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Charlie Heaton
Besetzung · Bekannt für Below, Stranger Things
Charlie Heaton (* 6. Februar 1994 in Leeds, East Riding of Yorkshire) ist ein britischer Schauspieler. Charlie Heaton stammt aus Bridlington, an der Küste Yorkshires. Im Alter von 16 Jahren zog er zu seinem Vater nach London. Dort wurde er Drummer der Rockband Comanechi, wirkte an deren zweitem Album mit und ging mit ihnen auf eine Welt-Tournee. Sein Fernsehdebüt hatte er in der 2015 ausgestrahlten Inspector-Banks-Doppelfolge What Will Survive. Es folgten Auftritte in einem Kurzfilm und in den Serien Vera – Ein ganz spezieller Fall und Casualty. Seine ersten Rollen für die Leinwand hatte er in den Filmen Urban & the Shed Crew, Return of the Footsoldier und As You Are. Im Juli 2016 wurde dann auf Netflix die Mystery-Serie Stranger Things veröffentlicht. Charlie Heaton spielt darin in einer Hauptrolle den schüchternen Teenager Jonathan Byers, der seinen verschwundenen Bruder sucht. Die Serie fand bei Kritikern Anklang, wurde ein Erfolg für Netflix und Heaton wurde für eine zweite Staffel verpflichtet. Zudem erhielt er 2017 zusammen mit seinen Mitschauspielern den Screen Actors Guild Award für das beste Ensemble einer Dramaserie. Später im Jahr 2016 erschien der Film Shut In, in dem Heaton an der Seite Naomi Watts’ eine Hauptrolle spielt.

Sophie Stuckey
Sophie Stuckey gab ihr Schauspieldebüt 2002 im Alter von 11 Jahren als Heather im Thriller „Doctor Sleep“. 2005 war sie in einer Nebenrolle als Sarah im britisch-deutschen Horrorfilm „The Dark“ zu sehen. Neben ihren Filmauftritten wirkte Stuckey auch als Gastdarstellerin in bekannten Fernsehserien mit, darunter 2006 als Dora Southerly im Inspector-Barnaby-Krimi „Pikante Geheimnisse“ mit John Nettles. Nach dieser Rolle war sie drei Jahre lang nicht als Schauspielerin tätig, ehe sie 2009 mit einer kleinen Nebenrolle in der Komödie „My Big Fat Greek Summer“ auf die Leinwand zurückkehrte. 2010 bis 2011 spielte Stuckey die Hauptrolle der Summer Farley in der 20 Folgen langen Sitcom „Summer in Transylvania“, die ab 2012 auch im deutschsprachigen Raum auf Nickelodeon ausgestrahlt wurde. Internationale Bekanntheit erlangte sie 2012 für ihren Auftritt im Horrorfilm „Die Frau in Schwarz“ als Frau des von Daniel Radcliffe verkörperten Hauptcharakters. Im selben Jahr spielte Stuckey zudem eine der Hauptrollen im britischen Horrorfilm „Comedown“. 2013 wirkte sie in drei Fernsehserien mit: In „Silent Witness“ als Karen Masters in der zweiteiligen Episode „Wahre Liebe endet nie“, als Pamela Walters in der Folge Girl von „Der junge Inspektor Morse“ und zuletzt in „Vera – Ein ganz spezieller Fall“. Im selben Jahr hatte Stuckey zudem einen Gastauftritt in der Fernsehshow „The Hoff’s Best Film … Ever!“ mit David Hasselhoff. Seit 2013 ist sie nicht mehr als Schauspielerin in Film und Fernsehen in Erscheinung getreten. (Quelle: Wikipedia)

Naomi Ackie
Besetzung · Bekannt für Blink Twice, Clayface, I Love Boosters
Naomi Sarah Ackie (* 1992 in London) ist eine britische Schauspielerin. 2015 hatte sie eine Episodenrolle in der Folge Das Schattenquartier (Face the Raven) der Fernsehserie Doctor Who. Ihr Kinodebüt gab sie 2016 im Kostümfilm Lady Macbeth von Regisseur William Oldroyd an der Seite von Florence Pugh. Für ihre Darstellung des Dienstmädchens Anna wurde Naomi Ackie im Rahmen der British Independent Film Awards 2017 als beste Nebendarstellerin nominiert und als beste Newcomerin ausgezeichnet. 2016 war sie außerdem im BBC-Fernsehfilm Damilola, Our Loved Boy und in der Sky-Miniserie The Five zu sehen. Weitere Serienrollen hatte sie in der Hulu/Channel-4-Serie The Bisexual und den ITV-Serien Vera – Ein ganz spezieller Fall und Cleaning Up. Im Kriminalfilm Yardie (2018) von Idris Elba verkörperte sie die Rolle der Mona. In Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers (The Rise of Skywalker) von J. J. Abrams, der neunten Episode der Star-Wars-Filmreihe, übernahm sie die Rolle der Jannah. In The Corrupted (2019) von Regisseur Ron Scalpello war sie an der Seite von Sam Claflin zu sehen. 2019 wurde außerdem bekannt, dass sie neben Naomi Watts zur Besetzung eines Prequels zu Game of Thrones gehören soll. In der zweiten Staffel der Serie The End of the F***ing World übernahm sie die Rolle der Außenseiterin Bonnie. Quelle: Wikipedia

Jeremy Ratchford
Besetzung · Bekannt für Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen
Jeremy Ratchford ist ein kanadischer Schauspieler. Bekannt wurde Ratchford durch seine Rolle als Nick Vera in der Fernsehserie Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen sowie durch zahlreiche Fernsehfilme und Serienauftritte.

Jon Morrison
Besetzung · Bekannt für Vera - Ein ganz spezieller Fall
Jon Morrison ist ein schottischer Schauspieler mit vierzigjähriger Bühnenerfahrung. Er ist vor allem für seine Rollen in den Fernsehserien „Vera“ und „Play For Today“ sowie in Filmen wie „Just Another Saturday“ und „The Elephant's Graveyard“ bekannt.

Elliot Villar
Besetzung · Bekannt für Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Elliot Villar (* 6. Juni 1980) ist ein US-amerikanischer Theater- und Filmschauspieler. Sein Broadway-Debüt gab er 2011 als Teil der Originalbesetzung von „War Horse“. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Fernando Vera in der USA-Network-Serie „Mr. Robot“.

Lewis MacDougall
Lewis MacDougall (* 5. Juni 2002 in Edinburgh) ist ein schottischer Schauspieler. Seine erste Filmrolle erhielt MacDougall als Nibs in "Pan", der 2015 in die Kinos kam. Im Film "Sieben Minuten nach Mitternacht", der 2016 beim Toronto International Film Festival seine Premiere feierte, übernahm MacDougall die Hauptrolle von Conor. Im Film Boundaries, der 2018 in die Kinos kam, übernahm MacDougall die Rolle von Henry, dem Filmsohn von Vera Farmiga. Quelle: Wikipedia

Freddie Highmore
Besetzung · Bekannt für The Good Doctor, Charlie und die Schokoladenfabrik
Alfred „Freddie“ Thomas Highmore (* 14. Februar 1992 in London) ist ein britischer Schauspieler, Synchronsprecher und Drehbuchautor. Freddie Highmore war als junger Arthur in der Fernsehverfilmung Die Nebel von Avalon, in dem Kinofilm Zwei Brüder von Regisseur Jean-Jacques Annaud und in der Sommerkomödie Ein gutes Jahr von Ridley Scott neben Russell Crowe zu sehen. Internationale Bekanntheit erlangte er an der Seite von Johnny Depp und Kate Winslet mit der Rolle des Peter in Wenn Träume fliegen lernen (Finding Neverland). Highmore spielte in Tim Burtons Neuverfilmung von Charlie und die Schokoladenfabrik ebenfalls mit Johnny Depp. Für seine Rolle wurde er im Jahr 2006 mit einem Young Artist Award ausgezeichnet. Von 2013 bis 2017 verkörperte er neben Vera Farmiga eine der zwei zentralen Hauptfiguren in der A&E-Serie Bates Motel, welche im weitesten Sinne ein Prequel zu Alfred Hitchcocks Adaption des Romans Psycho von Robert Bloch darstellt. Seit 2017 stellt er in der Krankenhausserie The Good Doctor den autistischen Assistenzarzt Dr. Shaun Murphy dar. Quelle: Wikipedia

Paul Ritter
Besetzung · Bekannt für Der Adler der neunten Legion, Vera - Ein ganz spezieller Fall, James Bond 007 - Ein Quantum Trost
Paul Ritter (20. Dezember 1966 – 5. April 2021) war ein englischer Bühnen- und Filmschauspieler. Er ist vor allem für seine Rollen in Filmen wie Quantum of Solace, Son of Rambow, Harry Potter und der Halbblutprinz und The Eagle sowie in Fernsehserien wie Friday Night Dinner, Vera, The Hollow Crown, The Last Kingdom und Chernobyl bekannt.

Behati Prinsloo
Behati Prinsloo Levine, geborene Behati Prinsloo, ist ein namibisches Fotomodel. Sie wurde als Gesicht von PINK, der Teenager-Linie von Victoria’s Secret, bekannt und ist seit 2009 ein „Engel“ von Victoria’s Secret. Es folgten Cover auf dem italienischen Magazin Muse, dem britischen Magazin Telegraph Magazine, im Februar 2007 auf der russischen Vogue und im US-amerikanischen Magazin Velvet im Juni 2007. Behati Prinsloo wirkte auch bei Kampagnen von Labels wie Adore, Aquascutum, Chanel, H&M, Hugo Boss, Kurt Geiger, Marc by Marc Jacobs, Max Studio und Nina Ricci mit. Das Model lief bei Modeschauen für Prada, Paul Smith, Vera Wang, Marc Jacobs, Proenza Schouler, Versace, Chanel, Missoni und DKNY. Höhepunkte in ihrer Karriere waren die Teilnahmen an den Shows von Victoria’s Secret in den Jahren 2007–2015. Im Jahr 2012 absolvierte Prinsloo einen Gastauftritt in der US-amerikanischen Krimiserie Hawaii Five-0. Seit 20. Juli 2014 ist sie mit Adam Levine verheiratet und brachte im September 2016 eine gemeinsame Tochter zur Welt. Im Februar 2018 wurde die zweite gemeinsame Tochter geboren.

Brian Posehn
Besetzung · Bekannt für Stuart Fails to Save the Universe, Könige der Wellen, The Big Bang Theory
Brian Posehn (* 6. Juli 1966 in Sacramento, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Comedian und Sänger. Posehn hatte anfangs in erster Linie kleinere Rollen in Fernsehserien, wie die Stimme von Jim in Mission Hill und die Rolle des Dan Swanson in 3 South. Des Weiteren spielte er eine Komparsenrolle in der Serie Seinfeld. Außerdem lieh er dem Zwerg Gibbons in einigen Folgen der Zeichentrickserie Tom Goes to the Mayor sowie dem „Wisdom Cube“ in einer Folge der Zeichentrickserie Aqua Teen Hunger Force seine Stimme. Posehn stellte in der Komödie Dumm und dümmerer einen Tankwart dar und spielte in einer Folge von Friends, für die er auch das Manuskript lieferte. 2006 veröffentlichte er sein erstes Standup-Comedy-Album Live In: Nerd Rage bei Relapse Records, das auch den Song Metal by Numbers enthält, der die aktuelle Metalcore-Bewegung parodiert, welche sich selbst eher im Bereich des Metal sieht als Brian Posehn. Für die Vertonung der Songs konnte Posehn namhafte Metal-Größen wie Scott Ian von Anthrax (Gitarre), Joey Vera von Fates Warning (Bass), John Tempesta von The Cult (Drums) und Jon Donais von Shadows Fall (Leadgitarre) gewinnen, die allesamt zur Band Posehn gehören, die auf genanntem Album spielt. Seit Februar 2007 spielt er in der Fernsehserie The Sarah Silverman Program mit. Außerdem war er im gleichen Jahr in der Comicverfilmung Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer im Kino zu sehen. Er war auch in Rob Zombies The Devil’s Rejects zu sehen und war Synchronsprecher bei El Superbeasto. Außerdem spielte er in 14 Episoden der Serie The Big Bang Theory die Rolle des Bert. In einer weiteren Folge der Serie – seinem ersten Auftritt dort überhaupt – stellt er einen Bibliotheksbesucher dar, der deswegen nicht Bert sein kann, weil Raj die Figur bei Posehns erstem offiziellen Auftritt als Bert nicht wiedererkennt.

Taissa Farmiga
Besetzung · Bekannt für The Nun II, American Horror Story
Taissa Farmiga (* 17. August 1994 in Whitehouse Station, New Jersey) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde ist die jüngere Schwester der Schauspielerin Vera Farmiga. Durch ihre zahlreichen Auftritte in Horrorfilmen hat sie sich als Scream Queen etabliert. Farmiga wurde von ihrer Schwester dazu ermutigt, mit der Schauspielerei zu beginnen, und gab anschließend ihr Debüt in dem Film Higher Ground – Der Ruf nach Gott (2011) ihrer Schwester. Danach wurde sie durch ihre Arbeit an der Anthologie-Serie American Horror Story bekannt, in der sie in den Staffeln Murder House (2011), Coven (2013–2014), Roanoke (2016) und Apocalypse (2018) mitspielte. Zu ihren frühen Filmrollen zählen die romantische Komödie Ein Tag in Middleton (2013), das Krimidrama The Bling Ring (2013) und der Psychothriller Mindscape (2013), wobei letzterer ihre erste Hauptrolle in einem Film war. Farmiga wurde für ihre Darstellungen in dem Comedy-Slasher-Film The Final Girls (2015) und den Dramen 6 Jahre (2015) und Share (2015) gelobt, die alle auf dem South by Southwest Festival Premiere feierten, was ihr den Titel einer der Durchstarterinnen des Festivals einbrachte. Außerdem lieh sie Raven im DC Animated Movie Universe (2016–2020) ihre Stimme, spielte in den Komödien Regeln spielen keine Rolle (2016) und The Long Dumb Road (2018), den Dramen In a Valley of Violence (2016) und What They Had – Abschied für immer (2018) sowie dem übernatürlichen Thriller The Nun (2018) mit. Farmiga spielte die Hauptrolle in der Krimiserie Wicked City (2015) und gab ihr Bühnendebüt in der Off-Broadway-Wiederaufführung des Dramas Buried Child (2016).

Natalya Negoda
Natalya Negoda wurde in Moskau in der Künstlerfamilie der Regisseurin Tamara Pawljutschenko und des Schauspielers Igor Negoda vom Moskauer Theater der Jungen Generation geboren, was die Leidenschaft ihrer Tochter für Theater und Kino prägte. Nach dem Schulabschluss trat Natalya Negoda in die Studioschule des Moskauer Kunsttheaters ein, die sie 1986 abschloss. 1987 hatte Natalya Negoda ihren ersten Auftritt in einem Spielfilm – in dem Drama „...und morgen war Krieg“ von Juri Kara. 1988 kam der Film „Kleine Vera“ von Wassili Pitschul in die Kinos, in dem Negoda eine Hauptrolle spielte. Dieses Werk verschaffte der sowjetischen Schauspielerin weltweiten Ruhm; sie erhielt den Nika-Preis als beste Darstellerin und wurde zudem beim Internationalen Filmfestival von Chicago mit dem Silver Hugo Award ausgezeichnet. Anfang der 1990er Jahre wanderte Natalja in die Vereinigten Staaten aus, wo sie ihre Arbeit als Schauspielerin fortsetzte. Im Jahr 2009, nach einer langen Pause in ihrer Schauspielkarriere, spielte sie die Hauptrolle in Alexei Mizgiryovs Film „Tamburin, Trommel“, für den sie Auszeichnungen der Russischen Filmkritikergilde sowie den Goldenen Adler als beste Darstellerin erhielt.

Laurence Naismith
Laurence Naismith (14. Dezember 1908 – 5. Juni 1992) war ein englischer Schauspieler. Naismith wirkte in Filmen wie „Diamantenfieber“ (1971), „Richard III.“ (1955), „Jason und die Argonauten“ (1963), „Die Versenkung der Bismarck!“ (1960), „Carrington VC“ (1954) und als Kapitän Edward Smith der RMS Titanic in „Die letzte Nacht der Titanic“ (1958) mit. 1963 stand er am Broadway im Musical „Here’s Love“ auf der Bühne und spielte 1967 die stumme Rolle des Merlin in der Verfilmung des Musicals „Camelot“. 1965 hatte er einen Gastauftritt als Barbier Gilly Bright in der Folge 25 „Die Bedrohung“ der Fernsehserie „12 O’Clock High“. In der Fernsehserie „Die Zwei“ (1971) spielte er Richter Fulton an der Seite von Tony Curtis und Roger Moore. Er spielte auch in dem Kinderfilm „Der unglaubliche Mr. Blunden“ (1972) mit, einem Geisterfilm. In der BBC-Produktion „Fall of Eagles“ (1974) verkörperte er Kaiser Franz Joseph von Österreich. Naismith spielte den Prinzen von Verona in der BBC-Fernsehfassung von Shakespeares „Romeo und Julia“. Neben der Schauspielerei war er Wirt des Pubs „Rowbarge“ in Woolhampton, Berkshire, und ein begeisterter Cricketfan. Naismith heiratete 1939 Vera Bocca aus Horden, County Durham.

Jack Elam
William Scott „Jack“ Elam (* 13. November 1920 in Miami, Arizona; † 20. Oktober 2003 in Ashland, Oregon) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der meist als Bösewicht oder Außenseiter auftrat. Nach dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg diente Elam in der US Navy. Nach Kriegsende begann er Rollen in Filmen zu spielen. War er in den 1950er Jahren noch auf die Rolle des Bösewichts abonniert, spielte er Ende der 1960er zunehmend Außenseiter oder komödiantische Rollen. Elam war einer der gefragtesten Western-Nebendarsteller und trat in zahlreichen Klassikern dieses Genres in Erscheinung, darunter in Zwölf Uhr mittags, Vera Cruz, Zwei rechnen ab und Spiel mir das Lied vom Tod. Ab Mitte der 1970er Jahre war er vermehrt in Fernsehserien und Filmkomödien zu sehen. In Erinnerung geblieben ist er durch sein ungewöhnliches Äußeres – das unbeweglich schielende Auge und seine dichten Augenbrauen.

Asa Butterfield
Besetzung · Bekannt für Sex Education
Asa Maxwell Thornton Farr Butterfield (* 1. April 1997 in Islington, London) ist ein britischer Schauspieler. Bekanntheit erlangte er für seine Rollen als ‚Bruno‘ in dem Holocaust-Filmdrama „Der Junge im gestreiften Pyjama“ und als „Hugo Cabret“ in dem gleichnamigen Fantasyfilm von Martin Scorsese. Er begann mit dem Schauspielen im Alter von acht Jahren und spielte in kleineren Rollen, wie zum Beispiel in dem Fernsehfilm „Mein Freund auf vier Pfoten“ (2006), im Kinofilm „Der Sohn von Rambow“ (2007) und in der Serie „Ashes to Ashes – Zurück in die 80er“ (2008). Ein Jahr später erhielt Butterfield die Hauptrolle in der Filmadaption von „Der Junge im gestreiften Pyjama“, neben Vera Farmiga und Rupert Friend. Ehe er 2010 in dem Horrorfilm „Wolfman“ zu sehen war, spielte Butterfield die Rolle des Druiden ‚Mordred‘ in der britischen Fernsehserie „Merlin – Die neuen Abenteuer“. 2010 war er in dem Familienfilm „Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer“ neben Emma Thompson und Maggie Gyllenhaal zu sehen. Außerdem drehte er unter der Regie von Martin Scorsese den 3D-Film „Hugo Cabret“. In dem Film spielte er neben Chloë Moretz, Sacha Baron Cohen, Ben Kingsley und Jude Law die Hauptrolle. Für seine Rolle in „Hugo Cabret“ wurde er bei den Young Artist Awards 2012 als Bester Hauptdarsteller in einem Spielfilm nominiert. Ende 2011 wurde bekannt gegeben, dass Butterfield die Hauptrolle im Jugendfilm „Ender’s Game – Das große Spiel“ spielt. In diesem Film, der im Oktober 2013 Premiere hatte, war er an der Seite anderer Jungschauspieler wie Abigail Breslin, Hailee Steinfeld und Moises Arias, sowie neben Harrison Ford und erneut Ben Kingsley zu sehen. Im Jahr 2014 übernahm Butterfield die Hauptrolle im Mathematikdrama „X+Y“. 2015 erschien der Film „New York Saints“, in dem er neben Hailee Steinfeld und Ethan Hawke die Hauptrolle spielte. Im Fantasy-Abenteuerfilm „Die Insel der besonderen Kinder“ von Tim Burton, der im Herbst 2016 in die Kinos kam, spielt Butterfield in der Hauptrolle den jungen ‚Jacob‘, der auf einer Insel auf Waisenkinder mit übermenschlichen Kräften trifft. 2017 war Butterfield an der Seite von Britt Robertson im Film „Den Sternen so nah“ in der Hauptrolle des ‚Gardner Elliot‘ zu sehen. Im Film „The House of Tomorrow“ von Peter Livolsi, der beim San Francisco International Film Festival 2017 vorgestellt wurde, spielte Butterfield die Rolle des 16-jährigen ‚Sebastian‘. Zwei Jahre später übernahm er die Hauptrolle des ‚Otis Milburn‘ in der Netflix-Serie „Sex Education“. Quelle: Wikipedia

Max Thieriot
Besetzung · Bekannt für Fire Country, SEAL Team
Maximillion „Max“ Drake Thieriot (* 14. Oktober 1988 in Los Altos Hills, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Entdeckt wurde Thieriot in einer Improvisations-Klasse. Er modelte für GAP und trat auch in zwei Kurzfilmen auf, bevor er 2004 für den Film Mission: Possible – Diese Kids sind nicht zu fassen! gecastet wurde. Es folgten weitere Filme, unter anderem 2005 der Film Der Babynator sowie 2007 die Filme The Astronaut Farmer und Nancy Drew, Girl Detective. Im Jahr 2008 verkörperte er in dem Film Jumper eine jüngere Version der zentralen Hauptrolle, welche von Hayden Christensen gespielt wurde. Im Juni 2008 kam die Komödie Kit Kittredge: An American Girl mit Abigail Breslin in der Titelrolle in die Kinos. Im Jahr 2009 übernahm er Hauptrollen in Atom Egoyans Chloe und in Wes Cravens Horrorfilm My Soul to Take. In Mark Tonderais Psychothriller House at the End of the Street, der am 21. September 2012 in den US-amerikanischen Kinos startete, ist Thieriot an der Seite von Jennifer Lawrence zu sehen. Von 2013 bis 2017 war er in der Fernsehserie Bates Motel neben Vera Farmiga und Freddie Highmore zu sehen.

Arlene Dahl
Arlene Carol Dahl (* 11. August 1925 in Minneapolis, Minnesota) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem in den 1950er Jahren als „rothaarige Schönheit“ Bekanntheit erlangte (obwohl ihr Haar nur gefärbt war). 1947 erhielt sie ihre erste kleine Filmrolle in MGMs Filmkomödie Unser Leben mit Vater (Life with Father). Bereits ein Jahr später war sie in Hauptrollen zu sehen. 1949 spielte sie neben Robert Taylor in dem Western Die Letzten von Fort Gamble (Ambush). In Richard Thorpes Filmmusical Drei kleine Worte (Three Little Words) konnte sie 1950 an der Seite von Fred Astaire und Vera-Ellen auch ihr Gesangstalent unter Beweis stellen. Nachdem sie ihr Haar, ähnlich wie etwa Maureen O’Hara und Rhonda Fleming, rot gefärbt hatte, wurde Dahl besonders häufig in Abenteuerfilmen wie Die Geliebte des Korsaren (Caribbean, 1952) oder Der blaue Stein des Maharadscha (The Diamond Queen, 1953) besetzt, in denen ihr Haar in Technicolor-Farben besonders gut zur Geltung kam. In Allan Dwans Straße des Verbrechens (Slightly Scarlet) konnte sie 1956 aber auch als Psychopathin überzeugen. Ihre vielleicht bekannteste Rolle hatte sie hingegen 1959 in der Jules-Verne-Verfilmung Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Journey to the Center of the Earth) an der Seite von James Mason. In den 1960er Jahren zog sich Dahl zunehmend aus dem Showgeschäft zurück.

Mike Leigh
Drehbuchautor · Bekannt für Play for Today
Michael „Mike“ Leigh, OBE (* 20. Februar 1943), ist ein britischer Autor und Regisseur von Film und Theater. Er studierte Theater an der Royal Academy of Dramatic Art und bildete sich anschließend an der Camberwell School of Art und der Central School of Art and Design weiter. Mitte der 1960er-Jahre begann er seine Karriere als Theaterregisseur und Dramatiker. In den 1970er- und 1980er-Jahren wechselte er zwischen Theaterarbeit und Filmproduktionen für das BBC-Fernsehen, von denen viele durch einen schonungslosen, realistischen Stil geprägt waren. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Life is Sweet“ (1990), die Tragikomödie „Career Girls“ (1997), die Gilbert-und-Sullivan-Biografie „Topsy Turvy“ (1999) und das düstere Arbeiterklassendrama „All or Nothing“ (2002). Seine bekanntesten Werke sind wohl „Naked“ (1993), für den er in Cannes den Preis für die Beste Regie gewann, der BAFTA-prämierte (und für den Oscar nominierte) Gewinner der Goldenen Palme, „Secrets & Lies“ (1996), und der Gewinner des Goldenen Löwen, „Vera Drake“ (2004). Seine Filme und Theaterstücke bilden laut Kritiker Michael Coveney „ein unverwechselbares, in sich geschlossenes Werk, das sich mit jedem Werk des britischen Theaters und Films der gleichen Zeit messen kann.“ Coveney hob zudem Leighs Rolle bei der Entdeckung neuer Stars hervor – Liz Smith in „Hard Labour“, Alison Steadman in „Abigail's Party“, Brenda Blethyn in „Grown-Ups“, Antony Sher in „Goose-Pimples“, Gary Oldman und Tim Roth in „Meantime“, Jane Horrocks in „Life is Sweet“, David Thewlis in „Naked“ – und bemerkte, dass die Liste der Schauspieler, die im Laufe der Jahre mit ihm zusammengearbeitet haben – darunter Sheila Kelley, Paul Jesson, Phil Daniels, Lindsay Duncan, Lesley Sharp, Kathy Burke, Stephen Rea, Eric Richard, Julie Walters – „einen beeindruckenden, beinahe repräsentativen Kern herausragender britischer Schauspieltalente“ darstellt. Ian Buruma schrieb im Januar 1994 in der New York Review of Books: „Es ist schwer, in London in einen Bus zu steigen oder den Leuten am Nachbartisch in einer Cafeteria zuzuhören, ohne an Mike Leigh zu denken. Wie andere völlig originelle Künstler hat er sich sein eigenes Terrain geschaffen. Leighs London ist so unverwechselbar wie Fellinis Rom oder Ozus Tokio.“

Morris Ankrum
Morris Ankrum (geboren als Morris Nussbaum, 28. August 1896 – 2. September 1964) war ein US-amerikanischer Radio-, Fernseh- und Filmschauspieler. Bevor Nussbaum in den 1930er-Jahren bei Paramount Pictures unter Vertrag genommen wurde, hatte er seinen Nachnamen bereits in Ankrum geändert. Nach Vertragsabschluss mit dem Studio verwendete er zunächst den Namen „Stephen Morris“, bevor er ihn 1939 in Morris Ankrum änderte. Ankrums strenges Gesicht und seine markanten Gesichtszüge trugen dazu bei, dass er in Nebenrollen als standhafte Autoritätsfiguren besetzt wurde, darunter Wissenschaftler, Militärangehörige (insbesondere Offiziere), Richter und sogar Psychiater in über 150 Filmen, zumeist B-Movies. Eine seiner herausragendsten Rollen spielte er in Metro-Goldwyn-Mayers Produktion „Tennessee Johnson“ (1942), einem biografischen Film über Andrew Johnson, den 17. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als Senator Jefferson Davis hält Ankrum eine bewegende Rede vor dem US-Senat anlässlich seines Rücktritts, um als erster – und einziger – Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika deren Führung zu übernehmen. Ankrums Filmkarriere war umfangreich und erstreckte sich über 30 Jahre. Seine Rollen konzentrierten sich hauptsächlich auf Western und Science-Fiction-Filme. Ankrum wirkte in Western wie „Ride 'Em Cowboy“ (1942), „Vera Cruz“ (1942) an der Seite von Gary Cooper und Burt Lancaster, „Apache“ (1954) und „Cattle Queen of Montana“ (1954) mit Barbara Stanwyck und Ronald Reagan mit. Im Science-Fiction-Genre war er in „Rocketship X-M“ (1950), „Flug zum Mars“ (1951) als Marsianer, „Roter Planet Mars“ (1952) als US-Verteidigungsminister, dem Kultklassiker „Invasion vom Mars“ (1953) als Offizier der US-Armee und in „Die Erde gegen die fliegenden Untertassen“ (1956) als General zu sehen. 1957 spielte er einen Psychiater in dem Kult-Science-Fiction-Klassiker Kronos und hatte Rollen als Militäroffizier in Beginning of the End und The Giant Claw.

Alexander Rodnyansky
Executive Producer · Bekannt für High Value Target: The Hunt for Saddam
Alexander Yefimovych Rodnyansky (ukrainisch: Олекса́ндр Юхи́мович Родня́нський, romanisiert: Oleksandr Yukhymovych Rodnianskyi, russisch: Александр Ефимович Роднянский; geboren im Juli 2. Dezember 1961) ist ein ukrainischer Filmregisseur, Filmproduzent, Fernsehmanager und Geschäftsmann. Als Medienmanager gründete Rodnyansky den ersten unabhängigen ukrainischen Fernsehsender 1+1 und leitete die russische CTC Media, die unter seiner Leitung das erste russische Medienunternehmen wurde, das öffentlich an der NASDAQ gehandelt wurde. Rodnyansky hat im Laufe seiner Karriere über 30 Filme und mehr als 20 Fernsehserien produziert. Zu seinen bekanntesten Projekten zählen „Elena“ (2011), „Leviathan“ (2014) und „Loveless“ (2017), unter der Regie von Andrey Zvyagintsev, „The Duelist“ (2016), unter der Regie von Aleksey Mizgirev, „The Man Who Surprised Everyone“ (2018), unter der Regie von Aleksey Chupov und Natasha Merkulova, „Beanpole“ (2019), unter der Regie von Kantemir Balagov, „Mama, I'm Home“ (2021), unter der Regie von Vladimir Bitokov, und „Unclenching the Fists“ (2021), unter der Regie von Kira Kovalenko. Die von Rodnyansky produzierten Filme wurden mehrfach mit Preisen der Filmfestspiele von Cannes ausgezeichnet. Zu den Auszeichnungen seiner Filme zählen der Golden Globe für „Leviathan“, der Grand Prix der Reihe „Un Certain Regard“ für „Unclenching the Fists“ und der César für „Loveless“. Rodnyansky wurde dreimal von GQ Russia zum Mann des Jahres (Produzent) gekürt. Er ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und der Asia Pacific Screen Awards. Rodnyansky ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Vier seiner Filme wurden für den Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert: „A Chef in Love“, „East/West“, „Leviathan“ und „Loveless“. Zu den weiteren Filmen, die Alexander Rodnyansky produzierte, gehörte „Stalingrad“ (2013), der damals erfolgreichste russische Film. Zu den von Rodnyansky produzierten Filmen gehören unter anderem: „A Chef in Love“ (1997), „East/West“ (1999), „A Driver for Vera“ (2004), „The 9th Company“ (2005), „The Sun“ (2005), „Heat“ (2006), „Piter FM“ (2006) und „The Inhabited Island“ (2009). Er gründete den ukrainischen Fernsehsender 1+1 und war sieben Jahre lang CEO des russischen Medienunternehmens CTC Media. Der Variety500-Index führt Alexander Rodnyansky als einen der 500 einflussreichsten Wirtschaftsführer der globalen Medienbranche.

Sally Hawkins
Besetzung · Bekannt für Shape of Water - Das Flüstern des Wassers
Sally Hawkins wuchs als Tochter der Kinderbuchautoren und Illustratoren Jacqui und Colin Hawkins in Süd-London auf und ging in Dulwich auf die James Allen Girls’ School. 1998 schloss sie ihr Studium an der Royal Academy of Dramatic Art ab. Anschließend arbeitete sie am Theater, etwa in den Shakespeare-Aufführungen Viel Lärm um nichts und Ein Sommernachtstraum (beide 2000). Ihre erste größere Filmrolle hatte Hawkins 2002 in Mike Leighs All or Nothing. 2004 spielte sie, wieder unter der Regie Leighs, an der Seite von Imelda Staunton in Vera Drake. Im gleichen Jahr war sie in Layer Cake zu sehen. Ihr Fernsehdebüt war 2005 der BBC-Film Fingersmith. 2007 spielte sie mit Ewan McGregor und Colin Farrell in Woody Allens Cassandras Traum. Ebenfalls 2007 erhielt sie die goldene Nymphe als beste Schauspielerin auf dem Monte Carlo TV Festival für ihre Mitwirkung in Adrian Shergolds Persuasion (nach dem Roman von Jane Austen). 2008 spielte sie in Mike Leighs Happy-Go-Lucky. Für ihre Darstellung erntete sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Silbernen Bären der Berlinale 2008, den Golden Globe und eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2008. 2009 war sie in Sherry Hormanns Film Wüstenblume zu sehen, 2010 in Submarine und 2011 in einer Neuverfilmung von Jane Eyre. In Mike Newells Verfilmung von Charles Dickens' Roman Große Erwartungen aus dem Jahr 2012 übernahm sie die Rolle der Mrs Joe. Die Rolle der Ginger in Woody Allens prämierten Drama Blue Jasmine im Jahr 2013 brachte Sally Hawkins eine Nominierung als Beste Nebendarstellerin bei der Oscarverleihung 2014 ein. Sie spielte an der Seite von Cate Blanchett, Alec Baldwin und Peter Sarsgaard. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin arbeitet Sally Hawkins auch als Autorin für Comedy-Serien, wie zum Beispiel für die britische BBC-Radio-Show Concrete Cow. Quelle: Wikipedia

Bea Arthur
Beatrice Arthur (geb. Bernice Frankel; 13. Mai 1922 – 25. April 2009) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Komikerin. Geboren und aufgewachsen in Brooklyn, New York City, begann Arthur ihre Karriere 1947 auf der Bühne und erntete Kritikerlob, bevor sie ab den 1970er-Jahren durch ihre Fernsehrollen als Maude Findlay in den beliebten Sitcoms „All in the Family“ (1971–1972) und „Maude“ (1972–1978) sowie später in den 1980er- und 1990er-Jahren als Dorothy Zbornak in „Golden Girls“ (1985–1992) weltweite Bekanntheit erlangte. Sie gewann im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen, angefangen mit dem Tony Award 1966 als Beste Nebendarstellerin in einem Musical für ihre Rolle als Vera Charles in „Mame“. Sie wurde 1977 für „Maude“ und 1988 für „Golden Girls“ mit dem Emmy Award als Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie ausgezeichnet. Arthur erhielt mit neun Nominierungen die drittmeisten Nominierungen für den Primetime Emmy Award als Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie; nur Julia Louis-Dreyfus (11) und Mary Tyler Moore (10) wurden häufiger nominiert. 2008 wurde sie in die Television Hall of Fame der Academy aufgenommen. Zu ihren Filmen zählen „Lovers and Other Strangers“ (1970) und die Verfilmung von „Mame“ (1974). 2002 feierte sie mit ihrem Ein-Frau-Stück „Bea Arthur on Broadway: Just Between Friends“ große Erfolge. In einem Nachruf wurde Arthur als „große Schauspielerin mit tiefer Stimme“ beschrieben, deren messerscharfe Komik sie zum Fernsehstar machte. Im Zweiten Weltkrieg diente sie in der Reserveeinheit der Frauen des US Marine Corps.

Witta Pohl
Die Tochter des Gynäkologen Wilhelm Breipohl und dessen Ehefrau Marie-Luise wuchs ab 1941 mit fünf Geschwistern in Bielefeld auf. Der Vater war zuletzt an der Universitätsfrauenklinik Berlin beschäftigt und wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs von sowjetischen Soldaten erschossen. Die Familie lebte daraufhin in ärmlichen Verhältnissen in Westfalen.Pohl ließ sich als Kosmetikerin ausbilden. Schauspielunterricht nahm sie bei Herma Clement in Berlin. Ein erstes Theaterengagement führte Witta Pohl 1957 ans Staatstheater in Kassel, wo sie die Titelrolle in Frances Goodrichs und Albert Hacketts Das Tagebuch der Anne Frank übernahm. Weitere Engagements führten sie unter anderem an die Münchner Kammerspiele, die Braunschweiger und Darmstädter Bühnen sowie an das Schauspielhaus Zürich. 1960 erhielt sie anlässlich ihrer Darstellung der Hermia in der Shakespeare-Komödie Ein Sommernachtstraum bei den Bad Hersfelder Festspielen den Jungschauspielerinnen-Preis der Stadt. Von 1965 bis 1973 gehörte Pohl dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an. Danach war sie unter anderem am Ernst-Deutsch-Theater, den Hamburger Kammerspielen und erneut bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen. Ihr Fernsehdebüt gab sie 1960 in Das Floß der Medusa und wirkte seitdem in über vierzig Fernsehproduktionen mit. Bundesweit bekannt wurde sie 1983 in der Rolle der resoluten Vera Drombusch in Robert Strombergers Familienserie Diese Drombuschs, die überaus erfolgreich bis 1994 fortgesetzt wurde. In der Krimireihe Schwarz Rot Gold spielte sie in vier Folgen die Ehefrau des Zollfahnders Zaluskowski. Außerdem übernahm sie Gastrollen in Der Alte, Tatort und weiteren Fernsehserien. Witta Pohl war in erster Ehe mit Karl Maldeck verheiratet. Aus der zweiten Ehe mit dem Schauspieler Charles Brauer, die von 1966 bis 1976 dauerte, gingen Zwillinge hervor. Mit Brauer stand sie 1966 in dem Fernsehfilm Geibelstraße 27 auch gemeinsam vor der Kamera. Danach war sie mit dem Zahnarzt Ekkehart Franz verheiratet. In den 1980er Jahren übernahm die Schauspielerin Patenschaften für Kinder in Sri Lanka, auf den Malediven, in Uganda und in Polen. Für kranke Kinder organisierte sie Aufenthalte in Kliniken und Operationen. 1991 gründete sie den Hamburger Verein Kinder-Luftbrücke e. V., der sich um Sozialwaisen kümmerte. Im selben Jahr wurde sie UNESCO-Ehrenbotschafterin des Tschernobyl-Hilfsprogramms.Von dem Verein Kinderlachen wurde sie später mit dem „KIND-AWARD“ ausgezeichnet. Witta Pohl lebte privat in der Brabandstraße in Hamburg-Alsterdorf. Der von ihr gegründete Verein Kinderluftbrücke hatte ebenfalls in der Straße seinen Hauptsitz. Nach einem Zusammenbruch im Februar 2011 wurde bei Witta Pohl Leukämie diagnostiziert. Die Schauspielerin befand sich seitdem im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Behandlung. Am 4. April 2011 starb sie an den Folgen der Krankheit. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.