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Poster zu Spiel mir das Lied vom Tod

Spiel mir das Lied vom Tod

1968

DramaWestern

Während die Eisenbahnbauer auf ihrem Weg zum Meer unaufhaltsam durch die Wüste Arizonas marschieren, kommt Jill in der kleinen Stadt Flagstone an, um ein neues Leben zu beginnen.

Foto von Dario Argento

Dario Argento

Drehbuchautor · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod

Dario Argento ist ein italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Argento ist der Sohn des Produzenten Salvatore Argento und des brasilianischen Models Elda Luxardi. Argento schrieb zunächst Filmkritiken für Tageszeitungen. Sein erstes Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Bernardo Bertolucci für Sergio Leones klassischen Italo-Western Spiel mir das Lied vom Tod. Seine ersten Regierbeiten im Bereich des Giallo waren u.a. Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe (1970), Die neunschwänzige Katze (1971), Vier Fliegen auf grauem Samt (1971) und vor allem Rosso – Farbe des Todes (Profondo Rosso, 1975). Eine seiner bekannteren Arbeiten ist der Horrorfilm Suspiria (1977), der als erster Teil einer Trilogie über drei Hexenhäuser konzipiert ist, die an zentralen Punkten der Erde die Weltgeschicke lenken. Der zweite Teil der Reihe, Inferno, erschien 1980. Der letzte Teil der Trilogie erschien 2007 unter dem Titel La terza madre. Des Weiteren erlangte Argento Bekanntheit durch seine Mitwirkung an dem Horrorfilm Dawn Of The Dead des amerikanischen Regisseurs George A. Romero aus dem Jahre 1978, der in Deutschland unter dem Titel Zombie erschien. Argento war dabei Produzent und Script Consultant. Daneben kümmerte er sich noch um den European Cut des Films, sowie zusammen mit der Band Goblin auch um den Soundtrack für diese in Europa erschienene Version des Films, die von Romeros amerikanischem Cut abweicht, indem sie kürzer und actionlastiger ist als das Original. Seiner Beziehung mit der Schauspielerin und Drehbuchautorin Daria Nicolodi entstammt seine Tochter Asia Argento, ebenfalls Schauspielerin und Regisseurin.

Foto von Henry Fonda

Henry Fonda

Besetzung · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod, ...und ledige Mädchen, Die zwölf Geschworenen

Henry Jaynes Fonda (* 16. Mai 1905 in Grand Island, Nebraska; † 12. August 1982 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Zwischen 1935 und 1981 absolvierte er 115 Film- und Fernsehauftritte. Er gilt als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Charakterdarsteller und wurde vom American Film Institute in der Liste der 25 größten männlichen Filmlegenden aller Zeiten auf Rang 6 gewählt. Während des zweiten Weltkriegs meldete sich Fonda freiwillig zu einem dreijährigen Dienst in der United States Navy. Dort diente unter anderem als Quartiermeister im Range eines Unteroffiziers auf den Zerstörer USS Satterlee und später als Offizier im militärischen Nachrichtendienst im Pazifik. Für seinen Dienst wurde er unter anderem mit der Bronze Star Medal ausgezeichnet. Fonda wurde in Filmklassikern wie Früchte des Zorns und Die zwölf Geschworenen meistens als aufrechter, moralisch integrer US-Amerikaner besetzt; eine Abkehr von dieser Rolle bildete sein Auftritt als gewissenloser Killer in Spiel mir das Lied vom Tod. 1981 erhielt er einen Ehrenoscar, ein Jahr später wurde Fonda für seinen letzten Film Am goldenen See mit einem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Er ist der Vater von Jane Fonda und Peter Fonda sowie der Großvater von Bridget Fonda. Quelle: Wikipedia

Foto von Jack Elam

Jack Elam

Besetzung · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod, Westlich von Santa Fé

William Scott „Jack“ Elam (* 13. November 1920 in Miami, Arizona; † 20. Oktober 2003 in Ashland, Oregon) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der meist als Bösewicht oder Außenseiter auftrat. Nach dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg diente Elam in der US Navy. Nach Kriegsende begann er Rollen in Filmen zu spielen. War er in den 1950er Jahren noch auf die Rolle des Bösewichts abonniert, spielte er Ende der 1960er zunehmend Außenseiter oder komödiantische Rollen. Elam war einer der gefragtesten Western-Nebendarsteller und trat in zahlreichen Klassikern dieses Genres in Erscheinung, darunter in Zwölf Uhr mittags, Vera Cruz, Zwei rechnen ab und Spiel mir das Lied vom Tod. Ab Mitte der 1970er Jahre war er vermehrt in Fernsehserien und Filmkomödien zu sehen. In Erinnerung geblieben ist er durch sein ungewöhnliches Äußeres – das unbeweglich schielende Auge und seine dichten Augenbrauen.

Foto von Charles Bronson

Charles Bronson

Besetzung · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod, Have Gun, Will Travel

Charles Bronson (* 3. November 1921 in Ehrenfeld, Pennsylvania, als Charles Dennis Buchinsky (litauisch Karolis Dionyzas Bučinskis); † 30. August 2003 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler litauischer Abstammung. Ab den späten 1960er Jahren zählte Bronson ein gutes Jahrzehnt lang zu den weltweit populärsten Stars. Er spielte meist wortkarge Helden in Western und Actionfilmen. Besondere Berühmtheit erlangte er 1968 im Westernepos Spiel mir das Lied vom Tod in der Rolle des mysteriösen Mundharmonikaspielers. Einer seiner erfolgreichsten Filme war der Thriller Ein Mann sieht rot (1974), der Selbstjustiz zum Thema hatte.

Foto von Ennio Morricone

Ennio Morricone

Composer · Bekannt für Cinema Paradiso, Der Zauber von Malèna, Es war einmal in Amerika

Ennio Morricone (* 10. November 1928 in Rom; † 6. Juli 2020 ebenda) war ein italienischer Komponist, Dirigent und Oscarpreisträger. Er arbeitete auch unter den Pseudonymen Dan Savio und Leo Nichols und komponierte die Musik für mehr als 500 Filme. Weil er die Filmmusik für zahlreiche Italowestern schrieb, wird sein Name vornehmlich mit diesem Filmgenre in Verbindung gebracht. Besondere Bekanntheit erlangten seine Filmmusiken zum Italowestern-Klassiker Zwei glorreiche Halunken (Original: Il buono, il brutto, il cattivo), zum Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod, zu Roland Joffés Drama Mission und zu Giuseppe Tornatores Film Cinema Paradiso. Morricone erhielt 2007 den Oscar für sein Lebenswerk sowie 2016 einen weiteren für die Musik zum Film The Hateful Eight. Quelle: Wikipedia

Foto von Jason Robards

Jason Robards

Besetzung · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod, American Experience

Jason Nelson Robards, Jr. (* 26. Juli 1922 in Chicago, Illinois; † 26. Dezember 2000 in Bridgeport, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schauspieler und zweifacher Oscar-Preisträger. 1959 gab Robards in Die Reise (The Journey) sein Leinwanddebüt. Ursprünglich wollte er nie beim Film arbeiten, da er Hollywood hasste und sich an die negativen Erfahrungen seines Vaters erinnerte. Aber trotz seines Erfolgs als Bühnenschauspieler hatte er finanzielle Probleme und war auf das Geld angewiesen. Durch Auftritte in Filmen wie Eines langen Tages Reise in die Nacht, Tausend Clowns und Chicago-Massaker wurde er schnell einem breiteren Publikum bekannt. 1968 war Robards in Sergio Leones Westernklassiker Spiel mir das Lied vom Tod in einer der vier Hauptrollen zu sehen und spielte den Banditen Cheyenne. In Abgerechnet wird zum Schluss von Sam Peckinpah spielte er 1970 die Hauptrolle. Im selben Jahr wirkte er auch in Tora! Tora! Tora! mit, einem Film über den Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, den er als junger Soldat selbst miterlebt hatte. In den siebziger Jahren erlitt Robards einen schweren Autounfall, bei dem sein Gesicht so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass er sich auch plastischen Operationen unterziehen musste. Sein Comeback erlebte er danach unter anderem 1976 mit seiner Darstellung des Chefredakteurs der Washington Post Ben Bradlee in dem Film zur Watergate-Affäre Die Unbestechlichen von Alan J. Pakula, für die er einen Oscar als bester Nebendarsteller erhielt. Ein Jahr später wurde er für die Rolle als Lillian Hellmans Lebensgefährte Dashiell Hammett in dem autobiographischen Filmdrama Julia von Fred Zinnemann erneut ausgezeichnet. Die Verkörperung des exzentrischen Millionärs Howard Hughes in der Tragikomödie Melvin and Howard von Jonathan Demme brachte ihm 1981 eine weitere Nominierung ein. Von 1983 bis 1988 war Robards danach fast ausschließlich im Fernsehproduktionen zu sehen (so u. a. in dem in Deutschland auch im Kino gezeigten Drama über die Auswirkungen eines fiktiven Atomkriegs The Day After – Der Tag danach). Am Theater stand er während dieser Zeit in Wiederaufführungen seiner frühen Erfolge Der Eismann kommt und Eines langen Tages Reise in die Nacht auf der Bühne und festigte damit seinen Ruf als bedeutsamer Darsteller prägnanter Charaktere in Eugene-O’Neill-Stücken. 1993 spielte Robards in Disneys Die Abenteuer von Huck Finn mit Elijah Wood, in Heidi und in dem AIDS-Drama Philadelphia mit Tom Hanks und Denzel Washington. In den Folgejahren war er in Crimson Tide, in Tausend Morgen nach dem gleichnamigen Roman von Jane Smiley und in Der Staatsfeind Nr. 1 in Rollen älterer Patriarchen oder von Generälen zu sehen. Im Jahr 1999 spielte er in Paul Thomas Andersons Episodendrama Magnolia seine letzte Kinofilmrolle als Medienmogul Earl Partridge – eine Rolle, die Parallelen zu seiner eigenen schweren Erkrankung aufzeigte. Quelle: Wikipedia

Foto von Sergio Leone

Sergio Leone

Regie · Bekannt für Es war einmal in Amerika, Spiel mir das Lied vom Tod, Zwei glorreiche Halunken

Sergio Leone (* 3. Januar 1929 in Rom, Italien; † 30. April 1989 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Arbeiten im Bereich der Italo-Western. Mit den epischen Westernfilmen Zwei glorreiche Halunken und Spiel mir das Lied vom Tod konnte er in den späten 1960er Jahren seine größten Erfolge verbuchen.

Foto von Fabio Testi

Fabio Testi

Fabio Testi ist ein italienischer Schauspieler und Sänger. Seit 1967 ist er als Schauspieler tätig. Er spielte Hauptrollen in Italo-Western wie Knie nieder und friß Staub (1971), konnte dabei aber nicht die Popularität seiner italienischen Altersgenossen Terence Hill, Franco Nero oder Giuliano Gemma erreichen. Sergio Leone engagierte ihn 1968 für eine kleinere Rolle in seinem Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod. Testi war in Kriegsfilmen und trat während der 1970er Jahre in Thrillern wie Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1972) oder Western wie Verdammt zu leben – verdammt zu sterben (1975) auf. 1970 engagierte ihn Star-Regisseur Vittorio De Sica für seinen künstlerisch anspruchsvollen Film Der Garten der Finzi Contini. Seit Mitte der 1980er-Jahre arbeitet Fabio Testi regelmäßig als Fernsehschauspieler. 2003 trat er in der italienischen Reality-Show L’Isola dei famosi („Die Insel der Berühmten“) in Erscheinung.

Foto von Claudia Cardinale

Claudia Cardinale

Besetzung · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod

Claudia Cardinale (* 15. April 1938 als Claude Joséphine Rose Cardinale in Tunis, Französisches Protektorat Tunesien; † 23. September 2025 in Nemours, Frankreich) war eine italienische Schauspielerin. Sie zählte zu den herausragenden Filmdiven ihres Landes und spielte Haupt- und Nebenrollen in Filmklassikern wie Achteinhalb (1963), Der Leopard (1963), Spiel mir das Lied vom Tod (1968) und Fitzcarraldo (1982).

Foto von Keenan Wynn

Keenan Wynn

Besetzung · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod, Supertrain

Francis Xavier Aloysius James Jeremiah Keenan Wynn (* 27. Juli 1916 in New York; † 14. Oktober 1986 in Brentwood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler im Theater, Film und im Fernsehen. Wynn wurde in eine Familie aus dem Showbusiness geboren. Auch sein Vater, der Komiker und Clown Ed Wynn, war ein bekannter Schauspieler im Fernsehen und Kino (unter anderem der Onkel Albert in Mary Poppins). Keenan Wynn startete seine Karriere in den 1930er-Jahren im Theater, zwischen 1935 und 1943 spielte er in verschiedenen Broadway-Aufführungen. Anfang der 1940er-Jahre erhielt er erste Rollen im Film, bis zu seinem Tode war er ein vielbeschäftigter Schauspieler. Beachtete Auftritte hatte Wynn auch in Filmmusicals, so unter anderem in Annie Get Your Gun und Küß mich, Kätchen! oder in Der goldene Regenbogen neben Fred Astaire. Wynn spielte auch häufig Nebenrollen in Western, so als Sheriff in Spiel mir das Lied vom Tod neben Henry Fonda und Claudia Cardinale sowie in Die Gewaltigen neben John Wayne und Kirk Douglas. Eine Kult-Rolle war die des schurkigen Finanzmagnaten und Investors Alonzo P. Hawk, den Keenan Wynn in den 1960er- und 1970er-Jahren in insgesamt drei Disney-Filmen verkörperte, alle inszeniert von Robert Stevenson. In den ersten beiden dieser Filme, Der fliegende Pauker und dessen Fortsetzung Der Pauker kann’s nicht lassen, spielte auch sein Vater Ed Wynn mit. In dem dritten Film Herbie groß in Fahrt ist Wynn in der Rolle des Hawk der Gegenspieler des titelgebenden VW-Käfers. Darüber hinaus war Wynn im Verlauf seiner Karriere auch in unzähligen Fernsehfilmen und -serien zu sehen, so unter anderem Anfang der 1980er-Jahre in der Seifenoper Dallas als Willard „Digger“ Barnes der Gegenspieler von John Ross sr. „Jock“ Ewing (Jim Davis).

Foto von Gabriele Ferzetti

Gabriele Ferzetti

Besetzung · Bekannt für Spiel mir das Lied vom Tod

Gabriele Ferzetti, eigentlich Pasquale Ferzetti (* 17. März 1925 in Rom; † 2. Dezember 2015 ebenda), war ein italienischer Film- und Bühnenschauspieler. Gabriele Ferzetti trat schon als Student im Jahr 1942 in einigen Filmen als Komparse auf. Nach einem Diplom an der Accademia d’Arte Drammatica war er auf der Bühne unter anderem unter Luchino Visconti in Rosalinda o come vi piace und in anderen zeitgenössischen Stücken zu sehen, begann aber auch ab 1946 eine Karriere als Filmdarsteller – im ersten Schaffensjahrzehnt zunächst in Neben- und zweiten Hauptrollen damals gängiger Dramen und Romanzen. Michelangelo Antonioni schöpfte Ferzettis ganzes Potential aus, als er ihn 1955 in den Rollen des „Lorenzo“ (in Freundinnen) und vor allem 1960 der des rastlosen Playboys Sandro (im kontroversen Die mit der Liebe spielen) besetzte. Es folgten zwar weitere zwiespältige und unsichere Figuren: betrogene Ehemänner, Frauenhelden, vornehme Diebe in sentimentalen Filmen, interessanter und glaubhafter waren jedoch Ferzettis komplexere und getriebene Charakterstudien (beredte Lebemänner und Machtmenschen mit zynischer Lebensauffassung oder existentieller Unsicherheit) in dramatischen Werken von Autoren wie Roberto Faenza und Salvatore Samperi und unter Regisseuren wie Elio Petri, Mauro Bolognini, Alberto Lattuada, Luigi Zampa und Liliana Cavani. Dabei war er gegen Ende der 1960er-Jahre und im darauffolgenden Jahrzehnt in einigen Klassikern des Genrekinos zu sehen: 1968 als todkranker Eisenbahn-Baron Morton in Sergio Leones berühmtem Western Spiel mir das Lied vom Tod; ein Jahr später erschien er im James-Bond-Film Im Geheimdienst Ihrer Majestät als korsischer Mafiaboss Marc Ange Draco; außerdem trat er in Mafiafilmen ebenso wie im Skandalfilm Der Nachtportier (1974) auf. Mit Beginn der 1980er-Jahre wurden seine (insgesamt 167) Film- und Fernsehauftritte seltener, hielten aber bis ins neue Jahrtausend an. Dafür war er nun etwas häufiger in Fernsehrollen zu sehen, die er 1967 (Dossier Mata Hari) begonnen hatte und mit überdurchschnittlichen Produktionen wie Psiche, amore mio 1968, Un uomo curioso 1975, Delitto e castigo 1982, der Miniserie Mord in der Toskana 1993 und Papa Luciani 2006 fortführte.

Foto von Stephen Boyd

Stephen Boyd

Besetzung · Bekannt für Ben-Hur

Stephen Boyd (* 4. Juli 1931 in Glengormley, Nordirland als William Millar; † 2. Juni 1977 in Los Angeles, Kalifornien) war ein britischer Schauspieler. Für seine Rolle des römischen Tribuns Messala im elffach oscarprämierten Film Ben Hur wurde er 1960 mit dem Golden Globe als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. In den 1960er Jahren gehörte er zu den gefragtesten Charakterdarstellern des seinerzeit populären Monumentalfilms. Boyd wuchs mit acht Geschwistern in Belfast auf. Nach dem Schulabschluss arbeitete er zunächst als Versicherungsmakler in Irland. In seiner Freizeit sammelte er schauspielerische Erfahrung in einer kleinen Theatergruppe, deren Leiter er später für drei Jahre wurde. Er ging schließlich nach London und hielt sich dort mit kleineren Rollen und Gelegenheitsjobs über Wasser. Am Odeon Theater wurde er dann von Sir Michael Redgrave entdeckt, mit dessen Hilfe er die Leitung der angesehenen Arts Council Midland Theatre Company erhielt. Danach arbeitete Boyd für das britische Fernsehen und war in dieser Zeit in nahezu allen größeren Produktionen der BBC zu sehen. Im Jahr 1956 erhielt er einen Sieben-Jahres-Vertrag bei 20th Century Fox. 1958 war er in der Literaturverfilmung Bravados von Henry King mit Gregory Peck und Joan Collins zu sehen. Durch seine Rolle des irischen Nazispions Patrick O’Reilly in Der Mann, den es nie gab, die ihm eine Nominierung für den British Academy Film Award in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller einbrachte, wurde William Wyler auf ihn aufmerksam. Wyler gelang es, Boyd aus dem Vertrag mit der Fox auszulösen, um ihn in Ben Hur als römischen Tribun Messala besetzen zu können. Als Gegenspieler des von Charlton Heston gespielten Titelhelden geriet die Figur des Messala zu Boyds bekanntester Rolle. Für seine schauspielerische Leistung erhielt er 1960 den Golden Globe als bester Nebendarsteller, während der Oscar in der gleichen Kategorie überraschend an seinen Schauspielkollegen Hugh Griffith für dessen Rolle als Scheich Ilderim im selben Film ging. Ursprünglich war Boyd auch für die Rolle des Marcus Antonius in Cleopatra an der Seite von Elizabeth Taylor vorgesehen. Diese erkrankte jedoch unmittelbar vor dem geplanten Drehbeginn, sodass sich die Produktion um Monate verzögerte. Stephen Boyd zog daraufhin sein Engagement zurück, um sich anderen Filmprojekten zu widmen. An der Seite von Doris Day und Jimmy Durante war er 1962 in dem von MGM produzierten Musical Spiel mit mir zu sehen. In Anthony Manns Der Untergang des Römischen Reiches (1963) spielte er mit Sophia Loren, und in dem Hollywood-Melodram … denn keiner ist ohne Schuld (1965) des Regisseurs Russell Rouse kam er neben Eleanor Parker und Elke Sommer zum Einsatz. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war Richard Fleischers Science-Fiction-Drama Die phantastische Reise (1966) mit Raquel Welch sowie das dreistündige Opus Die Bibel von John Huston (1966). Ende der 1960er Jahre begann sein Stern in Hollywood zu sinken. In der Folge spielte Boyd vermehrt in europäischen Filmen mit, vor allem in Italo-Western und Gialli. Seine letzte weltweit beachtete Rolle hatte er als Pornosalon-Besitzer in Michael Apteds britischem Gangsterthriller Der aus der Hölle kam (1977) mit Stacy Keach. Als letzter Film Boyds erschien die deutsche Horror-Komödie Lady Dracula (gedreht 1975), in der er in der Eingangssequenz Graf Dracula darstellte.

Foto von Meryl Streep

Meryl Streep

Besetzung · Bekannt für Der Teufel trägt Prada, Der Teufel trägt Prada 2, Das Wunder von Narnia

Meryl Streep ist eine der bekanntesten US-amerikanischen Schauspielerinnen seit Ende der 1970er Jahre. Sie gewann bislang zahlreiche Auszeichnungen und kann auf eine zweistellige Anzahl von Oscarnominierungen blicken. Meryl Streep wurde am 22. Juni 1949 in Summit, New Jersey als Mary Louise Streep geboren. Im Jahr 1971 erhielt sie ihren Bachelor of Arts in Drama am Vassar College. Im selben Jahr gab Meryl Streep ihr Bühnendebut in The Playboy of Seville. Später vertiefte sie ihre Ausbildung an der Yale School of Drama. Zu Meryl Streeps frühen Bühnenerfolgen, während sie sich noch in der Ausbildung befand, gehören die Shakespeare-Stücke Heinrich V., Der Widerspänstigen Zähmung und Maß für Maß. Sie übernahm die Hauptrolle in der Broadway-Version von Brechts Happy End und gewann für ihre Darstellung in dem Off-Broadway Musical Alice at the Palace einen Obie. Meryl Streep begann Mitte der 1970er auch für Filmrollen vorzusprechen. So zum Beispiel für die Hauptrolle in der damaligen Verfilmung von King Kong, die schließlich an Jessica Lange ging. Meryl Streep erzählte später auf ihrer Homepage, wie Dino De Laurentiis sich bei dem Vorsprechen seinem Sohn zuwandte und auf italienisch ätzte: “Warum bringst Du dieses Ding rein? Die ist häßlich!” und war angemessen peinlich berührt, als Meryl Streep in perfektem Italienisch antwortete. 1976 übernahm Meryl Streep in Julia ihre erste, kleine Filmrolle. Zwei Jahre später übernahm sie eine größere Rolle in Die durch die Hölle gehen. Und als sie im selben Jahr die Hauptrolle in der TV-Miniserie Holocaust landete, besiegelte das ihre Karriere: Meryl Streep war nicht mehr länger eine Unbekannte. In ihrer langjährigen Karriere wurde Meryl Streep immer wieder ihrem viel gerühmten Ruf gerecht, sie könne jeden erdenklichen Akzent überzeugend nachmachen. Ihren ersten Oscar bekam Meryl Streep als Beste Nebendarstellerin in Kramer gegen Kramer. Auch in Sophies Entscheidung führte dieses Talent sie zum verdienten Oscar. Nach unzähligen weiteren Nominierungen und Auszeichnungen war diese Begabung in Die Eiserne Lady für die Juroren wieder das Zünglein an der Waage. Wie von meisten erwartet nahm Meryl Streep den Oscar für (die Beste Stimm-Imitation und) das Beste Spiel entgegen und zeigte sich dennoch sichtlich gerührt. In den 2000er Jahren war Meryl Streep außerdem als lesbische Karrierefrau in der Bestsellerverfilmung The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit, als kratzbürstige Moderedakteurin in Der Teufel trägt Prada und mit Denzel Washington in Der Manchurian Kandidat zu sehen. 2008 begeisterte sie mir ihrer Gesangsstimme in der Musicalverfilmung Mamma Mia!. In den letzten Jahren konnte Meryl Streep durch ihre Rolle in Im August in Osage County überzeugen, das vom Theaterstück in einen Film verwandelt wurde. Ein Jahr später spielte sie eine Rolle im Science-Fiction-Film Hüter der Erinnerung – The Giver. Im Musical Into the Woods übernahm sie den Part der bösen Hexe, für den sie erneut zum Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert wurde. Bis heute ist Streep 15 mal für den Academy Award als Beste Hauptdarstellerin und viermal für den Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert worden.

Foto von Angel Theory

Angel Theory

Angel Theory ist eine US-amerikanische Schauspielerin, bekannt für ihre Rolle als Kelly in der Serie „The Walking Dead“. Sie ist außerdem Tänzerin und Choreografin. Theory wurde in Far Rockaway, Queens, New York, geboren. Ihre Mutter ist Anna Simpson. Sie absolvierte eine Tanzausbildung in verschiedenen Stilen am Broadway Dance Center, den EXPG Studios und den Peridance Studios. Sie wirkte in den Musikvideos zu „Wish You Were Mine“ von Phillip George und „Stranger To Love“ von Charles Perry mit. Nach einem Autounfall erlitt sie im Alter von 14 Jahren einen Hörverlust, der sich mit zunehmendem Alter verschlimmerte. Theory erzählte Insider: „Ich erinnere mich, wie deprimiert, verzweifelt und wütend ich nach meinem Hörverlust auf mich selbst war. Meine Mutter sagte zu mir: ‚Das ist keine Behinderung, das ist deine verdammte Superkraft!‘“ Für die Fernsehserie „The Walking Dead“ bewarb sie sich für die Rolle der Connie. Showrunnerin Angela Kang sagte gegenüber Insider, sie seien „so begeistert von Angel“ gewesen, dass sie die Rolle von Connies Schwester Kelly erhielt. Kang erzählte Insider außerdem, dass Theorys fortschreitender Hörverlust mit ihrer Zustimmung in die Handlung von „The Walking Dead“ integriert wurde, einschließlich der ermutigenden Worte ihrer Mutter. Theory unterrichtet zudem die Schauspieler von „The Walking Dead“ in Amerikanischer Gebärdensprache (ASL). Theory spielt außerdem die Rolle der schwerhörigen/gehörlosen Lehrerin Olivia in der Serie „Kinderfanger“ und ist dort als ausführende Produzentin tätig. In dieser Funktion konnte sie die Serienmacher hinsichtlich einer realistischen Darstellung von Schwerhörigen und Gehörlosen beraten.

Foto von Mickey Hardt

Mickey Hardt

Mickey Hardt ist ein luxemburgischer Schauspieler, ein Kampfsportler sowie ein Model. Bekanntheit erlangte er durch seine Rollen in Film- und Fernsehproduktionen wie „Nachtfalter“ (2001), „Das unbezähmbare Herz“ (2004), „Eine Prinzessin zum Verlieben“ (2005), „Im Namen der Braut“ (2006), „Ich leih' mir eine Familie“ (2007), „Evet, ich will!“ (2008), „Alles was zählt“ (2011), „Schutzengel“ (2012) und „Die Schöne und das Biest“ (2014). Nach seinem Studium begann er als Model zu arbeiten. Er arbeitete für Versace, Kenzo, Armani und viele andere Designermarken. 2001 erhielt er den europäischen Filmpreis Shooting Star. Seit 2014 spielt er Dr. Jo Helmke in der TV-Serie „Verbotene Liebe“. Neben dem Kampfsport hat er sich der Musik verschrieben. Er spielt Keyboard, Gitarre und E-Bass. Seit 1999 ist er mit Jackie Hardt, einer Fotografin, verheiratet, mit der er auch zwei Kinder hat. Mickey Hardt lebt in Berlin.

Foto von Reza Diako

Reza Diako

Besetzung · Bekannt für Guy Ritchie's Der Pakt

Reza Diako ist ein englisch-persischer Schauspieler österreichischer Staatsbürgerschaft und iranischer Herkunft. Er hat die Rolle des Apostels Philippus in der weltweit erfolgreichen Fernsehserie „The Chosen“ übernommen. Das historische Drama, das auf dem Leben Jesu und seiner Weggefährten basiert, kehrt im Februar mit seiner vierten Staffel zurück und bietet ein einzigartiges Seherlebnis mit zweiwöchentlichen Kinostarts. Auf der Kinoleinwand hat Reza zwei kommende Projekte in der Pipeline: den Independentfilm „The Astronaut“ (mit Kate Mara und Laurence Fishburne) als NASA-Direktor Ethan Marshall und „Reading Lolita in Tehran“ an der Seite der preisgekrönten Schauspielerin Golshifteh Farahani und Zar Mir Ebrahimi. Der Film basiert auf den gleichnamigen Bestseller-Memoiren. Reza verkörpert Bahri, einen intellektuellen Literaturstudenten, der zwischen seiner Rolle als führendes Mitglied der islamischen Studentenvereinigung an der Allameh-Tabatabei-Universität in Teheran und seiner tiefen Liebe und seinem Respekt für die Literatur und seinen Professor Azar Nafisi (Golshifteh Farahani) hin- und hergerissen ist. Die Handlung spielt vor dem Hintergrund der frühen iranischen Revolution und des Iran-Irak-Krieges Anfang der 1980er-Jahre. 2018 spielte Reza die Rolle des Harry Razavi in ​​„Transparent“, einem Spielfilm über Obdachlosigkeit in Central London. Anschließend übernahm er Hauptrollen als Misha in „Tummyache“, einem Film über einen ehemaligen Kinderstar, der mit einer Sucht kämpft und mehrere Festivalpreise gewann, sowie als Eli in „Son of Man“, einer Theaterproduktion über das Leben Jesu Christi während seiner Jugend. Später wirkte er in dem Theaterstück „Fatherless Son“ mit, einem Drama über Bandenkriminalität in den Straßen Londons. 2018 spielte Reza die Rolle des Harry Razavi in ​​„Transparent“, einem Film über Obdachlosigkeit in Central London. Reza schaffte anschließend den Sprung in die Mainstream-Fernseh- und Filmbranche. Er wurde für beide Staffeln der mit dem International Emmy Award ausgezeichneten Apple-TV-Originalserie „Tehran“ als Hauptdarsteller in der Rolle des Shahin besetzt. Außerdem spielte er Henri in der neuen ITV-Serie „A Spy Among Friends“ und war in der BBC-Serie „In 80 Tagen um die Welt“ sowie in Florian Zellers Film „Der Sohn“ zu sehen. Zuletzt wirkte Reza in dem mit dem Publikumspreis und dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichneten Film „The Persian Version“ (2023) als Hamid mit. Zudem spielte er die Hauptrolle des Zak in der zweiten Staffel von „I Hated Suzie“ auf HBO Max und Sky Atlantic. Er ist außerdem in der MBC1- und Shahid-Serie „London Class“ in der wiederkehrenden Rolle des „Aslan“ zu sehen. Die Serie handelt von einer iranischen Familie, die dem König von Iran, dem Schah, nahestand und nach dessen Sturz 1978 gezwungen war, in London Zuflucht zu suchen. Reza spielt zudem die Rolle des „Haadee“ in Guy Ritchies Film „The Covenant“ und die Rolle des „Basir“ in dem Netflix-Drama „The Diplomat“.

Foto von Javier Bardem

Javier Bardem

Besetzung · Bekannt für Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales, F1 - Der Film, James Bond 007 - Skyfall

Javier Bardem (1. März 1969 in Las Palmas de Gran Canaria) stammt aus einer Schauspielerfamilie und begann seine Karriere bereits als Kind mit einem kleinen Filmauftritt. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er im Jahr 2000 mit der Rolle des kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas in Before Night Falls, für die er auch eine Oscar-Nominierung erhielt. Bardem ist der erste spanische Schauspieler, der einen Oscar gewann, und zwar 2008 für seine Rolle des kaltblütigen Killers Anton Chigurh in No Country for Old Men (2007). Er ist bekannt für seine Vielseitigkeit und hat mit vielen bedeutenden Regisseuren gearbeitet. Zu seinen berühmten Filmen gehören unter anderem Das Meer in mir (2004), in dem er die wahre Geschichte von Ramon Sampedro spielt, Collateral (2004) mit Tom Cruise, Vicky Cristina Barcelona (2008) von Woody Allen sowie Biutiful (2010), für den er eine weitere Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Weitere bedeutende Rollen spielte Bardem in James Bond 007 – Skyfall (2012) als Bösewicht Raoul Silva, in Dune (2021) und der Fortsetzung Dune: Part Two (2024) als Stilgar sowie in F1 – Der Film (2025). Er ist mit der Schauspielerin Penélope Cruz verheiratet, mit der er auch mehrfach zusammenarbeitete, etwa in Vicky Cristina Barcelona. Bardem hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter mehrere Goya-Preise, den Publikumspreis der Europäischen Filmakademie und den Oscar. Neben seiner Schauspielkarriere ist er auch als Produzent tätig.

Foto von Lea van Acken

Lea van Acken

Van Acken wuchs in Schleswig-Holstein auf, wo sie heute noch in einem Dorf lebt. Als Kind interessierte sie sich für Reiten und Tanzen. Sie stand erstmals im Jahr 2011 als Komparsin in der Aufführung von Der Ölprinz bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg auf der Bühne. Eine Ausbildung zur Schauspielerin hat sie nicht absolviert; stattdessen studierte sie andere Schauspieler in Filmen. Im Jahr 2014 spielte van Acken im Filmdrama Kreuzweg des Regisseurs Dietrich Brüggemann die Hauptrolle der tief religiösen Jugendlichen Maria. Der Film gewann bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2014 einen Silbernen Bären. In Brüggemanns nächstem Film Heil, einer Satire über Neonazis, verkörperte van Acken einen Teenager. Außerdem spielte sie eine kleine Rolle in Bernadette Knollers RBB-Film Ferien. 2015 war sie in einer Nebenrolle in der fünften Staffel der US-Serie Homeland zu sehen, die komplett in Deutschland spielte. Außerdem wirkte sie im SWR-Film Sag mir nichts und im Spreewaldkrimi Das Duell im Moor (ZDF) mit. In der Literaturverfilmung Das Tagebuch der Anne Frank spielt van Acken die Titelrolle der Anne Frank. Zur Vorbereitung auf die Rolle des jüdischen Mädchens, das durch sein Tagebuch berühmt wurde, schrieb sie fiktive Briefe an Anne Frank. Für die Schlussszene, die im Konzentrationslager spielt, ließ sich die Schauspielerin für eine authentische Darstellung ihre Haare abschneiden.

Foto von Adam Sandler

Adam Sandler

Besetzung · Bekannt für Hotel Transsilvanien 2, Kindsköpfe, Kindsköpfe 2

Adam Sandler, 1966 in New York geboren, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent. Nach einigen erfolgreichen Jahren als Mitglied der Saturday-Night-Life–Crew hatte Sandler 1995 mit Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben seinen Durchbruch als Filmschauspieler. Mit Happy Gilmore, Eine Hochzeit zum Verlieben und Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden konnte sich Adam Sandler Ende der 90er Jahre in Hollywood etablieren. Seine Komödien werden fast ausnahmslos zu großen Erfolgen, können bei der Kritik jedoch nicht punkten. Der US-Amerikaner versucht sich im neuen Jahrtausend in anspruchsvolleren Filmen wie Punch-Drunk Love oder Die Liebe in mir, die von der Kritik durchaus positiv aufgenommen werden. 1999 gründet Adam Sandler die Produktionsfirma Happy Madison Productions, die für viele seiner eigenen Filmhits zuständig ist. Zu seinen bekanntesten Filmen im neuen Jahrtausend zählen unter anderem Spiel ohne Regeln, Klick und Kindsköpfe. Adam Sandler arbeitet häufig mit engen Freunden wie Kevin James, Rob Schneider und David Spade zusammen.

Foto von Jonathan Banks

Jonathan Banks

Besetzung · Bekannt für Better Call Saul, Beverly Hills Cop - Ich lös' den Fall auf jeden Fall, Breaking Bad

Jonathan Banks ist ein US-amerikanischer Charakterdarsteller in Film und Fernsehen. Banks brach sein Studium an der Indiana University ab, um als Bühnenmanager bei einer Tourneetruppe zu arbeiten. Er ging mit der Truppe nach Australien und blieb dort im Theater tätig. 1974 zog er nach Los Angeles und stand dort auf der Bühne, bevor er kleinere Rollen im Fernsehen übernahm. Seine wohl bekanntesten Filmrollen sind zwei mit Eddie Murphy in der Hauptrolle: „Nur 48 Stunden“ und „Beverly Hills Cop“. In „Nur 48 Stunden“ spielt er einen Freund der Hauptfigur, der vom Bösewicht getötet wird – der Beginn der Geschichte der Hauptfigur. In „Beverly Hills Cop“ spielt er einen Bösewicht, der den Freund der Hauptfigur tötet – der Beginn seiner eigenen Geschichte. Weitere Filmrollen umfassten Auftritte in „Armed and Dangerous“, „Freejack“, „Flipper“, „Airplane!“, „Gremlins“, „Mord an mir, Mord an dir“ und „Alarmstufe: Rot 2: Dunkles Territorium“. Seinen größten Durchbruch im Fernsehen feierte er mit der Serie Wiseguy, in der er vier Jahre lang Frank McPike spielte, eine Rolle, die ihm eine Emmy-Nominierung einbrachte. Obwohl seine Figur in erster Linie der Mentor des Helden war, tauchte McPike gelegentlich auch als Held auf. 1981 trat er als Dutch Schultz in der NBC-Serie Gangster Chronicles auf. Er spielte außerdem in der kurzlebigen Science-Fiction-Serie Otherworld, als Kommander Neveen Kroll und in der Sitcom Fired Up.

GA

Georg Arms

Georg Arms' Mutter, Irina Arms, ist eine in Berlin lebende russische Regisseurin, Produzentin und Journalistin, sein Vater ein deutscher Kaufmann. Georg Arms wuchs zweisprachig auf. Bereits als Vierjähriger stand Georg als Hauptdarsteller in dem Kurzfilm seiner Mutter Weisst Du, was ich mir wünsche? (2012) mit dem Schauspieler Martin Wuttke zum ersten Mal vor der Kamera. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten; er erzählt die Erlebnisse von Georgs Großvater während des Zweiten Weltkriegs. In Edward Bergers Filmdrama Jack (2014) spielte Georg die zweite Hauptrolle. Dieser Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2014 und wurde mit den Bayerischen Filmpreis und den Deutschen Filmpreis in Silber ausgezeichnet. 2016 spielte er im Fernseh-Psychothriller von Marco Kreuzpaintner Sanft schläft der Tod zusammen mit Matthias Brandt und Manfred Zapatka. Ein Jahr später folgte mit dem Filmdrama Freiheit von Jan Speckenbach, wo er ein von den Eltern verlassenes Kind spielt, mit den Schauspielereltern Johanna Wokalek und Hans-Jochen Wagner. Seit 2017 ist Georg Arms auch Theaterschauspieler. An der Berliner Schaubühne spielt er in Milo Raus Stück Lenin den Pionier Jascha. Er arbeitet gelegentlich als Kindermodell und ist im Musikvideo Die kleine Rakete (2016) der Sängerin Kerstin Ott zu sehen. 2017 produzierte er als Regisseur seinen ersten Lego-Animation-Kurzfilm, A normal day in school, in dem er sich kritisch mit seiner Grundschule auseinandersetzte. Der Film lief im September 2017 außer Konkurrenz beim Canada Kids Film Festival in Toronto. (Wikipedia)

Foto von Giancarlo Esposito

Giancarlo Esposito

Besetzung · Bekannt für Your Mother Your Mother Your Mother, Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste, Better Call Saul

Giancarlo Giuseppe Alessandro Esposito (* 26. April 1958 in Kopenhagen, Dänemark) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er in der Rolle des Gustavo Fring in den Fernsehserien Breaking Bad (2008–2013) und Better Call Saul (2015–2022), sowie als Star-Wars-Schurke Moff Gideon in The Mandalorian (seit 2019) bekannt. Esposito wurde in Dänemark als Sohn eines italienischen Vaters (aus Neapel stammend) und einer afroamerikanischen Mutter (aus Alabama stammend) geboren. Sein Vater war als Tischler und Bühnenbildner tätig, während seine Mutter als Sängerin aktiv war. Zuerst lebte er mit seinen Eltern in Europa, bis die Familie nach New York zog. Esposito spielte ab Ende der 1970er Jahre kleinere Rollen in Filmen und Fernsehserien, seine erste größere Rolle hatte er neben Laurence Fishburne in dem Film School Daze aus dem Jahr 1988. Im Film Die üblichen Verdächtigen (1995) spielte er neben Kevin Spacey, Gabriel Byrne, Benicio del Toro und Stephen Baldwin. In den Jahren 1998 bis 1999 war er in der Fernsehserie Homicide zu sehen, für die er 1999 für einen Image Award nominiert war. In dem Film Big City Blues (1999) hatte er eine größere Rolle neben Burt Reynolds, in dem Fantasy-Film Monkeybone (2001) spielte er neben Brendan Fraser und Bridget Fonda, in dem Thriller Blind Horizon – Der Feind in mir (2003) neben Val Kilmer, in dem Drama SherryBaby (2006) neben Maggie Gyllenhaal. Von 2009 bis 2011 spielte Esposito den kriminellen Geschäftsmann und Drogenboss Gustavo „Gus“ Fring in der AMC-Fernsehserie Breaking Bad. Für die Rolle war er 2012 für den Emmy als bester Nebendarsteller nominiert. Diese Rolle verkörpert er auch seit der dritten Staffel des Spin-offs Better Call Saul. Für seine darstellerische Leistung wurde er 2019 für einen weiteren Emmy in der Kategorie Bester Nebendarsteller – Dramaserie nominiert. Von Herbst 2012 bis Mai 2014 war Esposito als Captain Neville in der Mysteryserie Revolution zu sehen. In dem 2013 veröffentlichten Videospiel Payday 2 tritt Esposito mehrmals als „Der Zahnarzt“ in Erscheinung und vergibt mehrere Aufträge an den Spieler. 2008 gab Esposito mit Gospel Hill sein Regiedebüt. 2017 folgte mit The Show sein zweiter Film, 2022 führte er für die Folge Axt im Walde der Serie Better Call Saul Regie. Er spielt im Videospiel Far Cry 6 den Haupt-Antagonisten Anton Castillo. Seit 2019 ist er in der Star-Wars-Serie The Mandalorian als Moff Gideon zu sehen. Insgesamt umfasst sein Schaffen mehr als 190 Film- und Fernsehproduktionen. Esposito ist Mitglied des Atlantic Theater Ensemble. Er wurde zweimal mit dem Obie Award ausgezeichnet – für die Rollen in den Theaterstücken Distant Fires und Zooman and the Sign. Von 1995 bis 2015 war er mit Joy McManigal verheiratet, mit der er vier Töchter hat.

Foto von Sandrine Holt

Sandrine Holt

Besetzung · Bekannt für MacGyver, Terminator: Genisys

Sandrine Holt (* 19. November 1972 in London, geboren als Sandrine Ho; chinesisch 何家蓓, Pinyin Hé Jiābèi) ist eine kanadische Schauspielerin. Ihre erste Fernsehrolle erhielt Sandrine Holt im Alter von 17 Jahren, ihr Filmdebüt feierte sie zwei Jahre später (1991) im Spielfilm Black Robe – Am Fluß der Irokesen von Bruce Beresford, nach dem gleichnamigen Roman von Brian Moore, in dem sie die weibliche Hauptrolle einer Algonkin-Indianerin mimte. Ihre darstellerische Leistung zog die Aufmerksamkeit von Kevin Costner und Kevin Reynolds auf sich, die sie 1994 für ihre erste Hauptrolle in einer Hollywood-Produktion – Rapa Nui (1994) mit Jason Scott Lee und Cliff Curtis (Whale Rider) – besetzten. In nachfolgenden Spielfilmen spielte sie wiederholt vergleichbare Rollen, wie in Die Unfassbaren (Once a Thief) und dem gleichnamigen Serienableger von John Woo, als Pocahontas in Pocahontas – Die Legende (1995), dem Episodenfilm 1999 und in Resident Evil: Apocalypse. „Les rôles secondaires sont habituellement américain africain, asiatique ou hispanique. Parfois vous sentez que vous êtes un jeton parmi ceux qui meurent en premier [lacht]“, erläutert die Künstlerin in einem Interview. Auf Anraten ihres Agenten änderte sie ihren Geburtsnamen Ho in Holt, damit sie bei Filmprojekten nicht vorwiegend für ethnisch-zentrierte Rollen besetzt würde. Ihre schauspielerische Vielseitigkeit verhalf ihr zu einer größeren Zahl profilierter Rollen, insbesondere auch in kanadischen Independentfilmen: So beispielsweise im Charakter der Poppy Twelvetrees in Bruce McDonalds Tanz mit einem Mörder (Dance Me Outside), der seine Erstaufführung am Toronto Film Festival 1994 feierte. Zusammen mit David Bowie und Harvey Keitel glänzte sie 1998 in Il Mio West (Gunslinger's Revenge). Weitere Independentprojekte sind Loving Jezebel und Century Hotel (Premiere am Toronto International Film Festival 2001) von David Weaver. Holts nachfolgende internationale Produktionen waren 1999 mit Jennifer Garner und Amanda Peet und im Jahr 2002 der Thriller Ballistic mit Antonio Banderas und Lucy Liu. Im darauf folgenden Jahr wirkte sie in der romantischen Komödie Happy Hour mit Eric Stoltz und Anthony LaPaglia sowie im kommerziell erfolgreichen Actionfilm Resident Evil: Apocalypse (2004) mit. Ihre erste wiederkehrende Rolle in einer Fernsehserie spielte Sandrine Holt von 1996 bis 1998 in Die Unfassbaren (Once a Thief). „Zum ersten Mal in meiner Karriere spiele ich eine Rolle, die nicht dem stereotypen Bild einer Frau asiatischer Herkunft entspricht […] Am meisten Spaß machen mir die Action-Szenen, da kann ich so richtig aus mir herausgehen,“ kommentiert sie ihren Charakter der Ermittlerin Li Ann Tsei. Es folgten Gastrollen unter anderem in fünf Folgen von Las Vegas (2005) und ein Jahr später in der fünften Staffel von 24 (10 Folgen) als Evelyn Martin. Seit 2007 hat Sandrine Holt Gastauftritte als Catherine Rothberg in der Showtime-Erfolgsserie The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben und spielte in der BBC-Miniserie Burn up (2008), die sich kritisch mit den Themen Klimawandel und Ölfördermaximum auseinandersetzt.