Suchen

Nikita Michalkow
Nikita Sergejewitsch Michalkow ist ein russischer Filmemacher, Schauspieler und Vorsitzender des Russischen Kameramannverbandes. Michalkow wurde dreimal mit dem Staatspreis der Russischen Föderation (1993, 1995, 1999) ausgezeichnet und ist Vollkavalier des Ordens „Für Verdienste um das Vaterland“. Nikita Michalkow gewann den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig (1991) und wurde für den Oscar (1993) in der Kategorie „Bester internationaler Film“ für den Film „Urga“ nominiert. Für den Film „Die Sonne, die uns täuscht“ gewann er den Oscar (1995) in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ und den Großen Preis der Filmfestspiele von Cannes (1994). Nikita Michalkow erhielt 2007 den „Sonderlöwen“ der Filmfestspiele von Venedig für seine Kameraarbeit und wurde für den Film „12“ (2007) für einen Oscar nominiert. Mikhalkow wurde in Moskau in die angesehene Adelsfamilie Michalkow geboren. Sein Urgroßvater war der kaiserliche Gouverneur von Jaroslawl, seine Mutter eine Prinzessin aus dem Hause Golizyn. Nikitas Vater, Sergei Michalkow, war vor allem als Kinderbuchautor bekannt, verfasste aber auch dreimal innerhalb von fast 60 Jahren den Text der russischen Nationalhymne – zwei Versionen für die sowjetische und die aktuelle russische Nationalhymne. Michalkows Mutter, die Dichterin Natalia Kontschalowskaja, war die Tochter des Avantgarde-Künstlers Pjotr Kontschalowski und die Enkelin des bedeutenden Malers Wassili Surikow. Nikitas älterer Bruder ist der Filmemacher Andrei Konchalovsky, der vor allem für seine Zusammenarbeit mit Andrei Tarkovsky und seine eigenen Hollywood-Actionfilme wie Runaway Train und Tango & Cash bekannt ist.

Rubén Blades
Besetzung · Bekannt für Fear the Walking Dead
Rubén Blades Bellido de Luna (geboren am 16. Juli 1948) ist ein panamaischer Salsa-Sänger, Songwriter, Anwalt, Schauspieler, Latin-Jazz-Musiker und Politiker. Musikalisch bewegt er sich vorwiegend im afro-kubanischen und lateinamerikanischen Jazz. Als Songwriter verband Blades die lyrische Raffinesse der zentralamerikanischen Nueva Canción und der kubanischen Nueva Trova mit experimentellen Tempi und politisch inspirierter Nuyorican-Salsa und schuf so Tanzmusik für ein anspruchsvolles Publikum. Blades komponierte Dutzende von Hits, darunter das berühmte Lied „Pedro Navaja“ über einen Straßenschläger, der scheinbar bei einem Raubüberfall stirbt (seine Geschichte wird in „Sorpresas“ fortgesetzt). Inspiriert wurde er dabei von „Mack the Knife“. Er komponierte und singt auch das Lied „Patria“ (Vaterland), das viele Panamaer als ihre zweite Nationalhymne betrachten. Er ist eine Ikone in Panama und wird in ganz Lateinamerika hoch geschätzt. Bei seinem erfolglosen Versuch, 1994 die panamaische Präsidentschaft zu erringen, erreichte er 18 % der Stimmen. Im September 2004 ernannte ihn der panamaische Präsident Martín Torrijos für eine fünfjährige Amtszeit zum Tourismusminister. Er hat einen Jura-Abschluss der Universität von Panama und einen Master in internationalem Recht der Harvard University. Er ist mit der Sängerin Luba Mason verheiratet.

Heidrun Bartholomäus
Heidrun „Heide“ Bartholomäus (* 12. Juli 1957 in Schwerin; geb. Timm) ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Dialogbuchautorin und Dialogregisseurin. Heide Bartholomäus wurde von 1977 bis 1980 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin ausgebildet und war anschließend am Theater in Weimar engagiert. Dort wurde sie für die Synchronarbeit entdeckt und wirkte erstmals an der Synchronisation des Films Pferdelady mit. Nach der Wiedervereinigung spielte Bartholomäus in zahlreichen Filmproduktionen mit, darunter (T)Raumschiff Surprise – Periode 1, Vaterland und Nichts bereuen. Für ihre Rolle im Film Komm näher erhielt sie 2006 beim Copenhagen International Film Festival einen Darstellerpreis. Als Synchronsprecherin wurde sie unter anderem durch Rollen wie Ginger in Chicken Run und Treeflower in Die Biber Brüder bekannt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ihre Synchronarbeit für Jodie Foster im Film Nell, in dem sie deren Fantasiesprache adaptierte. Außerdem zählt sie zu den deutschen Stimmen von Emily Watson und synchronisiert seit Ende der 1990er-Jahre regelmäßig Frances McDormand. Darüber hinaus ist Bartholomäus als Hörspielsprecherin tätig, unter anderem in der Reihe Elea Eluanda. Gemeinsam mit dem Pianisten Hannes Zerbe arbeitete sie außerdem an mehreren Jazz-und-Lyrik-Programmen.

Sabin Tambrea
Sabin Tambrea (*1984, Târgu Mureș, Rumänien) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler sowie Autor, bekannt aus Serien wie "Babylon Berlin" und Filmen wie "Ludwig II.", und Autor seines Debütromans "Nachtleben". Seine Eltern, beide Musiker, flohen in den 1980er Jahren mit ihm aus Rumänien, woraufhin er in Hagen aufwuchs und eine musikalische Ausbildung erhielt, sich dann jedoch für die Schauspielerei entschied. Tambrea studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch und war Ensemblemitglied am Berliner Ensemble. Neben seiner Schauspielkarriere ist er auch Regisseur und Autor und wurde mit seinem autobiografischen Buch "Vaterländer" bekannt, in dem er seine Familiengeschichte thematisiert.

Katharina Meinecke
Katharina Meinecke stammt aus einer großen theaterbegeisterten Familie und ist eine Ururenkelin des Dichters Ludwig Ganghofer. Schon als Kind begann sie Theater zu spielen. Nach dem Abitur in Baden-Baden studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Von 1982 bis 1984 spielte sie am Stadttheater in Ulm, später in Konstanz, in Basel und am Modernen Theater in München. Im Jahr 1989 stand sie in Nico Hofmanns erfolgreichem Kinofilm Land der Väter – Land der Söhne als Dorothea Kleinert erstmals vor der Kamera. Es folgten viele Fernsehauftritte. 1996 wurde Roland Suso Richters Film Svens Geheimnis, in dem sie die Hauptrolle der Lehrerin Vera Loewe spielte, mit dem Erich-Kästner-Fernsehpreis und in der Kategorie TV-Movie beim Festival de Télévision in Banff (Kanada) als bester Fernsehfilm ausgezeichnet. Neben ihrer Tätigkeit für Film und Fernsehen widmet sich die Schauspielerin dem klassischen Gesang. Darüber hinaus tritt sie mit literarischen Lesungen auf – als Soloprogramm oder in jüngerer Zeit in Zusammenarbeit mit dem Musiker Johannes Geyer. Katharina Meinecke hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in München. Quelle: Wikipedia

Maggie Gyllenhaal
Besetzung · Bekannt für Monster House, The Dark Knight, Donnie Darko
Margolit „Maggie“ Ruth Gyllenhaal (* 16. November 1977 in New York City) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmemacherin. Maggie Gyllenhaal ist die Tochter des Regisseurs Stephen Gyllenhaal und der Produzentin und Autorin Naomi Foner. Ihr jüngerer Bruder ist der Schauspieler Jake Gyllenhaal. Die in New York City geborene Gyllenhaal wuchs überwiegend in Los Angeles, Kalifornien, auf und besuchte dort die Schule. 1995 ging sie zurück in ihre Geburtsstadt und nahm dort an der Columbia University ein Studium in Literatur und östlichen Religionen auf, welches sie 1999 mit einem Bachelor-Abschluss beendete. Danach zog Gyllenhaal nach London, wo sie an der Royal Academy of Dramatic Art eine Ausbildung zur Schauspielerin absolvierte. Erste schauspielerische Erfahrungen konnte Gyllenhaal allerdings schon vor ihrem Studium sammeln: Noch während ihrer Schulzeit debütierte sie in Filmen ihres Vaters, 1992 in Waterland, 1993 in A Dangerous Woman, diesmal an der Seite ihres Bruders Jake. Erste Beachtung fand die Schauspielerin 2001 mit ihren Rollen in Richard Kellys Donnie Darko und Unterwegs mit Jungs. Gyllenhaals Rolle als devote Sekretärin im Jahr 2002 in Steven Shainbergs Secretary trug ihr eine erste Golden-Globe-Nominierung ein, außerdem wurde sie mit dem Nachwuchspreis der IFP/Gotham Awards in New York ausgezeichnet. 2003 spielte sie in dem Filmdrama Mona Lisas Lächeln neben Julia Roberts und Kirsten Dunst eine der Hauptrollen. Im Jahr 2008 übernahm sie die Rolle der Rachel Dawes in der Comicverfilmung The Dark Knight und ersetzte damit Katie Holmes aus dem Vorgängerfilm. Der Film wurde ein großer kommerzieller Erfolg. 2010 wurde sie für ihre Nebenrolle einer Journalistin in dem Musikfilm Crazy Heart für den Oscar nominiert. 2013 sah man Gyllenhaal in dem Actionthriller White House Down in der Rolle einer Regierungsagentin. Im Jahr 2017 wurde Gyllenhaal in die Wettbewerbsjury der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin berufen, nachdem ihr Bruder 2012 die gleiche Aufgabe übernommen hatte. Im Jahr 2021 übernahm sie dieselbe Aufgabe beim 74. Filmfestival von Cannes. Ebenfalls im Jahr 2017 begann sie sich parallel neben der Schauspielerei im Filmgeschäft zu etablieren. So trat Gyllenhaal erstmals als Koproduzentin der HBO-Serie The Deuce (2017–2019) in Erscheinung, in der sie an der Seite von James Franco eine der Hauptrollen bekleidete. Der Part der Prostituierten und späteren Pornofilmregisseurin Eileen 'Candy' Merrell brachte ihr u. a. Nominierungen für den Golden Globe Award, Satellite Award und Critics’ Choice Television Award ein. Ebenfalls koproduzierte sie den preisgekrönten Spielfilm The Kindergarten Teacher von Sara Colangelo, in dem sie abermals die Hauptrolle bekleidete. Im Jahr 2021 stellte Gyllenhaal mit Frau im Dunkeln ihren ersten Spielfilm fertig, bei dem sie als Regisseurin, Drehbuchautorin und Koproduzentin fungierte.

Lena Headey
Besetzung · Bekannt für The Purge - Die Säuberung, Game of Thrones, Uncle Grandpa
Lena Headey (* 3. Oktober 1973 in Hamilton, Bermuda) ist eine britische Schauspielerin, die mit Filmen wie Brothers Grimm und 300 sowie mit ihren Rollen in den Fernsehserien Terminator: The Sarah Connor Chronicles und Game of Thrones internationale Bekanntheit erlangte. 1992 spielte Headey ihre erste Filmrolle in Stephen Gyllenhaals Literaturverfilmung Waterland, die auf einem Roman von Graham Swift beruht. Headey war dabei in Rückblenden als Jeremy Irons’ zukünftige Ehefrau zu sehen. Nach ersten Einsätzen in britischen Fernsehproduktionen folgte 1993 ein Auftritt als Hausmädchen an der Seite von Anthony Hopkins und Emma Thompson in dem preisgekrönten Film Was vom Tage übrig blieb. In Das Dschungelbuch, Disneys Realfilmversion basierend auf Rudyard Kiplings Roman, spielte sie ein Jahr später die weibliche Hauptrolle. 1995 verkörperte sie eine drogensüchtige Raverin in dem Fernsehfilm E wie Ecstasy. Zwei Jahre später war sie in der Virginia-Woolf-Verfilmung Mrs. Dalloway zu sehen, in der Vanessa Redgrave die Titelrolle spielte. Daraufhin stand sie als Königin Guinevere für den Fernsehzweiteiler Merlin neben Sam Neill vor der Kamera, mit dem sie bereits Das Dschungelbuch gedreht hatte. 1998 war sie die Hauptdarstellerin von Lieber gestern als nie …, unter der Regie von María Ripoll. 1999 kam sie in der Puschkin-Verfilmung Onegin – Eine Liebe in St. Petersburg an der Seite von Ralph Fiennes und Liv Tyler in einer Nebenrolle zum Einsatz. Im Jahr 2000 folgte das College-Drama Tödliche Gerüchte mit James Marsden und Kate Hudson. Noch im selben Jahr gab ihr Hans Petter Moland die Hauptrolle in seinem Film Aberdeen, in dem sie in der Rolle einer Londoner Anwältin ihren alkoholkranken Vater, gespielt von Stellan Skarsgård aus Norwegen, zu ihrer im Sterben liegenden Mutter (Charlotte Rampling) nach Schottland bringen soll. Es folgten Rollen in der Kriminalkomödie Das B-Team: Beschränkt und auf Bewährung (2001), in dem Filmdrama Anazapta – Der schwarze Tod, das während der Pestepidemie des 14. Jahrhunderts spielt, sowie in Besessen, einer Literaturverfilmung mit Gwyneth Paltrow und Jennifer Ehle. 2005 trat Headey in dem Fantasyfilm Brothers Grimm neben Matt Damon und Heath Ledger als furchtlose Fallenstellerin auf. Ebenfalls 2005 stand sie als Wissenschaftlerin in dem Horrorfilm The Cave und als lesbische Floristin in der Liebeskomödie Eine Hochzeit zu dritt jeweils neben Piper Perabo vor der Kamera. Der internationale Durchbruch gelang Headey 2007 als Königin Spartas in der Comicverfilmung 300. Als belgische Krankenschwester war sie ein Jahr später in der Filmbiografie Der Rote Baron neben den deutschen Schauspielern Matthias Schweighöfer und Til Schweiger in den Kinos zu sehen. Von Januar 2008 bis Mai 2009 spielte sie die Hauptrolle der Sarah Connor in der Science-Fiction-Serie Terminator: The Sarah Connor Chronicles, die auf James Camerons Terminator-Filmen basiert. Von 2011 bis 2019 war sie in der Fantasyserie Game of Thrones, nach der Romanreihe von George R. R. Martin, in der Rolle der hinterhältigen Königin Cersei zu sehen. Für beide Fernsehserien erhielt Headey weitere Nominierungen für den Saturn Award. In der Comicverfilmung Dredd verkörperte sie 2012 eine brutale, mit einer Narbe entstellten Drogenbaronin.