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Tommy Lafitte
Tommy Lafitte ist bekannt für Jack Reacher (2012), Out of the Furnace (2013) und One for the Money (2012).

Christopher McQuarrie
Drehbuchautor · Regie · Bekannt für Die üblichen Verdächtigen, Edge of Tomorrow, Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins
Christopher McQuarrie ist ein US-amerikanischer Filmemacher. Für den Neo-Noir-Mysteryfilm „Die üblichen Verdächtigen“ (1995) von Bryan Singer erhielt er den BAFTA Award, den Independent Spirit Award und den Oscar für das beste Originaldrehbuch. Sein Regiedebüt gab er mit dem Krimi-Thriller „The Way of the Gun“ (2000). McQuarrie arbeitet häufig mit Tom Cruise zusammen und hat den Actionfilm Jack Reacher (2012) sowie vier Teile der Mission: Impossible-Filmreihe geschrieben und Regie geführt: Rogue Nation (2015), Fallout (2018), Dead Reckoning (2023) und The Final Reckoning (2025).

David Oyelowo
Besetzung · Bekannt für Die Schatzinsel, Jack Reacher, Rise of the Planet of the Apes
David Oyelowo OBE (* 1. April 1976 in Oxford, Oxfordshire, England) ist ein britischer Schauspieler. Oyelowos Eltern stammen aus Nigeria. Zunächst besuchte er ein Jugendtheater, danach belegte er einen Kurs in Theaterwissenschaften an dem City and Islington College. Ein Jahr nach seinem Abitur bekam Oyelowo einen Platz an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA), 1998 erfolgte der Abschluss seiner dreijährigen Ausbildung. Seit 1998 ist er Film- und Fernsehschauspieler tätig. 1999 begann seine Bühnenkarriere in der Royal Shakespeare Company, wo er verschiedene Rollen spielte. Von 2002 bis 2004 stellte er in der Fernsehserie Spooks – Im Visier des MI5 den Junior-Agenten Danny Hunter dar. 2011 war er im Science-Fiction-Film Planet der Affen: Prevolution zu sehen. 2012 trat er an der Seite von Tom Cruise, Rosamund Pike und Richard Jenkins in der Romanverfilmung Jack Reacher auf. 2007 wurde er für seine Darstellung in der Miniserie Five Days in mit einem Satellite Award ausgezeichnet. Die Royal Television Society ehrte ihn 2010 mit dem RTS Television Award. 2014 übernahm er in Ava DuVernays Drama Selma die Rolle von Martin Luther King, 2016 in A United Kingdom die Rolle des designierten Königs von Betschuanaland (Botswana), Seretse Khama.

Michael Raymond-James
Besetzung · Bekannt für Jack Reacher, Once Upon a Time
Michael Raymond-James (*24. Dezember 1977 in Detroit, Michigan) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde durch seine Rollen in True Blood (2008–2011), Once Upon a Time (2012–2016) und Game of Silence (2016) bekannt. Raymond-James studierte Schauspiel am Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York und arbeitete zunächst auf Theaterbühnen, unter anderem im Pantheon-Theater in New York. Seine ersten Fernsehrollen hatte er in Serien wie CSI: Crime Scene Investigation (2005), Boston Legal (2006) und Medium – Nichts bleibt verborgen (2006). 2006 spielte er in Black Snake Moan neben Samuel L. Jackson und Christina Ricci. 2008 übernahm er die Rolle des René Lenier in True Blood, die ihn einem breiteren Publikum bekannt machte. Danach spielte er in Terriers (2010) als Britt Pollack und hatte Gastauftritte in The Walking Dead (2012) sowie Once Upon a Time (2012–2016) als Neal Cassidy/Baelfire. 2012 war er in Jack Reacher als Linsky zu sehen. 2014 spielte er in The Salvation – Spur der Vergeltung neben Mads Mikkelsen. 2016 übernahm er die Rolle des D.A. Brown in The Finest Hours, einem Film über eine dramatische Rettungsaktion der US-Küstenwache. In den letzten Jahren war Raymond-James in Serien wie Billions (2019–2020), Law & Order: Organized Crime (2021) und Big Sky (2021) zu sehen. 2023 spielte er in Godfather of Harlem als Joe Colombo. Raymond-James wird 2025 in der vierten Staffel von Godfather of Harlem erneut als Joe Colombo auftreten.

Jai Courtney
Besetzung · Bekannt für Terminator: Genisys, War Machine, Die Bestimmung - Insurgent
Jai Courtney (* 15. März 1986 in New South Wales) ist ein australischer Schauspieler. Bekannt wurde Courtney durch seine Rolle als Varro in der Fernsehserie Spartacus. Danach übernahm er im fünften Teil der Stirb-langsam-Filmreihe den Part als John McClanes Sohn Jack und spielte in dem Krimi Jack Reacher nach dem Roman Sniper von Lee Child den Heckenschützen. Außerdem ist Courtney im Film Die Bestimmung – Divergent als Eric zu sehen. Des Weiteren spielt Courtney in den Anfang 2015 gestarteten Filmen Unbroken von Angelina Jolie und Die Bestimmung – Insurgent sowie den Part des Kyle Reese in Terminator: Genisys. 2020 war er in der sechsteiligen Miniserie Stateless zu sehen.

Josh Helman
Besetzung · Bekannt für Mad Max: Fury Road, X-Men: Apocalypse, Furiosa: A Mad Max Saga
Joshua „Josh“ Helman (* 22. Februar 1986 in Adelaide, South Australia) ist ein australischer Schauspieler. Helman übernahm seine erste Rolle in der australischen Soap Opera Home and Away. Nach mehreren kleineren Rollen stellte er 2010 in der HBO-Miniserie The Pacific den Cpl. Lew „Chuckler“ Juergens dar. 2012 übernahm er im Actionfilm Jack Reacher die Rolle des Schlägers Jeb Oliver. 2014 war er in der Comicverfilmung X-Men: Zukunft ist Vergangenheit als Major Stryker zu sehen. Die Rolle übernahm er erneut in dessen Fortsetzung X-Men: Apocalypse. 2017 gab er mit dem Film Kate Can't Swim sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur.

James Martin Kelly
Besetzung · Bekannt für Jack Reacher
James Martin Kelly ist ein US-amerikanischer Charakterdarsteller, geboren am 6. September in Brooklyn, New York, als Sohn von James Francis und Joan Marie Kelly. Am 8. Oktober 1978 heiratete er Mary-Ellen. 1988 zogen Jim und Mary-Ellen nach Florida, um ihre vier Kinder großzuziehen. Auf Mary-Ellens Drängen hin sprach Jim für ein Theaterstück vor, was sein Leben veränderte. Theaterrollen führten zu einigen Werbe- und Fernsehauftritten, doch er wusste, dass die Schauspielerei ein Handwerk war, das er ernst nehmen musste. Während seines Studiums der Eric-Morris-Technik in Tampa, Florida, riet ihm seine Lehrerin Kathy Laughlin, nach Los Angeles zu ziehen, mit den Worten: „Hier gibt es keinen Markt für deine Art von Arbeit.“ Seitdem hat Jim jahrzehntelang an der Seite einiger der größten Stars im Film und Fernsehen gearbeitet und gemeinsam Geschichten erzählt. Bekannt wurde er vor allem durch seine eindrucksvolle Darstellung des Rob Farrior in „Jack Reacher“ mit Tom Cruise. James liefert weiterhin beständig solide und berührende Leistungen ab.

Willa Fitzgerald
Besetzung · Bekannt für Reacher
Willa Fitzgerald ist eine amerikanische Schauspielerin aus Nashville, Tennessee, Vereinigte Staaten. Fitzgerald machte 2009 ihren Abschluss an der Harpeth Hall School, einer privaten College-Vorbereitungsschule für Mädchen in Nashville, und erwarb dann 2013 ihren BA in Theaterwissenschaften an der Yale University. Ihre Filmkarriere begann mit der Rolle der Vivian in dem Film For the Love of a Dog (2008) im Jahr 2008. Ihr Fernsehdebüt gab sie 2013 in der Rolle der Lola Laffer in Alpha House (2013). Am 23. April 2014 wurde berichtet, dass Fitzgerald eine wiederkehrende Rolle in der Serie Royal Pains (2009) des USA Network erhielt, wo sie Emma Miller spielte. Sie trat auch als Gaststar in Blue Bloods (2010), The Following (2013) und Gotham (2014) auf. Zu ihren Theatererfolgen zählen Werke wie Couple in the Kitchen, The Private Sector, Cow Play und The Cat and the Canary. Im August 2016 schloss sie sich der Besetzung des Films Misfortune an, der unter der Regie von Lucky McKee entstand und im Oktober 2017 unter dem Titel Blood Money (2017) veröffentlicht wurde. Im März 2017 wurde Fitzgerald für eine Hauptrolle in dem Fox-Fernsehpilotfilm Behind Enemy Lines (2017) gecastet, in dem sie die Navy-Pilotin Roxanne Daly spielte, obwohl Fox den Pilotfilm im Mai 2017 absetzte. Im Juli 2017 wurde Fitzgerald für die Rolle der Meg in der Miniserie Little Women (2017) besetzt, die auf dem gleichnamigen Buch basiert. Im November 2017 wurde sie als Anya St. Clair für die Hauptrolle in E!s Pilotfilm #Fashionvictim (2018) gecastet. Im Dezember 2017 wurde sie für die Rolle der Kitsey Barbour in dem kommenden Film The Goldfinch (2019) gecastet, der auf dem gleichnamigen, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Buch von Donna Tartt basiert. Ihre jüngste Rolle in Reacher Reacher (2022), basierend auf Lee Childs Buchserie, die die meistverkaufte Serie auf Amazon ist, rückte ihre Karriere in ein ganz neues Licht.

Willy Reichert
Willy Reichert (* 30. August 1896 in Stuttgart; † 8. Dezember 1973 in Mietenkam im Chiemgau) war ein deutscher Komiker, Volksschauspieler und Sänger. Reichert pflegte jahrzehntelang das Image des urigen „Parade-Schwaben“ und war als solcher bundesweit bekannt.

Tanja Reichert
Besetzung · Bekannt für Scary Movie, Kiss Kiss Bang Bang
Tanja Reichert (* 19. September 1980 in Vancouver) ist eine kanadische Schauspielerin. Reichert debütierte als Teenager in zwei Folgen der Fernsehserie Breaker High (1997). Im gleichen Jahr war sie im Fernsehfilm The Christmas List an der Seite von Mimi Rogers zu sehen. Im für das Fernsehen produzierte Actionfilm Storm Chasers: Revenge of the Twister (1998) spielte sie neben Kelly McGillis eine der größeren Rollen. Im Fernsehthriller Verraten – Eine Frau auf der Flucht (1998) trat sie in einer größeren Rolle neben Kate Jackson, Joanna Pacuła und Joan Collins auf. Im Actionthriller Angst über den Wolken (1999) mit Hannes Jaenicke und Jaclyn Smith verkörperte Reichert eine Flugbegleiterin. Ein Jahr später trat sie in der Komödie Scary Movie als Miss Congeniality auf. In den Jahren 2001 und 2002 übernahm sie in der Fernsehserie Relic Hunter – Die Schatzjägerin die Rolle der Sekretärin der Geschichtsprofessorin Sydney Fox (Tia Carrere). In der Horrorkomödie Club Mad (2004) war sie neben Bill Paxton zu sehen. In der Fernsehserie Wicked Wicked Games verkörperte sie von 2006 bis 2007 erneut eine Sekretärin. Reichert lebt in Los Angeles und in Vancouver.

Lutz Reichert
Lutz Reichert ist in Norddeutschland aufgewachsen, machte dort Fachabitur und schloss eine Lehre als Verpackungsmittelmechaniker ab. Anschließend absolvierte er bis 1977 eine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Nach einem ersten Engagement in Bochum stand er mehrere Jahre im Berliner GRIPS-Theater auf der Bühne. In Fernsehproduktionen besetzte er ab 1978 zahlreiche Rollen in Serien, unter anderem zwischen 1987 und 1993 die des „Meier 2“ (nicht zu verwechseln mit „Meyer Zwo“ aus der Krimi-Serie Der Alte, gespielt von Wolfgang Zerlett) in mehreren Hamburger Folgen der Tatort-Reihe. In der Tatort-Folge Amoklauf von 1993 stirbt „Meier 2“. Von 1993 bis 1998 gehörte er zur Stammbesetzung der RTL-Verbrauchershow Wie bitte?!. 1993 spielte er als Josef „Jupp“ Strunk den deutschen „Al Bundy“ in der RTL-Serie Hilfe, meine Familie spinnt. Reichert lebt in Düsseldorf.

Daniela Reichert

Rebecca Reichert

Elias Reichert

Melanie Reichert

Eva-Maria Reichert
Herbert Stass
Herbert Stass wuchs in Berlin auf und besuchte später als Jugendlicher die Reichertsche Schauspielschule. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand er am Hebbel-Theater auf der Bühne, später wechselte er zum Schillertheater. Ab den 1940er Jahren tauchte sein Name auch in Kinoproduktionen auf, zum Beispiel in … und über uns der Himmel (1947), Madeleine und der Legionär (1958), Der 20. Juli (1955), Der Unsichtbare (1963) oder Der Tod im roten Jaguar (1968). Seit den 60er Jahren trat Stass immer häufiger im Fernsehen auf, wo er in den verschiedensten Rolle seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. So spielte er besonders in vielen Serien des deutschen Fernsehen mit, so etwa Tatort, Derrick, Der Kommissar, Ein Fall für zwei, Der Alte, Der Fahnder, SOKO 5113, Wolffs Revier oder Die Männer vom K3. Für den Fernsehfilm Interview mit Herbert K. (1970), erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Neben der Tätigkeit als Schauspieler war Stass auch ein beliebter Synchronsprecher, der Berühmtheiten wie Frank Sinatra, Clint Eastwood, Tony Curtis, Roger Moore, Dirk Bogarde, Dustin Hoffman oder Yves Montand seine Stimme lieh. Außerdem war er die erste Synchronstimme der Winnetou-Figur, verkörpert von Pierre Brice in dem Film Der Schatz im Silbersee. Er war auch ein vielbeschäftigter Hörspielsprecher. So sprach er u. a. im letzten Paul-Temple-Mehrteiler des WDRs 1968 den Inspektor Crane in Paul Temple und der Fall Alex. Zu seinen Partnern gehörten beispielsweise Paul Klinger, Margot Leonard und Kurt Lieck. Herbert Stass starb im Alter von 80 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Guy Pearce
Besetzung · Bekannt für Der Brutalist, Königreich des Verbrechens, Iron Man 3
Guy Pearce ist ein australisch-britischer Schauspieler. Bekannt geworden ist er durch seine Hauptrolle als Rächer ohne Kurzzeitgedächtnis in Memento von Christopher Nolan. Geboren wurde Guy Edward Pearce am 05. Oktober 1967 in Ely, England als Sohn eines Neuseeländischen Pilots und einer Lehrerin. Als er drei Jahre alt war, zog seine Familie mit ihm nach Geelong, Australien. Sein Vater starb dort durch einen Flugzeugabsturz als Guy Pearce 9 Jahre alt war. Im Alter von 16-22 war er erfolgreicher Amateur-Bodybuilder und gewann einen Titel als “Mr. Natural”. Schon immer war Guy Pearce an der Schauspielerei interessiert. Bereits als er noch jung war, trat er in mehreren kleinen Stücken auf. Erste Bekanntheit erlangte er 1985 als Darsteller in der australischen Fernsehserie Nachbarn. Seinen Durchbruch schaffte Pearce mit einer Rolle als Drag Queen in Priscilla – Königin der Wüste. Große Beachtung fand Guy Pearce auch durch sein Schauspiel in den Filmen L.A. Confidential oder The Proposition – Tödliches Angebot. Leider geht seine Fähigkeit, diverse Akzente nachzuahmen, in den deutschen Synchronisationen verloren. 2012 war er gleich in drei Produktionen zu sehen: in dem Genre-Beitrag Lockout, in einer kleinen, aber nichtsdestotrotz wichtigen Rolle im lange erwarteten Prometheus – Dunkle Zeichen und in seiner dritten Zusammenarbeit mit John Hillcoat nach The Proposition und The Road, Lawless – Die Gesetzlosen. Aktuell lebt er gemeinsam mit seiner Frau Kate in Melbourne, Australien, wo er auch Theater spielt.

Simone Bär
Casting · Bekannt für Babylon Berlin, Grand Budapest Hotel, Im Westen nichts Neues
Direkt nach dem Fall der Mauer (1990) gründete Simone Bär die Castingagentur. Ihre langjährige Tätigkeit als Regieassistentin war nur einer der Gründe sich professionell mit der Besetzung von Filmen zu beschäftigen. Eine umfangreiche Datenbank ermöglicht eine schnelle und intensive Recherche nach allen deutschsprachigen und vielen europäischen Schauspielern. 2002 wurde Simone Bär auf der Cologne Conference mit dem Deutschen Castingpreis ausgezeichnet.

Ryan Robbins
Ryan Robbins (geboren am 26. November) ist ein kanadischer Schauspieler. Er war mit der Schauspielerin Rebecca Reichert verheiratet (die Ehe wurde 2010 geschieden), die beiden haben eine Tochter.

Ulli Maier
Ulli Maier wurde am 2. Juni 1957 in Wien, Österreich geboren. Sie ist Schauspielerin, bekannt für Die Steintaler ...von wegen Homo sapiens (2014), Spuren des Bösen (2010) und Der Rächer vom Schallerhof (1982).

Eric Stehfest
Eric Stehfest wurde am 6. Juni 1989 in Dresden, Ostdeutschland (heute Sachsen), geboren. Er ist Schauspieler und Regisseur und bekannt für Trieb (2016), Recherche (2014) und Paranoia (2015).

Karoline Eichhorn
Karoline Eichhorn (* 9. November 1965 in Stuttgart) ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin. Karoline Eichhorn wurde am 9. Nov. 1965 in Stuttgart geboren. Ihr Vater war Restaurator und kam aus Thüringen, die Mutter, eine Lektorin, ist schlesischer Herkunft. Sie besuchte die Freie Waldorfschule am Kräherwald in Stuttgart, legte 1986 das Fachabitur ab und besuchte danach bis 1989 die Folkwang-Schauspiel-Schule in Essen. Von 1989 bis 1995 hatte sie Engagements an der Schaubühne am Lehniner Platz und am Schauspielhaus Bochum. Bekannt wurde sie dem Fernsehpublikum 1995 in den Filmen Drei Tage im April und Der Sandmann. In letzterem spielte sie eine Journalistin, die bei ihren Recherchen einen zwielichtigen Krimiautor, gespielt von Götz George, ausspioniert. Eichhorn trat vorwiegend im Theater auf, etwa am Hamburger Thalia-Theater und am Burgtheater Wien, spielte aber immer wieder in Film und Fernsehen. In den vom Südwestrundfunk produzierten Folgen des ARD-Radio-Tatorts spricht sie die Kriminalhauptkommissarin Nina Brändle. In dem Film Die Kirche bleibt im Dorf und der gleichnamigen Fernsehserie spielte sie die Hauptrolle der Christine in schwäbischem Dialekt. Eichhorn ist mit dem dänischen Schriftsteller Arne Nielsen verheiratet und lebt mit ihm und ihrem Kind in Hamburg. 2012 war sie Mitglied der Internationalen Jury des 61. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg.

Gary Lockwood
Besetzung · Bekannt für 2001: Odyssee im Weltraum
Gary Lockwood (* 21. Februar 1937 in Van Nuys, Kalifornien, als John Gary Yurosek) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Gary Lockwood begann seine Karriere als Stuntman. Er war unter anderem Lichtdouble für Anthony Perkins, bevor er seinen ersten Auftritt in einer Statistenrolle als Bandenmitglied im Western Der Mann mit den goldenen Colts (Original: Warlock) 1959 hatte. Sehr bald bekam Lockwood Angebote für Dauerrollen in Fernsehserien: Die erste war 1961 bis 1962 die Figur des Eric Jason in Follow the Sun, einer in Hawaii spielenden Serie von ABC. Darin spielte er einen Recherche-Mitarbeiter für die Hauptfiguren, zwei Schriftsteller eines Abenteuermagazins in Honolulu. In dieser Rolle war Lockwood allerdings nur wenig zu sehen, denn hauptsächlich drehte sich die Serie um die beiden Hauptfiguren, zudem wurde sie nach einer Staffel eingestellt. Gleichzeitig spielte Lockwood erste kleinere Filmrollen, etwa in Elia Kazans Drama Fieber im Blut neben Natalie Wood und Warren Beatty. Die zweite Dauerrolle, die Gary Lockwood erhielt, war die Titelrolle in der NBC-Serie The Lieutenant von 1963 bis 1964. Er spielte darin die Rolle des Second Lieutenant William Rice. Die Serie über das United States Marine Corps in Friedenszeiten wurde vom späteren Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry sowie vom späteren Solo für O.N.C.E.L.-Produzenten Norman Felton produziert. Lockwoods Co-Star war Robert Vaughn, der Rice' direkten Vorgesetzten Captain Rambridge spielte. Auch diese Serie wurde nach einer Staffel eingestellt. Einem breiten Publikum ist Lockwood vor allem durch die Rolle des vom Bordcomputer ermordeten Astronauten Dr. Frank Poole in Stanley Kubricks Filmklassiker 2001: Odyssee im Weltraum von 1968 gegenwärtig. Eine weitere Film-Hauptrolle hatte er im selben Jahr neben Elke Sommer in An einem Freitag in Las Vegas sowie ein Jahr später in dem Liebesfilm Das Fotomodell unter Regie von Jacques Demy. Von 1961 und bis in die Gegenwart trat Gary Lockwood in über zwei Dutzend Filmen auf, wenngleich er nie zu einem großen Kinostar wurde und in späteren Jahren vor allem B-Filme drehte. In seiner langen Fernsehkarriere hatte Lockwood fast 80 Gastauftritte im Fernsehen, darunter auch in den Serien Raumschiff Enterprise (dort spielte er den Lt. Commander Gary Mitchell in der Folge Spitze des Eisbergs), Rauchende Colts, Kobra, übernehmen Sie, MacGyver, Hart aber herzlich, Mord ist ihr Hobby und in der Serie Ein Colt für alle Fälle. Er trat dabei auch unter dem Pseudonym Gary Yurosek auf. Zudem ist er ebenfalls als Theaterschauspieler aktiv. In der Fernsehserie Love, American Style spielte er an der Seite von Stefanie Powers, mit der er von 1966 bis 1972 in erster Ehe verheiratet war.