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Bettina Hauenschild
Bettina Hauenschild (* 16. Juli 1964 in Stade) ist eine deutsche Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Anke Ritter in der Krimiserie Bella Block, die sie von 2000 bis 2004 in insgesamt neun Episoden spielte, sowie Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit von 1998.

Nancy Kulp
Nancy Jane Kulp (28. August 1921 – 3. Februar 1991) war eine US-amerikanische Charakterdarstellerin, die vor allem als Miss Jane Hathaway in der beliebten CBS-Fernsehserie „The Beverly Hillbillies“ bekannt wurde. 1955 stieß Kulp zur Besetzung der „Bob Cummings Show“ (Originaltitel: „Love That Bob“) mit Bob Cummings hinzu und verkörperte die mit einem Tropenhelm ausgestattete Vogelbeobachterin Pamela Livingstone. 1956 war sie in der Folge „Johnny Bravo“ der ABC/Warner-Brothers-Serie „Cheyenne“ mit Clint Walker zu sehen. In den Jahren 1955 und 1956 spielte Kulp die Rolle der Anastasia in drei Folgen der NBC-Sitcom „It's a Great Life“. 1958 wirkte sie in Orson Welles’ wenig bekannter Pilotfolge „The Fountain of Youth“ der Fernsehserie „Colgate Theatre“ mit. 1960 spielte sie Emma St. John in der Folge „Kill with Kindness“ der ABC/WB-Krimiserie „Bourbon Street Beat“ mit Andrew Duggan in der Hauptrolle. 1956 war Kulp in der „I Love Lucy“-Folge „Lucy Meets the Queen“ zu sehen, wo sie ein englisches Dienstmädchen verkörperte, das Lucy und Ethel den korrekten Knicks vor Königin Elizabeth beibrachte. Sie wirkte außerdem in Episoden von „The Real McCoys“, „Perry Mason“ („Der Fall des verlorenen Sohnes“, 1958), „The Jack Benny Program“ („Dons 27. Jubiläum mit Jack“), „87th Precinct“ („Killer's Choice“), „Pete and Gladys“, „The Twilight Zone“ (als Mrs. Gann in „Die Flüchtige“) und „The Outlaws“ („Der dunkle Sonnenaufgang des Griff Kincaid“) mit. Sie spielte eine Haushälterin in der Pilotfolge der „William Bendix Show“, die als Staffelfinale der CBS-Serie „Mister Ed“ (1960/61) unter dem Titel „Pine Lake Lodge“ ausgestrahlt wurde. In der Serie „Meine drei Söhne“ verkörperte sie 1962 in zwei Episoden eine Mathematik- und Naturwissenschaftslehrerin an einer High School, zunächst unter dem Namen Miss Harris und dann unter Miss Fisher. Kurz nach ihren Auftritten in „Meine drei Söhne“ im Jahr 1962 gelang Kulp der Durchbruch mit der Rolle der Jane Hathaway, der liebeshungrigen, vogelbegeisterten und ewigen Jungfer, in der CBS-Fernsehserie „Die Beverly Hillbillies“. 1967 erhielt sie für ihre Rolle eine Emmy-Nominierung und blieb bis zur Absetzung der Serie 1971 dabei. 1978 war sie in der Folge „Mike und Ike / Der Zeuge / Der Kuss-Bandit“ der Serie „Love Boat“ zu sehen und spielte Tante Gertrude in der Folge „Tony und Julie / Getrennte Betten / Amerikas Liebling“. Am 7. April 1989 verkörperte sie eine Nonne in der Folge „Die rechte Hand Gottes“ der ersten Staffel von „Zurück in die Vergangenheit“. Kulp hatte außerdem Gastauftritte in der „Brian Keith Show“ und in „Sanford and Son“. Kulp wurde einst als das hässlichste Mädchen im Fernsehen bezeichnet oder, wie ein Kritiker es ausdrückte, als jemand mit dem „Gesicht eines verschrumpelten Luftballons, der Figur einer Spaghetti-Schnur und der Stimme eines Ochsenfrosches in der Paarungszeit“. Andere beschrieben sie als groß und vornehm und lobten ihr komödiantisches Talent.
Marianne Paar

Kellan Rhude
Kellan Rhude wuchs in einer Militärfamilie auf und zog alle paar Jahre um. Diese Erfahrung prägte seine Anpassungsfähigkeit und seine Fähigkeit, mit Menschen aus allen Lebensbereichen in Kontakt zu treten. Als Schauspieler wirkte er in „Dexter: New Blood“, der erfolgreichsten Miniserie von Showtime, mit und sorgte in David Finchers „The Killer“, der 2023 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig Premiere feierte, für einen Moment der Leichtigkeit. Aufgewachsen mit Horrorfilmen, ist es kein Wunder, dass er an Projekten wie „The Black Phone“ für Universal beteiligt war, einem großen Erfolg, dessen Fortsetzung für Herbst 2025 angekündigt ist. Er spielte Floyd Tibbits in „Salem’s Lot“, basierend auf dem Roman von Stephen King, und wird demnächst in einem Horror-Thriller an der Seite von Jena Malone, Terrence Howard und Christopher Lloyd zu sehen sein. Außerdem hat er eine Rolle im Finale von „Appofeniacs“, einem neuen Thriller mit Sean Gunn aus „Guardians of the Galaxy“. Neben der Schauspielerei singt und spielt Kellan leidenschaftlich gern Gitarre. Er ist ein begeisterter Läufer und eine seiner schönsten Erinnerungen ist das Schwimmen mit wilden Spinnerdelfinen vor Hawaii. Er hat seinen Bachelor of Fine Arts am College of Fine Arts der Boston University erworben und absolviert derzeit einen Master in Kreativem Schreiben an der Johns Hopkins University. Er schreibt Gedichte, Essays und Kurzgeschichten und möchte seine Werke in naher Zukunft veröffentlichen.

Jesse James
Jesse James (* 14. September 1989 in Palm Springs, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bereits mit acht Jahren stand James, der eigentlich Jesse James Unterthiner heißt, zum ersten Mal für ein paar Folgen der Fernsehserie Walker, Texas Ranger vor der Kamera. Es folgten zahlreiche Fernsehproduktionen (darunter Auftritte in Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI und Emergency Room – Die Notaufnahme), ehe er im Jahr 1999 zum ersten Mal in dem Kinofilm Message in a Bottle – Der Beginn einer großen Liebe mitspielte. Von da an war er regelmäßig in Kinoproduktionen zu sehen, oft als „junge Version“ des jeweiligen Filmhelden (George Jung in Blow, Rafe McCawley in Pearl Harbor und Tommy Miller in Butterfly Effect).

Jeff Dashnaw
Jeffrey James Dashnaw ist ein preisgekrönter US-amerikanischer Stuntkoordinator und Stuntman mit über 35 Jahren Berufserfahrung. Er ist mit der Stuntkoordinatorin und Stuntman Tracy Keehn-Dashnaw verheiratet; das Paar hat fünf Kinder: Ihre Söhne J.J., Chad und Jake sind ebenfalls Stuntkoordinatoren und Stuntmen. Ihr Sohn Nick war bis zu seinem Tod im Jahr 2016 Stuntman.

David Krumholtz
Besetzung · Bekannt für Numb3rs - Die Logik des Verbrechens, 10 Things I Hate About You, Supergirl
David Krumholtz (* 15. Mai 1978 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Krumholtz begann seine Schauspielkarriere eher zufällig im Alter von 13 Jahren. Er ging mit ein paar Freunden zu einem Vorsprechen am Broadway für das Stück Conversations with My Father. Obwohl es für ihn nicht wichtig war, eine Rolle zu bekommen, und er es noch weniger erwartete, wurde er für die Rolle des jungen Charlie ausgewählt. Kurze Zeit nach den Aufführungen am Broadway war Krumholtz in den Filmen Life with Mikey und Die Addams Family in verrückter Tradition zu sehen. Für die Rolle in Life with Mikey wurde er 1993 für einen Young Artist Award nominiert. Seine bekannteste Rolle ist die des Elfen Bernard in den ersten beiden Filmen der Santa-Clause-Trilogie von und mit Tim Allen. 1994 hatte Krumholtz seinen ersten Gastauftritt in der Fernsehserie Monty und danach weitere Auftritte in Serien wie Emergency Room – Die Notaufnahme, Law & Order und Voll daneben, voll im Leben. Seinen Durchbruch im Fernsehen schaffte er 2004 mit Numbers – Die Logik des Verbrechens, wo er die Rolle des Mathematikgenies Dr. Charlie Eppes verkörpert. Krumholtz hat sich in der Action-Komödie Das ist das Ende selbst parodiert.

Jeremy Saulnier
Regie · Bekannt für True Detective
Jeremy Saulnier ist ein US-amerikanischer Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor. Nach seinem Abschluss an der Filmhochschule und seiner Ausbildung zum Kameramann wurde er für ein paar Jahre Produktionsassistent. Hiernach arbeitete er als Kameramann und drehte Videos und Werbespots für Unternehmen. In dieser Zeit gründete Saulnier auch die Produktionsfirma Lab of Madness, mit der er 2004 den später mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm Crabwalk drehte, bei dem er als Regisseur und Kameramann fungierte. 2007 entstand Saulniers erster Langfilm mit dem Titel Murder Party, den er selbst finanzierte und bei dem er Regie führte und das Drehbuch schrieb. Saulnier arbeitete in dieser Zeit parallel als Chefkameramann für zahlreiche andere Filme, darunter für Hamilton (2006) und I Used to Be Darker (2013) und für die Independent-Filme Putty Hill (2010) und Septien (2011). 2013 folgte der Film Blue Ruin, der vielfach von Kritikern gelobt wurde.

Hilmar Baumann
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sein Vater mitsamt seiner Familie von der Roten Armee in die Sowjetunion verschleppt. Nachdem die Familie 1953 wieder nach Deutschland zurückkehren durfte, holte Baumann sein Abitur nach und arbeitete ein paar Monate in einem Motorenwerk in Roßlau, ehe er sich 1958 für ein Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam entschied. Das Studium beendete er 1961 mit Auszeichnung, es folgten Theaterengagements in Bautzen, Halle und ab 1968 am Maxim-Gorki-Theater zu Berlin, wo er bis zu seiner Verrentung als Schauspieler arbeitete. Neben der Bühnenarbeit war er auch bei ostdeutschen Filmproduktionen der DEFA und des DFF tätig. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörten die Goethe-Verfilmungen der 1970er Jahre des Filmregisseurs Egon Günthers, wie Die Leiden des jungen Werthers (1977).

Bart Klever
Bart Klever (Arnheim, 22. Oktober 1956) ist ein niederländischer Schauspieler und Regisseur. 1985 schloss er sein Studium an der Theaterakademie Maastricht ab. Er spielte unter anderem für das Het Toneel Speelt, Paardenkathedraal, die Toneelgroep Amsterdam, die Toneelschuur und The Glasshouse. Neben seiner Schauspieltätigkeit inszenierte er auch Theaterproduktionen am Het Tevengebroed. Er wirkte zudem in verschiedenen (Fernseh-)Filmen und -Serien mit.

Alberto Grimaldi
Produzent · Bekannt für Gangs of New York, Zwei glorreiche Halunken
Alberto Grimaldi ist ein italienischer Filmproduzent. Grimaldi gilt als Produzent einiger der berühmtesten Filme der Filmgeschichte, darunter „Für ein paar Dollar mehr“ (1965), „Zwei glorreiche Halunken“ (1966), „Der letzte Tango in Paris“ (1972) und „Gangs of New York“ (2002).

Philip Stone
Besetzung · Bekannt für Indiana Jones und der Tempel des Todes, Shining, Uhrwerk Orange
Philip Stone, geboren als Philip Stones (* 14. April 1924 in Kirkstall, West Yorkshire; † 15. Juni 2003 in London) war ein britischer Schauspieler. Stone wurde als jüngstes von vier Kindern eines Schulleiters geboren. Er verließ die Schule mit 14 Jahren, um in einer Ingenieursfirma zu arbeiten. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Royal Air Force, ab 1943 nahm er nebenbei ein Schauspielstudium am Leeds College of Music and Drama auf. Sein Bühnendebüt machte er 1947, doch wenig später musste er aufgrund einer Tuberkulose lange pausieren und die Hälfte seiner Lunge wurde entfernt. Danach arbeitete er für einige Jahre wieder in derselben Ingenieursfirma wie vorher und spielte Theater nur noch als Hobby, doch seine Frau Margaret bestärkte ihn darin, es noch einmal professionell mit der Schauspielerei zu versuchen. Das Paar zog hierfür nach London. Stone machte sein Fernsehdebüt im Jahr 1960 und konnte sich im weiteren Verlauf der 1960er-Jahre als versierter Fernsehdarsteller etablieren. Nach vielen Nebenrollen steigerte die Serie The Rat Catchers seinen Bekanntheitsgrad, in der er ab 1966 einen ausgesprochen nüchtern und unglamurös wirkenden Geheimagenten verkörperte. Parallel begann er auch erfolgreich an Bühnen in London aufzutreten, so verkörperte er etwa 1969 in dem Stück The Contractor unter Regie von Lindsay Anderson am Royal Court Theatre eine der Hauptrollen. International bekannt wurde Stone schließlich durch seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stanley Kubrick, der auf Stone während einer der Vorstellungen von The Contractor aufmerksam geworden war. Er spielte in drei Filmen Kubricks: In Uhrwerk Orange (1971) verkörperte er den Vater von Alex, in Barry Lyndon (1975) übernahm er die Rolle des Anwaltes Graham und in The Shining (1980) die des toten Hausverwalters Delbert Grady, der seine Familie umgebracht hatte. Für Kubrick gab Stone meist besonders durchschnittlich bzw. verschüchtert wirkende Figuren, bei seinem Auftritt in Shining aber auch mit einer Unheimlichkeit, die sich erst schrittweise enthüllt. Weitere nennenswerte Nebenrollen hatte Stone als Alfred Jodl in Hitler – Die letzten zehn Tage (1972), als Kapitän Arthur Rostron in S.O.S. Titanic (1979), als Hohepriester Zogi in Flash Gordon (1980), als BIA-Captain Blumbertt in Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) sowie als Schwiegervater des von Ben Kingsley gespielten Moses in der Miniserie Die Bibel – Moses (1995). Ende der 1990er-Jahre ließ er seine Schauspielkarriere ausklingen. Stone war von 1953 bis zu deren Tod 1984 mit Margaret Pickford verheiratet, die beiden hatten zwei Kinder. Von Wikipedia, die freie Enzyklopädie

Mary Steenburgen
Besetzung · Bekannt für Let's Have Kids!
Mary Steenburgen (* 8. Februar 1953 in Newport, Arkansas) ist eine US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin sowie Golden-Globe- und Oscar-Preisträgerin. Mary Steenburgen gab 1978 unter der Regie von Jack Nicholson in dem Film Der Galgenstrick ihr Filmdebüt, für das sie für einen Golden Globe in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin nominiert wurde. In ihrem nächsten Film Flucht in die Zukunft nach dem Roman von Karl Alexander stand sie an der Seite von David Warner und Malcolm McDowell vor der Kamera. McDowell heiratete sie 1980. Das Paar, das zwei gemeinsame Kinder hat, trennte sich nach zehnjähriger Ehe. Für ihre Rolle in der Tragikomödie Melvin und Howard wurde Steenburgen 1981 mit einem Oscar als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Danach übernahm sie vermehrt Nebenrollen in Kinofilmen. So wirkte sie 1982 in Woody Allens Eine Sommernachts-Sexkomödie mit und spielte 1989 in Ron Howards Eine Wahnsinnsfamilie an der Seite von Steve Martin und Dianne Wiest. In Zurück in die Zukunft III übernahm sie eine Rolle und lieh in der darauf basierenden Zeichentrickserie der Figur Clara Brown ihre Stimme. In der 1995 entstandenen Filmbiografie Nixon verkörperte sie die Mutter des 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten, gespielt von Anthony Hopkins. Neben Kinofilmen trat Steenburgen auch in Fernsehfilmen und -serien auf. 1996 wirkte sie in dem Zweiteiler Gullivers Reisen mit. 1995 lernte sie bei den Dreharbeiten Ted Danson kennen, den sie noch im selben Jahr heiratete. 1999 gehörte sie erneut zur Besetzung eines Fernsehepos: In Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit spielte sie neben Jon Voight und F. Murray Abraham die weibliche Hauptrolle. Zusammen mit ihrem Ehemann stand sie 2002 unter der Regie von Stephen Gyllenhaal in Talking to Heaven erneut vor der Kamera. Im folgenden Jahr spielt sie in dem Ensemblefilm Casa de los babys eine von fünf Frauen, die nach Südamerika reisen, um dort ein Kind zu adoptieren. Der Regisseur John Sayles beleuchtete das Thema Adoptionstourismus an den Beispielen von fünf unterschiedlichen Charakteren. Von 2003 bis 2005 gehörte Steenburgen dann zur Besetzung der Fernsehserie Die himmlische Joan und verkörperte in dieser CBS-Produktion die Mutter von Hauptdarstellerin Amber Tamblyn. 2007 stand sie erneut für John Sayles vor der Kamera. In dem Independentfilm Honeydripper spielte sie an der Seite von Danny Glover und Lisa Gay Hamilton. Weitere Nebenrollen in Hollywoodproduktionen wie Die Fremde in dir mit Jodie Foster oder Die Stiefbrüder mit Will Ferrell und John C. Reilly folgten.

Lucy Lawless
Besetzung · Bekannt für Xena: Warrior Princess, Spartacus, Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss
Lucy Lawless, MNZM (* 29. März 1968 in Mount Albert, Auckland als Lucille Frances Ryan) ist eine neuseeländische Schauspielerin, Filmproduzentin und Sängerin. Lucy Lawless wurde als fünftes von sieben Kindern des Ehepaars Frank und Julie Ryan geboren. Erste Erfahrungen mit der Schauspielerei sammelte sie bereits während ihrer Schulzeit und sie entschied sich – nach einem kurzfristigen Versuch, sich zur Opernsängerin ausbilden zu lassen – dann zunächst für ein Sprachenstudium an der University of Auckland. Nach einem Jahr brach sie dieses Studium ab, um mit ihrem späteren Ehemann Garth Lawless Deutschland und die Schweiz zu bereisen. Im Anschluss daran zog es das Paar erst nach Australien, wo Lawless unter anderem in einer Goldmine arbeitete, und anschließend zurück nach Neuseeland. Als 19-Jährige heiratete sie 1988 Garth Lawless und noch im gleichen Jahr wurden beide Eltern einer Tochter. Diese Ehe wurde 1995 geschieden und am 28. März 1998 heiratete sie den Produzenten der Xena- und Hercules-Serien Robert Gerard Tapert, mit dem sie gemeinsam zwei Söhne hat (* 1999 und * 2002). Nach Nebenrollen in neuseeländischen Fernsehserien und kleinen Filmen absolvierte Lawless 1991 am William Davis Centre for Actors Study in Vancouver eine Schauspielausbildung. Durch ihre Rolle in Anschlag auf die Rainbow Warrior wurde sie auch außerhalb Neuseelands bekannt. Für den größten Bekanntheitsschub ihrer bisherigen Karriere sollte anschließend die Rolle der Xena sorgen. Lawless verkörperte diese Figur ab 1995 zunächst in der US-Fernsehserie Hercules. Noch im selben Jahr startete die zunächst als Hercules-Spin-off herausgebrachte Serie Xena – Die Kriegerprinzessin, von der bis 2001 insgesamt 134 Folgen produziert wurden. Anschließend war Lawless in diversen Gastrollen zu sehen, zum Beispiel in Spider-Man und in einzelnen Folgen der Fernsehserien Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (2001) und Tarzan (2003). Eine neue Stammrolle erhielt sie ab der zweiten Staffel als Nummer Drei / D’Anna Biers in der Fernsehserie Battlestar Galactica. Ein Angebot des Regisseurs Peter Jackson für die Rolle der Galadriel in Der Herr der Ringe: Die Gefährten lehnte sie wegen ihrer Schwangerschaft ab, da man sonst die Produktion hätte verschieben müssen. In den ersten beiden Staffeln der Fernsehserie Spartacus spielte sie wieder eine Hauptrolle, die fiktive Gestalt der „Lucretia“, die Domina der Gladiatorenschule, in der Spartacus zum Gladiator ausgebildet wird. In Filmen und Serien wird Lawless seit den 1990er Jahren überwiegend von Susanne von Medvey synchronisiert, darunter in Hercules, Xena, Spartacus, Die Simpsons, Bitch Slap, The Code oder Ash vs Evil Death. In jüngeren Produktionen, darunter in der Serie Salem, übernahm Bettina Weiß die Sprecherrolle.

Frédéric Diefenthal
Besetzung · Bekannt für Tomorrow Is Ours, Ici tout commence
Frédéric Diefenthal (* 26. Juli 1968 in Saint-Mandé) ist ein französischer Schauspieler und Regisseur. Diefenthal wuchs in Saint-Puy in Südwestfrankreich auf. Er ist jüdischer Abstammung. Vor seiner Schauspielkarriere absolvierte er Ausbildungen im Hotelgewerbe, als Friseur und Konditor. Er begann ein Architekturstudium, bevor er sich der Schauspielerei zuwandte. Diefenthal begann seine Schauspielkarriere Anfang der 1990er-Jahre mit einer Hauptrolle in der französischen Fernsehserie „Le juge est une femme“ (Die Richterin ist eine Frau), die ihm erste Bekanntheit verschaffte. Er spielte auch eine wichtige Rolle in der französischen Fernsehserie „Taxi“. Diefenthal war zuvor mit der Schauspielerin Gwendoline Hamon verheiratet, mit der er einen Sohn hat. Das Paar trennte sich 2014.

Garry Marshall
Produzent · Drehbuchautor · Bekannt für Happy Days, Wo die Liebe hinfällt
Garry Kent Marshall (13. November 1934 – 19. Juli 2016) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Serien „Happy Days“ und „Ein seltsames Paar“ sowie die Regiearbeiten zu „Nichts gemeinsam“, „Pretty Woman“, „Die Braut, die sich nicht traut“, „Valentinstag“ und „Plötzlich Prinzessin“.

Clint Eastwood
Besetzung · Regie · Bekannt für Unforgiven, Zwei glorreiche Halunken, Mystic River
Clinton „Clint“ Eastwood, Jr. ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler, Regisseur, Produzent, Komponist und Politiker. Nach seiner bahnbrechenden Rolle in der Fernsehserie Tausend Meilen Staub (1959-65) spielte Eastwood als Mann ohne Namen in Sergio Leones Dollar-Trilogie der Spaghetti-Western (Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr und Zwei glorreiche Halunken) in den 1960er Jahren und als Inspektor Harry Callahan in den Dirty Harry-Filmen (Dirty Harry, Calahan, Der Unerbittliche, Dirty Harry kommt zurück und Das Todesspiel) in den 1970er und 1980er Jahren. Diese Rollen, zusammen mit mehreren anderen, in denen er zähe, sachliche Polizisten spielt, haben ihn zu einer dauerhaften kulturellen Ikone der Männlichkeit gemacht. Eastwood gewann die Oscars als bester Regisseur und Produzent des besten Films und erhielt Nominierungen für den besten Schauspieler für seine Arbeit in den Filmen Unforgiven (1992) und Million Dollar Baby (2004). Insbesondere diese Filme, wie auch andere, wie Sadistico (1971), Der Texaner (1976), Pale Rider (1985), In the Line of Fire (1993), Die Brücken am Fluß (1995) und Gran Torino (2008), haben alle kommerziellen Erfolg und/oder kritische Anerkennung erhalten. Eastwoods einzige Komödien waren Der Mann aus San Fernando (1978) und dessen Fortsetzung Mit Vollgas nach San Fernando (1980). Eastwood hat die meisten seiner eigenen Starvehikel inszeniert, aber auch Filme gedreht, in denen er nicht auftrat, wie Mystic River (2003) und Letters from Iwo Jima (2006), für die er Oscar-Nominierungen erhielt, und Der fremde Sohn (2008), der mit dem Golden Globe Award nominiert wurde. Seit 1967 betreibt Eastwood seine eigene Produktionsfirma, Malpaso, die die überwiegende Mehrheit seiner Filme produziert hat. Von 1986 bis 1988 war er auch parteiloser Bürgermeister von Carmel-by-the-Sea, Kalifornien. Eastwood hat sieben Kinder von fünf Frauen, obwohl er nur zweimal geheiratet hat. Der audiophile Eastwood ist auch mit dem Jazz verbunden und hat zusammen mit seinem ältesten Sohn Kyle Eastwood Stücke komponiert und in mehreren Filmen aufgeführt.

Diane Lane
Besetzung · Bekannt für Judge Dredd, Man of Steel, Batman v Superman: Dawn of Justice
Die am 22. Januar 1965 in New York geborene Diane Lane ist die Tochter einer Nachtclubtänzerin und eines Schauspiellehrers. Bereits im Alter von sechs Jahren stand Diane Lane zum ersten Mal auf der Bühne. Nur sieben Jahre später spielte sie in Ich liebe dich – I love you – je t’aime an der Seite von Laurence Olivier, der sie mit Lob überschüttete und sie als neue Grace Kelly pries. Trotz dieser Vorschusslorbeeren kam Diane Lanes Karriere nicht so in Fahrt, wie sie es sich gewünscht hatte. Doch im Jahr 1983 besetzte Francis Ford Coppola sie in den Jugendfilmen Rumble Fish und Die Outsider, was ihr endlich den großen Erfolg einbrachte. Nach ein paar teuren Filmflops wie Cotton Club zog Diane Lane sich für ein paar Jahre aus dem Filmgeschäft zurück. 1988 drehte sie Liebestraum mit Christopher Lambert, mit dem sie von 1988 bis 1994 verheiratet war und mit dem sie eine Tochter hat. 2008 stand Diane Lane für Das Lächeln der Sterne zum dritten Mal mit Richard Gere vor der Kamera. Diane Lane lebt mit ihrem zweiten Ehemann Josh Brolin zusammen.

Jack Klugman
Besetzung · Bekannt für Quincy, Die zwölf Geschworenen, Twilight Zone - Unwahrscheinliche Geschichten
Jacob Joachim „Jack“ Klugman (* 27. April 1922 in Philadelphia, Pennsylvania; † 24. Dezember 2012 in Northridge, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch den Film Die zwölf Geschworenen sowie die Sitcom Männerwirtschaft neben Tony Randall; durch die Titelrolle des Dr. R. Quincy in der Fernsehserie Quincy konnte er seine Popularität noch festigen. Klugman wurde vor allem durch seine Rolle als Sportjournalist Oscar Madison in der US-Fernsehserie Männerwirtschaft (orig. The Odd Couple) bekannt, die in Deutschland vom ZDF ausgestrahlt wurde. Sein Partner in der Serie war Tony Randall als Felix Unger. Die Serie wurde von 1970 bis 1975 produziert und basierte auf Neil Simons Theaterstück Ein seltsames Paar (1965), das 1968 mit Jack Lemmon und Walter Matthau verfilmt wurde. Daran anschließend erhielt Klugman weitere Angebote für Rollen in komödiantischen Fernsehserien, entschloss sich aber nach dem Erfolg von Männerwirtschaft bewusst dagegen. Stattdessen nahm er die Rolle des Gerichtsmediziners Dr. R. Quincy in der gleichnamigen Fernsehserie Quincy an, die von 1976 bis 1983 produziert wurde und die für ihn zu einem gleichermaßen großen Erfolg wurde.

John Fiedler
Besetzung · Bekannt für Die zwölf Geschworenen, Ein Königreich für ein Lama, Bernard & Bianca - Die Mäusepolizei
John Fiedler (* 3. Februar 1925 in Platteville, Wisconsin; † 25. Juni 2005 in Englewood, New Jersey) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die Stimme des Ferkels bei Winnie Puuh und der Geschworene Nr. 2 im Filmklassiker Die zwölf Geschworenen. 1951 absolvierte der kleine Schauspieler mit der Halbglatze seinen ersten Fernsehauftritt. Seine erste Filmrolle ist seine vielleicht zugleich bekannteste: nämlich als freundlicher, aber sehr ängstlicher Geschworener Nr. 2 im Justizklassiker Die zwölf Geschworenen. In den folgenden Jahrzehnten sollte er in zahlreichen Filmen und Fernsehsendungen ähnlich schüchterne und hektische Charaktere spielen. Zu seinen bekannteren Rollen zählen der sanftmütige Kartenspieler Vinnie in der Komödie Ein seltsames Paar (1968) sowie Anwalt Daggett im Western Der Marshal (1969) neben John Wayne. Vereinzelt spielte er auch Schurkenrollen, etwa in der Folge Wolf in the Fold von Raumschiff Enterprise als Administrator Hengist, der vom Geist von Jack the Ripper besessen ist. Eine weitere bedeutendere Fernsehrolle hatte er als feuriger Liebhaber von Beatrice Arthur in einer Folge von Golden Girls. Fiedlers Markenzeichen war seine für einen Mann außergewöhnlich hohe Stimme, die er vor allem in Winnie-Puuh-Filmen als Sprecher von Ferkel (im Original Piglet) – diese Rolle wurde bis zu seinem Tod nur von ihm gesprochen – einsetzte. Daneben hatte er auch Sprechrollen in anderen Zeichentrickfilmen von Walt Disney.

Hinnerk Schönemann
Hinnerk Schönemann wuchs als Kind einer Arztfamilie im Berliner Stadtteil Friedrichshain auf. 1988 floh die Familie nach Hamburg, 1992 kehrte Schönemann nach Berlin zurück. Er begann eine Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin. Ab 1998 übernahm er Rollen in Fernsehserien und -filmen und ab 2001 auch in Kinofilmen. Von 2001 bis 2003 trat er am Thalia Theater in Hamburg auf. Von 2007 bis 2008 spielte er eine der Hauptrollen in der Fernsehserie, Dr. Psycho – Die Bösen, die Bullen, meine Frau und ich. Seit 2008 ist er neben Mariele Millowitsch in der Fernsehreihe Marie Brand zu sehen, bisher wurden 20 Folgen gedreht. In der vierteiligen Krimireihe Finn Zehender spielt er die Titelrolle und in der US-amerikanischen Produktion Gefährten eine Nebenrolle. Hinnerk Schönemann ist mit der Schauspielerin Anne Sarah Schönemann verheiratet. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn, lebt aber mittlerweile getrennt. Seit 2014 lebt Schönemann mit seiner Freundin, der Designerin Anne Gorke, auf einem eigenen Bauernhof in der Gemeinde Plau am See.

Patrick Wilson
Besetzung · Bekannt für Insidious: Chapter 2, Aquaman: Lost Kingdom, Conjuring 2
Patrick Wilson kam am 3. Juli 1973 in Virginia zur Welt und besuchte die Carnegie-Mellon Universität. Vor seiner Schauspielkarriere sang und tanzte er unter anderem am New Yorker Broadway in den Musicals The Full Monty und Oklahoma. Für seine herausragenden Leistungen wurde Patrick Wilson 2001 und 2002 jeweils als Bester Hauptdarsteller mit einem Tony Award ausgezeichnet. Die Musicalerfahrung machte sich bezahlt, als Patrick Wilson 2004 neben Gerard Butler und Emmy Rossum den Part des schönen Raoul in Das Phantom der Oper spielte und sang. Bereits 2003 hatte er sich einen Namen durch die Rolle des schwulen Joe in der Mini-Serie Engel in Amerika gemacht. Hierfür wurde er als Bester Nebendarsteller für einen Emmys und einen Golden Globe nominiert. Um sein Repertoire an verschiedenen Rollen zu füllen, spielte Patrick Wilson 2009 in der Comic-Verfilmung Watchmen – Die Wächter Dan Dreiberg bzw. Nite Owl II. Patrick Wilson ist seit 2005 mit der Schauspielerin Dagmara Dominczyk verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.

Michael Paul Chan
Besetzung · Bekannt für The Closer
Michael Paul Chan (* 26. Juni 1950 in San Francisco, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Chan begann in den 1970er Jahren seine Karriere als Schauspieler und Synchronsprecher. Er war Stipendiat des American Conservatory Theater und wirkte bei der Asian American Theater Company mit. Weiterhin engagiert er sich im Bereich asiatisch-amerikanischer Kultur. So spielte er in dem Film Americanese mit, der sich mit Problemen gemischtrassiger Paare auseinandersetzt. Chan wirkte in Kinofilmen, Fernsehserien und Theaterstücken mit. Von 2005 bis 2012 spielte er den Detective Lieutenant und Computerexperten Michael Tao in der Fernsehserie The Closer. Dieselbe Rolle verkörpert Chan auch in der direkt an diese anschließende Nachfolgeserie Major Crimes.

Dieter Eppler
Besetzung · Bekannt für Derrick
Dieter Eppler war ein deutscher Fernseh- und Hörspielregisseur. Er wurde in Stuttgart geboren. Bekannt wurde er durch seine Rollen in „Jonas“ (1957), „Der Landarzt“ (1987) und „Der letzte Winter“ (1960). Er war mit Magdalene Schnaitmann verheiratet; das Paar hatte fünf Kinder. Eppler war ein vielseitiger deutscher Charakterdarsteller und wirkte in zahlreichen Krimiserien wie „Tatort“, „Derrick“ und „Der alte Fuchs“ mit. In den 1950er- und 1960er-Jahren spielte er Hauptrollen in mehreren Edgar-Wallace-Verfilmungen. Oft verkörperte er Militärs und erlangte Bekanntheit durch seine Hauptrolle in „U 47 – Kapitänleutnant Prien“ (1957). Auch im Horrorgenre war er zu sehen, beispielsweise als böser Vampir in dem Film „Die Vampirjagd“ (1962). Bis zu seinem Tod 2008 in Stuttgart lebte und arbeitete er in Deutschland und in europäischen Filmproduktionen.