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Mircea Krishan
Mircea Krishan (eigentlich Mircea Crișan) war ein rumänisch-deutscher Schauspieler. Krishan, bei der Geburt Mauriciu Kraus, war in Marmarosch geboren als Sohn eines deutsch-jüdischen Schaustellers und einer rumänischen Mutter. In einem Eisenbahnwagen geboren, reiste er als Kind mit seinen Eltern im Zirkuswagen herum. Im Alter von 19 Jahren bekam er einen Job als Wurstverkäufer und debütierte schon damals eher als Statist am Baraşeum-Theater, dem heutigen Staatlichen Jüdischen Theater, in der Show Lozul cel Mare (Der Grosse Preis) von Scholem Aleichem. Später studierte er Dramatische Kunst mit Maria Filotti an der staatlichen Schauspielschule in Bukarest. In den 1950er und 1960er Jahren spielte er in mehreren rumänischen Filmkomödien und am Theater. Er wurde im damaligen Ostblock zu einem bekannten Star; Chruschtschow soll ihn zur Privatvorstellung nach Moskau bestellt haben. Er nutzte sein zweites Gastspiel in der Music Hall Olympia in Paris, um sich 1968 in die Bundesrepublik Deutschland abzusetzen. Ab 1969 war er zunächst langjähriger Sketchpartner von Rudi Carrell, danach folgten elf Jahre mit Gisela Schlüter in Zwischenmahlzeit. Als Schauspieler war er in Fernsehserien wie Derrick, Polizeiruf 110 und Großstadtrevier zu sehen. Er spielte zwischen 1974 und 1987 auch in vier Episoden der Fernsehreihe Tatort. Zu seinen Filmen gehören Werner – Beinhart!, Schtonk! sowie Wie im Himmel, der 2005 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert war. Krishan spielte zwischen 1993 und 1997 sowie von 1999 bis 2006 bei den Störtebeker-Festspielen, 2006 war er mit Meister Eder und sein Pumuckl auf Theatertournee. 2007 erhielt er in Hermannstadt den Kulturpreis der rumänischen Theaterunion (UNITER). Er sprach Deutsch, Rumänisch, Russisch, Französisch, Englisch, Bulgarisch, Italienisch und Tschechisch und lebte im hessischen Maintal. Er starb im November 2013 in Düsseldorf. Er wurde beerdigt auf dem Jüdischen Friedhof in Düsseldorf. (Quelle: Wikipedia)

Julie Harris
Besetzung · Bekannt für Unter der Sonne Kaliforniens
Julia Ann „Julie“ Harris (* 2. Dezember 1925 in Grosse Pointe Park, Wayne County, Michigan; † 24. August 2013 in West Chatham, Massachusetts) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Nachdem sie ihre Schauspielausbildung mit Bravour beendet hatte, war es für Julie Harris nicht besonders schwer, an Engagements zu kommen – war sie in Fachkreisen als äußerst talentiert, wandelbar und energisch bekannt. Überdies interpretierte sie ihre Rollen-Profile, egal ob es sich um tragende oder kleinere Rollen handelte, subtil und stets mit „Tiefgang“. Der Broadway wurde auf die zierliche Schauspielerin aufmerksam – und so debütierte sie hier 1945 als 19-Jährige in dem Stück It’s A Gift (Das Haus in Montevideo) von Curt Goetz. Sieben Jahre später gab sie ihr Leinwand-Debüt im Film The Member of the Wedding (deutscher Titel „Das Mädchen Frankie“), eine Rolle, die sie bereits kurz zuvor am Broadway gespielt hatte. Hier verkörperte die 27-jährige glaubhaft ein 12-jähriges Mädchen. Die 50er Jahre bedeuteten einen Karriere-Schub, wurde sie 1955 doch als Hauptrolle in Jenseits von Eden von Regisseur Elia Kazan neben James Dean besetzt – und durch ihre Rolle als einfühlsame „Abra“ weltberühmt. Weitere Kinofilme mit Kultstatus folgten und bestärkten ihren Ruf als wandelbare und vielfältig einsetzbare Schauspielerin des „großen“ Kinos der 1950er, 60er und 70er Jahre nachhaltig. So wirkte sie in den Filmen Die Faust im Gesicht, Bis das Blut gefriert, Spiegelbild im goldenen Auge neben Marlon Brando und Elizabeth Taylor, Bullen – Wie lange wollt ihr leben?, Die Zuflucht oder Reise der Verdammten neben Maria Schell und Oskar Werner mit. Im Fernsehen konnte man Harris unter anderem in Serien wie Columbo, Weißes Haus, Hintereingang, Unter der Sonne Kaliforniens und in diversen Fernsehfilmen sehen. Trotz aller Film- und Fernsehrollen blieb Julie Harris ihrer Leidenschaft als Theaterschauspielerin treu und trat nebenbei immer wieder am Broadway auf. Hier konnte man sie unter anderem als Jeanne d’Arc oder auch als Sängerin im Musical Skyscraper bewundern. Nach einer längeren Schauspiel-Abstinenz, die durch einen Schlaganfall im Jahr 2001 hervorgerufen worden war, trat Julie Harris erstmals 2006 wieder in dem Film The Way Back Home auf. 2008 spielte sie mit in „The Golden Boys“. Nachdem sie 2010 einen zweiten Schlaganfall erlitten hatte, zog sie sich von der Schauspielerei zurück.

Elisabeth Trissenaar
Elisabeth Trissenaar (* 13. April 1944 in Wien) war eine österreichische Schauspielerin. Sie feierte im Laufe ihrer Karriere sowohl am Theater als auch im Fernsehen Erfolge. Trissenaars Vater war der niederländische Arzt Frans Trissenaar, ihre Mutter eine Österreicherin. Nach dem Abitur besuchte sie von 1962 bis 1964 das Max-Reinhardt-Seminar in Wien, dann führte sie ihr erstes Engagement 1964 in das Ensemble des Stadttheaters Bern. Am Stadttheater Krefeld spielte sie von 1966 bis 1968, am Theater Heidelberg von 1968 bis 1970, am Schauspielhaus Bochum 1970/71 und am Staatstheater Stuttgart 1971/72. Anschließend führte sie der Weg von 1972 bis 1976 an das Schauspielhaus Frankfurt, wo sie u. a. als Titelfigur in Nora, Hedda Gabler und Medea großen Erfolg hatte. Danach gastierte sie an verschiedenen Bühnen. Von 1981 bis 1983 arbeitete sie in Berlin am Schillertheater und Schlosspark Theater, ab 1983 an der Freien Volksbühne. Im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Theater begann 1974 in Frankfurt ihre Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder, unter dessen Regie sie in Filmen wie Bolwieser, Die Ehe der Maria Braun, In einem Jahr mit 13 Monden und in der Verfilmung von Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz arbeitete. Hauptrollen spielte sie unter anderem in Robert van Ackerens Das andere Lächeln und Die Reinheit des Herzens sowie im Oscar-nominierten Film Bittere Ernte und in Xaver Schwarzenbergers Franza. Verheiratet war Elisabeth Trissenaar ab 1965 mit dem 2022 verstorbenen Regisseur Hans Neuenfels, mit dem sie einen Sohn, den Kameramann Benedict Neuenfels, hat. Sie lebte in Berlin. Sie starb Anfang 2024 im Alter von 79 Jahren.

Lisa-Marie Koroll
Besetzung · Bekannt für Drive - The Pretenders
Lisa-Marie Koroll (geboren als Lisa-Marie Werner in Eisenach) ist eine deutsche Schauspielerin und Buchautorin. Lisa-Marie Koroll gab ihr Debüt 2005 als Kinderdarstellerin in der Fernsehserie "Familie Dr. Kleist", in der sie von der zweiten bis zur neunten und letzten Staffel in der Rolle der Clara Hofer/Kleist zu sehen war. Im Sommer 2013 bekam sie die Titelrolle der Tina Martin in den Kinoadaptionen der Hörspielreihe Bibi und Tina. Der erste Film, "Bibi & Tina", wurde im Sommer 2013 unter der Regie von Detlev Buck gedreht und kam am 6. März 2014 in die Kinos. Im Sommer 2014 stand sie erneut als Tina für die Fortsetzung des Films, "Bibi & Tina: Voll verhext!", vor der Kamera, ebenso 2015 für den dritten Film "Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs" und im Sommer 2016 für den vierten Film "Bibi & Tina: Tohuwabohu Total". Außerdem ist sie seit 2016 in Werbespots des Elektronikunternehmens Nintendo zu sehen. Koroll besuchte das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Ruhla und bestand dort 2016 ihr Abitur. 2017 erschien ihr erstes Buch, der Ratgeber "Lass Konfetti für dich regnen: Sei glücklich, nicht perfekt!". 2019 war sie in einer Hauptrolle in der RTL-II-Fernsehserie "Wir sind jetzt", sowie in den Kinofilmen "Misfit" und "Abikalypse" zu sehen. Im November 2019 war sie als Gast in der Quizsendung "Wer weiß denn sowas?" mit ihrer Schauspielkollegin Lina Larissa Strahl zu sehen.

Maria Simon

Maria Grazia Cucinotta

Maria Sebaldt

Maria Schrader
Maria Schrader (geboren am 27. September 1965) ist eine deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin.
Maria Stadler
Maria Singer

Maria Bello
Besetzung · Bekannt für Prisoners, Kindsköpfe, Kindsköpfe 2
Maria Elaina Bello (* 18. April 1967 in Norristown, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schauspielerin italienisch-polnischer Abstammung. Ihre ersten Auftritte hatte Bello in Werbespots und zahlreichen Off-Broadway-Stücken, unter anderem in The Killer Inside Me, Small Town Gals With Big Problems und Urban Planning. Anfang der 1990er Jahre gelangte Bello an einige TV-Gastrollen, so unter anderem in den Serien Der Polizeichef (1991), Nowhere Man – Ohne Identität! (1995), Misery Loves Company (1995), Due South (1994) und dem Spielfilm Maintenance (1992). Der erste Erfolg kam mit einer Fernsehrolle in einem Remake von 77 Sunset Strip, zwar wurde der Fernsehfilm nie ausgestrahlt, doch die Produzenten Kerry Lenhart und John J. Sakmar wurden bei den Dreharbeiten auf die Schauspielerin aufmerksam. Beide besetzten Bello 1996 für die weibliche Hauptrolle in der Fernsehserie Mr. & Mrs. Smith. 1997 erhielt sie eine Gastrolle in der erfolgreichen Fernsehserie Emergency Room – Die Notaufnahme. Durch ihre Auftritte in Emergency Room stieg Bellos Popularität und sie bekam 1998 ihre erste Filmrolle in Permanent Midnight – Voll auf Droge. Von den Kritikern gelobt, konnte Bello mit dem Thriller Payback – Zahltag an den Erfolg anknüpfen, in dem sie als Prostituierte Rosie zu sehen war. Im Jahr 2000 war Bello gleich mit mehreren Filmen im Kino vertreten. Neben Gwyneth Paltrow war sie in der Komödie Traumpaare – Duets zu sehen, sie spielte in dem kleinen Independent-Film Sam the Man und verkörperte in der Komödie Coyote Ugly die taffe Unternehmerin Lil, die eine Western-Style-Bar in New York City betreibt. Im Jahr 2001 war Bello in dem IMAX-Film China: The Panda Adventure zu sehen, für dessen Dreharbeiten sie mehrere Monate im chinesischen Hochland verbrachte. Im Jahr 2002 war Bello in dem Drama Auto Focus zu sehen, der Filmbiografie des ermordeten Fernsehstars Bob Crane (gespielt von Greg Kinnear). Ihren endgültigen Durchbruch im Filmgeschäft erlangte sie jedoch erst ein Jahr später mit der Gangsterfabel The Cooler – Alles auf Liebe. Für die Rolle wurde Bello von der Kritik gefeiert und für zahlreiche Filmpreise nominiert, unter anderem für den Golden Globe in der Kategorie Beste Nebendarstellerin. Im Anschluss daran war Bello in dem übersinnlichen Thriller Das geheime Fenster an der Seite von Johnny Depp zu sehen, sowie in der Politik-Satire Silver City. Als eine der gefragtesten Schauspielerinnen in Hollywood arbeitete Bello 2005 an sechs Filmprojekten, von denen The Sisters, die Verfilmung von Anton Tschechows bekanntem Theaterstück Die drei Schwestern, David Cronenbergs Drama A History of Violence, sowie der Horrorfilm The Dark inzwischen abgeschlossen sind. 2006 folgten die Dreharbeiten zu Oliver Stones Film über die Terroranschläge am 11. September 2001 in New York. Im Sommer 2008 übernahm sie in Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers die Rolle der Evy O’Connor. Es folgten Nebenrollen in verschiedenen Kinofilmen, ehe Bello 2011 die Hauptrolle in der US-amerikanischen Fernsehserie Prime Suspect erhielt. 2013 übernimmt sie die weibliche Hauptrolle im James Wan produzierten und von Xavier Gens Regie geführten Horror-Thriller House of Horror. Seit 2017 spielt sie in der US-Fernsehserie Navy CIS die forensische Psychologin und ehemals in Afghanistan gefangen genommene Soldatin Jacqueline Sloane.

Maria Pitillo
Besetzung · Bekannt für Godzilla

María Conchita Alonso
María Concepción Alonso Bustillo, beruflich bekannt als María Conchita Alonso, ist eine in Kuba geborene venezolanische Schauspielerin und Sängerin, deren Karriere sich über Film, Fernsehen, Musik und Theater erstreckt. Internationale Anerkennung erlangte sie durch ihre Rolle als Amber Mendez in dem Film „Running Man“ von 1987 und wurde für ihre Darstellung in „Caught“ (1996) für den Independent Spirit Award als beste weibliche Hauptrolle nominiert. Als Musikerin erhielt sie mehrere Gold- und Platin-Alben und wurde dreimal für den Grammy nominiert. Alonso war eine der ersten lateinamerikanischen Entertainerinnen, die sowohl in den spanisch- als auch in den englischsprachigen Medien Mainstream-Erfolge erzielte. 1995 war sie die erste nicht in den USA geborene lateinamerikanische Schauspielerin, die in einem Broadway-Musical mitspielte: Sie spielte die Aurora in „Der Kuss der Spinnenfrau“. Vor ihrer Karriere in der Unterhaltungsbranche war sie Schönheitswettbewerbssiegerin und vertrat Venezuela bei der Wahl zur Miss World 1975, wo sie unter die besten sieben Finalistinnen kam. Alonso wurde in Kuba geboren und wuchs in Venezuela auf. Seit den 1970er Jahren ist sie sowohl in der lateinamerikanischen als auch in der US-amerikanischen Unterhaltungsbranche aktiv. In späteren Jahren wurde sie für ihre unverblümten politischen Ansichten und ihre öffentliche Unterstützung konservativer Anliegen in den USA bekannt.

Maria de Medeiros
Besetzung · Bekannt für Pulp Fiction
Maria de Medeiros Esteves Victorino de Almeida ist eine portugiesische Schauspielerin, Sängerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle im Film Pulp Fiction.

Maria Doyle Kennedy
Besetzung · Bekannt für Die Tudors, Jupiter Ascending, Conjuring 2

Maria Körber

Maria Bachmann
Maria Bachmann (* 30. Januar 1964 in Miltenberg) ist eine deutsche Schauspielerin, Autorin und Filmregisseurin.

Maria Hofstätter
Maria Hofstätter ist eine österreichische Film- und Theaterschauspielerin. Seit 1983 tritt Maria Hofstätter an verschiedenen österreichischen und deutschen Bühnen als Schauspielerin auf und wirkte in zahlreichen Filmen und Kabarettprogrammen mit. Seit 1995 leitet sie gemeinsam mit Dietmar Nigsch das Projekttheater Vorarlberg in Feldkirch.

Maria Schell
Maria Schell war eine österreichische Schauspielerin. Sie gehörte zu den größten Stars des deutschen Films der 1950er und 1960er Jahre.

Maria Dragus

Maria Ricossa

Maria Furtwängler
Maria Furtwängler-Burda (* 13. September 1966 in München) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie ist unter anderem für ihre Rolle als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm bekannt, die sie seit 2002 spielt. Bevor sie sich 2001 ganz der Schauspielerei widmete, arbeitete sie als Ärztin. Bereits als Siebenjährige stand Maria Furtwängler für den Fernsehfilm Zum Abschied Chrysanthemen unter der Regie ihres Onkels Florian Furtwängler vor der Kamera. Ihre erste große Rolle spielte sie von 1987 bis 1993 in der Fernsehserie Die glückliche Familie an der Seite von Maria Schell, Siegfried Rauch und ihrer Mutter Kathrin Ackermann. Gloria Behrens besetzte sie an der Seite von Christian Kohlund im ARD-Liebesfilm Das Glück ist eine Insel in der Rolle der Rechtsanwältin Corinna Jakobs. In Stephan Meyers Wirtschaftskrimi Die achte Todsünde: Gespensterjagd, Furtwänglers erste Arbeit für den NDR, spielte sie 2001 die EU-Mitarbeiterin Katja Schütte im Ressort für Wirtschaftskriminalität. Ihr Debüt als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm gab sie im April 2002 in Lastrumer Mischung, weitere Episoden der Reihe, in der sie in ganz Niedersachsen, vorwiegend auf dem Land, ermittelt, folgten. Die Mutterrolle in der Serie übernahm ihre Mutter Kathrin Ackermann. 2007 spielte Furtwängler in Kai Wessels Fernsehzweiteiler Die Flucht Lena Gräfin von Mahlenberg, die im Winter 1945 einen Flüchtlingstreck von Ostpreußen nach Bayern führte. 2008 übernahm sie an der Seite von Maximilian Brückner in dem Kinofilm Räuber Kneißl die Rolle der Mutter Theresia Pascolini des bayerischen Räubers Mathias Kneißl. 2011 war sie in dem ZDF-Fernsehzweiteiler Schicksalsjahre als Pianistin Ursula Heye in der Hauptrolle zu sehen. In dem 2016 in den Kinos gestarteten, preisgekrönten Film Das Wetter in geschlossenen Räumen verkörperte sie eine Entwicklungshelferin und Spendensammlerin, die sich vom Elend der Krisengebiete mit Designerklamotten, Longdrinks und einem 20 Jahre jüngeren Liebhaber ablenkt. 2018 spielte sie in der Kinofilmkomödie 100 Dinge von Florian David Fitz die Rolle der Antonietta Kärcher. In Detlev Bucks Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann verkörperte sie die Madame Houpflé. Mit Alles muss glänzen (The Homemaker) von Noah Haidle stand sie 2017 im Berliner Theater am Kürfürstendamm erstmals in einer Hauptrolle auf der Bühne. Im November 2018 hatte sie einen Gastauftritt in dem neuen Album MTV Unplugged 2 von Udo Lindenberg, wo sie mit ihm im Duett Bist du vom KGB sang.

Maria del Mar
