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Jeremy Davies

Besetzung · Bekannt für Der Soldat James Ryan, Sleepy Hollow, Lost

Jeremy Boring (* 28. Oktober 1969), bekannt unter seinem Künstlernamen Jeremy Davies, ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Er ist bekannt für seine Rollen als Ray Aibelli in „Spanking the Monkey“ (1994), Corporal Timothy Upham in „Der Soldat James Ryan“ (1998), Snow in „Solaris“ (2002), Bill Henson in „Dogville“ (2003), Charles Manson in „Helter Skelter“ (2004), Sergeant Gene DeBruin in „Rescue Dawn“ (2006) und Daniel Faraday in der Serie „Lost“ (2008–2010). Davies gewann 2012 einen Emmy Award als Bester Gastdarsteller in einer Dramaserie für seine Darstellung des Dickie Bennett in der Serie „Justified“ (2011–2015). Außerdem erhielt er den BAFTA Award für die Beste Performance in einem Videospiel für seine Rolle als Baldur in „God of War“ (2018).

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Marton Csokas

Besetzung · Bekannt für Königreich der Himmel, Xena: Warrior Princess, The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro

Marton Paul Csokas (* 30. Juni 1966 in Invercargill, Southland) ist ein neuseeländischer Schauspieler. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung an der New Zealand Drama School 1989 und einigen Theaterauftritten übernahm er 1994 die Rolle des Dennis in Der Überflieger, an dem Peter Jackson mitgeschrieben hat. Dann spielte er zwei Jahre in der neuseeländischen Seifenoper Shortland Street, bevor er 1996 in Broken English den Darko mimte. Dazwischen arbeitete er am Theater, spielte, schrieb und inszenierte Stücke. In Europa waren es vor allem seine unzähligen Gastauftritte in Fantasy-Serien wie Xena, Herkules oder Beastmaster, die ihm zu Bekanntheit verhalfen. Csokas spielte aber auch in verschiedenen neuseeländischen und australischen Filmproduktionen wie Hurrah (1998) und The Monkey’s Mask (2000). Dort spielte er auch 2001 in der Miniserie The Farm mit. In Europa waren bis dahin außer seinen Auftritten als Celeborn in den Herr-der-Ringe-Teilen Die Gefährten und in Die Rückkehr des Königs nur wenige seiner Rollen bekannt (xXx – Triple X, Kangaroo Jack, Die Bourne Verschwörung). 2004 drehte er unter der Regie des italienischen Journalisten und Regisseurs David Grieco den Film Evilenko, in dem er die zweite Hauptrolle, den russischen Ermittler Vadim Lesiev, auf der Jagd nach einem Serienkiller spielte. Dieser wurde einem echten Mörder, Andrei Tschikatilo, nachempfunden und von Malcolm McDowell (bekannt aus Uhrwerk Orange) gespielt. Der Film kam nach Präsentation auf dem Fantasy Filmfest nicht in die deutschen Kinos und ist seit 2007 als DVD erhältlich. Im Jahr 2005 war er in den Filmen Æon Flux, The Great Raid und Ridley Scotts Königreich der Himmel zu sehen. 2014 übernahm er in den Filmen Noah,The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro und Sin City 2: A Dame to Kill For verschiedene Rollen. In dem im Oktober 2014 angelaufenen Action-Thriller The Equalizer war Csokas in einer der Hauptrollen zu sehen. Quelle: Wikipedia

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Stephanie Hsu

Besetzung · Bekannt für Everything Everywhere All at Once, Der wilde Roboter, The Fall Guy

Stephanie Ann Hsu (* 25. November 1990 in Torrance, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie absolvierte eine Ausbildung an der NYU Tisch School of the Arts und begann ihre Karriere im experimentellen Theater, bevor sie am Broadway auftrat und die Rollen der Christine Canigula in Be More Chill (2015–2019) und Karen the Computer in SpongeBob SquarePants: The Broadway Musical (2016–2017) spielte. Im Fernsehen ist sie für ihre wiederkehrenden Rollen in The Marvelous Mrs. Maisel (2019–2023) und Awkwafina Is Nora from Queens (2020–2021) bekannt. Hsu erhielt viel Lob von Kritikern und eine Nominierung für den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Doppelrolle als Joy Wang und Jobu Tupaki in dem Film Everything Everywhere All at Once (2022). Ihre Leistung brachte ihr auch Nominierungen für einen Golden Globe Award, einen SAG Award und einen Critics' Choice Movie Award ein. Weitere bemerkenswerte Film- und Fernsehrollen sind Nebenrollen in The Marvelous Mrs. Maisel (2019), Set It Up (2018), Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021), Poker Face (2023), Shortcomings (2023), American Born Chinese (2023), Joy Ride – The Trip (2023), The Monkey King (2023), Leo (2023) und The Fall Guy (2024).

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Abbie Cornish

Besetzung · Bekannt für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Abbie Cornish (* 7. August 1982 in Lochinvar, New South Wales) ist eine australische Schauspielerin. Nach ersten erfolgreichen Rollen in australischen Fernsehserien bekam Cornish 1999 den Australian Film Institute Award für ihre Rolle der Simone Summers in der ABC-Serie Wildside. Ihr Kinodebüt gab sie im Jahr 2000 in dem Kinofilm The Monkey’s Mask von Samantha Lang. Mit ihrer von Kritikern gelobten schauspielerischen Leistung in dem von Cate Shortland (Regie und Drehbuch) gedrehten Film Somersault – Wie Parfum in der Luft wurde auch außerhalb Australiens ein breiteres Publikum auf Cornish aufmerksam. Ihre zweite Hauptrolle spielte sie an der Seite von Heath Ledger in einem unter der Regie von Neil Armfield entstandenen Drogendrama namens Candy. Der Film wurde auf der Berlinale 2006 im Wettbewerb gezeigt. Neben Russell Crowe als Max Skinner agierte sie in Ridley Scotts Sommerkomödie Ein gutes Jahr (2006) als seine Cousine Christie.

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Tatiana Maslany

Besetzung · Bekannt für The Monkey, The Only Living Pickpocket in New York

Tatiana Gabrielle Maslany, geboren am 22. September 1985 in Regina, Saskatchewan, ist eine kanadische Schauspielerin und Fernsehproduzentin. Sie stammt aus einer multikulturellen Familie mit ukrainischen, polnischen, deutschen, österreichischen und rumänischen Wurzeln. Maslany spricht neben Englisch auch Französisch, Deutsch und etwas Spanisch. Bekannt wurde sie international durch ihre Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie Orphan Black (2013–2017), in der sie zahlreiche verschiedene Klone verkörperte. Für diese außergewöhnliche schauspielerische Leistung wurde sie unter anderem mit einem Emmy (2016), zwei Critics’ Choice Television Awards und fünf Canadian Screen Awards ausgezeichnet – als erste Kanadierin überhaupt in einer großen Dramakategorie für eine kanadische Serie. Weitere bekannte Serienrollen hatte sie unter anderem in Perry Mason (2020) und als Titelheldin in She-Hulk: Attorney at Law (2022). Auch im Kino war Maslany in diversen Filmen zu sehen, darunter Für immer Liebe (2012), Woman in Gold (2015), Stronger (2017), Destroyer (2018) und The Monkey (2025). Sie ist seit August 2022 mit dem Schauspieler Brendan Hines verheiratet. Maslany ist für ihre Vielseitigkeit und ihr Improvisationstalent bekannt und engagiert sich auch als Produzentin.

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Luciane Buchanan

Besetzung · Bekannt für Evil Dead Burn

Luciane Buchanan (geboren am 18. Juli 1993) ist eine neuseeländische Schauspielerin. Sie ist bekannt für ihre Hauptrolle in der Netflix-Action-Thriller-Serie The Night Agent seit 2023. Sie war auch in Filthy Rich (2016–2017) und The New Legends of Monkey (2018–2020) zu sehen.

Foto von Todd Stashwick

Todd Stashwick

Besetzung · Bekannt für VisionQuest, Warehouse 13

Todd Stashwick ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch seine Rollen als Dale Malloy in „The Riches“ (2007–2008) und Theodore Deacon in „12 Monkeys“ (2015–2018). In der dritten Staffel von „Star Trek: Picard“ (2023) spielte er Captain Liam Shaw.

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Remy Ryan Hernandez

Remy Ryan Hernandez (* 24. Januar 1984) ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle als Nikko in dem Science-Fiction-Film „RoboCop 3“ (1993). Zu ihren weiteren Filmrollen zählen Auftritte in „Monkey Trouble“ (1994) und „Toto, Lost in New York“ (1996). Anfang der 1990er-Jahre wurde sie gelegentlich auch unter dem Namen Remy Ryan geführt. Sie hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „Mann & Machine“, „Northern Exposure“, „The Torkelsons“, „The Flash“ und „Die Schöne und das Biest“.

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Kate McNeil

Kate McNeil (* 1959) ist eine US-amerikanische Fernsehschauspielerin. Ihre Karriere begann sie 1981 in der Seifenoper „As the World Turns“. 1982 spielte sie in der Low-Budget-Komödie „Beach House“ unter dem Namen Kathy McNeil. Im darauffolgenden Jahr war sie in dem Horrorfilm „The House on Sorority Row“ zu sehen, wo sie als Kathryn McNeil geführt wurde. 1985 wirkte Kate McNeil in der Miniserie „Kane & Abel“ mit und 1986 in der Miniserie „North and South Book II“. 1988 spielte sie eine Nebenrolle in George A. Romeros Horrorfilm „Monkey Shines“. In den 1990er-Jahren verkörperte Kate McNeil Janet Gilchrist in den letzten drei Fernsehfilmen der Serie „Die Waltons“. Anfang der 1990er-Jahre gehörte sie zum Ensemble der Fernsehserien „WIOU“ und „Bodies of Evidence“. Kate McNeil hatte zahlreiche Gastauftritte im Fernsehen. Sie war unter anderem in „Amazing Stories“, „Simon & Simon“, „Designing Women“, „Midnight Caller“, „Zurück in die Vergangenheit“, „Mord ist ihr Hobby“, „Babylon 5“ und „Diagnose: Mord“ zu sehen. Kate McNeil besuchte die Harriton High School in Rosemont, Pennsylvania. Sie erwarb einen Master-Abschluss in Sonderpädagogik an der California State University, Northridge.

Foto von Tom Noonan

Tom Noonan

Besetzung · Bekannt für Hell on Wheels, Heat

Thomas Patrick Noonan war ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rollen als Francis Dollarhyde in „Manhunter“ (1986), Frankensteins Monster in „The Monster Squad“ (1987), Kain in „RoboCop 2“ (1990), der Ripper in „Last Action Hero“ (1993), Kelso in „Heat“ (1995), Sammy Barnathan in „Synecdoche, New York“ (2008), Mr. Ulman in „The House of the Devil“ (2009), Reverend Nathaniel in „Hell on Wheels“ (2011–2014), der Blasse Mann in „12 Monkeys“ (2015–2018) und als Stimme aller Charaktere außer Michael und Lisa in „Anomalisa“ (2015). Noonan war außerdem als Autor und Regisseur für Theater und Film tätig. Sein Spielfilmdebüt als Filmemacher, What Happened Was... (1994), gewann den Großen Preis der Jury für das beste Drama und den Drehbuchpreis beim Sundance Film Festival.

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Victoria Emslie

Victoria Emslie ist eine britische Bühnen-, Fernseh- und Filmschauspielerin, die vor allem für ihre Rollen in Downton Abbey, Die Entdeckung der Unendlichkeit, Die Frankenstein-Chroniken, The Danish Girl (Film), Grace (Fernsehserie) und der Fernsehverfilmung von 12 Monkeys bekannt ist. Sie hat einen Master-Abschluss in Französisch und Arabisch von der University of St. Andrews. Emslie wählte diese Sprachen, um im Ausland leben und reisen zu können. Anschließend absolvierte sie ein Masterstudium in Schauspiel für Film und Fernsehen an der Royal Central School of Speech and Drama. Durch ihr Engagement bei Time’s Up UK und ERA 50:50 rief sie 2019 Primetime beim Filmfestival in Cannes ins Leben. Diese globale Organisation unterstützt die Unterhaltungsindustrie dabei, mehr Frauen und nicht-binäre Fachkräfte hinter der Kamera zu finden und einzustellen. Primetime ist in über 75 Ländern aktiv und arbeitet mit Institutionen wie BAFTA und dem Geena Davis Institute zusammen. Victorias Initiative „Primetime Pledges“ ermöglichte ihr hochkarätige Jobangebote und Auszeichnungen der Royal Central School of Speech and Drama. Als mehrfach neurodiverse Gründerin schuf Victoria ein mit 40.000 £ dotiertes Filmförderprogramm mit bedeutenden Branchenverträgen und produziert aktuell fünf Filme aus ihrer Community. Primetime legt Wert auf Barrierefreiheit und Inklusion und bietet Funktionen wie die Möglichkeit zur Selbstidentifizierung für mehr Sichtbarkeit. Von Branchenführern als „Innovatorin des Jahres“ ausgezeichnet, ist Victoria eine multidisziplinäre Künstlerin und Mitglied der BAFTA-Beratungsgruppe für Menschen mit Behinderungen.

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Jeff McCarthy

Jeffrey Charles „Jeff“ McCarthy ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „Law & Order: Special Victims Unit“, „Ed“, „Designing Women“, „Cheers“, „Freddy’s Nightmares“, „Matlock“ und „In the Heat of the Night“. McCarthy lieh der von Chuck Jones kreierten Figur Michigan J. Frog für den Fernsehsender WB seine Stimme. In der kurzlebigen CBS-Serie „Love Monkey“ spielte er den Vater von Wayne (Freddy Geiger). In dem Fernsehfilm „Albert Schweitzer: Called to Africa“ auf PBS verkörperte er Albert Schweitzer.

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Bridget Regan

Besetzung · Bekannt für White Collar, Jane the Virgin, The Last Ship

Bridget Catherine Regan (* 3. Februar 1982 in San Diego County, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin. Bridget Regan wuchs in einer irisch-katholischen Familie auf. Bereits als Kind hatte sie erste Auftritte als Kinderdarstellerin in ihrer Heimatstadt Carlsbad. Unter anderem trat sie am Theater in Stücken wie Der Zauberer von Oz auf. Später studierte Regan an der University of North Carolina School of Arts. Seit 2006 trat Regan in mehreren Filmen und Fernsehsendungen in den Vereinigten Staaten auf. Sie spielte unter anderem in The Wedding Album (2006), Blinders (2006), Supreme Courtships (2007), The Babysitters (2007) und Sex and the City – Der Film (2008). Ebenso hatte sie Gastrollen in bekannten US-amerikanischen Fernsehserien, wie etwa in Love Monkey (2006), Criminal Intent – Verbrechen im Visier (2006–2007), The American Experience (2007), Six Degrees (2007), The Black Donnellys (2007) und New Amsterdam (2008). Von 2008 bis 2010 verkörperte Regan die Mutter Konfessor Kahlan Amnell in der Fantasyserie Legend of the Seeker, welche auf Terry Goodkinds Buch Das Schwert der Wahrheit beruht. Für diese Rolle musste sie ihr naturrotes Haar brünett färben. Nach einer erfolgreichen ersten Staffel wurde eine zweite Staffel produziert. Danach wurde die Produktion eingestellt. Im deutschen Free-TV wurde die Serie erstmals ab dem 11. Oktober 2009 auf dem Sender ProSieben ausgestrahlt. Von 2016 bis 2018 spielte sie in der Serie The Last Ship die Rolle der Sasha Cooper. Im Dezember 2010 brachte Bridget Regan eine Tochter zur Welt. Ihr war es gelungen, die Schwangerschaft 9 Monate lang vor den Paparazzi und den Fans verborgen zu halten. 2018 wurde sie Mutter eines Sohnes. Vater ihrer Kinder ist ihr Ehemann Eamon O’Sullivan.

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David Morse

Besetzung · Bekannt für 16 Blocks, Chefarzt Dr. Westphall, Tödliches Kommando - The Hurt Locker

David Bowditch Morse (* 11. Oktober 1953 in Hamilton, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Morse begann seine Laufbahn am Theater. Zwischen 1971 und 1977 trat er in über dreißig Bühnenproduktionen auf, in den späteren siebziger Jahren am renommierten Circle Repertory Theatre in New York City. Mit einer Rolle in Richard Donners Max's Bar 1980 begann seine Kinokarriere, die jedoch erst in den späten 1990er Jahren mit Engagements in Filmen wie 12 Monkeys (1995), The Rock (1996), Contact (1997), Verhandlungssache (1998) und The Green Mile (1999) ihren Durchbruch fand.

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Brad Pitt

Besetzung · Executive Producer · Bekannt für Der seltsame Fall des Benjamin Button, Inglourious Basterds, Ocean's Eleven

William Bradley "Brad" Pitt (* 18. Dezember 1963) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent. Pitt erhielt zwei Oscar-Nominierungen und vier Golden Globe Award-Nominierungen und gewann einen. Er wurde als einer der attraktivsten Männer der Welt beschrieben, ein Label, für das er in den Medien große Beachtung gefunden hat. Pitt begann seine Schauspielkarriere mit Fernseh-Gastauftritten, darunter eine Rolle in der CBS-Prime-Time-Soap Opera Dallas im Jahr 1987. Später erlangte Anerkennung als der Cowboy Anhalter, der Geena Davis Charakter in 1991 Roadmovie Thelma & Louise verführt. Pitts erste Hauptrollen in Big-Budget-Produktionen waren "A River Runs Through It" (1992) und "Interview mit einem Vampir" (1994). Im Drama "Legends of the Fall" aus dem Jahr 1994 wurde er mit Anthony Hopkins besetzt, was ihm seine erste Golden Globe-Nominierung einbrachte. 1995 gab er in dem Thriller "Seven" und dem Science-Fiction-Film "12 Monkeys", der ihm einen Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller und eine Oscar-Nominierung einbrachte, viel beachtete Auftritte. Vier Jahre später, 1999, spielte Pitt in dem Kulthit "Fight Club". Danach spielte er in dem großen internationalen Hit Rusty Ryan in "Ocean's Eleven" (2001) und seinen Folgen "Ocean's Twelve" (2004) und "Ocean's Thirteen" (2007). Seine größten kommerziellen Erfolge waren "Troy" (2004) und "Mr. & Mrs. Smith" (2005). Pitt erhielt seine zweite Oscar-Nominierung für seine Titelrolle in dem Film "Der seltsame Fall von Benjamin Button". Nach einer Beziehung mit der Schauspielerin Gwyneth Paltrow war Pitt fünf Jahre lang mit der Schauspielerin Jennifer Aniston verheiratet. Pitt lebt mit der Schauspielerin Angelina Jolie in einer Beziehung, die eine breite Öffentlichkeitswirkung hat. Er und Jolie haben sechs Kinder - Maddox, Pax, Zahara, Shiloh, Knox und Vivienne. Seit Beginn seiner Beziehung zu Jolie engagiert er sich zunehmend in sozialen Fragen sowohl in den Vereinigten Staaten als auch international. Pitt besitzt eine Produktionsfirma mit dem Namen Plan B Entertainment, zu deren Produktionen der mit dem Academy Award 2007 gekürte Best Picture The Departed gehört.

Foto von Harry Carey, Jr.

Harry Carey, Jr.

Besetzung · Bekannt für Gremlins - Kleine Monster

Henry George „Harry“ Carey Jr. (16. Mai 1921 – 27. Dezember 2012) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wirkte in über neunzig Filmen mit, darunter mehrere Western von John Ford, sowie in zahlreichen Fernsehserien. Als Sohn der Schauspieler Harry Carey Sr. und Olive Carey versuchte er sich zunächst als Sänger, bevor er seine Schauspielkarriere bei der John Ford Stock Company begann. Regisseur John Ford wurde ein enger Freund und Mitarbeiter. Carey spielte in bekannten Ford-Filmen wie „Die drei Paten“ (1948), „Der Teufelshauptmann“ (1949), „Der Schwarze Falke“ (1956) und „Cheyenne Autumn“ (1964), in einigen davon auch mit seinen Eltern. Wie sein Vater wurde er ein angesehener Charakterdarsteller. Carey drehte vier Filme mit Regisseur Howard Hawks: „Red River“ (1948), „Monkey Business“ (1952), „Blondinen bevorzugt“ (1953) und „Rio Bravo“ (1959 – Szenen geschnitten). Er spielte auch häufig an der Seite von John Wayne und Ben Johnson, mit denen er jeweils in neun Filmen zu sehen war. Zwischen 1955 und 1957 verkörperte Carey den Ranchberater Bill Burnett in der Serie „Spin and Marty“, die im „Mickey Mouse Club“ von Walt Disney ausgestrahlt wurde. In den 1960er-Jahren wirkte er in Westernserien wie „Have Gun – Will Travel“ und „Die Legende von Jesse James“ mit. Zu seinen späteren Filmrollen zählen George Arthur in „The Long Riders“ (1980), Mr. Anderson in „Gremlins – Kleine Monster“ (1984), der alternde Biker Red in „Maske“ (1985), Joshua Brackett in „Die Wale im August“ (1987), der Saloon-Veteran Zeke in „Zurück in die Zukunft III“ (1990) und Marshal Fred White in „Tombstone“ (1993).

Foto von Jason Beghe

Jason Beghe

Besetzung · Bekannt für Chicago P.D., Californication

Jason Deneen Beghè (geboren am 12. März 1960) ist ein amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler und Kritiker von Scientology. Als junger Mann besuchte er die Collegiate School in New York City, wo er mit John F. Kennedy, Jr. und David Duchovny befreundet war. Beghe spielte 1988 die Hauptrolle in dem George A. Romero-Film Monkey Shines: An Experiment In Fear (Ein Experiment in Angst), in dem er einen Tetraplegiker spielte, eine Rolle, die positiv aufgenommen wurde. Er spielte einen Polizeibeamten in dem Film Thelma & Louise und Demi Moores Liebesinteresse in G.I. Jane. Beghe spielte die Hauptrolle an der Seite von Moira Kelly in der Fernsehserie To Have & to Hold und hatte wiederkehrende Rollen in Picket Fences, Melrose Place, Chicago Hope, American Dreams und Cane sowie Rollen in zahlreichen anderen Fernsehsendungen. Er hat eine Hauptrolle in der seit langem laufenden Polizeiserie Chicago P.D. Er begann 1994, Scientology-Kurse zu besuchen, und trat später in einer Werbekampagne der Scientology-Kirche und in Werbevideos auf. Laut Beghe bezeichnete ihn der Leiter der Scientology-Kirche, David Miscavige, als "das Aushängeschild der Scientology". Beghe verließ Scientology im Jahr 2007 und begann im April 2008, öffentlich über seine Erfahrungen innerhalb der Kirche zu sprechen. Ein von Xenu TV-Gründer und Journalist Mark Bunker geführtes Kamera-Interview mit Beghe über seine Erfahrungen in Scientology wurde auf der Video-Website YouTube und später auf Vimeo veröffentlicht. Marina Hyde von der Zeitung The Guardian bezeichnete Beghe aufgrund seiner Aktionen als prominenten Scientology-Whistleblower.

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Tara Platt

Tara Platt ist eine US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin sowie Synchronsprecherin. Sie ist mit dem Synchronsprecher Yuri Lowenthal verheiratet. Platt studierte an der Rutgers University und an der London Academy of Theatre, wo sie einen Bachelor of Fine Arts (BFA) in Theaterwissenschaften erwarb. Sie wirkte in mehreren Stücken mit, die von John de Lancie geschrieben und inszeniert wurden. Sie spielte Julia in „Romeo und Julia“ (sowohl mit dem Pasadena Civic Center als auch im Rahmen der Toyota Youth Shakespeare Series mit den Los Angeles Philharmonikern), Titania in „Ein Sommernachtstraum“, Katharina in „Der Widerspenstigen Zähmung“ und verkörperte Clara Schumann in „First Nights: Clara and Robert Schumann“ in der Walt Disney Concert Hall – eine Rolle, die de Lancie eigens für sie geschrieben hatte. Platt und Lowenthal gründeten 2004 Monkey Kingdom Productions, eine unabhängige Filmproduktionsfirma, die zwei Spielfilme produzierte, darunter Lowenthals „Tumbling After“, sowie die Mockumentary „Con Artists“, die sich derzeit in der Postproduktion befindet. Die Produktionsfirma arbeitet aktuell an der Webserie „Shelf Life WebSeries“, die auf YouTube zu sehen ist. Platt und Lowenthal sprechen zwei Charaktere im Anime „Naruto“: Platt spricht Temari und Lowenthal Sasuke Uchiha. 2007 und 2008 liehen Lowenthal und Platt ihre Stimmen für „Shin Megami Tensei: Persona 3“: Lowenthal als Hauptcharakter Ryoji und Pharos, Platt als Mitsuru Kirijo und Elizabeth. Platt und Lowenthal sprachen außerdem zwei Charaktere in der mexikanischen Zeichentrickserie „El Chavo Animado“: Platt als Patty und Lowenthal als Nono (in der englischen Synchronisation Junior). Platt und Lowenthal sind zudem Co-Autoren des Buches „Voice-Over Voice Actor: What It's Like Behind the Mic“. Es ist über Bug Bot Press und Emerald Book Company erhältlich. Im Frühjahr 2012 stellten sie ihre Ernährung auf vegan um und begannen, die Esselstyn-Diät zu befolgen.

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Alice Lowe

Eine englische Schauspielerin und Autorin, vorwiegend im Comedy-Genre. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen in der Garth-Marenghi-Serie und als Hauptdarstellerin und Co-Autorin des Films „Sightseers“ (2012). Sie schrieb, inszenierte und spielte die Hauptrolle in der schwarzen Komödie „Prevenge“ (2016), während sie selbst schwanger war. Lowe wurde in Coventry in den West Midlands, England, geboren. Sie besuchte die Kenilworth School und absolvierte ihr Studium der Klassischen Philologie am King’s College in Cambridge. Während ihres Studiums engagierte sie sich im Theater und in der Comedy. Lowe begann ihre Karriere in surrealen experimentellen Theaterstücken wie „City Haunts“, „Snowbound“ und „Progress in Flying Machine“, die sie gemeinsam mit Kollegen wie Robert Webb und David Mitchell entwickelte und aufführte. Lowe arbeitete unter der Regie von Paul King, der sie später auch in „The Mighty Boosh“ und „Garth Marenghi’s Darkplace“ inszenierte. Sie spielte in Garth Marenghis „Fright Knight“ an der Seite ihrer Cambridge-Kommilitonen Richard Ayoade und Matt Holness. Die beiden wurden 2000 beim Edinburgh Fringe Festival für den Perrier Award nominiert. 2001 gewann sie beim Edinburgh Festival Fringe einen Preis für ihre Leistung in der Fortsetzung von „Fright Knight“, Garth Marenghis „Netherhead“. Zu ihren Fernsehrollen zählen Auftritte in der Channel-4-Horrorkomödie „Garth Marenghi's Darkplace“, als Beth in der BBC-Comedyserie „My Life in Film“, als David Bowie in der BBC-Serie „Snuff Box“ sowie eine wiederkehrende Rolle in Rob Brydons „Annually Retentive“. Sie war Teil der rein weiblichen Comedy-Show „Beehive“ mit Sarah Kendall, Barunka O'Shaughnessy und Clare Thomson, die auf E4 ausgestrahlt wurde, und gehörte in der zweiten, dritten und fünften Staffel zur Stammbesetzung der CBBC-Sendung „Horrible Histories“. Ihr BBC-Three-Pilotfilm „LifeSpam: My Child Is French“ wurde 2009 ausgestrahlt, und sie war Co-Autorin und Hauptdarstellerin der Channel-4-Serie „Orcadia“. Im Februar 2010 wirkte sie in der Pilotfolge der Sketch-Show „Missing Scene“ mit und war am Drehbuch-Editing beteiligt. Sie hatte außerdem Gastauftritte als Monkey in der „The Mighty Boosh“-Folge „The Priest and the Beast“, als Patricia in der „The IT Crowd“-Folge „Fifty-Fifty“, als Anwältin in der „Black Books“-Folge „Travel Writer“, als Madonna in einer Folge von „Star Stories“ (Channel 4) sowie in Episoden von „Little Britain“, „Come Fly with Me“, „Ruddy Hell! It's Harry and Paul“, „Beautiful People“ und „This is Jinsy“. Sie war im Musikvideo zu „Bastardo“ von Charlotte Hatherley zu sehen, bei dem Edgar Wright Regie führte.

Foto von Giancarlo Esposito

Giancarlo Esposito

Besetzung · Bekannt für Your Mother Your Mother Your Mother, Better Call Saul, The Mandalorian

Giancarlo Giuseppe Alessandro Esposito (* 26. April 1958 in Kopenhagen, Dänemark) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er in der Rolle des Gustavo Fring in den Fernsehserien Breaking Bad (2008–2013) und Better Call Saul (2015–2022), sowie als Star-Wars-Schurke Moff Gideon in The Mandalorian (seit 2019) bekannt. Esposito wurde in Dänemark als Sohn eines italienischen Vaters (aus Neapel stammend) und einer afroamerikanischen Mutter (aus Alabama stammend) geboren. Sein Vater war als Tischler und Bühnenbildner tätig, während seine Mutter als Sängerin aktiv war. Zuerst lebte er mit seinen Eltern in Europa, bis die Familie nach New York zog. Esposito spielte ab Ende der 1970er Jahre kleinere Rollen in Filmen und Fernsehserien, seine erste größere Rolle hatte er neben Laurence Fishburne in dem Film School Daze aus dem Jahr 1988. Im Film Die üblichen Verdächtigen (1995) spielte er neben Kevin Spacey, Gabriel Byrne, Benicio del Toro und Stephen Baldwin. In den Jahren 1998 bis 1999 war er in der Fernsehserie Homicide zu sehen, für die er 1999 für einen Image Award nominiert war. In dem Film Big City Blues (1999) hatte er eine größere Rolle neben Burt Reynolds, in dem Fantasy-Film Monkeybone (2001) spielte er neben Brendan Fraser und Bridget Fonda, in dem Thriller Blind Horizon – Der Feind in mir (2003) neben Val Kilmer, in dem Drama SherryBaby (2006) neben Maggie Gyllenhaal. Von 2009 bis 2011 spielte Esposito den kriminellen Geschäftsmann und Drogenboss Gustavo „Gus“ Fring in der AMC-Fernsehserie Breaking Bad. Für die Rolle war er 2012 für den Emmy als bester Nebendarsteller nominiert. Diese Rolle verkörpert er auch seit der dritten Staffel des Spin-offs Better Call Saul. Für seine darstellerische Leistung wurde er 2019 für einen weiteren Emmy in der Kategorie Bester Nebendarsteller – Dramaserie nominiert. Von Herbst 2012 bis Mai 2014 war Esposito als Captain Neville in der Mysteryserie Revolution zu sehen. In dem 2013 veröffentlichten Videospiel Payday 2 tritt Esposito mehrmals als „Der Zahnarzt“ in Erscheinung und vergibt mehrere Aufträge an den Spieler. 2008 gab Esposito mit Gospel Hill sein Regiedebüt. 2017 folgte mit The Show sein zweiter Film, 2022 führte er für die Folge Axt im Walde der Serie Better Call Saul Regie. Er spielt im Videospiel Far Cry 6 den Haupt-Antagonisten Anton Castillo. Seit 2019 ist er in der Star-Wars-Serie The Mandalorian als Moff Gideon zu sehen. Insgesamt umfasst sein Schaffen mehr als 190 Film- und Fernsehproduktionen. Esposito ist Mitglied des Atlantic Theater Ensemble. Er wurde zweimal mit dem Obie Award ausgezeichnet – für die Rollen in den Theaterstücken Distant Fires und Zooman and the Sign. Von 1995 bis 2015 war er mit Joy McManigal verheiratet, mit der er vier Töchter hat.

Foto von Ted Raimi

Ted Raimi

Besetzung · Bekannt für Xena: Warrior Princess, Spider-Man 3, Spider-Man

Theodore „Ted“ Raimi (* 14. Dezember 1965) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch seine Rollen in den Filmen seines Bruders Sam Raimi, darunter die des falschen Shemp in „Tanz der Teufel“, der besessenen Henrietta in „Tanz der Teufel II“ und Ted Hoffman in der Spider-Man-Trilogie. Später verkörperte er Henrietta erneut in der Fernsehserie „Ash vs. Evil Dead“, in der er auch die Figur Chet Kaminski spielte. Weitere bekannte Rollen sind Lieutenant JG Tim O'Neill in „seaQuest DSV“, seine wiederkehrende Rolle als Händler in „Legend of the Seeker“ und Joxer der Mächtige in „Xena – Die Kriegerprinzessin“ und „Hercules – Die Legende“. Raimi hatte kleinere Rollen in Filmen wie Crimewave, Intruder, Shocker, Darkman, Candyman, Army of Darkness, Clear and Present Danger, The Grudge, Drag Me to Hell und Oz the Great and Powerful sowie in Fernsehserien wie ALF, Twin Peaks, Baywatch und Supernatural. Er sprach außerdem Rollen in den Fernsehserien Invader Zim und Code Monkeys sowie in den Videospielen Evil Dead: Regeneration und The Quarry.

Foto von Madeleine Stowe

Madeleine Stowe

Besetzung · Bekannt für Revenge

Madeleine Stowe (* 18. August 1958 in Los Angeles, Kalifornien als Madeleine Marie Stowe Mora) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und unter anderem Golden-Globe-Preisträgerin. Madeleine Stowe wurde als älteste von drei Schwestern geboren. Sie wuchs in Eagle Rock, einer Vorstadt von Los Angeles, auf. Ihr Vater stammte aus Oregon und ihre Mutter kam ursprünglich aus Costa Rica. Als sie zehn Jahre alt war, nahm Stowe Klavierstunden mit dem Ziel, Konzertpianistin zu werden. Damit hörte sie allerdings auf, als ihr Lehrer 1976 starb. Sie studierte zunächst Film und Journalistik an der Universität von Südkalifornien, brach das Studium aber ab und spielte am Theater Solaris in Beverly Hills, wo sie ein Filmagent entdeckte und ihr dann Auftritte in Fernseh- und Kinofilmen besorgte. Das erste Mal stand sie 1978 in dem Fernsehfilm The Nativity vor der Kamera. 1981 gab sie ihr Kinodebüt in dem Film Bis zum letzten Schuss. Stowe spielte fast fünfzehn Jahre lang nur kleine Rollen als Nebendarstellerin in verschiedenen Filmen. Einige ihrer Darstellungen wurden dennoch bekannt, wie zum Beispiel 1987 in Die Nacht hat viele Augen oder 1990 in Revenge – Eine gefährliche Affäre mit Kevin Costner. 1992 erhielt sie ihre große Chance, als ihr die Hauptrolle der Offizierstochter Cora in Der letzte Mohikaner an der Seite von Daniel Day-Lewis angeboten wurde. Danach folgten mehrere größere Filme. Der Regisseur Robert Altman engagierte Stowe 1993 für eine Rolle in dem Episodenfilm Short Cuts auf der Grundlage mehrerer Erzählungen von Raymond Carver, in dem sie eine ihrer besten Darstellungen gab. Sie war eine ergreifende blinde Musikerin in dem Thriller Blink – Tödliche Augenblicke und spielte die Psychiaterin Dr. Railly in dem Science-Fiction-Film Twelve Monkeys mit Bruce Willis und Brad Pitt. 1996 unterbrach Stowe ihre Filmkarriere, um sich auf ihre Mutterschaft zu konzentrieren. 1998 kehrte sie mit dem Filmdrama Wunsch & Wirklichkeit ins Filmgeschäft zurück. Von 2011 bis 2015 spielte sie die Victoria Grayson in der Thrillerserie Revenge. Stowe ist seit 1986 mit Schauspielkollege Brian Benben verheiratet, mit dem sie 1981 bei einem Fernsehfilm zusammengearbeitet hatte. Das Paar hat eine Tochter. Sie verbringen ihre freie Zeit auf einer Rinderfarm in Texas.

Foto von Terry Gilliam

Terry Gilliam

Regie · Bekannt für Fear and Loathing in Las Vegas

Terrence „Terry“ Vance Gilliam (* 22. November 1940 in Minneapolis, Minnesota) ist ein amerikanisch-britischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Komiker und Schauspieler. Bekannt wurde er als Mitbegründer der Gruppe Monty Python. Sein Regiedebüt im Realfilm gab er 1975 in Zusammenarbeit mit Terry Jones mit dem Monty-Python-Film Die Ritter der Kokosnuß. 1977 folgte sein erster eigener Film: Jabberwocky, der – wie einige andere Filme von Gilliam – fälschlicherweise häufig als Monty-Python-Film bezeichnet wird. Nachdem er zusammen mit den übrigen Pythons deren größten Erfolg Das Leben des Brian vollendet hatte, begann er, sich vollständig um seine eigene Regiekarriere zu kümmern. 1981 erschien die Komödie Time Bandits. Für den letzten Python-Kinofilm Der Sinn des Lebens drehte er eigenständig den „Vorfilm“ The Crimson Permanent Assurance, für den eigentlichen Film war er wieder für die Animationen zuständig, schrieb am Drehbuch mit und spielte in einigen der Sketche kleine Rollen. 1985 erschien Brazil, der ihn als eigenständigen Filmemacher unabhängig von Monty Python etablierte und bis heute als eines seiner ambitioniertesten Werke gilt. Der Film behandelt auf surreale und oft satirische Weise die Dystopie eines paranoiden Überwachungsstaates. Drei Jahre später wurde Die Abenteuer des Baron Münchhausen veröffentlicht, bei dem unter anderen John Neville als Münchhausen und Robin Williams als Mondkönig zu sehen sind. Nachdem Münchhausen an den Kinokassen erfolglos geblieben war, nahm Gilliam in den 1990ern mehrere Auftragsarbeiten an: Zunächst 1991 König der Fischer mit Robin Williams und Jeff Bridges und dann 1995 seinen größten Erfolg 12 Monkeys mit Bruce Willis und Brad Pitt, der zur Drehzeit noch vor seinem Durchbruch zum Star stand. 1998 folgte Fear and Loathing in Las Vegas, für den Gilliam erstmals auch wieder am Drehbuch mitschrieb, der in kommerzieller Hinsicht zwar deutlich weniger Erfolg als die beiden Vorgängerfilme hatte, aber dennoch „Kultstatus“ erlangte. 2005 vollendete Gilliam die Filme Brothers Grimm und Tideland. Brothers Grimm kam am 25. August 2005 in die US-amerikanischen Kinos und wurde von der Kritik nahezu einhellig verrissen. Im Dezember 2007 begannen in London die Dreharbeiten zu Gilliams Film Das Kabinett des Doktor Parnassus mit Heath Ledger und Christopher Plummer in den Hauptrollen und mit Tom Waits als „Mr. Nick“ (dem Teufel). Durch Ledgers überraschenden Tod im Januar 2008 musste die Produktion jedoch unterbrochen werden. Teile von Ledgers Rolle, die in fantastischen Parallelwelten spielen, wurden von Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law übernommen. Im Januar 2009 wurde bekannt, dass Gilliam nach Abschluss von The Imaginarium of Doctor Parnassus einen neuen Versuch machen würde, The Man Who Killed Don Quixote zu drehen. 2012 begann Gilliam aber zunächst mit der Produktion des Films The Zero Theorem, die ursprünglich bereits für 2009 geplant gewesen war. Die Hauptrollen übernahmen unter anderem Christoph Waltz, Mélanie Thierry und Matt Damon. 2018 kam The Man Who Killed Don Quixote in die Kinos.

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Jason Priestley

Besetzung · Bekannt für Private Eyes, Beverly Hills, 90210

Jason Bradford Priestley (* 28. August 1969 in Vancouver, British Columbia) ist ein kanadisch-US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent. Bekannt wurde er in den 1990er Jahren vor allem durch die Rolle des Brandon Walsh in der Fernsehserie Beverly Hills, 90210. Jason Priestley ist der Bruder der Schauspielerin Justine Priestley. Von Kindesbeinen an sammelte er in Fernsehserien, Werbespots und als Model Erfahrungen vor der Kamera. Er war in den 1980er Jahren in einigen Folgen so erfolgreicher Serien wie 21 Jump Street, Airwolf und MacGyver sowie in einer Folge von Zurück in die Vergangenheit zu sehen. Erste Bekanntheit in Deutschland errang er durch die US-amerikanische Fernsehserie Teen Angel, die wöchentlich beim Disney Club (ARD) ausgestrahlt wurde. Berühmt wurde er 1990 als Brandon Walsh in der Fernsehserie Beverly Hills, 90210. Mit der Schauspielerin Christine Elise, die in der Serie Emily Valentine spielte, war Priestley einige Jahre liiert. Parallel zu Beverly Hills, 90210 und nach seinem Ausstieg aus der Serie wirkte Priestley bei mehreren Fernseh- und Kinofilmen als Schauspieler, Regisseur oder Produzent mit. Seine ersten Kinofilme drehte er 1993. Während er in Tombstone, unter anderem mit Kurt Russell und Val Kilmer, nur in eine kleinere Rolle spielte, floppte Calendar Girl mit ihm in der Hauptrolle. Cold Blooded (1995) und Leben und Tod auf Long Island (1997) wurden von den Kritikern gelobt, blieben an den Kinokassen jedoch eher unbeachtet. In den nachfolgenden Jahren spielte er kleinere Rollen, so einen verrückten Junkie in Das Auge mit Ewan McGregor und einen korrupten Politiker in Der vierte Engel. Priestley mit seiner Frau Naomi Lowde-Priestley (2012) 2004 spielte er in der Fernsehserie Tru Calling – Schicksal reloaded! die Rolle des Jack Harper, dem Widersacher der Hauptfigur Tru. Ein Jahr später war er neben Thomas Cavanagh in der Serie Love Monkey zu sehen, die nach drei Episoden vom Sender CBS abgesetzt wurde. 2007 begann beim US-Sender Showtime eine neue Serie mit dem Titel Side Order of Life. Priestley spielte darin an der Seite von Marisa Coughlan die männliche Hauptrolle. Auch diese Serie wurde noch im selben Jahr eingestellt. Im Anschluss drehte er die Fernsehfilme Everest (2007) und The Other Woman (2008). Danach war er mehrfach als Regisseur tätig, so bei einer Episode von Eine himmlische Familie und mehreren Folgen der Serie The Secret Life of the American Teenager wie auch beim Spin-off von Beverly Hills 90210, 90210. 2010 übernahm Priestley die männliche Hauptrolle in der kanadischen Fernsehserie Call Me Fitz. Danach arbeitete er 2011 wieder mit Luke Perry bei dem TV-Western Goodnight for Justice zusammen. Während Priestley Regie führte, übernahm Perry die Hauptrolle und beteiligte sich als Produzent. Von 2016 bis 2021 spielte Priestley die Rolle des Matt Shade in der kanadischen Fernsehserie Private Eyes, für die er auch als ausführender Produzent fungierte.