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The Weight – Im Goldrausch
2026
Oregon 1933: Nach dem Tod seiner Frau wird Samuel Murphy (Ethan Hawke) von seiner Tochter getrennt und landet in einem Arbeitslager. Um das Sorgerecht zurückzuerlangen, lässt Murphy sich auf einen riskanten Deal mit dem skrupellosen Lageraufseher Clancy (Russell Crowe) ein: Man stellt ihm eine vorzeitige Entlassung in Aussicht, wenn er sich im Gegenzug einer Gruppe Schmuggler bei einem Goldtransport durch die unbarmherzige Wildnis anschließt. Doch abgesehen von den Gefahren, die auf dem unwegsamen Terrain lauern, wird das Unterfangen auch durch Misstrauen und Verrat in den eigenen Reihen sabotiert. Je näher die Gruppe ihrem Ziel kommt, desto mehr zweifelt Murphy an dem Preis, den er für seine Freiheit und das Wiedersehen mit seinem Kind zahlen muss.

Letitia Wright
Besetzung · Bekannt für Black Panther: Wakanda Forever, Black Panther, Sing - Die Show deines Lebens
Letitia Michelle Wright (* 31. Oktober 1993 in Georgetown) ist eine guyanisch-britische Schauspielerin. Seit 2011 ist sie als Schauspielerin aktiv und trat zunächst vor allem in britischen TV-Produktionen auf. Aufmerksamkeit erlangte sie im Jahr 2012 für ihre Darstellung der Aisha in My Brother the Devil. Dieser Rolle verdankte sie vom Screen International-Magazin zu den Stars von Morgen aufgenommen zu werden. 2015 übernahm Wright eine Nebenrolle im Film Urban Hymn. Des Weiteren übernahm sie Fernsehrollen in Cucumber und Doctor Who. 2016 war sie als Renie in der zweiten Staffel von Humans zu sehen. 2017 war sie in einer Episode der Science-Fiction-Serie Black Mirror zu sehen. Für ihre Darstellung wurde sie 2018 als Beste Nebendarstellerin in einer Miniserie oder Fernsehfilm bei der Primetime-Emmy-Verleihung 2018 nominiert. 2018 erschien erstmals der MCU-Film Black Panther, in dem sie die Rolle der Shuri übernahm. Zudem stehen Nebenrollen in The Commuter, Ready Player One, und erneut als Shuri, in Avengers: Infinity War an. Quelle: Wikipedia

Robin Wright
Besetzung · Bekannt für Das Gift der Seele, House of Cards, Die Braut des Prinzen
Robin Virginia Gayle Wright (* 8. April 1966 in Dallas, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Golden-Globe-Preisträgerin. Nach ihrem Schulabschluss wollte sie Schauspielerin werden. Ihr Debüt gab sie 1983 in der Pilotfolge der Fernsehserie The Yellow Rose. Einem größeren Publikum bekannt wurde sie mit der Darstellung der Kelly Capwell in der Seifenoper California Clan, in der sie von 1984 bis 1988 mitwirkte. Die Rolle brachte ihr drei Emmy-Nominierungen ein. Parallel zu ihrer Arbeit fürs Fernsehen versuchte Wright, im Filmgeschäft Fuß zu fassen. Ihre erste Hauptrolle erhielt sie in Rob Reiners Kinofilm Die Braut des Prinzen (1987) mit Peter Falk und Billy Crystal. Danach spielte sie an der Seite von Jason Patric in dem Drama Denial (1990) eine junge Frau, die versucht, ihre schwierige Vergangenheit hinter sich lassen. Im selben Jahr erschien der Thriller Im Vorhof der Hölle, in dem sie erstmals mit Sean Penn sowie mit Ed Harris und Gary Oldman vor der Kamera stand. In dem Drama Die Playboys (1992) mit Aidan Quinn spielte sie eine junge Irin, die in den 1950ern ein uneheliches Kind zur Welt bringt und damit für einen Skandal in ihrem Dorf sorgt. Ihren internationalen Durchbruch als Schauspielerin hatte Wright schließlich an der Seite von Tom Hanks mit der Figur Jenny Curran in dem 1994 gedrehten Kassenschlager Forrest Gump. Die Rolle brachte ihr eine Golden-Globe-Nominierung ein. Als Nächstes spielte Wright unter der Regie von Sean Penn in dem Drama Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995) eine Nebenrolle an der Seite von Jack Nicholson und Anjelica Huston. 1996 spielte sie die Titelrolle in dem Drama Moll Flanders, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Daniel Defoe aus dem Jahr 1722; die männliche Hauptrolle spielte Morgan Freeman. Für ihre Darstellung wurde sie bei den Satellite Awards 1997 als beste Hauptdarstellerin nominiert. Schließlich war sie noch mit Kevin Costner in dem Überraschungserfolg Message in a Bottle (1999) und mit Michelle Pfeiffer in Weißer Oleander (2002) zu sehen. Im Jahr 2007 spielte sie in dem computeranimierten Fantasyfilm Beowulf von Robert Zemeckis neben Anthony Hopkins und Angelina Jolie. 2008 drehte sie mit Robert De Niro die Komödie Inside Hollywood. 2013 spielte Wright sich selbst in dem teilweise computeranimierten Film The Congress von Ari Folman. Ein Jahr später gewann sie für ihre Darstellung als Ehefrau des Politikers Frank Underwood (Kevin Spacey) in dem TV-Seriendrama House of Cards den Golden Globe als beste Serien-Hauptdarstellerin. Bei House of Cards führte Wright 2014/2015 auch zum ersten Mal Regie, insgesamt bei zehn Folgen. Für Blade Runner 2049, die Fortsetzung von Blade Runner aus dem Jahr 1982, wurde Wright für eine Nebenrolle engagiert.

Bonnie Wright
Besetzung · Bekannt für The Philosophers - Wer überlebt?, Harry Potter und der Halbblutprinz, Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Ihre Eltern sind Sheila Teague und Gary Wright. Sie hat einen älteren Bruder namens Lewis. Nachdem sie in der Verfilmung des ersten Harry-Potter-Bandes nicht viel mehr als eine Komparsenrolle hatte, wurde ihr Charakter in Harry Potter und die Kammer des Schreckens der Handlung im Buch entsprechend stark ausgebaut, im nächsten Film aber wieder auf eine Komparsenrolle reduziert. In Harry Potter und der Feuerkelch war sie wiederum stark präsent. Wright setzte ihre Rolle in Harry Potter und der Orden des Phönix fort. Als Vorbereitung für die Kampfszenen in diesem Film absolvierte Wright ein Stunttraining. Im sechsten Buch Harry Potter und der Halbblutprinz wurden Harry Potter und Ginny Weasley ein Paar, was auch im gleichnamigen Film umgesetzt wurde. Dadurch wurde ihre Rolle wieder zu einer der wichtigsten. Wright drehte ab Juli 2011 The Philosophers – Wer überlebt? unter anderem mit Harry-Potter-Co-Star Freddie Stroma. Der Film erschien 2013. In der deutschen Sprachversion der Harry-Potter-Filme wird sie von Sabrina Tafelmeier (nur Harry Potter und der Stein der Weisen) und Marcia von Rebay synchronisiert Nach den Dreharbeiten zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes begann Wright am London College of Communication ein Studium im Bereich Film- und Fernsehproduktion, das sie 2012 mit einem Bachelor of Arts abschloss. Ab 2009 war Bonnie Francesca Wright mit dem Schauspielkollegen Jamie Campbell Bower liiert und ab April 2011 mit ihm verlobt. Ende Juni 2012 trennte sich das Paar

Jenny Wright
Jennifer G. Wright (* 23. März 1962) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihr Filmdebüt gab sie 1982 in der Rolle der Cushie in „Garp und wie er die Welt sah“. Im selben Jahr war sie in Pink Floyds „The Wall“ als Groupie zu sehen. Wright spielte außerdem Eileen in „The Wild Life“ und Felicia in „St. Elmo’s Fire“. Sie spielte 1986 an der Seite von Anthony Michael Hall in dem Thriller „Out of Bounds“, 1987 mit Adrian Pasdar als Mae in dem Kult-Horrorklassiker „Near Dark“ und 1988 neben Ilan Mitchell-Smith in dem Drama „The Chocolate War“. 1989 hatte Wright eine Hauptrolle in „I, Madman“ und kleinere Rollen in den Filmen „Young Guns II“ und „Der Rasenmähermann“.

Sarah Wright
Sarah war schon als Kind in lokalen Theatergruppen aktiv und begann mit 14 Jahren als Model zu arbeiten. Ihr großer Durchbruch gelang ihr, als sie 1999 von den Organisatoren des Mossimo-Modelwettbewerbs entdeckt wurde. Sie besuchte die LeGrande Elementary School und die Hart County High School, bevor sie nach Louisville zog, um dort ihren Schulabschluss zu machen. Sarah spielte die Rolle der Paige Chase in der Sitcom „Quintuplets“. In der ersten Staffel der Sitcom „The Loop“ war sie als Lizzy zu sehen. Außerdem hatte sie einen Gastauftritt in der elften Staffel der CW-Serie „Eine himmlische Familie“ als Jane, die beste Freundin von Andrea Morris' Figur Margaret. Im Film „Verliebt in die Braut“ (2008) spielte sie Sarah Mason, eine der Frauen, mit denen Patrick Dempseys Figur einen One-Night-Stand hat. 2011 übernahm Wright eine wiederkehrende Rolle in der CBS-Comedyserie „Mad Love“ und hatte eine kleine Nebenrolle als Millicent Gergich in der NBC-Serie „Parks and Recreation“. [1] 2014 spielte sie neben Casey Wilson und Ken Marino in der kurzlebigen NBC-Sitcom „Marry Me“. Gemeinsam mit ihrer Schauspielkollegin Teresa Palmer gründete sie die Eltern-Website „Your Zen Mama“.

Richard Cordery
Besetzung · Bekannt für About Time
Richard Cordery ist Schauspieler. Zu seinen Fernsehrollen zählen Auftritte als Staatsanwalt in „Rumpole of the Bailey“ (Staffel 5, Folge 6 – 1988), als Dennis Dodds in „Doc Martin“, als George Collier in „Whitechapel“ und als Sir Sampson Wright in „Garrow’s Law“. 2004 spielte er Dr. John Cole in der „Midsomer Murders“-Folge „Die Strohfrau“[2], 2010 Morris Bingham in „Die maßgeschneiderten Morde“ und Atticus Bradley in „Die Morde von Kopenhagen“ (Staffel 16, Folge 5, 2014). Im Film „Les Misérables“ (2012) verkörperte er den Herzog von Raguse. Im Film „About Time“ (2013) spielte Cordery Onkel Desmond, den liebenswerten, aber geistig behinderten Onkel des Protagonisten Tim. In der fünften Staffel von The Crown verkörperte Cordery Marmaduke Hussey, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der BBC von 1986 bis 1996.

Alice Lowe
Besetzung · Bekannt für Garth Marenghi's Darkplace
Eine englische Schauspielerin und Autorin, vorwiegend im Comedy-Genre. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen in der Garth-Marenghi-Serie und als Hauptdarstellerin und Co-Autorin des Films „Sightseers“ (2012). Sie schrieb, inszenierte und spielte die Hauptrolle in der schwarzen Komödie „Prevenge“ (2016), während sie selbst schwanger war. Lowe wurde in Coventry in den West Midlands, England, geboren. Sie besuchte die Kenilworth School und absolvierte ihr Studium der Klassischen Philologie am King’s College in Cambridge. Während ihres Studiums engagierte sie sich im Theater und in der Comedy. Lowe begann ihre Karriere in surrealen experimentellen Theaterstücken wie „City Haunts“, „Snowbound“ und „Progress in Flying Machine“, die sie gemeinsam mit Kollegen wie Robert Webb und David Mitchell entwickelte und aufführte. Lowe arbeitete unter der Regie von Paul King, der sie später auch in „The Mighty Boosh“ und „Garth Marenghi’s Darkplace“ inszenierte. Sie spielte in Garth Marenghis „Fright Knight“ an der Seite ihrer Cambridge-Kommilitonen Richard Ayoade und Matt Holness. Die beiden wurden 2000 beim Edinburgh Fringe Festival für den Perrier Award nominiert. 2001 gewann sie beim Edinburgh Festival Fringe einen Preis für ihre Leistung in der Fortsetzung von „Fright Knight“, Garth Marenghis „Netherhead“. Zu ihren Fernsehrollen zählen Auftritte in der Channel-4-Horrorkomödie „Garth Marenghi's Darkplace“, als Beth in der BBC-Comedyserie „My Life in Film“, als David Bowie in der BBC-Serie „Snuff Box“ sowie eine wiederkehrende Rolle in Rob Brydons „Annually Retentive“. Sie war Teil der rein weiblichen Comedy-Show „Beehive“ mit Sarah Kendall, Barunka O'Shaughnessy und Clare Thomson, die auf E4 ausgestrahlt wurde, und gehörte in der zweiten, dritten und fünften Staffel zur Stammbesetzung der CBBC-Sendung „Horrible Histories“. Ihr BBC-Three-Pilotfilm „LifeSpam: My Child Is French“ wurde 2009 ausgestrahlt, und sie war Co-Autorin und Hauptdarstellerin der Channel-4-Serie „Orcadia“. Im Februar 2010 wirkte sie in der Pilotfolge der Sketch-Show „Missing Scene“ mit und war am Drehbuch-Editing beteiligt. Sie hatte außerdem Gastauftritte als Monkey in der „The Mighty Boosh“-Folge „The Priest and the Beast“, als Patricia in der „The IT Crowd“-Folge „Fifty-Fifty“, als Anwältin in der „Black Books“-Folge „Travel Writer“, als Madonna in einer Folge von „Star Stories“ (Channel 4) sowie in Episoden von „Little Britain“, „Come Fly with Me“, „Ruddy Hell! It's Harry and Paul“, „Beautiful People“ und „This is Jinsy“. Sie war im Musikvideo zu „Bastardo“ von Charlotte Hatherley zu sehen, bei dem Edgar Wright Regie führte.

Adeel Akhtar
Akhtar ist bekannt für seine Rolle als tollpatschiger muslimischer Extremist Faisal in Chris Morris’ Film „Four Lions“. Zu seinen weiteren komödiantischen Auftritten zählen Gupta in „The Angelos Epithemiou Show“, Maroush in „Der Diktator“ und Smee in „Joe Wright und Pan“. Auch für seine dramatischen Leistungen wurde Akhtar gefeiert: 2015 erhielt er eine BAFTA-Nominierung als Bester Nebendarsteller für seine Rolle als Wilson Wilson in der Channel-4-Serie „Utopia“ (2014). Er spielte den Ladenbesitzer Ahmed an der Seite von Toby Jones in der BBC-Miniserie „Capital“ und den Detective Sergeant Ira King in der BBC-Serie „River“. In seiner Rezension zu „River“ im Daily Telegraph schrieb Michael Hogan: „Diese Serie wurde von Abi Morgan wunderschön geschrieben, stilvoll inszeniert und vor allem hervorragend gespielt. Auch die ruhigeren, weniger auffälligen Nebendarsteller glänzten. Nicht nur die altbekannten Gesichter […], sondern auch neue: Adeel Akhtar als Rivers unendlich geduldiger Begleiter und Georgina Rich als seine Psychiaterin.“ 2016 spielte Akhtar die Rolle des Shahzad in dem BBC-Fernsehfilm „Murdered by My Father“. Für diese Rolle gewann er 2017 den BAFTA-Preis als bester Hauptdarsteller – als erster nicht-weißer Schauspieler überhaupt. Er war außerdem als Rob Singhal in der gefeierten BBC-Miniserie zu sehen, die auf John le Carrés Roman „The Night Manager“ basiert. Im Herbst 2016 wurde Adeel Schirmherr des Half Moon Theatre.

Simon Pegg
Besetzung · Bekannt für Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los, Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins, Star Trek
Simon Pegg (* 14. Februar 1970 in Gloucester, Gloucestershire als Simon John Beckingham) ist ein britischer Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor. Die Serie Spaced, die Horrorkomödie Shaun of the Dead und die Actionpersiflage Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis zählen zu Peggs bekanntesten Arbeiten. In diesen drei Produktionen war er sowohl Hauptdarsteller als auch Drehbuchautor. Des Weiteren ist er neben Tom Cruise in den Actionfilmen Mission: Impossible III, Mission: Impossible – Phantom Protokoll, Mission: Impossible – Rogue Nation und Mission: Impossible – Fallout zu sehen und spielt im elften, zwölften und dreizehnten Film der Star-Trek-Reihe Scotty. Pegg lieferte außerdem die Vorlage für die Figur Wee Hughie der Comicserie The Boys des Autors Garth Ennis. Pegg schrieb gemeinsam mit Edgar Wright das Drehbuch der Science-Fiction-Komödie The World’s End, die 2013 den Abschluss der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie bildete.

Nick Frost
Besetzung · Bekannt für Finding Harry - Die Kunst hinter der Magie, Shaun of the Dead, Harry Potter
Nicholas John „Nick“ Frost (* 28. März 1972 in Dagenham, Greater London) ist ein britischer Schauspieler und Drehbuchautor. Frost ist vor allem für seine Zusammenarbeit mit Regisseur Edgar Wright und dem Schauspieler Simon Pegg bekannt. Erste Erfolge feierte er in seiner Rolle als Mike in der britischen Fernsehserie Spaced. Im Jahr 2002 schrieb und realisierte Nick Frost die Fernsehserie Danger! 50.000 Volts! 2004 spielte er an der Seite von Simon Pegg seine erste große Kinorolle in dem Film Shaun of the Dead. Für diese Rolle wurde Frost bei den British Independent Film Awards mit einer Nominierung als „Bester Newcomer“ bedacht. Nach einigen weiteren Fernsehrollen spielte Frost seine nächste Kinorolle in der Komödie Kinky Boots – Man(n) trägt Stiefel. Im Jahr 2006 übernahm Frost den Commander Henderson in der Comedy-Show Hyperdrive. Zu seinen weiteren Drehbucharbeiten gehören unter anderem Simon’s Cam. Im Jahr 2007 übernahm er eine Hauptrolle in der britischen Komödie Hot Fuzz, wo er erneut an der Seite von Pegg auftrat. Auch in der Science-Fiction-Komödie Paul – Ein Alien auf der Flucht aus dem Jahr 2011 traten Frost und Pegg gemeinsam auf. 2013 trat er mit Pegg in Edgar Wrights Science-Fiction-Film The World’s End auf, der die Blood-and-Ice-Cream-Trilogie abschloss. In Steven Spielbergs und Peter Jacksons Animationsfilm Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn übernahm Frost die Rolle des trotteligen Polizisten Schulze. Die Rolle von dessen Kompagnon Schultze wurde von Simon Pegg gespielt.

Larry Manetti
Besetzung · Bekannt für Magnum, Renegade - Gnadenlose Jagd
Larry Manetti (* 23. Juli 1947 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine Rolle des Orville „Rick“ Wright in der Fernsehserie Magnum bekannt ist. Manetti wuchs in Chicago auf, wo er auch Schauspiel studierte. Er ist verheiratet mit der Schauspielerin Nancy DeCarl und hat einen Sohn namens Lorenzo. Er spricht sehr gut Italienisch und war ein Pflegesohn von Frank Sinatra. Manettis erster Fernsehauftritt war die Rolle eines Polizisten in Jack Webbs Serie The Chase (1974). Danach spielte er den Piloten Bobby Boyle in der Serie Pazifikgeschwader 214. Im Jahr 1979 spielte er in der kurzlebigen Serie The Duke. Im nächsten Jahr übernahm er in der neuen Fernsehserie Magnum die Rolle des Orville „Rick“ Wright, die ihm weltweite Bekanntheit einbrachte. Manetti ist ein Halbbruder des Schauspielers Robert Conrad, mit dem er zusammen in Pazifikgeschwader 214 spielte.

Sophie Lowe
Besetzung · Bekannt für The Philosophers - Wer überlebt?
Sophie Lowe ist eine australische Schauspielerin. Sophie Lowe wurde im Juni 1990 in der englischen Großstadt Sheffield geboren. Sie zog im Alter von zehn Jahren mit ihren Eltern Ian und Anne Lowe nach Australien. Dort versuchte sie sich zunächst als Model, wechselte dann aber zur Schauspielerei. Sie besuchte das McDonald College in Sydney. Nach Rollen in Kurzfilmen und Gastrollen in Fernsehserien gab sie 2009 ihr Spielfilmdebüt in dem Filmdrama Beautiful Kate. Die Titelrolle der Kate, die von ihrem Bruder sexuell angezogen wird, brachte ihr nationale Bekanntheit und 2009 eine AFI-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin ein. Ebenfalls 2009 spielte sie die Nebenrolle der Katrina in dem Film Blessed neben Miranda Otto und Frances O’Connor. 2010 spielte Lowe an der Seite von Tabrett Bethell und Andy Whitfield in dem Thriller The Clinic, neben Xavier Samuel in dem Horrorfilm Road Train und in dem Thriller Blame mit. Letzterer, der unter anderem bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, beim Toronto- und beim Chicago International Film Festival gezeigt wurde, handelt von fünf Jugendlichen, die dem Musiklehrer Bernard die Schuld am Selbstmord ihrer Freundin geben und ihn dafür ermorden wollen. In der preisgekrönten Miniserie The Slap – Nur eine Ohrfeige, die auf dem im Original gleichnamigen Roman von Christos Tsiolkas aus dem Jahr 2008 basiert, übernahm sie als Connie eine weitere Hauptrolle. Anschließend spielte sie neben Naomi Watts und Robin Wright in dem australisch-französischen Film Tage am Strand, der beim Sundance Film Festival 2013 Premiere hatte, die Rolle der Hannah. Im selben Jahr war sie neben Rhys Wakefield in dem Kurzfilm A Man Walks Into a Bar zu sehen, für den beide auch das Drehbuch schrieben und bei dem sie zudem die Regie übernahmen. Beim Neuchâtel International Fantastic Film Festival 2013 feierte der Science-Fiction-Film The Philosophers – Wer überlebt? mit Lowe in der Rolle der Petra Premiere. Weitere Rollen in dem Film spielten Maia Mitchell, Bonnie Wright, James D’Arcy und Katie Findlay. In dem Once-Upon-a-Time-Ableger Once Upon a Time in Wonderland spielte Lowe von 2013 bis 2014 in 13 Episoden die Hauptrolle der Alice. Kurz nach dessen Einstellung wurde sie für The Returned, einer Adaption der gleichnamigen französischen Fernsehserie, gecastet, die im März 2015 bei A&E Premiere hatte.

John McIntire
Besetzung · Bekannt für Wagon Train, Psycho, Bernard & Bianca - Die Mäusepolizei
John Herrick McIntire (27. Juni 1907 – 30. Januar 1991) war ein US-amerikanischer Charakterdarsteller, der in 65 Kinofilmen und zahlreichen Fernsehserien mitwirkte. Bekannt wurde McIntire vor allem dadurch, dass er nach dem plötzlichen Tod von Ward Bond im November 1960 dessen Rolle als Star der NBC-Serie „Wagon Train“ übernahm. Von Anfang 1961 bis zum Serienende 1965 verkörperte er Christopher Hale, den Anführer des Trecks (und Nachfolger von Bonds Figur Seth Adams). Nach dem Tod von Charles Bickford im Jahr 1967 übernahm er außerdem die Rolle des Ranchbesitzers Clay Grainger (Bruder von Bickfords Figur) in der NBC-Serie „The Virginian“ für vier Staffeln. McIntire starb am 30. Januar 1991 im Alter von 83 Jahren in Pasadena im Los Angeles County an Lungenemphysem und Lungenkrebs. Neben Nolan hinterließ er auch seine Tochter Holly McIntire-Wright und seinen Enkel Luke Wright. McIntires und Nolans Sohn, der Schauspieler und Musiker Tim McIntire, war bereits vor seinen Eltern verstorben; er starb 1986 an Herzproblemen.

Kal Penn
Besetzung · Bekannt für Independent Lens, Smile - Siehst du es auch?, Dr. House
Kalpen Suresh Modi (* 23. April 1977) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Autor, Komiker und ehemaliger Mitarbeiter des Weißen Hauses unter Präsident Obama. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Kumar Patel in der „Harold & Kumar“-Filmreihe. Weitere bekannte Rollen spielte er als Lawrence Kutner in der Fernsehserie „Dr. House“, als Mitarbeiter des Weißen Hauses, Seth Wright, in „Designated Survivor“, als Kevin in „How I Met Your Mother“ und als Nikhil Ganguli in dem Film „The Namesake“ (2006). Anfang 2009 wurde Penn die Position des stellvertretenden Direktors des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und intergouvernementale Angelegenheiten im Weißen Haus angeboten, die er annahm. Dies führte dazu, dass seine Figur Lawrence Kutner aus der Serie „Dr. House“ herausgeschrieben wurde. 2020 veröffentlichte Penn seine Memoiren mit dem Titel „You Can't Be Serious“. Im Zuge der Promotion für sein Buch gab er seine Verlobung mit seinem langjährigen Partner Josh bekannt.

Richard Carlson
Richard Carlson (* 29. April 1912 in Albert Lea, Minnesota; † 21. November 1977 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nachdem er in Minnesota Schauspiel studiert und unterrichtet hatte, begann er in den 1930ern beim Broadway aufzutreten. 1938 bekam er seine erste Filmrolle im Film The Young in Heart. Er arbeitete als freier Schauspieler, der in vielen verschiedenen Filmstudios auftrat und zog 1939 nach Kalifornien. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Carlson meistens in Dramen oder Komödien zu sehen, unter anderem an der Seite von Bette Davis und Teresa Wright in William Wylers Filmdrama Die kleinen Füchse aus dem Jahr 1941. Ähnlich wie viele Schauspieler diente Carlson im Zweiten Weltkrieg und unterbrach dafür seine Karriere als Schauspieler. Nachdem er zurückgekehrt war, war es für Carlson schwieriger neue Rollen zu finden. 1948 erhielt er Rollen den Filmen Hinter verschlossenen Türen und The Amazing Mr. X. Dennoch ebbte seine Karriere in Hollywood langsam ab. 1950 erhielt er die Hauptrolle im Film König Salomons Diamanten und begann, seine Karriere wieder aufzubauen. Er fand Arbeit in den kürzlich aufgetauchten Science-Fiction- und Horror B-Movies in den 1950er-Jahren. Er trat in zahlreichen Horror- und Science-Fiction-Filmen auf, darunter in drei 3-D-Filmen: The Maze und Gefahr aus dem Weltall mit Barbara Rush, Der Schrecken vom Amazonas mit Julie Adams und The Magnetic Monster. Die 1950er stellten sich als arbeitsreichste Zeit für Carlson heraus. Neben seiner Filmarbeit trat er nun auch in Fernsehserien fort, beispielsweise in Led Three Lives; weitere Filme waren Ein Leben im Rausch und Der Turm der schreienden Frauen. Für einige Filme und Fernsehserien war er zwischen 1954 und 1966 auch als Regisseur aktiv. Seine letzte Rolle spielte Carlson im Jahr 1975 in der US-Fernsehserie Mobile One.
Ellen Lancaster
Ellen Lancaster ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt hat. Sie spielte 1994 in Zwei Millionen Dollar Trinkgeld (It Could Happen to You) die Rolle einer Fernsehreporterin. Weitere Filmauftritte hatte sie in Davor und danach (Before and After, 1996) als Panos’ Assistentin und in Die Frau des Astronauten (The Astronaut’s Wife, 1999) als „Dried Up Socialite“. Auch im Fernsehen war Lancaster aktiv. Sie trat in mehreren Episoden von Law & Order (1994–2022) auf, wo sie verschiedene Rollen verkörperte, darunter Dr. Eva Wright und Lois Garey. Zudem spielte sie in Law & Order: Special Victims Unit (2002–2003) und Law & Order: Criminal Intent (2004) mit. In der Serie Ed – Der Bowling-Anwalt (2002) übernahm sie die Rolle von Sherry Walters.

David Shae
David Shae ist ein Schauspieler aus Rhode Island, der derzeit in Atlanta, Georgia, lebt. Seine ersten Schauspielerfahrungen sammelte er in der High School mit seiner Sketchgruppe „The Blueberry Johnsons“. Gemeinsam mit seinen besten Freunden schrieb und inszenierte er Sketche im Stil von „Saturday Night Live“ und tourte damit durch die Clubszene von Providence, Rhode Island. Von dort zog David nach Los Angeles, um seine Schauspielkarriere voranzutreiben. Er wurde an der University of Southern California angenommen und wohnte im Studentenwohnheim der Delta Chi-Bruderschaft. Tagsüber absolvierte er sein Studium, abends besuchte er Schauspielkurse. Zu seinen Mentorinnen zählten unter anderem Janet Alhanti, Margie Haber und Ivana Chubbuck. Dank ihrer Ausbildung erhielt er viele kleinere Rollen in Independent-Produktionen. Doch erst nach seinem Umzug in den Süden der USA nahm Davids Karriere richtig Fahrt auf. Seine erste große Fernsehproduktion war eine Folge von „House of Cards“, in der er Buha, den Pressesprecher von Joel Kinnaman, spielte. Regie führte Robin Wright. Dies führte zu weiteren Fernsehrollen, unter anderem in Serien wie „The Gifted“, „Lodge 49“ und „The Originals“. Anschließend wagte David den Sprung in die Welt der Spielfilme und übernahm eine Nebenrolle in „Gemini Man“ unter der Regie des Oscar-prämierten Regisseurs Ang Lee. Aktuell ist er weiterhin in beiden Medien aktiv. In seiner Freizeit engagiert sich David für wohltätige Zwecke und bietet beispielsweise Improvisationstherapie für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an. Auch Tiere liegen ihm sehr am Herzen: Seine gerettete Hündin Tess begleitet ihn seit 13 Jahren und bereichert sein Leben ungemein.

Damson Idris
Besetzung · Bekannt für Snowfall, F1 - Der Film
Damson Idris ist ein britischer Schauspieler und Produzent, geboren am 2. September 1991 in Peckham, London. Er stammt aus einer nigerianischen Familie und ist das jüngste von sechs Kindern. Idris studierte Schauspiel an der Brunel University London und schloss mit einem Bachelor in „Theatre, Film & Television“ ab. Anschließend trainierte er an der Identity School of Acting in London, wo auch John Boyega und Letitia Wright ausgebildet wurden. Seinen internationalen Durchbruch hatte Idris als Hauptdarsteller Franklin Saint in der FX-Krimiserie Snowfall (2017–2023), die den Beginn der Crack-Epidemie in Los Angeles thematisiert. Für diese Rolle wurde er mehrfach ausgezeichnet und erhielt sehr positive Kritiken. In dem Netflix-Actionfilm Outside the Wire (2021) spielte er an der Seite von Anthony Mackie die Hauptrolle. 2025 ist Idris im Sportdrama F1 als Formel-1-Fahrer Joshua Pearce neben Brad Pitt zu sehen.

Kurt Russell
Besetzung · Bekannt für Das Ding aus einer anderen Welt, The Hateful 8, The Rivals of Amziah King
Kurt Vogel Russell (* 17. März 1951 in Springfield, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bereits 1957 war er in der Fernsehserie Sugarfoot zu sehen. Seine Kino-Karriere begann 1963 mit einer Rolle in dem Elvis-Presley-Film Ob blond, ob braun, wo er allerdings im Abspann nicht erwähnt wurde. Mit zwölf Jahren hatte er seinen ersten großen Auftritt in der Rolle des Jaimie McPheeters in der US-Fernseh-Westernserie The Travels of Jaimie McPheeters (1963–1964). In der Serie, die auf einem Buch von Robert Lewis Taylor basierte, waren auch Dan O’Herlihy, Charles Bronson und die damals sehr jungen Osmonds zu sehen. Bald erhielt der junge Russell einen Vertrag über zehn Jahre mit der Walt Disney Company. Daraufhin spielte er Rollen in vielen Disneyfilmen wie Vierzig Draufgänger (1966), Superhirn in Tennisschuhen (1969) und Der Retorten-Goliath (1975). Die meisten dieser Filme inszenierte Robert Butler. Kurt Russell hatte außerdem, wie bereits sein Vater vor ihm, eine kurze Karriere als Baseballspieler. In den frühen 1970er-Jahren spielte er an der zweiten Base innerhalb einer Minor-League-Mannschaft der California Angels (mittlerweile Los Angeles Angels of Anaheim). Nachdem er sich eine Verletzung an der Rotatorenmanschette einer Schulter zugezogen hatte, war er gezwungen, sich 1973 aus dem Sport zurückzuziehen. Daraufhin wandte er sich wieder voll der Schauspielerei zu. Als George Lucas 1975 begann, für seinen Film Star Wars zu casten, war Kurt Russell einer der Vorsprecher für die Rolle des Han Solo, die letztlich jedoch mit Harrison Ford besetzt wurde. In den frühen 1980er Jahren wurde er dank John Carpenter vom Kinderstar zu einem bekannten Action-Darsteller in Filmen wie Die Klapperschlange (1981) und dem Horror-Klassiker Das Ding aus einer anderen Welt (1982). Einen weiteren Erfolg landete er 1986 mit Big Trouble in Little China. Kurt Russell versuchte sich nach den großen Erfolgen an humorvollen Einlagen wie Overboard – Ein Goldfisch fällt ins Wasser (1987) mit Goldie Hawn und Tango und Cash (1989) mit Sylvester Stallone. Er konnte jedoch nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen und hielt sich mit weniger anspruchsvollen Filmen über Wasser. Russell startete in den 1990ern ein Comeback mit Filmen wie Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen (1991) und Fatale Begierde (1992), wofür er viel positive Kritik bekam. Außerdem spielte er 1994 in dem Science-Fiction-Film Stargate die Hauptrolle des Jack O’Neil. Als ab 1997 von Brad Wright, Jonathan Glassner und Robert C. Cooper dazu eine Serie produziert wurde, besetzte man diese Rolle allerdings mit Richard Dean Anderson. 2006 war er in dem Katastrophenfilm-Remake Poseidon von Wolfgang Petersen zu sehen, der trotz überwiegend positiver Kritiken kaum kommerziellen Erfolg hatte. Noch im selben Jahr wurde er von Quentin Tarantino für die Rolle des Stuntman Mike in dessen Film Death Proof – Todsicher engagiert, die Tarantino ursprünglich Mickey Rourke angeboten hatte. 2015 spielte er in Tarantinos Film The Hateful Eight eine Hauptrolle als Kopfgeldjäger John Ruth. Im selben Jahr übernahm er in Fast & Furious 7 die Rolle des Mr. Nobody, die er auch im Nachfolgefilm Fast & Furious 8 spielte. 2017 war er in Guardians of the Galaxy Vol. 2 in der Rolle des Ego zu sehen. Im Folgejahr verkörperte er Santa Claus im Weihnachtsfilm The Christmas Chronicles.

Farley Granger
Farley Earle Granger II (* 1. Juli 1925 in San Jose, Kalifornien; † 27. März 2011 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Schon als High-School-Schüler an der North Hollywood High School begann er, Theater zu spielen, ehe er von Samuel Goldwyn für den Film entdeckt wurde. Daraufhin folgte 1943 sein Leinwanddebüt in Lewis Milestones Kriegsfilm The North Star, in dem Granger neben Walter Huston und Anne Baxter in die Rolle eines russischen Halbwüchsigen schlüpfte. Ein Jahr später erhielt Granger die Rolle des Sergeant Howard Clinton in The Purple Heart, auch diesmal unter der Regie von Milestone. Von 1944 bis 1946 diente Granger in der US-Army und stand Ende der 1940er-Jahre wieder vor der Kamera. Im Jahr 1948 engagierte Alfred Hitchcock Granger für die Rolle des Studenten Phillip Morgan in Cocktail für eine Leiche, neben John Dall und James Stewart. Im gleichen Jahr drehte Granger an der Seite von David Niven und Teresa Wright das Melodram Betrogene Jugend. Grangers erste Hauptrolle folgte in Nicholas Rays Film noir Sie leben bei Nacht, in dem er neben Cathy O’Donnell spielte. Durch seine Rollen als feinfühliger, schwermütiger junger Held sagte man ihm eine erfolgreiche Hollywood-Karriere voraus. Mit Der Fremde im Zug folgte 1951 eine weitere Zusammenarbeit mit Hitchcock. Obwohl dies für Granger der erste große Filmerfolg war, erhielt er ab Mitte der 1950er-Jahre nur Angebote für einige kleinere Produktionen und für Nebenrollen. 1954 ging er deshalb nach Italien und war unter der Regie Luchino Viscontis in dem romantischen Historiendrama Sehnsucht neben Alida Valli zu sehen, kehrte aber wieder in die USA zurück. Granger konzentrierte sich ab dieser Zeit auf seine Bühnenkarriere und trat häufig im Fernsehen auf. 1959 debütierte er mit dem Musical First Impressions am Broadway. In den 1960ern war er Mitglied von Eva Le Galliennes National Repertory Company. Dort spielte er Rollen wie die des Konstantin Treplev in Tschechows Die Möwe (1964), des John Proctor in Arthur Millers Hexenjagd (1964) und Tom Wingfield in Tennessee Williams' Die Glasmenagerie (1965). Einer seiner größten Erfolge war 1986 der Gewinn des Off-Broadway-Theaterpreises Obie für die Produktion von Lanford Wilsons Tally & Son. In Anerkennung seines Wirkens im amerikanischen Fernsehen wurde Granger mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

Keith Gordon
Regie · Bekannt für Dexter, Fargo, Homeland
Keith Gordon (* 3. Februar 1961 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor. Er debütierte in einer Folge der Fernsehserie Medical Center aus dem Jahr 1975. Seine erste Filmrolle hatte er als Gruppenclown Doug in Der weiße Hai 2 (Jaws 2). In seinem nächsten Film, Hinter dem Rampenlicht (All That Jazz) von Bob Fosse, machte er eine ausgezeichnete Wandlung als Darsteller des jungen Joe Gideon. Im Thriller Dressed to Kill (1980) von Brian De Palma spielte er an der Seite von Michael Caine, Angie Dickinson und Nancy Allen eine der größeren Rollen. Im Horrorfilm Christine (1983) von John Carpenter übernahm er die Hauptrolle von Arnie Cunningham, dem Besitzer des mordenden Autos. Gordon verließ weitestgehend die Schauspielerei, um selbst Filme zu machen; sein Regiedebüt war das Filmdrama The Chocolate War aus dem Jahre 1988, für welches er auch das Drehbuch schrieb und dafür im Jahr 1989 für den Independent Spirit Award nominiert wurde. Für das Drehbuch des Kriegsdramas Spezialeinheit IQ (1992) wurde er 1993 erneut für den Independent Spirit Award nominiert. Die Komödie The Singing Detective (2003) drehte er mit Robert Downey Jr., Robin Wright Penn und Mel Gibson; für diese Regiearbeit wurde er 2003 für einen Preis auf dem Festival Internacional de Cinema de Catalunya nominiert.

Carmen Ejogo
Besetzung · Bekannt für The Purge: Anarchy, Alien: Covenant, True Detective
Carmen Elizabeth Ejogo (* 22. Oktober 1973 in London) ist eine britische Schauspielerin und Sängerin. Ejogo begann ihre Karriere beim britischen Fernsehen, wo sie von 1993 bis 1995 die Show „Saturday Disney“ moderierte. Ab Mitte der 1990er Jahre folgten dann erste größere Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Im Jahr 2000 übernahm sie in „Sally Hemings: An American Scandal“ die Rolle der Sklavin Sally Hemings. Für ihre Rolle in „Lackawanna Blues“ war sie beim Image Award 2006 als Beste Darstellerin in einem Fernsehfilm/Miniserie nominiert. 2014 trat sie in der Blumhouse-Produktion „The Purge: Anarchy“ als Eva Sanchez auf. Im gleichen Jahr übernahm sie in „Selma“ die Rolle der Bürgerrechtlerin Coretta Scott King. Im Harry-Potter-Spin-off „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ (2016) und seinem Nachfolger „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ (2018) war sie als Seraphina Picquery zu sehen. Neben ihrer Karriere als Schauspielerin war Ejogo sporadisch auch als Sängerin tätig. Sie arbeitete unter anderem mit Alex Reece und Tricky zusammen. Für den Soundtrack zum Film „Sparkle“ steuerte sie 2012 mehrere Gesangsbeiträge bei. – Für ihre Darstellung in Robert Budreaus Filmbiografie „Born to be Blue“ über den Jazzmusiker Chet Baker wurde sie bei den Canadian Screen Awards 2017 als Beste Hauptdarstellerin nominiert. 1998 war Ejogo kurzzeitig mit dem Musiker Tricky verheiratet. Seit dem Jahr 2000 ist sie mit dem US-amerikanischen Schauspieler Jeffrey Wright verheiratet, den sie bei den Dreharbeiten zum HBO-Film „Boykott“ kennenlernte. Das Paar hat zwei Kinder und lebt in Brooklyn, New York City.

Sam Worthington
Besetzung · Bekannt für Avatar, Avatar: Fire and Ash, Avatar: The Way of Water
Samuel „Sam“ Henry John Worthington (* 2. August 1976 in Godalming, Surrey, England) ist ein australischer Schauspieler. 1998 spielte er Theater in Sydney und übernahm erste Film- und Fernsehrollen, so in Episoden der Fernsehserien Water Rats und Blue Heelers. Für seine erste Kinohauptrolle in Bootmen wurde er 2000 für den AFI Award als bester Hauptdarsteller nominiert. Durch diese Rolle fand er auch einen Agenten in Hollywood und dadurch erste kleinere Rollen in amerikanischen Filmen (Das Tribunal, gedreht im Jahr 2000) und Fernsehserien (JAG – Im Auftrag der Ehre). Sein Durchbruch in Australien kam im Jahr 2004 mit seiner Hauptrolle in Cate Shortlands Independentfilm Somersault. Auf den Erfolg mit Somersault folgten wiederkehrende Rollen in den Fernsehserien Love My Way und The Surgeon. Im Kino spielte er 2005 die Hauptrolle in Fink! und 2006 die Titelrolle in einer in die Gangsterwelt von Melbourne verlegten Adaption von Macbeth. Ab April 2007 fanden die Dreharbeiten zu James Camerons Avatar statt, in dem Worthington die Hauptrolle spielte. Der digital gedrehte 3D-Science-Fiction-Film kam im Dezember 2009 in die Kinos. Nach Abschluss der Avatar-Aufnahmen drehte Worthington im Jahr 2008 mit Regisseur McG den Actionfilm Terminator Salvation, in dem er den Mensch-Maschine-Hybriden Marcus Wright spielt. Darauf folgten eine Nebenrolle in John Maddens The Debt und, gemeinsam mit Keira Knightley, eine Hauptrolle in Last Night der Regisseurin Massy Tadjedin. 2009 übernahm er die Hauptrolle des im Original von 1981 von Harry Hamlin verkörperten Perseus in Louis Leterriers Remake Kampf der Titanen und dessen Fortsetzung aus dem Jahr 2012.