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Meine Schwester Charlie
2010
Die Duncans sind eine ganz normale Familie, deren Familienleben durch die Ankunft der neuen kleinen Schwester Charlie auf den Kopf gestellt wird. Die Eltern müssen Vollzeitjobs und Familie unter einen Hut bringen und für Teddy, PJ und Gabe, die älteren Kinder der Familie, kann das Leben chaotisch sein. Von Spucktüchern in ihren Rucksäcken bis zu Milchflecken auf ihrer Kleidung müssen sie einiges aushalten. Diese Kids haben mehr um die Ohren als nur Hausaufgaben; sie müssen lernen, sich um ihre kleine Schwester zu kümmern, und sich gleichzeitig in ihrem typischen Teenie-Alltag zurechtfinden.

Tucker Albrizzi
Besetzung · Bekannt für ParaNorman, Meine Schwester Charlie
Tucker Albrizzi ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rollen als Tyler Duncan in „Big Time Rush“, Jake in „Meine Schwester Charlie“, Randall Snyder in „American Vandal“ und Colin McConnell in „A.P. Bio“. Er spielte außerdem in Filmen wie „Ich bin Nummer Vier“, „Brautalarm“, „Sicko“ und „Alvin und die Chipmunks 3 – Chipbruch“.

Eric Allan Kramer
Besetzung · Bekannt für Meine Schwester Charlie, American Pie - Jetzt wird geheiratet
Eric Allan Kramer (* 26. März 1962 in Grand Rapids) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Im Jahr 1987 machte Kramer sein Schauspieldebüt in dem TV-Film "Die Revolverhelden". Er spielte auch 1990 im Film Troll 3. Er spielte Thor in dem TV-Film Die Rückkehr des unheimlichen Hulk. Seine erste größere und auffällige Rolle war sicherlich der "Little John" in Robin Hood – Helden in Strumpfhosen. Überwiegend jedoch spielt Kramer allerdings in Serien und Sitcoms, so spielte er 2010 bis 2014 die Rolle des Vaters "Bob Duncan" in der erfolgreichen Disney Channel-Sitcom Meine Schwester Charlie.

Tenzing Norgay Trainor
Tenzing Norgay Trainor (* 4. September 2001 in Plantation, Florida) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Kinderdarsteller und Synchronsprecher. Er ist der Enkelsohn von Tenzing Norgay, der zusammen mit dem Neuseeländer Edmund Hillary als erster den Mount Everest bestieg. Zur Schauspielerei fand er nach dem Besuch eines Schauspielcamps und kam ab dem Jahre 2012 zu ersten nennenswerten Einsätzen im Film- und Fernsehbereich. Dabei hatte er in diesem Jahr Auftritte in jeweils einer Episode von The Jadagrace Show und Stevie TV. Zu seinem eigentlichen Durchbruch kam er im darauffolgenden Jahr, als er in die Rolle des Parker Rooney in die Disney-Serie Liv und Maddie gecastet wurde. In der Jugend-Sitcom spielte er das jüngste Familienmitglied neben Dove Cameron, die in beiden Titelrollen zu sehen war, Joey Bragg, Kali Rocha und Benjamin King. Noch im gleichen Jahr hatte er weitere Serienauftritte in jeweils einer Folge von Meine Schwester Charlie und Disney Game On und wurde zudem an der Seite von Billy Unger oder Sammi Hanratty in der christlichen Kinderbuchverfilmung Das verschollene Medaillon – Die Abenteuer von Billy Stone eingesetzt. Einen weiteren Filmauftritt konnte er in diesem Jahr mit Super Buddies verzeichnen, wo er dem Hund Buddha seine Stimme lieh. In der deutschsprachigen Synchronfassung der bereits genannten Serie Meine Schwester Charlie wurde ihm hingegen von Till Flechtner die Stimme geliehen. In seiner Rolle als Parker Rooney sah man ihn auch in der 26. Episode der dritten Staffel von Jessie, einer Crossover-Episode. Im Oktober 2015 und im Januar 2016 war er unter anderem mit Mekai Curtis (von Kirby Buckets) in zwei Werbespots zur neuen Playmation-Reihe, dem Marvel’s The Avengers Starter Pack, zu sehen.

Kiersey Clemons
Besetzung · Bekannt für The Flash
Kiersey Nicole Clemons (* 17. Dezember 1993 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Ihre Karriere begann Clemons 2010 in zwei Episoden der Disney-Channel-Sitcom Shake It Up – Tanzen ist alles als Danielle. Danach folgte 2011 jeweils ein Gastauftritt in Meine Schwester Charlie und Bucket & Skinner. Bekannt wurde Clemons durch die Rolle der Kira Starr in der ebenfalls vom Disney Channel produzierten Fernsehserie Austin & Ally. In der Sitcom ist sie seit 2013 zu sehen. Zur selben Zeit erhielt sie ihre erste Hauptrolle. In dem Disney Channel Original Movie Halfpipe Feeling verkörperte Clemons die Rolle der Skye Sailor. Im Mai 2014 spielte sie in Trey Songz Musikvideo zu Smart Phones mit. Außerdem arbeitet sie gemeinsam mit Pharrell Williams an ihrem ersten Album. In der Amazon-Serie Transparent ist sie in einer Nebenrolle zu sehen. Im September 2014 erhielt sie an der Seite von Victoria Justice eine Hauptrolle in der MTV-Thrillerserie Eye Candy, in der sie von Januar bis März 2015 in die Rolle der Sophia zu sehen war.

Angel Theory
Angel Theory ist eine US-amerikanische Schauspielerin, bekannt für ihre Rolle als Kelly in der Serie „The Walking Dead“. Sie ist außerdem Tänzerin und Choreografin. Theory wurde in Far Rockaway, Queens, New York, geboren. Ihre Mutter ist Anna Simpson. Sie absolvierte eine Tanzausbildung in verschiedenen Stilen am Broadway Dance Center, den EXPG Studios und den Peridance Studios. Sie wirkte in den Musikvideos zu „Wish You Were Mine“ von Phillip George und „Stranger To Love“ von Charles Perry mit. Nach einem Autounfall erlitt sie im Alter von 14 Jahren einen Hörverlust, der sich mit zunehmendem Alter verschlimmerte. Theory erzählte Insider: „Ich erinnere mich, wie deprimiert, verzweifelt und wütend ich nach meinem Hörverlust auf mich selbst war. Meine Mutter sagte zu mir: ‚Das ist keine Behinderung, das ist deine verdammte Superkraft!‘“ Für die Fernsehserie „The Walking Dead“ bewarb sie sich für die Rolle der Connie. Showrunnerin Angela Kang sagte gegenüber Insider, sie seien „so begeistert von Angel“ gewesen, dass sie die Rolle von Connies Schwester Kelly erhielt. Kang erzählte Insider außerdem, dass Theorys fortschreitender Hörverlust mit ihrer Zustimmung in die Handlung von „The Walking Dead“ integriert wurde, einschließlich der ermutigenden Worte ihrer Mutter. Theory unterrichtet zudem die Schauspieler von „The Walking Dead“ in Amerikanischer Gebärdensprache (ASL). Theory spielt außerdem die Rolle der schwerhörigen/gehörlosen Lehrerin Olivia in der Serie „Kinderfanger“ und ist dort als ausführende Produzentin tätig. In dieser Funktion konnte sie die Serienmacher hinsichtlich einer realistischen Darstellung von Schwerhörigen und Gehörlosen beraten.

Peter Farrelly
Regie · Bekannt für Dumm und Dümmehr, Dumm und Dümmer, Green Book - Eine besondere Freundschaft
Peter John Farrelly (* 17. Dezember 1956) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Romanautor, der für seine Arbeit im Komödiengenre mit seinem jüngeren Bruder Bobby bekannt ist. Er schrieb und inszenierte Filme wie „Dumm und Dümmer“ (1994), „Verrückt nach Mary“ (1998) und „Ich, meine Schwester und ich“ (2000). Nach einer zwanzigjährigen Reihe von Zusammenarbeiten, die in der Fortsetzung „Dumm und Dümmer 2“ (2014) gipfelten, starteten die Farrelly-Brüder Solokarrieren. Peter gab sein Solo-Regiedebüt mit dem Historiendrama „Green Book“ (2018), das 2019 bei den Academy Awards als bester Film ausgezeichnet wurde. Google Übersetzung

Rosalind Russell
Catherine Rosalind Russell war eine US-amerikanische Bühnen- und Filmschauspielerin, die vor allem für ihre Rolle als schlagfertige Zeitungsreporterin in Howard Hawks’ Screwball-Komödie „Sein Mädchen für besondere Fälle“ sowie für die Rolle der Mame Dennis im Film „Tante Mame“ bekannt ist. Sie gewann alle fünf Golden Globes, für die sie nominiert war, und teilte sich die Auszeichnung mit Meryl Streep bis 2007, als Streep ihren sechsten Golden Globe erhielt. Russell gewann 1953 einen Tony Award als Beste Hauptdarstellerin in einem Musical für ihre Darstellung der Ruth in dem Broadway-Musical „Wonderful Town“ (basierend auf dem Film „Meine Schwester Eileen“, in dem sie ebenfalls mitwirkte). Russell war bekannt für ihre Charakterrollen, insbesondere für die Darstellung außergewöhnlich wohlhabender, würdevoller und damenhafter Frauen. Sie blickte auf eine lange Karriere von den 1930er bis zu den 1970er Jahren zurück und führte ihre lange Karriere darauf zurück, dass sie, obwohl sie meist elegante und glamouröse Rollen spielte, nie zu einem Sexsymbol wurde, da sie nicht für ihr Aussehen berühmt war.

Bobby Farrelly
Regie · Drehbuchautor · Bekannt für Dumm und Dümmehr, Dumm und Dümmer
Robert Leo „Bobby“ Farrelly, Jr. (* 17. Juni 1958) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent, der für seine Arbeit im Komödiengenre mit seinem älteren Bruder Peter bekannt ist. Er schrieb und inszenierte Filme wie „Dumm und Dümmer“ (1994), „Verrückt nach Mary“ (1998) und „Ich, meine Schwester und ich“ (2000). Nach einer zwanzigjährigen Reihe von Zusammenarbeiten, die in der Fortsetzung „Dumm und Dümmer 2“ (2014) gipfelten, starteten die Farrelly-Brüder Solokarrieren. Bobby wird sein Solo-Regiedebüt mit der Sportkomödie „Champions“ (2022) geben. Google Übersetzung

Rakefet Abergel
Die aus Los Angeles stammende Rakefet Abergel ist eine preisgekrönte amerikanisch-israelische Schauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. Sie spielte in dem Film „Superbad“ an der Seite von Jonah Hill und verkörperte Adam Sandlers Schwester in „Meine erfundene Frau“. Außerdem ist sie in den Filmen „My Best Friend's Girl“ mit Dane Cook, „The Call“ mit Halle Berry und „A Thousand Words“ mit Eddie Murphy und Kerry Washington zu sehen. Rakefet hat regelmäßig Gastauftritte in Fernsehserien wie „Shameless“, „New Girl“, „My Name is Earl“, „Bella and the Bulldogs“ und „iCarly“. Ihr neuester Film „Boo“, für den sie das Drehbuch schrieb, den sie produzierte und in dem sie die Hauptrolle spielte, ist ihr Regiedebüt. Zuvor führte sie auch bei mehreren Episoden der Webserie „Girls on Girls“ Regie. Das Drehbuch zu „Boo“ war Finalist in der Kategorie „Bestes Kurzfilm-Drehbuch“ beim Nightmares Film Festival in Columbus, Ohio, und gewann den Preis für das beste Kurzfilm-Drehbuch beim Vancouver Bad Ass Film Festival in Kanada. Der Film erhielt außerdem eine lobende Erwähnung beim Women in Horror Film Festival in Atlanta und wurde auf über 15 Festivals weltweit gezeigt. Rakefets erstes Drehbuch war der preisgekrönte Horror-/Thriller-Kurzfilm „Jax in Love“, den sie gemeinsam mit dem ausführenden Produzenten und Casting-Direktor Jory Weitz („Napoleon Dynamite“) produzierte. Der von dem Oscar-nominierten Regisseur Colin Campbell inszenierte Film lief auf zahlreichen Festivals und brachte Abergel zehn Auszeichnungen als Beste Schauspielerin ein, unter anderem beim Nightmares Film Festival, Hollywood Horrorfest, GenreBlast Film Festival und der Oregon Scream Week. Der Film gewann außerdem den Preis für den Besten Horror-Kurzfilm beim Hollywood Reel Independent Film Festival und für das Beste Originaldrehbuch sowie über 30 weitere Auszeichnungen für verschiedene Aspekte des Films. Sie unterrichtet außerdem Hebräisch an einer sechsten und siebten Klasse in Los Angeles und arbeitet als Schauspielcoach und Mentorin für Kinder und Erwachsene bei Kid (F)Actor, einem Unternehmen, das sie 2010 gründete. „Boo“ ist die zweite Produktion von Cyclamen Films, Rakefets Produktionsfirma, die auch „Jax in Love“ produzierte. Sie wird von der Bohemia Group in Los Angeles und New York umfassend vertreten.

Ben Stiller
Besetzung · Regie · Bekannt für Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Madagascar: Escape 2 Africa, Night at the Museum: Secret of the Tomb
Ben Stiller ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vordergründig in Komödien, wie Verrückt nach Mary, der Meine Braut, ihr Vater und ich -Reihe oder auch in Nachts im Museum 1 und 2 die Hauptrolle übernimmt. Als Sohn des Komiker-Ehepaares Jerry Stiller und Anne Meara war Ben Stiller die Comedy nicht nur in die Wiege gelegt, sondern er wuchs auch quasi im Showbusiness auf. Neben der Schauspielerei ist Ben Stiller auch ein erfolgreicher Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent. Nicht selten übernimmt er bei seinen Filmen mindestens zwei, wenn nicht sogar alle vier Jobs. Ein Beispiel dafür ist der Film Tropic Thunder, der aus Stillers Feder stammte, in dem er an der Seite von Robert Downey Jr. und Jack Black die Hauptrolle spielte und in dem er als Produzent und Regisseur sagte, wo es lang geht. Die Komödie ist eine Satire der großen und teuren amerikanischen Kriegsfilme und verzeichnete weltweit große Erfolge. Ben Stiller ist sehr familienverbunden und so spielen immer wieder seine Mutter, sein Vater und auch seine Schwester Amy Stiller, alle drei selbst Schauspieler, in seinen Filmen mit. Anders herum hat Ben Stiller Gastauftritte an der Seite seiner Familie. So spielte er beispielsweise in der Comedy-Serie King of Queens, an der Seite von Jerry Stiller, den Vater seines eigenen Vaters.

Wendy Schaal
Besetzung · Bekannt für American Dad
Wendy Schaal (* 2. Juli 1954 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Wendy Schaal, Tochter des Schauspielers Richard Schaal, debütierte in einer Folge der Fernsehserie Welcome Back, Kotter aus dem Jahr 1976. Ihre erste Filmrolle übernahm sie in der Filmbiografie Dieses Land ist mein Land aus dem Jahr 1976. In diesem mit zwei Oscars ausgezeichneten Film spielte sie die Rolle von Mary Jo Guthrie, der Schwester von Woody Guthrie. In den Jahren 1980 bis 1981 war sie in der Fernsehserie It’s a Living zu sehen. Im SF-Horrorfilm Die dunkle Macht der Finsternis übernahm Schaal eine der größeren Rollen. In der Komödie Meine teuflischen Nachbarn mit Tom Hanks und Carrie Fisher spielte sie die Rolle von Bonnie, der Ehefrau von Mark Rumsfield. Eine größere Rolle spielte sie an der Seite von Bill Pullman in der Komödie Die U-Boot Academy aus dem Jahr 1990. Seit dem Jahr 2005 leiht sie ihre Stimme in der Zeichentrick-Fernsehserie American Dad dem Charakter von Francine Smith, der Ehefrau des CIA-Agenten Stan Smith, dessen Text von Seth MacFarlane gesprochen wird. Von 1977 bis 1987 war sie mit Stephen M. Schwartz verheiratet. Sie hat einen Sohn.

Julia Stemberger
Julia Stemberger (* 29. Januar 1965 in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin. Ihren Durchbruch hatte sie 1985 als junge Susanne in Walter Bannerts Herzklopfen. Julia Stemberger ist die Tochter der Schauspielerin Christa Schwertsik und des Tropenmediziners Heinrich Stemberger. Ihre jüngere Schwester Katharina Stemberger ist ebenfalls Schauspielerin. Neben ihrer Schauspielausbildung bei Dorothea Neff absolvierte sie bei Eva Zilcher eine Schauspiel- und Gesangsausbildung und erlernte Ballett und Jazz-Dance. Weiters spielt sie Quer- und Blockflöte sowie Klavier. 1997 heiratete Julia Stemberger den Geiger Christian Altenburger. Ihre aus der Ehe stammende gemeinsame Tochter Fanny Altenburger (* 2000) ergriff ebenfalls den Schauspielberuf. Von 1999 bis 2005 war das Paar gemeinsam verantwortlich für die musikalische und die künstlerische Leitung der Mondseetage, einem Festival für Kammermusik, das alljährlich im oberösterreichischen Mondsee stattfindet. 2007 ließen sie sich scheiden. Stemberger gelang unmittelbar nach der Matura mit ihrem Kinodebüt als junge Susanne in Walter Bannerts Herzklopfen (1985) ihr Durchbruch als Filmschauspielerin. Danach wirkte sie in zahlreichen österreichischen und deutschen Film- und Fernsehproduktionen. Zudem hatte sie mehrere Auftritte in verschiedenen Fernsehmehrteilern in den USA. Für Erwin und Julia erhielt sie 1990 den französischen Darstellerpreis. Wiederholt arbeitete sie mit dem Regisseur Dieter Wedel zusammen, unter anderem in seinen Mehrteilern Der Schattenmann (1996) und Der König von St. Pauli (1998). Auch Xaver Schwarzenberger realisierte mehrere Filme mit ihr, wie Tonino und Toinette (1994), Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers (2001), Eine Liebe in Afrika (2002), Annas Heimkehr (2002) und Meine schöne Tochter (2004). In der ARD-Fernsehserie Die Stein spielte sie von 2008 bis 2011 als Lehrerin Katja Stein in der Serienhauptrolle. Neben ihrer Tätigkeit als Theater- und Filmschauspielerin gestaltet Stemberger seit einigen Jahren zusammen mit den Ensembles Die österreichischen Salonisten und dem Streichquartett Sonare Bühnenprogramme, in denen sie vor allem Humoristisches aus den Werken von Schriftstellern wie Alfred Polgar, Karl Kraus, Anton Kuh, Isabel Allende, Wladimir Kaminer, Umberto Eco liest.

Griffin Gluck
Besetzung · Bekannt für Private Practice
Griffin Gluck (* 24. August 2000 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Zur Schauspielerei kam er als Sechsjähriger, während er mit seiner älteren Schwester Caroline zu einem Sommerkindervorsprechen des Musicals Guys and Dolls im Palisades Playhouse ging und dabei in die Rolle des Nathan Detroit gecastet wurde. Da seine Eltern vor allem in Japan aktiv sind, kam der Junge auch in einem japanischen Werbespot der Heroes-DVD zum Einsatz. Seither kam er in diversen Werbespots am japanischen und am US-amerikanischen Markt zum Einsatz. Durch seinen Vater kam der Schüler im Jahre 2009 zu seinem ersten Einsatz in einer Filmproduktion, als er im Film Saidoweizu, bei dem sein Vater die Regie führte, in einer kleinen Gastrolle in Erscheinung trat. Bei der gleichen Produktion war seine Mutter als Location Manager, also als Hauptverantwortliche für die Filmlocations, im Einsatz. Außerdem war er im Herbst 2009 von einem Aufruf zum Casting für die Aufführung des Musicals Oliver! so fasziniert, dass er seinen Vater darum bat, mit ihm zum Vorsprechen bei Mariko Ballentine in North Hollywood zu gehen. So erhielt er am Ende auch die Hauptrolle des Stücks und kam in dieser bei verschiedenen Aufführungen mehrfach zum Einsatz. Bereits im Folgejahr folgte für Griffin Gluck ein Auftritt in einer Episode von Das Büro. Zunehmend überregionale Bekanntheit erlangte Gluck aber erst ab dem Jahre 2011, als er im Film Meine erfundene Frau unter anderem neben Bailee Madison als Filmkind von Jennifer Aniston in Erscheinung trat. Dafür erhielt er bei den Young Artist Awards 2012 eine Nominierung als Bester Nebendarsteller in einem Spielfilm. Noch im Jahr 2011 wurde der Nachwuchsschauspieler in fünf verschiedenen Episoden der Fernsehserie Taras Welten eingesetzt, in der er in die Rolle des kleinen Monty, dem Sohn des wiederkehrenden Charakters des Evan (gespielt von Keir O’Donnell), übernahm. Außerdem ist der junge Kalifornier im Jahre 2011 auch noch im rund halbstündigen Fernsehfilm The Council of Dads sowie im ebenfalls 2011 erscheinenden Kurzfilm A Boy’s Life zu sehen. Darüber hinaus porträtierte er zwischen 2011 und 2013 den acht Jahre alten Sohn, Mason Warner, von Paul Adelsteins Figur in der Fernsehserie Private Practice. Quelle: Wikipedia

Carmen Electra
Besetzung · Bekannt für Scary Movie
Tara Leigh Patrick (* 20. April 1972), bekannt als Carmen Electra, ist ein amerikanisches Glamour-Model, Schauspielerin, Fernsehpersönlichkeit, Sängerin, Tänzerin und Sexsymbol. Berühmt wurde sie durch ihre Auftritte im Playboy-Magazin, in der MTV-Spielshow Singled Out, in der TV-Serie Baywatch und durch das Tanzen mit den Pussycat Dolls. Seitdem hatte sie Rollen in den Parodiefilmen Scary Movie, Date Movie, Epic Movie und Meine Frau, die Spartaner und ich. Electra wurde in Sharonville, Ohio, als Tochter der Sängerin Patricia und des Gitarristen und Entertainers Harry geboren. Sie besuchte die Ann Weigel Elementary School und studierte anschließend Tanz im Tanzstudio Dance Artists bei Gloria J. Simpson in Western Hills, einem Stadtteil von Cincinnati. Ihre Mutter starb 1998 an einem Gehirntumor. Ihre ältere Schwester Debbie starb ebenfalls 1998 an einem Herzinfarkt. Carmen machte ihren Abschluss an der Princeton High School in Sharonville. Carmen Electra besuchte außerdem die School for Creative and Performing Arts (SCPA) im Cincinnati Public School District. Sie hat irische, deutsche und Cherokee-Vorfahren. Electra begann ihre berufliche Laufbahn 1990 als Tänzerin im Vergnügungspark Kings Island in Mason, Ohio, in der Show „It’s Magic“, einer der beliebtesten Shows in der Geschichte des Parks. 1991 zog sie nach Kalifornien und lernte Prince kennen. Kurz nachdem sie Prince kennengelernt hatte, unterzeichnete Electra einen Plattenvertrag mit Paisley Park Records von Prince und begann eine kurzlebige Gesangskarriere. Während ihrer Zeit bei Paisley Park Records wurde sie offiziell als Carmen Electra bekannt. Im Jahr 1995 begann Electra, in Fernsehprogrammen aufzutreten. Im Mai 1996 war sie in einem Nacktbild im Playboy-Magazin zu sehen, dem ersten von mehreren. Diese Präsenz führte zu bekannteren Fernsehauftritten, darunter Baywatch (Darsteller von 1997–1998, als Leilani „Lani“ McKenzie) und MTVs Singled Out. Sie kehrte 2003 für den Reunion-Film Baywatch: Hawaiian Wedding zu Baywatch zurück. Electra wurde noch viermal im Playboy vorgestellt, mit ihrem zweiten Auftritt im Juni 1997, dem dritten im Dezember 2000, dem vierten im April 2003 und ihrem fünften in der Jubiläumsausgabe vom Januar 2009. Sie war dreimal auf dem Cover zu sehen, im Dezember 2000, April 2003 und in der 55-Jahr-Jubiläumsausgabe im Januar 2009. Electra trat in Filmen wie American Vampire (1997), Good Burger (1997), The Mating Habits of the Earthbound Human (1999) und der Horrorparodie Scary Movie (2000) auf und trat auch in Meine Frau, die Spartaner und ich (2008) auf. Sie gewann einen MTV Movie Award (bester Kuss) für Starsky & Hutch. Sie trat auch in einer Episode von House auf, in der sie sich selbst als verletzte Golferin und verletzte Bauerin darstellte und Houses Fantasie auslebte. 1999 trat sie im Musikvideo der Bloodhound Gang zu „The Inevitable Return of the Great White Dope“ auf. Im Jahr 2005 trat sie der Stimmenbesetzung der Zeichentrickserie Tripping the Rift bei und ersetzte Gina Gershon als Stimme des sexy Androiden „Six“. Ebenfalls im Jahr 2005 gründete sie die Naked Women's Wrestling League und fungierte als Beauftragte für die professionelle Wrestling-Förderung. Ende 2006 wurde Carmen erstmals in Werbespots von Taco Bell vorgestellt.

Nicole Heesters
Nicole Heesters, eine Tochter von Johannes Heesters und dessen erster Ehefrau, der flämischen Schauspielerin und Operettensängerin Louisa Ghijs, wuchs in Österreich auf. Sie spielte bereits als Jugendliche Anfang der 1950er Jahre kleinere Rollen in deutschen Filmen. 1953 stand sie in «Ich und meine Frau» zum ersten Mal vor der Kamera, 1954 folgte «Dieses Lied bleibt bei dir», und im selben Jahr debütierte sie am Wiener Volkstheater in der Titelrolle des Erfolgsstücks «Gigi». Anschließend wurde sie ans Düsseldorfer Schauspielhaus verpflichtet. Heesters absolvierte eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seit 1973 ist sie Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Als Kommissarin Buchmüller war sie die erste Tatort-Ermittlerin überhaupt und zwischen 1978 und 1980 in drei Episoden der erfolgreichen Krimiserie zu sehen. Regelmäßig steht sie bis heute für Fernsehfilme vor der Kamera. Heesters machte sich auch als Sprecherin anspruchsvoller Hörbuch-Produktionen einen Namen, so etwa mit Werken von Friedrich Schiller. Nicole Heesters war bis zu dessen Tod mit dem Bühnenbildner Pit Fischer verheiratet und lebt in Hamburg. Ihre Tochter Saskia Fischer arbeitet ebenfalls als Schauspielerin, ihr Sohn ist Event-Manager. Ihre Schwester Wiesje Herold-Heesters lebt als Pianistin in Wien.

Mary Jackson
Besetzung · Bekannt für Die Waltons
Eine jener unvergesslich vertrauten, aber schwer einzuordnenden Matronen: Die Charakterdarstellerin Mary Jackson ist wohl am bekanntesten für ihre wiederkehrende Rolle als „Miss Emily“ Baldwin, eine der liebenswert exzentrischen, schmuggelnden Schwestern, in der Serie „Die Waltons“ (1971), die neun Staffeln lang lief. Sie wurde am 22. November 1910 im ländlichen Milford, Michigan, geboren und erwarb 1932 einen Bachelor-Abschluss an der West Michigan University. Nach einem Jahr als Lehrerin während der Weltwirtschaftskrise wandte sie sich ihrem Interesse am Theater zu und kehrte an die Universität zurück (diesmal an die Michigan State University), um Kunst zu studieren. Ihre Karriere begann sie auf Bühnen in Chicago und im Sommertheater, bevor sie auf die größeren Bühnen in New York und Los Angeles wechselte. Film- und Fernsehrollen ergaben sich erst im mittleren Alter. Sie hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „The Andy Griffith Show“, „The Twilight Zone“, „Meine drei Söhne“, „Hazel“, „The Mary Tyler Moore Show“, „Barnaby Jones“ und „Ein Engel auf Erden“ und verkörperte meist die Rolle einer vornehmen Kleinstadtbewohnerin. Außerdem gehörte sie zum Ensemble in Peter Bogdanovichs erstem Low-Budget-Thriller „Targets“ (1968), dem letzten Film mit Boris Karloff. In den 70er-Jahren übernahm sie hier und da kleinere Rollen, beispielsweise als Nonnen in dem Star-besetzten Epos „Airport“ (1970) und in dem Horrorfilm „Audrey Rose“ (1977). Es folgten diverse sympathische Mutterrollen, darunter die von Lynn Carlin in Blake Edwards’ Western „Wild Rovers“ (1971) und die von Jane Fonda in der Komödie „Dick und Jane – Spaß mit dir“ (1977). Sie unterstützte Fonda erneut in dem Vietnamkriegsdrama „Coming Home – Sie kehren heim“ (1978), gehörte zum Ensemble des Kultfilms „Big Top Pee-wee“ (1988) und hatte eine bemerkenswerte Rolle in Steve Martins „Leap of Faith“ (1992). Was den Erfolg von „Die Waltons“ angeht, spielte die Charakterdarstellerin Dorothy Stickney die Rolle der Emily in der Pilotfolge, zusammen mit Josephine Hutchinson als älterer Schwester Mamie. Als die Serie schließlich in Produktion ging, übernahmen Mary und die Schauspielerin Helen Kleeb, ebenfalls eine dieser Schauspielerinnen, deren Gesichter man schon mal gesehen hatte, die Rollen der unverheirateten Schwestern. Beide spielten ihre Schwesternrolle regelmäßig in mehreren Walton-„Wiedersehensfilmen“, die verschiedene Hochzeiten und Familienfeste zeigten. Ihre letzten Fernsehauftritte hatten die beiden in „A Walton Easter“ (1997). Kleeb starb 2003 im Alter von 96 Jahren eines natürlichen Todes. Mary verstarb zwei Jahre später im Alter von 95 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung.

Éric Toledano
Regie · Bekannt für Ziemlich beste Freunde
Éric Toledano ist ein französischer Regisseur, Drehbuchautor und Dialogschreiber, geboren am 3. Juli 1971 in Paris. Er arbeitet mit Olivier Nakache zusammen, sowohl als Autor als auch als Regisseur. Am 29. September 2020 wurde Éric Toledano zum Vizepräsidenten der César-Akademie ernannt. Patrick Sobelman folgte ihm 2022 nach. Éric Toledano wurde am 3. Juli 1971 in Paris geboren. Sein Vater absolvierte die École Nationale d'Administration (ENA) und begann seine Karriere im marokkanischen Staatsdienst, bevor er nach Paris zog, wo er im französischen Außenhandelszentrum arbeitete. Éric hat einen älteren Bruder und eine Schwester, die als Ärztin in Paris lebt. Er wuchs in Versailles auf, wo er eine glückliche, herzliche und freundliche Kindheit verbrachte und nach der Schule oft ins Cyrano oder Roxane, die Kinos der Stadt, ging. Er vertraut an, dass er in Versailles, der Wiege vieler Künstler wie Air und Phoenix in der Musik oder der Brüder Podalydès im Theater und Film, „einen deutlichen künstlerischen Wettbewerb“ erlebt habe. Schon in jungen Jahren begeisterte er sich für das Kino und hegt eine besondere Bewunderung für Regisseur Woody Allen, insbesondere für dessen Film „Annie Hall“, dessen Dialoge er nach eigenen Angaben auswendig kennt. Für ihn ist Woody Allen eine Art Vorbild. „Seine Stärke liegt in der Wiederholung. Er behandelt dasselbe Thema, dieselben Neurosen, und doch ist er jedes Mal anders und immer aufs Neue brillant. Das nennt man ein Gesamtwerk.“ Ebenfalls in jungen Jahren tauchte er tief in italienische Komödien und die Filme von Claude Sautet ein. Zu seinen filmischen Vorbildern zählen auch die Filme des Splendid-Teams, wie die Serie „Les Bronzés“ und „Le Père Noël est une ordure“ (Der Weihnachtsmann ist ein Bastard), dessen Dialoge er auswendig kennt. Er nennt außerdem britische Komödien als Einflüsse, insbesondere Blake Edwards’ Film „The Party“, sowie die Ensemblefilme von Yves Robert. Über seine Kindheit und Jugend sagt er: „Ich glaube, Künstler zu sein bedeutet, sich selbst zu verleugnen. Die Familie, die Wurzeln zu verleugnen und sich von ihnen zu befreien. […] Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Kindheit und meine Familie einen wirklichen Einfluss auf meine Arbeit hatten.“ Éric Toledano selbst betont die prägende Rolle einer Erfahrung aus seiner Jugend für sein Leben und sein filmisches Schaffen. Von seinem achten bis sechzehnten Lebensjahr nahm er an zahlreichen soziokulturellen Aktivitäten teil, darunter Ferienlager, Sommerlager der Stadt, Kulturvereine und Sportcamps, insbesondere über den Verein Yaniv und die Jüdischen Pfadfinder Frankreichs (EEIF). Nach seinem Abitur am Lycée Marie Curie in Versailles im Jahr 1989 verspürte er den Drang, die Welt zu sehen. Er verbrachte ein Studienjahr an der Hebräischen Universität Jerusalem. Im Anschluss daran schrieb sich Éric Toledano an einer Universität in Frankreich für ein Studium der Literatur- und Politikwissenschaft ein. 1993 erwarb er einen Bachelor-Abschluss in Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Filmwissenschaft an der Universität Paris III Sorbonne Nouvelle und 1995 einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft an der Sorbonne mit Schwerpunkt politische Soziologie. Damals strebte er ein Aufbaustudium in diesem Bereich an.

Ursula Herking
Ursula Herking war die Tochter der Theaterschauspielerin und Sängerin Lily Herking, die beim Brand des Hoftheaters (heute: Altes Theater) in Dessau am 25./26. Januar 1922 ums Leben kam. Nach ersten Auftritten in Dessau ging sie 1928 nach Berlin, bestand aber die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Schauspielschule nicht. Daraufhin nahm sie bis 1930 Unterricht an der Schauspielschule von Leopold Jessner. Sie begann anschließend ihre Karriere am Friedrich-Theater ihrer Heimatstadt Dessau, wo sie die Seeräuber-Jenny in Die Dreigroschenoper und die Großmutter in Emil und die Detektive darstellte. 1933/34 spielte sie am Staatstheater Berlin und wirkte bis zur Schließung 1935 in Werner Fincks Kabarett Die Katakombe mit. Außer beim Boulevardtheater erhielt sie ab 1933 zahlreiche Filmrollen. In ihren oft nur kurzen, aber prägnanten Auftritten verkörperte sie kumpelhafte, schlagfertige Frauen aus dem Volk. Nach der Theaterschließung im Herbst 1944 arbeitete sie zwangsverpflichtet in einem Rüstungsbetrieb. Nach dem Krieg ging sie nach München und war ab 1946 der Star in Rudolf Schündlers Münchner Nachkriegskabarett Die Schaubude, wo Erich Kästner, Axel von Ambesser und Herbert Witt zu den Hausautoren zählten. Berühmtheit erlangte sie unter anderem mit ihrer Interpretation von Kästners Marschlied 1945 (… |Meine Schuh’ sind ohne Sohlen, | und mein Rucksack ist mein Schrank, | meine Möbel ham die Polen | und mein Geld die Dresdner Bank.| …) 1948 war sie Mitbegründerin des Theaters Die Kleine Freiheit, und 1956 gehörte sie zur ersten Generation der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Weitere Stationen waren unter anderem das Kom(m)ödchen in Düsseldorf und die Berliner Kabarette Der Rauchfang und Die Hinterbliebenen. Nicht nur im Kabarett, sondern auch als Diseuse machte sie sich einen Namen. Unter anderem ist sie auf der Schallplatte Frivolitäten – 10 Diseusen – 10 Chansons von Polydor zu hören. Mit Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller gründete sie den Nürnberger Trichter. Daneben ging ihre Filmarbeit mit Chargenrollen vor allem als resolute, oft etwas schrullige Dame unvermindert weiter; die einzige bedeutende Rolle erhielt sie 1955 in dem Antikriegsfilm Kinder, Mütter und ein General als beherzte Mutter, die 1945 ihren kriegsbegeisterten halbwüchsigen Sohn retten will. Beim Theater spielte sie an der Kleinen Freiheit 1966 die Präsidentin in Jacques Devals Eine Venus für Milo und 1967 June Buckridge in Frank Markus' Schwester George muß sterben. Beim Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel übernahm sie 1968 die Titelrolle in Die Mutter und am Jungen Theater Hamburg 1972 in Rolf Hochhuths Die Hebamme. In Bern verkörperte sie 1973/74 die Winnie in Samuel Becketts Glückliche Tage. Weitere Auftritte hatte sie an der Komödie Berlin und seit Anfang der 1970er Jahre am Landestheater Tübingen und am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Auch in der im Fernsehen erfolgreichen Rudi Carrell Show trat sie auf. 1967 erhielt sie den Schwabinger Kunstpreis. Auch wurde ihr ein Stern im Walk of Fame des Kabaretts gewidmet. In erster Ehe war Ursula Herking mit dem Industriemanager und späteren CSU-Mitbegründer Johannes Semler verheiratet. Dieser Ehe entstammen die beiden Kinder Susanne Hess (* 1937) und Christian Semler (1938–2013). Quelle: Wikipedia

Mary Jo Deschanel
Mary Jo Deschanel (* 1945 in Los Angeles, Kalifornien als Mary Josephine Weir) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Mary Jo Deschanel wurde als Mary Josephine Weir in Los Angeles geboren. Ihren ersten Auftritt in einem Film hatte sie 1983 in Der Stoff, aus dem die Helden sind, bei dem ihr Mann, Caleb Deschanel, Kameramann war. Ihre nächste Filmrolle hatte sie 1984 als Betty Fernandez im Film 2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen. 1989 trat sie in einer Folge der nach einer Idee von Steven Spielberg entwickelten Fernsehserie Unglaubliche Geschichten auf. Zwischen 1990 und 1991 war sie in insgesamt elf Folgen der Serie Twin Peaks als Eileen Hayward sowie in dem darauffolgenden Film zu sehen. Nach einem Gastauftritt in JAG – Im Auftrag der Ehre folgte 2000 die Rolle der Mrs Howard in Der Patriot. In den folgenden Jahren nahm sie Gastauftritte in Law & Order: Trial by Jury und Dr. House wahr, bevor sie 2009 neben Cameron Diaz in einer kleinen Rolle im Film Beim Leben meiner Schwester zu sehen war. 2012 war sie in Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin mit von der Partie.

Ingrid Steeger
Ingrid Steeger war eine deutsche Schauspielerin. Ingrid Steeger wurde als drittes Kind einer Kaufmannsfamilie geboren. Sie besuchte zunächst die Handelsschule in Berlin und arbeitete dann als Sekretärin in einem Architekturbüro. Der Fotograf Frank Quade machte sie zum Fotomodell. 1968 legte sie sich den Künstlernamen Steeger zu. In Berlin wurde sie zur Miss Filmfestival gekürt. Zu Beginn ihrer schauspielerischen Laufbahn wurde sie meist als freizügige Softsex-Darstellerin und Ulknudel besetzt. Bundesweite Popularität erlangte sie durch die Fernsehserie Klimbim von Michael Pfleghar an der Seite von Elisabeth Volkmann, Horst Jüssen, Wichart von Roëll und Peer Augustinski. In den 1970er Jahren gehörte Steeger zu den beliebtesten deutschen Fernsehstars. Von der Jugendzeitschrift Bravo wurde sie mehrfach mit dem Leserpreis Bravo Otto ausgezeichnet. 1975 erschienen erotische Fotos von Steeger im Playboy sowie mit Ingrid Steeger singt Klimbim ein Musikalbum. Mit Iris Berben spielte sie in der Serie Zwei himmlische Töchter, einem Ableger von Klimbim. Bei der Erstausstrahlung wurde Zwei himmlische Töchter mit der Comedyshow Die Gimmicks gekoppelt (ein Klimbim-ähnliches Ensemble, in deren Nachtclub die Erlebnisse der himmlischen Töchter eingeleitet und resümiert wurden). Steeger war in zahlreichen Fernsehfilmen und -serien sowie gelegentlich im Kino zu sehen. Der Wechsel ins seriöse Fach gelang ihr unter anderem 1992 mit der Rolle als Mona in dem Fernseh-Vierteiler Der große Bellheim von Dieter Wedel. 2004 erlebte die Chaosfamilie mit denselben Darstellern wie in den 1970er Jahren unter dem Titel Die Klimbim-Familie lebt! eine Wiedergeburt auf der Bühne. Nach Jahren ohne nennenswerte Engagements und nach dem Ende der Theateraufführungen der Klimbim-Familie, bedingt durch den Tod von Elisabeth Volkmann (2006) und Horst Jüssen (2008) sowie einem Schlaganfall von Peer Augustinski, war Ingrid Steeger auf Arbeitslosengeld II angewiesen. 1973 heiratete Steeger den Kameramann Lothar Elias Stickelbrucks, zwei Jahre später folgte die Scheidung. Ab 1974 war Regisseur Michael Pfleghar ihr Lebensgefährte. 1977 ging sie mit dem Großwildjäger Peter Koenecke nach Kenia. Von 1983 bis 1987 lebte sie mit dem Schauspieler Jean-Paul Zehnacker zusammen und von 1988 bis 1992 war Regisseur Dieter Wedel ihr Lebensgefährte. Nach der Trennung von ihm heiratete sie den US-amerikanischen Umweltschützer Tom LaBlanc, 1995 folgte die Scheidung. Danach lebte sie ein Jahr lang mit dem Schauspieler Bernd Seebacher in Zürich zusammen. 1997 zog sie nach Hamburg, ab 2010 lebte sie zurückgezogen in München-Schwabing. Über ihre schwierigen Beziehungen zu Männern schrieb sie das Buch Meine MANNschaft, das 2004 erschienen ist. Ingrid Steeger engagierte sich für geistig Behinderte und AIDS-kranke Kinder. Sie wohnte seit 2020 mit ihrer Schwester Jutta in Bad Hersfeld. Nach gesundheitlichen Problemen und einem Sturz im September 2022 lebte sie in einem Pflegeheim. Ingrid Steeger starb am 22. Dezember 2023 im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus im hessischen Bad Hersfeld. (Quelle: Wikipedia)

Charlotte Gainsbourg
Besetzung · Bekannt für Der phönizische Meisterstreich
Charlotte Lucy Gainsbourg (* 21. Juli 1971 in London; eigentlich Charlotte Lucy Ginsburg) ist eine französische Schauspielerin und Sängerin. Ihre erste Rolle in dem 1984 veröffentlichten Film Duett zu dritt erhielt Gainsbourg mit zwölf Jahren auf Vermittlung ihrer Mutter Jane Birkin. Zwei Jahre später wurde sie mit dem César als beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Darbietung in dem Film Das freche Mädchen (1985) von Claude Miller ausgezeichnet. Die zweite Zusammenarbeit mit Miller in Die kleine Diebin (1988) nach einem Drehbuch von François Truffaut brachte ihr drei Jahre später die erste César-Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin ein. Für den Film Die Zeit mit Julien (1988) von Agnès Varda stand sie zusammen mit ihrer Mutter, ihrer jüngeren Halbschwester Lou Doillon und Agnès Vardas Sohn Mathieu Demy vor der Kamera. Schlagzeilen machte der Film Charlotte for Ever, der 1986 erschien, als Gainsbourg gerade fünfzehn Jahre alt war. Der Film thematisiert die erotische Liebe zwischen Vater und Tochter, den Inzest. Ebenfalls von einem Inzest, diesmal zwischen Geschwistern, handelte 1993 der Film Der Zementgarten nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan unter der Regie ihres Onkels Andrew Birkin. Mit Yvan Attal bildete Gainsbourg mehrmals ein Filmpaar vor der Kamera, erstmals 1991 in Eric Rochants Entführung aus Liebe und 1992 in Jacques Doillons Amoureuse. 1996 schloss sich der gemeinsame Auftritt in Marion Vernoux’ Dreiecksbeziehungskomödie Love, etc. an. 2001 sowie 2004 folgten Attals eigene Regiearbeiten Meine Frau, die Schauspielerin und Happy End mit Hindernissen. Im Jahr 2000 erhielt Gainsbourg einen weiteren César, diesmal in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für Danièle Thompsons Regiedebüt La Bûche (1999). Im Herbst 2008 drehte sie an der Seite von Willem Dafoe unter der Regie von Lars von Trier den Horrorthriller Antichrist, der ihr den Darstellerpreis der 62. Filmfestspiele von Cannes, die dänische Bodil und eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis einbrachte. Weitere Nominierungen für den Europäischen Filmpreis erhielt sie für die erneute Zusammenarbeit mit Lars von Trier: 2011 für Melancholia, wo sie als pragmatische Schwester von Kirsten Dunst zu sehen war, und 2014 für den wegen seiner expliziten Sexszenen kontrovers diskutierten Film Nymphomaniac, in dem sie eine Nymphomanin verkörperte. Für ihre schauspielerische Leistung in Frühes Versprechen von Éric Barbier war sie 2018 ein weiteres Mal für den César als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Curtis Hanson
Regie · Bekannt für L.A. Confidential
Curtis Lee Hanson (* 24. März 1945 in Reno, Nevada; † 20. September 2016 in Hollywood Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Hansons erste größere Erfolge waren die Thriller Die Hand an der Wiege (The Hand That Rocks the Cradle) und Am wilden Fluß (The River Wild), mit Meryl Streep in ihrer ersten Actionfilm-Rolle. Sein größter Erfolg war L.A. Confidential (1997), ein Film über Polizeikorruption vor dem Hintergrund des Hollywood der 1950er Jahre nach einem Roman von James Ellroy. Der Film wurde von der Kritik fast einhellig gelobt und zeigte, dass Hanson sich nicht nur auf Spannung, sondern auch auf die Inszenierung komplexer Charaktere an entscheidenden Lebensstationen verstand. Für diesen Film bekam er u. a. den Oscar für das beste Drehbuch und Nominierungen als bester Produzent und Regisseur. Trotz des Erfolges mit L.A. Confidential wollte Hanson sich nicht auf ein Genre oder einen Typ Film festlegen, wie sich an seinen nachfolgenden Filmen auch ablesen ließ. Hansons nächster Film Die WonderBoys (2000), mit Michael Douglas in einer ungewohnt unglamourösen Rolle als verluderter Literaturprofessor, spielte im Universitäts- und Künstlermilieu und war ein Kritikererfolg. Das Video zu Things Have Changed von Bob Dylan, dem mit einem Oscar ausgezeichneten Titelsong des Films, drehte Hanson selber. 8 Mile (2002), Hansons Verfilmung der Lebensgeschichte des Rap-Weltstars Eminem mit dem Sänger in der Hauptrolle, war ein Kassenschlager und bestätigte Hansons Ruf als einer der profiliertesten Regisseure in Hollywood. 2005 unternahm er einen weiteren Genrewechsel mit der romantischen Komödie In den Schuhen meiner Schwester, der Film mit Cameron Diaz war an den Kinokassen erfolgreich und erhielt überwiegend freundliche Kritiken. Das Drama Glück im Spiel über Pokerspieler beendete im Jahr 2007 Hansons Serie an erfolgreichen Filmproduktionen, der Film konnte sein Budget nicht einspielen und ihm fehlte laut dem Guardian „die übliche Genauigkeit und das übliche Selbstvertrauen“ von Hansons früheren Werken. 2011 inszenierte er den Fernsehfilm Too Big to Fail – Die große Krise über die Ursachen für die Weltfinanzkrise ab 2007, der für diverse Fernsehpreise nominiert und in vielen Ländern ausgestrahlt wurde. Hansons nächstes und letztes Projekt war der Surferfilm Mavericks – Lebe deinen Traum; die Dreharbeiten im Jahr 2011 mussten allerdings an den letzten 15 Drehtagen von Michael Apted zu Ende geführt werden, da Hanson gesundheitliche Komplikationen nach einer kürzlichen Herzoperation erlitten hatte. Hanson, der sich selbst „eher Filmliebhaber als Filmmacher“ nannte, wirkte als Vorsitzender der UCLA Film & Television Archives aktiv an der Bewahrung alter Filme mit. 2012 erkrankte er an Demenz, die ihn zur Aufgabe seiner Tätigkeit zwang, vier Jahre später verstarb er im Alter von 71 Jahren. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Susan Harrison
Susan Harrison war eine US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle in dem Film-Noir-Klassiker „Dein Schicksal in meiner Hand“ aus dem Jahr 1957 bekannt wurde, in dem sie die Schwester spielte, für die Burt Lancaster eine ungesunde Zuneigung hegte, sowie durch ihre Mitwirkung in der „Twilight Zone“-Episode „Five Characters in Search of an Exit“.