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Kayla Wallace
Besetzung · Bekannt für Landman
Kayla Wallace (geboren am 31. Oktober 1993 auf Vancouver Island, British Columbia) ist eine kanadische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin, die vor allem durch ihre Rolle als Fiona Miller in der Hallmark-Serie „When Calls the Heart“ bekannt wurde. Ihre berufliche Laufbahn begann mit einem Engagement als Tänzerin und Chorsängerin im Disney-Fernsehfilm „Descendants“ (2015), es folgten Auftritte unter anderem in „The Good Doctor“, „The Magicians“, „Zoey’s Extraordinary Playlist“ sowie in zahlreichen Fernsehfilmen wie „Once Upon a Prince“, „Counterfeiting in Suburbia“, „Undercover Cheerleader“, „Heatwave“, „Feeling Butterflies“ und „My Grown-Up Christmas List“. Seit 2024 spielt sie zudem die Rolle der Rebecca Falcone in der Serie „Landman“ und gilt damit als fest etabliert im nordamerikanischen TV- und Streaming-Bereich

Francesca Xuereb
Francesca Xuereb (voller Name Francesca Olivia Xuereb) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, geboren am 28. August 1998 in Detroit, Michigan, die vor allem durch ihre Rollen im Horrorfilm „Room 203“ (2022), der Serie „The Sex Lives of College Girls“ (als Quinn) und der Comedyserie „Ted“ bekannt wurde. Sie gab ihr Langfilmdebüt 2020 in „Murmur“ von Mark Polish und wirkte anschließend in Produktionen wie „Tinder’s Swipe Night“, „SEAL Team“, „Pam & Tommy“, „Young Sheldon“ sowie verschiedenen Kurz- und TV-Filmen mit, bevor sie ab 2024 als Erin in „Ted“ und ab 2026 als Cheyenne in Taylor Sheridans Serie „Landman“ auftrat. Xuereb studierte Schauspiel an der Loyola Marymount University in Los Angeles, schloss dort 2020 ihren Abschluss ab und baute ihre Karriere während der Pandemie auf, während sie zeitweise parallel in der Gastronomie arbeitete.

Kerstin Landsmann
Besetzung · Bekannt für SOKO Köln
.Kerstin Landsmann ist eine deutsch-österreichische Schauspielerin und Stuntfrau.

Cathy Ladman
Cathy Ladman ist eine amerikanische Stand-up-Comedian, Fernsehautorin und Schauspielerin.

Nils Landmark
Harvey S. Laidman
Regie · Bekannt für Airwolf, Knight Rider
Harvey S. Laidman (* 22. Februar 1942 in Cleveland, Ohio; † 3. Januar 2025 in Simi Valley, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent.

Bruce Ramsay
Besetzung · Bekannt für UNABOMBER
Ramsay wurde in Montreal geboren und wuchs dort auf. Ihr Filmdebüt gab sie an der Seite ihres Landsmanns Elias Koteas in dem Film Malarek (1988). Ramsay und Koteas spielten anschließend in zwei weiteren Filmen zusammen: Hit Me (1996) und Collateral Damage (2002).

Guy Madison
Der attraktive amerikanische Hauptdarsteller Guy Madison stolperte eher zufällig in eine Filmkarriere und wurde zum Fernsehstar und Idol der Babyboomer-Generation. In jungen Jahren arbeitete er als Telefonmonteur, trat aber zu Beginn des Zweiten Weltkriegs der Küstenwache bei. Während eines Landgangs in Hollywood besuchte er eine Sendung des Lux Radio Theatre und wurde dort im Publikum von einem Assistenten von Henry Willson, einem Manager von David O. Selznick, entdeckt. Selznick suchte einen unbekannten Matrosen für eine kleine, aber wichtige Rolle in „Since You Went Away“ (1944) und nahm Robert Moseley umgehend unter Vertrag. Selznick und Willson erfanden den Künstlernamen Guy Madison (eine Anspielung auf den Mann, den Mädchen gerne kennenlernen würden, und Madison, abgeleitet von einem vorbeifahrenden Dolly-Madison-Kuchenwagen). Madison drehte seine einzige Szene während eines Wochenendurlaubs und kehrte anschließend in den Dienst zurück. Die Veröffentlichung des Films brachte Tausende von Fanbriefen für Madisons einsamen, auffallend gutaussehenden jungen Matrosen ein, und nach Kriegsende kehrte er zurück und fand sich als aufstrebender Star wieder. Trotz anfänglicher Unerfahrenheit als Schauspieler entwickelte sich Madison durch Theaterstudium und -arbeit stetig weiter. Er spielte Hauptrollen in verschiedenen Fernsehprogrammen, bevor er die Rolle des legendären Gesetzeshüters Wild Bill Hickok in der Fernsehserie „Die Abenteuer von Wild Bill Hickok“ (1951) erhielt. In den 1950er-Jahren verkörperte er Hickok im Fernsehen und Radio, und viele der Fernsehfolgen wurden zu Kinofilmen zusammengeschnitten. Zwischen den Dreharbeiten übernahm Madison auch einige anspruchsvollere Rollen, vor allem im Western-Genre. Nach dem Ende der Hickok-Serie fand Madison in den USA kaum noch Arbeit und reiste nach Europa, wo er zu einem beliebten Star italienischer Western und deutscher Abenteuerfilme wurde. In den 1970er-Jahren kehrte er in die USA zurück, trat aber hauptsächlich in Gastrollen auf. Gesundheitliche Probleme schränkten seine Arbeit in späteren Jahren ein, und er starb 1996 an einem Lungenemphysem. Seine erste Ehefrau war die Schauspielerin Gail Russell. Geburtsdatum: 19. Januar 1922, Pumpkin Center, Kalifornien Sterbedatum: 6. Februar 1996, Palm Springs, Kalifornien (Emphysem)

Naomi Watts
Besetzung · Bekannt für Mulholland Drive - Straße der Finsternis, Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), Die Bestimmung - Insurgent
Naomi Ellen Watts (* 28. September 1968 in Shoreham, Kent, England) ist eine britisch-australische Schauspielerin und Filmproduzentin. 2001 gelang Watts der Durchbruch mit der Hauptrolle in David Lynchs Thriller Mulholland Drive – Straße der Finsternis, den die Kritiker überschwänglich lobten. Ein Jahr später wurde Watts von Regisseur Gore Verbinski für die Hauptrolle in seinem Horrorfilm The Ring angeworben. 2003 übernahm sie eine Rolle in dem biografischen Film Gesetzlos – Die Geschichte des Ned Kelly, bei dessen Produktion sie ihren Landsmann und Schauspielerkollegen Heath Ledger kennenlernte, mit dem sie eine Zeit lang eine Beziehung führte. Im selben Jahr spielte sie an der Seite von Kate Hudson auch eine Hauptrolle in der Filmkomödie Eine Affäre in Paris. An der Seite von Sean Penn war sie gleich zweimal in der weiblichen Hauptrolle zu sehen, in dem Filmdrama 21 Grams von 2003 und im Jahr darauf in Attentat auf Richard Nixon. 2005 verkörperte Watts in der Filmkomödie Ellie Parker eine australische Schauspielerin, die in Hollywood Karriere machen will. Die Filme The Ring 2 und Stay, in denen Watts im selben Jahr jeweils die weibliche Hauptrolle verkörperte, kamen dagegen weniger gut an. Im Dezember 2005 erschien die Neuverfilmung des Filmklassikers King Kong und die weiße Frau unter der Regie von Peter Jackson. Der Film wurde in drei Kategorien mit einem Oscar ausgezeichnet und ist bis heute Watts’ kommerziell erfolgreichstes Filmprojekt. 2006 spielte sie in dem Filmdrama Der bunte Schleier die Ehefrau von Edward Norton. 2007 spielte sie in David Cronenbergs Thriller Tödliche Versprechen – Eastern Promises an der Seite von Viggo Mortensen eine Hebamme. Im selben Jahr verkörperte sie in Michael Hanekes Thriller Funny Games U.S. die Hauptrolle einer Frau, die mit ihrer Familie von einem Duo sadistischer Teenager als Geisel genommen wird. 2009 war sie an der Seite von Clive Owen in Tom Tykwers viel beachtetem Politthriller The International in der Rolle einer New Yorker Staatsanwältin zu sehen. Im selben Jahr spielte Watts auch in dem Filmdrama Mütter und Töchter an der Seite von Annette Bening und Kerry Washington die Hauptrolle, die ihr mehrere Nominierungen einbrachte. In den nächsten Jahren folgten Filme wie die Tragikomödie Ich sehe den Mann deiner Träume und der Psychothriller Dream House sowie 2012 das auf wahren Ereignissen basierende Filmdrama The Impossible. Oliver Hirschbiegels Filmbiografie Diana von 2013, in der Watts die titelgebende Princess of Wales spielte, fiel dagegen sowohl bei der Kritik als auch beim Publikum durch. 2014 war sie in der Tragikomödie St. Vincent neben Bill Murray und Melissa McCarthy in der Rolle einer russischen Prostituierten zu sehen. 2015 spielte sie in dem Filmdrama Demolition – Lieben und Leben neben Jake Gyllenhaal die weibliche Hauptrolle. In den Science-Fiction-Filmen Die Bestimmung – Insurgent (2015) und dessen Fortsetzung Die Bestimmung – Allegiant (2016), spielte sie jeweils die Rolle der Rebellenführerin Evelyn Johnson-Eaten.

Sophia Loren
Sophia Loren (* 20. September 1934 in Rom; bürgerlich Sofia Villani Scicolone) ist eine italienische Filmschauspielerin. Sie wurde in den 1960er Jahren zum Weltstar. Mit Auftritten als Komparsin, so im amerikanischen Filmepos Quo Vadis, das in Cinecittà in Rom gedreht wurde, begann eine Entwicklung, die Loren rasch zum internationalen Filmstar machte. Ihre erste Hauptrolle erhielt sie in Weiße Frau in Afrika. In der Folgezeit konnte sie auf die Förderung durch den Filmproduzenten Carlo Ponti zählen, der sie unter Vertrag nahm, später auch heiratete und ein Leben lang ihr Produzent blieb. Zwischen 1957 und 1964 festigte Loren mit Hollywood-Produktionen wie Hausboot und Es begann in Neapel sowie durch den Gewinn eines Oscars für die beste Darstellerin (Und dennoch leben sie) ihre Stellung als Spitzenstar. Ihre Filmpartner waren stets bekannte Schauspielkollegen; vor allem mit ihrem Landsmann Marcello Mastroianni feierte sie viele Erfolge. 1957 ging Loren auf Initiative Pontis nach Hollywood und stand in Stolz und Leidenschaft, ihrem ersten US-Film, vor der Kamera. Beim internationalen Publikum wurde sie vor allem durch die Komödie Hausboot (1958) mit Cary Grant beliebt. 1960 hatte sie mit Es begann in Neapel mit Clark Gable großen finanziellen Erfolg. Der Monumentalfilm El Cid, der 1961 in Spanien unter der Regie von Anthony Mann gedreht wurde, war für Loren ein weiterer Schritt zum Hollywood-Star. In den USA trat sie in vielen, meist komödiantischen Filmen auf, in der Regel an der Seite berühmter Leinwandhelden wie Anthony Quinn, John Wayne, Richard Burton, Frank Sinatra, Anthony Perkins, Charlton Heston, Paul Newman und Gregory Peck. 1966 engagierte Charlie Chaplin Loren und Marlon Brando für Die Gräfin von Hongkong; dies war Chaplins letzter Film und zugleich sein einziger Farbfilm. 1960 drehte sie in Italien unter der Regie von Vittorio De Sica das Melodram Und dennoch leben sie. Seither war sie auch als Charakterdarstellerin anerkannt und erhielt unzählige Filmpreise. In De Sicas Kriegsepos brachte sie ihre eigenen Jugenderfahrungen auf die Leinwand und vermittelte glaubhaft den Schmerz des Krieges. In Italien stand Loren einige Zeit in einem Konkurrenzverhältnis zu Gina Lollobrigida; wie diese galt sie als Busenwunder und Sexsymbol. Mit ihrem Filmpartner Marcello Mastroianni bildete Loren in vielen italienischen Produktionen ein Traumpaar. Auch mit dem Regisseur Vittorio De Sica arbeitete sie immer wieder zusammen. Loren zählte bis in die späten 1970er Jahre zu den populärsten internationalen Kino-Stars und war in zahlreichen bekannten Filmen zu sehen. Ab 1980 trat die Schauspielerin vor allem in Fernsehfilmen in Erscheinung, wirkt gelegentlich aber auch in Kinofilmen wie Prêt-à-Porter (1994) oder Der dritte Frühling (1995) sowie in italienischen Kino-Produktionen etwa von Lina Wertmüller und ihrem Sohn Edoardo Ponti mit. 2009 drehte sie seit 1996 erstmals wieder einen Hollywoodfilm: Im Musical Nine von Rob Marshall spielte sie neben Nicole Kidman, Penélope Cruz, Daniel Day-Lewis, Judi Dench und Marion Cotillard. 2020 war Loren in der Hauptrolle in dem Filmdrama Du hast das Leben vor dir unter Regie ihres Sohnes Edoardo Ponti zu sehen. Es handelt sich um ihren ersten Kino-Spielfilm seit 2009; in den Medien wurde er als gelungenes Comeback bezeichnet. Loren hat seit 1950 an über 100 Filmen mitgewirkt.

Ellen David
Ellen David (* in Montreal, Québec) ist eine kanadische Schauspielerin und Synchronsprecherin. David machte ihren Abschluss an der Wagar High School. 1999 war sie im Film Symphonie des Todes in der Rolle der Andrea Farquar zu sehen. Von 2010 bis 2011 wirkte sie in insgesamt 25 Episoden der Fernsehserie 18 to Life in der Rolle der Judith Bellow mit. 2021 übernahm sie im Film Fatherhood die Rolle der Dr. Jarvis. 2000 lieh sie im Zeichentrickfernsehfilm Arthur’s Perfect Christmas mehreren Figuren ihre Stimme. Außerdem war sie als Synchronsprecherin in den originalen Fassungen der auch in Deutschland bekannt gewordenen Zeichentrickserien Erdferkel Arthur und seine Freunde, Sissi, Landmaus und Stadtmaus auf Reisen oder auch Caillou zu hören. 2015 wurde sie mit dem Award of Excellence der ACTRA Awards für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Romola Garai
Besetzung · Bekannt für Adultery, Vigil
Romola Garai, die jüdische und ungarische Vorfahren hat, wuchs unter anderem in Singapur und Hongkong auf. Ursprünglich als Sängerin und Musikerin entdeckt, startete sie ihre Spielfilmkarriere im Jahr 2000 mit dem Fernsehfilm Die legendären blonden Bombshells. In dem preisgekrönten Drama agierte sie neben Judi Dench, Leslie Caron und Olympia Dukakis. Es folgten weitere Rollenangebote in Kinoproduktionen auf beiden Seiten des Atlantiks, darunter Historienfilme wie Nicholas Nickleby (2002), aber auch zeitgenössischen Dramen wie Inside I’m Dancing (2004), in dem sie das Objekt der Begierde eines spastisch gelähmten Jugendlichen (gespielt von Steven Robertson) mimt. Der Part der Siobhan brachte ihr 2005 den Preis der Londoner Filmkritiker als Beste Nebendarstellerin des Jahres ein. Einem großen US-Publikum wurde sie 2004 durch die weibliche Hauptrolle neben Diego Luna in dem Tanzfilm Dirty Dancing 2: Havana Nights bekannt, der sich lose an die Handlung des Welterfolgs Dirty Dancing (1987) anlehnt. 2007 spielte sie neben James McAvoy und Keira Knightley die Rolle der erwachsenen Briony in Abbitte. Für die Titelrolle in dem Fernsehmehrteiler Emma (2009), einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jane Austen, erhielt sie 2011 eine Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Fernsehserie oder Fernsehfilm. Garai ist seit 2014 mit ihrem britischen Landsmann und Schauspielkollegen Sam Hoare verheiratet und hat mit ihm eine Tochter (* 2013). Aus der freien Enzyklopädie de.wickipedia.org

Ulrike Folkerts
Besetzung · Bekannt für Tatort
Ulrike Folkerts (* 14. Mai 1961 in Kassel) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie ist bekannt als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal. Nach ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover erhielt Folkerts 1987 ein Engagement am Staatstheater in Oldenburg. 1987 hatte sie ihr Filmdebüt in Das Mädchen mit den Feuerzeugen unter der Regie von Ralf Huettner. Bundesweit bekannt und populär wurde Folkerts in der Rolle der Ludwigshafener Hauptkommissarin Lena Odenthal, die sie seit 1989 in der ARD-Krimireihe Tatort darstellt. Damit hat sie nach Horst Tappert die längste „Dienstzeit“ aller deutschen Fernsehkommissare erreicht. Seit 1996 spielt Andreas Hoppe die Rolle des Kollegen Mario Kopper an ihrer Seite. Folkerts spielt nach wie vor Theater und war 2005 und 2006 bei den Salzburger Festspielen als erste Frau im Jedermann in der Rolle des Tods zu sehen. Folkerts spricht ebenfalls Hörbücher und erhielt 1999 eine Auszeichnung als Vorleserin des Romans Und dahinter das Meer. Privates, Sport, Medien Als engagierte Hobbysportlerin nahm Folkerts bei den Gay Games 1994 in New York City und den Eurogames 1996 in Berlin teil. Als Jurymitglied nahm sie am lesbisch-schwulen Grand Prix Cologne 1999 teil, der im WDR übertragen wurde. Bei den Gay Games 2002 in Sydney holte Folkerts mit der Schwimmstaffel des Berliner Vereins „Vorspiel“ eine Silber- und eine Bronzemedaille. Im Einzelwettbewerb wurde sie jedoch wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Im Juli 2004 erschwamm sie eine Bronzemedaille bei den Eurogames in München. In einem Fragebogen gab Folkerts zu Protokoll, wie sie gern in Erinnerung bleiben möchte: als „eine Schauspielerin, die uns in ihren Rollen neue Frauentypen beschert hat und die als bekennende Lesbe vielen Frauen Mut gemacht hat, zu ihrer Homosexualität ja zu sagen, sie zu leben …“ Gemeinsam mit ihrer Partnerin, der Künstlerin Katharina Schnitzler, brachte Folkerts im Oktober 2008 das Buch Glück gefunden auf den Markt. Soziales Engagement Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Landmine setzt sich Folkerts für ein Verbot aller Arten von Landminen ein. Anfang Juni 2004 hat sie die Projekte von Handicap International im Kosovo besucht. Folkerts engagiert sich auch für Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21), indem sie an einer Posterkampagne des DS-Infocenters teilnahm. Auf den Postern und Postkarten, die im Oktober 2005 veröffentlicht wurden, ist sie mit Ella Zoch zu sehen, einem Mädchen mit Down-Syndrom, das sie schon seit dessen Geburt kennt. Das Motto der Bilderserie lautet: „Ein Kind mit Down-Syndrom kann dir manchmal ganz schön auf die Nerven gehen. Genau wie jedes andere Kind auch.“ Als Botschafterin von burundikids e.V. unterstützt Folkerts den Bau einer Schule für Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten in Burundi. Anfang März 2005 besuchte sie die Einrichtung im Norden der Hauptstadt Bujumbura. Folkerts hat in zwei Fernsehwerbespots der Aktion Deine Stimme gegen Armut mitgewirkt, die sich für weltweite Armutsbekämpfung einsetzt: Vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 und 2010 gemeinsam mit 12 Schauspieler-Kollegen aus dem Tatort in einem Spot im Vorfeld des UN Millennium-Gipfels.

Patrick J. Adams
Besetzung · Bekannt für Suits
Patrick J. Adams ist ein "Meisterkünstler", laut Variety und "tour-de-force". Er hat einen betrügerischer Anwalt, Superheld, Veteran, Profi-Tennisspieler und Dutzende anderer denkwürdiger Charaktere auf Bühne und Bildschirm gespielt. Seit sieben Staffel begeistert Adams das Publikum weltweit als Mike Ross in dem US-amerikanischen Erfolgsdrama "Suits", einer Rolle, die ihm eine Nominierung für den Screen Actors Guild Award in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series einbrachte. Im Jahr 2016 spielte Patrick gegenüber Troian Bellisario im Old Globe Theatre in der Weltpremiere von Anna Zieglers "The Last Match" und erhielt kritisches Lob für seine Leistung als Tim, einem unglaublich talentierten, aber zutiefst fehlerhaften Profi-Tennisspieler. Er verließ den Waverider auch als "Hourman" in der CW/Berlanti/DC-Action-Serie "Legends of Tomorrow", auf die er nun zurückgreift. Patrick wird in der digitalen Rom-Com-Serie "Pillow Talk", Executive produziert von Sharon Horgan von "Catastrophe", und der Indie-Feature-Komödie "Room For Rent" neben den Comedy-Koryphäen Brett Gelman, Mark Little, Stephanie Weir und Mark McKinney auftreten. Mit Zoe Saldana & Jason Isaacs spielte Adams in den 2014er TV-Miniserie "Rosemary's Baby" unter der Regie von Agnieska Holland. Weitere Fernsehcrews sind Michael Mann und David Milch's gefeierte Serie "Luck" gegenüber Dustin Hoffman und Michael Gambon, Staffel zwei der Hit-Serie "Orphan Black" gegenüber Tatiana Maslany, "Lost", "Friday Night Lights", "Pretty Little Liars", "N.C.I.S.", "Lie To Me" und "Flash Forward". Adams war Co-Star unter anderem in der Erfolgskomödie "Old School" unter der Regie von Todd Phillips und dem Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele 2009 "Rage" unter der Regie der international renommierten Filmemacherin Sally Potter, in der er neben Judi Dench, Jude Law, Dianne Wiest und Steve Buscemi spielte. Darüber hinaus spielte Adams in Indie-Filmen wie "The Waterhole", 2009 Slamdance-Eintrag "Weather Girl", "6 Month Rule" unter der Regie von Blayne Weaver und "Car Dogs" gegenüber der mit dem Oscar ausgezeichneten Schauspielerin Octavia Spencer. Adams unterhält enge Verbindungen zum südkalifornischen Theater. Er produzierte und spielte in der gefeierten Produktion "9 Circles" des Schriftstellers Bill Cain ("House of Cards") am Bootleg Theatre in Los Angeles, für die er mit dem Backstage Garland Award für die beste Performance in einem Stück ausgezeichnet und für den Los Angeles Drama Critics Circle Award 2012 für Lead Performance nominiert wurde. Er ist Mitglied der Ojai Playwrights Conference und spielt in neuen Werken von etablierten und sich entwickelnden Dramatikern. Cain's "Equivocation" wurde in Ojai entwickelt und Adams spielte anschließend in der berühmten Geffen Playhouse Produktion, die bei den LA Ovation Awards mit der Best Production 2010 ausgezeichnet wurde. Sein professionelles Bühnendebüt gab er in der Landmarke West Coast Premiere von Edward Albees "The Goat, or Who Is Sylvia?" im Mark Taper Forum, das auch das beste Stück bei den Ovation Awards gewann. Adams produzierte und inszenierte auch ein Hit-Revival von "Marat/Sade", für das er die beste Produktion bei den L.A. Weekly Theatre Awards erhielt. Adams stammt ursprünglich aus Toronto und hat einen Abschluss der University of Southern California.

Rhys Darby
Besetzung · Bekannt für Jumanji: Willkommen im Dschungel, Little Lorraine, Glennkill: Ein Schafskrimi
Rhys Montague Darby (* 21. März 1974) ist ein neuseeländischer Schauspieler und Komiker. Nach seinem Wehrdienst in der neuseeländischen Armee begann er seine Karriere als Künstler. 1996 gründete er mit Grant Lobban das Comedy-Duo „Rhysently Granted“ und erlangte schnell Bekanntheit für seinen einzigartigen Humor. Darbys Solo-Stand-up-Programme, die sich durch lebhaftes Storytelling, Pantomime und Soundeffekte auszeichneten, brachten ihm Anerkennung und zwei Billy-T-Award-Nominierungen ein. Der internationale Durchbruch gelang Darby 2007 mit seiner Rolle als Murray Hewitt in der HBO-Comedyserie „Flight of the Conchords“. Seitdem war er in Filmen wie „Yes Man“, „What We Do in the Shadows“ und „Jumanji“ zu sehen und verlieh auch Nebenrollen oft seinen unverkennbaren komödiantischen Charme. Im Fernsehen hatte er wiederkehrende Rollen in Serien wie „Short Poppies“, „Wrecked“ und Animationsserien wie „Voltron: Legendary Defender“. Von 2022 bis 2023 spielte er die Hauptrolle in der historischen romantischen Komödie „Our Flag Means Death“ als fiktionalisierte Version des Piraten Stede Bonnet. Die Serie wurde für ihre LGBTQ+-Repräsentation gelobt, insbesondere für die romantische Beziehung zwischen Darbys Bonnet und seinem Landsmann Taika Waititi als Blackbeard. Dies war nicht nur Darbys erste Hauptrolle, sondern auch sein Einstieg in die dramatische Schauspielerei. Neben der Schauspielerei ist Darby auch Autor. Er hat drei Kinderbücher seiner „Buttons McGinty“-Reihe sowie seine Autobiografie „This Way to Spaceship“ geschrieben. Außerdem moderiert er seit 2008 zusammen mit Dan Schreiber, Leon „Buttons“ Kirkbeck und zuvor David Farrier den Kryptozoologie-Podcast „The Cryptid Factor“.

Mariss Jansons
Jansons wurde in Riga als Sohn des lettischen Dirigenten Arvīds Jansons geboren. Seine Mutter Iraida, eine jüdische Sängerin, brachte ihn in einem Versteck zur Welt, in das sie sich geflüchtet hatte, nachdem ihr Vater und ihr Bruder im Rigaer Ghetto umgekommen waren. 1946 gewann sein Vater den zweiten Preis in einem nationalen Wettbewerb und wurde von Jewgeni Mrawinski zu seinem Assistenten bei den Leningrader Philharmonikern gemacht. 1956 folgte ihm seine Familie nach. Jansons studierte Violine, Klavier und Dirigieren am Leningrader Konservatorium und ging 1969 nach Österreich, wo er seine Ausbildung bei Hans Swarowsky und Herbert von Karajan fortsetzte. 1973 wurde er wie sein Vater zuvor stellvertretender Dirigent der Leningrader Philharmoniker. Von 1979 bis 2000 war er Leiter des Osloer Philharmonie-Orchesters, mit dem er zahlreiche Aufführungen, Aufnahmen und Tourneen hatte. 1996 erlitt er beim Dirigieren der letzten Partiturseiten von La Bohème einen lebensbedrohlichen Herzanfall auf dem Podium in Oslo (sein Vater war beim Dirigieren verstorben). 1992 wurde er zum Haupt-Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra, 1997 zum Chefdirigenten des Pittsburgh Symphony Orchestra ernannt. Seit Herbst 2003 ist er als Nachfolger Lorin Maazels Chefdirigent beim Chor des Bayerischen Rundfunks und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, seit September 2004 zusätzlich Chefdirigent des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters, hier in der Nachfolge von Riccardo Chailly. Im Jahr 2006 leitete Jansons erstmals das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Im Oktober 2007 führte Jansons mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven und die Chormotette Tu es Petrus von Giovanni Pierluigi da Palestrina im Vatikan auf; das Konzert wurde von zahlreichen Sendern weltweit übertragen. Weitere Meilensteine der Zusammenarbeit mit den Klangkörpern des Bayerischen Rundfunks waren die Aufführungen der Requien von Verdi, Mozart und Dvořák; von Strawinskis Psalmensinfonie, Poulencs Stabat Mater und Leonard Bernsteins Chichester Psalms. Im Karajan-Gedenkjahr führte der Karajan-Schüler Johannes Brahms’ Deutsches Requiem auf, eines der Lieblingswerke Karajans, das von der Presse als überragendes Klangereignis gefeiert wurde. Am 20. April 2010 wurde bekannt, dass Jansons die nächsten Monate wegen Krankheit ausfallen werde. Bei seinem für den 3. Mai 2010 vorgesehenen Debüt an der Wiener Staatsoper (als Dirigent der Bizet-Oper Carmen) vertrat ihn sein Schüler und Landsmann Andris Nelsons am Pult. 2012 dirigierte Mariss Jansons zum zweiten Mal das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Im Herbst 2012 haben das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks mit Mariss Jansons in der Suntory Hall in Tokio den Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. Nach 2006 und 2012 leitete Jansons auch das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2016.

Claude Berri
Produzent · Bekannt für Asterix & Obelix - Mission Kleopatra
Claude Berri (1. Juli 1934 – 12. Januar 2009) war ein französischer Filmregisseur, Produzent, Drehbuchautor, Verleiher und Schauspieler. Berri zählte als Regisseur und Produzent zu den prägenden Figuren der französischen Filmindustrie. Nach einem Kurzfilm, der mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, feierte er mit seinem ersten Spielfilm „Wir zwei“ (1967) große Erfolge. Es folgte eine vielseitige Karriere, in der er sowohl Mainstream- als auch Avantgarde-Filme produzierte und vertrieb. In den 1970er-Jahren drehte Berri hauptsächlich Komödien, später feierte er größere Erfolge mit mehreren hochkarätigen Literaturverfilmungen. 1986 erntete sein zweiteiliger Film „Jean de Florette und Manon des Frühlings“ großen Beifall von Publikum und Kritikern und wurde zu seinem bekanntesten Werk. Anschließend führte er Regie bei „Uranus“ (1990) und insbesondere bei „Germinal“ (1993). 1997 inszenierte er das historische Biopic „Lucie Aubrac“. Zu den Regisseuren, deren Filme von Berri produziert wurden, gehören Roman Polanski, Jacques Demy, Jean-Jacques Annaud, Claude Sautet, Miloš Forman, Claude Zidi, Jacques Rivette, Patrice Chéreau, Alain Chabat, Abdellatif Kechiche und Dany Boon. Berri, geboren als Claude Beri Langmann in Paris, war der Sohn jüdischer Einwanderer. Seine Mutter, Beila (geb. Bercu), stammte aus Rumänien, sein Vater, Hirsch Langmann, war Kürschner aus Polen. 1943, während der deutschen Besatzung Frankreichs, übergaben Berris Eltern ihn zu seinem Schutz einer Familie auf dem Land. Er verbrachte den Rest der Besatzungszeit in der Obhut eines antisemitischen Ehepaares, das nichts von seiner jüdischen Herkunft wusste. Seine Schwester, die Drehbuchautorin und Cutterin Arlette Langmann, wurde nach dem Krieg geboren. Berris ursprünglicher Berufswunsch war Schauspieler. Er begann seine Karriere in den frühen 1950er Jahren, hatte aber Schwierigkeiten, Rollen zu finden, was ihn dazu veranlasste, sich der Regie und schließlich der Produktion zuzuwenden. 1965 erlangte er Bekanntheit mit „The Chicken“, der bei den 38. Academy Awards als bester Kurzfilm ausgezeichnet wurde. 1967 führte Berri Regie bei „Le Vieil homme et l'enfant“ (Wir beide), einem teils autobiografischen Film, der die Geschichte eines jüdischen Kindes erzählt, das während des Zweiten Weltkriegs einem gutmütigen, aber antisemitischen alten Bauern anvertraut wird. Dieser ahnt nicht, dass der Junge Jude ist. Der Film war ein großer Erfolg in Frankreich und im Ausland. Berri adaptierte die Geschichte auch zu einem Roman, der im selben Jahr wie der Film erschien. In den folgenden Jahren war Berri neben seiner Tätigkeit als Regisseur auch als Produzent und Filmverleiher aktiv. Ebenfalls 1967 erwarb Berri zusammen mit seinem Geschäftspartner (späteren Schwager) Jean-Pierre Rassam die internationalen Vertriebsrechte für Miloš Formans „Der Feuerwehrball“, der ein großer Erfolg wurde und für den Oscar als bester internationaler Film nominiert war. Berris Firma Renn Productions, die er zur Produktion von „Wir zwei“ gegründet hatte, entwickelte sich nach und nach zu einem wichtigen Akteur der französischen Filmindustrie.

Kathryn Mullen
Besetzung · Bekannt für Das Imperium schlägt zurück
Kathryn „Kathy“ Mullen ist Schauspielerin, Synchronsprecherin und Puppenspielerin und vor allem mit Jim Hensons Projekten verbunden. Sie begann ihre Karriere in der dritten Staffel der Muppet Show, hauptsächlich als Gaffer, die Backstage-Katze. Außerdem führte sie bei Nelvana die Synchronregie für Dog City, arbeitete als Designerin für den Muppet-Film, war Yodas Assistentin in „Das Imperium schlägt zurück“ und eine der Schöpferinnen von „Between the Lions“. Neben ihrer Rolle als Mokey in mehreren Muppet-Filmen kreierte sie auch die Figur Mokey – einen sanftmütigen Fraggle im New-Age-Stil – für Hensons „Fraggle Rock“. Sie sprach die Gelfling Kira in „Der dunkle Kristall“, Allegra in „Allegras Fenster“ und Leona, den Löwen, in „Between the Lions“. Kathy Mullen hat sich mit ihrem Ehemann, dem ehemaligen Muppet-Designer Michael K. Frith, und der britischen Wohltätigkeitsorganisation „No Strings“ zusammengetan, um einen Film für Kinder in Afghanistan zu produzieren, der vor den Gefahren von Landminen warnt. In dem Film „Die Geschichte vom kleinen Teppichjungen“ verliert eine Puppe mehrere Gliedmaßen, bevor sie lernt, Landminen vollständig zu meiden. Kathy und Michael ließen sich von Johnie McGlade inspirieren, einem Helfer in der humanitären Hilfe, der mit einer struppigen Hasenpuppe Menschen, die Erdbeben, Hunger oder Völkermord erlebt hatten, ein Lächeln ins Gesicht zauberte.