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Meine drei Söhne
1960

Annette O'Toole
Besetzung · Bekannt für Nur 48 Stunden, Es, Smallville
Annette O’Toole (* 1. April 1952 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Annette O’Toole begann in jungen Jahren mit der Schauspielerei und hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie Meine drei Söhne oder Rauchende Colts. Eine ihrer ersten größeren Rollen hatte sie 1981 in dem Fernsehfilm Stand by Your Man, in dem sie die Country-Legende Tammy Wynette darstellte. In Nur 48 Stunden spielte sie ein Jahr später die Freundin von Nick Nolte. Kurz darauf war sie in Superman III – Der stählerne Blitz an der Seite von Christopher Reeve als Lana Lang zu sehen. In der Fernsehserie Smallville spielte sie die Mutter von Clark Kent, Martha Kent.

Beverly Garland
Besetzung · Bekannt für Meine drei Söhne, Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark, Remington Steele
Beverly Garland (1926–2008) war eine US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin, Geschäftsfrau und Hotelbesitzerin. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle in „Meine drei Söhne“. In den 1980er-Jahren spielte sie die verwitwete Mutter von Kate Jackson in „Scarecrow and Mrs. King“. Außerdem hatte sie eine wiederkehrende Rolle in „Eine himmlische Familie“.

Mary Jackson
Besetzung · Bekannt für Die Waltons
Eine jener unvergesslich vertrauten, aber schwer einzuordnenden Matronen: Die Charakterdarstellerin Mary Jackson ist wohl am bekanntesten für ihre wiederkehrende Rolle als „Miss Emily“ Baldwin, eine der liebenswert exzentrischen, schmuggelnden Schwestern, in der Serie „Die Waltons“ (1971), die neun Staffeln lang lief. Sie wurde am 22. November 1910 im ländlichen Milford, Michigan, geboren und erwarb 1932 einen Bachelor-Abschluss an der West Michigan University. Nach einem Jahr als Lehrerin während der Weltwirtschaftskrise wandte sie sich ihrem Interesse am Theater zu und kehrte an die Universität zurück (diesmal an die Michigan State University), um Kunst zu studieren. Ihre Karriere begann sie auf Bühnen in Chicago und im Sommertheater, bevor sie auf die größeren Bühnen in New York und Los Angeles wechselte. Film- und Fernsehrollen ergaben sich erst im mittleren Alter. Sie hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „The Andy Griffith Show“, „The Twilight Zone“, „Meine drei Söhne“, „Hazel“, „The Mary Tyler Moore Show“, „Barnaby Jones“ und „Ein Engel auf Erden“ und verkörperte meist die Rolle einer vornehmen Kleinstadtbewohnerin. Außerdem gehörte sie zum Ensemble in Peter Bogdanovichs erstem Low-Budget-Thriller „Targets“ (1968), dem letzten Film mit Boris Karloff. In den 70er-Jahren übernahm sie hier und da kleinere Rollen, beispielsweise als Nonnen in dem Star-besetzten Epos „Airport“ (1970) und in dem Horrorfilm „Audrey Rose“ (1977). Es folgten diverse sympathische Mutterrollen, darunter die von Lynn Carlin in Blake Edwards’ Western „Wild Rovers“ (1971) und die von Jane Fonda in der Komödie „Dick und Jane – Spaß mit dir“ (1977). Sie unterstützte Fonda erneut in dem Vietnamkriegsdrama „Coming Home – Sie kehren heim“ (1978), gehörte zum Ensemble des Kultfilms „Big Top Pee-wee“ (1988) und hatte eine bemerkenswerte Rolle in Steve Martins „Leap of Faith“ (1992). Was den Erfolg von „Die Waltons“ angeht, spielte die Charakterdarstellerin Dorothy Stickney die Rolle der Emily in der Pilotfolge, zusammen mit Josephine Hutchinson als älterer Schwester Mamie. Als die Serie schließlich in Produktion ging, übernahmen Mary und die Schauspielerin Helen Kleeb, ebenfalls eine dieser Schauspielerinnen, deren Gesichter man schon mal gesehen hatte, die Rollen der unverheirateten Schwestern. Beide spielten ihre Schwesternrolle regelmäßig in mehreren Walton-„Wiedersehensfilmen“, die verschiedene Hochzeiten und Familienfeste zeigten. Ihre letzten Fernsehauftritte hatten die beiden in „A Walton Easter“ (1997). Kleeb starb 2003 im Alter von 96 Jahren eines natürlichen Todes. Mary verstarb zwei Jahre später im Alter von 95 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung.

Sidney Clute
Sidney Richard Clute (21. April 1916 – 2. Oktober 1985) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er durch seine Rolle als Detective Paul La Guardia in 57 Folgen der US-amerikanischen Krimiserie „Cagney & Lacey“ (1982–1985). Außerdem spielte er Detective Simms in zehn Folgen von „McCloud“. Clute hatte Gastauftritte in zahlreichen Fernsehserien, darunter „Hawaii Five-O“, „Emergency!“, „Detektiv Rockford – Anruf genügt“, „Kolchak – Der Nachtpirscher“, „All in the Family“, „Adam-12“ und „The Mary Tyler Moore Show“. Er war auch in einigen Folgen von „Lou Grant“, „Wagon Train“, „Hogan’s Heroes“, „Meine drei Söhne“ und „Cannon“ zu sehen. Clute starb am 2. Oktober 1985 im Alter von 69 Jahren an Krebs im St. George Hospital in Los Angeles, Kalifornien.

William Frawley
Besetzung · Bekannt für I Love Lucy, Meine drei Söhne
William Frawley wurde in Burlington, Iowa, geboren. Schon als Junge sang er in der St. Paul’s Catholic Church und spielte im Burlington Opera House. Seine erste Anstellung war die eines Stenografen bei der Union Pacific Railroad. Er trat mit seinem Bruder Paul im Varieté auf und schloss sich dann dem Pianisten Franz Rath an, mit dem er 1910 in San Francisco auftrat. Vier Jahre später gründete er mit seiner neuen Frau Edna Louise Broedt das Komikerduo „Frawley and Louise“ und tourte mit ihnen durch die Orpheum- und Keith-Theater, bis sich das Paar 1927 scheiden ließ. Anschließend wechselte er an den Broadway und 1932 zu Paramount nach Hollywood. Als er 1951 Lucille Ball wegen einer Rolle in ihrer Fernsehshow „I Love Lucy“ kontaktierte, hatte er bereits in über 100 Filmen mitgewirkt. Seine Rolle als Fred Mertz spielte er bis zum Ende der Serie 1960, danach war er fünf Jahre lang in der Sitcom „Meine drei Söhne“ zu sehen. Aus gesundheitlichen Gründen musste er in den Ruhestand gehen. Er erlitt am 3. März 1966 im Alter von 79 Jahren einen Herzinfarkt, als er nach einem Kinobesuch den Hollywood Boulevard entlangspazierte. Er ist auf dem Friedhof der San Fernando Mission begraben.

Nancy Kulp
Besetzung · Bekannt für The Beverly Hillbillies
Nancy Jane Kulp (28. August 1921 – 3. Februar 1991) war eine US-amerikanische Charakterdarstellerin, die vor allem als Miss Jane Hathaway in der beliebten CBS-Fernsehserie „The Beverly Hillbillies“ bekannt wurde. 1955 stieß Kulp zur Besetzung der „Bob Cummings Show“ (Originaltitel: „Love That Bob“) mit Bob Cummings hinzu und verkörperte die mit einem Tropenhelm ausgestattete Vogelbeobachterin Pamela Livingstone. 1956 war sie in der Folge „Johnny Bravo“ der ABC/Warner-Brothers-Serie „Cheyenne“ mit Clint Walker zu sehen. In den Jahren 1955 und 1956 spielte Kulp die Rolle der Anastasia in drei Folgen der NBC-Sitcom „It's a Great Life“. 1958 wirkte sie in Orson Welles’ wenig bekannter Pilotfolge „The Fountain of Youth“ der Fernsehserie „Colgate Theatre“ mit. 1960 spielte sie Emma St. John in der Folge „Kill with Kindness“ der ABC/WB-Krimiserie „Bourbon Street Beat“ mit Andrew Duggan in der Hauptrolle. 1956 war Kulp in der „I Love Lucy“-Folge „Lucy Meets the Queen“ zu sehen, wo sie ein englisches Dienstmädchen verkörperte, das Lucy und Ethel den korrekten Knicks vor Königin Elizabeth beibrachte. Sie wirkte außerdem in Episoden von „The Real McCoys“, „Perry Mason“ („Der Fall des verlorenen Sohnes“, 1958), „The Jack Benny Program“ („Dons 27. Jubiläum mit Jack“), „87th Precinct“ („Killer's Choice“), „Pete and Gladys“, „The Twilight Zone“ (als Mrs. Gann in „Die Flüchtige“) und „The Outlaws“ („Der dunkle Sonnenaufgang des Griff Kincaid“) mit. Sie spielte eine Haushälterin in der Pilotfolge der „William Bendix Show“, die als Staffelfinale der CBS-Serie „Mister Ed“ (1960/61) unter dem Titel „Pine Lake Lodge“ ausgestrahlt wurde. In der Serie „Meine drei Söhne“ verkörperte sie 1962 in zwei Episoden eine Mathematik- und Naturwissenschaftslehrerin an einer High School, zunächst unter dem Namen Miss Harris und dann unter Miss Fisher. Kurz nach ihren Auftritten in „Meine drei Söhne“ im Jahr 1962 gelang Kulp der Durchbruch mit der Rolle der Jane Hathaway, der liebeshungrigen, vogelbegeisterten und ewigen Jungfer, in der CBS-Fernsehserie „Die Beverly Hillbillies“. 1967 erhielt sie für ihre Rolle eine Emmy-Nominierung und blieb bis zur Absetzung der Serie 1971 dabei. 1978 war sie in der Folge „Mike und Ike / Der Zeuge / Der Kuss-Bandit“ der Serie „Love Boat“ zu sehen und spielte Tante Gertrude in der Folge „Tony und Julie / Getrennte Betten / Amerikas Liebling“. Am 7. April 1989 verkörperte sie eine Nonne in der Folge „Die rechte Hand Gottes“ der ersten Staffel von „Zurück in die Vergangenheit“. Kulp hatte außerdem Gastauftritte in der „Brian Keith Show“ und in „Sanford and Son“. Kulp wurde einst als das hässlichste Mädchen im Fernsehen bezeichnet oder, wie ein Kritiker es ausdrückte, als jemand mit dem „Gesicht eines verschrumpelten Luftballons, der Figur einer Spaghetti-Schnur und der Stimme eines Ochsenfrosches in der Paarungszeit“. Andere beschrieben sie als groß und vornehm und lobten ihr komödiantisches Talent.

Robert J. Wilke
Besetzung · Bekannt für Zwölf Uhr mittags
Robert J. Wilke (* 18. Mai 1914 in Cincinnati, Ohio; † 28. März 1989 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Leben Robert Wilke, der deutscher Abstammung war, begann seine Karriere als Stuntman in den 1930er Jahren. Sein erster Auftritt auf der Leinwand war im Film San Francisco. Bald erhielt er regelmäßig Rollen in vielen Filmen, hauptsächlich als Schurke oder Handlanger. So terrorisierte er zusammen mit Ian MacDonald, Lee van Cleef und Sheb Wooley als Schlägerbande die Kleinstadt im Film 12 Uhr Mittags. Wilke spielte neben den Western auch in anderen Filmen mit. Einer seiner bekanntesten Nicht-Western-Filme war der Film 20.000 Meilen unter dem Meer (1954). Hier spielte er den Obermaat der Nautilus. Weitere bekannte Filme von Wilke war Anthony Manns Über den Todespass, in dem er an der Seite von James Stewart seine Paraderolle als Bandit spielte, und Die glorreichen Sieben von John Sturges, in dem er in einer bekannten Szene dem Messerwurf von James Coburns Figur zum Opfer fällt. Ab den 1960er Jahren absolvierte Wilke nur noch selten Filmauftritte, Ausnahmen bildeten etwa Gene Kellys Westernkomödie Geschossen wird ab Mitternacht (1970) und Terrence Malicks Filmdrama In der Glut des Südens (1978). Stattdessen war er ein profilierter Gastdarsteller in verschiedenen Fernsehserien, darunter Bonanza, Rauchende Colts, Perry Mason, Tausend Meilen Staub, Meine drei Söhne, Kung Fu, Starsky & Hutch und Dallas. Der vielbeschäftigte Nebendarsteller hatte bis 1981 über 300 Film- und Fernsehauftritte. Zuletzt stand er für die Komödie Ich glaub’ mich knutscht ein Elch! in der Rolle eines amerikanischen Generals vor der Kamera.

Eddie Quillan
Edward „Eddie“ Quillan (31. März 1907 – 19. Juli 1990) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, dessen Karriere bereits als Kind auf Vaudeville-Bühnen und im Stummfilm begann und sich bis ins Fernsehzeitalter der 1980er-Jahre fortsetzte. Quillans erster Filmauftritt war 1922 in der Kurzkomödie „Up and at 'Em“. Sein nächster Auftritt folgte 1926 in der Kurzkomödie „The Love Sundae“ an der Seite der Schauspielerin Alice Day. Quillan blieb während der gesamten Tonfilmära ein beliebter Haupt- und Nebendarsteller und wirkte in so namhaften Filmen wie „Meuterei auf der Bounty“ (1935) mit Clark Gable, Charles Laughton und Franchot Tone, „Der junge Mr. Lincoln“ (1939) an der Seite von Henry Fonda und Alice Brady, als „Connie Rivers“ in John Fords Verfilmung von John Steinbecks Roman „Früchte des Zorns“ (1940) mit Henry Fonda, in „Alaska Highway“ (1943) und „It Ain't Hay“ (1943) mit dem Komikerduo Abbott und Costello mit. Quillans unbeschwerte Leinwandpräsenz zeigte sich in den 1940er-Jahren in B-Musicals, Komödien und sogar Serien. 1948 brachte der Columbia-Pictures-Produzent Jules White Quillan mit dem erfahrenen Filmkomiker Wally Vernon für eine Reihe von komödiantischen Kurzfilmen zusammen. White legte in diesen Filmen Wert auf extreme Körperkomik, und Vernon und Quillan bildeten ein gutes Team, das sich mit Begeisterung in Slapstick-Einlagen mit Tritten in die Hose stürzte. Die Reihe lief bis 1956. Ab Ende der 1950er-Jahre begann Quillan, zum Fernsehen zu wechseln, und in den 1960er-Jahren war er häufig als Gastdarsteller in Serien wie „The Andy Griffith Show“, „Petticoat Junction“, „Perry Mason“ und etwa fünfmal in der Camp-Horror-Komödie „The Addams Family“ zu sehen. Von 1964 bis 1965 gehörte er zur Stammbesetzung der Anthony-Franciosa-Sitcom „Valentine's Day“, und von 1968 bis 1971 spielte er „Eddie Edson“ in der Fernsehserie „Julia“ an der Seite von Diahann Carroll. In den 1950er- und 1960er-Jahren wirkte Quillan weiterhin in Kinofilmen mit, jedoch in immer kleineren und oft nur noch als Statist. Ein bemerkenswerter Auftritt in dieser Zeit war seine Rolle als „Sandy“ in dem 1954 von Vincente Minnelli inszenierten Musical „Brigadoon“. Quillan spielte außerdem die nicht im Abspann erwähnte Rolle des „Mr. Cassidy“ in der Gene-Kelly-Verfilmung von „Hello, Dolly!“ aus dem Jahr 1969. Er war 1961 in „Meine drei Söhne“ als Mr. Hewlett zu sehen und verkörperte Angus Evans in der Western-Fernsehserie „The Rifleman“. In den 1970er-Jahren hatte Quillan Gastauftritte in so unterschiedlichen Fernsehserien wie „Mannix“, „Here's Lucy“, „Chico and the Man“ und „Baretta“. Nachdem er den Schauspieler und Regisseur Michael Landon kennengelernt und sich mit ihm angefreundet hatte, übernahm er zahlreiche kleinere Rollen in der beliebten Fernsehserie „Unsere kleine Farm“. In den 1980er-Jahren wirkte Quillan auch in den von Landon inszenierten Serien „Ein Engel auf Erden“ und „Father Murphy“ mit. Seinen letzten Fernsehauftritt hatte Quillan 1987 in einer Folge der Krimiserie „Matlock“.

Fred MacMurray
Besetzung · Bekannt für Meine drei Söhne
Frederick „Fred“ Martin MacMurray (* 30. August 1908 in Kankakee, Illinois; † 5. November 1991 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er mit Rollen in Liebeskomödien – unter anderem neben Claudette Colbert – sowie in Familienfilmen, Ende der 1930er Jahre hatte er seinen Durchbruch. MacMurray schlüpfte aber auch in dramatische Rollen, so zum Beispiel in Billy Wilders Filmklassiker Frau ohne Gewissen (1944). 1934 unterschrieb er einen Vertrag bei Paramount. 1935 hatte er an der Seite von Claudette Colbert in The Gilded Lily seinen Durchbruch. Sein Talent für leichte Komödien machte ihn zum idealen Partner von Colbert, und die beiden waren bis 1949 in insgesamt sieben Filmen ein populäres Leinwandpaar, meist in romantischen Komödien. MacMurray spielte aber auch neben anderen Stars wie Irene Dunne, Carole Lombard und Marlene Dietrich. Seine gelegentlichen Ausflüge ins dramatische Fach wie in Maid of Salem, der MacMurray und Colbert als Kämpfer gegen den Hexenwahn der Puritaner in Salem zeigte, fielen indes an der Kinokasse durch. Mit Madeleine Carroll drehte er, beginnend mit Café Society, zwischen 1939 und 1942 insgesamt vier Filme unter der Regie von Edward H. Griffith. In den 1940er Jahren wurde der populäre Darsteller außerdem reales „Gesichtsvorbild“ für den Superhelden Captain Marvel. Gegen Mitte der 1940er wechselte der Schauspieler zunehmend in gehaltvollere Rollen. 1944 gelang ihm an der Seite von Barbara Stanwyck unter der Regie von Billy Wilder in dem Film-Noir-Klassiker Frau ohne Gewissen eine überzeugende dramatische Darstellung. Er spielte darin einen Durchschnittsbürger, einen Versicherungsagenten, der aus Liebe zu einer rücksichtslosen Frau zum Mordkomplizen wird. Allerdings blieb er auch nach Frau ohne Gewissen weiterhin vor allem dem Komödien- und Familiengenre verpflichtet. Mit seiner Darstellung eines zur Meuterei aufrufenden Schriftstellers in Die Caine war ihr Schicksal (1954) neben Humphrey Bogart schaffte er den Sprung ins Charakterfach. In den folgenden Jahren war MacMurray meist als freundlicher Held in familienfreundlichen Abenteuern zu sehen, mit Ausnahme von Billy Wilders Tragikomödie Das Appartement, in der er mit seinen Seitensprüngen Shirley MacLaine und Jack Lemmon Unglück bringt. Im amerikanischen Fernsehen hatte er zwischen 1960 und 1972 großen Erfolg als alleinerziehender Vater in der Familienserie Meine drei Söhne, von der insgesamt 380 Folgen gedreht wurden. Parallel zu der Serie drehte er bei Walt Disneys Filmstudio in den 1960er-Jahren einige Komödienerfolge wie Der fliegende Pauker und dessen Fortsetzung Der Pauker kann’s nicht lassen. In Der glücklichste Millionär war MacMurray neben Tommy Steele und Greer Garson in einer seiner wenigen Musical-Rollen zu sehen. Nachdem er rund 30 Jahre als Leading Men in Hollywood erfolgreich war, ließ MacMurray seine Schauspielkarriere in den 1970er-Jahren langsam ausklingen. Seine letzte Rolle spielte er in dem starbesetzten, aber von Kritikern zerrissenen Katastrophenfilm Der tödliche Schwarm. 1987 wurde Fred MacMurray zur Disney-Legende erklärt. Er war der erste lebende Künstler, dem diese Ehre zuteil wurde.

Emilio Rivera
Besetzung · Bekannt für Venom, Sons of Anarchy
Emilio Rivera (* 24. Februar 1961 in San Antonio, Texas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Stand-up-Komiker mexikanischer Herkunft. Bekanntheit erlangte er vor allem durch die Rolle des Marcus Álvarez aus der Serie Sons of Anarchy und dem Spinoff Mayans M.C.. Emilio Rivera wurde als eines von sieben Kinder, vier Söhnen und drei Töchtern, in der texanischen Millionenstadt San Antonio geboren. Anschließend wuchs er im Elysian Valley, in Los Angeles auf. Seine Kindheit, in dem auch als Frogtown bezeichneten Stadtgebiet, war nicht immer einfach. Dazu zählen auch seine Erfahrungen mit Straßengangs und Drogenkonsum. Die erste Berührung mit der Schauspielerei hatte er bereits in der dritten Klasse, als er an einer Schulaufführung des Rumpelstilzchen mitwirkte. Nach dem Schulabschluss 1979 ließ er sich in die US-Armee einziehen. Danach hatte er es zunächst schwer im Schauspielgeschäft Fuß zu fassen und begann seine Karriere daher am Theater. Seine erste Rolle vor der Kamera übernahm er 1992 mit einem Gastauftritt in der Serie Renegade – Gnadenlose Jagd. Weitere Auftritte im Fernsehen folgten bald in Die Abenteuer des Brisco County jr., Beverly Hills, 90210 und JAG – Im Auftrag der Ehre. Erste Filmrollen übernahm er in Meine Familie, Cable Guy – Die Nervensäge und Con Air. Zwischen 1995 und 1996 spielte er eine kleine Rolle in der Daily Soap Reich und Schön. Anschließend trat er in Walker, Texas Ranger, Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI, New York Cops – NYPD Blue, Emergency Room – Die Notaufnahme, The Shield – Gesetz der Gewalt, CSI: Vegas, Kojak, Bones – Die Knochenjägerin und My Name Is Earl in Gastrollen auf. 2003 übernahm er eine kleine Rolle in Bruce Allmächtig. 2004 trat er in der Filmkomödie Wedding Bells auf. 2007 spielte er einen Polizisten in Spider-Man 3. 2009 war er als Bodega in der Filmkomödie Lieferung mit Hindernissen mit Donald Faison zu sehen. Im Actionfilm Act of Valor war er in der Rolle des Sanchez zu sehen. Von 2008 bis 2014 spielte er die Nebenrolle des Marcus Álvarez in der Serie Sons of Anarchy. In dieser Nebenrolle ist er seit 2018 im Spin-off Mayans M.C. zu sehen. 2014 war er als Tio Gordo in einer wiederkehrenden Rolle in der Serie Gang Related zu sehen. Von 2015 bis 2016 war er als Hector „Escorpion“ Alvarez in einer Nebenrolle in Z Nation zu sehen. 2018 trat er in den Filmen Don’t Worry, weglaufen geht nicht und Venom auf. Ebenfalls ab 2018 war er in den Serien The Family Business und On My Block zu sehen. Seit Beginn seiner Karriere war Rivera in mehr als 120 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Das bevorzugte Rollenprofil, auf das er häufig besetzt wird, sind vor allem Kriminelle oder Gesetzeshüter. Als Darsteller wirkte er auch in einigen Musikvideos, etwa von 50 Cent und Nicki Minaj, mit. Rivera ist seit 2009 mit Yadi Valerio in zweiter Ehe verheiratet. Mit seiner ersten Ehefrau hat er drei gemeinsame Kinder. Die Ehe zerbrach aufgrund von Riveras Drogenproblemen. Seit einem Entzug ist er komplett clean. Seine Kampffähigkeiten brachten ihm, aufgrund seiner harten Linken, in der Kindheit den Spitznamen Lefty ein.

Emilio Sakraya
Sakraya ist marokkanischer Abstammung und wurde 1996 in Berlin geboren. Seit seinem neunten Lebensjahr steht er für Filmproduktionen vor der Kamera. Seinen ersten Auftritt hatte er 2005 in dem Werbefilm Kinder erzählen. Ebenfalls im Kindesalter entdeckte er seine Begeisterung für Karate und Kung-Fu. Er errang 2010 einen Deutschen Meistertitel im Karate in der Version der World Karate and Kickboxing Association (WKA). 2010 hatte er seinen ersten Kinoauftritt in dem von Bernd Eichinger produzierten Kinofilm Zeiten ändern dich.Darauf folgten weitere Kino- und Fernsehauftritte, so unter anderem in V8 – Du willst der Beste sein, Mitten in Deutschland: NSU und dem Kriminalfilm Die siebte Stunde mit Jan Josef Liefers und Stefanie Stappenbeck. Als Tarik Schmüll war er seit 2014 in drei Filmen der Kinoreihe Bibi & Tina zu sehen. Im Mai 2016 produzierte er mit Universal Music Deutschland seine Debütsingle Down by the Lake. Er spielt Keyboard, Klavier und Gitarre. Im Dezember 2016 war er in der RTL-Produktion Winnetou – Der Mythos lebt als Neke Bah zu sehen. Er hat sich Ende 2016 entschlossen, seinen bisherigen Nachnamen Moutaoukkil nicht mehr öffentlich zu verwenden und stattdessen seinen zweiten Vornamen als Künstlernamen zu benutzen. Im Januar 2017 spielte er eine Episodenhauptrolle im Saarländer Tatort Söhne und Väter. Im Mai 2017 war er an der Seite von Frederick Lau und Kida Ramadan in der TNT-Serie 4 Blocks zu sehen. Ebenfalls im Frühjahr 2017 drehte er den deutschen Horrorfilm Heilstätten sowie den Film Rock my Heart, die beide im Herbst 2017 in die Kinos kommen. Bis Anfang Juni stand er für den Kinofilm Meine teuflisch gute Freundin vor der Kamera.

Ben Daniels
Ben Daniels (* 10. Juni 1964) ist ein britischer Schauspieler. Der Absolvent der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) wirkte in zahlreichen Produktionen mit. Im Fernsehen war er unter anderem in Serien wie „The Lost Language of Cranes“ (1991), „Conspiracy“ (2001), „Cutting It“ (2002–2005), „Ian Fleming: Bondmaker“ (2005), „The Virgin Queen“ (2005) und „The State Within“ (2006) zu sehen. Auf der Kinoleinwand spielte Daniels hauptsächlich Nebenrollen, beispielsweise in „Die Brücke“ (1992), „Beautiful Thing“ (1996), „I Want You“ (1998), „Madeline“ (1998) und „Doom“ (2005). Eine Ausnahme bildete der Independentfilm „Passion in the Desert“ (1997), der auf einer Kurzgeschichte von Honoré de Balzac basiert. Daniels wurde am 10. Juni 1964 in Nuneaton, Warwickshire, geboren. Sein Vater war Ingenieur bei Rolls-Royce und später Lebensmittelhändler, seine Mutter besaß ein Kinderbekleidungsgeschäft. Er erinnerte sich: „Ich war ein eher schüchternes Kind, aber auch ziemlich unruhig. Ich war sehr verschlagen und hinterhältig.“ Daniels besuchte die Manor Park School, eine staatliche Gesamtschule in Nuneaton bei Coventry in Warwickshire (die inzwischen geschlossen wurde). Laut Daniels gaben ihm die Theaterkurse während seiner O-Levels eine Stimme, und als er von 1980 bis 1982 die Oberstufe am Stratford College besuchte und dort Theaterwissenschaften und englische Literatur als Leistungskurse belegte, sah er sich Aufführungen der Royal Shakespeare Company an. Ein Mitschüler erinnerte sich, dass Daniels, den er Dave nannte, „sehr ernst nahm und mir unglaublich intelligent erschien … man merkte, dass er sehr nachdachte.“ „Die Zahnräder liefen wie am Schnürchen.“ Anschließend absolvierte Daniels eine dreijährige Ausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA). Daniels feierte seine größten Erfolge im Theater. Er wurde für seine Rolle in „900 Oneonta“ (1994) bei den Evening Standard Awards als Bester Schauspieler, für seine Rolle in „Martin Yesterday“ (1998) bei den M.E.N. Theatre Awards als Bester Schauspieler und für seine Rolle in „Never the Sinner“ (1991) bei den 15. Laurence Olivier Awards als Bester Nebendarsteller nominiert. Letzteren Preis gewann er schließlich bei den 25. Laurence Olivier Awards (2001) sowie den Preis als Bester Nebendarsteller bei den Whatsonstage.com Theatregoers' Choice Theatre Awards 2001 für seine Darstellung in Arthur Millers „Alle meine Söhne“. Zu seinen weiteren Theaterrollen zählen „Tales From Hollywood“ (2001), „Drei Schwestern“ (2003), „Iphigenie in Aulis“ (2004), „Der Gott der Hölle“ (2005) und „Die Wildente“. (2005–2006) und Thérèse Raquin (2006). 2008 gab Daniels sein Broadway-Debüt an der Seite der amerikanischen Schauspielerin Laura Linney in einer Neuinszenierung von Les Liaisons Dangereuses (Gefährliche Liebschaften), für die er für einen Tony Award als Bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück nominiert wurde.

Ben Stiller
Besetzung · Regie · Bekannt für Madagascar, Madagascar: Escape 2 Africa, Night at the Museum: Secret of the Tomb
Ben Stiller ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vordergründig in Komödien, wie Verrückt nach Mary, der Meine Braut, ihr Vater und ich -Reihe oder auch in Nachts im Museum 1 und 2 die Hauptrolle übernimmt. Als Sohn des Komiker-Ehepaares Jerry Stiller und Anne Meara war Ben Stiller die Comedy nicht nur in die Wiege gelegt, sondern er wuchs auch quasi im Showbusiness auf. Neben der Schauspielerei ist Ben Stiller auch ein erfolgreicher Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent. Nicht selten übernimmt er bei seinen Filmen mindestens zwei, wenn nicht sogar alle vier Jobs. Ein Beispiel dafür ist der Film Tropic Thunder, der aus Stillers Feder stammte, in dem er an der Seite von Robert Downey Jr. und Jack Black die Hauptrolle spielte und in dem er als Produzent und Regisseur sagte, wo es lang geht. Die Komödie ist eine Satire der großen und teuren amerikanischen Kriegsfilme und verzeichnete weltweit große Erfolge. Ben Stiller ist sehr familienverbunden und so spielen immer wieder seine Mutter, sein Vater und auch seine Schwester Amy Stiller, alle drei selbst Schauspieler, in seinen Filmen mit. Anders herum hat Ben Stiller Gastauftritte an der Seite seiner Familie. So spielte er beispielsweise in der Comedy-Serie King of Queens, an der Seite von Jerry Stiller, den Vater seines eigenen Vaters.

Nicole Heesters
Nicole Heesters, eine Tochter von Johannes Heesters und dessen erster Ehefrau, der flämischen Schauspielerin und Operettensängerin Louisa Ghijs, wuchs in Österreich auf. Sie spielte bereits als Jugendliche Anfang der 1950er Jahre kleinere Rollen in deutschen Filmen. 1953 stand sie in «Ich und meine Frau» zum ersten Mal vor der Kamera, 1954 folgte «Dieses Lied bleibt bei dir», und im selben Jahr debütierte sie am Wiener Volkstheater in der Titelrolle des Erfolgsstücks «Gigi». Anschließend wurde sie ans Düsseldorfer Schauspielhaus verpflichtet. Heesters absolvierte eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seit 1973 ist sie Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Als Kommissarin Buchmüller war sie die erste Tatort-Ermittlerin überhaupt und zwischen 1978 und 1980 in drei Episoden der erfolgreichen Krimiserie zu sehen. Regelmäßig steht sie bis heute für Fernsehfilme vor der Kamera. Heesters machte sich auch als Sprecherin anspruchsvoller Hörbuch-Produktionen einen Namen, so etwa mit Werken von Friedrich Schiller. Nicole Heesters war bis zu dessen Tod mit dem Bühnenbildner Pit Fischer verheiratet und lebt in Hamburg. Ihre Tochter Saskia Fischer arbeitet ebenfalls als Schauspielerin, ihr Sohn ist Event-Manager. Ihre Schwester Wiesje Herold-Heesters lebt als Pianistin in Wien.

Charlotte Gainsbourg
Besetzung · Bekannt für Der phönizische Meisterstreich
Charlotte Lucy Gainsbourg (* 21. Juli 1971 in London; eigentlich Charlotte Lucy Ginsburg) ist eine französische Schauspielerin und Sängerin. Ihre erste Rolle in dem 1984 veröffentlichten Film Duett zu dritt erhielt Gainsbourg mit zwölf Jahren auf Vermittlung ihrer Mutter Jane Birkin. Zwei Jahre später wurde sie mit dem César als beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Darbietung in dem Film Das freche Mädchen (1985) von Claude Miller ausgezeichnet. Die zweite Zusammenarbeit mit Miller in Die kleine Diebin (1988) nach einem Drehbuch von François Truffaut brachte ihr drei Jahre später die erste César-Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin ein. Für den Film Die Zeit mit Julien (1988) von Agnès Varda stand sie zusammen mit ihrer Mutter, ihrer jüngeren Halbschwester Lou Doillon und Agnès Vardas Sohn Mathieu Demy vor der Kamera. Schlagzeilen machte der Film Charlotte for Ever, der 1986 erschien, als Gainsbourg gerade fünfzehn Jahre alt war. Der Film thematisiert die erotische Liebe zwischen Vater und Tochter, den Inzest. Ebenfalls von einem Inzest, diesmal zwischen Geschwistern, handelte 1993 der Film Der Zementgarten nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan unter der Regie ihres Onkels Andrew Birkin. Mit Yvan Attal bildete Gainsbourg mehrmals ein Filmpaar vor der Kamera, erstmals 1991 in Eric Rochants Entführung aus Liebe und 1992 in Jacques Doillons Amoureuse. 1996 schloss sich der gemeinsame Auftritt in Marion Vernoux’ Dreiecksbeziehungskomödie Love, etc. an. 2001 sowie 2004 folgten Attals eigene Regiearbeiten Meine Frau, die Schauspielerin und Happy End mit Hindernissen. Im Jahr 2000 erhielt Gainsbourg einen weiteren César, diesmal in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für Danièle Thompsons Regiedebüt La Bûche (1999). Im Herbst 2008 drehte sie an der Seite von Willem Dafoe unter der Regie von Lars von Trier den Horrorthriller Antichrist, der ihr den Darstellerpreis der 62. Filmfestspiele von Cannes, die dänische Bodil und eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis einbrachte. Weitere Nominierungen für den Europäischen Filmpreis erhielt sie für die erneute Zusammenarbeit mit Lars von Trier: 2011 für Melancholia, wo sie als pragmatische Schwester von Kirsten Dunst zu sehen war, und 2014 für den wegen seiner expliziten Sexszenen kontrovers diskutierten Film Nymphomaniac, in dem sie eine Nymphomanin verkörperte. Für ihre schauspielerische Leistung in Frühes Versprechen von Éric Barbier war sie 2018 ein weiteres Mal für den César als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Bill Bixby
Bill Bixby spielte 1963 bis 1966 in der Serie Mein Onkel vom Mars den Reporter Tim O’Hara. Durch die Familienserie Eddies Vater (1969–1972) mit ihm in der Hauptrolle erlange er internationale Bekanntheit. Nachdem er 1973/74 in der eine Staffel umfassende Fernsehserie Der Magier Mordfälle gelöst hatte, erlangte er weltweite Bekanntheit durch die Fernsehserie Der unglaubliche Hulk, deren Pilotfilm 1977 erstmals in den USA ausgestrahlt wurde. Er spielte den Wissenschaftler Dr. David Bruce Banner. Von 1978 bis 1982 lief die Serie erfolgreich auf CBS. Nach der Absetzung der Serie 1982 wurde es relativ still um ihn. Neben Hulk spielte er noch 1976 in der Miniserie Reich und Arm den Schriftsteller Willie Abbott, der die Jugendliebe der Hauptfigur Rudy Jordaches Julie Prescott heiratet. Als Regisseur inszenierte er die drei Fernsehfilme über Hulk, die nach dem Ende der Serie gedreht wurden. Von 1971 bis 1979 war er mit der Schauspielerin Brenda Benet (1945–1982) in erster Ehe verheiratet. Sie hatten einen gemeinsamen Sohn namens Christopher (* 1974), der 1981 überraschend an einer Halsinfektion starb. Bixby starb im Alter von 59 Jahren an Prostatakrebs. Sein letztes Interview gab er zwei Monate vor seinem Tod. Bixby war zuletzt in dritter Ehe verheiratet.

Jim R. Coleman
Jim R. Coleman wurde am 9. Februar 1961 in Dallas, Texas, als Sohn von James und Ira Coleman geboren. Nach seinem Highschool-Abschluss trat er der US-Armee bei und diente drei Jahre als Sanitäter. Nach seiner ehrenvollen Entlassung zog Jim nach Florida, wo seine Schauspielkarriere begann. Er wirkte in über 50 nationalen Werbespots mit und ist vor allem für seine Rolle als Roger Parker in der erfolgreichen Nickelodeon-Serie „Mein Bruder und ich“ bekannt.

Sylvia Leifheit
Sylvia Leifheit wuchs in Gotha in der DDR auf. Bereits während ihrer Schulzeit begann sie eine Sprech- und Gesangsausbildung im Gothaer Kinderchor. Gleichzeitig war sie Schülerin in der Salzmannschule Schnepfenthal. Nach der Wende zog sie mit ihren Eltern nach Nürnberg, wo sie ihr Abitur ablegte. Bereits 1990 gewann sie im Rahmen des Modelcontests Traummädchen von Deutschland durch die Zeitschrift Pop/Rocky den Titel. Sylvia Leifheit wurde im Jahre 1994 von ihrer ehemaligen Agentin auf einer Party entdeckt. Bald schon nahm sie an einem Casting für die ARD-Serie Sterne des Südens teil und wurde 1995 für die Rolle der Animationsschülerin Katja engagiert. 1997 wurde sie einem größeren Publikum als Schwesternschülerin Susanne in der ARD-Vorabendserie St. Angela bekannt. Zeitgleich begann sie mit privatem Schauspielunterricht, dem ab 1999 eine zusätzliche Gesangsausbildung folgte. Darüber hinaus nahm sie 2000 an einem „Hollywood Acting Workshop“ in Los Angeles teil. Größere Popularität erreichte Leifheit 1999/2000 durch ihre Doppelrolle als Frau eines Staatssekretärs und gleichzeitig als geheimnisvolle Stripperin in der Sat.1-Serie Die Rote Meile. Im Laufe ihrer Schauspielkarriere war sie, auch in Hauptrollen, in zahlreichen TV- und Kinofilmen (u. a. neben Kai Wiesinger in 14 Tage lebenslänglich, Barylli's Baked Beans) zu sehen. Neben vielen Hauptrollen in Fernsehserien spielte sie auch in der ZDF-Produktion Ums Paradies betrogen sowie in vielen weiteren TV-Produktionen, wie Der Ferienarzt, und in bisher drei Rosamunde Pilcher-Verfilmungen mit. Leifheit gründete 1997 die internationale Modelagentur Most Wanted Models sowie in den Folgejahren drei weitere Unternehmen. Künstlerisch engagierte sie sich zusätzlich 2001 als Komponistin und Songschreiberin und veröffentlichte 2005 ihre erste Single „Mein Geheimnis“, 2006 „Nur für Dich“ und 2007 „Weihnachtszeit“ im Bereich Schlager. Für den Kinofilm „Barylli's Baked Beans“, in dem sie eine der Hauptrollen spielte, sang sie den Titelsong, eine Coverversion des Songs „Que Sera, Sera“ von Doris Day. Die Single wurde im März 2012 bei itunes veröffentlicht. 2005 wurde sie außerdem vom MDR für ihre erste Fernsehmoderation der Gala Goldene Henne im Friedrichstadt-Palast Berlin engagiert. Daraufhin wurde sie für den Internet-Fernsehsender nexworld.tv verpflichtet. Dort war sie von 2010 bis 2012 als Moderatorin ihrer eigenen Sendereihe „Zeitgeister“ tätig, in welcher sie Physiker, Grenzwissenschaftler, Erfinder und Autoren zu grenzwissenschaftlichen Themen vorstellte. 2009 gründete sie gemeinsam mit ihrer Schwester Doreen Leifheit das Internetnetzwerk Worldangels, ein soziales Netzwerk für ganzheitliche Medizin, welches sie 2012 verkaufte. 2010 gründete sie Secondglam, eine Internetplattform, die sich auf den weltweiten Handel von Secondhandware spezialisiert hat, welche sie 2016 verkaufte. Seit dem 4. April 2005 ist Leifheit Businessbotschafterin ihrer Heimatstadt Gotha. 2007 verewigte sie sich im Goldenen Buch der Stadt Gotha. Seit 2009 ist sie Botschafterin des International Children Help e.V. Dort engagiert sie sich vor allem für Kinder mit Fehlbildungen auf der ganzen Welt. Leifheit ist seit 2008 mit dem österreichischen Regisseur, Autor und Schauspieler Gabriel Barylli verheiratet. Leifheit wanderte 2009 aus Deutschland aus. Quelle: Wikipedia

Rossano Brazzi
Rossano Brazzi (* 18. September 1916 in Bologna; † 24. Dezember 1994 in Rom) war ein italienischer Schauspieler, der vor allem in den 1950er Jahren auch international ein gefragter Darsteller war. Brazzi wurde 1916 in Bologna als Sohn eines Schuhmachers geboren und lebte ab 1920 mit seinen Eltern Adelmo und Maria Ghedini Brazzi sowie mit seinen jüngeren Geschwistern Oscar und Franca in Florenz, wo er später an der Universität San Marco Jura studierte. Als er 1937 sein Studium abschloss, schickte ihn sein Vater, der inzwischen eine Lederfabrik besaß, zu einem Freund nach Rom, um erste praktische Erfahrungen als Anwalt zu sammeln. Dort wurde er aufgrund seines guten Aussehens von einem Klienten für eine Theateraufführung engagiert. Brazzi gab schließlich seinen eigentlichen Beruf auf und schloss sich einer Schauspieltruppe an. Als Sänger hatte er bereits in jungen Jahren erste Bühnenerfahrungen gesammelt. Im Jahr 1938 trat er erstmals in einem Film auf. Es folgten viele kleine Rollen in italienischen Produktionen. 1943 war er auch in dem deutschen Kriminalfilm Damals an der Seite von Zarah Leander und Hans Stüwe zu sehen. 1949 feierte er sein Hollywood-Debüt in Mervyn LeRoys Kleine tapfere Jo als deutscher Professor neben June Allyson und Elizabeth Taylor. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm jedoch erst 1954 mit Jean Negulescos Drei Münzen im Brunnen und Joseph L. Mankiewicz’ Die barfüßige Gräfin neben Ava Gardner und Humphrey Bogart. Wie so häufig spielte er auch in Traum meines Lebens (1955) einen Italiener, in den sich eine Frau mittleren Alters, gespielt von Katharine Hepburn, auf ihrer Venedig-Reise verliebt. Bis Mitte der 1950er Jahre trat Brazzi auch weiterhin auf der Bühne auf. So spielte er 1945 in Florenz La cena delle beffe und war 1946 im Ensemble von Ettore Giannini neben Andreina Pagnani und Carlo Ninchi engagiert, mit denen er u. a. Eugene O’Neills Verhängnisvolle Liebe interpretierte. In den Jahren 1966 und 1968 inszenierte er drei Filme als Regisseur, zwei davon unter dem Pseudonym Edward Ross; keinem war jedoch ein großer Erfolg vergönnt. Ende der 1960er bis Mitte der 1970er Jahre spielte er zudem in einer Reihe von Filmen mit, bei denen sein Bruder Oscar Brazzi die Regie führte. 1981 erhielt er eine Nominierung für den Nastro d’Argento als Bester Nebendarsteller in Io e Caterina. Ab Mitte der 1960er Jahre zeigte er keine Ambitionen mehr, in künstlerischen Filmen aufzutreten, und ließ sich auch für unterdurchschnittliche Filme und Fernseharbeiten engagieren. Von 1940 an war Brazzi mit der italienischen Baronin Lidia Bartolini verheiratet. Die Ehe hielt bis zu ihrem Tod im Jahr 1981. 1984 heiratete er die Deutsche Ilse Fischer. Beide Ehen blieben kinderlos. Brazzi hatte jedoch einen unehelichen Sohn, der 1955 aus einer Affäre mit Llewella Humphreys, der Tochter des Mafiosos Murray Humphreys, hervorging und den Namen George Brady (Brady als anglizierte Form von Brazzi) erhielt. Rossano Brazzi starb am Heiligabend 1994 im Alter von 78 Jahren in Rom an einem Virus im Nervensystem. Sein Grab befindet sich auf dem Cimitero Flaminio in Rom.

Jannik Schümann
Jannik Schümann (* 30. November 1992 in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler, Musicaldarsteller und Synchronsprecher. 2003 folgte eine erste Fernsehrolle in einer Folge der ZDF-Serie Die Rettungsflieger. 2007 war er in dem Fernsehzweiteiler Das Glück am anderen Ende der Welt zu sehen sowie als mordverdächtiger Jugendlicher Felix Freiberg im Tatort: Liebeshunger. Neben weiteren Gastrollen in Fernsehreihen und -serien synchronisierte er die Hauptrollen für die Kinofilme Die drei ???. Wiederkehrende Fernsehrollen in Kinder- und Jugendserien hatte Schümann als umschwärmter Fußballtrainer und vermeintlicher Brandstifter in Die Pfefferkörner (2009) sowie in der englischsprachigen Produktion Emmas Chatroom (2010/11). Einem breiteren Publikum wurde Schümann durch seine Mitwirkung in dem preisgekrönten Fernsehfilm Homevideo (2011) bekannt. In dem Drama über Cyber-Mobbing unter Schülern war er in der Nebenrolle des intriganten Henry zu sehen, der ein kompromittierendes Video seines Klassenkameraden Jakob (gespielt von Jonas Nay) ins Internet stellt. Im selben Jahr gab Schümann sein Kinodebüt mit der Nebenrolle des Mario in Christian Petzolds Drama Barbara und war als hyperaktiver, internetaffiner sowie mit Pillen dealender Sohn eines Schulleiters (Herbert Knaup) in Martin Enlens Fernsehfilm Mittlere Reife zu sehen. Anfang September 2013 war er ein zweites Mal in der Fernsehkrimireihe Tatort zu sehen. Im Oktober 2013 spielte er im Bella-Block-Krimi Angeklagt den jungen Felix Larson. Im selben Monat erschien Gregor Schnitzlers Verfilmung Spieltrieb, in der er die männliche Hauptrolle des Alev übernahm. In der Bestsellerverfilmung von Andreas Steinhöfels Die Mitte der Welt übernahm er die Rolle des Nicholas. Im Fernsehspielfilm Mein Sohn Helen, der im April 2015 auf Das Erste ausgestrahlt wurde, war er in der Hauptrolle des 16-jährigen Finn Wilke zu sehen. Seit Mai 2016 übernahm er in der TV-Reihe Die Diplomatin die Rolle von Nikolaus Tanz. Anfang Dezember 2018 war er zum dritten Mal in der TV-Reihe Tatort. In der zweiten Staffel der Historienserie Charité spielte er 2019 den Sanitätsoffizier und Bruder der Medizinstudentin Anni Waldhausen, Otto Marquardt, der sich verbotenerweise in den Chirurgie-Pfleger Martin Schelling verliebt. Ab Oktober 2019 war er in Dem Horizont so nah als Kickboxer und Model Danny Taylor, der durch seine Kindheit – er wurde geschlagen und vergewaltigt – schwer gezeichnet ist, in den deutschen Kinos zu sehen. Für den ProSieben-Fernsehfilm 9 Tage wach (2020) übernahm er die Rolle des Crystal Meth-abhängigen Schauspielers Eric Stehfest.

Deborah Kerr
Deborah Jane Kerr-Trimmer, CBE, (* 30. September 1921 in Helensburgh, Schottland; † 16. Oktober 2007 in Suffolk, England) war eine britische Schauspielerin. In den 1950er Jahren zählte sie zu den erfolgreichsten Darstellerinnen in Hollywood. Im Jahr 1947 gelang ihr mit der Rolle einer unerfahrenen Nonne in Die schwarze Narzisse der Durchbruch als Schauspielerin, worauf sie einen Vertrag bei MGM erhielt. Ihr Hollywood-Debüt gab sie anschließend neben Clark Gable in dem Film Der Windhund und die Lady. In der Romanze If Winter Comes spielte sie an der Seite von Walter Pidgeon, dem langjährigen Leinwandpartner von Garson. Kurz darauf trat sie als alkoholkranke Ehefrau von Spencer Tracy in Edward, mein Sohn, der ihr 1950 die erste von sechs Oscar-Nominierungen einbrachte. Oft war sie an der Seite von Stewart Granger zu sehen, mit dem sie u. a. 1950 in dem Abenteuerfilm König Salomons Diamanten auf Expedition in den Dschungel ging. An der Seite von Robert Taylor verkörperte sie 1951 die junge Christin Lygia in Mervyn LeRoys Monumentalfilm Quo Vadis?. 1953 spielte Kerr in dem Historienfilm Die Thronfolgerin eine kleine Nebenrolle neben Jean Simmons, die seit ihrem Mitwirken in Die schwarze Narzisse ebenfalls zum Star in Hollywood aufgestiegen war. Im selben Jahr gelang Kerr ein erfolgreicher Imagewechsel: Nachdem Joan Crawford sich aufgrund von Unstimmigkeiten aus Fred Zinnemanns Verdammt in alle Ewigkeit zurückgezogen hatte, übernahm Kerr die Rolle der Karen Holmes, einer leidenschaftlichen Offiziersgattin und Ehebrecherin, an der Seite von Burt Lancaster. Robert Mitchum, mit dem die Schauspielerin zusammen drei Filme drehte, darunter Der Seemann und die Nonne (1956), bezeichnete die Chemie zwischen ihnen als derart gut, dass man ihre gemeinsamen Szenen an getrennten Orten hätte drehen können und das zusammengeschnittene Ergebnis dennoch eine perfekte Übereinstimmung ergeben hätte. 1956 übernahm Kerr als Anna Leonowens die weibliche Hauptrolle an der Seite von Yul Brynner in der Musical-Verfilmung Der König und ich. Eine ihrer (aufgrund zahlreicher Wiederholungen im Fernsehen) bekanntesten Rollen spielte sie ein Jahr später neben Cary Grant in Die große Liebe meines Lebens, einem Remake des Films Ruhelose Liebe, in dem Irene Dunne und Charles Boyer 1939 die Hauptrollen gespielt hatten. Als ihre größte Herausforderung bezeichnete Kerr ihre Rolle als unterdrückte junge Frau in der Terence Rattigan-Verfilmung Getrennt von Tisch und Bett aus dem Jahr 1958. Ihr Filmpartner David Niven gewann für seine Rolle einen Oscar. In der James-Bond-Parodie Casino Royale (1967) spielte sie erneut neben Niven sowie einer Reihe von Weltstars die mörderische Ehefrau des britischen Geheimdienstchefs „M“ (John Huston). Elia Kazans Das Arrangement war 1969 Kerrs letzter Hollywoodfilm. Danach wirkte sie bis 1985 in britischen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter die Neuverfilmung des Billy-Wilder-Klassikers Zeugin der Anklage (1957), und trat regelmäßig am Broadway und am Londoner West End auf.

Gene Hackman
Besetzung · Bekannt für Schneller als der Tod, Unforgiven
Eugene Allen „Gene“ Hackman war ein US-amerikanischer Schauspieler und mehrfacher Golden-Globe- sowie zweifacher Oscar-Preisträger. Hackman, der seine Filmkarriere 2004 beendet hat, zählte zu den führenden amerikanischen Charakterdarstellern. Nach mehreren Auftritten am Broadway und im Fernsehen (The United States Steel Hour) spielte Gene Hackman 1961 in seinem ersten Kinofilm, Der Tollwütige, mit. 1964 lernte er bei den Dreharbeiten zu Lilith Warren Beatty kennen, der ihm drei Jahre später eine Rolle in dem Verbrecher-Drama Bonnie und Clyde verschaffte. Für seine Darstellung des Gangsters Buck Barrow wurde er als Bester Nebendarsteller für einen Oscar nominiert. 1970 erhielt er für seine Rolle in dem Familiendrama Kein Lied für meinen Vater erneut eine Nominierung. Gene Hackman war bereits über 40 Jahre alt, als ihm 1971 mit French Connection – Brennpunkt Brooklyn der internationale Durchbruch gelang. Hackman trat als fanatischer Drogenfahnder „Popeye“ Doyle in Erscheinung und wurde für seine Darstellung mit einem Oscar ausgezeichnet. Hackman hatte sich in Hollywood nun endgültig als einer der führenden Charakterdarsteller etabliert und konnte diesen Status gut drei Jahrzehnte lang halten. Nach French Connection folgten Auftritte in Die Höllenfahrt der Poseidon, Asphalt-Blüten mit Al Pacino und Der Dialog von Francis Ford Coppola. 1975 spielte er unter der Regie von Arthur Penn in einem der wichtigsten Neo-Noir-Filme, Die heiße Spur. 1978, 1980 und 1987 spielte er in den Superman-Filmen mit Christopher Reeve den Bösewicht und Superman-Gegenspieler Lex Luthor. 1983 spielte er in Ted Kotcheff's Kriegsfilm Die verwegenen Sieben zusammen mit Fred Ward die Hauptrolle. Für seine Rolle als FBI-Agent Anderson in dem Südstaaten-Drama Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses wurde er 1988 abermals für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert. In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren schien Hackman bei der Rollenauswahl weniger anspruchsvoll zu sein und allein zwischen 1988 und 1991 war der Darsteller in elf Filmen zu sehen. Gene Hackman gelang es ab 1992, seine Karriere durch eine sorgfältige Rollenauswahl wieder zu stabilisieren. Einige seiner größten kommerziellen Erfolge konnte er in den 1990er Jahren feiern. Unter anderem wirkte er in Clint Eastwoods Spätwestern Erbarmungslos, wofür er einen Oscar als Bester Nebendarsteller erhielt. Darüber hinaus war er in der Grisham-Verfilmung Die Firma, in dem Western Schneller als der Tod und als U-Boot-Kommandant in dem Meuterei-Film Crimson Tide zu sehen. In Der Staatsfeind Nr. 1 war er an der Seite von Will Smith zu sehen. In den Filmkomödien Schnappt Shorty, The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel, Die Royal Tenenbaums und Heartbreakers – Achtung: Scharfe Kurven! stellte er sein komisches Talent unter Beweis. 2003 stand er in dem Gerichtsdrama Das Urteil, das einzige Mal mit seinem Freund Dustin Hoffman vor der Kamera. Sein bisher letzter Film war die Komödie Willkommen in Mooseport (2004) an der Seite von Ray Romano. Bis 2004 wirkte er in über 80 Filmproduktionen mit. Am 7. Juli 2004 gab Hackman bekannt, dass er keine weiteren Filmangebote habe und er davon ausgehe, dass seine Filmkarriere zu Ende sei.

Michael J. Fox
Besetzung · Bekannt für Zurück in die Zukunft, Zurück in die Zukunft II, Familienbande
Michael J. Fox, am 9. Juni 1961 in Edmonton geboren, ist ein kanadischer Schauspieler. Michael J. Fox ist schon seit seiner frühesten Jugend als Schauspieler tätig und feierte Anfang der 1980er Jahre mit der TV-Serie Jede Menge Familie einen ersten großen Erfolg. Michael J. Fox ist der Sohn der Schauspielerin Phyllis Piper und des Polizisten William Fox. 1990 starb sein Vater an einem Herzinfarkt. Eigentlich ist Fox’ zweiter Vorname Andrew, da er aber den Klang des Namens als unschön empfand, ersetzte er ihn durch ein J als Hommage an den Schauspieler Michael J. Pollard. Seinen absoluten Durchbruch erreichte Michael J. Fox 1985 mit der Science-Fiction-Komödie Zurück in die Zukunft. Fox spielt darin die Rolle des Schülers Marty McFly, der mit einem DeLorean seines Freundes Doc Brown durch die Zeit reisen kann. Der Film von Robert Zemeckis spielte weltweit fast 400 Millionen US-Dollar ein und zog zwei äußerst erfolgreiche Fortsetzungen nach sich, Zurück in die Zukunft II und Zurück in die Zukunft III. Michael J. Fox, der in den 1980er Jahren als absoluter Teenie-Star galt, war in den folgenden Jahren in Filmerfolgen wie Teen Wolf, Das Geheimnis meines Erfolges und Doc Hollywood zu sehen. Von 1996 – 2002 war Michael J. Fox in der NBC-Sitcom Chaos City zu sehen. Die Serie entwickelte sich zu einem Hit und Fox wurde mit drei Golden Globes ausgezeichnet. Ab Anfang des neuen Jahrtausends fungierte Michael J. Fox auch als Synchronsprecher, und zwar lieh er der Maus Stuart Little seine Stimme. Bereits im Jahr 1991 zeigte Michael J. Fox erste Anzeichen der Krankheit Parkinson. Ein Jahr später kam es zu einer sicheren Diagnose. 1998 machte Fox seinen Zustand öffentlich und engagiert sich seitdem stark in der Erforschung der Krankheit. Von der Kinoleinwand zog er sich aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung fast völlig zurück, in Serien wie Scrubs – Die Anfänger, The Michael J. Fox Show und Good Wife war er aber nach wie vor zu sehen. 1988 heiratete Michael J. Fox die Schauspielerin Tracy Pollan in Vermont. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder: Sam Michael, Esmé Annabelle und die Zwillinge Aquinnah Kathleen und Schuyler Frances.