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Poster zu Minority Report

Minority Report

2002

Science FictionActionThriller

Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.

Foto von Kathryn Morris

Kathryn Morris

Besetzung · Bekannt für Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen, Minority Report

Kathryn Susan Morris (geboren am 28. Januar 1969) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem für ihre Rollen als Det. Lilly Rush in der Serie Cold Case (2003-2010), Lara Clark in Minority Report und Lorna Hunt in Bone Tomahawk bekannt ist.

Foto von Walter F. Parkes

Walter F. Parkes

Produzent · Executive Producer · Bekannt für Die Insel, Gladiator, Men in Black

Walter F. Parkes (* 15. April 1951) ist ein US-amerikanischer Produzent, Drehbuchautor und Medienmanager. Er produzierte über 50 Filme, darunter die „Men in Black“-Reihe und „Minority Report“, und ist Mitbegründer und Co-Vorsitzender von Dreamscape Immersive. Parkes und seine Frau und Geschäftspartnerin, die Produzentin Laurie MacDonald, trugen maßgeblich zum Aufbau von DreamWorks bei. Parkes leitete dort die Filmsparte, und später wechselten die beiden zu Amblin Entertainment, wo Parkes als Präsident tätig war. Er wurde dreimal für den Oscar nominiert: erstmals als Regisseur und Produzent des Dokumentarfilms „The California Reich“ (1975), zweimal für das Drehbuch zu „WarGames“ und dreimal als Produzent von „Zeit des Erwachens“. Parkes und MacDonald gründeten 2010 die Produktionsfirma Parkes + Macdonald (P+M, P+M Image Nation) und arbeiteten an der Produktion einer Reihe von Filmen zusammen, darunter auch Filme, die von Amblin veröffentlicht wurden.

Foto von Steven Spielberg

Steven Spielberg

Regie · Executive Producer · Bekannt für E.T. – Der Außerirdische, Indiana Jones und das Rad des Schicksals, Jurassic World: Ein neues Zeitalter

Steven Allan Spielberg (* 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Gemessen am Einspielergebnis seiner Filme ist er der bis heute erfolgreichste Regisseur und der zweiterfolgreichste Produzent (nach Kevin Feige). Zu seinen bekanntesten Filmen, die oft von Träumen, Ängsten und Abenteuern geprägt sind, gehören unter anderem Der weiße Hai (1975), E.T. – Der Außerirdische (1982), Jurassic Park (1993), Schindlers Liste (1993), Der Soldat James Ryan (1998), Minority Report (2002), Lincoln (2012), Ready Player One (2018) und die vierteilige Indiana-Jones-Reihe (1981–2008). Spielberg wurde bereits fünfzehnmal für den Oscar nominiert (u. a. Jäger des verlorenen Schatzes, München, Lincoln) und konnte ihn davon dreimal gewinnen, zweimal (Film, Regie) 1994 für Schindlers Liste und 1999 für seine Regiearbeit an Der Soldat James Ryan. Er ist mehrfacher Golden-Globe- und Emmypreisträger. Quelle: Wikipedia

Foto von John Williams

John Williams

Composer · Bekannt für E.T. – Der Außerirdische, Indiana Jones und das Rad des Schicksals, Minority Report

John Towner Williams KBE (* 8. Februar 1932 in Flushing, Queens, New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Produzent von Film- und Orchestermusik. Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner zählt seit den 1970er-Jahren zu den weltweit bekanntesten, erfolgreichsten und einflussreichsten Filmkomponisten. Er arbeitete mit Regisseuren wie Steven Spielberg (u. a. Der weiße Hai, Indiana Jones, E.T. – Der Außerirdische, Schindlers Liste, Jurassic Park, Der Soldat James Ryan, A.I. – Künstliche Intelligenz, Minority Report, Catch Me If You Can), George Lucas (Star Wars) und Alfred Hitchcock (Familiengrab) zusammen. Ebenso komponierte er die Musik zu den ersten drei Filmen der Harry-Potter-Reihe. Mit seinem Album The Berlin Concert erreichte er im Alter von 90 Jahren zusammen mit den Berliner Philharmonikern Platz Eins der deutschen Albumcharts.

Foto von Tim Blake Nelson

Tim Blake Nelson

Besetzung · Bekannt für The Lowdown, Captain America: Brave New World, The Incredible Hulk

Tim Blake Nelson (* 11. Mai 1964 in Tulsa, Oklahoma) ist ein US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler sowie Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Nelsons Karriere begann Mitte der 1980er Jahre als Schauspieler auf New Yorker Bühnen. 1992 stand er in der Filmkomödie Showtime – Hilfe, meine Mama ist ein Star erstmals vor der Filmkamera. Später spielte er in Filmen wie dem Antikriegsfilm Der schmale Grat von 1998, dem Science-Fiction-Thriller Minority Report (2002) und dem Filmdrama Syriana mit. 1997 führte Nelson am Kriminalfilm Das Auge Gottes zum ersten Mal Regie bei einem Spielfilm. Doch zu seiner bekanntesten Regiearbeit zählt das 2001 produzierte Filmdrama Die Grauzone, das sich mit dem Sonderkommando KZ Auschwitz-Birkenau auseinandersetzt. 2009 kam Nelsons nächster Film Leaves of Grass in die Kinos.

Foto von Steve Harris

Steve Harris

Besetzung · Bekannt für Practice - Die Anwälte, Minority Report

Steve J. Harris (* 3. Dezember 1965) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der in zahlreichen Filmen mitgewirkt hat, darunter „Quarantine“, „Tyler Perry’s Diary of a Mad Black Woman“, „Haus über Kopf“, „The Rock“, „The Mod Squad“ und „Minority Report“. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Eugene Young in der Anwaltsserie „The Practice“. Er lieh Ethan Bennett in der Zeichentrickserie „The Batman“ seine Stimme. Außerdem war er in „Law & Order“ zu sehen und hatte zuvor eine wiederkehrende Rolle in „Homicide: Life on the Street“. Er ist der ältere Bruder des Schauspielers Wood Harris. Geboren wurde er in Chicago, Illinois, als Sohn von Mattie, einer Hausfrau, und John Harris, einem Busfahrer. Er besuchte die St. Joseph High School in Westchester, Illinois, eine Privatschule, die für die Ausbildung von Basketballprofis bekannt ist. Harris erwarb einen Bachelor of Arts in Theaterwissenschaften an der Northern Illinois University und einen Master of Fine Arts in Theaterwissenschaften im Rahmen des Professional Theater Training Program der University of Delaware. ... Im Jahr 2006 war er in der inzwischen abgesetzten Fernsehserie „Heist“ zu sehen. Außerdem hatte er einen Gastauftritt in einer Folge von „Grey’s Anatomy“. Darüber hinaus wirkte er in mehreren Folgen von „New York Undercover“ mit.

Foto von Lois Smith

Lois Smith

Besetzung · Bekannt für Minority Report, The Nice Guys

Lois Arlene Smith (geb. Humbert; * 3. November 1930) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihr Filmdebüt gab sie 1955 in dem Drama „Jenseits von Eden“. Später spielte sie Nebenrollen in zahlreichen Filmen, darunter „Five Easy Pieces“ (1970), „Resurrection“ (1980), „Eine verhängnisvolle Affäre“ (1987), „Grüne Tomaten“ (1991), „Ein amerikanischer Quilt“ (1995), „Dead Man Walking“, „Twister“ (1996), „Minority Report“ (2002), „The Nice Guys“ (2016) und „Lady Bird“ (2017). 2017 erntete Smith viel Kritikerlob für ihre Hauptrolle in dem Science-Fiction-Drama „Marjorie Prime“. Sie wurde für mehrere Independent Spirit Awards, Gotham Awards und Saturn Awards nominiert und gewann den Satellite Award. Smith war außerdem in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen, sowohl im Nachmittags- als auch im Abendprogramm. Sie gehörte zur Stammbesetzung der HBO-Horrorserie „True Blood“ und wurde für ihre Rolle in „The Americans“ für den Critics' Choice Television Award als Beste Gastdarstellerin in einer Dramaserie nominiert. Smith ist außerdem für ihre umfangreiche Theaterarbeit bekannt und erhielt zwei Tony-Award-Nominierungen: für die Rolle der Ma Joad in „Früchte des Zorns“ (1990) und für die Rolle der Halie in einer Wiederaufnahme von „Buried Child“ (1996). 2005 spielte sie die Hauptrolle in einer gefeierten Off-Broadway-Wiederaufnahme von „The Trip to Bountiful“, für die sie mit einem Obie Award als Beste Hauptdarstellerin, einem Outer Critics Circle Award, einem Lucille Lortel Award und einem Drama Desk Award ausgezeichnet wurde. Smith ist Ensemblemitglied der Steppenwolf Theatre Company in Chicago.

Foto von Peter Stormare

Peter Stormare

Besetzung · Bekannt für 22 Jump Street, Fargo, Minority Report

Peter Stormare (* 27. August 1953 in Kumla als Peter Ingvar Rolf Storm) ist ein schwedischer Schauspieler. Der in Arbrå in der Gemeinde Bollnäs in Schweden aufgewachsene Stormare begann seine Schauspielkarriere am Dramaten in Stockholm, zu dessen fester Besetzung er elf Jahre lang gehörte. In Schweden gehörte Stormare dem festen Ensemble des Regisseurs Ingmar Bergman an. 1990 nahm er einen leitenden Posten („Associate Artistic Director“) am Tokyo Globe Theatre an und machte sich durch verschiedene Shakespeare-Aufführungen wie Hamlet einen Namen. Drei Jahre später ging er nach New York und trat von da an hauptsächlich in englischsprachigen Produktionen auf. Markante Nebenrollen in Blockbustern wie Vergessene Welt: Jurassic Park, Armageddon – Das jüngste Gericht und Minority Report machten ein breites Publikum mit seinem Gesicht vertraut, besonders bekannt ist seine Darstellung in Fargo – Blutiger Schnee. 2005 lieferte er einen denkwürdigen Kurzauftritt als Luzifer im Mysterythriller Constantine. In Filmproduktionen verkörpert er öfter Russen. In Hitler – Aufstieg des Bösen spielte Stormare den SA-Chef Ernst Röhm. In der Fernsehserie Prison Break verkörperte er den Mafiaboss John Abruzzi. Er spielte auch in der Fernsehserie The Blacklist mit.

Foto von Keith Campbell

Keith Campbell

Besetzung · Bekannt für Men in Black, Minority Report

Keith Campbell wurde am 26. April 1962 in Boise, Idaho, USA, geboren. Er ist Schauspieler und Regieassistent und bekannt für The Amazing Spider-Man (2012), Men in Black (1997) und Minority Report (2002).

Foto von Patrick Kilpatrick

Patrick Kilpatrick

Besetzung · Bekannt für Minority Report

Patrick Kilpatrick (* 20. August 1949 in Orange, Virginia), eigentlich Robert Donald Kilpatrick Jr., ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Kilpatrick war zunächst als Journalist tätig, entschied sich dann jedoch für eine Schauspielkarriere und trat zunächst in Off-Broadway-Produktionen auf. 1984 besuchte er das Casting der Serie Miami Vice und bewarb sich für die Rolle des Sonny Crockett, die später an Don Johnson ging. Im selben Jahr hatte er seine erste Spielfilmrolle in dem B-Movie Atomic Hero, im Jahr darauf spielte er in Guy Hamiltons Actionkomödie Remo – unbewaffnet und gefährlich. Kilpatrick, der dafür bekannt ist, seine Stunts bevorzugt selbst auszuführen, hatte in der Folge Rollen in verschiedenen Actionfilmen; unter anderem neben Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Steven Seagal, Jean-Claude Van Damme sowie Chow Yun Fat. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Peter Hyams’ Presidio und Steven Spielbergs Minority Report. Daneben trat er seit Mitte der 1980er Jahre als Gaststar in verschiedenen erfolgreichen Fernsehserien sowie in Fernsehproduktionen auf, darunter zwei Western mit Tom Selleck. 1996 hatte er eine wiederkehrende Rolle als Sergeant O'Connor in der Serie Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft. Kilpatrick ist unverheiratet und hat zwei Kinder.

Foto von Sumalee Montano

Sumalee Montano

Besetzung · Bekannt für Transformers Prime: Beast Hunters

Sumalee Montano (Thai: สุมาลีรัตน์ มอนทาโน; RTGS: Sumalirat Monthano; * 3. August 1972) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Synchronsprecherin. Geboren in Columbus, Ohio, arbeitete sie vor ihrer Schauspielkarriere als Investmentbankanalystin in New York City und Hongkong. Sie ist außerdem als Autorin tätig. Sie spielte in Serien wie „Emergency Room“, „Minority Report“, „The West Wing“, „Boston Legal“, „Bones“, „Nip/Tuck“, „Hancock“ und „Commander in Chief“. Als Synchronsprecherin lieh sie unter anderem dem Präsidenten in „Saints Row IV“, Yerema in „Dead Island“, Cali in „Skylanders: Spyro's Adventure“, Arcee in „Transformers: Prime“ und Mera in „Justice League: Throne of Atlantis“ ihre Stimme. Sie lebt und arbeitet in Los Angeles.

Foto von Li Jun Li

Li Jun Li

Besetzung · Bekannt für Blood & Sinners

Li Jun Li (chinesisch 李麗君) ist eine US-amerikanische Schauspielerin chinesischer Herkunft, geboren in Shanghai. Im Kindesalter zog sie mit ihrer Familie zunächst nach Bogotá, Kolumbien, wo sie Spanisch lernte, und anschließend nach New York City, wo sie die Fiorello H. LaGuardia High School im Tanzzweig besuchte. Bekannt wurde Li Jun Li durch ihre Rollen als Iris Chang in der ABC-Serie Quantico, Rose Cooper in The Exorcist, Jenny Wah in der Netflix-Serie Wu Assassins sowie als Lady Fay Zhu im Kinofilm Babylon (2022). 2025 ist sie in Sinners als Grace Chow zu sehen. Ihre Karriere begann sie im Musicalbereich, unter anderem mit der Rolle der Liat in der Broadway-Produktion von South Pacific. Seitdem wirkte sie in zahlreichen TV-Serien und Filmen mit, darunter Blue Bloods, Damages, Minority Report, Chicago P.D., Sex/Life und Evil. Li Jun Li ist für ihre Vielseitigkeit und internationale Präsenz bekannt und spricht neben Englisch auch fließend Spanisch.

Foto von Samantha Morton

Samantha Morton

Besetzung · Bekannt für Minority Report, Fantastic Beasts and Where to Find Them

Samantha Jane Morton (* 13. Mai 1977 in Nottingham, Nottinghamshire) ist eine britische Schauspielerin, Filmregisseurin, Filmproduzentin, Drehbuchautorin und Golden-Globe-Preisträgerin. Morton brach im Alter von 13 Jahren ihre Schulausbildung ab und hatte noch im selben Jahr ihre ersten Fernsehauftritte, bekam jedoch erst 1995 eine größere Rolle in der Miniserie Band of Gold. 1997 spielte sie die Jane Eyre im gleichnamigen Film nach dem Buch von Charlotte Brontë. 2000 wurde sie für einen Oscar in der Kategorie Beste Nebendarstellerin im Woody-Allen-Film Sweet and Lowdown sowie 2004 in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin in In America nominiert. 2002 übernahm sie die Hauptrolle in Lynne Ramsays Drama Morvern Callar und agierte an der Seite von Tom Cruise als Agatha im Steven Spielbergs Minority Report. 2004 trat Morton gemeinsam mit Johnny Depp in The Libertine auf und war im gleichen Jahr neben Daniel Craig im Film Enduring Love zu sehen. In Tom Hoopers Drama Die Moormörderin von Manchester (2006) war Morton in der Rolle der Serienmörderin Myra Hindley zu sehen. In der Filmbiografie Control verkörperte Morton 2007 Deborah Curtis, die Ehefrau des Joy-Division-Sängers Ian Curtis. Von 2017 bis 2019 übernahm sie in der Fernsehserie Harlots – Haus der Huren die Rolle der Bordellbesitzerin Margaret Wells. Von 2019 bis 2020 spielte sie eine Hauptrolle als Alpha in der Endzeit-Serie The Walking Dead. Ihr Debüt als Filmregisseurin gab Morton 2009 mit dem für Channel 4 produzierten Fernsehdrama The Unloved, zu dem sie auch am Drehbuch mitschrieb (mit Tony Grisoni). 2012 drehte sie für die Band The Kills den Videoclip zum Song The Last Goodbye. Im selben Jahr wurde sie in die Wettbewerbsjury der 69. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen.

Foto von Max von Sydow

Max von Sydow

Besetzung · Bekannt für Der Exorzist, Minority Report, Shutter Island

Max von Sydow, gebürtig Carl Adolf von Sydow, war ein schwedischer Schauspieler mit deutsch-pommerscher Abstammung und seit 2002 französischer Staatsangehörigkeit. Er zählte zu den profiliertesten internationalen Charakterdarstellern. Unter der Regie von Alf Sjöberg hatte er 1949 sein Filmdebüt in Rya-Rya – Nur eine Mutter. 1955 zog von Sydow nach Malmö, wo er Ingmar Bergman kennenlernte. Durch die Verbindung mit Bergman wurde von Sydow international bekannt. Zunächst arbeiteten sie am Stadttheater Malmö zusammen, später bei mehreren Filmen. 1957 hatte von Sydow mit dem historischen Filmdrama Das siebente Siegel seinen internationalen Durchbruch. In den Filmen Schande, Die Stunde des Wolfs und Passion spielte er unter Bergmans Regie an der Seite von Liv Ullmann. Während sich seine Arbeit bis dahin auf den skandinavischen Raum beschränkt hatte, willigte er 1965 erstmals ein, in einer amerikanischen Produktion die Hauptrolle zu übernehmen; dabei handelte es sich um die Rolle Jesu Christi in George Stevens’ Film Die größte Geschichte aller Zeiten. Danach lebte von Sydow mit seiner Familie eine Zeitlang in Los Angeles. Mitte der siebziger Jahre zog er nach Rom und wirkte in zahlreichen italienischen Filmproduktionen mit. Daneben war er auch weiterhin regelmäßig in Hollywood-Produktionen, zuweilen in Rollen als deutscher Offizier des Zweiten Weltkriegs zu sehen. Erwähnenswert ist seine Rolle des Priesters in Der Exorzist wie auch des Blofeld in dem James-Bond-Film Sag niemals nie. Weitere Rollen übernahm er unter anderem in Filmen wie Die drei Tage des Condor, Flash Gordon, Conan der Barbar, Der Wüstenplanet, In einer kleinen Stadt und Minority Report. In dem Film Hamsun von Jan Troell verkörperte von Sydow 1996 den norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun. Trotz seines Mitwirkens in zahlreichen Actionfilmen bevorzugt er bei seiner Rollenauswahl Dramen wie Pelle, der Eroberer, für das er 1989 eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Bei der Darstellung vieler seiner Rollen wird von Sydow von der Filmkritik Charisma und eine archaische Kraft zugeschrieben. Seine hagere Gestalt und seine als knorrig beschriebene Stimme verstärken diesen Eindruck. In dieser Hinsicht entfaltete er eine große Wirkung bei seiner ersten Zusammenarbeit mit Bergman in Das siebente Siegel als Kreuzritter Antonius Block während eines Schachspiels gegen den Tod. Seine markante Stimme wurde außerdem durch zahlreiche Werbefilme, seit neuestem auch durch Computerspiele bekannt. Von Sydow gehörte 2015 zum Darsteller-Ensemble des siebten Teils der Star-Wars-Saga, Star Wars: Das Erwachen der Macht. 2016 verkörperte er in der TV-Serie Game of Thrones die Rolle des dreiäugigen Raben.