Suchen

Cindy Robinson
Cindy Robinson (* 6. April 1968) ist eine US-amerikanische Synchronsprecherin, die in Anime, Zeichentrickfilmen und Videospielen mitwirkt. Zu ihren bekanntesten Rollen zählen Makoto Nanaya und Gii aus der Blazblue-Reihe, Betty Boop in Werbespots, Königin Beryl in Sailor Moon, Chitose Nanbu in Ah My Buddha, Kukaku Shiba, Jinta Hanakari (als Kind) und Kiyone Kotetsu in Bleach, Zola in der Blue Dragon-Reihe, Amy Rose in der Sonic the Hedgehog-Reihe sowie die Stimme des Notfallwarnsystems in der The Purge-Reihe.

Vince Corazza
Besetzung · Bekannt für Chucky und seine Braut
Vincent Corazza (* 6. Dezember 1972) ist ein kanadischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Alden Jones in der Fernsehserie „Braceface“ bekannt wurde. Corazza begann seine Schauspielkarriere im Alter von zehn Jahren. Er wirkte in über 100 Filmen, Fernsehserien, Fernsehfilmen und Werbespots mit, sowohl in Haupt- als auch in Nebenrollen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen der Kinofilm „Owning Mahowny“ aus dem Jahr 2003, in dem er den besten Freund von Philip Seymour Hoffman spielte, sowie der Fernsehfilm „The Cheetah Girls“ für den Disney Channel. Weitere Engagements umfassen Gastauftritte in Serien wie „The Famous Jett Jackson“, „24“, „CSI: Den Tätern auf der Spur“, „JAG – Im Auftrag der Ehre“ und „Without a Trace – Spurlos verschwunden“. Im Dezember 2006 hatte er einen Gastauftritt in der Daily-Soap „General Hospital“. Neben seiner Film- und Fernsehkarriere ist Corazza seit zwei Jahrzehnten auch als Sprecher tätig. Er hat über 1000 Radio- und Fernsehwerbespots seine Stimme geliehen. Zu seinen bemerkenswerten Sprechrollen und Animationsprojekten zählen Alden in „Braceface“, Tuxedo Mask und Alan aus „Sailor Moon“, Sam Sparks in „Rescue Heroes“ und Shickadance aus „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“. Er lieh außerdem dem U.B.C.S.-Söldner Carlos Oliveira im PlayStation-Videospiel „Resident Evil 3: Nemesis“ seine Stimme und sprach Zexion in „Kingdom Hearts Re:Chain of Memories“ und „Kingdom Hearts 358/2 Days“. Corazza sprach die Hauptrolle des animierten Charakters „Slim“ in dem IMAX-Film „Adventures in Animation 3D“. Corazza hatte zudem eine Rolle in dem Horrorfilm „Bless the Child“.

Sherilyn Fenn
Besetzung · Bekannt für Twin Peaks
Sherilyn Fenn (eigentlich Sheryl Ann Fenn, * 1. Februar 1965 in Detroit, Michigan) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre Filmkarriere begann unspektakulär mit einigen B-Movies, darunter Interceptor (1986), Zombie High (1987) und Two Moon Junction (1988). In dem Film Als Junge ist sie spitze (OT: Just One of the Guys; 1985) spielte sie eine kleine Nebenrolle. Bekannt wurde Sherilyn Fenn, als David Lynch ihr 1989 die feste Rolle der heißblütigen Audrey Horne in seiner Fernsehserie Twin Peaks gab. Fenn wurde für diese Rolle für den Golden Globe und den Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Fernsehserie nominiert. In Lynchs Film Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (1990) hatte sie ebenfalls einen kurzen Auftritt als eine in einen Autounfall verwickelte Frau. 1992 spielte sie in der Steinbeck-Verfilmung Von Mäusen und Menschen (Regie: Gary Sinise) mit. Ihre nächste Rolle war dann die Titelrolle in dem sehr schlecht aufgenommenen Film Boxing Helena, bei dem David Lynchs Tochter Jennifer Lynch Regie führte. Kim Basinger hatte diese Rolle zuvor trotz einer ursprünglichen Zusage abgelehnt, und auch Sherilyn Fenns Karriere war der Film nicht förderlich. Sie arbeitet nach wie vor kontinuierlich, spielte seitdem aber hauptsächlich in Fernsehfilmen mit. Einen Erfolg konnte sie mit der Hauptrolle in der Fernsehserie Rude Awakening – Nur für Erwachsene! (OT: Rude Awakening; 1998–2001) erzielen. Von 2006 bis 2007 war sie in einer Nebenrolle als Anna Nardini in der Fernsehserie Gilmore Girls zu sehen, nachdem sie 2003 bereits in einer anderen Rolle in der Serie erschienen war. 2005 übernahm sie die Hauptrolle im Thriller Traue keinem Fremden. 2014 spielte sie die wiederkehrende Rolle der Donna Cochran in der Fernsehserie Ray Donovan. Ebenfalls in einer dauerhaften Gastrolle war sie 2016 in Shameless zu sehen. 2017 trat sie in der Fortsetzung der Serie Twin Peaks erneut als Audrey Horne auf.

Isabella Rossellini
Besetzung · Bekannt für Konklave, Die Unglaublichen 2
Isabella Fiorella Elettra Giovanna Rossellini (* 18. Juni 1952 in Rom) ist eine italienische Schauspielerin. Ihr Schauspieldebüt gab sie 1976 an der Seite ihrer Mutter in Vincente Minnellis Nina – Nur eine Frage der Zeit (A Matter Of Time). Danach spielte sie in Filmen von Norman Mailer, Robert Zemeckis, Joel Schumacher, John Schlesinger, Peter Weir, Abel Ferrara und Peter Greenaway. Nach ihren Anfängen mit italienischen Komödien wurde Isabella Rossellini vor allem durch die von David Lynch gedrehten Filme Blue Velvet und Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula international bekannt. In Blue Velvet spielte sie die misshandelte Nachtclubsängerin Dorothy Vallens. In dem Lied A Marriage Made In Heaven der Gruppe Tindersticks ist sie als Sängerin zu hören. 2005 drehte sie mit dem Experimentalfilmer Guy Maddin den Kurzfilm My Dad is 100 Years Old, eine Hommage an ihren Vater Roberto Rossellini. Quelle: Wikipedia

Laura Dern
Besetzung · Bekannt für Jurassic World: Ein neues Zeitalter, Little Women, Star Wars: Die letzten Jedi
Laura Elizabeth Dern (* 10. Februar 1967 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Laura Dern wurde als zweite Tochter des Schauspielerpaares Bruce Dern und Diane Ladd geboren, einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte sie bei Filmdrehs ihrer Eltern, ehe sie mit kleinen Nebenrollen in Joseph Sargents Actionfilm Der Tiger hetzt die Meute und Martin Scorseses Drama Alice lebt hier nicht mehr (1974) ihnen nacheiferte. Nach ersten Erfahrungen vor der Kamera trat Dern, die bei Lee Strasberg Schauspiel studierte hatte, 1980 mit einer Nebenrolle in Adrian Lynes Jeanies Clique wieder in Erscheinung, in dem sie an der Seite von Jodie Foster zu sehen war. Der Durchbruch gelang der Miss Golden Globe von 1982 erst mit der Hauptrolle in Joyce Chopras Jugendfilm Bedrohliches Geflüster (1985), in dem Laura Dern als freiheitsliebende 15-jährige Vorstädterin ihren Filmpartner Treat Williams verführte. Größere Bekanntheit erlangte sie durch die Zusammenarbeit mit David Lynch, der sie in seinen Kritiker- und Publikumserfolgen Blue Velvet (1986), Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (1990) und Inland Empire (2006) einsetzte. Einen ersten Höhepunkt ihrer Filmkarriere markierte Martha Coolidges Drama Die Lust der schönen Rose (1991), in dem sie an der Seite ihrer Mutter spielte. Für ihr Porträt der 19-jährigen Titelheldin, die mit ihrem unkonventionellen Lebensstil eine US-Südstaatenkleinstadt in den 1930er Jahren gegen sich aufbringt, war sie 1992 als beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert. Ein Jahr später erhielt sie für Robert Markowitz' Fernsehfilm Afterburn, der auf einer wahren Begebenheit basiert, einen Golden Globe. In dem Drama ist sie als Witwe eines US-Kampfpiloten zu sehen, die einem Komplott zwischen Militär und einem Flugzeughersteller auf die Spur kommt. An diese Erfolge konnte sie trotz Rollen in Steven Spielbergs Kinokassenerfolg Jurassic Park und Clint Eastwoods Perfect World (beide 1993) nicht anknüpfen. Sie arbeitete in den folgenden Jahren überwiegend an Dramen unter so bekannten Regisseuren wie Robert Altman, Alexander Payne oder David Lynch, dessen Film Inland Empire (2006) – mit ihr selbst in der vielgelobten Hauptrolle – sie koproduzierte. 2017 gewann Dern für die Nebenrolle der intriganten Renata Klein in der Miniserie Big Little Lies ihren ersten Emmy, nachdem sie zuvor fünfmal für den wichtigsten US-amerikanischen Fernsehpreis nominiert war, und 2018 erneut auch den Golden Globe Award. Ihr bisher größter Erfolg im Kino war die Rolle der Anwältin Nora Fanshaw in der Tragikomödie Marriage Story. Für ihre hierin dargebotene Leistung erhielt sie jeweils den Oscar, Golden Globe und BAFTA als beste Nebendarstellerin.

Kiersey Clemons
Besetzung · Bekannt für The Flash
Kiersey Nicole Clemons (* 17. Dezember 1993 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Ihre Karriere begann Clemons 2010 in zwei Episoden der Disney-Channel-Sitcom Shake It Up – Tanzen ist alles als Danielle. Danach folgte 2011 jeweils ein Gastauftritt in Meine Schwester Charlie und Bucket & Skinner. Bekannt wurde Clemons durch die Rolle der Kira Starr in der ebenfalls vom Disney Channel produzierten Fernsehserie Austin & Ally. In der Sitcom ist sie seit 2013 zu sehen. Zur selben Zeit erhielt sie ihre erste Hauptrolle. In dem Disney Channel Original Movie Halfpipe Feeling verkörperte Clemons die Rolle der Skye Sailor. Im Mai 2014 spielte sie in Trey Songz Musikvideo zu Smart Phones mit. Außerdem arbeitet sie gemeinsam mit Pharrell Williams an ihrem ersten Album. In der Amazon-Serie Transparent ist sie in einer Nebenrolle zu sehen. Im September 2014 erhielt sie an der Seite von Victoria Justice eine Hauptrolle in der MTV-Thrillerserie Eye Candy, in der sie von Januar bis März 2015 in die Rolle der Sophia zu sehen war.

Harry Dean Stanton
Besetzung · Bekannt für Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, Rango, The Green Mile
Harry Dean Stanton (* 14. Juli 1926 in West Irvine, Kentucky; † 15. September 2017 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Musiker. Er galt als einer der vielseitigsten Nebendarsteller des amerikanischen Films. 1954 war er erstmals im Fernsehen zu sehen, eine seiner ersten Filmrollen spielte er zwei Jahre später in Alfred Hitchcocks Thriller Der falsche Mann. Anschließend wurde er häufig in kleineren Rollen in Western als Schurke eingesetzt. Er machte sich einen Namen als verlässlicher, durch seine charakteristischen Gesichtszüge auffallender Nebendarsteller. Ab den 1990er Jahren galt Stanton weithin als eine Ikone des amerikanischen Kinos. 1984 bekam Stanton eine seiner wenigen Hauptrollen unter der Regie von Wim Wenders in dessen Film Paris, Texas. Er spielte darin einen Mann mit Gedächtnisverlust, der nach Jahren wieder mit seiner Familie zusammenkommt. Auch ansonsten spielte er meistens eigenbrötlerische, geheimnisvolle Figuren. Der einflussreiche US-Filmkritiker Roger Ebert formulierte die „Stanton-Walsh-Regel“, nach der ein Film, in dem Harry Dean Stanton oder M. Emmet Walsh eine Nebenrolle spielen, nicht völlig schlecht sein kann. In meist kurzen, aber prägnanten Nebenrollen fiel er in bekannten Filmen auf, so etwa in Ridley Scotts Science-Fiction-Film Alien (1979), Martin Scorseses Filmadaption von Nikos Kazantzakis‘ Die letzte Versuchung Christi (1988) oder in Frank Darabonts Stephen-King-Verfilmung The Green Mile (1999). Stanton drehte mehrfach mit David Lynch, zum ersten Mal in Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (1990), wo er einen Privatdetektiv spielte. In Lynchs Fernsehserie Twin Peaks trat er 1990 und 1991 sowie nochmals in der Neuauflage 2017 als schrulliger Besitzer eines Wohnwagenplatzes in Erscheinung. Stanton arbeitete praktisch bis zu seinem Tod als Schauspieler. In John Carroll Lynchs Regiedebüt Lucky (2017) spielte er seine letzte Hauptrolle als hochbetagter Atheist, der sich mit seiner Sterblichkeit auseinandersetzen muss.

David Lynch
Regie · Bekannt für Mulholland Drive - Straße der Finsternis, Twin Peaks
David Keith Lynch (* 20. Januar 1946 in Missoula, Montana - 15. Januar 2025) war ein US-amerikanischer Künstler, der zugleich als Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Schauspieler, Maler, Fotograf, Lithograf, Skulpturist, Möbeldesigner und Komponist arbeitet. Bekanntheit erlangte Lynch vor allem durch seine Filme, die sich den Genres surrealistischer Film, Thriller, Horrorfilm und Film noir zuordnen lassen. Lynchs albtraumhafte, surrealistische Bilder und das bedrohliche, minutiöse Sounddesign sind die bestimmenden stilistischen Elemente. Albträume, fremde Welten, Metamorphosen, Voyeurismus und das Unbewusste sind wiederkehrende Themen in filmischen Werken wie Eraserhead (1977), Blue Velvet (1986), Twin Peaks (1990–1991, 2017), Lost Highway (1997) oder auch Mulholland Drive (2001). Lynch bekam 1990 die Goldene Palme von Cannes für Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula verliehen, 2006 einen Goldenen Löwen für sein Lebenswerk auf den internationalen Filmfestspielen von Venedig. Des Weiteren wurde er viermal für den Oscar nominiert. Am 27. Oktober 2019 wurde ihm der Ehrenoscar verliehen.

Toni Sailer
Anton Engelbert „Toni“ Sailer (* 17. November 1935 in Kitzbühel, Tirol; † 24. August 2009 in Innsbruck) war ein österreichischer Skirennläufer, Schauspieler sowie Sänger. Bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo gewann er drei Goldmedaillen im Slalom, im Riesenslalom und in der Abfahrt, die auch als Weltmeisterschaftsmedaillen zählten, sowie die Goldmedaille in der nichtolympischen alpinen Kombination. Bei den Weltmeisterschaften 1958 in Bad Gastein gewann Sailer Gold in Abfahrt, Riesenslalom und Kombination sowie Silber im Slalom. Mit seinen drei olympischen Goldmedaillen und sieben Weltmeistertiteln zählt er zu den erfolgreichsten Skirennläufern.

Syd Saylor

Morgan Saylor
Besetzung · Bekannt für Homeland

Julian Barratt
Julian Barratt Pettifer (* 4. Mai 1968) ist ein englischer Komiker, Schauspieler und Musiker. Als Komiker und Schauspieler ist er für seinen surrealen Humor und seine schwarze Komik bekannt. In den 2000er-Jahren war er zusammen mit seinem Comedy-Partner Noel Fielding Mitglied der Comedy-Truppe „The Mighty Boosh“. Barratt wurde in Leeds, West Yorkshire, geboren und besuchte die University of Reading, wo er auch seine ersten Stand-up-Auftritte absolvierte. 1997 lernte er seinen späteren „Mighty Boosh“-Kollegen Noel Fielding kennen, als beide gemeinsam in einem Pub in Nordlondon auftraten. Um 1998 präsentierten sie ihre erste gemeinsame Comedy-Show in London, eine Mischung aus Stand-up und Sketch-Comedy. Im selben Jahr reisten sie mit ihrer Show „The Mighty Boosh“ zum Edinburgh Fringe Festival und kehrten 1999 mit „Arctic Boosh“ und 2000 mit „Autoboosh“ zurück. Im Jahr 2001 wurde „The Mighty Boosh“ als sechsteilige Radiosendung auf BBC London Live unter dem Titel „The Boosh“ ausgestrahlt und später zu BBC Radio 4 gewechselt. Darauf folgte die Fernsehserie „The Mighty Boosh“, die von 2004 bis 2007 in drei Staffeln auf BBC Three lief. Die Serie erlangte Kultstatus und gewann zahlreiche Preise. Von Februar bis April 2006 tourten sie mit der Bühnenshow „The Mighty Boosh Live“ durch Großbritannien und anschließend von September 2008 bis Januar 2009 mit „The Mighty Boosh Live: Future Sailors Tour“ ein zweites Mal. Neben Fielding spielte er in „Unnatural Acts“, „Nathan Barley“ und „Garth Marenghi's Darkplace“. Barratt war außerdem Co-Autor und Hauptdarsteller des Films „Mindhorn“ (2017) und spielte in der Channel-4-Sitcom „Flowers“ mit, einer Mischung aus schwarzer Komödie und Drama.

Richard Rossi
Richard Rossi ist Schauspieler, Schriftsteller, Filmemacher und Musiker. Bereits mit sieben Jahren stand er mit Gitarre auf der Bühne und begeisterte das Publikum mit Liedern wie „Somewhere Over the Rainbow“. Richard ist der Älteste von fünf Geschwistern und seine Eltern, Richard und Dorothy, waren beide Musiker. Die Familie Rossi trat in den Bars ihrer Heimatstadt Pittsburgh auf. Als Teenager wirkte Richard in Filmen wie „The Fish That Saved Pittsburgh“ mit. 1980 gründete Richard mit seinem besten Freund aus Schulzeiten, John Walker, ein Duo, und schon bald traten „Walker and Rossi“ mit ihren Liedern im Fernsehen auf. Die Zeitung „The Post Gazette“ verglich sie mit Simon & Garfunkel und nannte sie Poeten des Liedes. 1984 heiratete Richard seine Frau Sherrie in Lynchburg, Virginia. Sherrie sah Walker-Rossi an der Liberty University auftreten, wo sie von 5.000 Zuschauern mit Standing Ovations gefeiert wurden. Richard und Sherrie zogen zurück nach Pittsburgh. 1986 wandte sich Richard seiner Heimatstadt zu und gab Konzerte als Gitarre spielender, unkonventioneller Prediger in den Nachtclubs Graffiti, Station Square und Soldier's & Sailors. 1988 wurden Richard und Sherrie Eltern. Ihre Tochter Karis kam zur Welt. Richard las die Bibel im griechischen Original und stieß dabei auf einen Vers: „Durch Gnade (‚Karis‘) bist du gerettet.“ Im März 1991 wurde ihr zweites Kind, Joshua, geboren. Richard, Sherrie, Karis und Joshua veranstalteten Abendessen für Obdachlose, und Richard moderierte seine Talkshow „Richard Rossi Live“ zur Hauptverkehrszeit auf WPIT-FM, bis der Sender 1992 verkauft wurde. Die beliebte Sendung erreichte ein internationales Publikum und wird heute auf BlogTalkRadio ausgestrahlt. Richard ging Partnerschaften mit afroamerikanischen Geistlichen ein und gründete die Multi-Cultural Community Coalition, um Rassismus zu bekämpfen. Richards Predigten waren theatralisch, eine Kunstform, die seine zukünftige Karriere als Schauspieler ankündigte. 1996 zog Richard mit seiner Familie nach Hollywood. Die Kunst wurde zu seinem Lebensinhalt. Er nahm Schauspielunterricht bei Milton Katselas, ebenfalls aus Pittsburgh, und war bald in Fernsehserien wie „Ally McBeal“ und „Gilmore Girls“ zu sehen. Richard erhielt die Erlaubnis, die Geschichte des Evangelisten Elmer Gantry aufzuführen. Er spielte die Hauptrolle und führte Regie bei seiner Version des Stücks im Stella Adler Theatre, die von der Kritik hochgelobt wurde. Richards Recherchen ergaben, dass das Gantry-Stück von der Wunderheilerin Aimee Semple McPherson inspiriert war. Dies führte dazu, dass Richard die Filme über Schwester Aimee schrieb, Regie führte und selbst mitspielte („Saving Sister Aimee“ und „Sister Aimee: The Aimee Semple McPherson Story“, beide 2008 erschienen). Diese Filme schuf er als Allegorie auf sein früheres Leben als Evangelist. ABC nannte Richard den „Pastor der Stars“, nachdem bekannt wurde, dass er als Berater für Stars tätig war.