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Simon Dutton
Simon Dutton ist ein englischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Simon Templar in einer Reihe international produzierter Fernsehfilme im Jahr 1989 bekannt wurde. 2007 trat er der Besetzung der britischen Sitcom Not Going Out bei und spielte dort die wiederkehrende Rolle Guy, wurde jedoch am Ende der zweiten Staffel aus der Serie herausgeschrieben.

Julian Glover
Besetzung · Bekannt für Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, Troja, Das Imperium schlägt zurück
Julian Wyatt Glover CBE (* 27. März 1935 in London) ist ein britischer Schauspieler. In den 1960er und 1970er Jahren trat Glover in verschiedenen TV-Serien wie Doctor Who und Simon Templar sowie in ersten Filmen wie Das grüne Blut der Dämonen auf. In den 1980er Jahren erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad zunehmend, als er 1980 in Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück die Rolle des General Veers spielte. 1972 wurde er als James Bond als Nachfolger von Sean Connery in Betracht gezogen, letztendlich wurde jedoch Roger Moore verpflichtet, mit dem er zusammen in dem Film James Bond 007: In tödlicher Mission spielte. Außerdem war er in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) mit Harrison Ford zu sehen. Darüber hinaus wirkte er im Liebesfilm Das Buch Eva – Ticket ins Paradies (2002) und der Kriminalkomödie Big Nothing (2006) mit. Außerdem lieh er Aragog in Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002) seine Stimme. Von 2011 bis 2016 war er in HBOs Fantasy-Serie Game of Thrones, die auf George R. R. Martins erfolgreicher Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer basiert, in der Rolle des Großmaester Pycelle zu sehen. Quelle: Wikipedia

Peter Yates
Peter James Yates war ein englischer Filmregisseur und -produzent. Ursprünglich absolvierte Yates eine Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art und stieg als Regieassistent für bekannte Regisseure wie Tony Richardson in die Filmbranche ein. Nach der Regie von Fernsehserien wie „Simon Templar“ und „Geheimauftrag für John Drake“ gelang Yates der Durchbruch mit dem Heist-Film „Überfall“ (1967). Dies führte ihn zur Regie von „Bullitt“ (1968), der ein großer Erfolg bei Kritikern und an den Kinokassen wurde. In der Folge drehte Yates Filme verschiedenster Genres. Er führte Regie bei Dustin Hoffman und Mia Farrow in dem romantischen Drama John and Mary (1969), dem Weltkriegsfilm Das Wiegenlied der Verdammten (1971), dem Heist-Film Vier schräge Vögel (1972), dem Gangsterfilm Die Freunde von Eddie Coyle (1973), der Coming-of-Age-Dramedy Vier irre Typen (1979), dem Science-Fiction-Kultfilm Krull (1983) und der Verfilmung des gefeierten Bühnenstücks The Dresser. In den 2000er Jahren kehrte er zur Regie für das Fernsehen zurück, darunter Don Quixote (2000). Yates wurde für vier Oscars (zweimal für die beste Regie und den besten Film), drei BAFTA Awards und zwei Golden Globe Awards nominiert.

Tom Conway
Tom Conway (geboren als Thomas Charles Sanders, 15. September 1904 – 22. April 1967) war ein britischer Film-, Fernseh- und Radioschauspieler, der vor allem für seine Rollen als Privatdetektive (darunter „Der Falke“, Sherlock Holmes, Bulldog Drummond und „Simon Templar“) und Psychiater bekannt ist. Am bekanntesten ist er wohl für seine Darstellung des „Falken“ in zehn Folgen der gleichnamigen Fernsehserie. Er übernahm die Rolle von seinem jüngeren Bruder George Sanders in „Der Falkenbruder“ (1942), in dem beide die Hauptrollen spielten. Conway wirkte außerdem in mehreren Filmen von Val Lewton mit. Conway wurde in St. Petersburg, Russland, geboren. Zu Beginn der Russischen Revolution (1917) zog die Familie nach England, wo er seine Schulbildung erhielt. Dort spielte er in mehreren Theaterstücken der Manchester Repertory Company und war im BBC-Radio zu hören.

Geoffrey Bayldon
Albert Geoffrey Bayldon (* 7. Januar 1924 in Leeds, Yorkshire; † 10. Mai 2017 ebenda) war ein britischer Schauspieler. Internationale Bekanntheit erreichte er in den 1970er-Jahren mit der Hauptrolle in der Fernsehserie Catweazle. Der Sohn eines Schneiders erhielt nach seinem Militärdienst in der Royal Air Force in den Jahren 1947–1949 eine Schauspielausbildung bei Laurence Olivier an der Old Vic Theatre School in Bristol. Neben seiner Theatertätigkeit spielte er in unzähligen Fernsehserien, wie in Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers), Simon Templar (The Saint) oder Geheimauftrag für John Drake (Danger Man) und einigen Kinoproduktionen mit. So spielte er beispielsweise in der James-Bond-Parodie Casino Royale (1967) die Rolle des Waffenmeisters Q. International bekannt wurde Bayldon durch die Hauptrolle in der 26-teiligen Jugendserie Catweazle, die 1970 und 1971 von der englischen London Weekend Television (LWT) ausgestrahlt wurde. In seiner Rolle als schrulliger angelsächsischer Magier des 11. Jahrhunderts war er durch extrem dicke Schminke kaum erkennbar. Seine Fähigkeit zu komischen Grimassen wurde dadurch allerdings kaum beeinträchtigt. Catweazle war eine der wenigen Hauptrollen seiner Film- und Fernsehkarriere, ansonsten war er meist als vielbeschäftigter Nebendarsteller tätig. Bayldon trat außerdem in der Nebenrolle des Organon in der Folge The Creature from the Pit der Science-Fiction-Serie Doctor Who auf und war auch als Sprecher in zwei Hörspielen um Doctor Who zu hören: Auld Mortality und A Storm of Angels. Unter der Regie von Ex-Beatle Ringo Starr trat Bayldon 1972 in dem Rock-Film Born to Boogie als Kellner auf. Bayldon arbeitete auch als Synchronsprecher. Seine letzte Rolle übernahm er 2010 in einer Episode der britischen Fernsehserie My Family.

Penelope Horner
Penelope Horner (* 20. Juni 1939 in London) ist eine britische ehemalige Film- und Fernsehschauspielerin. Penelope Horner begann ihre Schauspielkarriere 1956 in der britischen Filmkomödie A Touch of the Sun. Weitere nicht im Abspann aufgeführte Nebenrollen hatte sie zwischen 1957 und 1959 in den Spielfilmen Zustände wie im Paradies, Ein König in New York und Geschichte einer Nonne. 1961 spielte sie die Anne Rider in der englischsprachigen Version des Romans The Daffodil Mystery von Edgar Wallace, die gleichzeitig mit der deutschen Verfilmung Das Geheimnis der gelben Narzissen entstand. Mit Beginn der 1960er-Jahre wirkte sie vermehrt in britischen Fernsehproduktionen mit und trat später in Episoden der auch in Deutschland bekannten Kriminalserien Simon Templar, Mit Schirm, Charme und Melone und Die 2 auf. Zu ihren männlichen Filmpartnern gehörten Eddie Byrne, Michael Denison und Roger Moore. 1973 verkörperte sie die Mina Murray an der Seite von Jack Palance in der Romanadaption Dracula unter der Regie von Dan Curtis. Drei Jahre danach folgte eine kleine Rolle im Serienauftakt zur britisch-deutschen Science-Fiction-Koproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum. In den 1980er-Jahren war sie als Sarah Hallam in der zweiten und dritten Staffel der Seifenoper Triangle zu sehen. Nach mehreren Folgen in der Sitcom Hell’s Bells zog sie sich 1986 aus dem Filmgeschäft zurück.

Jane Merrow
Jane Merrow (* 26. August 1941 in London, England als Jane Meirowsky) ist eine britische Schauspielerin. Jane Merrow wurde als Tochter einer Engländerin und eines Deutschen geboren, der als Jude in den 1930er-Jahren wegen des Nationalsozialismus nach England flüchtete. Nach ihrem Studium an der Royal Academy of Dramatic Art übernahm Merrow erste kleinere Rollen beim Fernsehen sowie auf Londoner Theaterbühnen, durch die sie bald ein ordentliches Ansehen erlangte. Sie spielte in beliebten britischen Serien wie Simon Templar, Nummer 6 und Mit Schirm, Charme und Melone, bei letzterer war sie zeitweise Kandidatin für die weibliche Hauptrolle, ehe diese an Linda Thorson ging. International bekannt wurde Merrow durch ihre Darstellung von Alix von Frankreich, der jugendlichen Mätresse des von Peter O’Toole gespielten Königs, im Historiendrama Der Löwe im Winter (1968). Sie erhielt für ihre Leistung eine Nominierung für den Golden Globe Award als Beste Nebendarstellerin. 1971 verkörperte sie eine größere Rolle als Blinde im Hammer-Horrorfilm Hände voller Blut an der Seite von Eric Porter. Im selben Jahr zog sie in die Vereinigten Staaten, wo sie in den folgenden 15 Jahren in zahlreichen Fernsehserien wie Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann, Der unglaubliche Hulk, Hart aber herzlich, Magnum und MacGyver Gastrollen übernahm.

George Sanders
Besetzung · Bekannt für Das Dschungelbuch
George Sanders (* 3. Juli 1906 in Sankt Petersburg, Russisches Kaiserreich; † 25. April 1972 in Castelldefels, Spanien) war ein britischer Schauspieler, der mit der Rolle des zynischen Theaterkritikers Addison DeWitt in dem Filmklassiker Alles über Eva den Oscar gewann. Sein Filmdebüt gab er 1936 in dem Film Find the Lady. Bereits in seinem zweiten Spielfilm im Jahr 1936 Strange Cargo spielte er eine der Hauptrollen. Für das Studio 20th Century Fox drehte er seinen ersten amerikanischen Film Signale nach London (Lloyds of London). In der Rolle des Abenteuerhelden machte er sich schnell einen Namen und konnte seine Beliebtheit mit einprägsamen Darstellungen von Schurken (The House of the Seven Gables, 1940) noch steigern. Seine äußere Erscheinung prädestinierte ihn nicht nur als Darsteller von Aristokraten (Amber, die große Kurtisane), sondern auch für Rollen in den populären Krimi-Filmserien dieser Zeit. So spielte er von 1939 an Simon Templar (The Saint) in einer Filmreihe, und mit The Falcon kam 1941 eine ähnliche Rolle hinzu. Alfred Hitchcock besetzte Sanders in seinen ersten Hollywoodfilmen Rebecca (1940) und Der Auslandskorrespondent (1940). Während des Zweiten Weltkriegs trat er auch in Propagandafilmen auf, wie beispielsweise in den Filmen Ich war ein Spion der Nazis (1939) und Menschenjagd (1941). Nach dem Krieg spielte Sanders besonders häufig redegewandte und kultivierte, zugleich zwielichtig erscheinende Charaktere aus der britischen Oberklasse – so beispielsweise als Lord Henry Wotton in der Oscar-Wilde-Verfilmung Das Bildnis des Dorian Gray (1945) und als insgeheim verheirateter Verehrer von Gene Tierney in Ein Gespenst auf Freiersfüßen (1947). Für seine Darstellung des bissigen Theaterkritikers Addison DeWitt in dem satirischen Film All About Eve (dt.: Alles über Eva) wurde er mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller belohnt. 1953 spielte Sanders in England an der Seite von Robert Taylor in der Literaturverfilmung Ivanhoe – Der schwarze Ritter. 1954 reiste er nach Neapel, wo er an Ingrid Bergmans Seite unter Roberto Rossellinis Regie in dem Ehedrama Reise in Italien die männliche Hauptrolle spielte. Wieder zurück in den Vereinigten Staaten spielte er 1955 unter Fritz Langs Regie einen aristokratischen Bösewicht in J. Meade Falkners verfilmter Abenteuergeschichte Moonfleet. Nach 1955 begann Sanders regelmäßig in Fernsehserien mitzuspielen. In dem klassischen Science-Fiction-Horrorfilm Das Dorf der Verdammten von 1960 übernahm der Schauspieler die Rolle des pensionierten Physikers Gordon Zellaby. Sanders lieh außerdem in der Originalfassung des Disney-Zeichentrickfilmklassikers Das Dschungelbuch (1967) dem Tiger Shir Khan seine Stimme. In dem britischen Horrorfilm Der Frosch, (Originaltitel Psychomania), von Don Sharp aus dem Jahr 1973 spielte Sanders seine letzte Filmrolle, einen Diener.

Alex Scott
Alex Scott (18. September 1929 – 25. Juni 2015) war ein australisch-britischer Fernsehschauspieler, der vor allem für seine Auftritte in britischen Fernsehproduktionen der 1960er-Jahre bekannt war, darunter „Special Branch“, „Mit Schirm, Charme und Melone“, „Geheimauftrag für John Drake“, „Simon Templar“ und die letzte Folge („Das Lächeln hinter dem Schleier“, 1969) von „Randall & Hopkirk (Deceased)“. Er spielte außerdem Klaus in der Folge 22 „Der Mörder“ (1959) von „Die Abenteuer von Wilhelm Tell“. ... Scott hatte Rollen in Filmen wie Darling (1965), Fahrenheit 451 (1966), The Blue Max (1966), The Abominable Dr. Phibes (1971), Twins of Evil (1971) und The Asphyx (1972) und wurde unter anderem von Sir Laurence Olivier (The Shifting Heart), François Truffaut, John Sumner (Godsend) und John Schlesinger inszeniert.
Jeremy Burnham
John Richard Jeremy Burnham (28. Mai 1931 – 31. Dezember 2020) war ein britischer Fernsehschauspieler und Drehbuchautor der 1960er und 1970er Jahre. Burnham begann seine Karriere in den 1950er Jahren als Schauspieler und wirkte in zahlreichen populären britischen Fernsehserien mit, darunter die Folgen „The Fear Merchants“, „The Town of No Return“ und „The Forget-Me-Knot“ der Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ (The Avengers), sowie 1969 in „Simon Templar“ (The Saint) und „Randall & Hopkirk (Deceased)“. Mitte der 1970er Jahre zog er sich von der Schauspielerei zurück und konzentrierte sich auf das Drehbuchschreiben. Zusammen mit Trevor Ray verfasste er die beliebte Science-Fiction-Horror-Kinderserie „Children of the Stones“ (1977). Ebenfalls 1977 erschien die Romanfassung. Der Nachfolgeroman „Return to the Stones“ wurde 2012 als E-Book und 2015 als gedrucktes Buch veröffentlicht. Ray und Burnham arbeiteten gemeinsam an der weniger bekannten fünfteiligen Kinderserie „Raven“ (1977); sie schrieben auch die Romanfassung (1977). Er verfasste außerdem den Kinderroman „Break Point“, der auf Tennis basiert und 1982 von der BBC als Fernsehserie adaptiert wurde. Burnham selbst spielte die Hauptrolle des Tennistrainers Frank Abbott. Burnham schrieb auch Drehbücher für die Fernsehserien „Mit Schirm, Charme und Melone“ (The Avengers), in der er auch als Schauspieler mitwirkte (siehe oben), sowie für „Minder“ und „Peak Practice“. Er starb im Dezember 2020 im Alter von 89 Jahren.

Ivor Dean
Besetzung · Bekannt für Simon Templar
Ivor Donald Dean (21. Dezember 1917 – 10. August 1974) war ein britischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler. Mit seiner melancholischen Ausstrahlung wurde er oft als weltmüder Polizist oder Butler besetzt. Am bekanntesten ist er jedoch für seine Rolle als Chief Inspector Claud Eustace Teal in der Fernsehserie „Simon Templar“ (Originaltitel: The Saint) aus den 1960er-Jahren an der Seite von Roger Moore. Dean spielte Teal fast während der gesamten Laufzeit der Serie, mit Ausnahme von drei frühen Folgen, in denen andere Schauspieler zum Einsatz kamen. Bei dieser dritten Gelegenheit, in der Folge „Starring The Saint“, in der Dean eine andere Rolle verkörperte, erkannten die Produzenten den idealen Darsteller für die Rolle. Dean erwies sich als perfekter Gegenspieler für Moores Simon Templar, stets einen Schritt hinterher und angeblich in der Hoffnung, Templar eines Tages etwas nachweisen zu können. Deans Figur schien jedoch dennoch Respekt vor ihrem Widersacher zu haben. Dean verkörperte die Rolle des Inspektors Large in „Randall und Hopkirk (Verstorben)“ (1968–69), wo er ein noch angespannteres Verhältnis zu dem (deutlich weniger charmanten) Jeff Randall hatte. Dean hatte außerdem Gastauftritte in verschiedenen anderen ITC-Serien, darunter „Jason King“ und „Die Zwei!“. Er spielte einen Butler in drei Folgen der langjährigen LWT-Sitcom „Doctor at Large“ und war in drei Folgen von „Mit Schirm, Charme und Melone“ zu sehen. 1964 spielte er den Immobilienmakler Alfred Wormold in der Seifenoper „Coronation Street“, der das Haus Nr. 13 an Stan Ogden und seine Frau Hilda verkaufte. Dean verkörperte auch Long John Silver in einer deutsch-französischen Fernsehverfilmung von „Die Schatzinsel“ (1966). Er arbeitete mit dem Produzenten Robert S. Baker an einem Drehbuch für eine Fortsetzung, die jedoch vor seinem Tod nicht mehr realisiert wurde. Baker entwickelte das Projekt weiter, und es wurde schließlich 1986 als zehnteilige Serie „Rückkehr zur Schatzinsel“ realisiert. Das Drehbuch stammte von John Goldsmith, und die Rolle des Long John Silver wurde von Brian Blessed gespielt. Zu seinen weiteren Filmauftritten zählen „Theatre of Death“ und das Segment „Stolz“ aus „Die glorreichen Sieben Todsünden“. 1949 heiratete Dean die britische Schauspielerin Patricia Hamilton, mit der er drei Töchter hatte. Er starb im August 1974 im Alter von 56 Jahren in Truro, Cornwall, an Herzversagen.

Patrick Allen
Patrick Allen (* 17. März 1927 in Nyasaland; † 28. Juli 2006 in London) war ein britischer Schauspieler und Sprecher. In Deutschland ist er in erster Linie als der markante Sprecher auf der Nummer-1-Hit-Single Two Tribes der Band Frankie Goes to Hollywood bekannt. Sein Filmdebüt gab er in Alfred Hitchcocks Bei Anruf Mord. Danach spielte er als Charakterdarsteller in über 120 Filmen und TV-Serien mit, unter anderem in den Kinofilmen Als Dinosaurier die Erde beherrschten, Die Wildgänse kommen, Das Kommando und Die Seewölfe kommen, sowie unter anderem in den Fernsehserien UFO, Mondbasis Alpha 1, Simon Templar und Mit Schirm, Charme und Melone. Auch auf der Bühne war er in Aufführungen der Royal Shakespeare Company zu sehen. Patrick Allen war Kommentator und Erzähler in zahllosen Filmen, TV-Serien und Hörspielen. So zum Beispiel war er die Erzählerstimme in der Originalfassung der ersten Staffel der TV-Serie Blackadder, in deren letzten Folge er auch die Rolle des Philipp von Burgund spielte. Allen war überdies Sprecher einer Vielzahl von Rundfunk- und TV-Werbespots.

Donald Sutherland
Besetzung · Bekannt für M.A.S.H., Der Adler der neunten Legion, Die Tribute von Panem - Catching Fire
Donald McNicol Sutherland, (* 17. Juli 1935 in Saint John, New Brunswick) ist ein kanadischer Theater- und Filmschauspieler. Seit den 1970er Jahren war er in mehreren Filmklassikern in profilierten Rollen zu sehen. 2017 wurde ihm der Ehrenoscar zuerkannt. Sein schauspielerisches Talent konnte er erstmals im Alter von fünfzehn Jahren unter Beweis stellen, als er im Hörspiel A Christmas Carol nach Charles Dickens die Rolle des Scrooge sprach. Nebenbei war er zu dieser Zeit auch als Stand-up-Comedian tätig. Später studierte er an der Universität von Toronto und trat dort der Schauspielgruppe bei. Durch seinen Auftritt in Shakespeares Der Sturm wurde der Theaterkritiker Herbert Whitaker auf ihn aufmerksam und schlug ihm vor, professioneller Schauspieler zu werden. Sutherland befolgte den Rat und ging nach London, um an der Royal Academy of Dramatic Art zu studieren. Sein Debüt gab er Anfang der 1960er Jahre im Stück August for the People an der Seite von Rex Harrison. Auf einer Theatertournee durch Großbritannien 1964 entdeckte ihn der Produzent Paul Maslansky und nahm ihn für den Independent-Horrorfilm Das Schloss der lebenden Toten unter Vertrag. Weitere Filmrollen folgten, auch in den Fernsehserien Simon Templar und Mit Schirm, Charme und Melone hatte er gelegentliche Auftritte. Dies nutzte Sutherland wenig später, um eine Rolle in dem Kriegsfilmklassiker Das dreckige Dutzend zu bekommen. Hierfür zeigte er den Produzenten als Referenz die von Roger Moore inszenierte Folge Simon Templar auf der Flucht der Serie Simon Templar. Nach dem Film Das dreckige Dutzend gelang Sutherland 1970 mit Robert Altmans MASH der endgültige Durchbruch. Zu dieser Zeit engagierte sich Sutherland zusammen mit Jane Fonda vehement gegen den Vietnamkrieg. Bemerkenswertes Zeugnis ist ihr gemeinsamer Film F.T.A. – steht für Free The Army (gemeint ist aber Fuck The Army) –, der ihre Agitationstournee zu Standorten der US Army in der ganzen Welt dokumentiert. Es folgten Rollen in Wenn die Gondeln Trauer tragen, Der Tag der Heuschrecke, Kentucky Fried Movie, Ich glaub’, mich tritt ein Pferd, dem Horrorklassiker Die Körperfresser kommen, Die Nadel und JFK – Tatort Dallas. Sutherland gilt als einer der wandlungsfähigsten Schauspieler Hollywoods. 1985 trat er im Videoclip zur Single „Cloudbusting“ (Auskopplung aus dem Album Hounds of Love) der britischen Sängerin Kate Bush in der Rolle des Wilhelm Reich auf, der die „Cloudbuster“ zur Wettermanipulation erfand. Seit den 1990er Jahren ist er auch häufig in profilierten Nebenrollen zu sehen, wie beispielsweise 1995 in Outbreak – Lautlose Killer an der Seite von Dustin Hoffman und Morgan Freeman. Für seine Rolle in der 1995 ausgestrahlten Serie Citizen X erhielt er den Emmy Award in der Kategorie Outstanding Actor in a Supporting Role in a Miniseries or a Movie. Anschließend folgten bedeutende Nebenrollen in Filmen wie Die Jury, Instinkt, Space Cowboys, Unterwegs nach Cold Mountain oder Die Tribute von Panem – The Hunger Games und dessen Fortsetzungen. Seine Leidenschaft für das Theater hat er trotz seiner Kinoerfolge nie aufgegeben. In jüngerer Vergangenheit stand er für Enigmatic Variations im Londoner Savoy Theatre auf der Bühne.

Andrew Keir
Andrew Keir (* 3. April 1926 in Lanarkshire, Schottland; † 5. Oktober 1997 in London, England; eigentlich Andrew Buggy) war ein schottischer Schauspieler. Als Filmschauspieler debütierte er 1950 im Film The Lady Craved Excitement. Meist verkörperte er kraftvolle, ungeschlachte Charaktere wie den Duke of Argyll in Rob Roy (mit Liam Neeson in der Titelrolle). Er spielte in Historienfilmen wie Cleopatra (in der Rolle des Marcus Vipsanius Agrippa neben Elizabeth Taylor und Richard Burton) und Der Untergang des Römischen Reiches, Kriegsdramen wie Zeppelin (mit Michael York) und Omar Mukhtar – Löwe der Wüste (über den gleichnamigen libyschen Widerstandskämpfer), Abenteuerfilmen wie Lord Jim (mit Peter O’Toole), Science-Fiction-Filmen wie Das grüne Blut der Dämonen (in dem er Brian Donlevy in der Rolle des Prof. Bernard Quatermass ablöste) und Horrorfilmen wie Blut für Dracula (mit Christopher Lee) und der Bram-Stoker-Verfilmung Das Grab der blutigen Mumie. Keir wirkte oft in Fernsehfilmen mit. 1958 spielte er in 39 Folgen der Fernsehserie Ivanhoe als Prince John den Widersacher des von Roger Moore verkörperten Titelhelden. Eine Serienhauptrolle erhielt er 1972 als Adam Smith, ein schottischer Minister, der nach dem Tod seiner Frau in einer Lebenskrise den Sinn des Lebens sucht. Daneben übernahm er zahlreiche Gastrollen in Serien wie Mit Schirm, Charme und Melone, Simon Templar und Die 2. 1976 spielte er neben Sascha Hehn eine der Hauptrollen in der 13-teiligen australischen Fernsehabenteuerserie Auf Wiedersehen, Charlie.

Betty McDowall
Betty McDowall (* 14. August 1924 in Sydney, New South Wales als Betty Magarita McDowall; † 31. Dezember 1993 in London) war eine australische Schauspielerin in Film und Fernsehen. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rollen in Kinofilmen wie 12 Sekunden bis zur Ewigkeit, Eine Stadt sucht einen Mörder, Morgen um zehn, Die erste Fahrt zum Mond oder L – Der Lautlose. Betty McDowall wurde 1924 in Sydney, im australischen Bundesstaat New South Wales geboren. Ihr Filmdebüt gab sie 1948 im Alter von 24 Jahren in T.O. McCreadies Drama Always Another Dawn. Danach wurde sie seit 1957 in zahlreichen weiblichen Hauptrollen überwiegend in Low-Budget Produktionen für das britische Kino besetzt. Sie spielte in Filmen wie dem Thriller Zwölf Sekunden bis zur Ewigkeit von Regisseur Gerald Thomas, in dem Kriminalfilm Eine Stadt sucht einen Mörder unter der Regie von Robert S. Baker und Monty Berman, in dem Drama Der Boß war schneller als Scotland Yard neben William Hartnell, in Montgomery Tullys Krimi Vor dem Umbruch – Mord an der Seite von Vincent Ball, in dem Drama Versuchung auf der Schulbank von Regisseur Leslie Norman, in Lance Comforts Thriller Morgen um zehn, in dem Science Fiction Abenteuerfilm Die erste Fahrt zum Mond von Nathan Juran oder in der Agentenparodie L – Der Lautlose inszeniert von Jack Cardiff. Ihren letzten Auftritt auf der Leinwand hatte sie 1976 in Richard Donners Horrorfilm Das Omen. Zu ihren Fernsehauftritten zählen von 1953 bis zum Jahre 1977 unter anderem: BBC Sunday-Night Theatre, Fabian of the Yard, Lilli Palmer Theatre, The Count of Monte Cristo, Douglas Fairbanks, Jr., Presents, The New Adventures of Charlie Chan, Web, The Flying Doctor, Die vier Gerechten , Kommissar Maigret, Der kleine Lord, Z-Cars, Simon Templar oder Nummer 6. Betty McDowalls Filmkarriere umfasste mehr als 60 internationale Produktionen für Kino und Fernsehen. Sie verstarb am 31. Dezember 1993 im Alter von 69 Jahren in London.

Finlay Currie
Finlay Jefferson Currie (* 20. Januar 1878 in Edinburgh, Schottland; † 9. Mai 1968 in Gerrards Cross, Buckinghamshire, England) war ein britischer Theater- und Filmschauspieler. Der in Schottland geborene Currie begann seine Arbeit als Organist und Chorleiter, ehe er um 1898 erste Bühnenengagements erhielt. Knapp 10 Jahre lang tourte er als Mitglied von Benjamin Fullers Theatergruppe durch Australien, vorwiegend in komödiantischen Rollen. Danach stand Currie in London auf der Bühne, wo er über die Jahrzehnte in erfolgreichen Stücken wie The Last Mile und Tod eines Handlungsreisenden auftrat. Im Filmgeschäft war Currie ein Spätstarter: Seine erste Filmrolle erhielt er erst 1931, als er bereits 53 Jahre alt war. Anschließend war Currie in über 120 Filmen zu sehen, wobei seine Popularität immer mehr zunahm, je älter er wurde. Er bekam gute Kritiken für seinen Auftritt als entflohener Sträfling Magwitch in David Leans Filmklassiker Geheimnisvolle Erbschaft, basierend auf dem Roman Große Erwartungen. Curries Markenzeichen war die tiefe Stimme, mit der er besonders häufig respektable und ehrenwerte Persönlichkeiten verkörperte. Currie war bereits über 70 Jahre alt, als er endgültig das für ihn passende Rollenfach fand. Ab den 1950er Jahren wurde er dank seines markanten „biblischen“ Gesichts gern in Monumental- und Historienfilmen eingesetzt. 1951 spielte er in Mervyn LeRoys Monumentalfilm Quo vadis? die Rolle des Simon Petrus. Sein bekanntester Film war der 1959 produzierte Monumentalfilm Ben Hur, in dem der Darsteller als König Balthasar erneut eine biblische Figur darstellte. Im selben Jahr verkörpert er im Monumentalfilm Salomon und die Königin von Saba den König David. Currie tauchte in ähnlich gelagerten Rollen auch in historischen Abenteuerfilmen wie Ivanhoe – Der schwarze Ritter (1952) oder Beau Brummell (1954) auf. 1961 verkörperte er in Franz von Assisi den Papst, 1963 in Cleopatra den Römer Titus. Finlay Currie, der ab den 1950er-Jahren auch in Fernsehserien auftrat, blieb trotz hohen Alters praktisch bis zu seinem Tod als Schauspieler tätig. Er starb 1968 im Alter von 90 Jahren eines natürlichen Todes. Seine letzte Rolle hatte der Charakterdarsteller in einer Episode der Fernsehserie Simon Templar, die 1969 posthum im Fernsehen lief.

Simon Kunz
Besetzung · Bekannt für Ein Zwilling kommt selten allein, F1 - Der Film, Sherlock
Simon Kunz (*15. Oktober 1962 in Edmonton, London) ist ein britischer Film- und Theaterschauspieler. Er ist Enkel des Pianisten Charlie Kunz und studierte Theaterwissenschaften an der University of Warwick. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Rollen als Martin in Ein Zwilling kommt selten allein (1998), als Severnaya Duty Officer in James Bond 007: GoldenEye (1995) und als Odda the Elder in der Serie The Last Kingdom (2015–2017). Weitere bekannte Filme sind Vier Hochzeiten und ein Todesfall, City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit, Captain America: The First Avenger und The Foreigner. Im Fernsehen war er unter anderem in Serien wie Sherlock, Requiem, Der junge Inspektor Morse und This England zu sehen. Seit 2013 ist Simon Kunz mit Brianna Sodi verheiratet und hat zwei Kinder.

Simon Pegg
Besetzung · Bekannt für Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los, Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins, Mission: Impossible - The Final Reckoning
Simon Pegg (* 14. Februar 1970 in Gloucester, Gloucestershire als Simon John Beckingham) ist ein britischer Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor. Die Serie Spaced, die Horrorkomödie Shaun of the Dead und die Actionpersiflage Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis zählen zu Peggs bekanntesten Arbeiten. In diesen drei Produktionen war er sowohl Hauptdarsteller als auch Drehbuchautor. Des Weiteren ist er neben Tom Cruise in den Actionfilmen Mission: Impossible III, Mission: Impossible – Phantom Protokoll, Mission: Impossible – Rogue Nation und Mission: Impossible – Fallout zu sehen und spielt im elften, zwölften und dreizehnten Film der Star-Trek-Reihe Scotty. Pegg lieferte außerdem die Vorlage für die Figur Wee Hughie der Comicserie The Boys des Autors Garth Ennis. Pegg schrieb gemeinsam mit Edgar Wright das Drehbuch der Science-Fiction-Komödie The World’s End, die 2013 den Abschluss der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie bildete.

Simon Schwarz
Simon Schwarz wurde am 10. Januar 1971 in Wien, Österreich geboren. Er ist Schauspieler und Produzent, bekannt für Die Siebtelbauern (1998), Zerschlag mein Herz (2018) und Alles wird gut (2015). Er ist mit Alexandra Makarová verheiratet. Er war mit Nana Spier verheiratet.

Simon Boswell
Composer · Bekannt für Jason und der Kampf um das Goldene Vlies

Simon Kinberg
Produzent · Bekannt für Chappie, Cinderella, Deadpool
Simon David Kinberg (* 2. August 1973) ist ein US-amerikanischer Filmemacher. Er schrieb und produzierte mehrere Filme der X-Men-Reihe für 20th Century Fox und war an weiteren Projekten für Fox beteiligt, darunter „Der Marsianer“, für den er eine Oscar-Nominierung als Bester Film erhielt. 2019 gab Kinberg mit dem X-Men-Film „Dark Phoenix“ sein Regiedebüt, für den er auch das Drehbuch verfasste.

Simon Oakland
Besetzung · Bekannt für Psycho, Combat!
Simon Oakland (28. August 1915 – 29. August 1983) war ein US-amerikanischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler.

Simon McBurney
Besetzung · Bekannt für Nosferatu, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1, Conjuring 2

Simon Verhoeven
Simon Vincent Verhoeven ist ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er auch als Schauspieler und Filmkomponist. Mittlerweile ist er auch als Produzent tätig. Simon Verhoeven kommt aus einer Theater- und Filmfamilie, er ist der Sohn der Schauspielerin Senta Berger und des Regisseurs Michael Verhoeven, der Bruder von Luca, der Neffe der Schauspielerin Lis Verhoeven und der Enkel von Paul Verhoeven, ehemaliger Regisseur und Intendant des Deutschen Theaters in Berlin und der Münchner Kammerspiele.