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Uhrwerk Orange
1971
Die Handlung spielt im London einer nicht allzu weit entfernten Zukunft und kreist um den jungen Alex. Der liebt Beethoven und ist Anführer der Droogs, einer Jugendgang. Die Gruppe selbst fällt mit nur durch den Akt an sich motivierten Gewalttaten und Vergewaltigungen Wehrloser auf. Nachdem die Jungs wieder mal einen Einbruch nebst Mord begangen haben, wird Alex von einem rebellierenden Gangmitglied niedergeschlagen und der Polizei überlassen. Der ehemalige Anführer kommt ins Gefängnis. Zwei Jahre später muss er als Versuchsobjekt an einer neuartigen, von der Regierung initiierten Aversionstherapie teilnehmen. Die Therapie dauert 14 Tage lang und konfrontiert Alex immer wieder mit Filmszenen stärkster Brutalität. Anschließend kommt er frei, ist nun allerdings nichts weiter als eine willenlose Hülle.

Malcolm McDowell
Besetzung · Bekannt für Uhrwerk Orange
Malcolm McDowell ist ein britischer Schauspieler, der als Gewaltverbrecher und Resozialisierungsopfer Alex im Kultfilm Uhrwerk Orange (1971) von Stanley Kubrick Filmgeschichte schrieb. Der in Leeds geborene Malcolm McDowell spielte bereits in seinem ersten Leinwandauftritt die Hauptrolle. Das war 1968 und das Jugenddrama hieß If…. 1979 war der Schauspieler dann im äußerst umstrittenen Sandalenfilm Caligula von Tinto Brass in der Titelrolle zu sehen, der wegen vermeintlich pornographischen Inhalts und explizierter Gewaltdarstellungen heftig angefeindet wurde. Nach Rollen in so unterschiedlichen Filmen wie dem Fantasy-Thriller Katzenmenschen (1982) an der Seite von Nastassja Kinski oder der Komödie Sunset – Dämmerung in Hollywood (1988) von Blake Edwards war Malcom McDowell 1994 als Wissenschaftler Dr. Soran in Star Trek VII – Treffen der Generationen zu sehen und spielte im Horrorfilm Halloween (2007) den Psychiater Dr. Sam Loomis. In der jüngeren Vergangenheit stand der Schauspieler unter anderem neben Gary Oldman im Thriller The Book of Eli (2010) und im oscarprämierten Spielfilm The Artist (2011) als Butler vor der Kamera.

Jörg Pleva
Jörg Pleva war ein deutscher Schauspieler und Theaterregisseur. Außerdem war er als Synchronsprecher u.a. der Hauptdarsteller dreier Spielfilme von Stanley Kubrick ("Uhrwerk Orange", "Barry Lyndon" und "The Shining") tätig, bei den letzten beiden wurde er aufgrund seiner Leistung in "Uhrwerk Orange" von Kubrick bestimmt.
Michael Gover
Besetzung · Bekannt für Uhrwerk Orange
Michael Gover wurde am 31. August 1913 in Kopenhagen, Dänemark, geboren. Er war Schauspieler und bekannt für *Uhrwerk Orange* (1971), *Superman* (1978) und *The Avengers* (1961). Er starb am 2. Mai 1987 in Felpham, West Sussex, England, Vereinigtes Königreich.

Margaret Tyzack
Besetzung · Bekannt für 2001: Odyssee im Weltraum
Margaret Tyzack wurde am 9. September 1931 in Plaistow, London, England, geboren. Sie war Schauspielerin und bekannt für ihre Rollen in „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968), „Uhrwerk Orange“ (1971) und „Match Point“ (2005). Sie war zuvor mit Alan R. Stephenson verheiratet. Sie starb am 25. Juni 2011 in Blackheath, London, England.

Patrick Magee
Besetzung · Bekannt für Uhrwerk Orange
Patrick Magee, eigentlich Patrick McGee, (* 31. März 1922 in Armagh, Nordirland; † 14. August 1982 in London, England) war ein britischer Schauspieler, der insbesondere durch seine Zusammenarbeit mit Samuel Beckett und durch seine Rolle des Schriftstellers Mr. Alexander in Stanley Kubricks Film Uhrwerk Orange bekannt wurde.

Philip Stone
Besetzung · Bekannt für Indiana Jones und der Tempel des Todes, Shining, Uhrwerk Orange
Philip Stone, geboren als Philip Stones (* 14. April 1924 in Kirkstall, West Yorkshire; † 15. Juni 2003 in London) war ein britischer Schauspieler. Stone wurde als jüngstes von vier Kindern eines Schulleiters geboren. Er verließ die Schule mit 14 Jahren, um in einer Ingenieursfirma zu arbeiten. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Royal Air Force, ab 1943 nahm er nebenbei ein Schauspielstudium am Leeds College of Music and Drama auf. Sein Bühnendebüt machte er 1947, doch wenig später musste er aufgrund einer Tuberkulose lange pausieren und die Hälfte seiner Lunge wurde entfernt. Danach arbeitete er für einige Jahre wieder in derselben Ingenieursfirma wie vorher und spielte Theater nur noch als Hobby, doch seine Frau Margaret bestärkte ihn darin, es noch einmal professionell mit der Schauspielerei zu versuchen. Das Paar zog hierfür nach London. Stone machte sein Fernsehdebüt im Jahr 1960 und konnte sich im weiteren Verlauf der 1960er-Jahre als versierter Fernsehdarsteller etablieren. Nach vielen Nebenrollen steigerte die Serie The Rat Catchers seinen Bekanntheitsgrad, in der er ab 1966 einen ausgesprochen nüchtern und unglamurös wirkenden Geheimagenten verkörperte. Parallel begann er auch erfolgreich an Bühnen in London aufzutreten, so verkörperte er etwa 1969 in dem Stück The Contractor unter Regie von Lindsay Anderson am Royal Court Theatre eine der Hauptrollen. International bekannt wurde Stone schließlich durch seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stanley Kubrick, der auf Stone während einer der Vorstellungen von The Contractor aufmerksam geworden war. Er spielte in drei Filmen Kubricks: In Uhrwerk Orange (1971) verkörperte er den Vater von Alex, in Barry Lyndon (1975) übernahm er die Rolle des Anwaltes Graham und in The Shining (1980) die des toten Hausverwalters Delbert Grady, der seine Familie umgebracht hatte. Für Kubrick gab Stone meist besonders durchschnittlich bzw. verschüchtert wirkende Figuren, bei seinem Auftritt in Shining aber auch mit einer Unheimlichkeit, die sich erst schrittweise enthüllt. Weitere nennenswerte Nebenrollen hatte Stone als Alfred Jodl in Hitler – Die letzten zehn Tage (1972), als Kapitän Arthur Rostron in S.O.S. Titanic (1979), als Hohepriester Zogi in Flash Gordon (1980), als BIA-Captain Blumbertt in Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) sowie als Schwiegervater des von Ben Kingsley gespielten Moses in der Miniserie Die Bibel – Moses (1995). Ende der 1990er-Jahre ließ er seine Schauspielkarriere ausklingen. Stone war von 1953 bis zu deren Tod 1984 mit Margaret Pickford verheiratet, die beiden hatten zwei Kinder. Von Wikipedia, die freie Enzyklopädie

Marton Csokas
Besetzung · Bekannt für Königreich der Himmel, Xena: Warrior Princess, The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro
Marton Paul Csokas (* 30. Juni 1966 in Invercargill, Southland) ist ein neuseeländischer Schauspieler. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung an der New Zealand Drama School 1989 und einigen Theaterauftritten übernahm er 1994 die Rolle des Dennis in Der Überflieger, an dem Peter Jackson mitgeschrieben hat. Dann spielte er zwei Jahre in der neuseeländischen Seifenoper Shortland Street, bevor er 1996 in Broken English den Darko mimte. Dazwischen arbeitete er am Theater, spielte, schrieb und inszenierte Stücke. In Europa waren es vor allem seine unzähligen Gastauftritte in Fantasy-Serien wie Xena, Herkules oder Beastmaster, die ihm zu Bekanntheit verhalfen. Csokas spielte aber auch in verschiedenen neuseeländischen und australischen Filmproduktionen wie Hurrah (1998) und The Monkey’s Mask (2000). Dort spielte er auch 2001 in der Miniserie The Farm mit. In Europa waren bis dahin außer seinen Auftritten als Celeborn in den Herr-der-Ringe-Teilen Die Gefährten und in Die Rückkehr des Königs nur wenige seiner Rollen bekannt (xXx – Triple X, Kangaroo Jack, Die Bourne Verschwörung). 2004 drehte er unter der Regie des italienischen Journalisten und Regisseurs David Grieco den Film Evilenko, in dem er die zweite Hauptrolle, den russischen Ermittler Vadim Lesiev, auf der Jagd nach einem Serienkiller spielte. Dieser wurde einem echten Mörder, Andrei Tschikatilo, nachempfunden und von Malcolm McDowell (bekannt aus Uhrwerk Orange) gespielt. Der Film kam nach Präsentation auf dem Fantasy Filmfest nicht in die deutschen Kinos und ist seit 2007 als DVD erhältlich. Im Jahr 2005 war er in den Filmen Æon Flux, The Great Raid und Ridley Scotts Königreich der Himmel zu sehen. 2014 übernahm er in den Filmen Noah,The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro und Sin City 2: A Dame to Kill For verschiedene Rollen. In dem im Oktober 2014 angelaufenen Action-Thriller The Equalizer war Csokas in einer der Hauptrollen zu sehen. Quelle: Wikipedia

Michael Bates
Besetzung · Bekannt für Uhrwerk Orange, The Wednesday Play
Michael Hammond Bates war ein in Indien geborener englischer Schauspieler. Er besuchte die Uppingham School in Rutland und das St Catharine's College in Cambridge. Bates diente als Major in der Gurkha-Brigade in Burma, bevor er nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Militärdienst ausschied. 1953 wirkte er als Ensemblemitglied beim Stratford Festival in Stratford, Ontario, in „Richard III.“ und „Ende gut, alles gut“ mit. 1956 spielte er im Londoner Winter Garden Theatre in „Hotel Paradiso“ an der Seite von Alec Guinness. Er war in zahlreichen britischen Fernsehserien zu sehen, darunter „Last of the Summer Wine“ (1973–1975) als Cyril Blamire und „It Ain't Half Hot Mum“ (1974–1977) als Rangi Ram. Seine Rolle als Rangi Ram sorgte für Kontroversen, da Bates dafür mit Selbstbräuner geschminkt werden musste, um wie ein Inder auszusehen. Da er in Indien geboren war und fließend Hindi sprach, fiel ihm das leicht. Im Radio verkörperte er verschiedene Charaktere in der langjährigen BBC-Comedyserie „The Navy Lark“, darunter Matrose Ginger, Leutnant Bates, Konteradmiral Ironbridge, den Feldgeistlichen und Kapitän Ignatius Aloysius Atchison. Zu Bates’ Filmrollen zählen Warrant Officer Warwick in „Die Schlacht um England“ (1969), Lance-Corporal in „Oh! What a Lovely War“ (1969), Feldmarschall Sir Bernard Law Montgomery in „Patton“ (1970), dem er verblüffend ähnlich sah, Alfred Hitchcocks „Frenzy“ (1972) und Stanley Kubricks „Uhrwerk Orange“ (1971). Auf der Bühne spielte er Shakespeare in Stratford und im Old Vic und machte als Inspector Truscott in der West-End-Produktion von Loot von Joe Orton im Jahr 1966 einen großen Eindruck. Er starb im Alter von 57 Jahren in Cambridge an Krebs.