein letztes Buch war. In den 1970er Jahren wahrte er seinen Berühmtheitsstatus durch Auftritte in Fernseh-Talkshows und der Mitwirkung als exzentrischer Millionär Lionel Twain in der Krimikomödie Eine Leiche zum Dessert (1976).

Foto von John Krasinski

John Krasinski

Besetzung · Bekannt für Jack Ryan: Ghost War, A Quiet Place, Das Büro

John Burke Krasinski (* 20. Oktober 1979 in Newton, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur. Krasinski erhielt erste Filmrollen im Jahr 2002. Nach einigen kleineren Rollen und Gastauftritten im Fernsehen erhielt Krasinski eine größere Rolle in der Fernsehserie Das Büro, in der er von 2005 bis 2013 auftrat. Für diese Rolle wurde er 2007 und 2008 jeweils zusammen mit dem Ensemble der Serie mit einem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet. Krasinski mit seiner Ehefrau Emily Blunt bei den Golden Globe Awards 2013 In dem Independent-Actionfilm A New Wave spielte er 2007 eine der Hauptrollen. Im selben Jahr spielte er in der Komödie Lizenz zum Heiraten die Rolle von Ben Murphy, der Sadie Jones (Mandy Moore) heiraten will und dabei fortwährend den Schikanen des Reverend Frank (Robin Williams) ausgesetzt ist. In der Sportlerkomödie Ein verlockendes Spiel spielte er 2008 die Rolle des Erster-Weltkrieg-Helden Carter Rutherford, der zunächst den von George Clooney verkörperten Football-Teamchef in seine Mannschaft holt und mit diesem dann um die Gunst einer Sportreporterin (Renée Zellweger) konkurriert. Als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur verfilmte Krasinski 2009 die Kurzgeschichtensammlung von David Foster Wallace Kurze Interviews mit fiesen Männern. Der Film war Krasinskis Regiedebüt. In den Jahren 2010 bis 2012 inszenierte er drei Folgen der Serie Das Büro. Als Drehbuchautor und Darsteller war er 2012 an Promised Land beteiligt. Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie aus dem Jahr 2016 war sein zweiter Spielfilm. 2018 erfolgte die Veröffentlichung des Thrillers A Quiet Place. Er übernahm neben der männlichen Hauptrolle – die weibliche übernahm seine Frau Emily Blunt – auch die Regie und war am Drehbuch beteiligt. Für die Fortsetzung A Quiet Place 2, die Anfang 2020 in die Kinos kommen soll, wird er erneut als Regisseur und Drehbuchautor fungieren, kehrt allerdings nicht vor die Kamera zurück. Quelle: Wikipedia

Foto von Mel Gibson

Mel Gibson

Besetzung · Regie · Bekannt für Braveheart, Mad Max, Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel

Mel Gibson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent, der in den 1980ern mit Actionfilmen bekannt wurde. Zuletzt machte Mel Gibson mit dem umstrittenen Film “Die Passion Christi” auf sich aufmerksam, in dem Gibson Regie führte. Vita und Werk Als Mel Gibson 12 Jahre alt war, wanderte er mit seinen Eltern und zehn Geschwistern nach Australien aus, wo er ein streng katholisches Gymnasium besuchte. In Australien machte er nach dem Besuch des National Institute of Dramtic Art Filme wie die überaus erfolgreiche Mad Max Trilogie, einer der ersten australischen Box Office Gewinner. Erste Erfolge in den USA Anfang der 80er zog es Mel Gibson nach Hollywood und dort fasste er sofort Fuß. Mit Mrs. Soffel, The River und Die Bounty (1984) feierte er erste Erfolge. 1987 kehrte er nach zweijähriger Pause auf die Leinwand zurück. Die Lethal Weapon-Trilogie mit Danny Glover ließ von nun an zu den Größen Hollywoods zählen. Mit Jodie Foster glänzte er in Maverick, bevor er in Braveheart als Hauptdarsteller, Produzent und Regisseur fungierte. Erfolg als Regisseur Braveheart wurde zu einem riesigen Erfolg, der mit fünf Oscars belohnt wurde, u.a. für die beste Regie und den besten Film. Mel Gibson verfilmte 2004 Die Passion Christi, was ihm heftige Kritiken einbrachte, da der Film rohe Gewaltszenen zeigt und von manchen als antisemitisch eingestuft wird. Der Film entpuppte sich dennoch an den Kinokassen als außerordentlicher Erfolg. Mel Gibsons nächstes erfolgreiches Projekt, der Film Apocalypto, kam im Dezember 2006 in die Kinos und handelt von dem Untergang der Maya Kultur. Wie auch in Die Passion Christi (Aramäisch und Latein) sprechen die Schauspieler in Apocalypto antiken Sprachen (Yucatan Maya), sodass der Film mit Untertiteln versehen werden musste. Die Schauspieler sind bisher unbekannte mexikanische Schauspieler. Karriere als Darsteller Mel Gibson spielt seit seinen ersten Erfolgen in den 1980er Jahren vor allem Rollen in Actionfilmen. Doch seine berühmteste Rolle ist wohl die Hauptrolle in Braveheart (1995) oder in Der Patriot (2000) als gewissenhafter Held in Historienfilmen. Nach diesen beiden Erfolgen versuchte sich Mel Gibson auch in anderen Genres, so in der Romantischen Komödie Was Frauen wollen von Nancy Meyers oder dem Mystery-Science-Fiction-Thriller Signs – Zeichen (2002). Privatleben 1980 heiratete Mel Gibson Robyn Moore, mit der er sieben Kinder hat. Er selbst gehört einer radikalkatholischen Kirche an, die das Prinzip des Extra Ecclesiam Nulla Salus verfolgt (kein Heil außerhalb dieser Kirche). Diese Kirche macht keinen Hehl aus ihrem Antisemitismus und ihrer Homophobie, weshalb Mel Gibson selbst oft ins Zentrum der öffentlichen Kritik gerückt ist. Nach seinem letzten Ausfall im August 2006, als er sexistische und antisemitische Beleidigungen im Zuge einer Polizeikontrolle machte, ist erneut eine kontroverse Debatte um ihn entbrannt. In mehreren Interviews hat Mel Gibson sich bereits beleidigend gegen Homosexuelle geäußert.

Foto von Ed Harris

Ed Harris

Besetzung · Bekannt für Abyss - Abgrund des Todes, Die Truman Show, A Beautiful Mind

Ed Harris wurde am 28. November 1950 in Englewood, New Jersey, geboren und wuchs in Tenaflay auf. Nachdem er zunächst ein Studium an der Columbia University begann, entschied er sich schließlich doch fürs Schauspiel und ging nach Los Angeles um dort am California Institute of the Arts zu studieren. Zunächst spielte Ed Harris am Theater und trat in einigen Gastrollen im Fernsehen auf, bis er schließlich an der Seite von Charles Bronson in Der Grenzwolf (1980) eine erste gewichtigere Rolle erhielt. In George A. Romeros Knightriders – Ritter auf heißen Öfen (1981) war Ed Harris in seiner ersten Hauptrolle zu sehen. Mit seiner Darstellung des Astronauten John Glenn in dem Film Der Stoff, aus dem die Helden sind erntete Ed Harris großes Lob und etablierte sich damit als großer Charakterdarsteller des amerikanischen Kinos. Zwölf Jahre später war er in dem thematisch ähnlichen Film Apollo 13 zu sehen, und wurde dafür für den Oscar nominiert. Oscarnominierungen erhielt Ed Harris außerdem für seine Arbeiten in Die Truman Show (1999), The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit (2003) und Pollock (2001), in dem er nicht nur die Hauptrolle spielte, sondern auch zum ersten Mal Regie führte. Im Jahr 2008 stand Ed Harris erneut vor und hinter der Kamera und verfilmte sein zusammen mit Robert Knott verfasstes Buch zu dem Western Appaloosa.

Foto von Sean Penn

Sean Penn

Besetzung · Bekannt für Mystic River, One Battle After Another, Angry Birds – Der Film

Sean Justin Penn (* 17. August 1960 in Santa Monica, Kalifornien) ist ein vielfach preisgekrönter US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor. Er gilt als einer der herausragenden Charakterdarsteller des zeitgenössischen US-amerikanischen Films. Als Schauspieler wurde er dreimal mit einem Oscar ausgezeichnet; weitere dreimal wurde er als Bester Hauptdarsteller nominiert. Sein Debüt am Broadway gab er in dem Stück Heartland. Schon bald wurde auch Hollywood auf Penn aufmerksam. Bei seinem ersten Kinofilm Die Kadetten von Bunker Hill stand er 1981 an der Seite von Tom Cruise vor der Kamera. Wegen seines Perfektionismus und der akribischen Vorbereitung auf seine Rollen wurde er (in Anlehnung an Robert De Niro als einem der bekanntesten Vertreter des Method Acting) auch als „Sean De Niro“ bezeichnet. Erste Erfolge erlebte er mit der Highschool-Komödie Ich glaub’, ich steh’ im Wald sowie mit Dennis Hoppers sozialkritischem Polizeifilm Colors – Farben der Gewalt. Der Durchbruch gelang ihm mit Filmen wie Carlito’s Way, für den er eine Golden-Globe-Nominierung erhielt, sowie mit Dead Man Walking – Sein letzter Gang von Tim Robbins, einem Appell gegen die Todesstrafe, der ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte. 1999 und 2001 war er für seine Hauptrollen in Woody Allens Komödie Sweet and Lowdown und in dem Behindertendrama Ich bin Sam von Nick Cassavetes jeweils für einen Oscar nominiert. Auch als Regisseur machte sich Penn einen Namen. 2000 verfilmte er den Dürrenmatt-Roman Das Versprechen (The Pledge) mit Jack Nicholson, 2007 die Reportage Into the Wild von Jon Krakauer. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 drehte er mit zehn anderen Regisseuren Beiträge für den Episodenfilm 11'09"01 – September 11. Für seine Schilderung der persönlichen Tragödie eines alleinstehenden alten Mannes (dargestellt vom damals 84-jährigen Ernest Borgnine), die den Anschlägen gegenübergestellt ist, wurde er heftig kritisiert. Robin Wright und Sean Penn Penn gilt als Kritiker Hollywoods und als öffentlichkeitsscheu. Viele Jahre blieb er aus Protest gegen die Filmindustrie den Oscar-Verleihungen fern. Als er 2004 für Mystic River seine vierte Nominierung erhielt, zeigte er sich versöhnlich und erschien auf Wunsch seines Freundes Clint Eastwood zu den Feierlichkeiten. Entgegen den allgemeinen Erwartungen erhielt er den Oscar für den besten Hauptdarsteller und zeigte sich sichtlich gerührt. Description above from the Wikipedia article Sean Penn, licensed under CC-BY-SA, full list of contributors on Wikipedia

Foto von Nina Foch

Nina Foch

Besetzung · Bekannt für Studio One

Nina Foch (* 20. April 1924 als Nina Consuelo Maud Fock in Leiden, Südholland; † 5. Dezember 2008 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin niederländischer Herkunft. Nina Foch war die Tochter des niederländischen Komponisten Dirk Foch (1886–1973) und der Sängerin und Schauspielerin Consuelo Flowerton (1901–1965), die in den USA während des Ersten Weltkriegs bekannt war. Nina wuchs, obwohl in Holland geboren, in Manhattan auf. Sie hatte die Staatsbürgerschaften der Niederlande und der USA. Vor ihrer Karriere bei Film und Theater versuchte sich Foch als Pianistin wie auch als Amateurmalerin. Sie erkannte jedoch bald, dass die Schauspielerei ihre wahre Leidenschaft war. Sie studierte an der American Academy of Dramatic Arts und unterschrieb 1943 bei Columbia Pictures ihren ersten Vertrag. Ihr Filmdebüt hatte sie bei dem 18-minütigen Western Wagon Wheels West. Im gleichen Jahr war sie in The Return of the Vampire zu sehen. Foch feierte zuerst Erfolge bei Film und Fernsehen und erst im späteren Verlauf ihrer Karriere beim Theater. 1947 feierte sie ihr Debüt am Broadway. Ihre bekannteste Rolle dort war die der Cordelia in der 1950 zur Aufführung gebrachten Produktion von König Lear. Ihre Filmkarriere war, von einigen Ausnahmen abgesehen, auf Fernsehserien und B-Movies beschränkt. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Ein Amerikaner in Paris von 1951, der 1956 produzierte Bibelfilm Die zehn Gebote und der vier Jahre später gedrehte Historienfilm Spartacus. 1955 war Nina Foch für ihre Rolle in Die Intriganten für den Academy Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nominiert. Selbst im hohen Alter agierte Foch noch vor der Kamera. So wirkte sie 2005/2006, mittlerweile 82 Jahre alt, in zwei Episoden von Navy CIS mit. Ihre erste Arbeit hinter der Kamera hatte sie 1959 als Regieassistentin von George Stevens bei Das Tagebuch der Anne Frank. 1996 führte sie das einzige Mal Regie; in Zusammenarbeit mit Deborah Raffin verfilmte sie das Drama Family Blessings. Ab den 1960er Jahren arbeitete Foch zusätzlich als Schauspiellehrerin an der USC und am American Film Institute. Quelle: Wikipedia

Foto von Hope Davis

Hope Davis

Besetzung · Bekannt für Line of Fire, Greenland, Real Steel

Hope Davis (* 23. März 1964 in Englewood, New Jersey) ist eine US-amerikanische Theater- und Filmschauspielerin. Nach einem Theaterengagement am New Yorker Broadway in Rebecca Gilmans Theaterstück Spinning Into Butter, folgte Shari Springer Bermans und Bob Pulcinis Film American Splendor. In der teilweise fiktionalen, teilweise halbdokumentarischen Komödie spielt Davis die neurotische Ehefrau des Underground-Comiczeichners Harvey Peaker, der mit einer auf seinem Leben basierenden Comic-Serie in den 1980er Jahren in den USA über Nacht berühmt wurde. Der Film, der 2003 beim Sundance Filmfestival stehende Ovationen erhielt und den großen Preis der Jury gewann, brachte Hope Davis 2004 eine Nominierung bei den Golden Globe Awards als beste Nebendarstellerin ein. Für American Splendor und The Secret Lives of Dentists wurde sie zudem von der Kritikervereinigung von New York als beste Nebendarstellerin des Jahres ausgezeichnet und gewann den Preis der Kritikervereinigung von Seattle. Im Juni 2004 wurde Davis Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Nach einer fast zweijährigen Pause kam Hope Davis 2005 mit vier neuen Filmen in die US-Kinos. In Richard Shepards schwarzer Komödie Mord und Margaritas (The Matador) ist sie an der Seite von Pierce Brosnan und Greg Kinnear zu sehen. Duma ist ein Abenteuerfilm, in dem ein verwaister Gepard der beste Freund eines in Südafrika lebenden Jungen wird. Das Projekt markiert die vierte Zusammenarbeit zwischen Davis und Schauspielkollege Campbell Scott. Bei Der Beweis – Liebe zwischen Genie und Wahnsinn handelt es sich um das von John Madden verfilmte Theaterstück Proof von David Auburn. Davis spielt in Der Beweis an der Seite von Gwyneth Paltrow. In Gore Verbinskis Komödie The Weather Man agiert sie als neurotische Ehefrau von Nicolas Cage. 2006 gehörte Hope Davis neben Marcia Gay Harden, Alfred Molina und Julie Delpy zum Schauspielensemble von Lasse Hallströms geplanten Film The Hoax, in dem Richard Gere in den 1970er Jahren eine erfundene Howard-Hughes-Biografie an einen Verlag verkauft. Im selben Jahr entstand Douglas McGraths biografisches Werk Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote. Hier ist Davis an der Seite von u. a. Sandra Bullock, Daniel Craig, Gwyneth Paltrow, Sigourney Weaver und Jeff Daniels zu sehen. 2008 gehörte sie zum Ensemble des preisgekrönten Independentfilms Synecdoche, New York von Charlie Kaufman. Zwischen 2009 und 2010 spielte sie erfolgreich am Broadway den Part der Annette in Yasmina Rezas Theaterstück Der Gott des Gemetzels neben Marcia Gay Harden, Jeff Daniels und James Gandolfini, was ihr eine Nominierung für den Tony Award einbrachte. Ebenfalls im Jahr 2009 übernahm Davis in der preisgekrönten Serie In Treatment – Der Therapeut (2009) die Rolle einer erfolgreichen Anwältin, die ihren ehemaligen Therapeuten für ihre Einsamkeit und Arbeitswut verantwortlich macht. Der Part der Mia brachte Davis 2009 eine Emmy-Nominierung ein. Erneut eine Nominierung für den wichtigsten amerikanischen Fernsehpreis erhielt Davis für ihre Darstellung der früheren First Lady Hillary Clinton in Richard Loncraines The Special Relationship. Das Drama hat die Beziehung des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair zum früheren amerikanischen Präsidenten Bill Clinton zum Thema.

Foto von Emma Roberts

Emma Roberts

Besetzung · Bekannt für American Horror Story, The Hunt

Sie trägt den Familiennamen ihrer berühmten Tante Julia Roberts; so konnte Emma Roberts frühzeitig mit dem Filmgeschäft in Kontakt treten. Sie zählt zu den gefragtesten Jungschauspielern Hollywoods. BiografieEmma Rose Roberts wurde am 10. Februar 1991 in Rhinebeck, New York geboren. Ihr Vater, der Schauspieler Eric Roberts, ist der Bruder von Julia Roberts. Emma Roberts wuchs somit in ein Umfeld hinein, das ihre schauspielerische Laufbahn stark begünstigen sollte, auch wenn ihre Mutter lange Zeit dagegen gewesen ist. Schon früh besuchte Emma ihre Tante am Set und bereits 2001 debütierte sie selbst als Kinderstar im Film Blow an der Seite von Johnny Depp, Penélope Cruz und Franka Potente. Ab 2004 spielte Emma Roberts bei der Nickelodeon-Serie Unfabulous in der Rolle der Addie Singer mit, was ihren Bekanntheitsgrad um einiges erhöhte. Mehrere Nominierungen als Teenage-Nachwuchsstar folgten daraufhin. Da Emma Roberts in ihrer Serienrolle oft singt und Gitarre spielt, planten die Macher alsbald, sie zu Marketingzwecken auch außerhalb des Bildschirms musikalisch aktiv werden zu lassen; ein Konzept, das schon bei anderen Jungstars zum Erfolg führte. In ihrer ersten Hauptrolle spielte Emma Roberts im Jahre 2006, und zwar in Aquamarin – Die vernixte erste Liebe, nach einem Buch von Alice Hoffman. Sie spielte Claire, die einer Meerjungfrau (Sara Paxton) hilft, die wahre Liebe zu finden. Roberts erhielt für ihre Darstellung 2007 einen Young Artists Award. Eine erneute Hauptrolle spielte Emma Roberts 2007 in Nancy Drew – Girl Detective. Ein Jahr darauf folgte die Schul-Komödie Wild Child. 2011 reihte sich Roberts in die Galerie der Scream-Queens in Scream 4 ein. Neben Film und Fernsehen arbeitet Emma Roberts als Fotomodell.

Foto von Jerzy Skolimowski

Jerzy Skolimowski

Besetzung · Bekannt für Marvel's The Avengers

Jerzy Skolimowski ist ein polnischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Maler. In den 1950er Jahren studierte er in Warschau Ethnologie, Literatur und Geschichte. Er schloss das Studium bereits 1959 ab und ging in seine Geburtsstadt, um an der Filmhochschule Łódź Regie zu studieren. In Warschau hatte der Jazzfan Kontakt zu Musikern wie Krzysztof Komeda, der ihn mit Roman Polański zusammenbrachte. Bereits als Student schrieb er Drehbücher, die von Polański und Andrzej Wajda realisiert wurden. 1960 entstand der Film Die unschuldigen Zauberer von Wajda nach einem Roman von Jerzy Andrzejewski und 1962 Das Messer im Wasser von Polański. Für Das Messer im Wasser schrieb er die Dialoge. 1966 drehte er als Regisseur den Spielfilm Bariera. Im gleichen Jahr drehte er seinen für viele Jahre letzten polnischen Film Hände hoch!, der jedoch von der Zensur verboten wurde und erst 1981 uraufgeführt wurde. Skolimowski realisierte seine Filme fortan in Frankreich, den USA und der Bundesrepublik Deutschland. Sein erster englischsprachiger Film, den er mit einem eigenen Drehbuch verfilmte, war der damals als Skandalfilm gesehene Deep End. Neben seiner Filmarbeit als Regisseur und Drehbuchautor arbeitet Skolimowski auch als Maler und spielte gelegentlich Nebenrollen in den Filmen anderer Regisseure.

Foto von Michael Connelly

Michael Connelly

Executive Producer · Bekannt für Bosch, The Lincoln Lawyer

Michael Connelly ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Während seiner Schulzeit an der St. Thomas Aquinas High School entdeckte er die Romane Raymond Chandlers und beschloss, seinen Lebensunterhalt ebenfalls mit Schreiben zu verdienen. Connelly studierte an der University of Florida Journalismus und Kreatives Schreiben. Ab 1980 arbeitete er zunächst als Journalist bei verschiedenen Zeitungen in Florida, wo er sich vor allem auf Kriminalreportagen spezialisierte. 1986 führten er und zwei weitere Reporter eine Serie von Interviews mit Überlebenden eines Flugzeugabsturzes in Fort Lauderdale, die ihn auf die Nominierungsliste für den Pulitzer-Preis brachte. Dies verschaffte ihm einen Job als Polizeireporter für die angesehene Los Angeles Times. Connelly war somit in der Heimat von Chandlers Privatdetektiv Philip Marlowe angekommen. 1992 schrieb Connelly den ersten Roman „The Black Echo“ (dt. Schwarzes Echo) um den Polizeibeamten „Hieronymus Bosch“, genannt „Harry“. Der Name des Helden war Programm. Harry Bosch ist ein von einer Mission getriebener Moralist, der seine Vorstellung von Ordnung in eine chaotische Welt zu bringen versucht, die den Bildern des gleichnamigen mittelalterlichen Malers ähnelt. Der Roman wurde im folgenden Jahr mit dem Edgar Allan Poe Award für den besten Erstlingsroman von den Mystery Writers of America ausgezeichnet. Seither veröffentlichte Connelly zahlreiche Romane, die meisten mit Harry Bosch als Helden, sowie mehrere Kurzgeschichten. Er hat alle wesentlichen internationalen Auszeichnungen des Krimi-Genres gewonnen. Heute zählt Connelly zu den erfolgreichsten Autoren der USA, gilt als einer der führenden Repräsentanten des Kriminalromans und war von 2003 bis 2004 Präsident der Autorenvereinigung Mystery Writers of America. 2000 produzierte Connelly unter dem Titel Level 9 eine Fernsehserie über Computerkriminalität. 2002 verfilmte Clint Eastwood mit Blood Work den gleichnamigen Roman, einen Krimi ohne Connellys bevorzugten Helden Harry Bosch. 2010 wurde sein Roman Der Mandant von Brad Furman verfilmt. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Janis Paige

Janis Paige

Janis Paige ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die in den 1940er- und 1950er-Jahren vor allem in musikalischen Komödien bekannt wurde. Janis Paige fiel bereits als Kind durch ihre gute Gesangsstimme auf. Deshalb wollte ihre Mutter sie zur Opernsängerin ausbilden lassen. Doch Paige zeigte mehr Neigung zum Showbusiness. Sie zog nach Los Angeles, änderte ihren Namen und bekam während des Zweiten Weltkrieges ein Engagement als Sängerin in der Hollywood Canteen, einem von den Filmstudios finanzierten Unterhaltungslokal für Soldaten. Dort wurde sie von MGM entdeckt und unter Vertrag genommen, jedoch nur in einer kleinen Rolle in dem Esther-Williams-Film Badende Venus (1944) eingesetzt. Nach einem Jahr wechselte Janis Paige zu Warner Bros., wo sie mit wenig Erfolg in zweitrangigen Filmen meist die lebenslustige Freundin der Hauptdarstellerin zu geben hatte. Ihre beste Chance auf Starruhm war 1948 die Hauptrolle in der Musikkomödie Zaubernächte in Rio. Der Film erlangte jedoch in erster Linie als Filmdebüt von Doris Day Bedeutung. Mehr Erfolg hatte Janis Paige im folgenden Jahr als scharfzüngige Reporterin in der Krimikomödie Eines Morgens in der Hopkins-Street. Der große Durchbruch blieb weiterhin aus, Warner erneuerte den auslaufenden Vertrag nicht. Janis Paige tourte daraufhin durch Nachtclubs in Europa und Nordamerika und trat in verschiedenen TV-Shows auf, unter anderem 1955 in einer kurzlebigen eigenen Personalityshow: It's Always Jan. Am Broadway hatte sie 1951 einen großen Erfolg in der Krimikomödie Remains to Be Seen, an der Seite des früheren Kinderstars Jackie Cooper. Schließlich schaffte sie 1954 mit der Hauptrolle in dem Musical The Pajama Game endlich zumindest auf der Bühne den Durchbruch zum Star. Als Janis Paiges früherer Arbeitgeber Warner Bros. 1957 das Stück verfilmte (Picknick im Pyjama), wurde fast die gesamte Bühnenbesetzung übernommen, Janis Paige jedoch durch Doris Day ersetzt. Im gleichen Jahr hatte sie aber für MGM in der Verfilmung des Musicals Seidenstrümpfe an der Seite von Fred Astaire und Cyd Charisse ihren bis heute bekanntesten Leinwandauftritt, und 1960 war sie neben ihrer alten Rivalin Doris Day in der Komödie Meisterschaft im Seitensprung zu sehen. In den folgenden Jahren hatte Janis Paige kaum noch Leinwandauftritte, spielte jedoch bis in das neue Jahrhundert mehr als 60 Fernsehrollen. Unter anderem spielte sie 1972 neben Peter Falk in der Columbo-Folge Ein Denkmal für die Ewigkeit die schillernde Exfrau des Mordopfers, und war in 15 Episoden der Serie Trapper John, M.D. als Catherine Hackett zu sehen. Von 1990 bis 1993 spielte sie die Hauptrolle der Minx Lockridge in der Serie California Clan. Paige besitzt seit 1960 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Von 1962 bis zu seinem Tod im Jahr 1976 war sie in dritter Ehe mit dem Songschreiber Ray Gilbert (1912–1976), der den Text für den beliebten Disney-Song Zip-a-Dee-Doo-Dah schrieb, verheiratet. 2017 schrieb sie im Angesicht der MeToo-Debatte einen Gastbeitrag im Hollywood Reporter, dass sie als 22-jährige Jungschauspielerin von dem Unternehmer Alfred Bloomingdale beinahe vergewaltigt worden sei. (Quelle: Wikipedia)

PK

Philipp Kadelbach

Executive Producer · Bekannt für City of Blood

Philipp Kadelbach (* 9. September 1974 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Filmregisseur. Bei seinem Regiedebüt, dem Kurz-Spielfilm Platonische Liebe (FBW-Prädikat: Wertvoll) aus dem Jahr 1998/99, schrieb Kadelbach auch das Drehbuch und sorgte für den Schnitt. Die Filmmusik stammt von seinem jüngeren Bruder, dem Filmkomponisten Michael Kadelbach, und Herbert Grönemeyer. Der Film gewann den Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis 2000. Er lief unter anderem beim Telluride Film Festival 1999 (unter dem Titel Platonic Love), dem Torino Film Festival 1999, der Berlinale 2000 und auf Arte. Kadelbachs nächster Kurzfilm war 2001/02 2 Fläschchen. Für die von teamWorx produzierte Krimiserie Unschuldig, die mit Alexandra Neldel in der Hauptrolle auf ProSieben ausgestrahlt wurde, führte er Regie bei den ersten vier Folgen der ersten Staffel. Sein erstes großes Filmprojekt war der ZDF-Zweiteiler Das Geheimnis der Wale mit Christopher Lambert, Mario Adorf und Veronica Ferres. Für teamWorx und RTL verfilmte er in der zweiten Jahreshälfte 2009 den Absturz der „Hindenburg“ unter dem Titel Hindenburg. Der Film gewann den Deutschen Fernsehpreis 2011 in der Kategorie Bester Mehrteiler. Im März 2011 begannen die Dreharbeiten für den ZDF-Dreiteiler Unsere Mütter, unsere Väter. Erzählt wird die Geschichte von fünf Freunden und ihrem Leben und Überleben während des Russlandfeldzugs zwischen 1941 und 1945. Philipp Kadelbach übernahm die Regie anstelle des ursprünglich eingeplanten Lars Becker. Der Film gewann unter anderem den Deutschen Fernsehpreis 2013 in der Kategorie Bester Mehrteiler sowie die Goldene Kamera 2014 in der Kategorie Bester TV-Film und den International Emmy Award 2014. Für den Emmy Award wurde er erneut für seinen Film Nackt unter Wölfen nominiert, der ebenfalls den Deutschen Fernsehpreis gewann. Im Juni 2015 begann er die Dreharbeiten der fünfteiligen Mini-Serie SS-GB nach dem Bestseller von Len Deighton in London. Er ist damit der erste deutsche Regisseur, der für BBC Films eine ausschließlich aus England heraus produzierte Fernsehserie gedreht hat. Er blieb in London, um 2016 für Sky die Fernsehserie Riviera zu drehen. Anschließend drehte er Anfang 2017 in Deutschland den Kinofilm So viel Zeit und die 6-teilige ZDFneo-Serie Parfum, die Motive aus dem Roman Das Parfum von Patrick Süskind nutzt. Parfum feierte Premiere auf dem Münchner Filmfest 2018. Nachdem er 2021 die 8-teilige Amazon-Prime-Serie Wir Kinder vom Bahnhof Zoo fertig gestellt hatte, begann er mit der Arbeit für die von Sky beauftragte Serie Munich Games, die auf dem Filmfest München 2022 Premiere feierte. Kadelbach führte von 1998 bis 2008 Regie bei über dreihundert nationalen und internationalen Werbefilmen, zum Beispiel für BMW, VW, Mercedes, Hornbach, Burger King, Chevrolet, Seat, Siemens und T-Mobile. Wenn er zusammen mit seinem Kameramann Thomas Dirnhofer Werbefilme dreht, benutzen die beiden das Pseudonym Begbie. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Foto von Andre de Toth

Andre de Toth

Endre Antal Miksa de Toth, bekannt als Andre de Toth, war ein ungarisch-US-amerikanischer Filmregisseur, geboren und aufgewachsen in Makó, Österreich-Ungarn. Er erntete Anerkennung für Theaterstücke, die er während seines Studiums schrieb, wurde von Ferenc Molnár als Mentor betreut und wurde Teil der Budapester Theaterszene. Von dort wechselte de Toth in die Filmbranche und arbeitete als Autor, Regieassistent, Cutter und gelegentlich auch als Schauspieler. 1939, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, drehte er zunächst in Europa fünf Filme. Einige dieser Filme fanden in den ungarischen Gemeinden der USA großen Anklang. De Toth ging nach England, wo er mehrere Jahre als Assistent des ebenfalls aus Ungarn emigrierten Alexander Korda arbeitete, und zog schließlich 1942 nach Los Angeles. Aufgrund seiner ungarischen Filme, der Produktionsarbeit für Korda und der Drehbucharbeit, die er während früherer Aufenthalte in Los Angeles für amerikanische Projekte geleistet hatte, erhielt de Toth einen mündlichen Vertrag als Regisseur bei Columbia Pictures, aus dem er sich schließlich durch einen Rechtsstreit befreite. Er zog es vor, unabhängig zu arbeiten, und hatte zu Beginn seiner Karriere keine A-Budgets. Daher musste er sein Regieeinkommen durch Drehbuchaufträge aufbessern, die oft nicht im Abspann genannt wurden. John Ford führte ihn in den 1950er Jahren in den Western ein und arbeitete hauptsächlich in diesem Genre, wobei er oft Elemente des Noir-Stils in seine Filme einbrachte. Nach seiner Einbürgerung in die Vereinigten Staaten im Jahr 1945 nahm er „Endre Antal Miksa de Toth“ als seinen offiziellen Namen an. 1951 erhielt de Toth eine Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch (zusammen mit Co-Autor William Bowers) für die verfilmte Geschichte „The Gunfighter“. Er ist vor allem als Regisseur des ersten und erfolgreichsten 3D-Films „Das Kabinett des Professor Bondi“ in Erinnerung geblieben , obwohl er selbst nicht in 3D sehen konnte, da er in jungen Jahren ein Auge verloren hatte. Später kehrte er in die europäische Filmindustrie zurück, hauptsächlich mit italienischen Produktionen, und führte auch bei dem Kriegs-Actionfilm „Ein dreckiger Haufen“ mit Michael Caine und Nigel Davenport Regie.führte Regie beim 3D-Film „Das Wachsfigurenkabinett“ (1953).