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Foto von Essie Davis

Essie Davis

Esther „Essie“ Davis (* 19. Januar 1970 in Hobart, Tasmanien) ist eine australische Schauspielerin. In ihrer Jugend wirkte sie als Sängerin in Schülerbands mit, ehe sie sich der Schauspielerei zuwandte. Während sie vermehrt in australischen Theaterproduktionen erschien, feierte Davis 1993 ihr Filmdebüt mit einer Nebenrolle in John Dingwalls Drama Doppeltes Spiel. Es folgten größere Filmrollen wie in Tony Mahoods Drama River Street (1996), dem Fernsehfilm The Ripper (1997), sowie Auftritte in australischen Fernsehserien. Im Jahr 2001 wurde Davis für ihre Rolle in Mark Pipers Fernsehfilm Halifax f.p: The Spider and the Fly vom Australian Film Institute als Beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm oder Fernsehmehrteiler nominiert. 2003 erschien Essie Davis in der Rolle der eifersüchtigen Gattin von Jan Vermeer (gespielt von Colin Firth) in Peter Webbers Kostümdrama Das Mädchen mit dem Perlenohrring. Der Film errang die Gunst der Kritiker und war 2004 in mehreren Kategorien für den Oscar, Golden Globe Award und British Academy Film Award nominiert. Zu ihren weiteren Filmrollen zählen u. a. der Part der Maggie in Matrix Reloaded und Matrix Revolutions (beide 2003), sowie die weiblichen Hauptrollen in den beiden Fernsehfilmen Sweeney Todd und The Silence (beide 2006). 2006 spielte Davis die Filmmutter von Dakota Fanning in Schweinchen Wilbur und seine Freunde, in dem so bekannte Schauspielkollegen wie Julia Roberts, Oprah Winfrey, Kathy Bates oder Robert Redford Sprechrollen übernahmen. 2007 war sie neben Toni Collette in der australischen Filmproduktion Hey, Hey, It's Esther Blueburger zu sehen, ein Jugenddrama über ein 13-jähriges Mädchen (gespielt von Keisha Castle-Hughes), das versucht, in einer angesehenen Privatschule und zugleich einer öffentlichen Schule Anschluss zu finden. Nach Nebenrollen in australischen Filmen wie Australia (2008) oder Burning Man (2011; Nominierung für den Film Critics Circle of Australia-Award) trat Davis vornehmlich in australischen Fernsehproduktionen in Erscheinung. Für den Part der Dolly Prickles in dem Mehrteiler Cloud Street, der zwei australische Familien aus der Arbeiterklasse über einen Zeitraum von 20 Jahren von den 1940er bis 1960er Jahren begleitet, erhielt sie eine Nominierung für den australischen AACTA Award als beste Hauptdarstellerin. Von 2012 bis 2015 spielt sie die Titelrolle in der Detektivserie Miss Fishers mysteriöse Mordfälle in bisher 3 Staffeln, die auf den Kriminalromanen von Kerry Greenwood basieren. Quelle: Wikipedia

Foto von Fred Ward

Fred Ward

Frederick „Fred“ Ward (* 30. Dezember 1942 in San Diego, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Sein Interesse an der Schauspielerei setzte verhältnismäßig spät ein. Sein Filmdebüt gab er 1973 ebenfalls in Italien in Roberto Rossellinis L'Età di Cosimo di Medici (1973). Eine weitere Zusammenarbeit mit Rossellini, Descartes, sollte folgen. Ward kehrte in seine kalifornische Heimat zurück und spielte in den Folgejahren eine Reihe kleinerer und mittlerer Rollen in Filmen wie neben Jeff Bridges im Western Im Herz des Wilden Westens, neben Brooke Shields in der Komödie Flipper Queen – Ich kann's am besten, neben Jodie Foster in Jahrmarkt, neben Meryl Streep in Silkwood, als Gus Grissom in Der Stoff, aus dem die Helden sind oder neben Keith Carradine als sadistischer Soldat in Die letzten Amerikaner. 1979 hatte er in Don Siegels Gefängnisdrama Flucht von Alcatraz neben Clint Eastwood seine erste größere Filmrolle. Drei Jahre später spielte er im Science-Fiction-B-Movie Timerider – Das Abenteuer des Lyle Swann zudem seine erste Hauptrolle. Auch neben Gene Hackman spielte er 1983 in Die verwegenen Sieben einen Soldaten. Zunächst wurde es etwas ruhiger um Ward, so spielte er die Hauptrolle in Abenteuerfilm Schnee in Florida (1986), im Kurzfilm The Price of Life und eine Gastrolle in der Serie The Hitchhiker (beide 1987). 1988 war er wieder in 3 Kinofilmen zu sehen, als Vater von Keanu Reeves im Familiendrama Der Prinz von Pennsylvania, als Roone Dimmick im Kinohit Zwei mal Zwei und als Polizist im Action-Thriller Saigon – Der Tod kennt kein Gesetz. In Catchfire beschützt er als Polizist Jodie Foster vor Auftrags-Killer Dennis Hopper. Des Weiteren folgten 1990 drei große Hauptrollen für ihn, als Henry Miller in Philip Kaufmans Henry & June, als beraubter Polizist in der Krimi-Groteske Miami Blues, in der er Alec Baldwin auf die Spur kommt und neben Kevin Bacon in der Kult-Horrorkomödie Tremors – Im Land der Raketenwürmer. Die nächsten Jahre sah man ihn häufig als Nebendarsteller, so u. a. in Halbblut, in Robert Altmans Hollywood-Satire The Player oder auch als Mafioso Rocco Dillon in der Parodie Die nackte Kanone 33⅓. Für seine Rolle in Short Cuts wurde er zusammen mit dem restlichen Schauspiel-Ensemble 1994 mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Nach kleineren, europäischen Projekten war er 1996 im Action-Thriller Außer Kontrolle neben Keanu Reeves und Morgan Freeman zu sehen, sowie in der Fortsetzung Tremors 2 – Die Rückkehr der Raketenwürmer. Ende der 1990er Jahre war er gemischt in Kino-Produktionen und in sogenannten B-Movies zu sehen, da der Markt für Direct-to-Video-Produktionen immer größer wurde. Ab 2000 war er häufiger zu sehen und spielte wichtige Nebenrollen in großen Kinofilmen wie Road Trip, Summer Catch, Joe Dreck, Genug – Jeder hat eine Grenze oder auch als Vater von Reese Witherspoon in Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen. Erwähnenswerte Filme sind zudem 10.5 – Die Erde bebt (2004), Zauber der Liebe (2007), Exit Speed, Management (beide 2008), der französische Thriller L’affaire Farewell, in dem er Ronald Reagan verkörpert und Das Geheimnis des wilden Mustangs (beide 2009). Heute spielt Fred Ward vorwiegend in kleineren Rollen, wie z. B. Armored (2009), 30 Minuten oder weniger (2011) oder 2 Guns (2013). 2015 war er in 2 Folgen der US-Erfolgsserie True Detective zu sehen.

Foto von Maren Jensen

Maren Jensen

Jensen studierte Schauspiel an der University of California (UCLA) und arbeitete zunächst als Fotomodell unter anderem für das Magazin Cosmopolitan. 1978 erhielt sie eine Serien-Hauptrolle als Brückenoffizier und Tochter von Commander Adama in der Fernsehserie Kampfstern Galactica. Es folgten Gastrollen in den populären Serien Love Boat und Fantasy Island. Ihre letzte Filmrolle hatte sie bereits 1981 als Hauptdarstellerin neben Sharon Stone in Wes Cravens Horrorfilm Tödlicher Segen. Sie erkrankte danach am Chronischen Erschöpfungssyndrom, weshalb sie ihre Schauspielkarriere aufgab. Sie war zu diesem Zeitpunkt Lebensgefährtin von Don Henley, der ihr sein erstes Soloalbum 1982 widmete. Zudem sang sie im Hintergrund auf Johnny Can't Read und trat im Musikvideo zu Not Enough Love in the World auf. Beide trennten sich 1986.

Foto von Susan Sarandon

Susan Sarandon

Susan Abigail Sarandon (* 4. Oktober 1946 in New York City als Susan Abigail Tomalin) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Durch ihren Mann kam Sarandon 1970 zum Film, beide wurden für den Film Joe – Rache für Amerika (Regie: John G. Avildsen, mit Peter Boyle) gecastet. Chris fiel durch, und sie wurde für eine Hauptrolle besetzt. Sie drehte anschließend, noch während ihres Studiums in Washington, D. C., kleinere Parts für das Fernsehen. 1975 war sie neben Robert Redford in Tollkühne Flieger zu sehen und sie hatte ihren ersten großen Erfolg mit dem Kultfilm The Rocky Horror Picture Show, in dem sie die Janet Weiss spielte. In dem Drama Pretty Baby (von Louis Malle) überzeugte sie als Mutter einer Prostituierten (dargestellt von Brooke Shields). Kurz darauf arbeitete sie erneut mit Louis Malle für Atlantic City, USA – und sie wurde für ihre Rolle als Bedienung für einen Oscar nominiert. Dabei kamen sich die beiden auch privat näher. 1979 ließ sie sich von Chris Sarandon scheiden. 1983 war sie neben Catherine Deneuve in dem Horrorfilm Begierde zu sehen, bevor ihr eine Hauptrolle neben Jack Nicholson und Michelle Pfeiffer in dem Film Die Hexen von Eastwick zum endgültigen Karrieredurchbruch verhalf. Bei ihrem nächsten Filmprojekt Annies Männer lernte sie 1988 Tim Robbins kennen und begann eine Beziehung mit ihm. Ihre Mitwirkung an dem Projekt kam auf Betreiben von Kevin Costner zustande, so Sarandon in einem Interview mit dem Londoner Guardian. „Die Produzenten wollten weder Tim noch mich für den Film besetzen. Wir haben es Kevin zu verdanken, dass wir die Rollen bekommen haben. Er hat sich für uns eingesetzt und nicht locker gelassen.“ 1991 war Sarandon gemeinsam mit Geena Davis in Thelma & Louise zu sehen. Für ihre Darstellung einer kriminell gewordenen Kellnerin wurde sie für einen Oscar nominiert. Schon im Jahr darauf war sie erneut nominiert, nachdem sie in Lorenzos Öl als treusorgende Mutter überzeugt hatte. Bereits zwei Jahre später bekam sie für ihre Rolle als beschützende Anwältin eines Jungen im Film Der Klient die nächste Nominierung für einen Oscar, verlor die Auszeichnung aber an Jessica Lange. In dem auf wahren Begebenheiten basierenden Film Dead Man Walking, einer Regiearbeit ihres Lebensgefährten Tim Robbins, mit dem sie ein starkes liberales, politisches und soziales Engagement verband, stand sie neben Sean Penn vor der Kamera und wurde dafür mit einem Oscar für ihre Rolle als Nonne Helen Prejean ausgezeichnet.

Foto von Morris Chestnut

Morris Chestnut

Besetzung · Bekannt für Atlanta Medical, Nurse Jackie

Morris Lamont Chestnut ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er durch seine Rollen als Teenager-Vater Ricky Baker in dem Film „Boyz n the Hood“ (1991), als Bräutigam Lance Sullivan in dem Film „The Best Man“ (1999), als NBA-Star Tracy Reynolds in dem Film „Like Mike“ (2002) und als Besucher Ryan Nichols in der Fernsehserie „V – Die außerirdischen Besucher“ (2009). Seine erste professionelle Rolle war die des Jadon in der Serie „Freddy’s Nightmares: A Nightmare on Elm Street“ in der Folge „A Family Affair“ (Staffel 2, Folge 19), die am 18. Februar 1990 ausgestrahlt wurde. Seine erste Kinofilmrolle war die des Ricky Baker in „Boyz n the Hood“ (1991). Es folgten Rollen in verschiedenen Fernsehfilmen. Chestnut spielte außerdem eine Rolle in Patti LaBelles kurzlebiger Sitcom „Out All Night“. Seine Karriere verlief weiterhin steil nach oben, mit Nebenrollen in großen Studiofilmen wie „Alarmstufe: Rot 2“ (1995) und „G.I. Jane“ (1997). 1998 gewann er den jährlichen Videospielwettbewerb Madden Bowl. 1999 spielte er an der Seite von Taye Diggs und Nia Long in „The Best Man“ einen Footballprofi am Vorabend seiner Hochzeit. Diese Rolle verkörperte er auch in „Best Man Holiday“. Für beide Darbietungen wurde er für den NAACP Image Award nominiert. Anschließend spielte er die Hauptrolle in „The Brothers“ (2001), einem weiteren Film, der sich mit den Themen Treue und Erfolg im urbanen Berufsleben auseinandersetzt. Er arbeitete dreimal mit Steven Seagal zusammen: in „Alarmstufe: Rot 2“, „Half Past Dead“ und „Prince of Pistols“. Zu seinen weiteren Filmen zählen „Two Can Play That Game“ (2001), „Breakin' All the Rules“ (2004) und „Ladder 49“ (2004). In „The Game Plan“ (2007) spielte er erneut einen Footballspieler. Er produzierte und spielte die Hauptrolle in dem Film „Not Easily Broken“ (2009). In der Neuauflage der Fernsehserie „V“ (2009) verkörperte er Ryan Nichols. Anschließend war er in den Filmen „Think Like a Man“ (2012) und 2013 in „Voll abgezockt“, „Kick-Ass 2“ und „The Call“ zu sehen. 2013 stieß er zur Besetzung der HBO-Serie „Nurse Jackie“ hinzu und spielte den Kriegsveteranen Dr. Ike Prentiss. Im darauffolgenden Jahr gewann er den NAACP Image Award als Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie. 2015 spielte Morris Chestnut Derrick „Dog“ Prince in dem Film „Heist“ und wurde vom People Magazine zu einem der „Sexiest Men Alive“ gekürt. Danach spielte er in den Filmen „The Perfect Guy“ (2016) und „When the Bough Breaks“ (2017) mit. Er spielte die Hauptrolle des Pathologen Dr. Beaumont Rosewood Jr. in der Serie „Rosewood“ und erhielt dafür eine weitere Nominierung für den NAACP Image Award. Er hatte wiederkehrende Rollen in den Fernsehserien „Legends“, „The Enemy Within“ und „Our Kind of People“. Außerdem hatte er einen Gastauftritt in der Krankenhausserie „The Resident“.

Foto von Val Kilmer

Val Kilmer

Besetzung · Bekannt für Kiss Kiss Bang Bang, Heat, Top Gun

Val Edward Kilmer (* 31. Dezember 1959 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Sein Spielfilm-Debüt gab Kilmer im Jahr 1984 in der Komödie Top Secret! von Jim Abrahams und Jerry Zucker. Es folgte Was für ein Genie. Der Durchbruch gelang ihm dann als Antagonist von Tom Cruise in Tony Scotts Erfolgsfilm Top Gun. Anschließend sah man ihn in dem Fantasy-Epos Willow, in Kill me again und Halbblut. In der Lebensverfilmung der Rock-Legende Jim Morrison in The Doors sang er in der Titelrolle alle Konzert-Sequenzen selbst. Kilmer übernahm einen Gastauftritt in dem Film Noir Dead Girl, bevor er als Hauptdarsteller in Batman Forever auftrat. Nach den Dreharbeiten zu Heat an der Seite von Robert De Niro und Al Pacino nahm Kilmer die Projekte DNA – Die Insel des Dr. Moreau und Der Geist und die Dunkelheit in Angriff, in denen er beide Male die Hauptrollen spielte. John Frankenheimer, mit dem er 1996 Die Insel des Dr. Moreau drehte, schwor daraufhin, nie wieder mit Kilmer zusammenarbeiten zu wollen. Ähnliche Aussagen wurden auch von Ron Howard und weiteren Personen Mitte der 1990er getätigt, die den Schauspieler als schwierigen Charakter schilderten. Ab den späten 1990er Jahren erhielt Kilmer kaum noch Hauptrollen in größeren Hollywood-Produktionen, 2005 war er in einer Nebenrolle in Alexander (neben Hauptdarsteller Colin Farrell) zu sehen. 2008 lieh Kilmer in der neuen Knight-Rider-Serie (sowie in dem dazugehörigen Pilotfilm Knight Rider) dem Auto K.I.T.T. seine Stimme. Im Jahr 2012 spielte er im Musikvideo To Be the Best von Tenacious D, der Band von Schauspieler Jack Black, mit. Außerdem schrieb die US-amerikanische Punk-Band Bowling for Soup ihren Song Val Kilmer, wobei sie darin eher auf die allgemeine Lage der Filmwelt eingeht. Val Kilmer und seine Filmkarriere sind Gegenstand der 2021 veröffentlichten Dokumentation Val, die von Leo Scott und Tong Poo verantwortet wurde. Als Grundlage dienten Kilmers eigene Filmaufnahmen, die er während verschiedener Dreharbeiten anfertigte. Auch sein aktueller Gesundheitszustand wird thematisiert. Die Aufführung von Val fand während der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2021 statt. Im Sequel von Top Gun, dem Film Top Gun: Maverick hat Kilmer einen kurzen Auftritt als Admiral Tom „Iceman“ Kazanski, der wie Kilmer an Kehlkopfkrebs leidet.

Foto von Glynis Johns

Glynis Johns

Glynis Johns war eine walisische Schauspielerin, Pianistin, Sängerin und Tänzerin. Ihre Laufbahn als Filmschauspielerin begann 1938 mit South Riding unter Regie von Victor Saville, in den folgenden Jahren arbeitete sie sich von anfänglich kleinen Auftritten zu substanziellen Rollen hoch. Der Durchbruch gelang ihr 1948 in der Titelrolle von Miranda, wo sie an der Seite von David Tomlinson und Margaret Rutherford eine Meerjungfrau spielte. Es war auch das Spielfilmdebüt des bisherigen Doku-Regisseurs Ken Annakin. 1954 wurde eine Fortsetzung unter dem Titel Mad About Men nachgeschoben, in dem Johns als Miranda und deren menschliche Cousine vor der Kamera stand. Die Reise ins Ungewisse (1951) mit James Stewart und Der Unwiderstehliche (1952) mit Alec Guinness festigten ihren Ruf. Walt Disney gab ihr dann in zwei seiner in Großbritannien hergestellten Spielfilme die weibliche Hauptrolle, beide Male an der Seite Richard Todds: Als Mary Tudor in dem ebenfalls von Annakin inszenierten Eine Prinzessin verliebt sich (The Sword and the Rose, 1953) und in Rob Roy – Der königliche Rebell (Rob Roy, the Highland Rogue, 1953). Ihre bekannteste Rolle ist aber wahrscheinlich die der Frauenrechtlerin und Mutter „Winifred Banks“ in der Disney-Verfilmung von P. L. Travers’ Mary Poppins (1964), einem der erfolgreichsten Filmmusicals aller Zeiten. Zu den weiteren Höhepunkten ihrer Karriere zählen die weibliche Hauptrolle in dem humorvollen Musical Der Hofnarr (The Court Jester, 1955) mit Danny Kaye und der von Fred Zinnemann inszenierte Der endlose Horizont (The Sundowners, 1960), für den sie eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ erhielt. Eine ihrer letzten großen Rollen spielte die Schauspielerin als gutmütige Großmutter „Elsie Callaghan“ in Jon Turteltaubs Während Du schliefst von 1995 an der Seite von Sandra Bullock und Bill Pullman. Nach einem Auftritt als Großmutter von Molly Shannons Figur in Superstar – Trau’ Dich zu träumen zog sie sich 1999 in den Ruhestand zurück.

Foto von Maria Bello

Maria Bello

Besetzung · Bekannt für Prisoners, Kindsköpfe, Kindsköpfe 2

Maria Elaina Bello (* 18. April 1967 in Norristown, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schauspielerin italienisch-polnischer Abstammung. Ihre ersten Auftritte hatte Bello in Werbespots und zahlreichen Off-Broadway-Stücken, unter anderem in The Killer Inside Me, Small Town Gals With Big Problems und Urban Planning. Anfang der 1990er Jahre gelangte Bello an einige TV-Gastrollen, so unter anderem in den Serien Der Polizeichef (1991), Nowhere Man – Ohne Identität! (1995), Misery Loves Company (1995), Due South (1994) und dem Spielfilm Maintenance (1992). Der erste Erfolg kam mit einer Fernsehrolle in einem Remake von 77 Sunset Strip, zwar wurde der Fernsehfilm nie ausgestrahlt, doch die Produzenten Kerry Lenhart und John J. Sakmar wurden bei den Dreharbeiten auf die Schauspielerin aufmerksam. Beide besetzten Bello 1996 für die weibliche Hauptrolle in der Fernsehserie Mr. & Mrs. Smith. 1997 erhielt sie eine Gastrolle in der erfolgreichen Fernsehserie Emergency Room – Die Notaufnahme. Durch ihre Auftritte in Emergency Room stieg Bellos Popularität und sie bekam 1998 ihre erste Filmrolle in Permanent Midnight – Voll auf Droge. Von den Kritikern gelobt, konnte Bello mit dem Thriller Payback – Zahltag an den Erfolg anknüpfen, in dem sie als Prostituierte Rosie zu sehen war. Im Jahr 2000 war Bello gleich mit mehreren Filmen im Kino vertreten. Neben Gwyneth Paltrow war sie in der Komödie Traumpaare – Duets zu sehen, sie spielte in dem kleinen Independent-Film Sam the Man und verkörperte in der Komödie Coyote Ugly die taffe Unternehmerin Lil, die eine Western-Style-Bar in New York City betreibt. Im Jahr 2001 war Bello in dem IMAX-Film China: The Panda Adventure zu sehen, für dessen Dreharbeiten sie mehrere Monate im chinesischen Hochland verbrachte. Im Jahr 2002 war Bello in dem Drama Auto Focus zu sehen, der Filmbiografie des ermordeten Fernsehstars Bob Crane (gespielt von Greg Kinnear). Ihren endgültigen Durchbruch im Filmgeschäft erlangte sie jedoch erst ein Jahr später mit der Gangsterfabel The Cooler – Alles auf Liebe. Für die Rolle wurde Bello von der Kritik gefeiert und für zahlreiche Filmpreise nominiert, unter anderem für den Golden Globe in der Kategorie Beste Nebendarstellerin. Im Anschluss daran war Bello in dem übersinnlichen Thriller Das geheime Fenster an der Seite von Johnny Depp zu sehen, sowie in der Politik-Satire Silver City. Als eine der gefragtesten Schauspielerinnen in Hollywood arbeitete Bello 2005 an sechs Filmprojekten, von denen The Sisters, die Verfilmung von Anton Tschechows bekanntem Theaterstück Die drei Schwestern, David Cronenbergs Drama A History of Violence, sowie der Horrorfilm The Dark inzwischen abgeschlossen sind. 2006 folgten die Dreharbeiten zu Oliver Stones Film über die Terroranschläge am 11. September 2001 in New York. Im Sommer 2008 übernahm sie in Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers die Rolle der Evy O’Connor. Es folgten Nebenrollen in verschiedenen Kinofilmen, ehe Bello 2011 die Hauptrolle in der US-amerikanischen Fernsehserie Prime Suspect erhielt. 2013 übernimmt sie die weibliche Hauptrolle im James Wan produzierten und von Xavier Gens Regie geführten Horror-Thriller House of Horror. Seit 2017 spielt sie in der US-Fernsehserie Navy CIS die forensische Psychologin und ehemals in Afghanistan gefangen genommene Soldatin Jacqueline Sloane.

Foto von Helen McCrory

Helen McCrory

Besetzung · Bekannt für Peaky Blinders - Gangs of Birmingham, James Bond 007 - Skyfall, Horizon

Helen Elizabeth McCrory, OBE (* 17. August 1968 in London; † 16. April 2021) war eine britische Schauspielerin. McCrory begann ihre Karriere in Fernsehserien, bis sie eine kleinere Rolle in dem Spielfilm Interview mit einem Vampir (1994) von Neil Jordan erhielt. Es folgten weitere Auftritte in Kostümfilmen wie Casanova und Geliebte Jane. 2008 wurde McCrory für die Rolle der Narzissa Malfoy in Harry Potter und der Halbblutprinz verpflichtet. Sie war außerdem in den beiden Verfilmungen von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes zu sehen. Weitere Bekanntheit erlangte sie durch ihre Darstellung der Cherie Blair neben Michael Sheen in dem Oscar-prämierten Spielfilm Die Queen und in der Fernsehproduktion The Special Relationship, beide basierend auf Drehbüchern von Peter Morgan. Quelle: Wikipedia

Foto von Ja Rule

Ja Rule

Jeffrey Atkins (* 29. Februar 1976), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Ja Rule, ist ein US-amerikanischer Rapper, Sänger und Schauspieler. Geboren in Hollis, Queens, begann er seine Karriere in der Gruppe Cash Money Click und debütierte 1999 mit Venni Vetti Vecci und der Single „Holla Holla“. Von 2000 bis 2004 landete Ja Rule mehrere Hits, die es in die Top 20 der US Billboard Hot 100 schafften, darunter „Between Me and You“ mit Christina Milian, „I’m Real (Murder Remix)“ mit Jennifer Lopez, „Always on Time“ und „Mesmerize“ (beide mit Ashanti) sowie „Wonderful“ mit R. Kelly und Ashanti. In den 2000er-Jahren stand Ja Rule bei The Inc. Records unter Vertrag, dem Label, das zuvor unter dem Namen Murder Inc. firmierte und von Irv Gotti geleitet wurde.

Foto von Aimee-Lynn Chadwick

Aimee-Lynn Chadwick

Aimee-Lynn Chadwick (* 19. August 1980 in Sandwich, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Chadwick studierte an der Capachionies School of Performing Arts und der Boston Conservatory. Chadwick hatte ihr Schauspieldebüt in dem Film Cinderella Story als Moderatorin des Schülerradio. Es folgten Auftritte in Fernsehserien wie Drake & Josh, Las Vegas, The Forgotten – Die Wahrheit stirbt nie, The Closer und The Mentalist. Des Weiteren stand sie für die Horrorfilme Return of the Living Dead IV: Necropolis und Return of the Living Dead V: Rave to the Grave vor der Kamera, die beide im Jahr 2005 veröffentlicht wurden. Zuletzt war sie für die Filmkomödie Prom – Die Nacht deines Lebens tätig.

Foto von Una Damon

Una Damon

Eine südkoreanisch-amerikanische Schauspielerin. Zu ihren Filmen zählen „Gattaca“, „Die Truman Show“, „Deep Impact“, „Deep Rising“ und „Spider-Man“. Damon wirkte in zahlreichen Fernsehserien mit, darunter „Lass es, Larry!“, „Charmed – Zauberhafte Hexen“, „Chicago Hope“, „Sliders“, „Girlfriends“ und „The Closer“. 1995 spielte sie in dem Film „For Better or Worse“ mit. 2006 führte sie Regie bei dem Kurzfilm „Sixth Street Bridge“, für den sie auch das Drehbuch schrieb und den sie produzierte.

Foto von Kelli Giddish

Kelli Giddish

Besetzung · Bekannt für Law & Order: Special Victims Unit

Kelli Giddish (* 13. April 1980 in Cumming, Georgia) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte Giddish 2005 in der US-amerikanischen Seifenoper All My Children, wo sie erstmals als Diana „Di“ Henry zu sehen war. Giddish spielte die Rolle bis zu deren Ausscheiden aus der Serie Ende 2007. Es folgten Nebenrollen in einigen Filmen und Gastauftritte in mehreren Fernsehserien, darunter in Damages – Im Netz der Macht (2007) und in der US-Adaption der BBC-Serie Life on Mars – Gefangen in den 70ern (2009). Zwischen 2006 und 2007 spielte Giddish außerdem in der Webserie The Burg zwölf Folgen lang die Rolle der Courtney, einen weiteren Auftritt in der Serie hatte sie 2009. 2010 bekam die Schauspielerin gleich zwei Serienhauptrollen: Im Frühjahr des Jahres war sie in der Mystery-Kriminalserie Past Life als Psychologin Kate McGinn zu sehen, im Herbst 2010 spielte in der Polizeidramaserie Chase die Rolle von U.S. Marshal Annie Frost. Beide Serien wurden jedoch aufgrund schlechter Zuschauerzahlen bereits nach der ersten Staffel abgesetzt. 2011 war Giddish zunächst in einer kleinen Nebenrolle in der zweiten Staffel von Good Wife zu sehen, wo sie Sophia Russo, die Geliebte von Kalinda Sharma (Archie Panjabi), spielte. Die Figur hat in der ersten Folge der dritten Staffel einen Auftritt. Ursprünglich waren mehrere Auftritte geplant, die Giddish jedoch zugunsten einer anderen Rolle ablehnte: In der dreizehnten Staffel der Kriminalserie Law & Order: Special Victims Unit übernahm die Schauspielerin eine Serienhauptrolle als Detective Amanda Rollins; die Staffel wird in den USA seit September 2011 ausgestrahlt. Bereits 2007 hatte Giddish einen Gastauftritt in der Serie, jedoch in einer anderen Rolle. 2012 spielte Giddish neben Gina Gershon, Val Kilmer und Ray Liotta eine der Hauptrollen in der Komödie Breathless – Immer Ärger mit Dale. Quelle: Wikipedia

Foto von Mamoudou Athie

Mamoudou Athie

Besetzung · Bekannt für Elemental, The Drama, Kinds of Kindness

Mamoudou Athie (* 25. Juli 1988 in Nouakchott, Mauretanien) ist ein mauretanisch-US-amerikanischer Schauspieler. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Rollen aus den Serien The Detour und Sorry for Your Loss. 2015 war er im Film Experimenter – Die Stanley Milgram Story in einer kleinen Rolle erstmals vor der Kamera zu sehen. 2016 verkörperte er in der Serie The Get Down den DJ Grandmaster Flash in einer Nebenrolle. Die Serie wurde nach nur einer produzierten Staffel jedoch wieder eingestellt. 2017 wurde er im Musikfilm Patti Cake$ – Queen of Rap als Basterd in einer größeren Rolle besetzt. Für den Film sang er den Song Wake Up, Sheep!, wenngleich er über kein besonderes musikalisches Talent verfügt. Im selben Jahr war er zudem als Jared im Science-Fiction-Film The Circle zu sehen und spielte im Film Unicorn Store, dem Regiedebüt der Schauspielerin Brie Larson, die Rolle des Virgil. In der Serie The Detour trat er in der zweiten Staffel in der Rolle des Carl auf. 2018 war Athie in der Filmbiografie Der Spitzenkandidat als A. J. Parker in einer zentralen Nebenrolle zu sehen und übernahm zudem als Matt Greer eine Hauptrolle in der Serie Sorry for Your Loss. Die Rolle verkörperte er bis 2019. 2020 war Athie in einer Nebenrolle im Thriller Underwater – Es ist erwacht zu sehen und übernahm zudem die Hauptrolle des Elijah, der zu einem Meister-Sommelier werden möchte, im Filmdrama Uncorked, das im März beim Streamingdienstanbieter Netflix veröffentlicht wurde. Darüber hinaus spielte er im Thriller Black Box, der beim Streaminganbieter Prime Video veröffentlicht wurde, die Hauptrolle eines alleinerziehenden Familienvaters, der bei einem Autounfall sein Gedächtnis verliert.

Foto von Scarlett Blum

Scarlett Blum

Scarlett Blum ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin. Als jüngstes Mitglied einer Schauspielerfamilie in Raleigh, North Carolina, spielte Scarlett bereits im Alter von zwei Jahren in ihrem ersten Kurzfilm „Faces (Helene)“ mit. Ihre Eltern, beide seit jeher als Darsteller tätig, lernten sich beim lokalen Theater kennen, sodass es niemanden überraschte, dass Scarlett und ihre Geschwister ebenfalls Talent als Darsteller zeigten. Im Alter von vier Jahren hatte Scarlett bereits in zahlreichen Theaterproduktionen mitgewirkt, von Shakespeare-Tragödien bis hin zu Musicals. Während der Proben zu „Macbeth“ erkannte die Regisseurin, ihre Mutter, Scarletts übernatürliche Konzentrationsfähigkeit als eine Fähigkeit, die sich gut für den Film eignen würde. Mit vier Jahren bekam Scarlett ihre erste regionale Werberolle, aber erst zwei Jahre später, am Set von Fox' „The Gifted“, fand sie ihre Berufung. Sowohl die Darsteller als auch die Crew bemerkten, wie nahtlos Scarlett in ihre Rolle schlüpfte, sobald der Regisseur „Action!“ rief. Tatsächlich beeindruckte sie den Regisseur mit ihrer Leistung in der ersten Szene so sehr, dass er das Drehbuch für ihre zweite Szene änderte und Scarlett nicht nur wach statt schlafend erscheinen ließ, wie ursprünglich vorgesehen, sondern ihr auch einen Dialog zuwies. Scarletts furchtlose Verletzlichkeit vor der Kamera verschaffte ihr eine zentrale Rolle in einer Rückblende in Staffel 9 von AMCs „The Walking Dead“ (ihre Schwester Havana spielte dieselbe Figur, etwas älter, in einer Rückblende in Staffel 10). Bald darauf übernahm Scarlett wiederkehrende Rollen sowohl in HBOs „The Outsider“ als auch in Hulus „Reprisal“, wo sie mit fundierten Darstellungen und einer „Weisheit, die über ihr Alter hinausgeht“ überzeugte. Sie genoss es, Charaktere zu spielen, die sich über mehrere Episoden sowohl in FOX' „The Resident“ als auch in NBC's „Council of Dads“ erstreckten. Scarlett hatte auch viel Spaß beim Drehen mit Kristin Chenoweth in „A Christmas Love Story“ des Hallmark Channel. Außerhalb des Sets ist Scarlett in ihrem Tanzstudio anzutreffen, wo sie verschiedene Tanzstile lernt und sich in Akrobatik übt. Wenn sie nicht im Studio ist, tanzt Scarlett wahrscheinlich zu Hause herum, übt Akrobatik auf dem Trampolin oder singt mit ihrem älteren Bruder und ihrer älteren Schwester. Scarlett ist eine begeisterte Leserin und mag außerdem Schach, Brokkoli und Roblox (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge).

Foto von Gordon MacRae

Gordon MacRae

Albert Gordon MacRae (* 12. März 1921 in East Orange, New Jersey; † 24. Januar 1986 in Lincoln, Nebraska) war ein US-amerikanischer Sänger und Schauspieler. 1948 unterzeichnete er einen Vertrag mit Warner Brothers und debütierte neben Lois Maxwell in dem Film The Big Punch. Es folgten eine Reihe von Musicals (u. a. Stern des Broadway mit June Haver und Ray Bolger) und fünf Filme mit Doris Day (u. a. Bezaubernde Frau, 1950). Mitte der 1950er Jahre entstanden MacRaes beste Filme: Oklahoma (1955) und Karussell (1956), beide geschrieben von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II. In beiden Filmen trat er mit der Newcomerin Shirley Jones auf. Bereits in dieser Zeit machten sich MacRaes Alkoholprobleme bemerkbar, dennoch nahm er weiter Alben als Sänger auf und trat in Fernsehshows auf. 1978 musste er ein Konzert absagen, weil er sich nicht an die Texte seiner Songs erinnern konnte. 1979 hatte er seinen letzten Filmauftritt in The Pilot mit Cliff Robertson.

Foto von Ahna Capri

Ahna Capri

Besetzung · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle

Anna Marie Nanasi, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Ahna Capri (6. Juli 1944 – 19. August 2010), war eine in Budapest, Ungarn, geborene US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin. Sie wurde vor allem durch ihre Rolle als Tania (Sekretärin der Han) in dem Martial-Arts-Klassiker „Enter the Dragon“ bekannt. Capri begann ihre Karriere als Kinderdarstellerin in Serien wie „Father Knows Best“ und „The Danny Thomas Show“. Ihr Filmdebüt gab sie mit 13 Jahren in „Outlaw's Son“. Es folgten zahlreiche weitere Fernseh- und Filmauftritte, darunter in „Enter the Dragon“ und „Payday“ (beide 1973). Am 9. August 2010 verunglückte Capri schwer mit ihrem Auto, als ein 5-Tonnen-Lkw mit ihrem Wagen kollidierte. Nach elf Tagen im Koma und an lebenserhaltenden Maßnahmen starb sie am 19. August im Alter von 66 Jahren.

Foto von Gerry Anderson

Gerry Anderson

Besetzung · Bekannt für V.I.P.

Gerry Anderson, MBE (geboren als Gerald Alexander Abrahams), war ein englischer Fernseh- und Filmproduzent, Regisseur, Drehbuchautor und gelegentlicher Synchronsprecher. Er war bekannt für seine futuristischen Fernsehprogramme, insbesondere für seine Produktionen aus den 1960er-Jahren, die mit „Supermarionation“ (Marionetten mit elektrisch beweglichen Teilen) gedreht wurden. Andersons erste Fernsehproduktion war die 1957 ausgestrahlte Kinderserie „The Adventures of Twizzle“ mit Roberta Leigh. Es folgten später „Supercar“ (1961–62) und „Fireball XL5“ (1962), die beide Anfang der 1960er-Jahre den US-amerikanischen Fernsehmarkt eroberten. Mitte der 1960er-Jahre produzierte Anderson seine erfolgreichste Serie „Thunderbirds“. Zu seinen weiteren Fernsehproduktionen der 1960er-Jahre zählen „Stingray“ und „Captain Scarlet and the Mysterons“. Anderson schrieb und produzierte außerdem mehrere Spielfilme, deren Einspielergebnisse jedoch mäßig waren. Nachdem er sich in den 1970er-Jahren verstärkt Realfilmproduktionen zuwandte, arbeitete er lange und erfolgreich mit dem Medienmogul Lew Grade und dessen Firma ITC zusammen, bis zur zweiten Staffel von „Space: 1999“. Nach einer Schaffenspause, in der mehrere neue Serienkonzepte scheiterten, begann seine Karriere Anfang der 1980er-Jahre eine neue Phase. Die Nostalgie des Publikums für seine früheren Supermarionation-Serien (angeregt durch Wiederholungen am Samstagmorgen in Großbritannien und Australien) führte zur Beauftragung neuer Anderson-Produktionen. Zu seinen späteren Projekten zählt ein 2005 erschienenes CGI-Remake von „Captain Scarlet“ mit dem Titel „Gerry Anderson’s New Captain Scarlet“.

Foto von Kodi Smit-McPhee

Kodi Smit-McPhee

Besetzung · Bekannt für Dawn of the Planet of the Apes, X-Men: Apocalypse

Kodi Smit-McPhee (geboren am 13. Juni 1996 in Australien) stammt aus einer Schauspielerfamilie; sein Vater Andy McPhee (December Boys) und seine Schwester Sianoa Smit-McPhee sind ebenfalls als Schauspieler tätig. Smit-McPhee wurde vor allem durch seine Rollen in "Unter der Sonne Australiens" an der Seite von Eric Bana und Franka Potente und in "The Road" mit Viggo Mortensen bekannt. Für beide Rollen erhielt er gute Kritiken. Es folgte neben Chloë Grace Moretz und Richard Jenkins die Hauptrolle des Owen im Horrorfilm "Let Me In", einer Neuverfilmung des schwedischen Films "So finster die Nacht". Im September 2010 wurde Kodi Smit-McPhee in der Kategorie „Breakout Performance – Male“ für seine Leistung in "The Road" für den Scream Award nominiert. Im Dezember 2010 wurde Smit-McPhee erneut für einen Critics’ Choice Movie Award in der Kategorie „Bester Jungdarsteller“ nominiert, neben seiner Kollegin Chloë Moretz für "Let Me In". Neben ihm waren auch Jennifer Lawrence und Elle Fanning nominiert. True Grit-Darstellerin Hailee Steinfeld erhielt jedoch den Award. 2013 spielte er in einer neuen Verfilmung von William Shakespeares "Romeo und Julia" die Rolle des Benvolio, Romeos Cousin. Im Februar 2015 wurde er für die Rolle des Superhelden Nightcrawler im achten Teil der X-Men-Filmreihe, "X-Men: Apocalypse", verpflichtet. Quelle: Wikipedia

Foto von Elliott Gould

Elliott Gould

Besetzung · Bekannt für M.A.S.H., American History X, Friends

Elliott Gould, eigentlich Elliott Goldstein (* 29. August 1938 in Brooklyn, New York City), ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Bereits im Kindesalter spielte Elliott Gould an Vaudeville-Bühnen und im Fernsehen. Nach seiner Zeit am College gab er 1956 sein Debüt am Broadway in dem Musical Rumple. Danach folgten weitere kleinere Musical-Rollen – wie etwa in Irma La Douce. Beim Actors Studio nahm er Schauspielunterricht und lernte dort Barbra Streisand kennen. Beide waren von 1963 bis 1971 miteinander verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn, Jason Gould (* 1966). Mit Streisand trat er ab 1962 in dem Musical I Can Get It For You Wholesale auf, mit dem beide anschließend an die Broadway-Aufführungen in Amerika und England auf Tournee waren. Danach ging Gould dann mit Liza Minnelli und dem Musical The Fantastics auf Tour. 1964 spielte er seine erste Hauptrolle in dem Kinofilm Heirate mich, Gauner! zusammen mit Ginger Rogers. Bereits drei Jahre später wurde er durch seine Rolle als Billy Minsky, Besitzer der Burlesque-Show, in dem Film Die Nacht, als Minsky aufflog zum Star. Seinen größten internationalen Erfolg hatte er 1970 mit seiner Rolle als „Trapper John“ im Film MASH unter der Regie von Robert Altman. 1973 spielte er wieder unter der Regie von Robert Altman in Der Tod kennt keine Wiederkehr. Er verkörperte Philip Marlowe, eine Rolle, die ursprünglich Humphrey Bogart in Tote schlafen fest spielte. Die Kritiker waren gespalten in Bezug auf Goulds Darstellung. Insgesamt arbeitete Gould zwischen 1970 und 1992 fünf Mal mit Robert Altman zusammen. Von 1974 bis 1976 und von 1978 bis 1979 war er mit Jennifer Bogart verheiratet, mit der er zwei weitere Kinder hat. Nach den 1970er Jahren wurde es ruhiger um Elliott Gould. Die bekanntesten Auftritte hatte er in der Fernsehserie Friends und in den Filmen Ocean’s Eleven, Ocean’s 12 und Ocean’s 13. Von 2013 bis 2015 spielte er als Nebendarsteller in der US-amerikanischen Fernsehserie Ray Donovan. Seit 2014 ist er in einer Hauptrolle in der kanadischen Comedyserie Sensitive Skin an der Seite von Kim Cattrall zu sehen. Quelle: Wikipedia

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Kathy Bates

Besetzung · Regie · Bekannt für American Horror Story, Titanic, Bee Movie - Das Honigkomplott

Kathy Bates ist eine der profiliertesten Nebendarstellerinnen Hollywoods, was sich in ihren drei Oscar und sechs Golden Globe Nominierungen widerspiegelt. Kathy Bates ist vor allen Dingen für die Oscar-prämierte Rolle der psychopathischen Annie Wilkes in Misery zu Ruhm gekommen. Nachdem Kathy Bates sich am Broadway in Stücken wie Fifth of July, Come Back to the Five oder Jimmy Dean Seite an Seite mit Karen Black und Cher einen Namen in der Welt der Schauspielszene gemacht hatte, bekam Kathy Bates ihre erste Filmrolle 1971 in der von Milos Forman inszenierten Komödie Taking Off, für den Kathy Bates ganz nebenbei einen selbstkomponierten Song bei steuerte. Die nächste Rolle Kathy Bates vor der Kamera sollte längere Zeit auf sich warten lassen. 1978 agierte Kathy Bates in Stunde der Bewährung neben Dustin Hoffman. Diese Rollenkonstellation sollte 1990 erneut zusammen in Warren Beatty s Dick Tracy auftreten. Es folgten Rollen in eher kleineren Filmen und Gastrollen in TV-Produktionen, bevor Kathy Bates ihren absoluten Durchbruch 1990 mit der Hauptrolle in der Stephen King Verfilmung Misery feiern konnte. Für diese Rolle wurde sie sowohl mit einem Oscar, als auch einem Golden Globe für die beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. Somit ist Kathy Bates die erste und bisher einzige Schauspielerin, die beide Preise für eine darstellerische Leistung in einem Horrorfilm erhielt. Weitere wichtige Rollen in Kathy Bates Laufbahn waren 1991 die Hauptrolle neben Jessica Tandy in Grüne Tomaten, 1995 in Stephen Kings Dolores oder zwei Jahre später eine kleinere Nebenrolle in dem James Cameron Klassiker Titanic. 1998 sollte Kathy Bates in Mit aller Macht erneut für den Golden Globe und den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle nominiert werden. Ebenfalls erhielt Kathy Bates diese ehrenvollen Nominierungen für beide Preise 2002, für den Film About Schmidt an der Seite von Jack Nicholson. Im jahr 2014 erhielt Kathy Bates den Emmys als beste Nebendarstellerin in einer Miniserie beziehungsweise einem TV-Film für ihre Rolle in der dritten Staffel von American Horror Story.

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Lucy Lawless

Besetzung · Bekannt für Xena: Warrior Princess, Spartacus, Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

Lucy Lawless, MNZM (* 29. März 1968 in Mount Albert, Auckland als Lucille Frances Ryan) ist eine neuseeländische Schauspielerin, Filmproduzentin und Sängerin. Lucy Lawless wurde als fünftes von sieben Kindern des Ehepaars Frank und Julie Ryan geboren. Erste Erfahrungen mit der Schauspielerei sammelte sie bereits während ihrer Schulzeit und sie entschied sich – nach einem kurzfristigen Versuch, sich zur Opernsängerin ausbilden zu lassen – dann zunächst für ein Sprachenstudium an der University of Auckland. Nach einem Jahr brach sie dieses Studium ab, um mit ihrem späteren Ehemann Garth Lawless Deutschland und die Schweiz zu bereisen. Im Anschluss daran zog es das Paar erst nach Australien, wo Lawless unter anderem in einer Goldmine arbeitete, und anschließend zurück nach Neuseeland. Als 19-Jährige heiratete sie 1988 Garth Lawless und noch im gleichen Jahr wurden beide Eltern einer Tochter. Diese Ehe wurde 1995 geschieden und am 28. März 1998 heiratete sie den Produzenten der Xena- und Hercules-Serien Robert Gerard Tapert, mit dem sie gemeinsam zwei Söhne hat (* 1999 und * 2002). Nach Nebenrollen in neuseeländischen Fernsehserien und kleinen Filmen absolvierte Lawless 1991 am William Davis Centre for Actors Study in Vancouver eine Schauspielausbildung. Durch ihre Rolle in Anschlag auf die Rainbow Warrior wurde sie auch außerhalb Neuseelands bekannt. Für den größten Bekanntheitsschub ihrer bisherigen Karriere sollte anschließend die Rolle der Xena sorgen. Lawless verkörperte diese Figur ab 1995 zunächst in der US-Fernsehserie Hercules. Noch im selben Jahr startete die zunächst als Hercules-Spin-off herausgebrachte Serie Xena – Die Kriegerprinzessin, von der bis 2001 insgesamt 134 Folgen produziert wurden. Anschließend war Lawless in diversen Gastrollen zu sehen, zum Beispiel in Spider-Man und in einzelnen Folgen der Fernsehserien Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (2001) und Tarzan (2003). Eine neue Stammrolle erhielt sie ab der zweiten Staffel als Nummer Drei / D’Anna Biers in der Fernsehserie Battlestar Galactica. Ein Angebot des Regisseurs Peter Jackson für die Rolle der Galadriel in Der Herr der Ringe: Die Gefährten lehnte sie wegen ihrer Schwangerschaft ab, da man sonst die Produktion hätte verschieben müssen. In den ersten beiden Staffeln der Fernsehserie Spartacus spielte sie wieder eine Hauptrolle, die fiktive Gestalt der „Lucretia“, die Domina der Gladiatorenschule, in der Spartacus zum Gladiator ausgebildet wird. In Filmen und Serien wird Lawless seit den 1990er Jahren überwiegend von Susanne von Medvey synchronisiert, darunter in Hercules, Xena, Spartacus, Die Simpsons, Bitch Slap, The Code oder Ash vs Evil Death. In jüngeren Produktionen, darunter in der Serie Salem, übernahm Bettina Weiß die Sprecherrolle.

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Jonathan Frakes

Besetzung · Regie · Bekannt für Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, Burn Notice, Star Trek: Discovery

Jonathan Frakes (* 19. August 1952 in Bellefonte, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Fernsehmoderator. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Commander William T. Riker in der US-amerikanischen Fernsehserie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert und seine Moderation der Mystery-Fernsehserie X-Factor: Das Unfassbare. Auf dem Fernsehbildschirm erschien er zum ersten Mal in der Fernsehserie The Doctors, in der er die Rolle des Tom Carroll spielte. Anschließend zog es ihn nach Los Angeles, wo weitere Serien- und Theaterauftritte folgten. Einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte er erstmals durch seine Darstellung des Stanley Hazard in dem TV-Mehrteiler Fackeln im Sturm. Bei den Dreharbeiten lernte er seine spätere Frau Genie Francis kennen. Nach der zweiten Staffel von Fackeln im Sturm erhielt er im Jahr 1987 die Rolle des ersten Offiziers William Riker in der Fernsehserie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, den er in 176 Episoden und vier Kinofilmen verkörperte. Bei der Episode „Datas Nachkomme“ führte Jonathan Frakes erstmals Regie. Nach weiteren Folgen dieser Serie übernahm er den Regie-Stuhl in verschiedenen Star-Trek-Episoden von Deep Space Nine und Voyager. Als die Enterprise-Crew um Captain Picard auf die Kinoleinwand wechselte, arbeitete er bei den Star-Trek-Filmen Star Trek: Der erste Kontakt (1996) und Star Trek: Der Aufstand (1998) sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur. Frakes ist der einzige Schauspieler, der in vier verschiedenen Star Trek-Serien auftrat, und bei ebenso vielen auch als Regisseur tätig war. Wegen seiner effizienten Regieführung in Star Trek: Der Erste Kontakt erhielt er den Spitznamen „Two-Takes Frakes“. Neben verschiedenen Folgen anderer Serien (Roswell) dreht er 2002 den Kinofilm Clockstoppers und 2004 die Realverfilmung des Supermarionation-Klassikers Thunderbirds, die beide aber wenig erfolgreich waren. Von 1994 bis 1997 synchronisierte er in der Disney-Zeichentrickserie Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit den Bösewicht David Xanatos. Seit 2006 ist er als Regisseur in erster Linie für das Fernsehen tätig. Von 1998 bis 2002 war Jonathan Frakes als Moderator der Mystery-Serie X-Factor: Das Unfassbare zu sehen, in der er mysteriöse Geschichten präsentierte, die entweder auf vorgeblich wahren Begebenheiten beruhten oder frei erfunden waren. Quelle: Wikipedia

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Kevin Costner

Besetzung · Bekannt für Der mit dem Wolf tanzt, The Untouchables, Yellowstone

Kevin Michael Costner (* 18. Januar 1955 in Lynwood, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent, Unternehmer, Regisseur und Musiker. Seinen größten Erfolg feierte er 1990 mit dem Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt, für den er den Oscar für den besten Film sowie für die beste Regie gewinnen konnte. 1974 gab Costner sein Filmdebüt in der Softsex-Komödie Malibu Summer (dt.: Heißer Strand USA), die erst 1981 veröffentlicht wurde. Erst Anfang der 1980er Jahre kehrte Costner in kleineren Rollen zum Film zurück. Seinen internationalen Durchbruch feierte Costner 1987 mit Brian de Palmas Film The Untouchables – Die Unbestechlichen mit Sean Connery als ehrlichem Polizisten, Robert De Niro als Al Capone und Costner als dessen Gegenspieler Eliot Ness. Im selben Jahr drehte er den ebenfalls erfolgreichen Thriller No Way Out – Es gibt kein Zurück. 1989 gelang ihm mit dem märchenhaften Film Feld der Träume über einen Farmer, der mit dem Bau eines Baseball-Stadions in seinem Maisfeld die Vergangenheit beschwört und die Zukunft gewinnt, ein weiterer Erfolg. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität gründete Costner zusammen mit Produzent Jim Wilson die Produktionsfirma Tig Productions, mit der er seine Filme fortan produzierte. Sein Regiedebüt gab Costner 1990 mit dem aufwendigen Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt, den er auch produzierte und dessen Hauptrolle er übernahm. Der mehr als drei Stunden lange Streifen wurde entgegen den Erwartungen der Fachwelt ein internationaler Kinoerfolg und erntete bei 12 Nominierungen sieben Oscars, unter anderem für Costners Regie und den Besten Film. Es folgte bis Mitte der 1990er Jahre eine Serie weiterer Erfolge mit dem Abenteuerfilm Robin Hood – König der Diebe, Oliver Stones Geschichtsinterpretation JFK – Tatort Dallas (beide 1991), dem romantischen Thriller Bodyguard (1992) mit Whitney Houston und Clint Eastwoods Perfect World (1993), in dem Costner erstmals einen Verbrecher spielte. Lawrence Kasdans Verfilmung des Lebens von Wyatt Earp (1994) mit Costner in der Titelrolle floppte. 1995 produzierte Costner dann den postapokalyptischen Science-Fiction-Film Waterworld und spielte die Hauptrolle des Mariners. Zwei Jahre später setzte Costner noch einmal sein ganzes Renommee ein, um als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent eine kostspielige Mischung aus Western und Science Fiction inszenieren zu können: Doch The Postman wurde, anders als Waterworld, tatsächlich ein großer Flop und von vielen Kritikern verrissen. The Postman markierte einen Wendepunkt. Nach dem hochbudgetierten Misserfolg konnte sich Costner nie wieder in der ersten Hollywood-Liga positionieren, obwohl er auch weiterhin kontinuierlich beschäftigt war. Er spielte Hauptrollen in Liebesfilmen wie Message in a Bottle (1999), An deiner Schulter (The Upside Of Anger, 2005) oder dem Politthriller Thirteen Days (2000). 2003 inszenierte er den Western Open Range (2003), in dem er auch Regie führte. Mit diesem Film gelang ihm ein finanzieller Erfolg, und er erntete wieder positive Kritiken. 2007 überraschte er in der Rolle eines geisteskranken Serienmörders in dem Film Mr. Brooks.