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Rosie Dwyer
Besetzung · Bekannt für F1 - Der Film
Rosie Dwyer wurde am 22. Juli 1996 in Wrekin, Shropshire, England geboren und ist eine britische Schauspielerin. Sie ist bekannt für ihre Rollen in F1 (2025), Tod auf dem Nil (2022) und der Serie Sex Education (2019). Weitere TV-Auftritte hatte sie unter anderem in The A List, Fifteen-Love und Casualty. In Sex Education spielte sie die Rolle von Dex' Freundin, in The A List die Figur Alex. Dwyer ist für ihre Vielseitigkeit in Film und Fernsehen anerkannt und hat auch in Kurzfilmen wie Annie Shared Her Location mitgewirkt.

Angela Lansbury
Besetzung · Bekannt für Mord ist ihr Hobby, Der Grinch, Beauty and the Beast
Dame Angela Lansbury (bürgerlich Angela Brigid Lansbury Shaw) war eine britische Schauspielerin. Sie wurde sechsmal mit dem Golden Globe Award und fünfmal mit dem Tony Award ausgezeichnet, außerdem dreimal für den Oscar nominiert. 2013 wurde ihr der Ehrenoscar für ihr Lebenswerk zugesprochen (Verleihung am 16. November 2013). 1995 wurde sie zur Disney-Legende ernannt, 2014 als Dame Commander des Order of the British Empire in den britischen Adelsstand erhoben. Erste Erfahrungen als Schauspielerin sammelte die 16-jährige Lansbury in Montreal und New York mit Auftritten in Nachtclubs und Kabaretts. Um die Engagements zu erhalten, gab Lansbury 1921 als ihr Geburtsjahr aus und trat unter den Namen Bridget MacGill oder Bridget Lansbury auf. Im Alter von 17 Jahren spielte Lansbury ihre erste Hollywood-Rolle in dem Film Das Haus der Lady Alquist (1944) mit Ingrid Bergman. Durch die Rolle als freches Hausmädchen erhielt sie sofort ihre erste Oscar-Nominierung für die beste Nebenrolle und einen Sieben-Jahres-Vertrag mit MGM. Ihre zweite Oscar-Nominierung bekam Lansbury ein Jahr später für Das Bildnis des Dorian Gray (1945). In Frank Capras Politsatire Der beste Mann erschien sie 1948 in der Rolle einer intriganten Zeitungschefin. Während der 1950er Jahre verflachte ihre Filmkarriere zeitweise und sie fand sich vorwiegend in kleineren Filmen wieder. Zu den Höhepunkten dieser Zeit gehörte die Komödie Der Hofnarr (1955) mit Danny Kaye, Glynis Johns und Basil Rathbone, wo sie 1955 die liebestolle Tochter des Tyrannen Roderick verkörperte. Ihre dritte Nominierung erhielt sie für den United-Artists-Film Botschafter der Angst (1962), nach diesem Film erhielt sie auch zusehends wieder bessere Rollen. Ihr Bekanntheitsgrad als Schauspielerin steigerte sich durch den von Robert Stevenson inszenierten Disney-Film Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett (1971), in dem sie an der Seite von David Tomlinson auch ihr Gesangstalent anbringen konnte. Im Jahr 1978 spielte sie unter anderem neben Peter Ustinov und Bette Davis in der Agatha-Christie-Verfilmung Tod auf dem Nil. 1980 folgte die Rolle der Miss Marple in einer weiteren Christie-Filmadaption, Mord im Spiegel, in der sie unter anderem an der Seite von Elizabeth Taylor, Geraldine Chaplin und Rock Hudson agierte. Sie spielte auch eine große Nebenrolle als Großmutter in dem Fantasyfilm Die Zeit der Wölfe (1984). Ihre bekannteste Rolle spielte Lansbury als Krimi-Autorin und Hobby-Detektivin Jessica Fletcher in der langjährigen Fernsehserie Mord ist ihr Hobby. Ihre Leistungen wurden mit zwölf Emmy-Nominierungen und vier Golden Globes, bei ebenfalls zwölf Nominierungen, belohnt. Mitte der 1990er Jahre spielte Lansbury die Hauptrolle in einem Weihnachtsmärchenfilm, Mrs. Santa Claus, welcher aber bis heute nicht im deutschsprachigen Raum gezeigt wurde. Außerdem spielte sie 2006 in dem Film Nanny McPhee mit. 2018 war sie in einer Nebenrolle als Balloon Lady an der Seite von Emily Blunt und Dick Van Dyke in Mary Poppins’ Rückkehr zu sehen.

Jon Finch
Besetzung · Bekannt für Königreich der Himmel
Jon Finch (* 2. März 1942 in Caterham, Surrey; † 28. Dezember 2012 in Hastings) war ein britischer Schauspieler. Seine größten Filmerfolge hatte er mit seinen Darstellungen in Roman Polańskis Film Macbeth (1971) in der Titelrolle und in Alfred Hitchcocks Film Frenzy (1972), in dem er einen Mann spielte, der fälschlich des Mordes angeklagt wird. Weitere Auftritte hatte Finch in Filmen wie Tod auf dem Nil sowie in zahlreichen BBC-Fernsehproduktionen. In den 1980er Jahren spielte er Hauptrollen in den deutschen Filmen Doktor Faustus, Die Stimme und Plaza Real. Zuletzt sah man ihn 2005 in der Rolle des Patriarchen von Jerusalem, Heraclius von Caesarea, in Ridley Scotts Königreich der Himmel. 1972 wurde Finch für die Rolle des James Bond in Leben und sterben lassen vorgeschlagen, aber er lehnte das Angebot ab. Ursprünglich übernahm er auch die Rolle des „Kane“ in Ridley Scotts Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979); er musste jedoch nach zwei Tagen Dreh wegen einer lebensgefährlichen Bronchitis aus der Produktion ausscheiden und wurde durch John Hurt ersetzt.

Simon MacCorkindale
Besetzung · Bekannt für Falcon Crest, Casualty
Simon Charles Pendered MacCorkindale (12. Februar 1952 – 14. Oktober 2010) war ein britischer Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Aufgrund der Tätigkeit seines Vaters als Offizier bei der Royal Air Force verbrachte er einen Großteil seiner Kindheit mit häufigen Umzügen. Seine Sehschwäche verhinderte eine ähnliche Karriere bei der RAF, weshalb er stattdessen Theaterregisseur werden wollte. Nach seiner Ausbildung am Theatre of Arts in London begann er seine Schauspielkarriere und gab 1974 sein Debüt im Londoner West End. Anschließend wirkte er in zahlreichen Fernsehrollen mit, unter anderem in den Serien „Ich, Claudius“ und „Jesus von Nazareth“, bevor er die Hauptrolle des Simon Doyle in dem Film „Tod auf dem Nil“ übernahm. Diese Rolle erwies sich als Durchbruch und ermöglichte ihm den Umzug in die Vereinigten Staaten, wo er in einer Vielzahl von Filmen und Fernsehserien wie „Quatermass“, „Das Rätsel der Sandbank“, „Der Schwertkämpfer“ und „Der weiße Hai 3-D“ mitwirkte. 1983 spielte MacCorkindale die Hauptrolle des Dr. Jonathan Chase in der kurzlebigen Serie „Manimal“, bevor er die längerfristige Rolle des Anwalts Greg Reardon in „Falcon Crest“ übernahm. In den späten 1980er- und 1990er-Jahren führte er mit seiner Firma Amy International Artists bei zahlreichen Bühnen-, Fernseh- und Filmproduktionen Regie und produzierte diese, darunter den Film „Stealing Heaven“ (1988). Nach seinem Umzug nach Kanada spielte er drei Jahre lang die Rolle des Peter Sinclair in der Serie „Counterstrike“. 2002 kehrte er nach Großbritannien zurück und schloss sich dem Ensemble der BBC-Krankenhausserie „Casualty“ an, in der er bis 2008 sechs Jahre lang die Rolle des Harry Harper verkörperte.

Peter Ustinov
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov, CBE, FRSA (* 16. April 1921 in London; † 28. März 2004 in Genolier, Kanton Waadt) war ein britischer Schauspieler, Synchronsprecher, Schriftsteller und Regisseur, der ab 1961 auch das Schweizer Bürgerrecht besaß. Der mehrsprachige Ustinov machte sich einen Namen als Autor von zeitsatirischen Dramen, darunter Romanoff und Julia (1956), Erzählungen, Essays, Kolumnen, Romanen, Novellen und Drehbüchern. International bekannt wurde der zweifache Oscar-Preisträger durch seine Filmrollen in Quo vadis? (1951), Spartacus (1960), Topkapi (1964) und Tod auf dem Nil (1978). Als Regisseur inszenierte er Opern wie Die Zauberflöte und Don Giovanni sowie dramatische Texte und Filme. Er schuf außerdem Karikaturen, Kostüm- und Bühnenbilder, humoristische Begleittexte zu musikalischen Werken und war weltweit gern gesehener Gast in Talkshows sowie Conférencier eigener One-Man-Shows. Seine vielseitigen künstlerischen Tätigkeiten und sein internationales Wirken brachten ihm mehrfach die Titulierung „Multitalent“ ein. Der bekennende Kosmopolit war ab 1968 UNICEF-Sonderbotschafter, ab 1990 Vorsitzender des World Federalist Movement und 1999 Gründer der Peter Ustinov Stiftung zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich der Bekämpfung von Vorurteilen und gründete aus diesem Anlass Lehrstühle zur Vorurteilsforschung in Budapest, Durham und Wien. Von 1968 bis 1974 war Ustinov Rektor der University of Dundee, von 1992 bis zu seinem Tod amtierte er als Kanzler der University of Durham. 1990 wurde er von Elisabeth II. in den britischen Adelsstand erhoben. Quelle: Wikipedia

Margot Ebert
Margot Ebert wuchs in Hamburg auf. Eines ihrer ersten Engagements hatte sie auf der Bühne in Erfurt. Sie wurde 1952 eine der ersten Sprecherinnen des neu gegründeten Deutschen Fernsehfunks (DFF) und wirkte in vielen Sendungen des Adlershofer Fernsehens der DDR mit. Von dessen Zuschauern wurde sie mehrfach zum Fernsehliebling gewählt. Besondere Beliebtheit erlangte sie durch die Sendereihe Zwischen Frühstück und Gänsebraten, die von 1957 bis 1991 am ersten Weihnachtsfeiertag im Vormittagsprogramm des DDR-Fernsehens lief, und welche Ebert gemeinsam mit Heinz Quermann moderierte. Populär war sie auch durch ihre Mitwirkung in der Lustspiel-Reihe Maxe Baumann. Margot Ebert war bis zu dessen Tod 1994 mit dem Schauspieler Wilfried Ortmann verheiratet. Sie lebte bis zuletzt in Berlin, wo sie sich am 26. Juni 2009 das Leben nahm. Ihre Urne wurde am 24. Juli 2009 auf dem Evangelischen Friedhof Berlin-Friedrichshagen beigesetzt.
Herbert Stass
Herbert Stass wuchs in Berlin auf und besuchte später als Jugendlicher die Reichertsche Schauspielschule. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand er am Hebbel-Theater auf der Bühne, später wechselte er zum Schillertheater. Ab den 1940er Jahren tauchte sein Name auch in Kinoproduktionen auf, zum Beispiel in … und über uns der Himmel (1947), Madeleine und der Legionär (1958), Der 20. Juli (1955), Der Unsichtbare (1963) oder Der Tod im roten Jaguar (1968). Seit den 60er Jahren trat Stass immer häufiger im Fernsehen auf, wo er in den verschiedensten Rolle seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. So spielte er besonders in vielen Serien des deutschen Fernsehen mit, so etwa Tatort, Derrick, Der Kommissar, Ein Fall für zwei, Der Alte, Der Fahnder, SOKO 5113, Wolffs Revier oder Die Männer vom K3. Für den Fernsehfilm Interview mit Herbert K. (1970), erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Neben der Tätigkeit als Schauspieler war Stass auch ein beliebter Synchronsprecher, der Berühmtheiten wie Frank Sinatra, Clint Eastwood, Tony Curtis, Roger Moore, Dirk Bogarde, Dustin Hoffman oder Yves Montand seine Stimme lieh. Außerdem war er die erste Synchronstimme der Winnetou-Figur, verkörpert von Pierre Brice in dem Film Der Schatz im Silbersee. Er war auch ein vielbeschäftigter Hörspielsprecher. So sprach er u. a. im letzten Paul-Temple-Mehrteiler des WDRs 1968 den Inspektor Crane in Paul Temple und der Fall Alex. Zu seinen Partnern gehörten beispielsweise Paul Klinger, Margot Leonard und Kurt Lieck. Herbert Stass starb im Alter von 80 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Lissy Tempelhof
Die Tochter eines Arbeiters war nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem Sekretärin und Straßenbahnschaffnerin. In Berlin-Prenzlauer Berg wirkte sie bei einer Laienspielgruppe und einem Kabarett im Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft mit. 1947 erhielt sie ein Engagement am Landestheater Anklam. Von 1950 bis 1953 besuchte sie die Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. 1953 begann sie als Souffleuse am Theater Senftenberg, wo sie bald auch als Schauspielerin tätig war. Weitere Theaterstationen waren das Theater der Freundschaft, heute Theater an der Parkaue in Berlin (1954), das Staatstheater Dresden (1958–1962), das Maxim-Gorki-Theater in Berlin (1962/63) und ab 1963 das dortige Deutsche Theater, wo sie über 35 Jahre zum Ensemble gehörte. Zu ihren Rollen gehörten Grusche in Der kaukasische Kreidekreis (1958), Jokaste in König Ödipus, die Titelrolle der Johanna Dark in Die heilige Johanna der Schlachthöfe (1961) und Sophie in Clavigo. Seit 1954 war Tempelhof beim Film. 1961 spielte sie in Professor Mamlock ihre erste Hauptrolle. Zu einem Höhepunkt ihrer Karriere wurde der Film Die besten Jahre (1965), in dem sie als Junglehrerin 1945 einen heimkehrenden Soldaten aufnimmt, der sie später wieder vergisst. In Alle meine Mädchen verkörperte sie die Führerin einer Brigade, in Erscheinen Pflicht die Witwe eines hohen Parteifunktionärs. Beim Fernsehen wirkte sie in mehreren Serien mit, besonders in Polizeiruf 110. Lissy Tempelhof, die sich auch als Chanson-Interpretin einen Namen machte und seit 1979 an einer Musikspezialschule in Berlin Gesang unterrichtete, war bis in die 2010er Jahre als Schauspielerin aktiv. Sie war von 1968 bis zu dessen Tod 2001 mit dem Schauspieler Dietrich Körner verheiratet. Lissy Tempelhof-Körner starb im Oktober 2017 im Alter von 88 Jahren in Berlin und fand ihre letzte Ruhestätte neben ihrem Mann auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden in ihrer Geburtsstadt. (Wikipedia)

Siegfried Wischnewski
Als 16-Jähriger stand Wischnewski erstmals in einer Schulaufführung von Shakespeares Der Kaufmann von Venedig auf der Bühne. Eine Karriere als Schauspieler kam jedoch zunächst nicht über ein Anfangsstadium hinaus, da er zur Kriegsmarine eingezogen wurde. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte er ab 1945 seine Bühnenlaufbahn fortsetzen. Obwohl Siegfried Wischnewski nie eine Schauspielschule besucht hatte, spielte er an namhaften Theatern wie in Lübeck, Kiel, Darmstadt, Wiesbaden und Düsseldorf. Mit dem Aufstieg des Mediums Fernsehen wirkte er immer häufiger in Fernsehproduktionen mit, meistens in Rollen von Kommissaren oder Gangstern. Populär wurde er vor allem durch die Rolle des Inspektor Cameron in dem Durbridge-Mehrteiler Melissa (1966) mit Ruth Maria Kubitschek in der Titelrolle. Auch übernahm er Gastrollen in den Fernsehserien Derrick und Tatort. 1972 verkörperte er die Titelrolle in der mehrteiligen Fernsehserie Privatdetektiv Frank Kross Zuletzt spielte er in der Vorabendserie Ein Heim für Tiere die Hauptrolle des Tierarztes Dr. Willi Bayer. Auf der Leinwand war er als Kommissar in der Reihe Pater Brown an der Seite Heinz Rühmanns zu sehen und als der grimmige Hagen in dem 2-teiligen Film Die Nibelungen (1967) unter der Regie von Harald Reinl (* 1908; † 1986). Wischnewski war auch in großem Umfang als Hörspielsprecher tätig, dank seiner markanten Stimme. So konnte man ihn u. a. 1962 in einer Hauptrolle in dem Paul-Temple-Hörspiel Paul Temple und der Fall Margo (Regie: Eduard Hermann) hören. 1948 heiratete er die Schauspielerin Suzanne Ritter, von der er 1956 wieder geschieden wurde. Aus der Ehe ging Sohn Alexander (geboren 1948) hervor. 1963 heiratete er sie zum zweiten Mal; die Ehe hielt bis zu seinem Tod. Ein Bronchialkrebs und ein Unfall bei Dreharbeiten zu Ein Heim für Tiere – Wischnewski stürzte, nachdem das Pferd durchgegangen war, von einer Kutsche und zog sich dabei leichte Verletzungen am Kopf sowie einen Bänderriss zu – veranlassten ihn, sich zur Ruhe zu setzen. Wischnewski starb 1989 zurückgezogen in seinem Haus in Königswinter bei Bonn, wo er auf dem Friedhof im Stadtteil Oberpleis beigesetzt wurde. Quelle: Wikipedia

Liv Tyler
Besetzung · Bekannt für The Incredible Hulk, That Thing You Do!, Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Liv Tyler ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Model. Nach ihrem Schulabschluss konnte Tyler sich völlig auf ihre Karriere konzentrieren und schaffte bereits 1996 ihren Durchbruch als Schauspielerin mit dem Film Gefühl und Verführung, in dem sie die Hauptrolle spielte. Das Drama erhielt gemischte Kritiken, wobei die Darstellung Tylers doch recht positiv hervorgehoben wurde. Im selben Jahr spielte sie zudem auch in dem Musikfilm That Thing You Do!, bei dem Tom Hanks Regie führte, die weibliche Hauptrolle. Der Film erhielt sehr gute Kritiken und konnte auch Tylers Bekanntheitsgrad weiter erhöhen. 1997 spielte sie eine Rolle in dem Filmdrama Die Abbotts – Wenn Haß die Liebe tötet neben Joaquin Phoenix und Jennifer Connelly. Der Film floppte jedoch an den Kinokassen. 1998 spielte Tyler die Filmtochter von Bruce Willis in dem Science Fiction-Film Armageddon – Das jüngste Gericht. Der Film wurde ein finanzieller Erfolg. Auch Aerosmith, die Band ihres Vaters, steuerte zwei Lieder zum Filmsoundtrack bei. 1999 übernahm Tyler unter anderem Rollen in Filmen wie Onegin – Eine Liebe in St. Petersburg und Plunkett & Macleane – Gegen Tod und Teufel, die gemischte Kritiken erhielten. Ebenfalls 1999 spielte Tyler an der Seite von Glenn Close und Julianne Moore eine größere Rolle in dem von Kritikern gelobten Film Cookie’s Fortune – Aufruhr in Holly Springs. 2001 spielte Tyler in der Filmkomödie Eine Nacht bei McCool’s, die Hauptrolle einer jungen Frau, die von drei verschiedenen Männern umworben wird. Im selben Jahr wurde Tyler von dem Neuseeländer Peter Jackson für das Großprojekt Der Herr der Ringe, das auf dem gleichnamigen Buchklassiker von J. R. R. Tolkien basiert, angeworben und übernahm dort die Rolle der Elbin Arwen Undomiel. Da die Trilogie in einem Stück abgedreht wurde, lebte Tyler von 2001 bis 2003 drei Jahre in Neuseeland und erlernte für ihre Rolle zusätzlich die elbische Sprache. Alle drei Filme der Trilogie Die Gefährten (2001), Die zwei Türme (2002) und Die Rückkehr des Königs (2003) wurden große kommerzielle Erfolge und gehören zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Nach dem Abschluss der Ring-Trilogie kehrte Tyler in die Vereinigten Staaten zurück und übernahm 2004 eine Rolle in der Filmkomödie Jersey Girl neben Ben Affleck. Im darauffolgenden Jahr verkörperte sie an der Seite von Bens Bruder Casey Affleck die weibliche Hauptrolle in der Tragikomödie Lonesome Jim. 2007 trat sie in dem Filmdrama Die Liebe in mir zusammen mit Adam Sandler auf. 2008 spielte Tyler zum einen in dem Horrorfilm The Strangers neben Scott Speedman sowie in der Comicverfilmung Der unglaubliche Hulk neben Edward Norton die weibliche Hauptrolle. 2011 stand Tyler in der Action-Komödie Super – Shut Up, Crime! und 2014 in dem Drama Jamie Marks Is Dead vor der Kamera. 2016 übernahm Tyler eine Rolle in dem Fantasy-Horrorfilm Wildling von Fritz Böhm, bei dem sie erstmals auch als Produzentin fungierte.

Tommy Lister Jr.
Besetzung · Bekannt für Le Cinquième Élément
Thomas Duane Lister Jr. war ein US-amerikanischer Schauspieler und Wrestler. Lister war 1,96 m groß und wog circa 135 kg, was den von ihm verkörperten Charakteren eine starke Präsenz verlieh. Er war von Geburt an auf dem rechten Auge blind, was in den meisten Filmen allerdings durch Kontaktlinsen und Tricktechnik kaschiert wurde. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle des Deebo in den Friday-Filmen mit Ice Cube und Chris Tucker und als Präsident Lindberg in Luc Bessons Das fünfte Element. 1989 stieg er nach einer Rolle in Der Hammer auch als Wrestler in den Ring und fehdete dort mit Hulk Hogan, ohne diesen allerdings besiegen zu dürfen. Danach wandte er sich wieder seiner Film-Karriere zu. 1995 tauchte er unter dem Namen Ze Gangsta überraschend wieder als Wrestler auf: In der WCW trat er als Mitglied des Dungeon of Doom nochmals gegen Hogan an, um ihm erneut zu unterliegen. Danach kehrte er dem Wrestling den Rücken und widmete sich nur noch seiner Schauspielkarriere. Von 1984 bis zu seinem Tod spielte Lister in rund 200 Film- und Fernsehproduktionen. Im August 2012 wurde Lister wegen Betruges angeklagt; er soll mit fünf Komplizen insgesamt rund 3,8 Millionen US-Dollar unterschlagen haben. Er zeigte sich vor Gericht geständig und entging einer Haftstrafe. Lister hatte im Jahr 2020 zunächst eine COVID-19-Infektion überstanden, litt in den Tagen vor seinem Tod mit 62 Jahren aber vermehrt an Atemproblemen. Er verstarb am 10. Dezember 2020 in Marina del Rey, Kalifornien. (Quelle: Wikipedia)

John Hollis
Besetzung · Bekannt für Das Imperium schlägt zurück, Mit Schirm, Charme und Melone
John Hollis war ein englischer Schauspieler. Er spielte die Rolle des Lobot in *Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück* sowie den deutschen Pförtner auf dem Schloss in *Das dreckige Dutzend*. In dem Filmklassiker *Superman* aus dem Jahr 1978 trat er als einer der Ältesten von Krypton auf und nahm diese Rolle auch in der Kinofassung von *Superman II* (1980) wieder auf. Zudem verkörperte er die Rolle des Ernst Stavro Blofeld in der Eröffnungssequenz des James-Bond-Films *In tödlicher Mission* (1981); seine Mitwirkung blieb jedoch aufgrund der rechtlichen Streitigkeiten um die Filmrechte und Charaktere aus dem Film *Feuerball* unerwähnt. In dieser Szene wurde seine Figur – nachdem sie zuvor versucht hatte, Bond mittels Fernsteuerung seines MI6-Hubschraubers zu töten – von Bond aus ihrem Rollstuhl gehoben und einen Schornstein hinab in den Tod gestürzt; eine Szene, die bis heute große Bekanntheit genießt. Darüber hinaus übernahm Hollis die Rolle des Sondergaard während der Ära von Jon Pertwee in der *Doctor Who*-Geschichte *The Mutants* und wirkte als Sensei in der *Mit Schirm, Charme und Melone*-Episode *The Cybernauts* sowie in der Serie *The Tomorrow People* mit. John Hollis war zudem ein vielseitiger Charakterdarsteller beim BBC Radio. Zu seinen bemerkenswertesten Rollen zählen Magwitch in *Große Erwartungen*, Leonard Bast in *Wiedersehen in Howards End* sowie Conan Doyles Inspector Lestrade und Shakespeares Bardolph.

Ann Turkel
Besetzung · Bekannt für Knight Rider
Ann Kathryn Turkel (* 16. Juli 1946 in New York City, New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und ehemaliges Fotomodell. Turkel wuchs in Manhattan auf und studierte an der Musical Theatre Academy. Im Alter von 16 Jahren wurde sie von einer Mitarbeiterin der Vogue als Fotomodell entdeckt und war kurz darauf auf dem Titelblatt der Zeitschrift zu sehen. Danach wurde sie von Firmen wie Revlon und Chanel für Werbeanzeigen gebucht. 1968 trat sie in der Filmkomödie Papierlöwe mit Alan Alda und Lauren Hutton erstmals in einer kleinen Nebenrolle in einem Spielfilm auf. 1974 erhielt sie eine größere Nebenrolle an der Seite von Richard Harris in John Frankenheimers Actionfilm König Ballermann, für welche sie als beste Nachwuchsdarstellerin für den Golden Globe Award nominiert wurde. Noch im selben Jahr heiratete sie Harris und in der Folge waren beide in mehreren Spielfilmen zusammen zu sehen, darunter Treffpunkt Todesbrücke und Rendezvous mit dem Tod. Für den Soundtrack zu Treffpunkt Todesbrücke sang sie auch das Lied I’m Still On My Way. Außerdem veröffentlichte sie in Frankreich eine Single, Don’t Forget About Me. 1982 wurde die Ehe mit Harris geschieden. Turkel war in den darauf folgenden Jahren als Gaststar in verschiedenen Fernsehserien wie Fantasy Island, Knight Rider, Love Boat und Street Hawk zu sehen. Zudem war sie in verschiedenen Fernsehfilmen zu sehen und spielte die Titelrolle der Modesty Blaise im gleichnamigen Pilotfilm, welcher aber nicht als Fernsehserie verwirklicht wurde. Zuletzt hatte sie 2006 eine kleine Nebenrolle in Tony Scotts Science-Fiction-Film Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit.

Toni Berger
Aufgewachsen im Münchner Stadtteil Au, begann Toni Berger 1939 nach der Lehre in einer Gießerei mit dem Schauspielunterricht. Bereits als Kind hatte er seinen Freunden Puppentheaterstücke vorgespielt. Nach dem Kriegsdienst ging er 1945 mit dem damals noch genauso unbekannten Freund und Kollegen Gustl Bayrhammer ans Hoftheater Sigmaringen, wo er erste Berufserfahrungen sammelte. Durch seine Wandlungsfähigkeit und das Talent, Charakterrollen glaubhaft zu verkörpern, gelang es ihm, sich in der außerbayerischen Theaterszene einen Namen zu machen. Von 1966 bis 1972 spielte er im Nationaltheater von Mannheim und am Schillertheater in Berlin, außerdem in Bielefeld. In Sigmaringen trat er hin und wieder, insbesondere bei Personalengpässen im Musiktheater, auch als Bariton-Buffo in Operetten auf. 1972 holte ihn Kurt Meisel ans Münchner Residenztheater, unter anderem in der Rolle des Bürgermeisters in Der Hauptmann von Köpenick. In seiner ersten größeren Rolle übernahm er den „Illo“ von seinem verstorbenen Kollegen Hans Cossy im Wallenstein. Die Rolle seines Lebens fand er jedoch in dem bayerischen Volksstück Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben, in welchem er über tausendmal den Boandlkramer, den „Kerschgeist“-süchtigen bayerischen Tod, mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen verkörperte. Dadurch wurde er, der vor allem die klassischen Charakterrollen gespielt hatte, zum Grandseigneur des bayerischen Komödienspiels. 1984 spielte er in Peter Zadeks Inszenierung von Henrik Ibsens „Baumeister Solness“ den alten Brovik. Als Berger nach dem Tod von Gustl Bayrhammer einige von dessen Rollenpositionen übernahm, erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad weiter. Auch in Film und Fernsehen war Toni Berger bald ein gefragter Mann. Er spielte in etlichen bekannten Fernsehserien Gastrollen, beispielsweise in Tatort, Weißblaue Geschichten, Derrick, Meister Eder und sein Pumuckl und Der Bulle von Tölz. Einem großen Publikum ist Berger vor allem als Martin Binser in Irgendwie und Sowieso und als Komet in Zur Freiheit bekannt. In Forsthaus Falkenau verkörperte Berger den Mönch Pater Franz „Ignatius“ Lechner. Unzählige Male stand er zudem auf den Brettern des Komödienstadels, zuletzt in dem Stück Das Attenhamer Christkindl im Jahr 2003. 1997 war Toni Berger, der seinen Hauptwohnsitz wieder nach München verlegt hatte, auch an der Kleinen Komödie am Max II und 2001 in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen. Seine letzten Auftritte hatte er im Dezember 2004 mit der Ludwig-Thoma-Lesung Die Heilige Nacht und am 19. Januar 2005 in dem Liederabend Kein schöner Land von Franz Wittenbrink in den Münchner Kammerspielen. Toni Berger wurde auf dem Münchener Ostfriedhof (Grab-Nr.: 77-2-3) bestattet. (Wikipedia)

Peter Borgelt
Besetzung · Bekannt für Polizeiruf 110
Peter Borgelt wurde als Sohn einer Künstlerfamilie in Rostock geboren. Sein Vater Paul Borgelt war Schauspieler und seine Mutter Thea Krumreich Sängerin. Sie waren an verschiedenen Bühnen tätig. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann Borgelt zunächst eine Lehre als Bauarbeiter, dann wollte er Komponist werden und schrieb sich im Konservatorium in Kamenz ein. Während seiner Studienzeit wirkte er als Aushilfe am Kreistheater Burgstädt, fand plötzlich am Beruf des Schauspielers Gefallen und nahm privaten Schauspielunterricht, ehe er 1950 – nach bestandener Prüfung – ein Engagement am Burgstädter Theater an der Seite seines Vaters erhielt. Nach weiteren Bühnenstationen in Meiningen, Halberstadt, Magdeburg, Leipzig und Schwerin kam er 1967 an das Deutsche Theater Berlin. Der Charakterdarsteller gehörte dem dortigen Ensemble bis zu seinem Tod 1994 an. Das letzte Mal auf der Bühne sah man Borgelt in Der Turm von Hofmannsthal und Der Wald von Ostrowski. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Borgelt in der DDR-Musiksendung Klock 8, achtern Strom. Bekannt machte ihn die Rolle des ,Oberleutnant Fuchs’, ab Ende 1978 ,Hauptmann Fuchs’, und ab Folge 142 „Unter Brüdern“ als Kriminalhauptkommissar in der DDR-Krimi-Reihe Polizeiruf 110, in der er von 1971 bis 1991 in 84 Folgen spielte. Die Sendereihe wurde über die Grenzen der DDR bekannt. Borgelt war für seine überlegte und ruhige Art sowie seine sonore Stimme bekannt. Eine Zeitschrift nannte ihn den „ostdeutschen Maigret“ und verglich Borgelt mit Jean Gabin. In der DDR-Samstagabendsendung Klock 8, achtern Strom fungierte er einige Jahre als Gastgeber und verkörperte nebenbei den Matrosen Kuddeldaddelich. Ab 1985 war Peter Borgelt eine Zeitlang UNICEF-Botschafter der DDR. Am 18. März 1994 erlag er mit 66 Jahren einem Krebsleiden. Er ist auf dem Friedhof in Berlin-Karlshorst begraben. Borgelt war dreimal verheiratet, er hat zwei Söhne und eine Tochter. Der Journalist und Autor Hans Borgelt war ein Cousin von ihm.

Frank McGrath
Besetzung · Bekannt für Wagon Train
Benjamin Franklin McGrath (2. Februar 1903 – 13. Mai 1967) war ein US-amerikanischer Fernseh- und Filmschauspieler sowie Stuntman. Er verkörperte den komischen, optimistischen Koch mit dem weißen Bart, Charlie B. Wooster, in der Westernserie „Wagon Train“ fünf Staffeln lang auf NBC und anschließend drei Staffeln lang auf ABC. McGrath wirkte in allen 272 Episoden der acht Staffeln mit, die nur zwei Jahre vor seinem Tod endeten. Seine Figur Wooster sorgte somit für die Verpflegung und Gesellschaft der beiden fiktiven Trailmaster, Ward Bond als Seth Adams und John McIntire als Christopher „Chris“ Hale. McGrath wurde in Mound City im Holt County im äußersten Nordwesten Missouris geboren. Er heiratete Libby Quay Buschlen (1902–1978), die aus Ontario, Kanada, stammte. Er starb am 13. Mai 1967 im Alter von 64 Jahren an einem Herzinfarkt in Beverly Hills, Kalifornien, und wurde auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale beigesetzt. CLR

Tim Robbins
Besetzung · Bekannt für The Shawshank Redemption, Mystic River, Silo
Timothy „Tim“ Francis Robbins (* 16. Oktober 1958 in West Covina, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Aktivist und Musiker. Für seine schauspielerische Leistung in Mystic River wurde er mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Nach zahlreichen kleineren Auftritten im Fernsehen spielte Robbins 1986 eine Rolle in Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel, einem der erfolgreichsten Filme des Jahrzehnts. Den endgültigen Durchbruch schaffte er jedoch erst 1988 mit Annies Männer. In den frühen 1990ern war er unter anderem in den Filmen Cadillac Man mit Robin Williams, Jungle Fever von Spike Lee und Short Cuts von Robert Altman zu sehen. Altman besetzte ihn auch für die Titelrolle seiner Satire The Player, für die Robbins 1992 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes den Preis als bester Schauspieler und einen Golden Globe erhielt. Ein weiterer großer Erfolg gelang ihm mit dem Gefängnisdrama Die Verurteilten, das auf einem Stephen-King-Roman basiert und für sieben Oscars nominiert war. Neben seiner Karriere als Schauspieler war Robbins dreimal als Regisseur und Drehbuchautor tätig: 1992 drehte er Bob Roberts, 1995 das gefeierte Drama Dead Man Walking – Sein letzter Gang, das ihm eine Nominierung für den Regie-Oscar einbrachte. Susan Sarandon erhielt den Preis in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. 1999 inszenierte Tim Robbins Das schwankende Schiff (Cradle Will Rock). Für Clint Eastwoods Mystic River erhielt Robbins 2004 einen Oscar als bester Nebendarsteller. Im Oktober 2008 wurde Robbins mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame in der Kategorie Film geehrt. Quelle: Wikipedia

Michael Elphick
Besetzung · Bekannt für Crown Court
Michael John Elphick war ein englischer Schauspieler. In Großbritannien war er bekannt für seine markante, raue Stimme und seine Arbeit im britischen Fernsehen, insbesondere für seine Rollen als titelgebender Privatdetektiv in der ITV-Serie „Boon“ und später als Harry Slater in der BBC-Serie „EastEnders“. Elphick kämpfte mit einer öffentlichkeitswirksamen Alkoholsucht; auf dem Höhepunkt seiner Probleme gab er zu, täglich zwei Liter Spirituosen zu konsumieren, was zu seinem Tod durch einen Herzinfarkt im Jahr 2002 beitrug.

Cathy Downs
Cathy Downs (3. März 1924 – 8. Dezember 1976) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin. Geboren in Port Jefferson, New York, begann Downs ihre Filmkarriere mit einer kleinen Rolle in „Die Dolly-Schwestern“ (1945) und spielte im darauffolgenden Jahr die Titelrolle in „Meine geliebte Clementine“. Nach dem Erfolg dieses Films wirkte Downs in dem Gefängnisdrama „Für dich sterbe ich“ (1947), der Abbott-&-Costello-Komödie „Der Strick hängt hoch“ und mehreren Western mit. Anfang der 1950er-Jahre trat sie in Low-Budget-Filmen auf, darunter auch in Science-Fiction-Filmen. Ihr letzter Filmauftritt war „Missile to the Moon“ im Jahr 1958. In den 1960er-Jahren arbeitete sie sporadisch für das Fernsehen, war aber vor ihrem Tod in Los Angeles, Kalifornien, mehrere Jahre arbeitslos. Downs wurde für ihren Beitrag zum Fernsehen mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (6646 Hollywood Boulevard) geehrt.

Eddie Vedder
Edward Louis „Eddie“ Vedder (* 23. Dezember 1964 in Evanston, Illinois als Edward Louis Severson III) ist ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Gitarrist. Er ist der Frontmann der Rockband Pearl Jam. Von 1988 bis 1990 war Eddie Vedder Sänger in der südkalifornischen Grunge-Band Bad Radio. 1990 taten sich Stone Gossard (Rhythmusgitarre) und Jeff Ament (Bass) zusammen mit dem Ziel, eine neue Band zu gründen, nachdem sich die beiden Musiker entschieden hatten, nach dem Tod von Andrew Wood weiterhin Musik zu machen. Jack Irons (damaliger Schlagzeuger der Band Red Hot Chili Peppers) spielte die Aufnahmen, die als Stone Gossard Demos bekannt wurden, seinem Freund Vedder zu. Vedder, der zu diesem Zeitpunkt die Band Bad Radio verlassen hatte, nahm den Gesang für drei der bis dahin unfertigen Songs auf. So entstand das sogenannte Mamasan Tape, mit dem er in die Band aufgenommen wurde, aus der Pearl Jam wurde. In den darauf folgenden Jam-Sessions kristallisierte sich Vedder schnell als ideale Ergänzung zu Chris Cornell heraus und der Longplayer Temple of the Dog wurde aufgenommen. Nach diesem Projekt machten sich Stone Gossard, Jeff Ament, Mike McCready sowie Dave Krusen und Eddie Vedder durch viele Auftritte unter dem Namen „Mookie Blaylock“ als Live-Musiker einen Namen. Vedder wirkte auch 1990 bei der Tributband Temple of the Dog und dessen Album mit, welche Chris Cornell von Soundgarden anlässlich des Todes von Andy Wood gründete. Neben der Arbeit mit Pearl Jam hat Vedder mit verschiedenen anderen Musikern zusammengearbeitet und Songs aufgenommen, unter anderem mit Bad Religion, Fastbacks, Neil Finn, Neil Young, Jack Irons, Nusrat Fateh Ali Khan, Cat Power, R.E.M., Supersuckers, The Strokes, Mike Watt, Gary Heffern, Wellwater Conspiracy, C-Average, Zeke, Beck und The Who. Manchmal benutzt er die Pseudonyme „Wes C. Addle“ oder „Jerome Turner“. Vedder schrieb 2007 den Soundtrack für Sean Penns Verfilmung Into the Wild. Im April 2008 ging er auch erstmals als Solokünstler mit den Songs vom Soundtrack auf eine kurze Tour entlang der Westküste der USA. Im Mai 2011 erschien sein zweites Soloalbum Ukulele Songs, auf dem Vedders Gesang und Ukulelenspiel im Mittelpunkt stehen; bei zwei Duetten wirkten die befreundeten Musiker Glen Hansard und Cat Power mit.

Thomas Huber
Thomas Huber ist ein deutscher Extremkletterer. Viele Begehungen unternimmt er zusammen mit seinem Bruder Alexander als Huberbuam. Thomas Huber ist der älteste Sohn von drei Geschwistern von Thomas Huber senior, früherer Bankangestellter. Als passionierter Bergwanderer nahm Huber sen. schon früh seine Kinder Thomas und Alexander auf Bergtouren mit und vermittelte ihnen auf diese Weise seine eigene Begeisterung. Huber sen. absolvierte noch im Alter von 70 Jahren Klettertouren bis zum sechsten Schwierigkeitsgrad. Nach dem Abitur 1987 und dem Wehrdienst bei der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall begann Thomas Huber 1992 ein Sportstudium an der Technischen Universität München. Im selben Jahr schloss er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer erfolgreich ab. 1996 brach er sein Studium ab, um fortan seinem bisherigen Hobby, der Extremkletterei, professionell nachzugehen. Als Motiv hierfür nannte Huber seine ständige Suche nach „der absoluten Grenze, zwischen Leben und Tod“. Auf diesem Gebiet machten sich Thomas Huber und sein jüngerer Bruder Alexander schnell einen Namen. Als Huberbuam – einem Spitznamen aus Kindertagen, den sie wieder aufgriffen – bildeten sie häufig eine gemeinsame Seilschaft. Beide verbindet auch ein gemeinsames Engagement für verschiedene wohltätige Organisationen. Nachdem 2007 der Dokumentarfilm Am Limit im Fernsehen gezeigt wurde, sind die Huber-Brüder auch einer breiten Öffentlichkeit bekanntgeworden, u. a. mit ihrer besonderen Leidenschaft, dem sogenannten Speedklettern.

Dee Pollock
Dee Pollock wurde am 24. September 1937 in Alhambra, Kalifornien, USA, geboren. Er war Schauspieler und Produzent und bekannt für Filme wie „Kellys Helden“ (1970), „Der verrückte Bus“ (1957) und „Outer Limits – Die Außerirdischen“ (1963). Er starb am 27. Dezember 2005 in Chico, Kalifornien. 1989 zog Pollock von Südkalifornien nach Chico, um sich um seine Mutter zu kümmern. In seinen späteren Jahren gab er die Schauspielerei auf und widmete sich einer hinduistischen Religion, die auf dem Babaji basiert, einer antiken Figur, die als Yogi-Christus des modernen Indiens verehrt wird. Pollock reiste oft nach Kauai, um sich mit einer Gruppe von Babaji-Anhängern auszutauschen, und genoss in diesem spirituellen Orden so hohes Ansehen, dass der Dalai Lama in Tibet von seinem Tod erfuhr und um Gebete für ihn bat. Sein Leichnam wurde auf Kauai eingeäschert und seine Asche in einem Fluss auf der Insel verstreut.

Janis Paige
Janis Paige ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die in den 1940er- und 1950er-Jahren vor allem in musikalischen Komödien bekannt wurde. Janis Paige fiel bereits als Kind durch ihre gute Gesangsstimme auf. Deshalb wollte ihre Mutter sie zur Opernsängerin ausbilden lassen. Doch Paige zeigte mehr Neigung zum Showbusiness. Sie zog nach Los Angeles, änderte ihren Namen und bekam während des Zweiten Weltkrieges ein Engagement als Sängerin in der Hollywood Canteen, einem von den Filmstudios finanzierten Unterhaltungslokal für Soldaten. Dort wurde sie von MGM entdeckt und unter Vertrag genommen, jedoch nur in einer kleinen Rolle in dem Esther-Williams-Film Badende Venus (1944) eingesetzt. Nach einem Jahr wechselte Janis Paige zu Warner Bros., wo sie mit wenig Erfolg in zweitrangigen Filmen meist die lebenslustige Freundin der Hauptdarstellerin zu geben hatte. Ihre beste Chance auf Starruhm war 1948 die Hauptrolle in der Musikkomödie Zaubernächte in Rio. Der Film erlangte jedoch in erster Linie als Filmdebüt von Doris Day Bedeutung. Mehr Erfolg hatte Janis Paige im folgenden Jahr als scharfzüngige Reporterin in der Krimikomödie Eines Morgens in der Hopkins-Street. Der große Durchbruch blieb weiterhin aus, Warner erneuerte den auslaufenden Vertrag nicht. Janis Paige tourte daraufhin durch Nachtclubs in Europa und Nordamerika und trat in verschiedenen TV-Shows auf, unter anderem 1955 in einer kurzlebigen eigenen Personalityshow: It's Always Jan. Am Broadway hatte sie 1951 einen großen Erfolg in der Krimikomödie Remains to Be Seen, an der Seite des früheren Kinderstars Jackie Cooper. Schließlich schaffte sie 1954 mit der Hauptrolle in dem Musical The Pajama Game endlich zumindest auf der Bühne den Durchbruch zum Star. Als Janis Paiges früherer Arbeitgeber Warner Bros. 1957 das Stück verfilmte (Picknick im Pyjama), wurde fast die gesamte Bühnenbesetzung übernommen, Janis Paige jedoch durch Doris Day ersetzt. Im gleichen Jahr hatte sie aber für MGM in der Verfilmung des Musicals Seidenstrümpfe an der Seite von Fred Astaire und Cyd Charisse ihren bis heute bekanntesten Leinwandauftritt, und 1960 war sie neben ihrer alten Rivalin Doris Day in der Komödie Meisterschaft im Seitensprung zu sehen. In den folgenden Jahren hatte Janis Paige kaum noch Leinwandauftritte, spielte jedoch bis in das neue Jahrhundert mehr als 60 Fernsehrollen. Unter anderem spielte sie 1972 neben Peter Falk in der Columbo-Folge Ein Denkmal für die Ewigkeit die schillernde Exfrau des Mordopfers, und war in 15 Episoden der Serie Trapper John, M.D. als Catherine Hackett zu sehen. Von 1990 bis 1993 spielte sie die Hauptrolle der Minx Lockridge in der Serie California Clan. Paige besitzt seit 1960 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Von 1962 bis zu seinem Tod im Jahr 1976 war sie in dritter Ehe mit dem Songschreiber Ray Gilbert (1912–1976), der den Text für den beliebten Disney-Song Zip-a-Dee-Doo-Dah schrieb, verheiratet. 2017 schrieb sie im Angesicht der MeToo-Debatte einen Gastbeitrag im Hollywood Reporter, dass sie als 22-jährige Jungschauspielerin von dem Unternehmer Alfred Bloomingdale beinahe vergewaltigt worden sei. (Quelle: Wikipedia)
Rinaldo Talamonti
Rinaldo Talamonti ist ein italienischer Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent, der für seine umfangreiche Arbeit in deutschsprachigen Film- und Fernsehproduktionen über mehr als vier Jahrzehnte bekannt ist. Seinen ersten großen Erfolg feierte er in den 1970er-Jahren mit Rollen in Filmen wie „Zwei im 7. Himmel“ (1974) und „Zwei Teufelskerle auf dem Weg ins Kloster“ (1975). Weitere Bekanntheit erlangte er durch wiederkehrende Auftritte in der beliebten österreichischen Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee“ Anfang der 1990er-Jahre. Später erweiterte Talamonti sein Tätigkeitsfeld um das Schreiben und die Produktion von Drehbüchern und wirkte unter anderem an dem Film „The Broken Crown“ (2014) mit, in dem er auch selbst mitspielte. Er war bis zu ihrem Tod im Jahr 2021 mit Roswitha Talamonti verheiratet; aus der Ehe ging ein Kind hervor.