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Foto von Harry Morgan

Harry Morgan

Besetzung · Bekannt für M*A*S*H

Harry Morgan (geboren als Harry Bratsberg) war ein US-amerikanischer Schauspieler, dessen Fernseh- und Filmkarriere sich über sechs Jahrzehnte erstreckte. Zu Morgans bekanntesten Rollen zählen Pete Porter in „December Bride“ (1954–1959) und „Pete and Gladys“ (1960–1962), Officer Bill Gannon in „Polizeibericht“ (1967–1970), Amos Coogan in „Hec Ramsey“ (1972–1974) sowie die Hauptrolle des Colonel Sherman T. Potter in „M*A*S*H“ (1975–1983) und „AfterMASH“ (1983–1985). Morgan wirkte zudem in über 100 Filmen als Nebendarsteller mit.

Foto von Danny Huston

Danny Huston

Besetzung · Bekannt für Die nackte Kanone, Angel Has Fallen, Children of Men

Danny Huston (* 14. Mai 1962 in Rom) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur. Huston ist der Sohn des Regisseurs John Huston und der Halbbruder der Schauspielerin Anjelica Huston. Seine ersten Erfahrungen im Filmgeschäft machte Huston als Regisseur. Sein Regiedebüt gab er 1985 mit der Dokumentation Santa Claus: The Making of the Movie. Zwei Jahre später drehte er mit Auf der Suche nach Bigfoot seinen ersten Spielfilm. 1988 inszenierte er den Kinofilm Mr. North – Liebling der Götter, mit Anthony Edwards und Robert Mitchum in den Hauptrollen. Bis 1995 folgten drei weitere Filme, dann wandte er sich im gleichen Jahr der Schauspielerei zu und übernahm eine kleine Rolle in dem Film Leaving Las Vegas. Bis heute ist er vor allem in Nebenrollen zu sehen. Eine Hauptrolle hatte er in Silver City (2004) von Independentregisseur John Sayles. Er war kurz zuvor außerdem für die Hauptrolle in der Serie Polizeibericht Los Angeles vorgesehen, in der er die aus Radio- und Fernsehserien bekannte Figur des Joe Friday darstellen sollte. Nachdem er eine Folge abgedreht hatte, verließ er das Projekt jedoch. Für seine schauspielerische Leistung in dem Thriller Der ewige Gärtner wurde Huston 2005 mit dem Satellite Award in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ ausgezeichnet.

Foto von Ellen Corby

Ellen Corby

Besetzung · Bekannt für Vertigo - Aus dem Reich der Toten, Die Waltons

Ellen Corby (* 3. Juni 1911 in Racine, Wisconsin; † 14. April 1999 in Los Angeles, Kalifornien; eigentlich Ellen Hansen) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie einem weltweiten Publikum vor allem durch ihre Rolle der „Grandma“ Esther Walton in der US-Serie Die Waltons. Für die darstellerische Leistung in dieser Serie wurde sie mit insgesamt drei Emmy Awards und einem Golden Globe Award ausgezeichnet. 1932 begann ihre Karriere in Atlantic City als Chorsängerin bei einem Laientheater. Im selben Jahr zog sie nach Hollywood und bekam einen Job bei den RKO Studios und den Hal-Roach-Studios als Skriptschreiberin. Nebenbei nahm sie Schauspielunterricht. In den 1930er und 1940er Jahren spielte sie zahlreiche Kleinst- oder Statistenrollen, erst nach längerer Zeit wuchsen ihre Rollen etwas. Weil sie nie als Hollywoodschönheit galt, spielte sie schon seit Beginn ihrer Karriere häufig altjüngferliche oder schrullige Damen, häufig deutlich älter als sie selbst. 1949 wurde sie für ihre Leistung in dem Film Geheimnis der Mutter in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ mit dem Golden Globe ausgezeichnet und in derselben Kategorie für den Oscar nominiert, der jedoch bei der Preisverleihung dann an Claire Trevor ging. Diese Erfolge hatten aber keine Auswirkungen auf ihre Karriere, wo sie weiterhin in kleinen Nebenrollen zu sehen war. Zu den bekanntesten Filmen, in denen sie auftrat, gehören Frank Capras Ist das Leben nicht schön?, Billy Wilders Sabrina und Alfred Hitchcocks Vertigo – Aus dem Reich der Toten. Neben zahlreichen Filmen war sie auch, unter anderem in komischen Rollen, in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen; sie trat in der Andy Griffith Show auf und spielte in Serien wie Polizeibericht oder Perry Mason mit. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle der „Grandma“ Esther Walton in der US-Serie Die Waltons. Für ihre darstellerische Leistung in dieser Serie wurde sie mit insgesamt drei Emmy Awards und einem Golden Globe ausgezeichnet. Von 1934 bis 1944 war sie mit Francis Corby verheiratet; das Paar hatte keine Kinder und das blieb auch ihre einzige Ehe. Nach einem schweren Schlaganfall im Jahr 1977, der ihr Sprachzentrum zerstörte, konnte sie nur noch sporadisch in Die Waltons mitwirken. Die Drehbuchautoren schrieben die Krankheit kurzerhand in die Serie, um ihren Zustand zu erklären. Ab 1978 tauchte sie nur noch sporadisch in der Serie auf und wurde 1980 ganz aus der Serie gestrichen. Bei den späteren Fernsehspecials der Waltons wirkte sie allerdings wieder mit, ihre letzte Rolle war die Grandma Esther Walton in dem Fernsehfilm A Walton Easter (1997).