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Spirit - Der Wilde Mustang
2002
Begleiten Sie den wilden jungen Mustang Spirit auf seinem spektakulären, actiongeladenen Abenteuer. Er will das Unmögliche möglich machen - seine Heimat retten und die Freiheit wiedererlangen. Auf seiner mutigen und aufregenden Reise nach Hause, die ihn durch die imposante Wildnis des amerikanischen Westens führt, freundet sich Spirit mit einem jungen Lakota-Krieger an, trickst eine ganze Schwadron Soldaten aus, die ihn gnadenlos verfolgen, und verliebt sich in die wunderschöne Scheckenstute Rain.

John Fusco
Drehbuchautor · Bekannt für Marco Polo, Spirit - Der Wilde Mustang
John Fusco ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Produzent und Serienschöpfer, geboren in Prospect, Connecticut. Zu seinen Drehbüchern zählen „Crossroads“, „Young Guns“, „Young Guns II“, „Thunderheart“, „Hidalgo“, „Spirit – Der wilde Mustang“ und „The Highwaymen“. Er ist außerdem der Schöpfer der Netflix-Serie „Marco Polo“. Fusco ist darüber hinaus Bluesmusiker und Autor von Romanen.

Michael Horse
Besetzung · Bekannt für Twin Peaks, Spirit - Der Wilde Mustang
Michael Horse (geboren als Michael James Heinrich; * 21. Dezember 1949) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der für seine Darstellungen von indigenen Charakteren in Film und Fernsehen bekannt ist. Horse wurde am 21. Dezember 1949 in Los Angeles, Kalifornien, als Michael James Heinrich geboren. Seine Mutter, Nancie Belle Posten, war Schwedin. Horses Adoptivvater, George Heinrich, wurde in Florida als Sohn österreichischer Eltern geboren. Nancie starb 2004 in Kalifornien. Sein Filmdebüt gab Horse 1981 in der Rolle des Tonto in dem Film „Die Legende des Lone Ranger“, der jedoch kommerziell floppte. Vor der Zusage hatte Horse Bedenken, dass die Figur als Stereotyp wahrgenommen werden könnte. Nach einem Auftritt in David Lynchs Kurzfilm „Der Cowboy und der Franzose“ (1988) verkörperte Horse Deputy Hawk, einen indigenen Polizisten, in Lynchs Fernsehserie „Twin Peaks“ (1990–1991). Er spielte außerdem in Passenger 57 (1992), House of Cards (1993), der 90er-Jahre-Version der Fernsehserie Die Unbestechlichen (1993) und North of 60 (1995–97). 1999 war er in der Thanks-Folge „Thanksgiving“ als Squanto zu sehen. In vier Folgen der ersten Staffel von Roswell (1999) verkörperte er Deputy Owen Blackwood. 1994 spielte er Sheriff Tskany in der Akte-X-Folge „Shapes“. 1999 hatte er einen Gastauftritt in der Walker, Texas Ranger-Folge „Team Cherokee“ als John Red Cloud, Besitzer eines NASCAR-Rennteams mit indigenen Fahrern und Freund des Titelhelden, Texas Ranger Cordell Walker (Chuck Norris). 1994 spielte Horse den AIM-Aktivisten Dennis Banks in dem Film Lakota Woman: Siege at Wounded Knee. Acht Jahre später lieh er Little Creeks Freund in „Spirit – Der wilde Mustang“ seine Stimme. Er verkörperte Mike Proudfoot in „Sons of Tucson“. 1995 spielte er Dirty Bob in dem Western „Riders in the Storm“. In „Hawkeye“ war er als Jindoga zu sehen. 2017 kehrte Horse als Deputy Hawk in der dritten Staffel der Fernsehserie „Twin Peaks“ zurück. 2020 spielte er Twamie Ullulaq in der siebten Staffel von „The Blacklist“.

Olivia Wilde
Besetzung · Bekannt für I Want Your Sex, In Time - Deine Zeit läuft ab, Dr. House
Olivia Wilde (geboren als Olivia Jane Cockburn; * 10. März 1984) ist eine US-amerikanisch-irische Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin. Sie spielte Remy „Thirteen“ Hadley in der Krankenhausserie „Dr. House“ (2007–2012). Sie wirkte in den Actionfilmen „Tron: Legacy“ (2010) und „Cowboys & Aliens“ (2011), dem romantischen Drama „Her“ (2013), der Komödie „Der unglaubliche Burt Wonderstone“ (2013) und dem Horrorfilm „The Lazarus Effect“ (2015) mit. Ihr Broadway-Debüt gab sie 2017 in der Rolle der Julia in „1984“. Wilde gab ihr Regiedebüt mit der Teenagerkomödie „Booksmart“ (2019), die von der Kritik gefeiert wurde und den Independent Spirit Award für den besten Erstlingsfilm gewann. Sie führte Regie bei dem Thriller „Don’t Worry Darling“ (2022), in dem sie auch die Hauptrolle spielte.

Mare Winningham
Mare Winningham (* 16. Mai 1959 in Phoenix, Arizona als Mary Megan Winningham) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Winningham debütierte im Fernsehwestern Wildes neues Land aus dem Jahr 1976. Im Fernsehdrama Amber Waves (1980) spielte sie neben Dennis Weaver und Kurt Russell; für diese Rolle erhielt sie 1980 den Emmy Award. Im SF-Drama Herzchirurg Dr. Vrain (1981) spielte sie an der Seite von Donald Sutherland und Jeff Goldblum, wofür sie im Jahr 1983 für den Genie Award nominiert wurde. Im Film St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief (1985) war sie neben Emilio Estevez, Rob Lowe, Demi Moore und Andie MacDowell in einer der größeren Rollen zu sehen. Für ihre Rolle im SF-Actionfilm Nacht der Entscheidung – Miracle Mile (1988) wurde sie im Jahr 1990 für den Independent Spirit Award nominiert. Im Filmdrama Das Baumhaus (1994) spielte Winningham die Rolle von Lois Simmons, der Ehefrau von Stephen Simmons (Kevin Costner) und Mutter von Stu Simmons (Elijah Wood). Im Filmdrama Georgia (1995), in dem sie neben Jennifer Jason Leigh spielte, übernahm sie die Titelrolle von Georgia. Für diese Rolle wurde sie im Jahr 1996 für den Oscar sowie für den Screen Actors Guild Award nominiert und gewann den Independent Spirit Award. Für ihre Rolle in der Fernsehbiografie Wallace (1997) von John Frankenheimer, in der sie neben Gary Sinise und Angelina Jolie spielte, wurde Winningham im Jahr 1998 für den Golden Globe Award, den Screen Actors Guild Award und den Golden Satellite Award nominiert. Sie gewann 1998 den Emmy Award. In den Jahren 1998 und 1999 trat sie in der Fernsehserie Emergency Room – Die Notaufnahme als Dr. Amanda Lee auf. Im Fernsehdrama The Maldonado Miracle (2003) von Salma Hayek spielte sie neben Peter Fonda eine der Hauptrollen, für die sie 2004 für den Daytime Emmy Award nominiert wurde.

Charlie McDermott
Besetzung · Bekannt für The Middle
Charlie McDermott (* 6. April 1990 in West Chester, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Inhaltsverzeichnis Sein Filmdebüt gab McDermott 2004 in M. Night Shyamalans Mystery-Thriller The Village – Das Dorf. Danach trat er in der Fernsehserie Windy Acres auf. Während der Arbeit an der Serie lernte er den Regisseur Jay Craven kennen, der ihn von seinem Filmprojekt Disappearances berichtete. Nach einem intensiven Training und längeren Casting-Prozess erhielt er die Rolle des 14-jährigen Wild Bill Bonhomme, der während der Prohibition gemeinsam mit seinem Vater Quebec Bill (gespielt von Kris Kristofferson) Whiskey schmuggelt. Im Alter von 16 Jahren zog McDermott nach Los Angeles um. Es folgten Rollen in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen. Seine Rolle als T.J. im Drama Frozen River an der Seite von Melissa Leo und Misty Upham brachte ihm bei den Independent Spirit Awards 2009 eine Nominierung als bester männlicher Nebendarsteller ein. Von 2009 bis 2018 spielte er in der Sitcom The Middle die Rolle des Axl Heck.

Catalina Sandino Moreno
Besetzung · Bekannt für FROM, The Rip, From the World of John Wick: Ballerina
Catalina Sandino Moreno (* 19. April 1981 in Bogotá) ist eine kolumbianische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihre oscarnominierte Rolle der María Álvarez in Maria voll der Gnade (2004). Catalina Sandino Moreno entdeckte schon in frühen Jahren ihre Begabung für das Theater. 1997 als sie noch immer die High School besuchte, stieß die Tochter einer Pathologin zur Theater-Akademie Ruben Di Pietro in Bogotá. Während der nächsten vier Jahre war sie hier unter anderem in den Stücken Acuerdo para Cambiar de Casa von Griselda Gambaro, Tennessee Williams’ The Dark Room und Christopher Durands Laughing Wild zu sehen. Neben dem Theater studierte Moreno nach ihrem Schulabschluss Werbung in Bogota. 2003 gelang der 1,69 Meter großen Schauspielerin der Durchbruch, als sie die Hauptrolle für Joshua Marstons Film Maria voll der Gnade (2004) erhielt. In dem spanischsprachigen Drama, das unter anderem auch für den Golden Globe als bester ausländischer Film nominiert wurde, verkörpert Sandino Moreno die 17-jährige María Álvarez, die zusammen mit zwei Freunden einwilligt, Kokain von Kolumbien in die USA zu schmuggeln. Für ihre erste und bis dahin einzige Rolle wurde Moreno gemeinsam mit der späteren Oscar-Preisträgerin Charlize Theron mit dem Silbernen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 2004 ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde sie als erste Kolumbianerin überhaupt für einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert. Sie wurde außerdem unter anderem mit dem Satellite Award und dem Independent Spirit Award ausgezeichnet. Nach diesem großen Erfolg zog Sandino Moreno nach New York und nahm Schauspielunterricht am renommierten Lee Strasberg Theatre Institute, an dem schon gefeierte Mimen wie Marlon Brando, Robert De Niro und Al Pacino studierten. Ihr New Yorker Bühnendebüt gab sie in William Shakespeares Stück King John, eine Produktion der Frog & Peach Theatre Company. 2006 spielte sie ihre nächste Filmrolle als Angie in dem Thriller Am Rande der Nacht mit Brendan Fraser. Im gleichen Jahr war sie in dem Episodenfilm Paris, je t’aime als Ana zu sehen und erhielt eine Nebenrolle in Richard Linklaters Drama Fast Food Nation, der im Wettbewerb der 59. Internationalen Filmfestspiele von Cannes vertreten war. 2007 übernahm sie die Rolle der Hildebranda in der Romanverfilmung von Gabriel García Márquez’ Die Liebe in den Zeiten der Cholera unter der Regie von Mike Newell. 2008 war sie an der Seite von Benicio del Toro in der zweiteiligen Filmbiografie Che – Revolución und Che – Guerrilla unter der Regie von Steven Soderbergh in der Rolle der Aleida March zu sehen. 2010 spielte sie eine Nebenrolle als Vampirin Maria in der Literaturverfilmung Eclipse – Biss zum Abendrot. Am 15. April 2006 heiratete sie den Elektriker David Elwell, mit dem sie seit 2004 liiert war. Das Paar lernte sich während der Dreharbeiten zu Maria voll der Gnade kennen, an dessen Set Elwell arbeitete.

Matt Dillon
Matthew Raymond „Matt“ Dillon (* 18. Februar 1964 in New Rochelle, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bereits in jungen Jahren war Matt Dillon ein vielbeschäftigter Darsteller in Jugendfilmen, in denen er meist aufbegehrende Jugendliche aus eher einfachen oder sozial schwierigen Verhältnissen verkörperte. Sein Filmdebüt gab er 1979 in Jonathan Kaplans Teenager-Drama Wut im Bauch. Im darauffolgenden Jahr war er in Kleine Biester neben Tatum O’Neal und Kristy McNichol als zwei ungleiche, rivalisierende Teenager während eines Sommerferienlagers zu sehen. Nachdem Dillon schon die Titelrolle in Tex nach einem Roman von Susan E. Hinton gespielt hatte, besetzte Francis Ford Coppola ihn auch 1983 für die Filmadaption von Hintons Bestseller Die Outsider in der Rolle des Dallas Winston sowie an der Seite von Mickey Rourke in der Hauptrolle von Rumble Fish. Die Dreharbeiten zu allen drei Filmen fanden in Tulsa, Oklahoma, Hintons Geburtsort, statt. 1985 stand er unter der Regie von Arthur Penn für den Agententhriller Target – Zielscheibe neben Gene Hackman vor der Kamera. Ende der 1980er Jahre wechselte Dillon dann mit Gus Van Sants Roadmovie Drugstore Cowboy ins Independentfach, dem mit der Mediensatire To Die For 1995 eine weitere Zusammenarbeit mit Van Sant folgen sollte. Mit seiner Darstellung des Drogenabhängigen Bob, für die er viel Lob erntete und 1990 als Bester Hauptdarsteller mit dem Independent Spirit Award ausgezeichnet wurde, gelang ihm der Übergang vom populären Nachwuchsstar zum ernsthaften Schauspieler. Eine weitere Facette seines Könnens zeigte er 1993 in dem bedrückend-realistischen Obdachlosen-Drama Streets of New York (The Saint of Fort Washington). Von einer ganz anderen Seite präsentierte er sich im gleichen Jahr in der romantischen Komödie Mr. Wonderful von Anthony Minghella, mit der er und Annabella Sciorra Zuschauer und Kritiker für sich einnahmen. Dillon wirkte in den 1990er Jahren auch in zahlreichen Ensemblefilmen mit und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Cameron Crowe (Singles – Gemeinsam einsam), Ted Demme (Beautiful Girls) und Allison Anders (Grace of my Heart) zusammen. Einem breiteren Publikum bekannt wurde Matt Dillon 1998 als Privatdetektiv Pat Healy in der Erfolgskomödie Verrückt nach Mary. Ebenfalls 1998 spielte er in dem Erotikthriller Wild Things den umschwärmten Sportlehrer Sam Lombardo, der eine unerwartet dunkle Seite offenbart. Erstmals selbst Regie führte Dillon, der 1999 bereits für eine Folge der HBO-Serie Oz – Hölle hinter Gittern verantwortlich gezeichnet hatte, 2002 bei dem Filmdrama City of Ghosts, dessen Drehbuch er mitverfasste. In dem vor der exotischen Kulisse Kambodschas spielenden Thriller um einen Versicherungsbetrug übernahm Dillon auch die Hauptrolle. 2005 überzeugte er neben Lili Taylor in der Charakterstudie Factotum nach dem gleichnamigen Roman von Charles Bukowski in der Rolle des Henry Chinaski, einer Figur, die Bukowski nachempfunden ist. Für seine schauspielerische Leistung in Paul Haggis’ Episodenfilm-Drama L.A. Crash (Crash) gewann Dillon abermals einen Independent Spirit Award und wurde 2006 mit einer Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller bedacht.

James Franco
Besetzung · Bekannt für Rise of the Planet of the Apes, Spider-Man 3, Spider-Man
James Edward Franco (* 19. April 1978 in Palo Alto, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Drehbuchautor, Model, Filmproduzent und bildender Künstler. Als Darsteller gewann er u. a. zwei Golden Globe Awards (2002 für den Fernsehfilm James Dean, 2018 für die Kinoproduktion The Disaster Artist). Franco spielte 1999 in dem Fernsehmehrteiler Tage voller Blut – Die Bestie von Dallas, in dem drei Generationen von Polizisten versuchen, den gefährlichsten Serienkiller Texas' zu stellen, eine erste Nebenrolle. Darauf folgte, an der Seite von Drew Barrymore, Michael Vartan und David Arquette, eine Nebenrolle in Raja Gosnells romantischer Komödie Ungeküsst. Den ersten großen Erfolg hatte er im gleichen Jahr mit seiner Rolle in der Fernsehserie Voll daneben, voll im Leben. Im Jahr 2000 gab er in If Tomorrow Comes mit seiner ersten Hauptrolle sein Kinodebüt. Es folgte Hoffnungslos verliebt von David Raynr und der Fernsehfilm At Any Coast. Franco wurde für die Hauptrolle in Mark Rydells biografischem Fernsehfilm James Dean gecastet. Mit der Rolle des Schauspielers, der mit nur drei Filmen und seinem frühen Tod im Jahr 1955 zu einer Ikone wurde, hatte Franco großen Erfolg – u. a. 2002 einen Golden Globe Award sowie eine Nominierung für einen Emmy und einen Screen Actors Guild Award. 2002 wurde er für Sam Raimis Comic-Verfilmung Spider-Man verpflichtet. Er hatte ursprünglich für die Hauptrolle des Peter Parker/Spider-Man vorgesprochen, wurde letzten Endes aber für den Part des Harry Osborne ausgewählt. Der Film startete in den USA zur selben Zeit wie Scott Kalverts Actionfilm Deuces Wild – Wild in den Straßen, in dem Franco in einer Nebenrolle an der Seite von Brad Renfro und Stephen Dorff spielte. Es folgte das Krimi-Drama City by the Sea, für den er durch Hauptdarsteller Robert De Niro verpflichtet wurde. Er spielte in dem Kurzfilm The Car Kid neben Meat Loaf sowie eine Nebenrolle in Robert Altmans Drama The Company – Das Ensemble. 2004 folgte erneut unter der Regie Sam Raimis Spider-Man 2. Auch dieser Film war weltweit erfolgreich und wurde 2005 mit einem Oscar ausgezeichnet. Franco arbeitete bis 2007 an sieben Filmprojekten – darunter John Dahls Kriegsdrama The Great Raid – Tag der Befreiung und Spider-Man 3. Nach der Hauptrolle in Kevin Reynolds’ Tristan & Isolde (2006) und in Paul Haggis’ Oscar-nominiertem Drama Im Tal von Elah folgte die Komödie Ananas Express, in der er die Rolle des Drogendealers Saul spielt. In Gus Van Sants Filmbiografie Milk war er als Liebhaber von Sean Penn zu sehen, der mit Harvey Milk den ersten offen schwul lebenden US-Politiker darstellte. Auf der Berlinale 2010 stellte Franco den Film Howl vor, in dem er unter der Regie von Rob Epstein und Jeffrey Friedman den Dichter Allen Ginsberg verkörpert. Im selben Jahr spielte er unter der Regie von Danny Boyle in 127 Hours. In dem Drama porträtiert er den Bergsteiger Aron Ralston, der 2003 bei einer Canyon-Wanderung in Utah verunglückte und nur überlebte, weil er sich selbst einen Arm amputierte. Franco erreichte durch seine Darstellung 2011 erneut eine Golden-Globe-Nominierung, gewann den Independent Spirit Award sowie seine erste Oscar-Nominierung. Quelle: Wikipedia

Todd Field
Besetzung · Bekannt für Eyes Wide Shut
Todd Field (* 24. Februar 1964 in Pomona, Kalifornien; eigentlich William Todd Field) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent und Filmkomponist. An eine erste Gastrolle im US-amerikanischen Fernsehen gelangte Field 1986 in der ABC-Sitcom Head of the Class (1986–1991). Ein Jahr später erhielt er eine wiederkehrende Rolle in Barnet Kellmans Fernsehserie Take Five mit George Segal, die jedoch nach nur zwei gesendeten Episoden vom Fernsehsender CBS eingestellt wurde. Ebenfalls im Jahr 1987 feierte Field sein Debüt im US-amerikanischen Kino mit einer Nebenrolle als Sänger in Woody Allens preisgekrönter Tragikomödie Radio Days, die einen nostalgischen Blick auf die goldene Ära des Radios wirft und wurde für die Hauptrolle in dem Fernsehfilm Die Herzensbrecher von der letzten Bank verpflichtet. In der Komödie von Mollie Miller mimt er an der Seite von Viveka Davis einen strebsamen und unbeliebten High-School-Schüler, der sich der Identität eines ausländischen Austauschschülers annimmt, um so in den Blickpunkt seiner Mitschüler zu rücken. Nach Nebenrollen in mehreren B-Movies und größeren Produktionen wie Roland Joffés Drama Die Schattenmacher (1989) und Steve Rashs Komödie Geboren in Queens (1991) in denen er u. a. mit Paul Newman, John Cusack, Laura Dern, Kevin Bacon und John Malkovich zusammenarbeitete, folgte 1993 sein Durchbruch als Schauspieler mit der männlichen Hauptrolle in Victor Nuñez' Ruby in Paradise. In dem Drama mimt Field als sanftmütiger und belesener Kunstgärnter Mike das Objekt der Begierde von Titelheldin Ashley Judd. Dafür wurde er 1994 als bester Nebendarsteller für den Independent Spirit Award nominiert. An diesen Erfolg anzuknüpfen gelang ihm nicht, obwohl er in den folgenden Jahren ebenso Rollen in Hollywood-Blockbustern (Twister, 1996; Das Geisterschloss, 1999), wie im Kunstkino (Eyes Wide Shut, 1999) oder im US-amerikanischen Fernsehen (Chicago Hope, 1995; Noch mal mit Gefühl, 2000) bekleidete. Als eine seiner herausragenden schauspielerischen Leistungen gilt die Rolle des Jimmy in Scott Ziehls Independentfilm Broken Vessels (1998). In dem Drama, das in Los Angeles angesiedelt ist, mimt er an der Seite von Jason London einen zynischen, korrupten und drogensüchtigen Ambulanzwagenfahrer.

Harvey Keitel
Besetzung · Bekannt für Reservoir Dogs - Wilde Hunde, Taxi Driver, National Treasure
Harvey Keitel (* 13. Mai 1939 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er gilt als herausragender Vertreter des Method Acting. 1968 wirkte Keitel in Wer klopft denn da an meine Tür?, der Abschlussarbeit des damaligen Regie-Studenten Martin Scorsese, mit und freundete sich mit diesem an. Scorsese besetzte ihn später auch für seine Erfolgsfilme Hexenkessel (1973), Alice lebt hier nicht mehr (1974), Taxi Driver (1976) und Die letzte Versuchung Christi (1988). 1993 erhielt Keitel einen Independent Spirit Award in der Kategorie Bester Schauspieler für seine Darstellung in Abel Ferraras Low-Budget-Film Bad Lieutenant. In diesem Film wie auch in Ridley Scotts Debüt Die Duellisten (1976) zeigte Keitel, dass er zu den führenden amerikanischen Charakterdarstellern zählt. Den endgültigen internationalen Durchbruch schaffte Keitel dann wiederum mit dem Erstlingswerk eines Regisseurs, Reservoir Dogs von Quentin Tarantino. Bereits sein nächster Film Bugsy brachte ihm 1991 eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller ein. In den folgenden Jahren war er unter anderem in den Kassenschlagern Thelma & Louise, Sister Act, Bad Lieutenant, Jane Campions Das Piano und Die Wiege der Sonne zu sehen. Kultstatus erlangte er durch Pulp Fiction (Quentin Tarantino) und From Dusk Till Dawn (Robert Rodriguez/Quentin Tarantino).

Jonathan Majors
Besetzung · Bekannt für Run Hide Fight: Infidels, Ant-Man and the Wasp: Quantumania, Loki
Jonathan Majors (* 7. September 1989 in Dallas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Jonathan Majors schloss sein Schauspielstudium an der Yale School of Drama mit einem MFA ab. 2015 wurde er von der National Society of Arts and Letters (NSAL) im National Drama Competition ausgezeichnet. Majors tritt seit 2011 als Schauspieler in Erscheinung. Seine erste Rolle in einer Fernsehserie erhielt er in When We Rise. 2017 erhielt er eine Rolle in dem Western Feinde – Hostiles. 2018 war Majors in dem Filmdrama White Boy Rick in einer Nebenrolle zu sehen. Im Jahr 2019 kam Captive State in die Kinos. Für seine Rolle von Montgomery Allen in Joe Talbots The Last Black Man in San Francisco aus dem gleichen Jahr erhielt Majors 2019 im Rahmen der Independent Spirit Awards eine Nominierung als bester Nebendarsteller. Eine Hauptrolle erhielt Majors in dem Filmdrama Magazine Dreams von Elijah Bynum, das im Januar 2023 beim Sundance Film Festival seine Premiere feiern soll und in dem er einen Amateur-Bodybuilder spielt. Im Marvel Cinematic Universe verkörpert er seit 2021 die Figur des Kang der Eroberer.

Kali Reis
Besetzung · Bekannt für Mercy, Resident Evil
Kali Reis (geboren am 24. August 1986) ist eine amerikanische Profiboxerin und Schauspielerin. Sie ist ehemalige Weltmeisterin in zwei Gewichtsklassen; sie hielt 2016 den WBC-Weltmeistertitel im Mittelgewicht der Frauen und von 2020 bis 2022 die WBA-, WBO- und IBO-Weltmeistertitel im Halbweltergewicht der Frauen. 2018 trat sie zudem gegen Cecilia Brækhus im Kampf um den unumstrittenen Weltmeistertitel im Weltergewicht der Frauen an. Im Jahr 2021 gab Reis ihr Schauspieldebüt als Hauptdarstellerin in dem US-Thrillerfilm „Catch the Fair One“. Für ihre Darstellung einer Boxerin, die versucht, ihre vermisste Schwester zu retten, wurde sie für den Independent Spirit Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert. Seitdem spielte sie in der Mysteryserie „True Detective: Night Country“ (2024) mit, wofür sie Nominierungen für einen Primetime Emmy Award, einen Golden Globe Award und einen Critics’ Choice Award erhielt. Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel über Kali Reis, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.

Alex Saks
Produzent · Bekannt für No Hard Feelings
Alex Saks ist eine amerikanische Filmproduzentin. Sie studierte Geschichte an der Wake Forest University und zog anschließend nach Los Angeles, wo ihre Karriere mit einem unbezahlten Praktikum bei der Mark Gordon Company begann. Im Anschluss an dieses Praktikum erhielt sie eine Stelle als Assistentin und sammelte im Laufe der Zeit Erfahrung in der Filmfinanzierung und -entwicklung. 2016 gründete Saks gemeinsam mit Andrew Duncan die Filmproduktions- und Finanzierungsfirma June Pictures. Das Unternehmen produzierte Filme wie „The Florida Project“ (2017), „Wildlife“ (2018), „Book Club“ (2018), „Thoroughbreds“, „Dude“ und „Fun Mom Dinner“. Nach Anschuldigungen gegen Andrew Duncan im Jahr 2017 kaufte Saks seine Anteile auf. Das Unternehmen wurde schließlich aufgelöst. 2018 gründete sie Page Fifty-Four Pictures, eine unabhängige Produktions- und Finanzierungsfirma im Unterhaltungsbereich. Unter diesem Label produzierte sie Filme wie „Chemical Hearts“ (2020), „The Glorias“ (2020), „Mack & Rita“ (2022) und „Fool’s Paradise“ (2023) oder war an deren Produktion beteiligt. Saks realisierte außerdem anspruchsvollere Projekte im Grenzbereich zwischen Independent- und Mainstream-Kino, darunter „No Hard Feelings“ (2023). Darüber hinaus wurde Saks für ihre Filme „The Florida Project“ (2017) und „Wildlife“ (2018) ausgezeichnet. Für „The Florida Project“ erhielt sie Nominierungen für mehrere Preise, darunter den Gotham Independent Film Award und den Independent Spirit Award in der Kategorie „Bester Spielfilm“. Für „Wildlife“ wurde sie für den Independent Spirit Award in der Kategorie „Bestes Debüt“ nominiert.

LaKeith Stanfield
Besetzung · Bekannt für Roofman - Der Hochstapler, I Love Boosters, Get Out
LaKeith Lee „Keith“ Stanfield (* 12. August 1991 in San Bernardino, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler und Rapper. Seine erste Filmrolle erhielt Stanfield in dem Kurzfilm Short Term 12 und dem darauf basierenden Filmdrama Short Term 12 – Stille Helden aus dem Jahr 2013. Stanfield spielte in den Filmen Mark beziehungsweise Marcus und wurde für seine Leistung im Rahmen der Independent Spirit Awards als Bester Nebendarsteller nominiert. Im Jahr 2014 kamen der Science-Fiction-Horrorfilm The Purge: Anarchy und das Martin-Luther-King-Biopic Selma in die Kinos, in dem er den Bürgerrechtsaktivisten Jimmie Lee Jackson spielte. Im Jahr 2015 war Stanfield in der Rolle von Bug in dem Film Dope und in der Filmbiografie Straight Outta Compton über die Hip-Hop-Gruppe N.W.A zu sehen, in der er Snoop Dogg porträtierte. Im Jahr 2016 kam Snowden in die US-amerikanischen Kinos, eine Filmbiografie von Oliver Stone, in dem er Patrick Haynes spielte. Später erhielt Stanfield die Rolle von Darius an der Seite von Donald Glover in der Fernsehserie Atlanta. In der Filmbiografie Memoria von Vladimir de Fontenay und Nina Ljeti, die im April 2015 in die US-amerikanischen Kinos kam, spielte er Max. Im Film Live Cargo, der im Rahmen des Tribeca Film Festivals 2016 seine Premiere feierte, erhielt Stanfield eine größere Rolle. Im Januar 2017 wurde im Rahmen des Sundance Film Festivals der Film Get Out vorgestellt, in dem er Andrew Logan King spielt. In den Film Crown Heights, der ebenfalls beim Sundance Film Festival vorgestellt wurde, ist Stanfield in der Hauptrolle zu sehen und porträtiert hierin Colin Warner, einen Immigranten, der in Crown Heights lebte und 20 Jahre lang unschuldig wegen Mordes im Gefängnis saß. Quelle: Wikipedia

Ashley Judd
Besetzung · Bekannt für Die Jury, Heat
Ashley Judd (* 19. April 1968 als Ashley Tyler Ciminella in Granada Hills, Los Angeles) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist die Tochter von Naomi Judd und die Schwester von Wynonna Judd. Ihr Vater Michael Charles Ciminella war Marketing-Analyst, ihre Mutter die spätere Country-Sängerin Naomi Judd (1946–2022). Nach der Scheidung der Eltern, die 1972 erfolgte, nahm ihre Mutter wieder ihren Mädchennamen an, den Ashley dann ebenfalls erhielt. Sie wuchs in Kentucky auf, wo sie mehrere Schulen besuchte. Später studierte sie an der University of Kentucky Französisch, Anthropologie, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Frauenforschung. (Ihren Abschluss in Französisch machte sie erst 2007). 1990 verließ sie die Universität und ging nach Hollywood. Dort hatte sie einen Kurzauftritt und eine große Nebenrolle in zwei Folgen der Serie Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert und war einige Male in der Serie Ein Strauß Töchter zu sehen. Nachdem sie 1994 für Ruby in Paradise den Independent Spirit Award in der Kategorie „Beste Darstellerin“ gewonnen hatte, besetzte Oliver Stone sie für Natural Born Killers, schnitt Judd jedoch für die Endfassung des Films wieder heraus. Über Nebenrollen in Smoke und Heat kam sie an die Rolle der „Norma Jean“ in dem Fernsehfilm Norma Jean & Marilyn. Der Film, in dem Mira Sorvino die „Marilyn“ gab, verhalf beiden zum Durchbruch. Nun konnte Judd in Filmen wie der John-Grisham-Verfilmung Die Jury auftreten. Ihr Erfolg brachte Judd Hauptrollen in Actionfilmen und Thrillern wie … denn zum Küssen sind sie da, Doppelmord, High Crimes – Im Netz der Lügen und Twisted – Der erste Verdacht. Der Versuch, sich mit Männerzirkus im romantischen Fach zu etablieren, sollte jedoch scheitern. Daneben stand Judd in Literaturverfilmungen wie Simon Birch, Wo dein Herz schlägt und Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern vor der Kamera. Frida und De-Lovely – Die Cole Porter Story waren Biopics über Frida Kahlo und Cole Porter. Nach Beziehungen mit Jon Stewart (1992), Robert De Niro (1995) und Matthew McConaughey (1996) heiratete sie 2001 den schottischen Rennfahrer Dario Franchitti. Die Ehe wurde 2013 geschieden. Im Dezember 2017 äußerte Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson in einem Interview mit dem Online-Portal „Stuff“, dass er in den 1990er Jahren Judd wie auch Mira Sorvino als Schauspielerinnen für seine Hobbit- und Herr-der-Ringe-Projekte in Betracht gezogen habe, sie jedoch wegen Warnungen der Weinstein-Brüder vor einer Zusammenarbeit mit ihnen nicht berücksichtigt habe. Mit Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen Harvey Weinstein wegen sexueller Ausbeutung von Frauen im Oktober 2017 (Weinstein-Skandal) halte er dessen Warnungen rückblickend für den Teil einer „Schmutzkampagne in vollem Gange“ gegen Schauspielerinnen. Judd und Sorvino bedankten sich bei Jackson für dessen Offenlegung. Weinsteins Sprecher dementierte die Vorwürfe. Judd reichte 2018 Schadensersatzklage gegen Weinstein ein. Judd ist Botschafterin von „YouthAIDS“, einem Bildungs- und Prentionsprogramm, das sich um die Behandlung und Prävention von HIV-/AIDS kümmert.

Joel Coen
Regie · Executive Producer · Bekannt für Fargo, No Country for Old Men, The Big Lebowski
Der amerikanische Filmemacher Joel David Coen ist dafür bekannt, gemeinsam mit seinem Bruder Ethan Coen Filme zu schreiben, Regie zu führen und zu produzieren. Beruflich sind sie als die Coen-Brüder bekannt. 1984 schrieben und inszenierten die Brüder Blood Simple, ihren ersten gemeinsamen Film. Der Film wurde gut aufgenommen und Joels Regie wurde sowohl bei den Sundance Awards als auch bei den Independent Spirit Awards ausgezeichnet. Die Brüder wurden für ihr Talent anerkannt und für eine Reihe von Preisen und Leistungen nominiert. No Country for Old Men (2007) brachte ihnen den Oscar für die beste Regie und den besten Film des Jahres sowie den Filmpreis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) für die beste Regie ein. Sie erhielten außerdem den Oscar für das beste Drehbuch für Fargo (1996). Joel ist seit 1984 mit der Schauspielerin Frances McDormand verheiratet. Sie adoptierten einen Sohn aus Paraguay namens Pedro McDormand Coen. Google Übersetzung

Ethan Coen
Drehbuchautor · Executive Producer · Regie · Bekannt für Fargo, No Country for Old Men, The Big Lebowski
Der amerikanische Filmemacher Ethan Jesse Coen ist dafür bekannt, gemeinsam mit seinem Bruder Joel David Coen Filme zu schreiben, Regie zu führen und zu produzieren. Beruflich sind sie als die Coen-Brüder bekannt. 1984 schrieben und inszenierten die Brüder Blood Simple, ihren ersten gemeinsamen Film. Der Film kam gut an und Joels Regie wurde sowohl bei den Sundance Awards als auch bei den Independent Spirit Awards ausgezeichnet. Die Brüder wurden für ihr Talent anerkannt und für eine Reihe von Preisen und Leistungen nominiert. No Country for Old Men (2007) brachte ihnen den Oscar für die beste Regie und den besten Film des Jahres sowie den Filmpreis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) für die beste Regie ein. Sie wurden auch mit dem Oscar für das beste Drehbuch für Fargo (1996) ausgezeichnet. Ethan ist mit der Filmeditorin Tricia Cooke verheiratet und lebt mit ihnen in New York City. Google Übersetzung

Larry Karaszewski
Drehbuchautor · Bekannt für Gänsehaut
Larry Karaszewski und sein Partner Scott Alexander, der als Autor, Regisseur und Produzent tätig ist, sind vor allem für ihre ungewöhnlichen, auf wahren Begebenheiten beruhenden Drehbücher bekannt. Das Duo schuf die erfolgreiche Fernseh-Miniserie „The People v. O.J. Simpson: American Crime Story“, für die sie mit dem Golden Globe, dem Emmy, dem PGA Award und dem WGA Award ausgezeichnet wurden. Auch für den Film „The People vs. Larry Flynt“ erhielten sie den Golden Globe und den WGA Award. Zu ihren weiteren Filmen zählen der Oscar-prämierte „Ed Wood“ (WGA-Nominierung), „Big Eyes“ (Independent-Spirit-Nominierung), „Auto Focus“, „Man on the Moon“ und „Dolemite Is My Name“. Das Team wurde in die Final Draft Screenwriting Hall of Fame aufgenommen. Larry Karaszewski war zudem Gouverneur und Vizepräsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

M. Emmet Walsh
Besetzung · Bekannt für Der Blade Runner, Knives Out - Mord ist Familiensache
Michael Emmet Walsh war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wuchs in Vermont auf und studierte an der Clarkson University in Potsdam, New York. Nach seinem Abschluss dort begann er seine Karriere als Schauspieler und trat in insgesamt über 200 Film- und Fernsehproduktionen auf, zumeist als Nebendarsteller. Sein erster Kinofilm war der oscarprämierte Asphalt-Cowboy, in dem Walsh aber nur eine Komparsenrolle als Buspassagier hatte. Auch in den 1970er-Jahren blieben die meisten seiner Rollen klein, bis er 1978 mit dem Kriminaldrama Stunde der Bewährung mit Dustin Hoffman erstmals auf sich aufmerksam machen konnte. Anschließend spielte er unter anderem in Blade Runner (1982) mit Harrison Ford als Captain Harry Bryant sowie in Verrückte Weihnachten (2004) als Nachbar von Tim Allen. Für seine Darstellung im Thriller Blood Simple – Eine mörderische Nacht gewann er 1986 einen Independent Spirit Award als bester männlicher Hauptdarsteller.

Terence Stamp
Besetzung · Bekannt für Smallville
Terence Henry Stamp war ein englischer Schauspieler. Sein Filmdebüt hatte Stamp in Die Verdammten der Meere (1962) von Peter Ustinov, einer Filmadaption des Romans Billy Budd von Herman Melville. Für diese Rolle wurde Stamp für einen Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert und gewann den Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller. Für seine Hauptrolle im Film Der Fänger wurde er bei den Filmfestspielen von Cannes 1965 als Bester Darsteller ausgezeichnet. 1968 beeindruckte er in Teorema – Geometrie der Liebe von Pasolini als der schöne bisexuelle Gast. Stamp spielte im Film Staatsanwälte küßt man nicht (1986) neben Robert Redford, Debra Winger und Daryl Hannah, im Oscar-prämierten Film Wall Street (1987) neben Michael Douglas und Charlie Sheen. 1994 stand er für den Film Priscilla – Königin der Wüste neben Hugo Weaving und Guy Pearce vor der Kamera. Mit dem Film The Limey von Steven Soderbergh (1999) errang Stamp einen großen Achtungserfolg. Stamp wurde für die beste männliche Hauptrolle für den Independent Spirit Award 2000 und als bester britischer Schauspieler für den London Critics’ Circle Film Award nominiert. In den Filmen Superman und Superman II verkörperte er den Bösewicht General Zod. In der auf Superman basierenden Fernsehserie Smallville gab er der Figur von Jor El seine Stimme.

Victor Love
Victor Love (* 4. August 1957) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine Rolle als Bigger Thomas in der 1986 erschienenen Verfilmung des Romans „Native Son“ von Richard Wright bekannt ist. Für diese Rolle wurde er für den Independent Spirit Award als Bester Hauptdarsteller nominiert. Er spielte außerdem in „Gang Related“ (1997) und Todd McFarlanes „Spawn“ (1997) mit.

Jessica Henwick
Besetzung · Bekannt für Glass Onion: A Knives Out Mystery, Silo
Jessica Henwick (* 30. August 1992 in Surrey, England) ist eine britische Schauspielerin. Seit 2010 ist sie als Schauspielerin aktiv, nachdem sie 2009 für die Rolle der Bo in der BBC-Serie Spirit Warriors verpflichtet wurde. Für diese Rolle erlernte sie die Wushu-Kampfkunst. Danach folgten Gastauftritte in britischen Fernsehserie, u. a. in Silk – Roben aus Seide und Lewis – Der Oxford Krimi und kleinere Nebenrollen in Filmen. Durch ihre Rollen im Jahr 2015 wurde sie international bekannt. So spielt sie bis 2017 die Rolle der Nymeria Sand in der HBO-Serie Game of Thrones. Ebenfalls 2015 gehörte sie mit der Rolle der Jessika Pava zum Darstellerensemble von Star Wars: Das Erwachen der Macht. 2017 übernahm sie die Rolle der Colleen Wing in der Serie Marvel’s Iron Fist, die sie bis zur Absetzung nach der zweiten Staffel spielte. Auch in Marvel’s The Defenders und Marvel’s Luke Cage war sie in dieser Rolle zu sehen.

Chloé Zhao
Regie · Bekannt für Eternals, Hamnet
Chloé Zhao (geboren als Zhao Ting) ist eine in China geborene Filmemacherin. Sie ist vor allem für ihre Arbeit an Independent-Filmen bekannt. Ihr Spielfilmdebüt „Songs My Brothers Taught Me“ (2015) feierte Premiere beim Sundance Film Festival und wurde von der Kritik gefeiert. Es erhielt eine Nominierung für den Independent Spirit Award als Bester Erstlingsfilm. „The Rider“ (2017) wurde ebenfalls von der Kritik gefeiert und erhielt Nominierungen für den Independent Spirit Award als Bester Film und für die Beste Regie. Internationale Anerkennung erlangte Zhao mit dem amerikanischen Film „Nomadland“ (2020), für den sie das Drehbuch schrieb, den sie produzierte, den Schnitt übernahm und Regie führte. Der Film gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig und den Publikumspreis des Toronto International Film Festival. Für ihren Film erhielt Zhao vier Oscar-Nominierungen und gewann die Auszeichnungen für den besten Film und die beste Regie – als erste farbige Frau überhaupt. Sie wurde außerdem bei den Directors Guild of America Awards, den Golden Globe Awards und den British Academy Film Awards für ihre Regiearbeit ausgezeichnet und war damit die zweite Frau, die diese Auszeichnung in den jeweiligen Kategorien erhielt. Zhao war Co-Autorin und Regisseurin des Marvel-Superheldenfilms „Eternals“ (2021). Ihr neuester Film „Hamnet“ feierte Premiere beim 52. Telluride Film Festival.