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Stolz und Vorurteil
2005
Im ländlichen England des frühen 19. Jahrhunderts warten die fünf wohlgeratenen Töchter der britischen Großbürgerfamilie Bennet darauf, dass ein respektabler Herr um ihre Hand anhält. So jedenfalls sind die Spekulationen von Mutter Bennet, die ihre Töchter ohne Rücksicht auf Verluste unter die Haube zu bringen gedenkt. Dabei hat sie jedoch nicht mit dem Eigensinn von Elizabeth, der Zweitältesten, gerechnet, die sich partout nicht für den wohlhabenden Mr. Darcy begeistern will.

Tamzin Merchant
Besetzung · Bekannt für Die Tudors
Tamzin Claire Merchant ist eine englische Schauspielerin und Autorin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rollen als Georgiana Darcy im Film „Stolz und Vorurteil“, als Catherine Howard in „Die Tudors“ und als Anne Hale in „Salem“.

Joe Wright
Regie · Bekannt für Stolz und Vorurteil
Joseph Wright ist ein englischer Filmregisseur. Er inszenierte die Historienfilme „Stolz und Vorurteil“ (2005), „Abbitte“ (2007), „Anna Karenina“ (2012) und „Cyrano“ (2021), den Actionthriller „Hanna“ (2011), die Peter-Pan-Vorgeschichte „Pan“ (2015) und „Die dunkelste Stunde“ (2017). Außerdem führte er Regie bei der historischen Fernsehserie „Mussolini: Son of the Century“ (2025).

Seth Grahame-Smith
Drehbuchautor · Produzent · Bekannt für Beetlejuice Beetlejuice, Es
Seth Grahame-Smith (geboren als Seth Jared Greenberg) ist ein US-amerikanischer Autor und Filmproduzent. Bekannt wurde er vor allem durch seine New-York-Times-Bestseller „Stolz und Vorurteil und Zombies“ und „Abraham Lincoln, Vampirjäger“, die beide verfilmt wurden. Grahame-Smith ist außerdem Co-Autor, Hauptautor und ausführender Produzent der Comedy-Serie „The Hard Times of RJ Berger“, die auf MTV ausgestrahlt wird. Gemeinsam mit David Katzenberg, seinem Partner bei Katzsmith Productions, entwickelt Grahame-Smith mehrere Fernseh- und Filmprojekte.

Claudie Blakley
Besetzung · Bekannt für Father Brown, Stolz und Vorurteil
Claudie Blakley (* 1974 in England) ist eine britische Film- und Theaterschauspielerin. Ihr Vater war der 1996 an Krebs verstorbene Alan Blakley, Bassist bei Brian Pooles Tremeloes, einer in den 1960er Jahren erfolgreichen Popband. Ihre Schwester Kirsten Blakley ist Leadsängerin bei der britischen Indieband Little Spitfire. Claudie Blakley erlernte die Schauspielerei an der renommierten Central School of Speech and Drama in London. 1998 gewann sie den Ian Charleson Award für ihre Darstellung in Die Möwe am West Yorkshire Playhouse. Einem internationalen Publikum bekannt wurde sie durch ihre Rolle der Mabel Nesbitt im 2001 Oscarprämierten Kostümfilm Gosford Park von Robert Altman und 2005 an der Seite von Keira Knightley in der Rolle der Charlotte Lucas in der Jane Austen Romanverfilmung von Stolz und Vorurteil unter der Regie von Joe Wright. Im Herbst 2007 sah man sie in den BBC-Miniserien Cranford und Lark Rise to Candlefold.

Jennifer Ehle
Besetzung · Bekannt für Fifty Shades of Grey, Fifty Shades of Grey - Befreite Lust, Lioness
Jennifer Anne Ehle (* 29. Dezember 1969 in Winston-Salem, North Carolina) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ehle wurde vor allem durch ihre Darstellung der Elizabeth Bennet in der BBC-Verfilmung von Jane Austens Klassiker Stolz und Vorurteil (1995) bekannt. Für diese Rolle erhielt sie unter anderem den BAFTA-Award. Danach drehte sie vermehrt im Kino, darunter die Filme Paradise Road (1997), Oscar Wilde (1997), Ein Hauch von Sonnenschein (1999) und Besessen (2002). Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin für Film und Fernsehen ist Ehle auch eine renommierte Bühnendarstellerin, die für ihre Rolle in Tom Stoppards Theaterstück The Real Thing 2001 einen Tony Award erhielt. 2007 erhielt sie einen weiteren Tony Award für die Rolle der Malwida von Meysenbug in The Coast of Utopia.

Colin Firth
Besetzung · Bekannt für Ich.Darf.Nicht.Schlafen., Kingsman: The Secret Service, Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Colin Andrew Firth (geboren am 10. September 1960) ist ein englischer Film-, Fernseh- und Bühnenschauspieler. Firth erregte in den 90er Jahren durch seine Darstellung von Mr. Darcy in der Fernsehverfilmung von Jane Austens Stolz und Vorurteil von 1995 breite öffentliche Aufmerksamkeit. Im Jahr 2011 erhielt Firth den Academy Award for Best Actor für seine Darstellung von King George VI in The King's Speech, eine Performance, die ihm auch den Golden Globe, BAFTA und Screen Actors Guild Award for Best Actor einbrachte. Im Vorjahr erhielt er seine erste Oscar-Nominierung für seine Hauptrolle in A Single Man, eine Leistung, die ihm einen BAFTA Award einbrachte. Zu Firths weiteren großen Filmen gehören The English Patient, Shakespeare in Love, Bridget Jones's Diary, Mamma Mia! und Love Actually. Er erhielt 2011 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Carey Mulligan
Besetzung · Bekannt für Wildwood, Das Wunder von Narnia, Stolz und Vorurteil
Carey Hannah Mulligan (* 28. Mai 1985 in London) ist eine britische Schauspielerin. Ihre erste Filmrolle bekam sie in der 2005 gedrehten Romanverfilmung Stolz und Vorurteil (Original: Pride & Prejudice) nach Jane Austen, in der sie die Kitty Bennet verkörperte. Danach wirkte sie als Theaterschauspielerin am Londoner Royal Court Theatre. In zahlreichen britischen TV-Produktionen trat sie in Gastrollen auf, so in Waking the Dead – Im Auftrag der Toten, Bleak House und Doctor Who. 2009 wurde Mulligan für ihre Leistung in Lone Scherfigs Spielfilm An Education mit dem Preis des National Board of Review ausgezeichnet. In diesem Drama schlüpfte sie in die Rolle einer Schülerin aus der Londoner Vorstadt, die zu Beginn der Sechzigerjahre in das kulturelle Leben der britischen Hauptstadt eingeführt wird und ihre Zukunftspläne neu zu überdenken beginnt. Sie erhielt für diese Rolle unter anderem den BAFTA Award sowie eine Golden-Globe- und Oscar-Nominierung. In dem von Regisseur Oliver Stone 2009 gedrehten Fortsetzungsfilm Wall Street: Geld schläft nicht verkörpert Carey Mulligan in der weiblichen Hauptrolle die Tochter von Hauptdarsteller Michael Douglas. Im Film Drive von Nicolas Winding Refn spielte sie die weibliche Hauptrolle neben Ryan Gosling, wofür sie für den BAFTA-Award als beste Nebendarstellerin nominiert wurde. Im September 2011 begann sie unter der Regie von Baz Luhrmann mit den Dreharbeiten zu einer 3D-Neuverfilmung von Der große Gatsby nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald. Dem folgte die Arbeit an Inside Llewyn Davis unter Regie von Ethan und Joel Coen. Im Jahr 2015 spielte sie in Suffragette – Taten statt Worte die Hauptrolle der Maud Watts.

Hermione Corfield
Besetzung · Bekannt für Outlander: Blood of My Blood, xXx: Die Rückkehr des Xander Cage
Hermione Isla Conyngham Corfield ist eine englische Schauspielerin. Sie wirkte in Filmen wie Mission: Impossible – Rogue Nation, Mr. Holmes, Stolz und Vorurteil und Zombies, xXx: Die Rückkehr des Xander Cage und demnächst in King Arthur: Legend of the Sword mit.

Ellie Bamber
Besetzung · Bekannt für Royal Blue, Ebenezer - Eine Weihnachtsgeschichte
Ellie Bamber ist eine britische Schauspielerin. Ihre erste Filmrolle hatte Bamber neben Maisie Williams im Filmdrama The Falling im Jahr 2014. 2016 übernahm sie die Rolle der Lydia Bennet im Film Stolz und Vorurteil und Zombies bei der Neuverfilmung des Films Stolz und Vorurteil aus dem Jahr 2005. Sie spielte außerdem die Rolle der India in Tom Fords Film Nocturnal Animals an der Seite von Amy Adams. 2018 übernahm Bamber im Disney Film Der Nussknacker und die vier Reiche eine Rolle an der Seite von Keira Knightley und Helen Mirren. Außerdem sah man sie neben Lily Collins in der BBC Serie Lés Misérables. Seit 2017 ist sie mit dem Schauspieler Richard Madden liiert.

Edward Ashley
Edward Montague Hussey Cooper war ein australischer Schauspieler englischer Abstammung. Unter seinem Künstlernamen Edward Ashley (um Verwechslungen mit dem Schauspieler Edward Cooper zu vermeiden) wirkte er in 60 Filmen für Metro-Goldwyn-Mayer mit, darunter „Stolz und Vorurteil“, in dem er George Wickham verkörperte. Er drehte einige Filme in Großbritannien, bevor er 1940 nach Kalifornien zog, wo er seine erste große Rolle als George Wickham in „Stolz und Vorurteil“ erhielt. Danach spielte er bis 1988 zahlreiche, meist Nebenrollen, darunter Ende der 1950er-Jahre die wiederkehrende Figur „Nobby Ned Wingate“ in der Fernsehserie „Maverick“.

Lucy Cohu
Lucy Ann Cohu, eine englische Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielerin, wurde am 2. Oktober 1968 in Swindon, Wiltshire, England, geboren. In ihrer Kindheit besuchte sie das Internat Stamford High School in Lincolnshire. Cohu absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Royal Central School of Speech and Drama, wo sie auch ihren späteren Ehemann, den Schauspieler Corey Johnson, kennenlernte. Ihr erstes Engagement nach der Schauspielschule war in einer Inszenierung von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ am Royal Exchange Theatre in Manchester. Ihr Fernsehdebüt gab sie in einer Folge der Serie „Casualty“ und wirkte anschließend in zahlreichen britischen Fernsehproduktionen mit, unter anderem in „Soldier Soldier“. Bekannt ist Cohu für ihre Darstellungen von Prinzessin Margaret in dem Channel-4-Drama „The Queen's Sister“ (2005), Evelyn Brogan in „Cape Wrath“ und Alice Carter in „Torchwood: Children of Earth“. Ihre Darstellung von Prinzessin Margaret brachte ihr Nominierungen für einen Emmy und einen BAFTA Award ein. Kritiker lobten ihre Interpretation der Figur als energiegeladen und lebendig, ganz anders als frühere Darstellungen. Sie wirkte außerdem in Filmen wie „Gosford Park“ und „Becoming Jane“ mit. 2018 erhielt sie positive Kritiken für ihre Leistung in dem Theaterstück „Speaking in Tongues“ am Duke of York’s Theatre. Sie spielte auch in Arthur Millers „Broken Glass“ am Tricycle Theatre und sollte im August 2022 in Dawn Kings Stück „The Trials“ im Donmar Warehouse in London auftreten. Cohu war von 1994 bis 2005 mit dem Schauspieler Corey Johnson verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder: Alexander (geb. 2000) und Lila (geb. 2002). Sie lebt in Kensal Green, Brent, London. Bevor sie als Schauspielerin Erfolge feierte, trat Cohu auf Kindergeburtstagen auf und erklärte, dass sie, wäre sie nicht Schauspielerin geworden, eine Karriere in der Kinderkrankenpflege angestrebt hätte. Im November 2008 gewann sie einen International Emmy Award als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Drama „Forgiven“.

Crispin Bonham-Carter
Crispin Daniel Bonham-Carter ist ein pensionierter Schauspieler, Theaterregisseur und Pädagoge. 2007 absolvierte er eine Umschulung zum Lehrer und unterrichtete anschließend Englisch und Klassische Altertumswissenschaften an einer Gesamtschule in Nordlondon. 2019 wurde er zum stellvertretenden Schulleiter der Queen Elizabeth’s School in Barnet ernannt. Seine bekannteste Rolle ist die des Mr. Bingley in der Fernseh-Miniserie „Stolz und Vorurteil“ aus dem Jahr 1995.

Tom Hollander
Besetzung · Bekannt für The King's Man - The Beginning, The Uprising – Für die Freiheit, Stolz und Vorurteil
Thomas Anthony „Tom“ Hollander (* 25. August 1967 in Oxford, England) ist ein britischer Schauspieler. Tom Hollander spielte zunächst Theater, bis er zum Film und Fernsehen kam. Unter anderem wurde er mit seinen Rollen in Enigma – Das Geheimnis (2001), Stolz und Vorurteil (2005) und in den beiden Fortsetzungen des Piratenfilms Fluch der Karibik, Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 und Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt, als Charakterdarsteller bekannt. Außerdem spielte er 2004, ebenfalls an der Seite von Johnny Depp, in The Libertine. Mehrfach drehte er gemeinsam mit Bill Nighy, Michael Gambon, Jack Davenport, Keira Knightley und deren ehemaligem Lebensgefährten Rupert Friend. Quelle: Wikipedia

Natalie Portman
Besetzung · Bekannt für No Strings Attached, Léon - Der Profi, Thor: Love and Thunder
Natalie Portman (* 9. Juni 1981 in Jerusalem; eigentlich Netale Hershlag) ist eine israelisch-US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Filmproduzentin. Bekannt wurde die damals 13-Jährige durch den Film Léon – Der Profi. Es folgten Filme wie Heat, Star Wars und V wie Vendetta. 2011 erhielt sie für ihre Hauptrolle in Black Swan den Oscar und den Golden Globe Award. 2015 wurde ihre Verfilmung des autobiografischen Romans Eine Geschichte von Liebe und Finsternis von Amos Oz bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes erstmals gezeigt. 2016 übernahm sie in Pablo Larraíns Spielfilm Jackie: Die First Lady die Rolle der Präsidentengattin Jacqueline Kennedy, was Portman eine dritte Oscar-Nominierung einbrachte. Als Produzentin war sie unter anderem an den Filmen Hesher – Der Rebell (2010), Jane Got a Gun (2016) und Stolz und Vorurteil und Zombies (2016) beteiligt.

Anna Chancellor
Besetzung · Bekannt für Per Anhalter durch die Galaxis, Spooks – Im Visier des MI5
Anna Theodora Chancellor (* 27. April 1965) ist eine englische Schauspielerin, die in zahlreichen Fernseh-, Film- und Theaterproduktionen mitgewirkt hat. Für ihre Rolle als Lix Storm in „The Hour“ (2011–2012) wurde sie für den BAFTA TV Award als Beste Nebendarstellerin nominiert und erhielt zwei Olivier-Award-Nominierungen: 1997 für ihre Darstellung in „Stanley“ am National Theatre und 2014 für „Private Lives“ am Gielgud Theatre. Sie war außerdem 2007 beim Fernsehfestival von Monte-Carlo und 2013 bei den Broadcasting Press Guild Awards nominiert. Im Fernsehen ist sie unter anderem bekannt für ihre Rollen in den ITV-Serien „Kavanagh QC“ (1995–1997) und „Grantchester“ (2016). Zu ihren Fernsehserien zählen „Stolz und Vorurteil“ (1995), „Tipping the Velvet“ (2002), „Spooks – Im Visier der Ermittler“ (2005–2007), „Pramface“ (2012–2014), „Ordeal by Innocence“ (2018) und „Rain Dogs“ (2023); die Channel-5-Serie „Suburban Shootout“ (2006–2007); die Netflix-Serie „The Crown“ (2017); die Epix-Serie „Pennyworth“ (2019–2021); und die BritBox-Serie „Hotel Portofino“ (2022). Zu ihren Filmen gehören „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ (1994), „Per Anhalter durch die Galaxis“ (2005) und „How I Live Now“ (2013).

Richard Johnson
Richard Johnson (* 30. Juli 1927 in Upminster, London; † 6. Juni 2015 in Chelsea, London) war ein britischer Theater- und Filmschauspieler sowie Theater- und Filmproduzent. 1951 gab er in einer kleinen Nebenrolle in Des Königs Admiral neben Gregory Peck sein Leinwanddebüt. In einer mehrteiligen britischen Fernsehadaption von Jane Austens Roman Stolz und Vorurteil spielte er 1952 den Mr. Wickham. Noch im selben Jahr war er in seiner ersten größeren Kinorolle in Vom Täter fehlt jede Spur zu sehen. Doch erst mit dem Horrorfilm Bis das Blut gefriert (1963) kam seine Leinwandkarriere in Gang. 1966 spielte er neben Laurence Olivier und Charlton Heston in dem Abenteuerfilm Khartoum. Aufgrund seines guten Aussehens wurde er häufig als Playboy besetzt, so beispielsweise in Heiße Katzen (1967) an der Seite von Elke Sommer. In dem Historienfilm Ich komme vom Ende der Welt (1967) war er als junger Offizier auch neben Anthony Quinn und Rita Hayworth zu sehen. Ab den 1970er Jahren spielte er historische Persönlichkeiten wie Rembrandt in einer gleichnamigen Verfilmung von 1971 und Marcus Antonius in Antony and Cleopatra (1974). Gleichzeitig blieb er über die Jahre dem Theater treu und spielte in zahlreichen Shakespeare-Inszenierungen, unter anderem mit der Royal Shakespeare Company sowohl in London als auch in Stratford-upon-Avon. So verkörperte er Marcus Antonius auch auf der Bühne in Shakespeares Julius Cäsar und Antonius und Cleopatra. Zudem kam er mehrfach in Fernsehserien zum Einsatz, wie in Hart aber herzlich, Magnum, Mord ist ihr Hobby und Inspector Barnaby. Bei der 1982 von Diana Rigg, Albert Finney, Glenda Jackson und anderen gegründeten Produktionsfirma United British Artists fungierte Johnson bis 1990 als Vorsitzender. Er produzierte und spielte unter anderem die Filme Ozeanische Gefühle (1985) und Die große Sehnsucht der Judith Hearne (1987). Nach dem Ende seiner Produzententätigkeit konzentrierte er sich erneut auf die Schauspielerei.

Alison Steadman
Besetzung · Bekannt für Play for Today
Alison Steadman (* 26. August 1946) ist eine englische Schauspielerin. Sie gewann 1991 den Preis der National Society of Film Critics als Beste Hauptdarstellerin für den Film „Life is Sweet“ von Mike Leigh (ihr Ehemann von 1973 bis 2001) und 1993 den Olivier Award als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle als Mari in der Originalproduktion von „The Rise and Fall of Little Voice“. In einer 2007 von Channel 4 ausgestrahlten Umfrage zu den „50 größten Schauspielern“, bei der Schauspielerkollegen ihre Rollen wählten, belegte sie Platz 42. Steadman gab 1968 ihr professionelles Bühnendebüt und etablierte sich anschließend in Mike Leighs Fernsehspielen „Nuts in May“ (1976) und „Abigail's Party“ (1977) in den 1970er Jahren. Sie erhielt BAFTA-TV-Award-Nominierungen für die BBC-Serie „The Singing Detective“ (1986) und 2001 für die ITV-Dramaserie „Fat Friends“ (2000–2005). Zu ihren weiteren Fernsehrollen zählen Auftritte in „Stolz und Vorurteil“ (1995), „Gavin & Stacey“ (2007–2010, 2019) und „Orphan Black“ (2015–2016). Im Kino war sie unter anderem in „A Private Function“ (1984), „Clockwise“ (1986), „Shirley Valentine“ (1989), „Topsy Turvy“ (1999) und „Das Leben und Sterben des Peter Sellers“ (2004) zu sehen.

Lynn Farleigh
Lynn Farleigh, gebürtig aus Bristol, absolvierte ihre Ausbildung an der Guildhall School of Music and Drama und begann ihre Karriere im Repertoiretheater in Salisbury. Sie arbeitete bereits mehrfach für die English Shakespeare Company (ESC), die Royal Shakespeare Company (RSC) und das National Theatre, zuletzt in der gefeierten Produktion „Drei Tage auf dem Lande“. Zu ihren Shakespeare-Rollen zählen Helena in „Ende gut, alles gut“, Viola, Hermine, Lady Anne, Titania, Portia und Lady Macbeth. Im Fernsehen war sie unter anderem in „Steptoe and Son“, „Stolz und Vorurteil“, „Finney“, „Out“, „Wycliffe“ (als Helena), „Midsomer Murders“ und in jüngerer Zeit in „Vera“, „Lightfields“, „Casualty“, „EastEnders“ und „Silent Witness“ zu sehen. Lynn arbeitet mit Studenten und jungen Schauspielern und inszenierte acht Stücke für die British American Drama Academy, zuletzt ihre Version von „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“. Sie lebt mit ihrem Schauspielerehemann und ihrer sehr alten, aber anspruchsvollen dreibeinigen Katze Lucie in Nordoxfordshire.

Joel Kim Booster
Besetzung · Bekannt für KPop Demon Hunters, Scrubs
Joel Kim Booster (geb. 29. Februar 1988 als Kim Joonmin) ist ein südkoreanisch-amerikanischer Schauspieler, Komiker, Produzent und Autor. Er begann seine Stand-up-Karriere in Chicago und zog 2014 nach New York, um Comedy professionell zu verfolgen. Bekannt wurde er durch Auftritte in Fernsehsendungen wie „Shrill“, „Search Party“ und „Sunnyside“ sowie durch sein Schreiben und Produzieren für Serien wie „Big Mouth“ und „The Other Two“. Booster hat 2022 die romantische Komödie „Fire Island“ für Hulu geschrieben, produziert und spielte darin die Hauptrolle. Der Film ist eine moderne Adaption von „Stolz und Vorurteil“ mit einem überwiegend asiatisch-amerikanischen Cast. Ebenfalls 2022 veröffentlichte er sein Stand-up-Special „Joel Kim Booster: Psychosexual“ auf Netflix, das sich humorvoll mit seiner Identität als schwuler asiatisch-amerikanischer Mann auseinandersetzt. Er wuchs als adoptiertes Kind in einer konservativen, weißen evangelikalen Familie in Illinois auf und spricht offen über seine Sexualität sowie seine Bipolare Störung. Booster wurde 2022 in die TIME100 Next Liste aufgenommen und gehört zu den einflussreichsten jungen Queer-Komikern, die den amerikanischen Humor prägen.

Roger Barclay
Roger Barclay ist Schauspieler. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung für die Armee an der Militärakademie Sandhurst, bevor er ein Schauspielstipendium an der Webber Douglas Academy of Dramatic Art in London erhielt. Dort bekam er während seines Studiums seine erste Rolle in der Fernsehverfilmung von „Stolz und Vorurteil“ aus dem Jahr 1995. Anschließend arbeitete er beidseits des Atlantiks und wurde nach seiner Nominierung als bester Nebendarsteller in „Secret Diary of a Call Girl“ in die Emmy Academy aufgenommen.

Rosemary Harris
Besetzung · Bekannt für Spider-Man, Spider-Man 3
Rosemary Harris (* 19. September 1927) ist eine herausragende englische Schauspielerin mit einer über sieben Jahrzehnte währenden Karriere. Bekannt für ihre Arbeit in Theater, Film und Fernsehen, wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Tony Award, einem Emmy Award und einem Golden Globe. Dem modernen Publikum ist Harris wohl am besten durch ihre Darstellung von Tante May in Sam Raimis Spider-Man-Trilogie (2002–2007) bekannt. Zu ihrer glanzvollen Bühnenkarriere zählt ein Tony Award als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle als Eleonore von Aquitanien in „Der Löwe im Winter“ (1966). Für ihre Leistung in „Tom & Viv“ (1994) wurde sie zudem für einen Oscar nominiert. Harris wurde 1986 in die American Theater Hall of Fame aufgenommen und erhielt 2017 einen Tony Award für ihr Lebenswerk. Geboren in Ashby-de-la-Zouch, Leicestershire, England, absolvierte Harris ihre Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA). Sie wurde für ihre Vielseitigkeit und ihre ausdrucksstarken Darbietungen gefeiert und ist eine beliebte Persönlichkeit in der Welt der darstellenden Künste. Rosemary Harris war mit dem 2018 verstorbenen amerikanischen Schriftsteller John Ehle verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Tochter, Jennifer Ehle, eine gefeierte Schauspielerin, die für ihre Rollen in „Stolz und Vorurteil“ (1995) und „The King’s Speech“ (2010) bekannt ist. Die Familie Harris ist seit jeher eng mit den Künsten verbunden: Ihr Mann leistete einen bedeutenden Beitrag zur Literatur der Appalachen, und ihre Tochter feierte große Erfolge in Film, Fernsehen und Theater.

Kelly Reilly
Besetzung · Bekannt für Yellowstone, Stolz und Vorurteil, True Detective
Jessica Kelly Siobhán Reilly (* 18. Juli 1977 in Epsom, Surrey, England) ist eine britische Film- und Theaterschauspielerin. Der große Durchbruch in der Londoner Theaterszene folgte Ende des Jahres 2003, als Kelly Reilly die Titelrolle in Patrick Marbers After Miss Julie am Londoner Donmar Warehouse interpretierte. Marber verlegte die Handlung von August Strindbergs Drama Miss Julie (1888) in ein englisches Landhaus zu Zeiten des erdrutschartigen Sieges der Labour Party im Jahr 1945. Reilly agierte neben Helen Baxendale und Richard Coyle als junge aristokratische Heldin, die sich auf eine gefährliche Liaison mit dem Kammerdiener ihres Vaters einlässt. Die Kritiken lobten ihr Spiel und Reilly erhielt ein Jahr später als bisher jüngste Aktrice eine Nominierung für den renommierten britischen Theaterpreis Laurence Olivier als Beste Darstellerin und eine Nominierung bei den Evening Standard Theatre Awards. Zwei Jahre später blieb ihr auch der Erfolg im Filmgeschäft nicht verwehrt. Nach einer Nebenrolle in Laurence Dunmores Historiendrama The Libertine an der Seite von Johnny Depp und Samantha Morton wiederholte sie 2005 ihre Rolle der Wendy in Cédric Klapischs L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg, in der sie mit dem ziellosen Protagonisten Xavier (erneut dargestellt von Romain Duris) das berufliche wie auch private Glück findet. Reilly wurde für ihre Darstellung auf den Filmfestspielen von Cannes mit der Chopard Trophée ausgezeichnet, die die Leistung junger internationaler Schauspieler würdigt. 2006 erhielt sie eine Nominierung als Beste Nebendarstellerin für den wichtigsten französischen Filmpreis, den César. In Stephen Frears’ 1940er Jahre Komödie Lady Henderson präsentiert mit Judi Dench und Bob Hoskins in den Hauptrollen, porträtierte Reilly eine der legendären Starlets des Londoner Windmill Theatres. Es folgte Joe Wrights mehrfach für den Oscar nominiertes Drama Stolz und Vorurteil, in der sie die intrigante Caroline Bingley verkörperte. Im September 2006 war Kelly Reilly in dem Theaterstück Piano/Forte am Royal Court Theatre in London zu sehen. 2008 übernahm Reilly die Hauptrolle im Horrorthriller Eden Lake, einem Regiedebüt von Regisseur und Drehbuchautor James Watkins. Im selben Jahr war sie im englischen Drama Ich & Orson Welles (Me and Orson Welles) zu sehen. In Richard Linklaters Verfilmung des gleichnamigen Romans von Robert Kaplow spielte sie neben Claire Danes, Ben Chaplin und Zac Efron. Auch spielte Reilly mit Colin Farrell und Christopher Lee in der Verfilmung von Scott Andersons Roman Triage. Die Story beruht auf dem gleichnamigen Roman des Fotojournalisten Scott Anderson und dreht sich um den Kriegsfotographen Mark Walsh, der nach einer gefährlichen Mission aus Kurdistan heimkehrt – und zu Hause mit dem Tod seines Kollegen und besten Freundes fertigwerden muss. Ende April 2012 bekam Reilly die Hauptrolle in der Verfilmung von Jane Mendelsohns Roman Innocence. 2015 debütierte Reilly, zusammen mit Clive Owen, am Broadway in Harold Pinters Stück Old Times. 2018 spielte sie in der Serie Britannia in einer Hauptrolle die Figur Kerra. Seit 2018 spielt sie die Rolle der Beth Dutton in der Neowestern-Serie Yellowstone.

Heather Angel
Heather Grace Angel (9. Februar 1909 – 13. Dezember 1986) war eine englische Schauspielerin und die jüngere von zwei Schwestern. Ihre Eltern waren Andrea und Mary Letticia. Sie begann ihre Bühnenkarriere 1926 am Old Vic und trat später mit Tourneetheatern auf. Ihr Broadway-Debüt gab sie im Dezember 1937 in „Love of Women“ am Golden Theatre. Sie spielte auch in „The Wookey“ (1941–42). Angel wirkte in zahlreichen britischen Filmen mit. Ihr Filmdebüt gab sie in „City of Song“. Später spielte sie eine Hauptrolle in „Night in Montmartre“ und knüpfte an diesen Erfolg mit „Der Hund von Baskerville“ an. Anschließend beschloss sie, nach Hollywood zu ziehen und reiste im Dezember 1932 mit ihrer Mutter auf der „Majestic“ nach New York. In den folgenden Jahren spielte sie starke Rollen in Filmen wie „Das Geheimnis des Edwin Drood“, „Die drei Musketiere“, „Der Verräter“ und „Der letzte Mohikaner“. Angel wirkte in zahlreichen britischen Filmen mit. 1937 hatte sie ihren ersten von fünf Auftritten als Phyllis Clavering in der beliebten Bulldog-Drummond-Serie. Sie spielte Kitty Bennett in „Stolz und Vorurteil“ und das Dienstmädchen Ethel in „Verdacht“. Angel war auch die Hauptdarstellerin in der ersten Verfilmung von Raymond Chandlers Roman „Das hohe Fenster“, die 1942 unter dem Titel „Die Jury“ erschien. Sie war eine der Passagierinnen in Alfred Hitchcocks „Das Rettungsboot“. In den folgenden Jahren trat sie nur selten im Film auf, kehrte aber nach Hollywood zurück, um den Walt-Disney-Zeichentrickfilmen „Alice im Wunderland“ und „Peter Pan“ ihre Stimme zu leihen. Von 1964 bis 1965 spielte sie eine wiederkehrende Rolle in der Fernsehserie „Peyton Place“. Anschließend verkörperte sie Miss Faversham, ein Kindermädchen und eine Freundin von Sebastian Cabots Figur Giles French in der Sitcom „Familienbande“. Für ihre Verdienste um die Filmindustrie wurde Angel mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt, der sich am Hollywood Boulevard 6301 befindet. Angel starb in Santa Barbara, Kalifornien, an Krebs und wurde auf dem Friedhof von Santa Barbara beigesetzt.