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Ozzy & Black Sabbath: Back To The Beginning
2026
Benefizkonzert der englischen Heavy-Metal-Band Black Sabbath, aufgezeichnet am 5. Juli 2025 in Birmingham. Der Sänger Ozzy Osbourne verstarb nur 17 Tage später.

Ozzy Osbourne
Besetzung · Bekannt für Ozzy & Black Sabbath: Back To The Beginning, Trolls World Tour
John Michael „Ozzy“ Osbourne (* 3. Dezember 1948 in Birmingham-Aston, England; † 22. Juli 2025 in Jordans, England) war ein britischer Rockmusiker. Bekannt wurde er als Lead-Sänger der Heavy Metal prägenden Band Black Sabbath. Als Solokünstler erreichte er ab 1980 bis Mitte der 1990er Jahre mehrere Platinauszeichnungen. Er trug die Beinamen Godfather of Metal („Pate des Metal“) und Prince of Darkness („Fürst der Finsternis“). Gemeinsam mit seiner Frau und Managerin Sharon Osbourne gründete er 1996 das Ozzfest.

Zakk Wylde
Besetzung · Bekannt für Ozzy & Black Sabbath: Back To The Beginning
Zakk Wylde (* 14. Januar 1967 in Bayonne, New Jersey; eigentlich Jeffrey Phillip Wielandt) ist ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Pianist. Im Alter von acht Jahren begann Wylde Gitarre zu spielen. Bis zu seinem 14 Lebensjahr spielte er u. a. Songs von Elton John nach. Sein Gitarrenlehrer brachte ihm die Musik von Led Zeppelin und Jimi Hendrix näher. 1987 wurde Zakk Wylde im Alter von 20 Jahren in die Band von Ozzy Osbourne aufgenommen. Er ersetzte damit Jake E. Lee, den Nachfolger von Randy Rhoads. Wylde war kurz zuvor als Gitarrist bei der Band Zyris eingestiegen. 1988 spielte Wylde zusammen mit Osbourne das Album No Rest for the Wicked ein; es folgten in den Jahren zahlreiche weitere Produktionen mit Ozzy Osbourne. Wylde gründete unter anderem zwei eigene Formationen: Pride & Glory, die kompositorisch stark vom Southern Rock geprägt war, sowie Black Label Society, bei der unter anderem Black-Sabbath-Einflüsse zu hören sind. Diese Gruppe ist sein momentan noch aktives Soloprojekt. Ein Merkmal seines Gitarrenspiels sind die vielen Pinch Harmonics (künstliche Obertöne), die er in die harten Gitarrenriffs einbaut. Als Inspirationen seines Spiels und seines Schaffens nennt Zakk Wylde Gitarristen wie Randy Rhoads, Tony Iommi, Eddie van Halen, Al Di Meola, Paco de Lucía und Jimmy Page. Auch Southern Rock im Stile von Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers (sein Gastauftritt ist auf dem Bootleg Zakk Goes Wylde zu hören) findet sich in seinem Spiel wieder. 2001 gab Wylde sein Schauspieldebüt in Stephen Hereks Film Rock Star an der Seite von Mark Wahlberg, Jennifer Aniston und Musikerkollege Myles Kennedy. 2010 beendete Ozzy Osbourne die Zusammenarbeit mit Wylde und nahm dafür den Gitarristen Gus G. (Firewind) in seine feste Besetzung auf. Grund für die Trennung sei sein Alkoholkonsum gewesen. In seiner Autobiografie gibt Osbourne an, dass Wylde eine „sehr gefährliche Gesellschaft für einen trockenen Alkoholiker“ sei. 2011 spielte Wylde auf Jamey Jastas Solodebüt Jasta. Anfang 2012 gab Osbourne bekannt, Wylde als Gitarrist neben Gus G. und Slash zu seiner Ozzy And Friends Tour 2012 wieder in die Band geholt zu haben. Des Weiteren wurde bestätigt, dass Black Label Society auch gleichzeitig die Vorband dieser Tour – wie bereits 2007 und 2010/2011 – sein sollte. Im April 2016 erschien Wyldes neues, akustisches Solowerk Book of Shadows II, das er im Frühsommer 2016 auf mehreren Solokonzerten vorstellte

Rick Wakeman
Besetzung · Bekannt für Never Mind the Buzzcocks
Richard Christopher Wakeman ist ein englischer Keyboarder, Komponist und Songwriter, der vor allem als ehemaliger Keyboarder der Progressive-Rock-Band Yes bekannt ist. Zudem ist er für seine Soloalben, seine Beiträge zur BBC-Comedy-Serie *Grumpy Old Men* sowie für seine Radiosendung *Rick’s Place* (ausgestrahlt auf Planet Rock bis Dezember 2010) bekannt. Wakeman kaufte sich im Alter von 12 Jahren sein erstes elektronisches Keyboard. 1968 studierte er Klavier, Klarinette, Orchestrierung und moderne Musik am Royal College of Music, brach das Studium jedoch nach einem Jahr ab, um als Studiomusiker zu arbeiten. In der Folge wirkte er an Aufnahmen von Künstlern wie Ozzy Osbourne, David Bowie, T. Rex, Elton John und Cat Stevens mit. 1969 schloss sich Wakeman der Folk-Gruppe Strawbs an und spielte auf drei ihrer Alben. 1971 trat er erstmals Yes bei, um Tony Kaye zu ersetzen, verließ die Gruppe jedoch 1974, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren. 1976 kehrte er zurück, verließ die Band aber 1980 gemeinsam mit dem Leadsänger Jon Anderson wieder. Wakeman war Teil des Nebenprojekts Anderson Bruford Wakeman Howe – einer 1989 gegründeten Gruppe ehemaliger Yes-Mitglieder – sowie der achtköpfigen Yes-Besetzung, die bis zu seinem dritten Ausstieg im Jahr 1992 bestand. 1995 kehrte er für zwei Jahre zurück und erneut im Jahr 2002; dabei nahm er an der Tour zum 35-jährigen Bandjubiläum teil, die bis 2004 lief. Im November 2010 wurde Wakeman bei den jährlichen „Marshall Classic Rock Roll of Honour Awards“ mit dem „Spirit of Prog“-Preis ausgezeichnet.

Alice Cooper
Alice Cooper (* 4. Februar 1948 in Detroit, Michigan; gebürtig Vincent Damon Furnier als Sohn eines Pastors) ist ein US-amerikanischer Rockmusiker. Ursprünglich war Alice Cooper der Name der Band, der Furnier als Sänger angehörte. Die Band existierte unter diesem Namen von 1968 bis 1974. Zunächst war sie kommerziell erfolglos, bis der kanadische Plattenproduzent Bob Ezrin auf sie aufmerksam wurde. Durch die Zusammenarbeit gelang der Band zum einen mit den Alben School’s Out und Billion Dollar Babies und zum anderen durch ihre aufwändigen Bühnenshows der internationale Durchbruch. Nach der Auflösung der Band nahm Furnier den Namen Alice Cooper an und setzte seine musikalische Karriere als Solokünstler fort. Die Band gilt aufgrund ihres Hangs zu schaurigen Bühnenshows als einer der Wegbereiter der heute gängigen aufwändigen Bühnenshows in der Rockmusik. Durch die provokanten Liedertexte und die spektakulären und theatralischen Auftritte, in deren Verlauf Cooper nicht selten in Zwangsjacken gesteckt wurde und seine Hinrichtung durch Enthauptung oder am Galgen simulierte, erreichten die Band und später er als Solokünstler vor allem in den 1970er und 1980er Jahren ein Massenpublikum und beeinflussten zahlreiche Musiker und Bands wie Ozzy Osbourne, King Diamond, Marilyn Manson, GWAR oder Lordi. Im März 2011 wurde die ursprüngliche Band Alice Cooper für ihre Verdienste im Bereich des Rock ’n’ Roll in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.