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Schneller als der Tod
1995

Lance Henriksen
Besetzung · Bekannt für Aliens, The Terminator, Schneller als der Tod
Lance Henriksen (* 5. Mai 1940 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er ist seit seinem Auftritt im Film Hundstage (1975) mit Al Pacino bekannt. Henriksen sollte im Jahr 1984 ursprünglich den Terminator in James Camerons Terminator spielen, jedoch bekam schließlich Arnold Schwarzenegger die Rolle und Henriksen spielte einen Polizisten. Zwei Jahre später arbeitete er erneut mit Cameron zusammen und verkörperte im Film Aliens – Die Rückkehr einen Androiden, welchen er auch in Alien³ im Jahr 1992 spielte und wo Sigourney Weaver erneut die Hauptrolle übernahm. Im Film Jennifer 8 (1992) spielte er neben Andy García und Uma Thurman und in Schneller als der Tod (1995) spielte er neben Sharon Stone, Gene Hackman und Russell Crowe. Er war ebenfalls in der Fernsehserie Millennium aus den Jahren 1996 bis 1999 zu sehen, wo er den ehemaligen FBI-Agenten Frank Black spielte. Für diese Rolle wurde Henriksen in den Jahren 1997, 1998 und 1999 für den Golden Globe Award und in den Jahren 1997 und 1999 für den Saturn Award nominiert. Im Jahr 2005 trat er in einer Folge der von Steven Spielberg produzierten Fernsehserie Into the West – In den Westen auf. Vor allem durch seine zahlreichen Auftritte im Bereich des phantastischen Films erreichte er eine große Fangemeinde. Sein Schaffen umfasst mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen.

Tobin Bell
Besetzung · Bekannt für Saw, Schneller als der Tod
Tobin Bell (* 7. August 1942 in Queens, New York City; eigentlich Joseph Henry Tobin) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bell spielt oft die Rolle des Bösewichts und Serienmörders. Seine bekannteste Rolle ist wohl die des Serienmörders Jigsaw in den Saw-Filmen. Bell wurde bei den MTV Movie Awards 2006 für Saw II als „Bester Filmbösewicht“ nominiert. Weiter hatte er eine Rolle in der zweiten Staffel der Fernsehserie 24. Ferner hatte er Gastauftritte in verschiedenen Serien (z. B. Nikita) oder war in Filmen, wie beispielsweise Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia von Martin Scorsese, Die Firma von Sydney Pollack mit Tom Cruise, In the Line of Fire – Die zweite Chance mit Clint Eastwood und Schneller als der Tod mit Sharon Stone, zu sehen. Seine nächsten Projekte werden Bump und Pray for Light sein. Seit 2016 hat er eine Nebenrolle in der Serie The Flash, in der er die Stimme des Bösewichts Savitar/Alchemy ist.

Gene Hackman
Besetzung · Bekannt für Schneller als der Tod, Unforgiven
Eugene Allen „Gene“ Hackman war ein US-amerikanischer Schauspieler und mehrfacher Golden-Globe- sowie zweifacher Oscar-Preisträger. Hackman, der seine Filmkarriere 2004 beendet hat, zählte zu den führenden amerikanischen Charakterdarstellern. Nach mehreren Auftritten am Broadway und im Fernsehen (The United States Steel Hour) spielte Gene Hackman 1961 in seinem ersten Kinofilm, Der Tollwütige, mit. 1964 lernte er bei den Dreharbeiten zu Lilith Warren Beatty kennen, der ihm drei Jahre später eine Rolle in dem Verbrecher-Drama Bonnie und Clyde verschaffte. Für seine Darstellung des Gangsters Buck Barrow wurde er als Bester Nebendarsteller für einen Oscar nominiert. 1970 erhielt er für seine Rolle in dem Familiendrama Kein Lied für meinen Vater erneut eine Nominierung. Gene Hackman war bereits über 40 Jahre alt, als ihm 1971 mit French Connection – Brennpunkt Brooklyn der internationale Durchbruch gelang. Hackman trat als fanatischer Drogenfahnder „Popeye“ Doyle in Erscheinung und wurde für seine Darstellung mit einem Oscar ausgezeichnet. Hackman hatte sich in Hollywood nun endgültig als einer der führenden Charakterdarsteller etabliert und konnte diesen Status gut drei Jahrzehnte lang halten. Nach French Connection folgten Auftritte in Die Höllenfahrt der Poseidon, Asphalt-Blüten mit Al Pacino und Der Dialog von Francis Ford Coppola. 1975 spielte er unter der Regie von Arthur Penn in einem der wichtigsten Neo-Noir-Filme, Die heiße Spur. 1978, 1980 und 1987 spielte er in den Superman-Filmen mit Christopher Reeve den Bösewicht und Superman-Gegenspieler Lex Luthor. 1983 spielte er in Ted Kotcheff's Kriegsfilm Die verwegenen Sieben zusammen mit Fred Ward die Hauptrolle. Für seine Rolle als FBI-Agent Anderson in dem Südstaaten-Drama Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses wurde er 1988 abermals für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert. In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren schien Hackman bei der Rollenauswahl weniger anspruchsvoll zu sein und allein zwischen 1988 und 1991 war der Darsteller in elf Filmen zu sehen. Gene Hackman gelang es ab 1992, seine Karriere durch eine sorgfältige Rollenauswahl wieder zu stabilisieren. Einige seiner größten kommerziellen Erfolge konnte er in den 1990er Jahren feiern. Unter anderem wirkte er in Clint Eastwoods Spätwestern Erbarmungslos, wofür er einen Oscar als Bester Nebendarsteller erhielt. Darüber hinaus war er in der Grisham-Verfilmung Die Firma, in dem Western Schneller als der Tod und als U-Boot-Kommandant in dem Meuterei-Film Crimson Tide zu sehen. In Der Staatsfeind Nr. 1 war er an der Seite von Will Smith zu sehen. In den Filmkomödien Schnappt Shorty, The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel, Die Royal Tenenbaums und Heartbreakers – Achtung: Scharfe Kurven! stellte er sein komisches Talent unter Beweis. 2003 stand er in dem Gerichtsdrama Das Urteil, das einzige Mal mit seinem Freund Dustin Hoffman vor der Kamera. Sein bisher letzter Film war die Komödie Willkommen in Mooseport (2004) an der Seite von Ray Romano. Bis 2004 wirkte er in über 80 Filmproduktionen mit. Am 7. Juli 2004 gab Hackman bekannt, dass er keine weiteren Filmangebote habe und er davon ausgehe, dass seine Filmkarriere zu Ende sei.

William Campbell
William Campbell war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in Nebenrollen in großen Filmproduktionen mitwirkte und auch in mehreren Low-Budget-B-Movies und Horrorfilmen die Hauptrolle spielte. Campbells Filmkarriere begann 1950 mit einer kleinen Rolle in dem John-Garfield-Film „The Breaking Point“. Nach einigen Jahren ähnlicher Nebenrollen in verschiedenen Filmen, unter anderem als Co-Pilot in William Wellmans „Es wird immer wieder Tag“ (1954). In seinen nächsten Filmen spielte er erneut Nebenrollen, darunter in „Mit stahlharter Faust“ (1955), „Pulverdampf und heiße Lieder“ (1956) und in der Verfilmung von Norman Mailers „Die Nackten und die Toten“ aus dem Jahr 1958. 1958 spielte Campbell an der Seite von Paul Birch in „Cannonball“, einer kurzlebigen Fernsehserie über LKW-Fahrer. Danach übernahm er einige Jahre kleinere Rollen in immer weniger anspruchsvollen Filmen. Campbell hatte 1959 und 1960 zwei Gastauftritte in der Serie „Perry Mason“. 1963 begann Campbell eine kurze Zusammenarbeit mit Roger Corman und spielte die Hauptrolle in dessen Film „Schnelle Autos und Affären“. Nach Abschluss der Dreharbeiten überredete der Tonmeister Francis Ford Coppola Corman, ihm zu erlauben, einen Low-Budget-Horrorfilm zu drehen, der von Corman produziert werden sollte. Der daraus entstandene Film war „Dementia 13“ (1963. Viele Jahre später sprach Campbell einen Audiokommentar für die DVD-Veröffentlichung des Films ein. Campbell hatte auch Gastauftritte im Star-Trek-Universum. Seinen ersten Auftritt hatte er als schelmisches Superwesen Trelane in der Originalserie in der Folge „Tödliche Spiele auf Gothos“. Campbell verkörperte außerdem zweimal den klingonischen Captain Koloth. Erstmals spielte er Koloth in der Originalserie in der Folge „Kennen Sie Tribbles?“. Rund dreißig Jahre später kehrte er in der Folge „Der Blutschwur“ der Serie „Star Trek - Deep Space Nine“ in die Rolle zurück. Campbell war in den 1980er- und 1990er-Jahren auf mehreren Star-Trek-Conventions anzutreffen. Sein letzter Auftritt war auf der von Creation Entertainment im Las Vegas Hilton im August 2006 organisierten Convention.

Eddie Vedder
Edward Louis „Eddie“ Vedder (* 23. Dezember 1964 in Evanston, Illinois als Edward Louis Severson III) ist ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Gitarrist. Er ist der Frontmann der Rockband Pearl Jam. Von 1988 bis 1990 war Eddie Vedder Sänger in der südkalifornischen Grunge-Band Bad Radio. 1990 taten sich Stone Gossard (Rhythmusgitarre) und Jeff Ament (Bass) zusammen mit dem Ziel, eine neue Band zu gründen, nachdem sich die beiden Musiker entschieden hatten, nach dem Tod von Andrew Wood weiterhin Musik zu machen. Jack Irons (damaliger Schlagzeuger der Band Red Hot Chili Peppers) spielte die Aufnahmen, die als Stone Gossard Demos bekannt wurden, seinem Freund Vedder zu. Vedder, der zu diesem Zeitpunkt die Band Bad Radio verlassen hatte, nahm den Gesang für drei der bis dahin unfertigen Songs auf. So entstand das sogenannte Mamasan Tape, mit dem er in die Band aufgenommen wurde, aus der Pearl Jam wurde. In den darauf folgenden Jam-Sessions kristallisierte sich Vedder schnell als ideale Ergänzung zu Chris Cornell heraus und der Longplayer Temple of the Dog wurde aufgenommen. Nach diesem Projekt machten sich Stone Gossard, Jeff Ament, Mike McCready sowie Dave Krusen und Eddie Vedder durch viele Auftritte unter dem Namen „Mookie Blaylock“ als Live-Musiker einen Namen. Vedder wirkte auch 1990 bei der Tributband Temple of the Dog und dessen Album mit, welche Chris Cornell von Soundgarden anlässlich des Todes von Andy Wood gründete. Neben der Arbeit mit Pearl Jam hat Vedder mit verschiedenen anderen Musikern zusammengearbeitet und Songs aufgenommen, unter anderem mit Bad Religion, Fastbacks, Neil Finn, Neil Young, Jack Irons, Nusrat Fateh Ali Khan, Cat Power, R.E.M., Supersuckers, The Strokes, Mike Watt, Gary Heffern, Wellwater Conspiracy, C-Average, Zeke, Beck und The Who. Manchmal benutzt er die Pseudonyme „Wes C. Addle“ oder „Jerome Turner“. Vedder schrieb 2007 den Soundtrack für Sean Penns Verfilmung Into the Wild. Im April 2008 ging er auch erstmals als Solokünstler mit den Songs vom Soundtrack auf eine kurze Tour entlang der Westküste der USA. Im Mai 2011 erschien sein zweites Soloalbum Ukulele Songs, auf dem Vedders Gesang und Ukulelenspiel im Mittelpunkt stehen; bei zwei Duetten wirkten die befreundeten Musiker Glen Hansard und Cat Power mit.

Mala Emde
Mala Emde, die Tochter von Thomas Emde und Cathrin Ehrlich, besuchte von 2009 bis 2012 das Studio Tanz, Theater & Musik (Sibylle Sohl) in Frankfurt am Main. Dort debütierte sie in Die Aschenkinder von Janusz Głowacki in der Rolle des Aschenputtel und war auch in Turandot nach Friedrich Schiller als Tartalia zu sehen. Bereits mit 11 Jahren stand Emde das erste Mal vor der Kamera. In der im Jahr 2008 gesendeten Folge Tod im OP der RTL-Serie Post Mortem gab sie ihr Fernsehdebüt. Weiterhin spielte sie u. a. in drei Tatort-Folgen sowie in den ZDF-Vorabendserien SOKO Köln und Heldt. Im Kino war Emde in Offline und dem Kurzfilm Grey Hat zu sehen. Außerdem wirkte sie 2013 in einem Unterrichtsfilm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit. Ihre erste Hauptrolle hatte Emde in dem 2015 veröffentlichten Doku-Drama Meine Tochter Anne Frank. Sie spielte darin das jüdische Mädchen Anne Frank, das durch sein Tagebuch bekannt wurde. Zur Vorbereitung auf die Rolle besuchte Emde alle Stationen von Anne Franks Leben. Für diese Rolle wurde sie 2015 mit dem Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises ausgezeichnet. 2016 begann Emde ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.

Geoffrey Weeks
Besetzung · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Geoffrey Weeks (1922–1974) war ein in Hongkong ansässiger Radiomoderator beim Sender Radio 3 des Hongkonger Fernseh- und Radiosenders. Bekannt wurde er vor allem durch seine kleine, aber einprägsame Rolle als der unglückselige Brad in dem Martial-Arts-Klassiker „Enter the Dragon“ von 1973 mit Bruce Lee in der Hauptrolle. Weeks wurde 1922 in Hongkong geboren. Er war ein begabter Schüler und glänzte in der Schule, doch seine wahre Leidenschaft galt dem Radio. Anfang der 1950er-Jahre begann er bei Radio 3 und avancierte schnell zu einem der beliebtesten Moderatoren des Senders. Er war bekannt für seinen Witz, seinen Charme und sein enzyklopädisches Wissen über Musik und Popkultur. 1973 wurde Weeks von Bruce Lee für eine kleine Rolle in seinem kommenden Film „Enter the Dragon“ angefragt. Weeks zögerte zunächst, da er keinerlei Schauspielerfahrung hatte. Schließlich ließ er sich jedoch von Lees Vision für den Film und seiner eigenen Begeisterung für das Projekt überzeugen. Weeks' Rolle als Brad ist zwar relativ klein, aber eine der einprägsamsten im Film. Brad ist ein britischer Drogenhändler, der von Lees Figur Lee getötet wird. Weeks' Darstellung ist gleichermaßen zurückhaltend und bedrohlich, und er fängt die Arroganz und Verachtung der Figur gegenüber Lee perfekt ein. Leider verstarb Weeks nur wenige Wochen nach Abschluss der Dreharbeiten zu „Enter the Dragon“. Er wurde 52 Jahre alt. Sein Tod war ein Schock für seine Kollegen und Fans, und er gilt bis heute als eine der beliebtesten Radiopersönlichkeiten Hongkongs.

Alexandra Maria Lara
Besetzung · Bekannt für The King's Man - The Beginning
Alexandra Maria Lara (bürgerlich Alexandra Maria Riley; * 12. November 1978 in Bukarest als Alexandra Maria Plătăreanu) ist eine deutsch-rumänische Schauspielerin. Laras Vater, Schauspieler Valentin Plătăreanu, war Vizedirektor des Staatlichen Theaters in Bukarest, ihre Mutter ist Sprachwissenschaftlerin. Die Familie floh 1983 mit einem Tagesvisum vor dem Ceaușescu-Regime. Ursprünglich wollte die Familie nach Kanada fliehen, ließ sich dann aber in Deutschland nieder. Lara wuchs zunächst in Freiburg im Breisgau auf, ehe ihre Familie nach Berlin umsiedelte. Ihr Vater konnte in Deutschland schnell Fuß fassen: Er arbeitete als Schauspiellehrer und gründete die staatlich anerkannte Schauspielschule Charlottenburg. Lara war stets Mitglied im Schultheater. Nach ihrem Abitur am Französischen Gymnasium in Berlin nahm sie zwischen 1997 und 2000 Unterricht an der Schauspielschule ihres Vaters. Bereits als Elfjährige gab sie in dem Fernsehfilm With Love, Rita ihr Debüt vor der Kamera. Mit 16 Jahren spielte sie noch als Schülerin die Titelrolle in der ZDF-Vorabendserie Mensch, Pia! Auf Anraten ihrer Agentin und ihres Vaters hatte sie zu diesem Zeitpunkt bereits ihren rumänischen Nachnamen abgelegt, aus Alexandra Plătăreanu war Alexandra Maria Lara geworden. 1997 spielte sie neben ihrer Ausbildung die Hauptrolle in dem Fernsehthriller Die Mädchenfalle – Der Tod kommt Online. Ein Jahr später spielte sie an der Seite von Benno Fürmann im preisgekrönten Fernsehfilm Die Bubi-Scholz-Story von Roland Suso Richter. Lara im Jahr 2007 Im Kino war Lara in den Filmen Fisimatenten und Südsee, eigene Insel zu sehen. 2000 spielte sie eine kleine Rolle in dem Jugenddrama Crazy. 2001 folgten unter anderem der Episodenfilm Honolulu unter der Regie von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger und der zweiteiligen Fernsehproduktion Der Tunnel, für den sie den New Face Award gewann. 2002 spielte sie in mehreren Produktionen, so in der deutschen Bauarbeiter-Komödie Was nicht passt, wird passend gemacht. In der vierteiligen europäischen Fernsehproduktion Napoleon mit Gérard Depardieu, Isabella Rossellini und John Malkovich war sie als polnische Gräfin Maria Walewska zu sehen. Weitere Rollen fand die wandelbare Schauspielerin in Nackt von Doris Dörrie an der Seite von Jürgen Vogel und auch in der englischen Fernsehproduktion Doktor Schiwago. 2004 spielte sie ihre bekannteste Rolle, Hitlers Sekretärin Traudl Junge, in dem deutschen Spielfilm Der Untergang. Damit überzeugte sie auch Francis Ford Coppola. Er schrieb Lara einen Brief und gab ihr eine Hauptrolle in seinem Film Jugend ohne Jugend, der am 10. Juli 2008 in die deutschen Kinos kam. Anfang 2005 war sie in Helmut Dietls Romanze Vom Suchen und Finden der Liebe neben Moritz Bleibtreu zu sehen. Die Boulevardzeitung Bild wählte Lara 2005 zur schönsten Deutschen.

Hellmut Lange
Hellmut Lange war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Fernsehmoderator. Er sprach bereits 1936 als Jugendlicher Kinderrollen beim Berliner Hörfunk, unter anderen neben Wolfgang Kieling. Von 1946 bis 1948 absolvierte er eine Schauspielausbildung in Hannover. 1958 gab er sein Spielfilmdebüt und wurde schnell ein populärer Darsteller in Film und Fernsehen. 1961 spielte er die Hauptrolle in der Edgar-Wallace-Verfilmung Der Fälscher von London und im Folgejahr eine der Hauptrollen im Durbridge-Straßenfeger Das Halstuch. Einen besonders hohen Bekanntheitsgrad erreichte er 1969 durch die Rolle des Trappers Nathaniel Bumppo im Fernsehvierteiler Die Lederstrumpferzählungen. Darüber hinaus moderierte er von 1970 bis 1980 die ARD-Ratesendung Kennen Sie Kino?, schrieb als Redakteur der Filmzeitschrift Cinema Artikel für eine gleichnamige Rubrik und führte für die Zeitschrift telefonische Ratespiele durch, bei denen man Filmbücher gewinnen konnte. Seit 1962 war er dank seiner markanten Stimme oft als Synchronsprecher zahlreicher Schauspielkollegen tätig. Seinen letzten großen Fernsehauftritt hatte er 1995 in dem Film Fähre in den Tod.

J.M. Barrie
Sir James Matthew Barrie, 1. Baronet, OM, war ein schottischer Autor und Dramatiker, der heute vor allem als Schöpfer von Peter Pan bekannt ist. Als Sohn einer Weberfamilie aus einer Kleinstadt wurde er in Schottland ausgebildet. Später zog er nach London, wo er sich als Romanautor und Dramatiker etablierte. Dort lernte er die Llewelyn-Davies-Brüder kennen, die ihn zu dem Roman „Der kleine weiße Vogel“ inspirierten, in dem ein kleiner Junge magische Abenteuer in den Kensington Gardens erlebt. Anschließend schrieb er „Peter Pan oder Der Junge, der nicht erwachsen werden wollte“, ein Märchenstück über diesen zeitlosen Jungen und ein gewöhnliches Mädchen namens Wendy, die Abenteuer im Fantasieland Nimmerland erleben. Dieses Stück stellte seine früheren Werke schnell in den Schatten, und obwohl er weiterhin erfolgreich schrieb, wurde es sein bekanntestes Werk. Ihm wird die Popularisierung des Namens Wendy zugeschrieben, der zuvor sehr selten war. Nach dem Tod der Eltern adoptierte Barrie die Davies-Brüder inoffiziell. Vor seinem Tod übertrug er die Rechte an den Peter-Pan-Werken dem Great Ormond Street Hospital, das bis heute davon profitiert.

Raffaello Degruttola
Raffaello Degruttola ist ein für den BIFA nominierter britisch-italienischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur sowie Gründer und Leiter von Contro Vento Films. Geboren in London als Sohn italienischer Eltern aus Ariano Irpino, wuchs Raff in Nordlondon und Queens, New York, auf. Bereits als Teenager erhielt er einen Platz an der Sylvia Young Theatre School und setzte seine Schauspielausbildung am Lee Strasberg Theatre Institute fort. Schnell etablierte sich Raff als vielseitiger Charakterdarsteller in amerikanischen Filmen, die in Europa gedreht wurden, und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Ron Howard („Rush“), Michael Apted („Unlocked“), Richard Attenborough („In Love and War“) und Mike Nichols („Wit“) zusammen. 2019 hatte er einen denkwürdigen Gastauftritt an der Seite von Rebel Wilson in Chris Addisons „The Hustle“. Zu seinen jüngsten Rollen zählen die des Dr. Kagan an der Seite von Dave Batista in der Actionkomödie „The Killer’s Game“ und die des Hauptantagonisten Ricardo in der Roadtrip-Komödie „The Monk, The Mermaid and Molise“ mit Sally Phillips und Guy Pratt von Pink Floyd. Im Fernsehen war er unter anderem als Jamies Agent in „Ted Lasso“ zu sehen. 2010 schrieb und inszenierte Raff den 30-minütigen Kurzfilm „The Other Side of My Sleep“, der vom Tod seines Vaters und seiner Großmutter inspiriert ist. Der Film eröffnete das Boston Film Festival. Anschließend führte er Regie bei seinem ersten Spielfilm „Flim the Movie“, in dem er auch die Hauptrolle spielte. Der Film ist eine bissige Satire auf die Indie-Filmwelt im provokanten Mockumentary-Stil. „Flim“ wurde nach seiner Auswahl für das Raindance Film Festival für den Moët British Independent Film Award als Bestes britisches Debüt nominiert. Raff, der sich zu komplexen Charakteren mit manischen Zügen hingezogen fühlte, schrieb und inszenierte seinen ersten Spielfilm „Transference: A Love Story“, eine bipolare Liebesgeschichte über Kontrollsucht. Der Film erhielt beim SRFF 2020 eine lobende Erwähnung der Jury und erlangte weltweite Aufmerksamkeit durch seinen viralen Erfolg auf YouTube. Mittlerweile wurde er über 27 Millionen Mal angesehen. Sein jüngster Film, „To Love A Narcissist“, eine weitere Geschichte über obsessive, toxische Liebe, in der er an seiner Seite Lyndsey Marshal spielt, wurde 2025 fertiggestellt.

Lisa Marie
Besetzung · Bekannt für Sleepy Hollow
Lisa Marie Smith (* 5. Dezember 1968 in Piscataway, New Jersey) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodell. Sie ist unter dem Arbeitsnamen Lisa Marie bekannt. Lisa Marie wuchs in New Jersey bei ihrem alleinerziehenden Vater und den Großeltern auf. Ihre Großmutter starb, als Lisa Marie vier war. Mit 16 Jahren ging sie nach New York City, wo sie Theater, Tanz und Musik studierte. Sehr schnell wurde sie als Fotomodell entdeckt. Vor allem stand sie Modell für die Fotografen Robert Mapplethorpe und Bruce Weber. Sie kam auf die Titelseiten der großen Modeblätter und erschien in Werbeanzeigen für Calvin Klein. 1989 sang sie in Malcolm McLarens Lied „Something’s Jumpin’ in Your Shirt“ aus dem Album Waltz Darling (1989). Bruce Weber sorgte 1989 für Lisa Maries Einstieg ins Filmgeschäft – sie tauchte in seinem Oscar-nominierten Dokumentarfilm Let’s Get Lost über das Leben des drogensüchtigen Jazztrompeters Chet Baker als jugendliche Begleiterin auf. Ein Jahr später gab Woody Allen ihr eine Rolle in Alice. Als Lisa Marie gerade einen Auftrag für Calvin Klein beendet hatte, lernte sie den Regisseur Tim Burton kennen. Sie inspirierte ihn zu vielen seiner Filme – von ihm selbst wurde sie als seine Muse bezeichnet. Vom Valentinstag 1992 bis 2001 war sie mit ihm verlobt. Während dieser Zeit wirkte sie in etlichen seiner Filme mit, dabei hob Burton oft ihre Erotik hervor (als Marsmädchen in Mars Attacks! wirkte ihr Kostüm, als sei es direkt auf die Haut genäht). Auch ist auffällig, dass Burton sie meistens zu Tode kommen lässt. Im DVD-Audiokommentar zu dem Film Sleepy Hollow, in dem die von ihr gespielte Figur als angebliche Hexe auf blutige Weise in einer Eisernen Jungfrau ermordet wird, sagt Burton: „I should try not to kill Lisa the next time!“. Nachdem sie 2001 eine Nebenrolle als Nova in der Neuverfilmung von Tim Burtons Planet der Affen hatte, beendete Burton die Beziehung, um eine Beziehung mit Helena Bonham Carter einzugehen, die eine Hauptrolle in Planet der Affen spielte und die er während der Produktion des Films kennengelernt hatte. Ihre bekannteren Rollen waren die Vampira in Ed Wood und die Mutter von Ichabod Crane in Sleepy Hollow. 2012 spielt sie die Hauptrolle in Steven C. Millers Thriller Silent Night, der Neuverfilmung des Charles E. Sellier Jr. Stille Nacht – Horror Nacht („Silent Night, Deadly Night“).

Pat Roach
Der stolze und leidenschaftliche Angle Pat Roach wurde in Birmingham, England, geboren und wuchs dort auf. Mit einer Größe von 1,96 m, breiten Schultern und einem breiten Brustkorb entwickelte er sich zu einem wahren Hünen. Pat trat unter dem Namen „Bomber“ Roach als Wettkampf-Wrestler auf und hielt zeitweise sowohl die britische als auch die europäische Schwergewichts-Meisterschaft. Während seiner aktiven Wrestling-Karriere wagte Roach den Sprung in die Schauspielerei mit einer kleinen Rolle in Stanley Kubricks Film „Barry Lyndon“ (1975). Schnell erlangte er Popularität als Schläger oder Krieger und stand mit einigen der größten Namen Hollywoods vor der Kamera. Viele erinnern sich an ihn als den muskelbepackten, glatzköpfigen deutschen Wachmann, der Harrison Ford in „Die Abenteurer des verlorenen Bogens“ (1981) verprügelt, bevor er von einem Flugzeugpropeller getroffen wird. In anderen Filmrollen hätte Roach in dem Bond-Film „Sag niemals nie“ (1983) beinahe 007-Darsteller Sean Connery getötet. In einer Doppelrolle als wiederauferstandener Dämon und als wilder Krieger kämpfte er in der Conan-Fortsetzung „Conan der Zerstörer“ (1984) gegen Arnold Schwarzenegger und war erneut als grimmiger Indianerwächter zu sehen, der den armen Harrison Ford in „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984) verprügelte, bevor er in einen Steinbrecher stürzte. Er spielte außerdem in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989), „Red Sonja“ (1985) und „Robin Hood – König der Diebe“ (1991) mit. Neben seiner Filmarbeit betrieb Pat Roach ein Fitnessstudio in Birmingham, handelte mit gebrauchten Haushaltsgeräten auf den lokalen Märkten und war bekannt als warmherziger und freundlicher Mann, der sich gern mit seinen Fans unterhielt, Autogramme gab und für Fotos posierte. Roach war auch beim englischen Fernsehpublikum sehr beliebt für seine Darstellung des sanften Riesen Brian „Bomber“ Busbridge in der Serie „Auf Wiedersehen, Pet“ (1983). Er sollte in der fünften Staffel der Serie mitwirken, als er am 17. Juli 2004 im Alter von 67 Jahren an Krebs starb.

Nicole Heesters
Nicole Heesters, eine Tochter von Johannes Heesters und dessen erster Ehefrau, der flämischen Schauspielerin und Operettensängerin Louisa Ghijs, wuchs in Österreich auf. Sie spielte bereits als Jugendliche Anfang der 1950er Jahre kleinere Rollen in deutschen Filmen. 1953 stand sie in «Ich und meine Frau» zum ersten Mal vor der Kamera, 1954 folgte «Dieses Lied bleibt bei dir», und im selben Jahr debütierte sie am Wiener Volkstheater in der Titelrolle des Erfolgsstücks «Gigi». Anschließend wurde sie ans Düsseldorfer Schauspielhaus verpflichtet. Heesters absolvierte eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seit 1973 ist sie Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Als Kommissarin Buchmüller war sie die erste Tatort-Ermittlerin überhaupt und zwischen 1978 und 1980 in drei Episoden der erfolgreichen Krimiserie zu sehen. Regelmäßig steht sie bis heute für Fernsehfilme vor der Kamera. Heesters machte sich auch als Sprecherin anspruchsvoller Hörbuch-Produktionen einen Namen, so etwa mit Werken von Friedrich Schiller. Nicole Heesters war bis zu dessen Tod mit dem Bühnenbildner Pit Fischer verheiratet und lebt in Hamburg. Ihre Tochter Saskia Fischer arbeitet ebenfalls als Schauspielerin, ihr Sohn ist Event-Manager. Ihre Schwester Wiesje Herold-Heesters lebt als Pianistin in Wien.

Oliver Reed
Besetzung · Bekannt für Gladiator
Robert Oliver Reed (* 13. Februar 1938 in Wimbledon, London; † 2. Mai 1999 in Valletta, Malta) war ein britischer Schauspieler. Ab den späten 1950er Jahren übernahm Reed kleinere Film- und TV-Rollen. Er hatte davor weder Schauspielunterricht genommen noch als Theaterschauspieler Erfahrung gesammelt. Erstes Aufsehen erregte der Schauspieler in dem Hammer-Film Der Fluch von Siniestro von 1961, in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. Auch in den Folgejahren war Reed mehrmals in Horrorfilmen zu sehen (Die Bande des Captain Clegg, 1962, Haus des Grauens, Sie sind verdammt, beide 1963, Die verschlossene Tür, 1967). Reed stieg schnell zu einem internationalen Star auf und übernahm profilierte Rollen in Filmen aller Genres. Er war in Abenteuerfilmen wie Die Piraten am Todesfluß (1962), Die scharlachrote Klinge (1963), Die Letzten von Fort Kandahar (1965) oder Wie ein Schrei im Wind (1966) zu sehen, aber auch in Dramen wie The System (1964) und Was kommt danach…? (1967) oder in Komödien wie Minirock und Kronjuwelen (1967). Seinen ersten großen Erfolg feierte Reed 1968 unter der Regie seines Onkels Carol Reed mit dem Erfolgsmusical Oliver!, das 1969 mit fünf Oscars, darunter dem für den besten Film des Jahres, ausgezeichnet wurde. 1969 erregte Reed Aufsehen, als er in dem romantischen Drama Liebende Frauen unter der Regie von Ken Russell zusammen mit Alan Bates eine minutenlange Catch-Szene komplett nackt spielte. Zu dieser Zeit zählte Reed zu den bestbezahlten Stars des britischen Kinos. Er trat in dem Actionabenteuer Mörder GmbH (1969), in der Kriegskomödie Hannibal Brooks (1969) und neben Gene Hackman in dem Western Leise weht der Wind des Todes (1971) in Erscheinung. Besonderes Aufsehen erregte Oliver Reed 1971 in Ken Russells Die Teufel, er spielt einen Priester, der von einer liebestollen Äbtissin begehrt wird und schließlich auf dem Scheiterhaufen endet. Durch seine expliziten Sex- und Folterszenen avancierte Die Teufel zum Skandalfilm. 1972 trat Reed in dem pessimistischen Science-Fiction-Thriller Z.P.G. und in dem Actionthriller Blutroter Morgen in Erscheinung. 1973/74 war er neben einer internationalen Starbesetzung in Die drei Musketiere/Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady in der Rolle des trinkfesten Musketiers Athos zu sehen. Mitte der 1970er Jahre arbeitete er erneut für Regisseur Ken Russell in kleineren Rollen der Filme Mahler (1974) und Lisztomania (1975). Außerdem stand er für Russell in der Verfilmung der Rock-Oper Tommy (1975) vor der Kamera. 1976 war Reed in dem Horrorfilm Landhaus der toten Seelen zu sehen. Nachdem Reed bis dahin regelmäßig in internationalen Kinohits aufgetreten war, kam seine Karriere in den späten 1970er Jahren ins Stocken. 1978 trat er in Tote schlafen besser in einer kleinen Rolle neben dem von ihm verehrten Robert Mitchum auf, 1981 neben Anthony Quinn in dem Abenteuerepos Omar Mukhtar – Löwe der Wüste. Ab den 1980er Jahren war der Schauspieler häufig in Nebenrollen zu sehen, an seine früheren Erfolge konnte Reed nicht mehr anknüpfen. Quelle: Wikipedia

Daniel Radcliffe
Besetzung · Bekannt für Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Harry Potter und der Halbblutprinz, Harry Potter und der Stein der Weisen
Daniel Radcliffe wurde 1989 als einziges Kind des Literaturagenten Alan George Radcliffe und der Casting-Agentin Marcia Jeannine Gresham (geborene Jacobson) in einem Krankenhaus in West-London geboren. Sein Vater ist Protestant und stammt aus Nordirland, seine Mutter ist Jüdin, ihr Nachname Gresham ist eine Anglisierung von Gershon. Daniel Radcliffe selbst ist Atheist. Daniel Radcliffe spielte bereits 1999 im Alter von zehn Jahren in der britischen Fernsehproduktion David Copperfield, einer Verfilmung des Romans von Charles Dickens, den jungen David Copperfield. Sein Kinodebüt absolvierte er 2001 als Leinwandsohn von Jamie Lee Curtis und Geoffrey Rush in John Boormans John-le-Carré-Verfilmung Der Schneider von Panama. 2001 wurde Radcliffe aufgrund des großen Erfolges von Harry Potter und der Stein der Weisen genau wie seine beiden Schauspielkollegen Emma Watson und Rupert Grint, die Hermine Granger und Ron Weasley verkörpern, schnell weltbekannt. Es folgten die Fortsetzungen Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002), Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004), Harry Potter und der Feuerkelch (2005), Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) und Harry Potter und der Halbblutprinz (2009). Für Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, das letzte Buch der Reihe, welches in zwei Filme aufgeteilt wurde, stand Radcliffe ebenfalls sowohl für Teil 1 sowie für Teil 2 vor der Kamera. Er spielte auch die Hauptrolle des Maps in dem Film December Boys Ab Dezember 2012 war er neben Jon Hamm in der Miniserie A Young Doctor’s Notebook des Senders Sky Arts als Dr. Vladimir Bomgard zu sehen, wo er die jüngere, Hamm die ältere Version des Protagonisten spielte.

28 Days Later
2002
Bei einer Aktion militanter Tierschützer wird in London ein tödlicher, sich rasend schnell verbreitender Virus freigesetzt, der friedliche Menschen innerhalb von Sekunden in mörderische Bestien verwandelt. 28 Tage nach der Katastrophe machen sich vier Überlebende auf den Weg nach Manchester, wo eine kleine Armee-Einheit angeblich Herr der Lage sein soll. Die Reise durch das verwüstete Großbritannien erweist sich als überaus gefährlich. Auf der Militärbasis angekommen, müssen Jim, Selina, Hannah und Frank erkennen, daß das schlimmste erst noch vor ihnen liegt.

Sabrina Scharf
Sabrina Scharf Schiller ist eine US-amerikanische Aktivistin und ehemalige Schauspielerin und Anwältin, die vor allem durch Rollen in Fernsehserien bekannt wurde. Mit 15 Jahren brannte sie mit ihrem Algebralehrer durch, die Ehe wurde jedoch drei Jahre später annulliert. Später arbeitete sie als Theaterassistentin in New York und wurde ab 1962 Playboy-Bunny. Sie trat in dem Film Easy Rider auf und hatte einen Gastauftritt in der Folge „Der Obelisk“ aus der dritten Staffel der Serie Raumschiff Enterprise. Nachdem Scharf in den 1970er Jahren die Schauspielerei aufgegeben hatte, engagierte sie sich für Umweltschutz und kandidierte 1976 erfolglos für den Senat des Staates Kalifornien. Von 1968 bis zu seinem Tod 2017 war sie mit dem Fernsehautor Bob Schiller verheiratet und hatte zwei Kinder mit ihm. Scharf wurde 1989 Rechtsanwältin und praktizierte bis 2017 Stadtteil Pacific Palisades in Los Angeles.

Jungle
2017
Der junge israelische Backpacker Yossi reist seit Monaten durch Lateinamerika. In Bolivien lernen er und zwei Freunde den charismatischen Karl kennen, der das Land wie seine Westentasche kennt. Sie entschließen sich, gemeinsam eine Expedition in den Dschungel nahe des Amazonas zu machen. Doch Karls Künste als Reiseführer lassen sehr zu wünschen übrig. Der Trip wird schnell zu einer grausamen Odyssee – umgeben von einer unberührten und tödlichen Natur müssen die Abenteurer den Weg zurück in die Zivilisation finden.

Gert Gütschow
Der Charakterdarsteller Gert Gütschow gab sein Debüt 1945 mit 17 Jahren am Theater in Rostock. Eigentlich wollte er Musiker werden, doch der Weg auf das Konservatorium blieb ihm durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs versperrt. Nach Engagements in Stralsund (Stralsunder Theater), wo er heiratete, Halberstadt, Altenburg, Görlitz und Erfurt spielte er ab 1959 in Leipzig unter Intendant Karl Kayser. Große Theaterrollen seiner Frühzeit waren unter anderem Shaws Teufelsschüler, Molieres George Dandin, Angelo in Shakespeares Maß für Maß, der Biff in Millers Tod eines Handlungsreisenden und der Daddy in Schloss Gripsholm. Später kamen Brecht-Rollen, herausragend der Arturo Ui, Horatio im Hamlet, Rolf Hochhuths Stellvertreter, später spielte er unter anderem Eichmann, den Antonio Salieri in Amadeus, Fiesko von Schiller, noch einmal in Goethes Faust den Mephisto und in etlichen Vorstellungen von Süskinds Der Kontrabass, schließlich die große Altersrolle in Nathan der Weise. Mit seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum schied er 1995 aus dem Ensemble des Schauspiels Leipzig aus. In zahlreichen Filmen spielte er Haupt- und eindringliche Nebenrollen, so den Massenmörder Retzmann in Leichensache Zernik, dankbare Charakterrollen in Dr. med. Sommer II., Es ist eine alte Geschichte, Karriere, Unterm Birnbaum, ferner Hauptrollen in Klassenkameraden, und Genosse Brüggemann. Zu sehen war er auch in einigen Inszenierungen des Fernsehtheaters Moritzburg, beispielsweise in Paul Berndts Geschäft um einen Toten (1968), Hans-Albert Pederzanis Unter der Asche (1969), Friedrich von Gentz' Liebe ist nicht immer blind (1975) und Gotthold Ephraim Lessings Der Schatz. Zuletzt trat er in der Serie In aller Freundschaft als Professor Günter Keller in Erscheinung. Darüber hinaus arbeitet Gert Gütschow in zahlreichen Hörfunk-, Synchron- und Blindenbibliothekslesungen und trat als Sprecher in Konzerten im Leipziger Gewandhaus unter Dirigenten wie Václav Neumann und Kurt Masur auf. In der Spielzeit 2010/11 war Gert Gütschow an der Oper Leipzig in Peter Konwitschnys Inszenierung von Ch. W. Glucks Iphigenie in Aulis als Gluck in persona zu erleben.(Wikipedia)

André Roussimoff
Besetzung · Bekannt für Die Braut des Prinzen
André René Roussimoff, besser bekannt als André the Giant, wurde am 19. Mai 1946 in Coulommiers, Frankreich, geboren und verstarb am 28. Januar 1993 in Paris. Er war ein französischer Profi-Wrestler und Schauspieler, der aufgrund seiner enormen Größe und seines massiven Körperbaus als das „Achte Weltwunder“ bezeichnet wurde. Seine Karriere begann 1966, und er wurde schnell zu einer internationalen Wrestling-Ikone. Besonders bekannt wurde er durch seine Auftritte in der World Wrestling Federation (WWF), wo er unter anderem gegen Hulk Hogan kämpfte und 1988 die WWF Championship gewann. Neben seiner Wrestling-Karriere war André auch als Schauspieler tätig und spielte unter anderem die Rolle des Fezzik im Film „Die Braut des Prinzen“ (1987). Trotz seiner gesundheitlichen Probleme blieb er bis zu seinem Tod eine bedeutende Figur im Wrestling und in der Popkultur.

Brenda Vaccaro
Besetzung · Bekannt für Johnny Bravo
Brenda Buell Vaccaro ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Brenda Vaccaro begann ihre Karriere als Theaterschauspielerin und Model. Schnell etablierte sie sich als sowohl dramatisch als auch komödiantisch begabte Mimin. Dreimal wurde sie innerhalb kurzer Zeit für den Tony Award nominiert: 1966 für The Cactus Flower, 1968 für Hello Now, Dow Jones und 1969 für The Goodbye People. Auf der Kinoleinwand machte sich Brenda Vaccaro einen Namen durch ihre Porträts komplexer, sexuell sowohl aggressiver als auch frustrierter Frauengestalten. Ihre zweite Filmrolle ist bis heute ihre bekannteste geblieben: die der Shirley in Asphalt-Cowboy (Midnight Cowboy, 1969). Für ihre Darstellung einer Frau, die sich Liebe kauft, wurde sie für den Golden Globe nominiert. Für ihren Part in Einmal ist nicht genug (Jacqueline Susann's Once Is Not Enough, 1975) gewann sie den Golden Globe für die beste Nebendarstellerin des Jahres und wurde in dieser Kategorie auch für einen Oscar nominiert. Wieder stellt die Schauspielerin eine sexuell und emotional frustrierte Frau dar, die dennoch ungebrochenes Selbstbewusstsein demonstriert. Brenda Vaccaro trat in einer Reihe bekannter TV-Serien als Gaststar auf, darunter Golden Girls, Columbo, Ally McBeal, Nip/Tuck und Friends. Viermal wurde sie bereits für den Emmy nominiert: 1973 für den Fernsehfilm The Shape of Things, 1976 für die Serie Sara, 1990 für ihre Gastrolle als Angela Petrillo in Golden Girls und 2010 für den Fernsehfilm Ein Leben für den Tod. Gewonnen hat sie den wichtigsten US-amerikanischen Fernsehpreis im Jahr 1973. 1981 erregte Brenda Vaccaro großes Aufsehen in den Vereinigten Staaten, als sie Werbung für Tampons machte. Auf den Anzeigen fragte sie: „Benutzen Sie immer noch dieselben Tampons, die für Ihre Großmutter entwickelt wurden?“

Thomas Huber
Thomas Huber ist ein deutscher Extremkletterer. Viele Begehungen unternimmt er zusammen mit seinem Bruder Alexander als Huberbuam. Thomas Huber ist der älteste Sohn von drei Geschwistern von Thomas Huber senior, früherer Bankangestellter. Als passionierter Bergwanderer nahm Huber sen. schon früh seine Kinder Thomas und Alexander auf Bergtouren mit und vermittelte ihnen auf diese Weise seine eigene Begeisterung. Huber sen. absolvierte noch im Alter von 70 Jahren Klettertouren bis zum sechsten Schwierigkeitsgrad. Nach dem Abitur 1987 und dem Wehrdienst bei der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall begann Thomas Huber 1992 ein Sportstudium an der Technischen Universität München. Im selben Jahr schloss er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer erfolgreich ab. 1996 brach er sein Studium ab, um fortan seinem bisherigen Hobby, der Extremkletterei, professionell nachzugehen. Als Motiv hierfür nannte Huber seine ständige Suche nach „der absoluten Grenze, zwischen Leben und Tod“. Auf diesem Gebiet machten sich Thomas Huber und sein jüngerer Bruder Alexander schnell einen Namen. Als Huberbuam – einem Spitznamen aus Kindertagen, den sie wieder aufgriffen – bildeten sie häufig eine gemeinsame Seilschaft. Beide verbindet auch ein gemeinsames Engagement für verschiedene wohltätige Organisationen. Nachdem 2007 der Dokumentarfilm Am Limit im Fernsehen gezeigt wurde, sind die Huber-Brüder auch einer breiten Öffentlichkeit bekanntgeworden, u. a. mit ihrer besonderen Leidenschaft, dem sogenannten Speedklettern.