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Foto von Nazanin Boniadi

Nazanin Boniadi

Besetzung · Bekannt für Homeland, Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht

Nazanin Boniadi wurde 1982 auf dem Höhepunkt der iranischen Revolution in Teheran im Iran geboren; ihre Eltern zogen kurz darauf nach London. Als junges Mädchen spielte sie Geige und Ballett. Sie besuchte eine private High School und zog später in die Vereinigten Staaten, wo sie einen Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung in Biowissenschaften von der University of California, Irvine, erwarb. An der UCI gewann sie den Chang Pin-Chun Undergraduate Research Award für molekulare Forschung zur Krebsbehandlung und Abstoßung von Herztransplantaten. Sie war auch stellvertretende Chefredakteurin von MedTimes, der medizinischen Zeitung der UCI. Nazanin Boniadi setzt sich schnell sowohl im Film als auch im Fernsehen durch. In den Staffeln drei und vier des mit dem Emmy und dem Golden Globe ausgezeichneten Dramas Homeland (2011) spielte sie als CIA-Analystin Fara Sherazi mit, für die sie eine Nominierung für den SAG Award 2015 in der Outstanding Performance eines Ensembles in der Kategorie Drama Series erhielt. Boniadi erschien im MGM-Paramount Remake von Ben-Hur 2016. Unter der Regie von Timur Bekmambetov spielt der Film Frau Boniadi in der weiblichen Hauptrolle der Esther gegenüber Jack Huston, Morgan Freeman und Toby Kebbell. Als nächstes wird sie in einer Hauptrolle gegenüber Armie Hammer und Dev Patel in Anthony Maras' Hotel Mumbai auftreten. Unter ihren vielen Fernsehcrews porträtierte Boniadi Nora, eine relativ langjährige Liebesbeziehung zu Neil Patrick Harris' Barney Stinson, in den Staffeln sechs und sieben von How I Met Your Mother (2005). Sie erschien auch als berüchtigte Adnan Salif in der dritten Staffel von Shonda Rhimes' politischem Erfolgsdrama Scandal (2012). Sie wird neben J.K. Simmons in der Original Starz-Serie Counterpart (2017), die von Justin Marks kreiert und von Morten Tyldum produziert wurde, den nächsten Star spielen. Im Film trat Boniadi als Amira Ahmed in Jon Favreaus Iron Man (2008) auf und porträtierte eine junge Mutter, Elaine, in Paul Haggis' The Next Three Days (2010). Sie hat auch mehrere unabhängige Merkmale zu ihrem Kredit. Boniadis Eltern, die auf dem Höhepunkt der iranischen Revolution in Teheran geboren wurden, zogen kurz darauf nach London, England, wo sie mit Schwerpunkt auf Bildung aufgewachsen war. Während sie sich schon früh mit dem Theater beschäftigte, entschied sich Boniadi später, dass sie Arzt werden wollte. Sie zog im Alter von 19 Jahren in die Vereinigten Staaten, um an der University of California in Irvine zu studieren, wo sie ihren Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung (Dean's Academic Achievement and Service Award) in Biowissenschaften erhielt, und gewann den "Chang Pin Chun" Undergraduate Research Award für ihre Arbeit in der Herztransplantatabstoßung und Krebsforschung. Boniadi schaltete um, um ihrer ersten Liebe nachzugehen, und entschied sich dann für ein Schauspielstudium, das eine Ausbildung in zeitgenössischem Drama an der Royal Academy of Dramatic Arts in London unter der Leitung des Dramaturgen Lloyd Trott beinhaltete. Boniadi spricht fließend Englisch und Persisch. Sie ist eine engagierte Menschenrechtsaktivistin. Boniadi war Sprecherin von Amnesty International USA (AIUSA) 2009-2015 und arbeitet weiterhin mit der gemeinnützigen Organisation als AIUSA Artist of Conscience zusammen.

AS

Ali Suliman

Ali Suliman wurde 1977 in Nazareth, Israel, geboren. Sein Interesse an der darstellenden Kunst führte ihn an die renommierte Schauspielschule in Tel Aviv, wo er im Jahr 2000 seinen Abschluss machte. Nach seinem Studium schloss er sich der Commedia dell'Arte, genauer gesagt der Maskentheatergruppe in London, an. Um seine schauspielerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, nahm Ali eine Stelle als Schauspiellehrer im Gemeindezentrum RAHAT an. Nach seiner Zeit in Negev spielte Ali in preisgekrönten Filmen wie „Paradise Now“ (Gewinner des Golden Globe als bester fremdsprachiger Film und Oscar-nominiert) und „Die syrische Braut“. Außerdem war er an der Seite von Jamie Foxx und Jennifer Garner in dem von der Kritik gefeierten Actionthriller „The Kingdom“ zu sehen. Zu seinen kommenden Projekten zählt der Politthriller „Body of Lies“ des legendären Regisseurs Ridley Scott.

Foto von Zoe Saldaña

Zoe Saldaña

Besetzung · Bekannt für Avatar: Fire and Ash, Guardians of the Galaxy, Guardians of the Galaxy Vol. 3

Zoe Saldana (* 19. Juni 1978 als Zoe Yadira Saldaña Nazario in Passaic, New Jersey) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin mit dominikanischen Wurzeln. 1999 hatte Saldana ihren ersten Auftritt als Schauspielerin in der Fernsehserie Law & Order. Nach Nebenrollen in Fluch der Karibik (2003) und Terminal (2004) erhielt sie 2009 die Rolle der Uhura in Star Trek. 2009 lieh sie in James Camerons Avatar der animierten Figur Neytiri ihre Gestik, Mimik und Stimme. 2011 spielte sie die Hauptrolle der Cataleya Restrepo in Luc Bessons Action-Thriller Colombiana. 2014 war sie in Guardians of the Galaxy zu sehen und ist seither mit ihrer Rolle der Gamora fester Bestandteil des Marvel Cinematic Universe.

Foto von Lydie Denier

Lydie Denier

Lydie M. Denier (* 15. April 1964 in Saint-Nazaire, Département Loire-Atlantique) ist eine französisch-US-amerikanische Schauspielerin und Model. Denier wuchs auf Martinique auf und besuchte die dortige Lycée Victor-Schœlcher Schule in Fort-de-France. Mit 14 Jahren startete sie ihre Modelkarriere und wurde unter anderen für die Zeitschriften Vogue und Elle abgelichtet. 1984 wurde sie zur Miss Legs International gekürt. Während eines Besuchs in Los Angeles kam sie mit dem Schauspiel in Berührung. 1995 war sie mit dem späteren US-Botschafter J. Christopher Stevens verlobt. Mitte der 1980er Jahre begann sie ihre Schauspiellaufbahn als Nebendarstellerin in Filmproduktionen oder Episodendarstellerin in Fernsehserien. Von 1991 bis 1995 verkörperte sie in 75 Episoden der Fernsehserie Tarzan die weibliche Hauptrolle der Jane Porter. Sie war zum damaligen Zeitpunkt die fünfzehnte Schauspielerin, die diese Rolle in einer Fernseh- oder Filmproduktion verkörperte. 1993 wirkte sie als Pamela Hanley im Film Cold Heart – Der beste Bulle von L.A. mit. 1996 übernahm sie im Fernsehfilm Tarzan – Die Rückkehr die Rolle der Olga de Coude. Sie spielte zwei verschiedene Charaktere aus der Welt des Tarzan. Von 1998 bis 1999 war sie in der Rolle der Nicole Bernard in 26 Episoden der Fernsehserie Acapulco H.E.A.T. zu sehen. 2005 übernahm sie eine größere Rolle im Katastrophenfilm Erdbeben – Wenn die Erde sich öffnet... und eine Nebenrolle in dem Tierhorrorfernsehfilm Sharkman – Schwimm um dein Leben. Zuletzt war sie als Schauspielerin im Film Children of Wax von 2007 zu sehen. 2000 erschien ihr erster Fotokalender. Sie lebt im kalifornischen Laguna Beach. Sie spielte bisher mit vier Schauspielern, die die Rolle des Tarzan darstellten: Ron Ely, Miles O’Keeffe, Joe Lara und Wolf Larson.

Foto von Tony Vogel

Tony Vogel

Tony Vogel ist ein englischer Schauspieler. Er spielte den heiligen Andreas in Zeffirellis „Jesus von Nazareth“ und die Titelrolle in der Fernsehverfilmung von „Dick Barton“ aus dem Jahr 1979. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA) im Jahr 1963 ab.

Foto von Tony Lo Bianco

Tony Lo Bianco

Tony Lo Bianco (* 19. Oktober 1936 in Brooklyn, New York, USA) ist ein US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler sowie Filmregisseur. Leben Tony Lo Bianco, seiner Herkunft nach Italoamerikaner, war in jungen Jahren Amateurboxer bei den Golden Gloves, bis er zu Beginn der 1960er Jahre begann, es als Schauspieler auf der Bühne zu versuchen. 1963 gründete er das Triangle Theatre in New York, dessen Direktor er sechs Jahre lang war. 1965 erfolgte auch sein Debüt als Filmschauspieler, wenngleich noch unter seinem Pseudonym Anthony Greco. Als Schauspieler war Lo Bianco meist auf mediterrane südländische oder gar explizit italienische Charakterrollen fixiert. Erste Bekanntheit erlangte er 1977, als Lo Bianco in Franco Zeffirellis Bibelverfilmung Jesus von Nazareth den Römer Quintilius verkörperte. In den 1990er Jahren stand er unter anderem für Nixon – 1995 produziert – und Nicht schuldig von 1996 vor der Kamera. Tony Lo Bianco versuchte es in den 1970er Jahren als Regisseur von Fernsehserien, doch hatte er in diesem Metier weniger Glück, da die Produktion von Kaz oder The Duke nach nur jeweils einer Staffel eingestellt wurden. 1985 führte er zum ersten und bislang einzigen Mal bei Too Scared to Scream, einem 100-minütigen Spielfilm, Regie.

Foto von Oliver Smith

Oliver Smith

Oliver Smith (* 29. Mai 1952) ist ein englischer Schauspieler, der vor allem für seine Rollen im Horrorgenre bekannt ist, insbesondere für seine Darstellung des Monsters Frank in Clive Barkers „Hellraiser“. In diesem Film verkörperte Smith die enthäutete, wiederbelebte Form von Frank Cotton, dem Hauptantagonisten. Die Rolle des lebenden Frank wurde von Sean Chapman gespielt, während Andrew Robinson Frank in Larry Cottons Haut darstellte. Smiths Performance, verstärkt durch aufwendiges Make-up und Spezialeffekte von Bob Keen, wurde zu einem prägenden Element des Films. Smith kehrte in der Fortsetzung „Hellbound: Hellraiser II“ als Skinless Frank zurück und spielte außerdem Mr. Browning, einen psychisch kranken Patienten. Er wirkte in mehreren Dokumentationen und Interviews mit, in denen er über die Produktion der Filme und ihren Einfluss auf das Horrorkino sprach. Neben seinen Horrorrollen war Smith auch in bemerkenswerten Projekten wie Saul in der Fernseh-Miniserie „Jesus von Nazareth“ und Drak in der Serie „Doctor Who“ zu sehen. Er sprach die Rolle des Ronan des Anklägers im Videospiel „Lego Marvel Super Heroes 2“ und wirkte in den Kurzfilmen „Dark Ditties Presents The Offer“ und „Dark Ditties Presents Finders Keepers“ mit. 2010 sprach Smith außerdem einen Werbespot für die DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen von „Life“.

Foto von Bill Oberst Jr.

Bill Oberst Jr.

Bill Oberst Jr. ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der sich sowohl auf der Theaterbühne als auch in Film und Fernsehen zu Hause fühlt. Bill Oberst Jr. wurde am 21. November 1965 in Georgetown, South Carolina, geboren und entdeckte bereits zu Schulzeiten sein schauspielerisches Talent. Der junge Bill, der aufgrund seines Übergewichts zu den Außenseitern gehörte, fand nach eigenen Aussagen schnell heraus, daß er sich vor Attacken von Seiten seiner Mitschüler schützen konnte, indem er diese durch Imitationen und Parodien der Lehrerschaft zum Lachen brachte. Erste große Erfolge feierte Bill Oberst Jr. mit der Verkörperung historischer Figuren wie Jesus bzw. den ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy in den Ein-Mann-Theaterstücken Jesus of Nazareth (1996 – 2009) bzw. JFK (1996 – 2004). Erste Erfahrungen vor der Kamera und seine erste Filmhauptrolle erlangte Bill Oberst Jr. im Jahr 2007 in dem Kurzfilm The Street Cleaner. Weitere Hauptrollen folgten u.a. in Grilling Bobby Hicks (2009), als Serienkiller in Bleed – Eat or Be Eaten (2010) und in The Glass Prison (2011), in dem er zur Abwechslung auch einmal das Opfer mimen darf. Die markanten Narben in seinem Gesicht zog sich Bill Oberst Jr. in seiner Kindheit bei einem Fahrradunfall zu. Aufgrund seines gefährlich wirkenden Aussehens wird Bill Oberst Jr. bevorzugt für unheimliche, bedrohliche und düstere Charaktere besetzt, denen er mit einer eindringlichen Leinwandpräsenz Leben einhaucht. In Insiderkreisen wird Bill Oberst Jr. als “der beste Schauspieler, von dem man nie gehört hat” betitelt.

Foto von James Farentino

James Farentino

James Farentino (* 24. Februar 1938 in Brooklyn, New York; † 24. Januar 2012 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Zu Farentinos wohl bekanntester Filmrolle zählt jene des Simon Petrus in Franco Zeffirellis Fernsehfilm Jesus von Nazareth aus dem Jahr 1977. Er selbst wurde für diese Rolle mit einer Emmy-Nominierung bedacht. Außerdem stand er zwischen 1981 und 1982 in Der Denver-Clan und 1998 in Melrose Place vor der Kamera. In Emergency Room – Die Notaufnahme war James Farentino 1996 als Ray Ross, Vater von Doug Ross, alias George Clooney, zu sehen.

Foto von Simon MacCorkindale

Simon MacCorkindale

Besetzung · Bekannt für Falcon Crest, Casualty

Simon Charles Pendered MacCorkindale (12. Februar 1952 – 14. Oktober 2010) war ein britischer Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Aufgrund der Tätigkeit seines Vaters als Offizier bei der Royal Air Force verbrachte er einen Großteil seiner Kindheit mit häufigen Umzügen. Seine Sehschwäche verhinderte eine ähnliche Karriere bei der RAF, weshalb er stattdessen Theaterregisseur werden wollte. Nach seiner Ausbildung am Theatre of Arts in London begann er seine Schauspielkarriere und gab 1974 sein Debüt im Londoner West End. Anschließend wirkte er in zahlreichen Fernsehrollen mit, unter anderem in den Serien „Ich, Claudius“ und „Jesus von Nazareth“, bevor er die Hauptrolle des Simon Doyle in dem Film „Tod auf dem Nil“ übernahm. Diese Rolle erwies sich als Durchbruch und ermöglichte ihm den Umzug in die Vereinigten Staaten, wo er in einer Vielzahl von Filmen und Fernsehserien wie „Quatermass“, „Das Rätsel der Sandbank“, „Der Schwertkämpfer“ und „Der weiße Hai 3-D“ mitwirkte. 1983 spielte MacCorkindale die Hauptrolle des Dr. Jonathan Chase in der kurzlebigen Serie „Manimal“, bevor er die längerfristige Rolle des Anwalts Greg Reardon in „Falcon Crest“ übernahm. In den späten 1980er- und 1990er-Jahren führte er mit seiner Firma Amy International Artists bei zahlreichen Bühnen-, Fernseh- und Filmproduktionen Regie und produzierte diese, darunter den Film „Stealing Heaven“ (1988). Nach seinem Umzug nach Kanada spielte er drei Jahre lang die Rolle des Peter Sinclair in der Serie „Counterstrike“. 2002 kehrte er nach Großbritannien zurück und schloss sich dem Ensemble der BBC-Krankenhausserie „Casualty“ an, in der er bis 2008 sechs Jahre lang die Rolle des Harry Harper verkörperte.

Foto von Rod Steiger

Rod Steiger

Besetzung · Bekannt für The Philco Television Playhouse

Rodney Stephen Steiger (* 14. April 1925 in Westhampton, Long Island, New York; † 9. Juli 2002 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er gewann 1968 den Oscar als bester Hauptdarsteller für seinen Auftritt im Rassismusdrama In der Hitze der Nacht, weitere Filmklassiker mit ihm sind Die Faust im Nacken, Doktor Schiwago und Todesmelodie. Steiger trat seit seinem Debüt mit einer kleinen Rolle in Fred Zinnemanns Drama Teresa in mehr als hundert Filmen auf. Für Die Faust im Nacken und Der Pfandleiher war er jeweils für einen Oscar nominiert, für Der Pfandleiher erhielt er den Silbernen Bären auf der Berlinale 1964. 1965 spielte er eine der Hauptrollen in David Leans Doktor Schiwago, einem der größten Filmerfolge der 1960er Jahre. 1968 erhielt er den Oscar für seine Rolle als Sheriff Bill Gillespie neben Sidney Poitier in dem Film In der Hitze der Nacht. Für seine Rolle in diesem Film erhielt er weitere Auszeichnungen, u. a. einen Golden Globe, einen British Film Academy Award, einen Laurel Award und einen Preis des New York Film Critics Circle. Der Film markierte den Karrierehöhepunkt für Steiger, der in seiner weiteren Rollenwahl eher glücklos war und ab den späten 1960er Jahren kaum noch große Filmerfolge verbuchen konnte. Die Hauptrollen in den Filmen Patton und Der Pate, die zu großen Kassenhits wurden, lehnte er ab. In den 70er Jahren trat er häufig in europäischen Produktionen auf, in denen er historische Figuren darstellte. So spielte er 1970 in Sergei Bondartschuks Filmepos Waterloo Napoleon Bonaparte und übernahm 1974 die Titelrolle in Carlo Lizzanis Film Mussolini – Die letzten Tage. Den Duce spielte er ein zweites Mal 1981 in Omar Mukhtar – Löwe der Wüste. Die Rolle des römischen Prokurators Pontius Pilatus übernahm er in der Miniserie Jesus von Nazareth (1977). 1982 trat er in Hans W. Geißendörfers Verfilmung des Romans Der Zauberberg von Thomas Mann als Mynheer Peeperkorn auf. In seiner vorletzten Rolle, in Der Himmel von Hollywood nach dem Roman von Leon de Winter, spielte er 2001 unter der Regie von Sönke Wortmann.

Foto von Donald Pleasence

Donald Pleasence

Besetzung · Bekannt für Halloween - Die Nacht des Grauens, You Only Live Twice

Donald Pleasence (* 5. Oktober 1919 in Worksop, Nottinghamshire, England; † 2. Februar 1995 in Saint-Paul-de-Vence, Frankreich) war ein britischer Schauspieler. Kritiker nannten ihn den „Mann mit den hypnotischen Augen“. Seinen Durchbruch in Hollywood hatte Pleasence 1963 mit dem Film Gesprengte Ketten, dem weitere Rollen in großen Hollywood-Produktionen folgten. Er verkörperte 1966 auch den Erzbösewicht Ernst Stavro Blofeld in dem James-Bond-Film Man lebt nur zweimal. Ab den 1970er Jahren trat er auch häufig in B-Movies (Horror-, Mysteryfilmen) auf. Mit der Rolle des Psychiaters Dr. Sam Loomis in dem Film Halloween des Regisseurs John Carpenter, der ein großer Publikumserfolg wurde und dem fünf Fortsetzungen folgten, wurde Pleasence zu einer Kultfigur im Genre des Horrorfilms. Seinen vorletzten Auftritt hatte er in dem italienischen Slasher-Film Fatal Frames. Innerhalb eines Jahres spielte er sowohl 1976 als auch 1977 bei beiden Produktionen mit dem Titel Jesus von Nazareth mit; war er 1976 noch als Pontius Pilatus zu sehen, spielte er im Jahr darauf die Rolle des Melchior.

Foto von Aybi Era

Aybi Era

Aybi Era ist eine deutsch-türkische Schauspielerin. Aybi Era absolvierte von 2014 bis 2017 die Schule für Schauspiel Hamburg. Während der Ausbildung verkörperte sie an der Studiobühne unter anderem die Titelrolle in Rotkäppchen, die Hermia im Sommernachtstraum und Stella in Endstation Sehnsucht. Workshops besuchte sie bei Oliver Elias und Jens Roth. Ab Juni 2018 stand sie für Dreharbeiten zur ZDF-Serie Notruf Hafenkante vor der Kamera, in der sie ab der 14. Staffel (Folge Erster Einsatz) an der Seite von Marc Barthel als Kristian „Kris“ Freiberg die Rolle der aus Berlin-Neukölln stammenden Polizistin Pinar Aslan verkörperte. In der Serie bildeten die beiden das dritte Ermittlerteam und folgten Tarik Coban und Claudia Fischer, dargestellt von Serhat Çokgezen und Janette Rauch, nach. Im September 2021 wurde der Ausstieg von Aybi Era aus der Serie Notruf Hafenkante bekannt. Der letzte Auftritt erfolgte in der im April 2022 veröffentlichten Folge 28 Letzte Warnung der 16. Staffel. In der Fernsehserie Familie Dr. Kleist hatte sie 2019 eine Episodenrolle in der Folge Heiraten für Fortgeschrittene als Sina Drechsler, in der ZDF-Culture-Clash-Komödie Matze, Kebab und Sauerkraut war sie 2020 als Annuk zu sehen. Anfang 2021 drehte sie für die ZDF-Liebeskomödie Alice im Weihnachtsland, in der sie die Titelrolle der Hamburger Köchin Alice übernahm. In der im Herbst 2022 veröffentlichten ZDFneo-Mystery-Serie Another Monday mit Alina Stiegler verkörperte sie deren Kollegin Nazan Sawari. Ab der Folge Zwischen den Welten der ZDF-Krimiserie Jenseits der Spree übernahm sie an der Seite von Jürgen Vogel die Rolle der Kriminalhauptkommissarin Mavi Neumann. In dem auf der Berlinale 2023 uraufgeführten Mystery-Thriller Im toten Winkel von Ayşe Polat mit Katja Bürkle spielte sie die Rolle der Übersetzerin Leyla. Neben Deutsch spricht sie als zweite Muttersprache Türkisch.