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Peter Mensah
Besetzung · Bekannt für Spartacus, The Incredible Hulk, Tränen der Sonne
Peter Osei Mensah (geboren am 27. August 1959, 1,90 m groß) ist ein ghanaisch-englischer Schauspieler, der vor allem für seine Rollen in „Tränen der Sonne“, „300“, „Sleepy Hollow“ und den Starz-Serien „Spartacus: Blood and Sand“, „Spartacus: Gods of the Arena“ und „Spartacus: Vengeance“ bekannt ist. Mensah stammt aus einer Akademikerfamilie. Er wurde in Ghana als Sohn von Eltern des Ashanti-Volkes geboren, zog aber in jungen Jahren mit seinem Vater, einem Ingenieur, seiner Mutter, einer Schriftstellerin, und seinen beiden jüngeren Schwestern nach Hertfordshire, England. Vor elf Jahren wanderte Mensah nach Kanada aus. Er verließ Großbritannien, um die Welt zu sehen, und es war lange unentschlossen, ob Kanada oder Australien sein Ziel sein sollte. Die Einreiseformalitäten für Kanada wurden zuerst erledigt. Zu Mensahs Filmografie gehören unter anderem „Avatar“, „300“, „Hidalgo“, „Tränen der Sonne“, „Jason X“, „Harvard Man“, „Bless the Child“ und „Der unglaubliche Hulk“. Er spielt die Hauptrolle im Kurzfilm „The Seed“, der von Linkin Parks DJ Joe Hahn produziert und inszeniert wurde. Im Fernsehen war er in Serien wie „Star Trek: Enterprise“, „Tracker“, „Witchblade“, „Blue Murder“, „Relic Hunter“, „Earth: Final Conflict“, „Highlander: The Raven“ und „La Femme Nikita“ zu sehen. Er gehörte zum festen Ensemble der A&E-Network-Serie „A Nero Wolfe Mystery“.

Antoine Fuqua
Regie · Executive Producer · Bekannt für Die glorreichen Sieben, Mayor of Kingstown, Michael
Antoine Fuqua ist ein US-amerikanischer Regisseur. Er begann seine Karriere mit der Regie von Musikvideos für Künstler wie Toni Braxton, Coolio, Stevie Wonder und Prince. Sein erster Spielfilm war der von John Woo produzierte Actionfilm „The Replacement Killers“ (1998) mit Chow Yun-Fat in der Hauptrolle. Anschließend inszenierte er den Krimi-Thriller „Training Day“ (2001), für den Denzel Washington den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann. Zu seinen nächsten Filmen zählen das Action-Kriegsdrama „Tränen der Sonne“ (2003), der Artus-Film „King Arthur“ (2004), der Verschwörungs-Action-Thriller „Shooter“ (2007), der Krimi „Brooklyn’s Finest“ (2009) sowie die Action-Thriller „Olympus Has Fallen“ (2013) und die Filmreihe „The Equalizer“, in der Fuqua erneut mit Denzel Washington zusammenarbeitete. Er führte auch Regie bei den Biopics Emancipation (2022) über einen entflohenen Sklaven namens Peter und Michael (2026) über den Popstar Michael Jackson.

Akosua Busia
Besetzung · Bekannt für Tränen der Sonne
Akosua Cyamana Busia (* 30. Dezember 1966) ist eine ghanaische Schauspielerin und Schriftstellerin, die zurzeit ihren Lebensmittelpunkt in den USA hat. Busia wurde als Tochter von Kofi Abrefa Busia, einem ehemaligen Premierminister von Ghana geboren. In Ghana zählt die Familie von Akosua Busia zur königlichen Familie des Stammes der Wenchi. Ihre Schulbildung wurde in Oxford, Großbritannien abgeschlossen. Busia spielte die Rolle der Nettie in Steven Spielbergs Die Farbe Lila (1985) und die Rolle einer Patientin in Antoine Fuqua's Tränen der Sonne (2003). Im Jahr 1996 heiratete sie den amerikanischen Filmemacher John Singleton, von dem sie allerdings bereits drei Jahre später wieder geschieden wurde. Mit ihm hat sie eine Tochter namens Hadar. Ihre Schwester Abena ist Universitätsprofessorin an der Rutgers University. Im Jahr 1997 schrieb Akosua Busia die Novelle The Seasons of Beento Blackbird: A Novel, die in der Washington Press veröffentlicht wurde.

Aidan Gillen
Besetzung · Bekannt für Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste, Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone, Mayor of Kingstown
Aidan Gillen (* 24. April 1968 in Dublin, Irland als Aidan Murphy) ist ein irischer Schauspieler, international bekannt durch seine Rolle als Petyr „Kleinfinger“ Baelish in der Erfolgsserie Game of Thrones. 1985 hatte er seine erste Filmrolle im irischen Kurzfilm The Drip noch unter seinem Geburtsnamen Aidan Murphy. Später verwendete er den Geburtsnamen seiner Mutter, um nicht mit dem gleichnamigen britischen Schauspieler verwechselt zu werden, der in den 1970er und 1980er Jahren unter anderem in Doctor Who gespielt hatte. 1996 hatte er eine der Hauptrollen im IRA-Drama Mütter & Söhne von Terry George. Größere Bekanntheit in Großbritannien erlangte er jedoch erst 1999 mit seiner Hauptrolle als Stuart Alan Jones in der Fernsehserie Queer as Folk, für die er für den BAFTA-Award nominiert wurde. Er schaffte in der Folge mit seiner Rolle neben Jackie Chan in Shanghai Knights auch den Sprung in eine Hollywoodproduktion. Zwischen 2004 und 2008 spielte er in 35 Folgen der US-amerikanischen Serie The Wire den Thomas J. „Tommy“ Carcetti. 2009 spielte er eine der Hauptrollen in Renny Harlins Actionfilm Zwölf Runden. Im weiteren spielt Gillen 2010 in den Filmen Die Tränen des Mörders und Der Kuss des Sandmanns der englischen Tom-Thorne-Krimireihe eine tragende Nebenrolle als Gerichtsmediziner Phil Hendricks. Von 2011 bis 2017 war er als der verschlagene Petyr „Littlefinger“ Baelish in der HBO-Fantasyserie Game of Thrones zu sehen. Im Jahr 2012 war er in der Rolle eines CIA-Agenten der idealistische Gegenspieler von Tom Hardy als Bane in The Dark Knight Rises. In der Verfilmung von James Dashners Die Auserwählten – In der Brandwüste von 2015, und damit der Fortsetzung zu Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth, verkörpert Gillen schließlich die Rolle des Mr. Janson. Quelle: Wikipedia

Gale Sondergaard
Gale Sondergaard (15. Februar 1899 – 14. August 1985) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sondergaard begann ihre Karriere am Theater und wechselte 1936 zum Film. Sie war die erste Preisträgerin des Oscars als Beste Nebendarstellerin für ihr Filmdebüt in „Anthony Adverse“ (1936). In den späten 1930er und frühen 1940er Jahren spielte sie Nebenrollen in verschiedenen Filmen, darunter „Die Katze und der Kanarienvogel“ (1939), „Das Zeichen des Zorro“ (1940) und „Der Brief“ (1940). Für ihre Rolle in „Anna und der König von Siam“ (1946) wurde sie für einen zweiten Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert, doch gegen Ende des Jahrzehnts traten ihre Filmauftritte seltener auf. Sondergaard war mit dem Regisseur Herbert Biberman verheiratet und unterstützte ihn, als er Anfang der 1950er Jahre des Kommunismus beschuldigt und zu den „Hollywood Ten“ gezählt wurde. Ihre Filmkarriere wurde dadurch zerstört. Sie zog mit Biberman nach New York City, arbeitete im Theater und trat ab Ende der 1960er Jahre gelegentlich in Film und Fernsehen auf. Später kehrte sie nach Los Angeles zurück, wo sie an einer zerebrovaskulären Thrombose starb.

Ezard Haußmann
Der Vater Ezard Haußmanns war der UFA-Schauspieler Erich Haußmann. Seine Mutter war die Sängerin, Konzertsopranistin und Malerin Ruth Wenger (1897–1994). Haußmann wurde in einem Schweizer Klosterinternat mit der Unterstützung von Hermann Hesse erzogen, seit seine Eltern während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich verhaftet wurden. Danach begann er eine Ausbildung an der Hotelfachschule in München, die aber nicht seinen Neigungen entsprach. Stattdessen nahm Haußmann die Tätigkeit am Landestheater Detmold auf, wo er zunächst als Souffleur, Beleuchter oder Statist arbeitete und begann, sich die Schauspielerei autodidaktisch anzueignen. 1956 siedelten seine Eltern mit ihm in die DDR um. 1958 konnte Ezard Haußmann an der Berliner Schauspielschule Ernst Busch sein Schauspieldiplom machen. Er stand zunächst auf Provinzbühnen wie Wittenberg, Quedlinburg oder Stendal. 1960 kehrte er nach Berlin zurück und arbeitete bis 1967 am Deutschen Theater. 1967 wechselte er zur Berliner Volksbühne. Seine Theaterkarriere in der DDR wurde unterbrochen, als Haußmann 1968 nach der Niederschlagung des Prager Frühlings aus Protest einen Kranz zur tschechischen Botschaft trug. Ezard Haußmann hat nicht nur auf zahlreichen Theaterbühnen gestanden (u. a. Burgtheater Wien, Schauspielhaus Bochum, Schillertheater Berlin, Gast in Basel) und erfolgreich Tourneetheater gespielt (z. B. seit 2001 den „Henrik“ in der Inszenierung Die Glut von Heribert Sasse nach dem Buch von Sándor Márai, oder 2005 im Südbayerischen Theaterfestival den „Alfred Ill“ in Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame, inszeniert von Uwe Niesig) und den Jedermann bei den Berliner Jedermann-Festspielen dargestellt (1991 bis 1993), sondern hat auch in über 150 Fernsehfilmen mitgewirkt (1983 der „Reichsgraf von Brühl“ in Sachsens Glanz und Preußens Gloria, 1990 „Carsten Wolf“ in der Serie Abenteuer Airport u. v. a.). Als Synchronsprecher lieh er u. a. Bernard Blier (Große Familien) und Klaus Kinski in der DEFA-Fassung von Kugeln tragen keine Unterschrift seine Stimme. Haußmann war verheiratet mit Doris Haußmann und ist der Vater des Regisseurs Leander Haußmann. Er verstarb am 6. November 2010 nach längerem Krebsleiden und wurde auf dem Evangelischen Friedhof Berlin-Friedrichshagen beigesetzt.(Wikipedia)

Will Ferrell
Besetzung · Executive Producer · Bekannt für Megamind, Ich - Einfach unverbesserlich 4, The Lego Movie
John William „Will“ Ferrell (* 16. Juli 1967 in Irvine, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler und Film- und Fernsehproduzent. Sein Interesse an der Schauspielerei entdeckte Ferrell während seiner Schulzeit an der University High School in Irvine (Kalifornien). Bei seinen täglichen Morgenansagen über das Lautsprechersystem seiner Schule schlüpfte Will in verschiedene Rollen, indem er jeweils seine Stimme verfremdete. Er entwickelte sein schauspielerisches Handwerk als Mitglied einer Los-Angeles-Comedy-/Improvisations-Gruppe The Groundlings, durch die auch Mitglieder wie Ana Gasteyer, Maya Rudolph und auch spätere Saturday-Night-Live-Schauspieler wie Laraine Newman, Jon Lovitz und Phil Hartman ihre Karrieren begründeten. Dort lernte Ferrell auch Chris Kattan kennen. Die beiden wurden gute Freunde und traten später gemeinsam dem Saturday-Night-Live-Ensemble bei. Will Ferrell trat während seiner Zeit bei The Groundlings auch bei Fernsehsendungen wie Strangers with Candy, Grace und Living Single auf. Von 1995 bis 2002 spielte Ferrell in der Comedy-Show Saturday Night Live und ist eines der wenigen Mitglieder, das je für diese Show für einen Emmy Award (für seine Rolle als George W. Bush während der US-Präsidentschaftswahlen 2000) nominiert wurde. In dieser Zeit spielte er meist in Nebenrollen in zahlreichen Komödien mit. Erst 2003 konnte er sich mit der Fantasy-Komödie Buddy – Der Weihnachtself durchsetzen. Seit dem Jahr 2006 tritt Ferrell auch als Film- und Fernsehproduzent in Erscheinung. Als solcher war er u. a. an Die etwas anderen Cops (2010), Hänsel und Gretel: Hexenjäger (2013) und Tammy – Voll abgefahren (2014) beteiligt. 2009 wurde von Home Box Office die von ihm produzierte Fernsehserie Eastbound & Down ausgestrahlt, in der er für zwei Episoden auch eine Rolle übernahm. In einer Sondersendung von Abenteuer Survival, die erstmals am 2. Juni 2009 ausgestrahlt wurde, begleitete er Moderator Bear Grylls zu einer Survival-Unternehmung nach Nordschweden. Außerdem ist Ferrell Mitbegründer der Comedy-Website funnyordie.com. Von 2014 bis 2015 war er einer der Produzenten der Sitcom Bad Judge.

Kirk Cameron
Kirk Thomas Cameron (* 12. Oktober 1970 in Panorama City, Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine Eltern benannten ihn nach James Kirk aus der Star-Trek-Serie Raumschiff Enterprise. Seine Familie ist Schweizer Abstammung. Kirk ist der Bruder der Schauspielerin Candace Cameron, bekannt aus der Serie Full House. Kirk Cameron wurde durch die Serie Unser lautes Heim bekannt, in der er von 1985 bis 1992 den Mike Seaver spielte. Für diese Rolle erhielt er dreimal den Young Artist Award und war zweimal für den Golden Globe Award nominiert. Von 1995 bis 1997 spielte er zudem die Titelrolle in der Comedyserie Kirk. Seit seinem 17. Lebensjahr bezeichnet sich Cameron als wiedergeborener Christ. Er hat eine eigene christlich-evangelikale Fernsehshow The Way of the Master, die er zusammen mit Ray Comfort moderiert. Eine Predigt Camerons wurde in Bill Mahers satirischem Dokumentarfilm Religulous zitiert. In der Sendung Piers Morgan Tonight sprach er sich am 2. März 2012 für die lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau aus, wie sie schon bei Adam und Eva definiert sei und dass er sie nie neu definieren würde. Zur Homosexualität erklärte er: “I think that it's unnatural. I think that it's detrimental, and ultimately destructive to so many of the foundations of civilization.” (deutsch: „Ich denke dass sie unnatürlich ist. Ich denke, dass sie schädlich ist und letztendlich zerstörerisch für so viele der Fundamente der Zivilisation.“) Als Gegenreaktion dazu traten Maureen Flannigan, Christine Lakin, Brice Beckham, Jeremy Licht, Josie Davis, Keith Coogan, Kenn Michael und andere Kinderstars seiner Zeit als Child Celebrities Opposing Kirk Cameron (CCOKC) in dem humoristischen Video der Comedy-Video-Website Funny or Die auf. Sie entgegneten Cameron darin, dass er es besser wissen sollte, da er bei der Produktion der Fernsehserie zahlreichen Homosexuellen begegnet sei. Und sie forderten ihn auf, eine Sache zu benennen, durch die Homosexuelle ihn, seine Verwandtschaft oder die Zivilisation verletzt hätten. LGBTs seien keine Bedrohung, sondern wollen nur in Ruhe und Frieden leben und lieben. Seit dem 20. Juli 1991 ist Cameron mit der Schauspielerin Chelsea Noble verheiratet. Sie haben vier adoptierte sowie zwei leibliche Kinder. Seine Frau und er sind Gründer von „Camp Firefly“ und der „Firefly“-Stiftung. Diese Stiftung ermöglicht Camping-Ausflüge für unheilbar kranke Kinder und deren Familien. 2015 wurde ihm die Goldene Himbeere als schlechtester Schauspieler in Saving Christmas verliehen. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Roseanne Barr
Besetzung · Bekannt für Die Kühe sind Los!
Roseanne Cherie Barr (* 3. November 1952) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Komikerin, Autorin, Fernsehproduzentin und Regisseurin. Barr begann ihre Karriere in den 1980er-Jahren als Stand-up-Comedian in Clubs in Colorado. Ihr großer Durchbruch gelang ihr 1987 mit ihrer eigenen Sitcom „Roseanne“. Die Serie wurde ein Hit und lief von 1988 bis 1997 über neun Staffeln. Für ihre Rolle in der Serie gewann Barr sowohl einen Emmy Award als auch einen Golden Globe Award als Beste Hauptdarstellerin. Darüber hinaus wurde sie mit sechs People’s Choice Awards, drei American Comedy Awards, einem Kids Choice Award, einem GLAAD Media Award und dem TV Land Innovator Award ausgezeichnet. Barr spielte die Hauptrolle in dem Film „She-Devil“ (1989) und hatte eine Sprechrolle in „Kuck mal, wer da spricht 2“ (1991). 2004 sprach sie eine der Hauptfiguren in dem Animationsfilm „Die Kühe sind los“. Nach dem Ende ihrer Sitcom startete Barr ihre eigene Talkshow, „The Roseanne Show“, die von 1998 bis 2000 ausgestrahlt wurde. Mitte der 2000er-Jahre kehrte sie zum Stand-up-Comedy zurück. Sie hatte Gastauftritte in Serien wie „Hinterm Mond gleich links“, „Die Nanny“ und „My Name Is Earl“. Barr veröffentlichte 1989 ihre Autobiografie, 1994 ein zweites und 2011 ein drittes Buch. Sie wird in ihrer eigenen Reality-TV-Show auf Lifetime mitwirken, die sich um ihre Familie und ihr Leben auf ihrer Farm dreht. Sonntags moderiert sie eine Radiosendung auf KCAA. 1990 sorgte sie für Kontroversen, als sie während eines landesweit übertragenen Baseballspiels die amerikanische Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ schief sang, spuckte und sich in den Schritt griff. Im darauffolgenden Jahr gab sie im People-Magazin bekannt, dass sie Inzest überlebt habe, was ihre Eltern und ihre Schwester öffentlich dementierten. Zwanzig Jahre später traten Barr und ihre Schwester in der Oprah Winfrey Show auf, um ihre damaligen Gefühle zu schildern. Sie war 15 Jahre lang mit Bill Pentland verheiratet und hatte drei Kinder, bevor sie sich scheiden ließ und vier Tage später den Komiker Tom Arnold heiratete. Diese Ehe hielt vier Jahre, bevor sie in einer vielbeachteten Scheidung endete. 1995 heiratete Barr ihren Bodyguard; aus dieser Ehe ging ein Kind hervor, bevor sie sich 2002 scheiden ließ. Seit 2003 ist sie mit Johnny Argent liiert und lebt heute auf Hawaii.

Morgan Woodward
Thomas Morgan Woodward (* 16. September 1925 in Fort Worth, Texas; † 22. Februar 2019 in El Paso de Robles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Woodward gab 1956 in dem Western In geheimer Mission sein Filmdebüt. Es folgten zahlreiche Filme und Fernsehserien, wobei Western seine besondere Spezialität blieben. In diesen wurde der hochgewachsene, athletische Darsteller oft als Schurke, gelegentlich aber auch als Gesetzeshüter besetzt. Neben Paul Newman war er 1967 im Filmklassiker Der Unbeugsame als stummer, stets Sonnenbrille tragender „Boss Godfrey“ zu sehen. Im Fernsehen trat er in einem Zeitraum von 17 Jahren in 19 Folgen der langlebigen Fernsehserie Rauchende Colts auf, womit er den Rekord hält, häufigster Gastdarsteller dieser Serie zu sein. Bei Raumschiff Enterprise war er als Gastdarsteller in den Episoden The Omega Glory und Dagger of the Mind zu sehen. In Deutschland wurde Woodward hauptsächlich durch seine Mitwirkung in der US-Serie Dallas berühmt. Dort spielte er die Rolle des Ölbarons Punk Anderson, der für die jungen Ewing-Söhne eine Art väterliche Beratungsfunktion hat, in insgesamt 55 Folgen zwischen 1980 und 1987. Im Jahr 1997 zog Morgan Woodward sich nach über 125 Film- und Fernsehproduktionen von der Schauspielerei zurück.

Ricardo Angelini
Vom Maurer zum Schauspieler, so beschreibt sich Ricardo Angelini's Werdegang, der nach abgeschlossener Maurerlehre und 10 Jahren auf der Baustelle nach München zog und eine Schauspielausbildung absolvierte. Bald erhielt er erste Rollen im TV und Kino und war mehrfach in der TV Reihe "Kreuzfahrt ins Glück", im Münchner "Tatort" und auch in Kinofilmen wie "Tränen der Sextner Dolomiten", "Keep Rollin", "Der Alte" und letztens im Kinofilm "Die Pfefferkörner" zu sehen. Nebenbei produziert er Theaterstücke und organisiert Lesungen.

Madeleine Lebeau
Besetzung · Bekannt für Casablanca
Madeleine LeBeau war eine französische Schauspielerin, die in „Casablanca“ Humphrey Bogarts verlassene Geliebte Yvonne spielte. In dem Film bekommt LeBeau Tränen in den Augen, als die „Marseillaise“ erklingt, und ruft „Viva la France!“. Sie gehörte zu den Darstellern, die tatsächlich Flüchtlinge vor der deutschen Besatzung waren. Ihr Leben spiegelte den Film wider: Nach ihrem Filmdebüt in dem französischen Film „Girls in Distress“ im Jahr 1939 flohen LeBeau und ihr Ehemann, der Schauspieler Marcel Dalio, aus Paris nach Portugal. Angeblich erhielten sie Transitvisa, die ihnen die Einreise nach Spanien und anschließend nach Portugal ermöglichten, bevor sie ihre Reise nach Chile fortsetzten. Sie strandeten in Mexiko, als sich ihre Visa als Fälschungen herausstellten, und konnten mit provisorischen kanadischen Pässen in die Vereinigten Staaten einreisen.

Ray Teal
Besetzung · Bekannt für Bonanza, Lassie, Maverick
Ray Elgin Teal (12. Januar 1902 – 2. April 1976) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine bekannteste Rolle war die des Sheriffs Roy Coffee in der Fernsehserie Bonanza (1959–1972). Dies war nur eine von Dutzenden Sheriff-Rollen in Film und Fernsehen, die er während seiner langen und erfolgreichen Karriere von 1937 bis 1970 verkörperte. Er spielte in Filmen wie „Western Jamboree“ (1938) mit Gene Autry, „Die besten Jahre unseres Lebens“ (1946) mit Fredric March und Myrna Loy, „Der schwarze Pfeil“ (1948), Billy Wilders „Reporter des Himmels“ (1951) und „Das Urteil von Nürnberg“ (1961) mit Spencer Tracy und Burt Lancaster. Teal wurde in Grand Rapids, Michigan, geboren. Er spielte Saxophon und verdiente sich sein Studium an der University of California, Los Angeles, als Bandleader, bevor er Schauspieler wurde. Seine längste Rolle war die des Sheriffs Roy Coffee, eines Gesetzeshüters in der Serie „Bonanza“. Teal gehörte zu den dienstältesten Mitgliedern des Teams mit einer festen Rolle. Er spielte auch einen Sheriff in Billy Wilders Film „Reporter des Teufels“ (1951). Im Laufe seiner Karriere wirkte Teal in zahlreichen Westernserien mit: fünfmal in „Cheyenne“, viermal in „Der Lone Ranger“, einmal in „Die Alaskaner“, dreimal in verschiedenen Rollen in der Westernserie „Wagon Train“, in „Tales of Wells Fargo“ (NBC), in der Westernserie „Broken Arrow“ (ABC), fünfmal in der Westernkomödie „Maverick“ (ABC), in der Westernserie „The Texan“ (CBS), in der Westernserie „The Californians“ (NBC), zweimal in „Colt .45“, einmal in „Wanted: Dead or Alive“ und als „Sheriff Clay“ in einer Folge der Westernserie „Riverboat“ (NBC) aus dem Jahr 1960 sowie viermal in der Westernserie „Wide Country“ über Rodeos. Nach über 15 Jahren als Film- und Fernsehschauspieler ergatterte Teal eine wiederkehrende Rolle als Polizist in der ABC-Sitcom „Where's Raymond?“ (1953–1955), die später in „The Ray Bolger Show“ umbenannt wurde. 1955 verkörperte Teal den skrupellosen Viehbaron McCanles in der Folge „Julesburg“ der ABC/Warner Bros. Westernserie „Cheyenne“. Insgesamt war Teal fünfmal in „Cheyenne“ zu sehen. Später hatte er einen Gastauftritt in der ABC/Warner Bros. Westernserie „The Alaskans“. Von 1957 bis 1962 spielte Teal dreimal verschiedene Rollen in der Westernserie „Wagon Train“. Außerdem wirkte er in mehreren Folgen von „Bat Masterson“, einer Folge von „The Rifleman“ und später in „Green Acres“ mit. 1957 spielte Teal den Gesetzeshüter Captain McNelly in der Folge „Sam Bass“ der NBC-Serie „Tales of Wells Fargo“. Ebenfalls 1957 war er als Fenster in der Folge „Die Kopfgeldjäger“ der ABC-Westernserie „Broken Arrow“ zu sehen. 1958 hatte Teal einen Gastauftritt in der Folge „Keine Tränen für die Toten“ der CBS-Westernserie „The Texan“. Später wirkte er auch in der CBS-Sitcom „Dennis, der Quälgeist“ mit. 1960 übernahm Teal die Rolle des Sheriffs Roy Coffee in „Bonanza“, die er bis 1972 in 98 Folgen verkörperte, gelegentlich auch als Hauptfigur. Außerdem spielte er den Richter, Zahnarzt und Schuhmacher H.G. Cogswell in „Bat Masterson“ mit Gene Barry in der Hauptrolle. Er starb am 2. April 1976 im Alter von 74 Jahren in Santa Monica, Kalifornien, aus unbekannten Gründen.

Jafar Panahi
Jafar Panahi (geboren am 11. Juli 1960) ist ein Vertreter der iranischen „Neuen Welle“ und einer der führenden Köpfe des zeitgenössischen iranischen Kinos. Panahis Werk, von seinen ersten Versuchen, soziale Probleme anzusprechen, bis hin zu seinen späteren, mutigeren Auseinandersetzungen mit Tabuthemen im Iran, ist eine kreative Reflexion über das Wesen des Kinos und der menschlichen Gesellschaft und zeugt von tiefer Menschlichkeit. 2010 verurteilte ein iranisches Gericht Jafar Panahi zu sechs Jahren Haft. Zusätzlich wurde ihm laut Urteil ein 20-jähriges Verbot auferlegt, Filme zu drehen, Interviews mit lokalen und internationalen Medien zu geben und den Iran zu verlassen. „Drei Gesichter“ war sein vierter Film (nach „Das ist kein Film“, „Der geschlossene Vorhang“ und „Taxi“), der nach seiner Verhaftung entstand. Aufgrund des Ausreiseverbots konnte der Regisseur der Premiere nicht beiwohnen. Panahi ist ein Schüler von Abbas Kiarostami, dessen Einfluss in „Drei Gesichter“ besonders deutlich wird und an gefeierte Meisterwerke wie „Der Wind wird uns tragen“ und „Der Geschmack der Kirsche“ erinnert.

Elke Sasse
Elke Sasse’s Filme folgen Menschen aus allen Schichten: Sie dokumentierte das Leben von Knoblauchbauern in China und Ballhaus Pensionären in Berlin. Sie begleitet Obdachlose auf ihrem Weg durch Deutschland und frühere Zwangsarbeiter aus Osteuropa auf der Suche nach Gerechtigkeit und suchte überall auf der Welt nach Überbleibseln der Berliner Mauer. Sie findet oft das “Große” im “Kleinen”: Ihre Dokumentation “Babske Radio” spielt auf einer Bank in einem Ukrainischem Dorf, wo Frauen über ihr Leben, ihren Alltag und über große Politiker, diskutieren. In “Worldwide Berlin” dokumentiert sie einen Tag in Berlin – an sieben verschiedenen Orten, die den gleichen Namen tragen. In der langzeit-Dokumentation “Oil Promises” zeigt sie die Wirkung globaler Netzwerke auf kleine Dörfer der ghanaischen Küste nach einem Ölfund. Und in “Tomatoes and greed” dokumentiert sie die Verbindungen zwischen Handelsabkommen und Migrationsbewegung. Für “#MyEscape” hat sie erstmals amateuraufnahmen, Handyaufnahmen geflüchteter Menschen, verwendet. Der Film dokumentiert Flüchtlingswege aus Syrien, Afghanistan und Eritrea und kreiert damit ein einzigartiges und authentisches Portrait von Menschen auf der Flucht. Der Film wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix Europa 2016. “The War on my Phone” porträtiert hingegen Menschen die Zuflucht in Europa gefunden haben, zerrissen zwischen ihrem Alltag in Sicherheit und den Nachrichten aus ihrer Heimat. In “Corona Diaries” dokumentieren Menschen aus 10 Ländern ihren Alltag während der Pandemie mit dem Handy.

Leopoldo Trieste
Besetzung · Bekannt für Cinema Paradiso, The Name of the Rose, The Godfather Part II
Leopoldo Trieste war ein italienischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Trieste trat zunächst als Autor von Dramen und Komödien in Erscheinung; sein Erstling „La frontiera“ hatte im Juli 1945 in Rom seine Uraufführung. Im Folgejahr wurde in Mailand „Cronaca“ gezeigt, eine Vorwegnahme der Stücke um die römische Dolce-Vita-Generation. 1948 schließlich erschien „NN“, der Abschluss der Moral-Trilogie des Nachkriegsitalien. In der Folgezeit kooperierte Trieste an Drehbüchern für Pietro Germi, Aldo Vergano und Claudio Gora und debütierte 1952 (nach einem kleinen Auftritt fünf Jahre zuvor) bei seinem Freund Federico Fellini in Die bittere Liebe als Schauspieler, welcher Tätigkeit er in den kommenden Jahrzehnten in fast 130 Rollen als Charakterdarsteller verhaftet blieb, darunter zahlreiche richtungsweisende und erfolgreiche Filme aus auch internationaler Produktion. So spielte er etwa den Signor Roberto in Francis Ford Coppolas Der Pate – Teil II und wirkte im Bud-Spencer-Film Plattfuß am Nil, in Wenn die Gondeln Trauer tragen und in Der Clan der Sizilianer mit. Im deutschen Sprachraum wurde er einem breiten Publikum insbesondere auch durch seine Verkörperung der Figur Beppo Straßenkehrer in der Michael-Ende-Buchverfilmung Momo bekannt. Für Der Mann, der die Sterne macht erhielt Trieste 1996 das Silberne Band und einen David di Donatello. 1985 hatte er bereits ein Silbernes Band für Heinrich IV. verliehen bekommen.

Mitch Rouse
Besetzung · Bekannt für Immer wieder Jim
Mitch Rouse (* 6. August 1964) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er ist ein anerkannter Experte in der Improvisationsszene. Rouse wuchs in Oak Ridge, Tennessee, auf. Er brach sein Studium ab und zog nach Chicago, um bei dem legendären Del Close Improvisation zu studieren. Dort wurde er ins Second City Theatre aufgenommen, der Geburtsstätte seiner Idole John Belushi, Dan Aykroyd und Bill Murray. In dieser Zeit schrieb und spielte Mitch gemeinsam mit Steve Carell, Stephen Colbert, Nia Vardalos und Scott Adsit. Sein Spielfilmdebüt gab er an der Seite von Vince Vaughn und Jon Favreau in „Rudy“. Anschließend zog Rouse nach New York, um neben Amy Sedaris in der Premiere von David Sedaris’ Theaterstück „Stitches“ im La Mama Theatre zu spielen. In New York machte sich Mitch als Autor und Schauspieler der Comedy-Central-Serie „Exit 57“, die er zusammen mit Stephen Colbert entwickelte, einen Namen im Fernsehen. EXIT war die erste Sketch-Comedy-Serie des Senders. Sie erhielt fünf Cable Ace Award-Nominierungen, darunter für den besten Hauptdarsteller (Rouse) und das beste Drehbuch einer Comedyserie. Rouse schrieb und inszenierte den Independentfilm „Employee of the Month“ mit schwarzem Humor, in dem Matt Dillon, Steve Zahn und Christina Applegate die Hauptrollen spielten. Der Film feierte Premiere beim Sundance Film Festival und wurde mit Standing Ovations und begeisterten Kritiken gefeiert. Mitch Rouse entwickelte zusammen mit Stephen Colbert und Amy Sedaris den Kult-Hit „Strangers With Candy“. Während der Laufzeit der Serie traten zahlreiche Gaststars auf, darunter Chris Pratt, Will Ferrell, Winona Ryder, Steve Carell, Matthew Broderick, Paul Rudd, Tim Meadows, Allison Janney und Philip Seymour Hoffman. David Letterman und World Wide Pants produzierten die Spielfilmversion von „Strangers With Candy“, für deren Premiere Rouse erneut zum Sundance Film Festival reiste. Während seiner Rolle als Co-Star in der ABC-Serie „According to Jim“ schuf Mitch mit „FACTORY“ das Comedy-Debüt von SPIKE TV, das von Kritikern hochgelobt wurde. Rouse spielte die Hauptrolle und produzierte die Serie zusammen mit seinem langjährigen Freund und Second-City-Absolventen David Pasquesi. Weitere Film- und Fernsehprojekte: Transparent – Neighbors – RENO 911! – Austin Powers – Friends With Money – Spy School – Without A Paddle – The Heartbreak Kid – Spin City – Lost AT Home – und The Secret Lives Of Men Mitch lebt mit seiner Frau Andrea und seinen Kindern Tennessee und Strummer in Los Angeles. Er schreibt und inszeniert weiterhin einzigartige Charaktere mit originellen Stimmen.

Pat O'Brien
Pat O’Brien (* 11. November 1899 in Milwaukee, Wisconsin; † 15. Oktober 1983 in Santa Monica, Kalifornien; eigentlich William Joseph Patrick O’Brien) war ein US-amerikanischer Schauspieler irischer Abstammung, der unter anderem als Co-Star von James Cagney und Spencer Tracy fungierte. In der Schule freundete sich O'Brien eng mit Spencer Tracy an. Beide wollten ursprünglich Priester werden, traten dann aber der Marquette-Militärakademie bei. Über Umwege gelangten beide dann in die Schauspielerei. Er spielte unter anderem am Broadway. Ein großer Erfolg war das Stück Extrablatt (The Front Page) von Ben Hecht, wo er die Rolle des Walter Burns spielte. Als das Stück 1931 von Lewis Milestone als The Front Page verfilmt wurde, verkörperte jedoch Adolphe Menjou die Rolle des Burns und O’Brien übernahm die Partnerhauptrolle des Hildy Johnson. Diese Rolle sollte ihm den Durchbruch als Filmschauspieler geben. Während O’Brien in größeren Filmen meist den Freund des Hauptdarstellers verkörperte, war er bei kleineren Filmen auch selbst der Star. Viele seiner Rollen spielte O'Brien mit irischem Akzent, den er aber im wahren Leben nicht sprach. Obwohl er sich gegen den Beruf eines katholischen Priesters entschieden hatte, trug er das klerikale Gewand in seinen Filmen sehr oft. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Michael Curtiz’ legendärer Gangsterfilm-Klassiker Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern, wo er neben James Cagney in der Rolle des Father Connelly zu sehen ist. Insgesamt stand O’Brien in den 1930er-Jahren mit Cagney acht Mal vor der Kamera, in seinem letzten Film Ragtime (1981) traten die beiden nach 40 Jahren Pause erstmals wieder gemeinsam auf. Cagney und O'Brien hatten sich 1926 erstmals getroffen und bleiben ihr ganzes Leben über Freunde. In den 1950er-Jahren wurden die Filmangebote für O'Brien rarer und er musste sich auf die Fernseharbeit konzentrieren. Sein alter Freund Spencer Tracy konnte nur mit Mühe im Studio durchsetzen, dass O'Brien einer Nebenrolle in Tracys Film Das letzte Hurra bekam. Einer seiner wenigen Erfolge in dieser Zeit war Billy Wilders Komödie Manche mögen’s heiß, wo er – wie in vielen anderen Filmen auch – einen Polizeikommissar spielt, der die ersten zehn Minuten des Filmklassikers dominiert, dann aber nur noch zwei kleine Auftritte im Verlauf des Films hat. O’Brien arbeitete bis kurz vor seinem Tod als Schauspieler und hatte insgesamt fast 150 Film- und Fernsehauftritte.

Ade
Besetzung · Bekannt für Snatch - Schweine und Diamanten
Der in den frühen 1970er-Jahren in London geborene Ade versuchte sich in verschiedenen Branchen: vom Schuhverkauf über den Ticketverkauf für Konzerte und das Management von Bands bis hin zur Herausgabe eines internationalen Pferderennmagazins. Guy Ritchie machte ihn bekannt, indem er ihn für die Rolle des Fluchtwagenfahrers Tyrone in „Snatch“ (2000) besetzte. Anschließend begab er sich auf eine Pressetour durch Europa und reiste in die USA, um den Film vorab zu präsentieren. Dort sprach er beim 24-Stunden-Filmfestival von Harry Knowles im Alamo, Texas. Seitdem war Ade an mehreren weiteren Film- und Fernsehprojekten beteiligt, unter anderem als Infante im Bond-Film „Casino Royale“ (2006) und in Madonnas Regiedebüt „Filth and Wisdom“ (2008). Er kannte Guy Ritchie bereits einige Jahre, bevor beide in die Filmbranche einstiegen. Er und Guy trafen sich kurz vor dem Kinostart von Guys Kassenschlager „Lock Stock…“ wieder. Guy informierte Ade höflich über sein neues Projekt, das damals den Titel „Diamonds“ trug und heute unter dem Titel „Snatch“ (2000) bekannt ist. Guy hatte diese Figur schon immer gemocht, und im Laufe der Dreharbeiten erkannte er, dass er einen echten Rohdiamanten entdeckt hatte.

Heinz Weiss
Weiss absolvierte Ende der 1930er Jahre eine Schauspiel-Ausbildung am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart und wurde 1940 zur Wehrmacht eingezogen. Nachdem er schwer verwundet aus dem Krieg zurückkehrte, widmete er sich wieder der Schauspielerei. Zunächst spielte er an mehreren Orten Theater und war unter anderem in Augsburg an der Seite von bekannten Darstellern wie Rolf Boysen zu sehen. Sein Karrieredurchbruch erfolgte 1959 mit der Rolle des deutschen Soldaten Clemens Forell in Fritz Umgelters erfolgreichem Mehrteiler «So weit die Füße tragen», einer Verfilmung von Josef Martin Bauers gleichnamigem Erfolgsroman (die Einschaltquote der Erstausstrahlung lag bei 90 Prozent). Der Film schilderte die Erlebnisse eines früheren Wehrmachtssoldaten nach seiner Flucht aus einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager in Sibirien. Nur schwer überwand Weiss das Soldatenimage und wirkte, mittlerweile zum bekannten Leinwandschauspieler avanciert, in mehr als 140 Filmen neben Stars wie Julie Christie und Gert Fröbe. An der Seite von George Nader spielte er in den zwischen 1965 und 1969 gedrehten Jerry-Cotton-Filmen den FBI-Mann Phil Decker. In den 1970er Jahren war er neben zahlreichen Verfilmungen in Krimireihen wie «Das Kriminalmuseum» oder «Die fünfte Kolonne» zu sehen. In neuerer Zeit erreichte er große Popularität als Fernsehschauspieler. Die Rolle des Traumschiff-Kapitäns Heinz Hansen verkörperte er von 1983 bis 1999. Daneben übernahm er auch noch andere Fernsehrollen, wie etwa den Kommissar in der Sat.1-Serie «Cluedo – Das Mörderspiel» und spielte auch in mehreren Fernsehfilmen. Als er 1999 infolge einer nie ganz ausgeheilten Kriegsverletzung eine Blutvergiftung erlitt, wurde ihm das rechte Bein abgenommen; seitdem saß er im Rollstuhl. 2003 veröffentlichte er unter dem Titel Logbuch meines Lebens seine Biografie. Heinz Weiss wohnte bis zu seinem Tod in Grünwald bei München, wo er in der Nacht vom 20. auf den 21. November 2010 im Alter von 89 Jahren verstarb. Er wurde auf dem Waldfriedhof Grünwald beigesetzt.

Harry Melling
Besetzung · Bekannt für Harry Potter und der Stein der Weisen
Melling machte im Jahr 2001 in Harry Potter und der Stein der Weisen sein Filmdebüt, in diesem Film verkörperte er Harrys verzogenen Cousin Dudley Dursley. Diese Rolle spielte er auch bis zum Jahr 2010 in weiteren Filmen der Reihe. Für den Film Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 musste Melling einen Fettanzug tragen, damit er dem fettleibigen Dudley aus den Romanen möglichst nahekam, da er nach Harry Potter und der Orden des Phönix fast die Hälfte seines vorherigen Gewichtes verloren hatte. Im Gegensatz zu anderen jungen Schauspielern der Harry-Potter-Reihe blieb Melling auch nach deren Ende als Schauspieler vielbeschäftigt. Er studierte an der London Academy of Music and Dramatic Art und war unter anderem in Theaterproduktionen am Royal National Theatre und am Old Vic Theatre zu sehen. Seit 2016 übernahm er wieder vermehrt Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. 2018 war er in einer Episode des Westerns The Ballad of Buster Scruggs an der Seite von Liam Neeson zu sehen, 2020 übernahm er eine Schurkenrolle in dem Actionfilm The Old Guard neben Charlize Theron. Melling ist ein Cousin des Schauspielers Sam Troughton, Neffe von Michael Troughton und David Troughton, sowie der Enkel des ehemaligen „Doctor Who“-Darstellers Patrick Troughton.

Lilli Palmer
Geboren wurde Lilli Palmer als Lilli Marie Peiser in der damaligen preußischen Provinzhauptstadt Posen. Ihre Eltern waren Alfred Peiser und Rose Lissmann. Lilli hatte noch eine ältere Schwester, die Schauspielerin und Sängerin Irene Prador (1911–1996), und eine jüngere, Hilde Ross (1919–2008), die Tänzerin war. Als Lilli Palmer vier Jahre alt war, zog die Familie nach Berlin-Westend. An dem Haus, in dem sie damals wohnte, befindet sich heute eine Gedenktafel. Ihre ersten Auftritte erfolgten am Rose-Theater in der Großen Frankfurter Straße, der heutigen Karl-Marx-Allee, nahe Koppenstraße. Im Jahr 1932 begann sie am Hessischen Landestheater Darmstadt. Knapp ein Jahr später verlor sie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 aufgrund ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit ihre Stelle und musste im gleichen Jahr emigrieren. Palmer ging nach Paris und trat mit ihrer Schwester Irene unter dem Künstlernamen Les Sœurs Viennoises in diversen Nachtlokalen auf, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Kurze Zeit ging sie nach London, wo sie in dem Film Crime Unlimited die weibliche Hauptrolle übernahm und so ihren ersten Vertrag mit einer englischen Produktionsfirma erhielt. Im Jahr 1936 spielte sie eine Nebenrolle in dem Film Geheimagent von Alfred Hitchcock. Mit einem Hollywood-Vertrag in der Tasche ging Palmer im November 1945 in die Vereinigten Staaten und spielte dort unter anderem neben Gary Cooper in Fritz Langs Im Geheimdienst und mit John Garfield in Jagd nach Millionen von Robert Rossen. Der Skandal um die Affäre ihres Ehemanns Rex Harrison mit der Schauspielerin Carole Landis, die Selbstmord beging, beendete zunächst die Hollywood-Karriere des Ehepaars Harrison / Palmer. Allerdings traten beide erfolgreich am Broadway auf, unter anderem auch gemeinsam in der Komödie Bell, Book and Candle (deutsch: Geliebte Hexe) von John Van Druten. 1954 kehrte Lilli Palmer nach Deutschland zurück und wurde zu einem Star des Nachkriegskinos. Sie spielte unter anderem an der Seite von Curd Jürgens und Romy Schneider. Auch in Frankreich, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten filmte sie mit namhaften Schauspielern wie Clark Gable, James Mason, Jean Gabin und Charles Boyer. Für ihre Arbeit als Schauspielerin wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Goldenen Löwen von Venedig und dem Filmband in Gold. In Deutschland wirkte sie auch in Fernsehfilmen und Fernsehserien mit, so in Der Kommissar (Grau-roter Morgen, 1971) und in Derrick (Johanna, 1974). In zehn Folgen der Familienserie Eine Frau bleibt eine Frau trat sie im Lauf der 70er Jahre an der Seite von Klaus Schwarzkopf auf. Unter dem Namen ihres verstorbenen Großvaters schrieb sie auch einige Geschichten zu dieser Serie. 1974 erschienen ihre Memoiren Dicke Lilli – gutes Kind, die zu einem internationalen Bestseller wurden. Das Buch Der rote Rabe aus dem Jahr 1979 stellt eine Erweiterung dieser Autobiografie dar und schildert eine Dreiecksbeziehung zwischen Palmer, ihrem Lebensgefährten und ihrer besten Freundin. Weitere Bücher sind Umarmen hat seine Zeit (1981), Nachtmusik (1984), Eine Frau bleibt eine Frau (1985) und Wenn der Nachtvogel schreit (postum 1988 erschienen).

Bernd Michael Lade
Besetzung · Bekannt für Tatort
Nach einer Ausbildung als Baufacharbeiter in Ost-Berlin studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Es folgten ein Theaterengagement in Frankfurt (Oder) und Fernsehfilme im Fernsehen der DDR. In den Jahren vor 1989 war Lade Teil der Punkszene Ost-Berlins. Nach der deutschen Wiedervereinigung begann er 1991 ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Sein Regiedebüt stellte er 1995 mit dem Film Rache vor. 1991 wurde er mit seiner Rolle als vertrottelter Dorfpolizist in Detlev Bucks Kinofilm Karniggels und ab 1992 als Tatort-Kommissar M. Kain bundesweit bekannt. Die letzte Folge des Ermittlerduos Ehrlicher (Peter Sodann) und Kain lief am 11. November 2007. Von 2003 bis 2006 war er in der TV-Mitmachkrimi-Serie Spur & Partner[1] als Jonny Spur zu sehen, der mit seinem Bassethund Partner gemeinsam auf Spurensuche ging, wobei den Fall die Zuschauer stets selbst lösen mussten. Im Jahr 2005 spielte er den Familienvater Michael Thiel in der Comedy-Serie Nicht von dieser Welt. Außerdem steht er nach 14 Jahren Fernseharbeit seit 2008 im Berliner Maxim-Gorki-Theater wieder auf der Theaterbühne. Im Sommer 2013 stand er in einer Neuinszenierung von Hebbels Nibelungen – born to die bei den Nibelungenfestspielen in Worms als Gunther unter der Regie von Dieter Wedel auf der Bühne. Außerdem war er Schlagzeuger der Band planlos, einer der ersten Punkbands in der DDR (nicht zu verwechseln mit Planlos aus Grevenbroich). 1985 bis 1990 war er Sänger der Avantgarde-Band Cadavre Exquis. Seit Ende 2007 tritt er zusammen mit seiner Ehepartnerin Maria Simon wieder als Sänger und Gitarrist der Neo-Punk-Band Ret Marut – benannt nach einem Pseudonym des Schriftstellers B. Traven – auf. Bernd Michael Lade ist mit der Schauspielerin Maria Simon verheiratet,[3] mit der er drei Kinder hat. Er lebt mit ihr, den gemeinsamen Kindern, Simons Sohn aus einer früheren Beziehung mit Devid Striesow sowie einem eigenen Sohn aus einer früheren Beziehung in Berlin-Pankow.(Wikipedia)

Dale Robertson
Dayle Lymoine Robertson war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine Hauptrollen im Fernsehen bekannt war. Er spielte den umherziehenden Ermittler Jim Hardie in der langjährigen Erfolgsserie „Tales of Wells Fargo“ (NBC/ABC) und Ben Calhoun, den Besitzer einer unvollendeten Eisenbahnlinie, in der ABC-Serie „The Iron Horse“. Er wurde oft als scheinbar nachdenklicher, aber bescheidener Westernheld dargestellt. Von 1968 bis 1970 moderierte Robertson als vierter und letzter die Anthologie-Serie „Death Valley Days“. Den Großteil seiner Karriere verbrachte Robertson mit Westernfilmen und -serien – insgesamt wirkte er in weit über sechzig Titeln mit. Seine bekannteste Serie, „Tales of Wells Fargo“, lief von 1957 bis 1961 auf NBC, bevor sie zu ABC wechselte und in ihrer letzten Staffel 1961/62 auf ein einstündiges Programm erweitert wurde. Die Serie wurde ursprünglich von Nat Holt produziert, dem Robertson seine Karriere verdankte, da dieser ihm seine ersten Hauptrollen gegeben hatte.[10] Robertson sprach auch den Kommentar für „Tales of Wells Fargo“, in dem er oft seine eigenen Kommentare zu Recht, Moral und gesundem Menschenverstand abgab. Er war unter seinen Fernsehkollegen einzigartig, da er erklärte, er hasse die Waffe, die er tragen musste, sehe sie aber als notwendiges Übel, als „Werkzeug seines Berufs“, und übe weiterhin.[citation needed] In ihrer Titelgeschichte über Westernserien im Fernsehen vom 30. März 1959 berichtete das Time Magazine, Robertson sei 1,83 m groß, wiege 82 kg und habe die Maße 107-86-86. Manchmal nutzte er seinen Körperbau in sogenannten „Beefcake“-Szenen, wie beispielsweise in einer Szene in „Return of the Texan“ von 1952, in der er mit nacktem Oberkörper und verschwitzt einen Zaun repariert. 1960 hatte Robertson einen Gastauftritt als er selbst in der NBC-Show „The Ford Show“ mit Tennessee Ernie Ford.[12] 1962 war er in der kurzlebigen Western-Comedy- und Varieté-Show „The Roy Rogers and Dale Evans Show“ auf ABC zu sehen. 1963, nach dem Ende der fünfjährigen Serie „Tales of Wells Fargo“, spielte er die Hauptrolle in A.C. Lyles’ zweitem Western-Spielfilm „Law of the Lawless“.