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Alex Carter
Besetzung · Bekannt für Burn Notice
Alex Carter (geboren als Alex Apostolopoulos am 12. November 1964) ist ein kanadischer Schauspieler, der vor allem für seine Rolle als Mordkommissar Lou Vartann in der Fernsehserie CSI bekannt ist. Zu seinen Fernsehrollen zählen Hauptrollen in Serien wie Family Passions, Black Harbour, Traders, Made in Canada, Taking the Falls, These Arms of Mine, The Mermaid Chair und Veritas: The Quest sowie Gastrollen in Serien wie CSI: Crime Scene Investigation, Jericho, Point Pleasant, Due South, Leverage und Burn Notice. Im Kino war er unter anderem in den Filmen Out of Time und The Island zu sehen.

Jesse Metcalfe
Besetzung · Bekannt für Passions
Jesse Eden Metcalfe (* 9. Dezember 1978) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als John Rowland in der Seifenoper „Desperate Housewives“ bekannt ist. Er spielte außerdem Miguel Lopez-Fitzgerald in der Seifenoper „Passions“ und die Hauptrolle in dem Film „John Tucker Must Die“.

McKenzie Westmore
Besetzung · Bekannt für Passions
McKenzie Kate Westmore ist eine amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die vor allem durch ihre Rolle als Sheridan Crane Lopez-Fitzgerald in der Fernsehserie Passions von 1999 bis 2008 bekannt wurde.

Madeline Carroll
Madeline Carroll (* 18. März 1996 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Synchronsprecherin und Model. Ihren ersten nennenswerten Auftritt im Film- und Fernsehbereich hatte Madeline Carroll 2003 in einer Episode von Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen. 2009 hatte sie einen weiteren Auftritt in einer größeren Gastrolle der US-Serie. Ihren Durchbruch als Schauspielerin hatte sie 2005, als sie unter anderem in Hidden Howie: The Private Life of a Public Nuisance, dem Pilotfilm einer NBC-Serie, die nie fertigproduziert wurde. Im gleichen Jahr folgten auch noch Auftritte in jeweils zwei Episoden der Fernsehserien Night Stalker und Wanted. 2006 spielte sie unter anderem in den Filmen Unbekannter Anrufer und Santa Clause 3 – Eine frostige Bescherung mit. Für ihre Rolle der Cocoa bei Santa Clause wurde sie zusammen mit einem weiteren neunköpfigen Team junger Schauspieler 2007 für den Young Artist Award in der Kategorie „Best Young Ensemble in a Feature Film“ nominiert. Weitere Kurz- und Gastauftritte hatte sie 2006 in der Serie All of Us und der Seifenoper Passions. 2007 trat Carroll in einer Episode der erfolgreichen US-Serie Lost auf und hatte an der Seite von Laura Marano, Tim Bagley, Wendi McLendon-Covey, Mindy Sterling oder Carlos Alazraqui eine der Hauptrollen im Kurzfilm Goldfish inne. Einen weiteren größeren Auftritt verzeichnete sie in dem Science-Fiction-Horror-Thriller Resident Evil: Extinction. 2008 wurde sie als eine der Hauptdarstellerinnen in den Cast von High School Musical: Get in the Picture geholt und hatte eine Gastrolle in der US-Serie Grey’s Anatomy. In der Komödie Swing Vote mit Kevin Costner spielte sie 2008 als Molly Johnson ihre erste Hauptrolle. 2009 brachte sie es schließlich zu einer Reihe von Gastauftritten in verschiedenen international ausgestrahlten Fernsehserien. So war sie unter anderem in jeweils einer Folge von Lie to Me, The Cleaner, Navy CIS und der bereits genannten Episode von Cold Case im Einsatz. Eine Reihe von Filmauftritten folgte 2010, als sie unter anderem in den Filmen Café, Spy Daddy, Astro Boy vs. The Junkyard Pirates, Roshambo und Verliebt und ausgeflippt eingesetzt wurde und dabei neben einigen Nebenrollen auch Hauptrollen innehatte. Außerdem war sie in diesem Jahr ein weiteres Mal in einem Pilot im Einsatz, diesmal in einem von CBS, zu dem ebenfalls eine Serie entstehen hätte sollen. In dem bereits erwähnten Film Astro Boy vs. The Junkyard Pirates lieh sie erneut dem gleichen Charakter ihre Stimme. Des Weiteren war sie in einer Episode von Private Practice zu sehen. Im Jahre 2011 übernahm Carroll eine wesentliche Rolle im Film Mr. Poppers Pinguine, der am 23. Juni in den deutschsprachigen Kinos anlief. Einen weiteren Einsatz konnte sie in einer Episode von R.L. Stine’s The Haunting Hour verzeichnen, die Anfang Januar 2011 erstmals ausgestrahlt wurde. Zudem folgten im Jahr 2011 noch Filmauftritte in Machine Gun Preacher und Vanilla Gorilla. Nachdem sie bereits im Jahre 2010 in Rob Reiners Film Verliebt und ausgeflippt zu sehen war, wurde sie bald darauf ein weiteres Mal in den Cast eines Films des erfolgreichen Allrounders geholt. Der Film The Magic of Belle Isle – Ein verzauberter Sommer startete am 6. Juni 2012 in den amerikanischen Kinos.

Siena Goines
Siena Goines (* 28. März 1969, Washington, D.C.) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre erste Rolle hatte Goines 1995 in einer Folge der Sitcom Ein schrecklich nettes Haus. Es folgten weitere kleinere Film- und Serienauftritte und 1998 bis 2000 die erste größere Nebenrolle in der Serie Schatten der Leidenschaft. 2002 spielte sie im Boxdrama Joe & Max die Frau des Boxers Joe Louis, Marva. In den Serien Für alle Fälle Amy (2000–2004), Passions (2007) und Jericho – Der Anschlag (2007) war sie in wiederkehrenden Rollen zu sehen. Zuletzt stand die Schauspielerin unter anderem für die Fernsehserien Chase und Criminal Minds vor der Kamera. Ihr Schaffen umfasst mehr als 60 Produktionen. Im Jahr 2000 war sie für den Image Award nominiert.

Thomas Kretschmann
Besetzung · Bekannt für Der Pianist, Jungle, Cars 2
Thomas Kretschmann (* 8. September 1962 in Dessau) ist ein deutscher Schauspieler. Sein Filmdebüt hatte er 1989 im Film Der Mitwisser. 1991 wurde er für diesen Film beim Filmfestival Max Ophüls Preis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. 1993 spielte er dann in seinem ersten deutschen Kinofilm. Joseph Vilsmaier besetzte ihn für eine Hauptrolle in seinem Kriegsdrama Stalingrad. Im Kino ist Kretschmann in Nebenrollen in großen Hollywood-Produktionen zu sehen. 2002 unter anderem in Blade II mit Wesley Snipes und dem Oscar-prämierten Film Der Pianist von Roman Polański, in dem er den deutschen Offizier Wilm Hosenfeld verkörpert. Im Jahr 2004 war er unter anderem in Resident Evil: Apocalypse und vor allem in Oliver Hirschbiegels Der Untergang zu sehen. 2005 bekam Kretschmann eine Nebenrolle in der Neuverfilmung King Kong von Peter Jackson. Im Fernsehfilm Fürchtet euch nicht! – Das Leben Papst Johannes Pauls II. verkörperte Kretschmann Johannes Paul II. Im Jahr 2003 spielte er eine Nebenrolle in zwei Folgen der zweiten Staffel der Fernsehserie 24. 2007 bereitete sich Kretschmann für die Rolle des Claus Schenk Graf von Stauffenberg vor, die er in der deutsch-US-amerikanischen Filmproduktion Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat spielen sollte. Kurz vor Vertragsunterzeichnung für das Drama, das sich des 1944 gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler annimmt, wurde die Hauptrolle mit dem US-Amerikaner Tom Cruise besetzt. Kretschmann übernahm daraufhin den Part des Majors Otto Ernst Remer. Ebenfalls 2007 war Kretschmann in einer Nebenrolle im Actionfilm Next von Lee Tamahori zu sehen. 2008 spielte er in der ProSieben-Neuverfilmung von Der Seewolf die Titelrolle des Wolf Larsen. Im gleichen Jahr trat er neben Angelina Jolie, Morgan Freeman und James McAvoy im Actionfilm Wanted auf. Er stand im Jahr 2010 im Dschungel von Malaysia für die Verfilmung des Bestsellers Dschungelkind von Sabine Kuegler vor der Kamera, die 2011 in die Kinos kam. Am 2. und 3. November 2011 war Thomas Kretschmann im ARD-Zweiteiler Laconia als Admiral Karl Dönitz an der Seite von Franka Potente zu sehen. Die beiden standen bereits in dem Spielfilm Eichmann gemeinsam vor der Kamera. 2012 verkörperte er Dracula in Dario Argentos Dracula 3D. Für die von NBC und BBC koproduzierte Horrorserie Dracula hatte er 2013 bis 2014 die Rolle des Abraham Van Helsing inne, während Jonathan Rhys Meyers als Graf Dracula und Oliver Jackson-Cohen als Jonathan Harker zu sehen waren. 2014 spielte er Horst Dassler im Film United Passions. Im selben Jahr war er am Schluss des Films The Return of the First Avenger als Baron Wolfgang von Strucker zu sehen. In derselben Rolle trat er auch ein Jahr später zu Beginn des Folgefilms Avengers: Age of Ultron auf.

Dai Gao Zheng
Besetzung · Bekannt für Where the Mask Ends
Dai Gao Zheng (代高政) wurde am 18. Juni 1996 in Neijiang, Sichuan, China, geboren. Er ist Schauspieler. Frühes Leben & Ausbildung Er studierte Schauspiel an der Central Academy of Drama in Peking. Karrierrestart & Durchbruch 2017 begann seine Bildschirmkarriere mit Chang'an. 2018 folgten Lou Wai Lou und Demon Catcher Zhong Kui, 2019 Three Kingdoms: Undefeated Warrior. Nach Court Battle und Hi, Shichahai (2020) sowie A Camellia Romance (2021) folgten 2022 Who Rules the World, Maid's Revenge, Warm Time With You und Love in Time. Besonders Fang Tian Yi in Maid's Revenge wurde bekannt. Seit 2023 arbeitet er zunehmend in Kurzdramen. Das künstlerische Werk Seine Schwerpunkte sind Romance, historische Dramen, Revenge, Mystery, Action und Kurzdramen. Er spielt romantische, beschützende, dominante Figuren. Auszeichnungen & Erfolge 2024 erhielt er beim Tencent Video All Star Night die Auszeichnung „Short Drama Star of the Year“, verliehen am 4. Januar 2025. Privatleben & Engagement Dai Gao Zheng hält sein Privatleben aus der Öffentlichkeit heraus. Im Mittelpunkt stehen seine Schauspielprojekte; belastbare öffentliche Angaben zu Ehe oder einer dauerhaft bestätigten Partnerschaft sind nicht zentral dokumentiert. Wirkung & Nachwirkung Seit 2022 wurde er durch zahlreiche Rollen besonders bei Fans chinesischer Kurzdramen bekannt. Seine Filmografie zeigt den Weg zu Hauptrollen in Romance-, Revenge- und Historienformaten. Filmografie: Serien: (2026) A Cloud Loves Me Today; (2026) Determined to Steal a Half-Bite of Sweetness; (2026) Black Swan: Wrong Love; (2026) I Took A Vacation, And Ended Up Being The Boss's Wife; (2026) Between Love and Sin; (2026) Hello, Mr. Pei; (2026) No Doubt in Us; (2026) Dark and Dawn; (2026) The Fatal Bloom; (2026) Once More Love in 1995; (2025) Oops! Almost Broke Up; (2025) Wild Ambition Bloom; (2025) The Queen of Attack; (2025) Be Not Meant to Be; (2025) Top Rules of Dog Training; (2025) Destiny Switch; (2025) Love Beyond the Curse; (2025) Her Trajecting; (2025) Heart of Stone; (2025) Sadistic Love; (2025) Rainkissed Fate; (2025) Up in the Air; (2025) Jin Sheng Yu Ni; (2025) She Rides the Wind; (2024) Rainforest Passions; (2024) Fatal Allure; (2024) Dual Love; (2024) Lost You, Found You; (2024) My Sassy Wife; (2024) Dusk Love; (2024) Roses & Guns; (2023) Wise Woman; (2023) Forever Love; (2023) Be Your Own Light; (2023) Hong Yan Ling; (2023) Wow! Your Little Temper; (2023) Bride's Revenge; (2022) Love in Time; (2022) Warm Time With You; (2022) Maid's Revenge; (2022) Who Rules The World; (2022) Farewell to Arms; (2021) A Camellia Romance; (2020) Court Battle; (2020) Hi, Shichahai; (2019) Chang'an; (2018) Lou Wai Lou; (2018) Demon Catcher Zhong Kui; Filme: (2019) Three Kingdoms: Undefeated Warrior; (KI-generiert, Oktober 2026)

Jürgen Tonkel
Jürgen Tonkel ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur. Der passionierte Schlagzeuger spielte Anfang der 1980er-Jahre in der NDW-Band IDB (Innerdeutsche Beziehungen) und kurzzeitig auch in der Münchner Punk-Band A + P. Er spielte den Bruno in der Serie Blam! rund um die Erlebnisse einer Jugendband in den 1980er-Jahren. Blam! war für Tonkel der Anlass, verschiedene Schauspielkurse zu belegen, u. a. bei John Costopoulos. Inzwischen hat er in mehr als 50 Fernsehproduktionen mitgewirkt (z. B. in Hausmeister Krause und in einigen Tatort-Folgen sowie seit 2002 als Bürgermeister Schretzmayer der fiktiven Gemeinde Ganting in der ZDF-Serie Die Rosenheim-Cops). Seit 2005 steht er wiederkehrend im Theater am Kurfürstendamm (Berlin) in der Komödie Männerhort auf der Bühne. Aufgrund des anhaltenden Erfolgs bestritt das Ensemble – zu dem auch Christoph Maria Herbst, Michael Kessler und Bastian Pastewka gehören – 2008 eine bundesweite Tournee. Weitere Theaterstationen waren das Prinzregententheater und das Münchner Volkstheater (Franz Xaver Kroetz’ Inszenierung von Der verkaufte Großvater). In Marcus H. Rosenmüllers Erfolgsfilm Wer früher stirbt ist länger tot aus dem Jahr 2006 übernahm er eine größere Rolle als Radiomoderator. Das Drehbuch schrieb Rosenmüller zusammen mit Christian Lerch, in dessen bayerischer Komödie Was weg is, is weg Tonkel 2011 ebenfalls auftrat. In Die Hummel spielt Jürgen Tonkel die Hauptrolle eines erfolglosen Kosmetikvertreters im Direktvertrieb. Seit 2012 verkörpert Tonkel in der Krimiserie Die Chefin den Kriminalhauptkommissar Paul Böhmer. In erster Ehe war Jürgen Tonkel mit der Schauspielerin Daniela Tolkien verheiratet, mit der er drei Töchter hat. Er wohnt heute in München und ist mit Eva Tonkel verheiratet.

Mel Gibson
Besetzung · Regie · Bekannt für Braveheart, Mad Max, Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel
Mel Gibson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent, der in den 1980ern mit Actionfilmen bekannt wurde. Zuletzt machte Mel Gibson mit dem umstrittenen Film “Die Passion Christi” auf sich aufmerksam, in dem Gibson Regie führte. Vita und Werk Als Mel Gibson 12 Jahre alt war, wanderte er mit seinen Eltern und zehn Geschwistern nach Australien aus, wo er ein streng katholisches Gymnasium besuchte. In Australien machte er nach dem Besuch des National Institute of Dramtic Art Filme wie die überaus erfolgreiche Mad Max Trilogie, einer der ersten australischen Box Office Gewinner. Erste Erfolge in den USA Anfang der 80er zog es Mel Gibson nach Hollywood und dort fasste er sofort Fuß. Mit Mrs. Soffel, The River und Die Bounty (1984) feierte er erste Erfolge. 1987 kehrte er nach zweijähriger Pause auf die Leinwand zurück. Die Lethal Weapon-Trilogie mit Danny Glover ließ von nun an zu den Größen Hollywoods zählen. Mit Jodie Foster glänzte er in Maverick, bevor er in Braveheart als Hauptdarsteller, Produzent und Regisseur fungierte. Erfolg als Regisseur Braveheart wurde zu einem riesigen Erfolg, der mit fünf Oscars belohnt wurde, u.a. für die beste Regie und den besten Film. Mel Gibson verfilmte 2004 Die Passion Christi, was ihm heftige Kritiken einbrachte, da der Film rohe Gewaltszenen zeigt und von manchen als antisemitisch eingestuft wird. Der Film entpuppte sich dennoch an den Kinokassen als außerordentlicher Erfolg. Mel Gibsons nächstes erfolgreiches Projekt, der Film Apocalypto, kam im Dezember 2006 in die Kinos und handelt von dem Untergang der Maya Kultur. Wie auch in Die Passion Christi (Aramäisch und Latein) sprechen die Schauspieler in Apocalypto antiken Sprachen (Yucatan Maya), sodass der Film mit Untertiteln versehen werden musste. Die Schauspieler sind bisher unbekannte mexikanische Schauspieler. Karriere als Darsteller Mel Gibson spielt seit seinen ersten Erfolgen in den 1980er Jahren vor allem Rollen in Actionfilmen. Doch seine berühmteste Rolle ist wohl die Hauptrolle in Braveheart (1995) oder in Der Patriot (2000) als gewissenhafter Held in Historienfilmen. Nach diesen beiden Erfolgen versuchte sich Mel Gibson auch in anderen Genres, so in der Romantischen Komödie Was Frauen wollen von Nancy Meyers oder dem Mystery-Science-Fiction-Thriller Signs – Zeichen (2002). Privatleben 1980 heiratete Mel Gibson Robyn Moore, mit der er sieben Kinder hat. Er selbst gehört einer radikalkatholischen Kirche an, die das Prinzip des Extra Ecclesiam Nulla Salus verfolgt (kein Heil außerhalb dieser Kirche). Diese Kirche macht keinen Hehl aus ihrem Antisemitismus und ihrer Homophobie, weshalb Mel Gibson selbst oft ins Zentrum der öffentlichen Kritik gerückt ist. Nach seinem letzten Ausfall im August 2006, als er sexistische und antisemitische Beleidigungen im Zuge einer Polizeikontrolle machte, ist erneut eine kontroverse Debatte um ihn entbrannt. In mehreren Interviews hat Mel Gibson sich bereits beleidigend gegen Homosexuelle geäußert.

John Travolta
Besetzung · Bekannt für Pulp Fiction, The Punisher, Carrie - Des Satans jüngste Tochter
Der US-amerikanische Schauspieler John Travolta ist einer der Überflieger in Hollywood – im wortwörtlichen Sinne. Denn neben seiner großen Liebe zur Schauspielerei pflegt der Filmstar schon seit vielen Jahren auch seine Passion für das Fliegen, besitzt eine Privatfluglizenz und mehrere Flugzeuge, darunter sogar eine Boeing 707, die normalerweise rund 200 Personen fasst. Mit nur zwölf Jahren begann John Travolta Schauspielunterricht zu nehmen und brach vier Jahre später die Highschool ab, um sich Vollzeit der Schauspielerei widmen zu können. Zunächst in kleinen Rollen war der Schauspielstar vor allem auf der Bühne zu sehen. Mit 18 schloss er sich, damals selbst noch völlig unbekannt, dem Ensemble des Musicals Grease an und tourte durch die USA. Zu diesem Zeitpunkt rechnete John Travolta wohl noch nicht damit, nur wenige Jahre später durch seine Hauptrolle in der gleichnamigen Verfilmung des Musicals zum weltbekannten Hollywood-Star zu werden. Nach den Publikumserfolgen Grease und Nur Samstag Nacht (Saturday Night Fever) wurde es zunächst wieder ruhiger um Travolta, bis er 1994 mit seiner Rolle in Pulp Fiction endgültig durchstartete und Teil der etablierten Schauspielszene Hollywoods wurde. 2009 musste John Travolta einen harten Schlag in seinem Privatleben einstecken, als sein 16-jähriger Sohn Jett an einem Krampfanfall starb. Jett war der älteste der gemeinsamen Kinder von John Travolta und seiner Frau, der Schauspielerin Kelly Preston.
Bruce Davey
Produzent · Bekannt für Braveheart, Hacksaw Ridge
Bruce Davey (* in Sydney) ist ein australischer Filmproduzent. Davey ist gemeinsam mit Mel Gibson Inhaber der Icon Productions. Er war als Produzent beteiligt an Mel Gibsons Regiedebüt Der Mann ohne Gesicht (1993) sowie den folgenden von Gibson inszenierten Filmen: Braveheart (1995), Die Passion Christi (2004) und Apocalypto. Für Braveheart gewann Davey den Oscar. Davey fing als Mel Gibsons Buchhalter an. Nachdem er sein Manager geworden war, gründeten die beiden 1989 die Firma Icon Productions.

Jim Caviezel
Besetzung · Bekannt für Ghost Soldier, Person of Interest
Er kann über’s Wasser laufen und Wasser in Wein verwandeln: Jesus alias Jim Caviezel, der als Sohn Gottes in Mel Gibsons umstrittener Evangelienverfilmung Die Passion Christi bekannt wurde. Der 1968 in Washington geborene James Patrick Caviezel wuchs in einer streng katholischen Familie auf und entwickelte als Jugendlicher ein großes Interesse an Religion. Seine zweite Leidenschaft, Basketball, ging soweit, dass der 1,90m große Jim Caviezel auf eine Karriere als N.B.A.-Spieler hinarbeitete. Da eine Fußverletzung diese unmöglich machte, wandte sich Jim Caviezel der Schauspielerei zu. In seiner ersten kleinen Filmrolle war Jim Caviezel 1990 in dem Drama My Private Idaho – Das Ende der Unschuld neben Keanu Reeves und River Phoenix zu sehen. In den folgenden Jahren kämpfte sich Jim Caviezel mit Gelegenheitsjobs durch und erarbeitete sich langsam größere Rollen. So spielte er den mysteriösen Retter von Jennifer Lopez in Angel Eyes und den Sohn von Dennis Quaid in Frequency. 2002 bekannte sich Jim Caviezel erstmals öffentlich zu seinem tiefen christlichen Glauben. Im selben Jahr besetzte ihn Mel Gibson als Jesus in seinem kontrovers diskutierten Film Die Passion Christi. Über Jim Caviezels darstellerische Leistung waren sich jedoch Kritiker und Publikum einig, er hatte überzeugt. Sein Aussehen und Talent prädestinieren Jim Caviezel für eine Vielzahl von Rollen, ob als bombenlegender Terrorist in Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit oder als Familienvater in Madison.

Thomas Huber
Thomas Huber ist ein deutscher Extremkletterer. Viele Begehungen unternimmt er zusammen mit seinem Bruder Alexander als Huberbuam. Thomas Huber ist der älteste Sohn von drei Geschwistern von Thomas Huber senior, früherer Bankangestellter. Als passionierter Bergwanderer nahm Huber sen. schon früh seine Kinder Thomas und Alexander auf Bergtouren mit und vermittelte ihnen auf diese Weise seine eigene Begeisterung. Huber sen. absolvierte noch im Alter von 70 Jahren Klettertouren bis zum sechsten Schwierigkeitsgrad. Nach dem Abitur 1987 und dem Wehrdienst bei der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall begann Thomas Huber 1992 ein Sportstudium an der Technischen Universität München. Im selben Jahr schloss er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer erfolgreich ab. 1996 brach er sein Studium ab, um fortan seinem bisherigen Hobby, der Extremkletterei, professionell nachzugehen. Als Motiv hierfür nannte Huber seine ständige Suche nach „der absoluten Grenze, zwischen Leben und Tod“. Auf diesem Gebiet machten sich Thomas Huber und sein jüngerer Bruder Alexander schnell einen Namen. Als Huberbuam – einem Spitznamen aus Kindertagen, den sie wieder aufgriffen – bildeten sie häufig eine gemeinsame Seilschaft. Beide verbindet auch ein gemeinsames Engagement für verschiedene wohltätige Organisationen. Nachdem 2007 der Dokumentarfilm Am Limit im Fernsehen gezeigt wurde, sind die Huber-Brüder auch einer breiten Öffentlichkeit bekanntgeworden, u. a. mit ihrer besonderen Leidenschaft, dem sogenannten Speedklettern.

Kimberly Huie
Kimberly Huie, eine in Jamaika geborene Kanadierin, ist eine vielseitige Schauspielerin, Autorin und passionierte Yogini. Mit über 20 Jahren Erfahrung vor der Kamera führte sie ihre Karriere von Toronto über Los Angeles bis nach New York zu verschiedenen namhaften Produktionen, darunter Netflix' „Self Made: Inspired by the Life of Madam C.J. Walker“, die Serie „NURSES“ auf Global/NBC und der Film „Totally Killer“ auf Prime. Neben ihrer Schauspiel- und Autorentätigkeit ist sie eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Verfechterin eines gesunden Lebensstils. Dunkle Schokolade und Espresso zählen für sie zu den Superfoods. Ihr Engagement für ihr Handwerk und einen gesunden Lebensstil prägt ihren facettenreichen Ansatz in Leben und Kunst.

Andy Umberger
Andy Umberger ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der den Beginn seiner Karriere in New York City verbrachte, wo er hauptsächlich als Bühnenschauspieler tätig war und in drei Broadway-Stücken mitwirkte: „City of Angels“, „Passion“ und „Company“. Ende der 90er-Jahre zog er mit seiner Frau nach Los Angeles. Seitdem hatte er Nebenrollen in über 15 Filmen und Gastauftritte in über 60 Fernsehserien, darunter wiederkehrende Rollen in zehn verschiedenen Serien, darunter „Mad Men“, „Weeds“, „Boston Legal“, „The West Wing“, „Desperate Housewives“, „Emergency Room“ und als D’Hoffryn in „Buffy – Im Bann der Dämonen“.

Tobias Oertel
Tobias Oertel wurde am 18. Oktober 1975 in Werneck, Deutschland geboren. Er ist Schauspieler und Produzent, bekannt für Der Bozen Krimi (2015), Bis in die Spitzen (2005) und Passion (2012).

Katrin Pollitt
Katrin Pollitt wurde am 27. Oktober 1966 in Kiel, Deutschland geboren. Sie ist Schauspielerin, bekannt für Anonymus (2011), Die Gräfin (2009) und Passion (2012). Sie ist mit Thorsten Näter verheiratet.

Ana Ularu
Besetzung · Bekannt für Has Fallen
Ana Ularu ist eine in Rumänien geborene Schauspielerin und Regisseurin. Bereits mit neun Jahren stand sie in französischen Produktionen wie „Meurtres par procuration“ und „Passion Mortelle“ vor der Kamera. Nach ihrem Bachelor- und Masterabschluss in Schauspiel an der Nationalen Universität für Theater und Film „I.L. Caragiale“ (UNATC) in Bukarest wirkte sie in über 50 Kurzfilmen, Fernsehfilmen, Fernsehserien und Spielfilmen mit. Die preisgekrönte Theaterschauspielerin steht aktuell in vier Produktionen in ihrer Heimatstadt Bukarest auf der Bühne. Sie spielte in rumänischen Filmen von Regisseuren der Neuen Welle wie Cãlin Peter Netzer, Cristian Mungiu und Radu Muntean, aber auch in internationalen Produktionen von Oscarpreisträgern wie Francis Ford Coppola, Susanne Bier und Ron Howard. 2010 erhielt Ana den „Boccalino d’Oro“ in Locarno und den Preis als „Beste Schauspielerin“ beim Filmfestival Thessaloniki sowie den Preis als „Beste Schauspielerin“ beim „Cinema City“-Festival in Novi Sad für ihre Darstellung der Matilda in „Outbound“ (2010). Sie spielt die Böse Hexe des Westens in der NBC-Fernsehserie „Emerald City“ (2016). Sie spielte an der Seite von Keanu Reeves in „Siberia“. Aktuell verkörpert sie Eva Stellenbosch in der Amazon-Serie „Alex Rider“ und ist demnächst in der Netflix-Produktion „Tribes of Europa“ zu sehen.

Hiroyuki Ikeuchi
Hiroyuki Ikeuchi ist ein japanischer Schauspieler. Seine Mutter stammt aus El Salvador, sein Vater ist Japaner. Er ist ein begeisterter Kampfsportler, trägt den schwarzen Gürtel im Judo und ist außerdem ein passionierter Angler.

Max von Sydow
Besetzung · Bekannt für Der Exorzist, Minority Report, Shutter Island
Max von Sydow, gebürtig Carl Adolf von Sydow, war ein schwedischer Schauspieler mit deutsch-pommerscher Abstammung und seit 2002 französischer Staatsangehörigkeit. Er zählte zu den profiliertesten internationalen Charakterdarstellern. Unter der Regie von Alf Sjöberg hatte er 1949 sein Filmdebüt in Rya-Rya – Nur eine Mutter. 1955 zog von Sydow nach Malmö, wo er Ingmar Bergman kennenlernte. Durch die Verbindung mit Bergman wurde von Sydow international bekannt. Zunächst arbeiteten sie am Stadttheater Malmö zusammen, später bei mehreren Filmen. 1957 hatte von Sydow mit dem historischen Filmdrama Das siebente Siegel seinen internationalen Durchbruch. In den Filmen Schande, Die Stunde des Wolfs und Passion spielte er unter Bergmans Regie an der Seite von Liv Ullmann. Während sich seine Arbeit bis dahin auf den skandinavischen Raum beschränkt hatte, willigte er 1965 erstmals ein, in einer amerikanischen Produktion die Hauptrolle zu übernehmen; dabei handelte es sich um die Rolle Jesu Christi in George Stevens’ Film Die größte Geschichte aller Zeiten. Danach lebte von Sydow mit seiner Familie eine Zeitlang in Los Angeles. Mitte der siebziger Jahre zog er nach Rom und wirkte in zahlreichen italienischen Filmproduktionen mit. Daneben war er auch weiterhin regelmäßig in Hollywood-Produktionen, zuweilen in Rollen als deutscher Offizier des Zweiten Weltkriegs zu sehen. Erwähnenswert ist seine Rolle des Priesters in Der Exorzist wie auch des Blofeld in dem James-Bond-Film Sag niemals nie. Weitere Rollen übernahm er unter anderem in Filmen wie Die drei Tage des Condor, Flash Gordon, Conan der Barbar, Der Wüstenplanet, In einer kleinen Stadt und Minority Report. In dem Film Hamsun von Jan Troell verkörperte von Sydow 1996 den norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun. Trotz seines Mitwirkens in zahlreichen Actionfilmen bevorzugt er bei seiner Rollenauswahl Dramen wie Pelle, der Eroberer, für das er 1989 eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Bei der Darstellung vieler seiner Rollen wird von Sydow von der Filmkritik Charisma und eine archaische Kraft zugeschrieben. Seine hagere Gestalt und seine als knorrig beschriebene Stimme verstärken diesen Eindruck. In dieser Hinsicht entfaltete er eine große Wirkung bei seiner ersten Zusammenarbeit mit Bergman in Das siebente Siegel als Kreuzritter Antonius Block während eines Schachspiels gegen den Tod. Seine markante Stimme wurde außerdem durch zahlreiche Werbefilme, seit neuestem auch durch Computerspiele bekannt. Von Sydow gehörte 2015 zum Darsteller-Ensemble des siebten Teils der Star-Wars-Saga, Star Wars: Das Erwachen der Macht. 2016 verkörperte er in der TV-Serie Game of Thrones die Rolle des dreiäugigen Raben.

Alfre Woodard
Besetzung · Bekannt für Dinosaur, Der König der Löwen
Alfre Woodard (* 8. November 1952 in Tulsa, Oklahoma) ist eine US-amerikanische Fernseh- und Filmschauspielerin und Produzentin. Ihre erste große Rolle hatte sie 1978 in dem Film Remember My Name, in dem auch Jeff Goldblum mitwirkte. Für ihre Rolle in dem Film Cross Creek bekam sie 1984 eine Oscar-Nominierung als beste Darstellerin in einer Nebenrolle. Ihre Gastauftritte in den Fernsehserien L.A. Law und Hill Street Blues brachten ihr jeweils einen Emmy ein. Für ihre Darstellung in dem Film Passion Fish wurde sie 1993 für den Golden Globe Award nominiert. 1999 wurde Woodard für ihre Hauptrolle in „Down in the Delta“ mit dem NAACP Image Award ausgezeichnet. Ihr größter Erfolg bisher war die Mini-Serie Miss Evers’ Boys. Dafür erhielt sie einen Emmy, einen Golden Globe Award, einen Screen Actors Guild Award und einen CableACE Award.

Sophie Rois
Besetzung · Bekannt für Duell - Enemy at the Gates
Sophie Rois (* 1. Juni 1961 in Linz, Oberösterreich) ist eine österreichische Schauspielerin. Ihre erste größere Rolle hatte Sophie Rois in Detlev Bucks Roadmovie Wir können auch anders … als Dorfkneipenwirtin Nadine. Bis Ende der 1990er-Jahre hatte sie verschiedene Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem in Der kalte Finger, Engelchen, Der Hauptmann von Köpenick und Die Siebtelbauern. In der Krimi-Fernsehreihe Tatort stellte Rois Roxane Aschenwald dar, die den Tatort-Kommissar Moritz Eisner in seinem vierten Fall Passion (1999) und seinem sechsten Fall Böses Blut (2001) unterstützte. In dem 2001 angelaufenen Fernseh-Dreiteiler von Heinrich Breloer Die Manns – Ein Jahrhundertroman verkörperte Rois Thomas Manns Tochter Erika. In der Schwarzen Komödie Fräulein Phyllis, Regie: Clemens Schönborn, von 2004 war sie in der Hauptrolle besetzt. 2008 war Rois in Ina Weisses Spielfilmdebüt, dem Filmdrama Der Architekt, in der Rolle der Hannah zu sehen. Rois erhielt für ihre Darstellung der Hanna Blum eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2011 als Hauptdarstellerin im Film Drei von Tom Tykwer. 2012 war sie als Kriminalhauptkommissarin Tamara Rusch im Polizeiruf 110 in Die Gurkenkönigin als Schwangerschaftsvertretung von Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski alias Maria Simon zu sehen. In dem Filmdrama Zum Geburtstag, Regie Denis Dercourt, verkörperte Rois 2013 die Rolle der Yvonne. Im Tatort: Der Irre Iwan (2015) war sie als Rita Eisenheim in der Rolle der Täterin zu sehen. 2004 und 2005 sprach sie im vom Hörverlag und dem Hessischen Rundfunk produzierten Hörspiel Otherland den Charakter Renie Sulaweyo. Seit 2005 liest sie Hörgeschichten für die Kinder-Hörfunksendung Ohrenbär. Sie lieh ihre Stimme der Zeichentrickfigur Molly Monster sowohl im Kinofilm Molly Monster – Der Film von 2015 als auch in der Reihe Die kleine Monsterin, die in der Kindersendung Unser Sandmännchen läuft. Seit 2017 ist Sophie Rois Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Ben Daniels
Ben Daniels (* 10. Juni 1964) ist ein britischer Schauspieler. Der Absolvent der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) wirkte in zahlreichen Produktionen mit. Im Fernsehen war er unter anderem in Serien wie „The Lost Language of Cranes“ (1991), „Conspiracy“ (2001), „Cutting It“ (2002–2005), „Ian Fleming: Bondmaker“ (2005), „The Virgin Queen“ (2005) und „The State Within“ (2006) zu sehen. Auf der Kinoleinwand spielte Daniels hauptsächlich Nebenrollen, beispielsweise in „Die Brücke“ (1992), „Beautiful Thing“ (1996), „I Want You“ (1998), „Madeline“ (1998) und „Doom“ (2005). Eine Ausnahme bildete der Independentfilm „Passion in the Desert“ (1997), der auf einer Kurzgeschichte von Honoré de Balzac basiert. Daniels wurde am 10. Juni 1964 in Nuneaton, Warwickshire, geboren. Sein Vater war Ingenieur bei Rolls-Royce und später Lebensmittelhändler, seine Mutter besaß ein Kinderbekleidungsgeschäft. Er erinnerte sich: „Ich war ein eher schüchternes Kind, aber auch ziemlich unruhig. Ich war sehr verschlagen und hinterhältig.“ Daniels besuchte die Manor Park School, eine staatliche Gesamtschule in Nuneaton bei Coventry in Warwickshire (die inzwischen geschlossen wurde). Laut Daniels gaben ihm die Theaterkurse während seiner O-Levels eine Stimme, und als er von 1980 bis 1982 die Oberstufe am Stratford College besuchte und dort Theaterwissenschaften und englische Literatur als Leistungskurse belegte, sah er sich Aufführungen der Royal Shakespeare Company an. Ein Mitschüler erinnerte sich, dass Daniels, den er Dave nannte, „sehr ernst nahm und mir unglaublich intelligent erschien … man merkte, dass er sehr nachdachte.“ „Die Zahnräder liefen wie am Schnürchen.“ Anschließend absolvierte Daniels eine dreijährige Ausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA). Daniels feierte seine größten Erfolge im Theater. Er wurde für seine Rolle in „900 Oneonta“ (1994) bei den Evening Standard Awards als Bester Schauspieler, für seine Rolle in „Martin Yesterday“ (1998) bei den M.E.N. Theatre Awards als Bester Schauspieler und für seine Rolle in „Never the Sinner“ (1991) bei den 15. Laurence Olivier Awards als Bester Nebendarsteller nominiert. Letzteren Preis gewann er schließlich bei den 25. Laurence Olivier Awards (2001) sowie den Preis als Bester Nebendarsteller bei den Whatsonstage.com Theatregoers' Choice Theatre Awards 2001 für seine Darstellung in Arthur Millers „Alle meine Söhne“. Zu seinen weiteren Theaterrollen zählen „Tales From Hollywood“ (2001), „Drei Schwestern“ (2003), „Iphigenie in Aulis“ (2004), „Der Gott der Hölle“ (2005) und „Die Wildente“. (2005–2006) und Thérèse Raquin (2006). 2008 gab Daniels sein Broadway-Debüt an der Seite der amerikanischen Schauspielerin Laura Linney in einer Neuinszenierung von Les Liaisons Dangereuses (Gefährliche Liebschaften), für die er für einen Tony Award als Bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück nominiert wurde.

Russell Yuen
Der in Toronto und Montreal lebende Russell Yuen zählt zu Kanadas gefragtesten Charakterdarstellern. Wie die meisten Schauspieler verdiente sich Yuen zu Beginn seiner Karriere seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Jobs, während er sich etablierte. Anders als die meisten Schauspieler arbeitete er jedoch nicht als Kellner oder Barkeeper. Als passionierter Sportler war Yuen unter anderem als Wildwasserretter und Rafting-Guide in Nord-Quebec tätig, leitete eine Nautilus-Einrichtung und arbeitete als Fitnesstrainer. Yuen ist außerdem ein begeisterter Taucher, Berg- und Eiskletterer, Inlineskater, Mountainbiker und Fechter. Der ehemalige Shaolin-Kampfkünstler nutzte seine Stuntfähigkeiten, um von kleinen Rollen als asiatischer Gangster und Kämpfer zu anspruchsvolleren Rollen aufzusteigen. Sein Durchbruch gelang ihm mit „Die rote Violine“, und weitere Kinorollen folgten schnell für diesen vielseitigen jungen Schauspieler, dessen Fähigkeiten von Action über Drama bis hin zu Komödie reichen. Zu seinen weiteren Filmauftritten zählen „Bulletproof Monk“ unter der Regie von John Woo, „Owning Mahoney“ und „Long Life, Happiness and Prosperity“. Er wirkte in Billy Rays „Shattered Glass“, David Weavers Independentfilm „Century Hotel“, „Between the Moon and Montevideo“, Phillip Noyces „Der Knochenjäger“ an der Seite von Denzel Washington, David Mamets „The Heist“, Ron Underwoods „Pluto Nash“ mit Eddie Murphy und Stephan Elliots „Eye of the Beholder“ mit. Dem Publikum in Québec ist Yuen durch seine Filmarbeit bestens bekannt; er spielte die Hauptrolle in dem quebecer Spielfilm „Ballade des Dangereux“ unter der Regie von Louis Saia. Yuen kann auf eine umfangreiche Liste von Fernsehrollen in englischen und französischen Projekten und Serien zurückblicken. Zuletzt war er in der beliebten französischen Serie „Jack Carter“ in der wiederkehrenden Rolle des impotenten Gangsters „Wong Phat“ zu sehen. Er hat eine wiederkehrende Rolle in „Diva“ und spielte außerdem Hauptrollen in „Relic Hunter“, „The Associates“, „A Touch of Hope“ und „Die Abenteuer von Jules Verne“. Zu seinen Fernsehauftritten zählen mehrere Rollen in „Kung Fu: The Legend Continues“ sowie Auftritte in „Urban Angel“, „Counterstrike“, John Woos „Once a Thief“ und „PSI Factor“. Der fließend zweisprachige (Französisch/Englisch) Yuen lebt in Toronto und Montreal. Als Kanadier in vierter Generation, geboren und aufgewachsen in den Montrealer Vororten St. Laurent und Pierrefond, und mit engen Verbindungen zu Vancouver (seine gesamte Großfamilie lebt noch immer dort), wurde Yuen von seinen Eltern dazu ermutigt, Arzt zu werden. Sein Studium fand jedoch ein jähes Ende, als ein zufälliges Wahlfach im Fach Theaterwissenschaft zu einem Vollzeitstudium wurde. Nach seinem Theaterstudium im Honors-Programm der Concordia University wechselte er schnell zum Film und Fernsehen, wo er bis heute erfolgreich ist.