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Foto von Tim Hauser

Tim Hauser

Timothy DuPron Hauser (12. Dezember 1941 – 16. Oktober 2014) war Sänger und Gründungsmitglied der Gesangsgruppe The Manhattan Transfer. Mit The Manhattan Transfer gewann er zehn Grammy Awards. Hauser wurde in Troy, New York, geboren. Im Alter von sieben Jahren zog er mit seiner Familie an die Jersey Shore, wo sie in Wanamassa, Ocean Township, Monmouth County, und später in Asbury Park lebten. 1959 schloss er die St. Rose High School in Belmar ab, wo seit 1989 jährlich ein Preis in seinem Namen an Schüler mit herausragenden Leistungen im Bereich Theaterkunst verliehen wird. Mit fünfzehn Jahren begann er professionell zu singen. Er gründete das Doo-Wop-Quartett The Criterions. Für das Label Cecilia nahmen die Criterions die beiden Singles „I Remain Truly Yours“ und „Don’t Say Goodbye“ auf. Die Gruppe trat in der Big Beat Show von Alan Freed auf. 1959 begann Hauser sein Studium an der Villanova University. Zusammen mit Tommy West und Jim Ruf, beide Mitglieder der Criterions, gründete er die Folk-Gruppe The Troubadours Three. Er war Mitglied der Villanova Singers und der Villanova Spires/Coventry Lads, zusammen mit seinem Kommilitonen Jim Croce. Vier Jahre lang arbeitete er für den Hochschulradiosender WWVU. 1963 schloss er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Villanova University ab. 1964 leistete Hauser seinen Wehrdienst bei der United States Air Force und der New Jersey Air National Guard. 1965 begann er seine Karriere im Marketing. Von 1965 bis 1966 arbeitete er als Marktforschungsanalyst bei der Werbeagentur Sullivan, Stauffer, Colwell & Bayles. Zu seinen Kunden zählten unter anderem Pepsodent Zahnpasta (Lever Bros.), Micrin Mundwasser (Johnson & Johnson) und Rise Rasiercreme (Carter Products). Von 1966 bis 1968 arbeitete er als Leiter der Marktforschungsabteilung der Spezialprodukte-Sparte von Nabisco. Zu seinen Kunden zählten unter anderem Getreideprodukte und Tiernahrung. 1969 gründete er mit Gene Pistilli, Marty Nelson, Erin Dickins und Pat Rosalia die erste Besetzung von The Manhattan Transfer. Die Gruppe spielte Jazz und R&B und veröffentlichte unter Manager Richard Flanzer das Album „Jukin'“ bei Capitol Records. Diese Besetzung löste sich nach nur einem Album auf. Hauser verdiente seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer, während er gleichzeitig eine Musikkarriere verfolgte. Durch diesen Job lernte er Laurel Massé kennen, eine Kellnerin und angehende Sängerin. Er fuhr wieder Taxi, als er den Conga-Spieler der Gruppe Laurel Canyon mitnahm, der ihn zu einer Party einlud, wo er Janis Siegel traf. Mit Massé reformierten sie The Manhattan Transfer. Da sie einen Sänger suchten, kontaktierten sie Alan Paul. Die vier gründeten am 1. Oktober 1972 die Gruppe The Manhattan Transfer. Nach einem Autounfall beschloss Massé, die Gruppe zu verlassen und eine Solokarriere zu verfolgen. 1978 wurde Cheryl Bentyne als ihre Nachfolgerin engagiert. Von da an bis zu Hausers Tod blieb die Besetzung weitgehend unverändert; lediglich krankheitsbedingte Auswechslungen waren gelegentlich nötig. Nach seinem Tod wurde er durch Trist Curless ersetzt. ...

Foto von Gong Min-jeung

Gong Min-jeung

Besetzung · Bekannt für 나를 충전해줘

Gong Min-jeung, auch bekannt als Kim Min-jung und Kim E-jung, wurde am 30. September 1986 in Seoul, Südkorea, geboren. Südkoreanische Schauspielerin. Frühes Leben & Ausbildung Als Kind galt sie als introvertiert. Ein Besuch des Musicals „Subway Line 1“ in ihrer Mittelschulzeit weckte ihr Interesse am Theater. Später organisierte sie mit Freunden eine eigene Aufführung. Sie studierte Filmkunst an der Konkuk University und schloss mit einem Bachelor ab. Karrierestart & Durchbruch A Perfect Sight (2009) war ihr erster Kurzfilm; 2011 folgten Kinorollen. Sie arbeitete häufig im Independent-Kino und mit Hong Sang-soo, unter anderem in Yourself and Yours (2016), On the Beach at Night Alone (2017) und Grass (2018). 2019 fiel sie in Kim Ji-young: Born 1982 und Move the Grave auf. Ein größeres Fernsehpublikum erreichte sie mit Hometown Cha-Cha-Cha (2021), Little Women (2022), Daily Dose of Sunshine (2023) und Marry My Husband (2024). Das künstlerische Werk Gong spielt in Independent-Filmen, Kurzfilmen und Fernsehserien. Sie spielt in Drama und Komödie. Auszeichnungen & Erfolge 2021 erhielt sie beim Bucheon International Fantastic Film Festival eine besondere Erwähnung als beste Darstellerin für Zombie Crush: Heyri. 2022 gewann sie bei den SBS Drama Awards für One Dollar Lawyer als beste Nebendarstellerin einer Miniserie (Romantik/Komödie); für Nothing Serious war sie bei den Grand Bell Awards nominiert. 2024 erhielt sie einen Schauspielpreis der Seoul Global Movie Awards. Privatleben & Engagement Am Set von Marry My Husband lernte sie 2024 Jang Jae-ho kennen, der ihren Ehemann spielte. Sie heirateten am 6. September 2024 im kleinen Kreis. Ihre Tochter wurde am 2. Januar 2025 geboren. Wirkung & Nachwirkung Gong steht für den Weg von unabhängigen Filmproduktionen zu einem breiten Fernsehpublikum. Ihre Arbeit verbindet realistische Alltagsbeobachtung mit emotionaler Zurückhaltung. Filmografie: Serien: (2026) Take Charge of My Heart (2026) Boyfriend on Demand; (2025) Sorry Not Sorry; (2024) Marry My Husband; (2023) Daily Dose of Sunshine; (2022) One Dollar Lawyer; (2022) Little Women; (2021) Hometown Cha-Cha-Cha; (2020) Please Don't Date Him; (2020) Sweet Munchies; (2020) My Holo Love; (2018) Top Management; (2018) Familiar Wife; (2017) My Golden Life; (2017) Temperature of Love; (2017) Green Fever; Filme: (2025) 404 Still Remain; (2024) The Continuing Land; (2023) Concrete Utopia; (2023) Sprinter; (2022) The Train Passed by; (2022) Drown; (2022) The Owners; (2021) Nothing Serious; (2021) Happy Children; (2021) Zombie Crush: Heyri; (2019) Kim Ji-young: Born 1982; (2019) Move the Grave; (2019) I Am Home; (2018) Grass; (2018) The Vanished; (2018) Film Adventure; (2017) On the Beach at Night Alone; (2016) Yourself and Yours; (2015) Beauty Inside; (2015) No Tomorrow; (2015) Sunshine; (2011) Mama; (2010) Please Please Me; (2009) A Perfect Sight; (KI-generiert, Oktober 2026)

Foto von Yvonne Romain

Yvonne Romain

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Hugo Becker

Besetzung · Bekannt für Gossip Girl

Hugo Becker (* 13. Mai 1987) ist ein französischer Schauspieler, Regisseur und Produzent. Bekannt wurde er durch seine Rollen als Louis Grimaldi in der US-amerikanischen Fernsehserie „Gossip Girl“ und als Romain in der französischen Thrillerserie „Chefs“. Becker besuchte das Conservatory of Dramatic Art in Frankreich, den Court Florent (Olga-Hörstig-Preis) und die Royal Academy of Dramatic Art in London. 2010 war er Teil des Nachwuchsförderprogramms der Filmfestspiele von Cannes. Im selben Jahr gab er sein Filmdebüt in verschiedenen Rollen. Er spielte einen jungen Politiker in „L’Assaut“ von Julien Leclercq, einen alkoholkranken Anhalter in „La Proie“ von Eric Valette, einen Studenten in Marie-Castille Mention Schaars „Ma Première Fois“ und einen jungen Geschäftsmann in „La Croisière“ von Pascale Pouzadoux. 2010 gab er sein Hollywood-Debüt als Louis Grimaldi, Prinz von Monaco, in der CW-Dramaserie „Gossip Girl“. Ursprünglich war er für zwei Folgen der vierten Staffel engagiert, später wurde seine Rolle um weitere 18 Folgen verlängert. 2011 spielte er Xavier in dem amerikanischen Film „Damsels in Distress“ unter der Regie von Whit Stillman. Der Film schloss die 68. Filmfestspiele von Venedig ab und wurde auch beim Toronto International Film Festival gezeigt. 2012 verkörperte Becker Antoine Lavoisier in der amerikanischen Dokufiktion „Mystery of the Matter“ unter der Regie von Mr. Meyer. 2013 spielte Hugo in zwei Folgen einer BBC3-Serie den Fußballstar Isaac Dreyfuss, der in einen Terroranschlag verwickelt ist. 2014 spielte er die Rolle des Romain in den sechs Folgen der Miniserie „Chefs“ an der Seite von Clovis Cornillac, wofür er beim Luchon-Festival den Adami-Preis als bester Nachwuchsschauspieler erhielt. Seit 2014 ist er einer der Produzenten bei Nouvelle Donne Productions. 2015 und 2018 verkörperte er die Hauptrolle des André Merlaux, eines jungen Rekruten des französischen Geheimdienstes im Jahr 1960, in der zwölfteiligen französischen Serie „Au service de la France“ von Jean-François Halin. Die Serie umfasste zwei Staffeln (24 Folgen) und ist im Englischen unter dem Titel „A Very Secret Service“ bekannt. 2016 übernahm er die Rolle des Cyril Balsan in der Politdrama-Serie „Baron Noir“ neben Niels Arestrup, Kad Merad und Anna Mouglalis. Im selben Jahr spielte er neben Yon González und Lluís Homar eine Hauptrolle in der spanischen Krimiserie „Bajo sospecha“. Er verkörperte einen Polizisten, der in ein Madrider Krankenhaus eingeschleust wird, um einen Vermissten zu finden. Außerdem spielte er die Rolle des Guillaume in der Komödie „Un jour mon prince“ unter der Regie von Flavia Coste. 2018 war er in Xavier Durringers „Paradise Beach“ neben Sami Bouajila, Kool Shen, Seth Gueko und Tewfik Jallab zu sehen. Im selben Jahr spielte er in Mohamed Hamidis „Jusqu'ici tout va bien“ neben Gilles Lellouche, Malik Bentalha und Sabrina Ouazani. 2019 verkörperte er Paul Vanhove in der Netflix-Science-Fiction-Serie „Osmosis“. Er wird die Rolle des Paul W.R. in Romain Quirots „Le dernier voyage de l'énigmatique Paul W.R.“ und die des Max in Jean-Luc Herbulots Film „Döner“ übernehmen. Hugo Becker spricht fließend Englisch und Spanisch.

Foto von Rob Brydon

Rob Brydon

Besetzung · Bekannt für Cinderella

Rob Brydon, mit vollständigem Namen Robert Brydon Jones, wurde am 3. Mai 1965 in Baglan, Wales, geboren und ist ein britischer Schauspieler, Komiker, Radio- und Fernsehmoderator, Sänger, Sprecher, Autor und Imitator. Nach ersten Erfolgen als Radiomoderator gelang ihm der Durchbruch mit der schwarzhumorigen Comedyserie „Human Remains“ (2000), in der er zusammen mit Julia Davis verschiedene skurrile Paare verkörperte. Große Popularität brachte ihm auch die Mockumentary-Serie „Marion and Geoff“ sowie deren Ableger „The Keith Barret Show“, in denen er auf subtile und tragikomische Weise die Titelfigur spielte. Im britischen Fernsehen ist Brydon seit 2009 ein bekanntes Gesicht als Moderator der beliebten BBC-Panelshow „Would I Lie to You?“. Mit Steve Coogan spielte er ab 2010 die Hauptrolle in der mehrfach ausgezeichneten Comedy-Reihe „The Trip“ und deren Fortsetzungen, in denen beide sich selbst parodieren. In der Sitcom „Gavin & Stacey“ ist er als Bryn West zu sehen, was ihm eine BAFTA-Nominierung einbrachte. Neben seiner Karriere als Komiker und Moderator hat Brydon an zahlreichen Filmproduktionen mitgewirkt, unter anderem in „Cinderella“ (2015), „The Huntsman & the Ice Queen“ (2016), „Holmes & Watson“ (2019) und „Barbie“ (2023). Außerdem ist er ein gefragter Synchronsprecher und wurde 2013 für seine Verdienste im Unterhaltungsbereich zum Member of the Order of the British Empire (MBE) ernannt.

Foto von Aidan Devine

Aidan Devine

Besetzung · Bekannt für Transformers: Aufstieg der Bestien

Aidan Devine ist ein kanadischer Filmschauspieler. Er wurde in England geboren und wanderte im Alter von 15 Jahren mit seiner Familie nach Kanada aus. Er studierte am Dome Theatre des Dawson College in Montreal, Quebec, und begann dort auch seine Schauspielkarriere. Später zog er nach Toronto. Seinen Durchbruch feierte er 1993 mit der Rolle in Denys Arcands „Love and Human Remains“. Seitdem ist er in kanadischen und amerikanischen Fernseh- und Kinoproduktionen kontinuierlich tätig und wurde mit zwei Gemini Awards ausgezeichnet: 1997 als bester Hauptdarsteller für seine Darstellung des Ted Lindsay in „Net Worth“ und 1998 als bester Nebendarsteller für seine Rolle als Flugzeugingenieur Jim Chamberlin in „The Arrow“. Er war drei weitere Male nominiert.

Foto von Roxane Mesquida

Roxane Mesquida

Besetzung · Bekannt für I Want Your Sex

Roxane Mesquida (* 1. Oktober 1981) ist eine französische Schauspielerin. Geboren in Marseille, Bouches-du-Rhône, wuchs Mesquida jedoch in Le Pradet auf, einem kleinen Ort zwischen Hyères und Toulon im Département Var. Im Alter von 13 Jahren wurde sie auf einer Straße in ihrer Heimatregion von dem Regisseur Manuel Pradal entdeckt, der gerade die Besetzung für seinen Film „Marie Baie des Anges“ (mit Vahina Giocante und Emmanuelle Béart) suchte. Im darauffolgenden Sommer wirkte sie an den Dreharbeiten mit. 1998 spielte sie in Benoît Jacquots „L'École de la chair“ und lernte die umstrittene Regisseurin Catherine Breillat kennen, die sie berühmt machen und ihr, wie Mesquida selbst sagt, das Handwerk beibringen sollte. Ihre erste Zusammenarbeit fand in „À ma sœur!“ statt. (Fat Girl), dann in Sex Is Comedy, und im Frühjahr 2006 arbeiteten sie erneut zusammen an Une vieille Maîtresse mit Asia Argento. Sie wollte Kunst studieren (an der École des Beaux-Arts), gab diesen Plan aber schließlich auf, um eine Schauspielkarriere zu verfolgen. Sie ist nach wie vor kunstbegeistert und besucht oft Museen. Ihr Lieblingsgemälde ist Der Schrei des norwegischen Expressionisten Edvard Munch. Unter den Schauspielern ihrer Generation bewundert sie Romain Duris und Scarlett Johansson, ihr absolutes Idol ist jedoch Romy Schneider, und sie sagt, sie habe alle ihre Filme gesehen. Sie lehnt es entschieden ab, jemals finanziell vom Filmgeschäft abhängig zu werden, und würde lieber Babysitten, als eine Rolle in einem kommerziellen Film anzunehmen, der ihr nicht gefällt.

Foto von Kelly Reilly

Kelly Reilly

Besetzung · Bekannt für Yellowstone, Stolz und Vorurteil, True Detective

Jessica Kelly Siobhán Reilly (* 18. Juli 1977 in Epsom, Surrey, England) ist eine britische Film- und Theaterschauspielerin. Der große Durchbruch in der Londoner Theaterszene folgte Ende des Jahres 2003, als Kelly Reilly die Titelrolle in Patrick Marbers After Miss Julie am Londoner Donmar Warehouse interpretierte. Marber verlegte die Handlung von August Strindbergs Drama Miss Julie (1888) in ein englisches Landhaus zu Zeiten des erdrutschartigen Sieges der Labour Party im Jahr 1945. Reilly agierte neben Helen Baxendale und Richard Coyle als junge aristokratische Heldin, die sich auf eine gefährliche Liaison mit dem Kammerdiener ihres Vaters einlässt. Die Kritiken lobten ihr Spiel und Reilly erhielt ein Jahr später als bisher jüngste Aktrice eine Nominierung für den renommierten britischen Theaterpreis Laurence Olivier als Beste Darstellerin und eine Nominierung bei den Evening Standard Theatre Awards. Zwei Jahre später blieb ihr auch der Erfolg im Filmgeschäft nicht verwehrt. Nach einer Nebenrolle in Laurence Dunmores Historiendrama The Libertine an der Seite von Johnny Depp und Samantha Morton wiederholte sie 2005 ihre Rolle der Wendy in Cédric Klapischs L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg, in der sie mit dem ziellosen Protagonisten Xavier (erneut dargestellt von Romain Duris) das berufliche wie auch private Glück findet. Reilly wurde für ihre Darstellung auf den Filmfestspielen von Cannes mit der Chopard Trophée ausgezeichnet, die die Leistung junger internationaler Schauspieler würdigt. 2006 erhielt sie eine Nominierung als Beste Nebendarstellerin für den wichtigsten französischen Filmpreis, den César. In Stephen Frears’ 1940er Jahre Komödie Lady Henderson präsentiert mit Judi Dench und Bob Hoskins in den Hauptrollen, porträtierte Reilly eine der legendären Starlets des Londoner Windmill Theatres. Es folgte Joe Wrights mehrfach für den Oscar nominiertes Drama Stolz und Vorurteil, in der sie die intrigante Caroline Bingley verkörperte. Im September 2006 war Kelly Reilly in dem Theaterstück Piano/Forte am Royal Court Theatre in London zu sehen. 2008 übernahm Reilly die Hauptrolle im Horrorthriller Eden Lake, einem Regiedebüt von Regisseur und Drehbuchautor James Watkins. Im selben Jahr war sie im englischen Drama Ich & Orson Welles (Me and Orson Welles) zu sehen. In Richard Linklaters Verfilmung des gleichnamigen Romans von Robert Kaplow spielte sie neben Claire Danes, Ben Chaplin und Zac Efron. Auch spielte Reilly mit Colin Farrell und Christopher Lee in der Verfilmung von Scott Andersons Roman Triage. Die Story beruht auf dem gleichnamigen Roman des Fotojournalisten Scott Anderson und dreht sich um den Kriegsfotographen Mark Walsh, der nach einer gefährlichen Mission aus Kurdistan heimkehrt – und zu Hause mit dem Tod seines Kollegen und besten Freundes fertigwerden muss. Ende April 2012 bekam Reilly die Hauptrolle in der Verfilmung von Jane Mendelsohns Roman Innocence. 2015 debütierte Reilly, zusammen mit Clive Owen, am Broadway in Harold Pinters Stück Old Times. 2018 spielte sie in der Serie Britannia in einer Hauptrolle die Figur Kerra. Seit 2018 spielt sie die Rolle der Beth Dutton in der Neowestern-Serie Yellowstone.

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Janis Paige

Janis Paige ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die in den 1940er- und 1950er-Jahren vor allem in musikalischen Komödien bekannt wurde. Janis Paige fiel bereits als Kind durch ihre gute Gesangsstimme auf. Deshalb wollte ihre Mutter sie zur Opernsängerin ausbilden lassen. Doch Paige zeigte mehr Neigung zum Showbusiness. Sie zog nach Los Angeles, änderte ihren Namen und bekam während des Zweiten Weltkrieges ein Engagement als Sängerin in der Hollywood Canteen, einem von den Filmstudios finanzierten Unterhaltungslokal für Soldaten. Dort wurde sie von MGM entdeckt und unter Vertrag genommen, jedoch nur in einer kleinen Rolle in dem Esther-Williams-Film Badende Venus (1944) eingesetzt. Nach einem Jahr wechselte Janis Paige zu Warner Bros., wo sie mit wenig Erfolg in zweitrangigen Filmen meist die lebenslustige Freundin der Hauptdarstellerin zu geben hatte. Ihre beste Chance auf Starruhm war 1948 die Hauptrolle in der Musikkomödie Zaubernächte in Rio. Der Film erlangte jedoch in erster Linie als Filmdebüt von Doris Day Bedeutung. Mehr Erfolg hatte Janis Paige im folgenden Jahr als scharfzüngige Reporterin in der Krimikomödie Eines Morgens in der Hopkins-Street. Der große Durchbruch blieb weiterhin aus, Warner erneuerte den auslaufenden Vertrag nicht. Janis Paige tourte daraufhin durch Nachtclubs in Europa und Nordamerika und trat in verschiedenen TV-Shows auf, unter anderem 1955 in einer kurzlebigen eigenen Personalityshow: It's Always Jan. Am Broadway hatte sie 1951 einen großen Erfolg in der Krimikomödie Remains to Be Seen, an der Seite des früheren Kinderstars Jackie Cooper. Schließlich schaffte sie 1954 mit der Hauptrolle in dem Musical The Pajama Game endlich zumindest auf der Bühne den Durchbruch zum Star. Als Janis Paiges früherer Arbeitgeber Warner Bros. 1957 das Stück verfilmte (Picknick im Pyjama), wurde fast die gesamte Bühnenbesetzung übernommen, Janis Paige jedoch durch Doris Day ersetzt. Im gleichen Jahr hatte sie aber für MGM in der Verfilmung des Musicals Seidenstrümpfe an der Seite von Fred Astaire und Cyd Charisse ihren bis heute bekanntesten Leinwandauftritt, und 1960 war sie neben ihrer alten Rivalin Doris Day in der Komödie Meisterschaft im Seitensprung zu sehen. In den folgenden Jahren hatte Janis Paige kaum noch Leinwandauftritte, spielte jedoch bis in das neue Jahrhundert mehr als 60 Fernsehrollen. Unter anderem spielte sie 1972 neben Peter Falk in der Columbo-Folge Ein Denkmal für die Ewigkeit die schillernde Exfrau des Mordopfers, und war in 15 Episoden der Serie Trapper John, M.D. als Catherine Hackett zu sehen. Von 1990 bis 1993 spielte sie die Hauptrolle der Minx Lockridge in der Serie California Clan. Paige besitzt seit 1960 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Von 1962 bis zu seinem Tod im Jahr 1976 war sie in dritter Ehe mit dem Songschreiber Ray Gilbert (1912–1976), der den Text für den beliebten Disney-Song Zip-a-Dee-Doo-Dah schrieb, verheiratet. 2017 schrieb sie im Angesicht der MeToo-Debatte einen Gastbeitrag im Hollywood Reporter, dass sie als 22-jährige Jungschauspielerin von dem Unternehmer Alfred Bloomingdale beinahe vergewaltigt worden sei. (Quelle: Wikipedia)