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Foto von Juri Kolokolnikow

Juri Kolokolnikow

Besetzung · Bekannt für Der Meister und Margarita, Kraven: The Hunter, Killer's Bodyguard

Juri Andrejewitsch Kolokolnikow wurde am 15. Dezember 1980 in Moskau, Sowjetunion geboren und ist ein russischer Schauspieler mit kanadischer Staatsbürgerschaft. Seine Karriere begann 1998, und über viele Jahre hinweg war er hauptsächlich in russischen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, bevor er auch international bekannt wurde. Internationale Aufmerksamkeit erlangte Kolokolnikow durch seine Rolle als Styr, Magnar der Thenn, in der vierten Staffel der Fantasy-Serie Game of Thrones (2014). Ein Jahr später spielte er Yuri in The Transporter Refueled (2015). Weitere bekannte Filme, in denen er mitwirkte, sind Killer’s Bodyguard (2017), Hunter Killer (2018), 6 Underground (2019) und Tenet (2020). Neben seiner Filmkarriere trat Kolokolnikow auch in mehreren Fernsehserien auf. Er spielte Gennadi Bystrov in The Americans (2017–2018) und hatte eine Rolle in Rasputin – Hellseher der Zarin (2011). 2024 übernahm er die Rolle des Korowjew in der russischen Adaption von Der Meister und Margarita. Privat wurde Kolokolnikow 2006 Vater einer Tochter. Er war bis 2014 mit der Schauspielerin Xenija Rappoport liiert, mit der er eine weitere Tochter hat, die 2011 geboren wurde.

Foto von Raffaello Degruttola

Raffaello Degruttola

Raffaello Degruttola ist ein für den BIFA nominierter britisch-italienischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur sowie Gründer und Leiter von Contro Vento Films. Geboren in London als Sohn italienischer Eltern aus Ariano Irpino, wuchs Raff in Nordlondon und Queens, New York, auf. Bereits als Teenager erhielt er einen Platz an der Sylvia Young Theatre School und setzte seine Schauspielausbildung am Lee Strasberg Theatre Institute fort. Schnell etablierte sich Raff als vielseitiger Charakterdarsteller in amerikanischen Filmen, die in Europa gedreht wurden, und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Ron Howard („Rush“), Michael Apted („Unlocked“), Richard Attenborough („In Love and War“) und Mike Nichols („Wit“) zusammen. 2019 hatte er einen denkwürdigen Gastauftritt an der Seite von Rebel Wilson in Chris Addisons „The Hustle“. Zu seinen jüngsten Rollen zählen die des Dr. Kagan an der Seite von Dave Batista in der Actionkomödie „The Killer’s Game“ und die des Hauptantagonisten Ricardo in der Roadtrip-Komödie „The Monk, The Mermaid and Molise“ mit Sally Phillips und Guy Pratt von Pink Floyd. Im Fernsehen war er unter anderem als Jamies Agent in „Ted Lasso“ zu sehen. 2010 schrieb und inszenierte Raff den 30-minütigen Kurzfilm „The Other Side of My Sleep“, der vom Tod seines Vaters und seiner Großmutter inspiriert ist. Der Film eröffnete das Boston Film Festival. Anschließend führte er Regie bei seinem ersten Spielfilm „Flim the Movie“, in dem er auch die Hauptrolle spielte. Der Film ist eine bissige Satire auf die Indie-Filmwelt im provokanten Mockumentary-Stil. „Flim“ wurde nach seiner Auswahl für das Raindance Film Festival für den Moët British Independent Film Award als Bestes britisches Debüt nominiert. Raff, der sich zu komplexen Charakteren mit manischen Zügen hingezogen fühlte, schrieb und inszenierte seinen ersten Spielfilm „Transference: A Love Story“, eine bipolare Liebesgeschichte über Kontrollsucht. Der Film erhielt beim SRFF 2020 eine lobende Erwähnung der Jury und erlangte weltweite Aufmerksamkeit durch seinen viralen Erfolg auf YouTube. Mittlerweile wurde er über 27 Millionen Mal angesehen. Sein jüngster Film, „To Love A Narcissist“, eine weitere Geschichte über obsessive, toxische Liebe, in der er an seiner Seite Lyndsey Marshal spielt, wurde 2025 fertiggestellt.

Foto von Nancy Kulp

Nancy Kulp

Besetzung · Bekannt für The Beverly Hillbillies

Nancy Jane Kulp (28. August 1921 – 3. Februar 1991) war eine US-amerikanische Charakterdarstellerin, die vor allem als Miss Jane Hathaway in der beliebten CBS-Fernsehserie „The Beverly Hillbillies“ bekannt wurde. 1955 stieß Kulp zur Besetzung der „Bob Cummings Show“ (Originaltitel: „Love That Bob“) mit Bob Cummings hinzu und verkörperte die mit einem Tropenhelm ausgestattete Vogelbeobachterin Pamela Livingstone. 1956 war sie in der Folge „Johnny Bravo“ der ABC/Warner-Brothers-Serie „Cheyenne“ mit Clint Walker zu sehen. In den Jahren 1955 und 1956 spielte Kulp die Rolle der Anastasia in drei Folgen der NBC-Sitcom „It's a Great Life“. 1958 wirkte sie in Orson Welles’ wenig bekannter Pilotfolge „The Fountain of Youth“ der Fernsehserie „Colgate Theatre“ mit. 1960 spielte sie Emma St. John in der Folge „Kill with Kindness“ der ABC/WB-Krimiserie „Bourbon Street Beat“ mit Andrew Duggan in der Hauptrolle. 1956 war Kulp in der „I Love Lucy“-Folge „Lucy Meets the Queen“ zu sehen, wo sie ein englisches Dienstmädchen verkörperte, das Lucy und Ethel den korrekten Knicks vor Königin Elizabeth beibrachte. Sie wirkte außerdem in Episoden von „The Real McCoys“, „Perry Mason“ („Der Fall des verlorenen Sohnes“, 1958), „The Jack Benny Program“ („Dons 27. Jubiläum mit Jack“), „87th Precinct“ („Killer's Choice“), „Pete and Gladys“, „The Twilight Zone“ (als Mrs. Gann in „Die Flüchtige“) und „The Outlaws“ („Der dunkle Sonnenaufgang des Griff Kincaid“) mit. Sie spielte eine Haushälterin in der Pilotfolge der „William Bendix Show“, die als Staffelfinale der CBS-Serie „Mister Ed“ (1960/61) unter dem Titel „Pine Lake Lodge“ ausgestrahlt wurde. In der Serie „Meine drei Söhne“ verkörperte sie 1962 in zwei Episoden eine Mathematik- und Naturwissenschaftslehrerin an einer High School, zunächst unter dem Namen Miss Harris und dann unter Miss Fisher. Kurz nach ihren Auftritten in „Meine drei Söhne“ im Jahr 1962 gelang Kulp der Durchbruch mit der Rolle der Jane Hathaway, der liebeshungrigen, vogelbegeisterten und ewigen Jungfer, in der CBS-Fernsehserie „Die Beverly Hillbillies“. 1967 erhielt sie für ihre Rolle eine Emmy-Nominierung und blieb bis zur Absetzung der Serie 1971 dabei. 1978 war sie in der Folge „Mike und Ike / Der Zeuge / Der Kuss-Bandit“ der Serie „Love Boat“ zu sehen und spielte Tante Gertrude in der Folge „Tony und Julie / Getrennte Betten / Amerikas Liebling“. Am 7. April 1989 verkörperte sie eine Nonne in der Folge „Die rechte Hand Gottes“ der ersten Staffel von „Zurück in die Vergangenheit“. Kulp hatte außerdem Gastauftritte in der „Brian Keith Show“ und in „Sanford and Son“. Kulp wurde einst als das hässlichste Mädchen im Fernsehen bezeichnet oder, wie ein Kritiker es ausdrückte, als jemand mit dem „Gesicht eines verschrumpelten Luftballons, der Figur einer Spaghetti-Schnur und der Stimme eines Ochsenfrosches in der Paarungszeit“. Andere beschrieben sie als groß und vornehm und lobten ihr komödiantisches Talent.

Foto von Tracy Letts

Tracy Letts

Besetzung · Bekannt für Rosebush Pruning, East of Eden, Little Women

Tracy S. Letts (* 4. Juli 1965) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Dramatiker und Drehbuchautor. Er begann seine Karriere am Steppenwolf Theatre, bevor er 2007 mit „August: Osage County“ sein Broadway-Debüt als Dramatiker gab. Für dieses Stück wurde er mit dem Pulitzer-Preis für Drama und dem Tony Award für das beste Theaterstück ausgezeichnet. Als Schauspieler erhielt er den Tony Award als bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück für die Broadway-Wiederaufnahme von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (2013). Als Dramatiker ist Letts bekannt für seine Stücke am Steppenwolf Theatre, Off-Broadway und Broadway. Zu seinen Werken zählen „Killer Joe“, „Bug“, „Man from Nebraska“, „August: Osage County“, „Superior Donuts“, „Linda Vista“ und „The Minutes“. Drei seiner Stücke wurden von Letts verfilmt: „Bug“ und „Killer Joe“, beide unter der Regie von William Friedkin, sowie „August: Osage County“, unter der Regie von John Wells. Sein Theaterstück „Superior Donuts“ aus dem Jahr 2009 wurde als gleichnamige Fernsehserie adaptiert. Seit 1988 ist Letts als Bühnenschauspieler am Steppenwolf Theatre in verschiedenen Klassikern zu sehen. Sein Broadway-Debüt gab er als George in der Wiederaufnahme von Edward Albees Stück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, wofür er mit einem Tony Award als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Weitere Broadway-Auftritte folgten in „The Realistic Joneses“, „All My Sons“ und „The Minutes“. Im Fernsehen ist er bekannt für seine Rolle als Andrew Lockhart in den Staffeln 3 und 4 der Showtime-Serie „Homeland“ (2013–2014) und als Betrüger Nick, der in ein Schneeballsystem verwickelt ist, in der HBO-Comedyserie „Divorce“ (2016–2019). Er spielte Jack McKinney in der HBO-Sportdramaserie „Winning Time: The Rise of the Lakers Dynasty“ (2022–2023), für die er für den Primetime Emmy Award als Bester Gastdarsteller in einer Dramaserie nominiert wurde. Im Kino verkörperte er Henry Ford II. in James Mangolds Sportdrama „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ (2019) und Herb Sargent in Jason Reitmans biografischer Komödie „Saturday Night“ (2024). Außerdem übernahm er Hauptrollen in The Lovers (2017) sowie Nebenrollen in The Big Short (2015), Indignation (2016), Imperium (2016), Lady Bird (2017), The Post (2017), Little Women (2019) und A House of Dynamite (2025).

Foto von Paul Reubens

Paul Reubens

Besetzung · Bekannt für Nightmare Before Christmas

Paul Reubens (eigentlich Paul Rubenfeld) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Designer, der ab den 1980er-Jahren vor allem durch seine Verkörperung der komödiantischen Figur Pee-Wee Herman bekannt wurde. Reubens wuchs in Florida auf, wo seine Eltern einen Laden führten. Er spielte als Kind an einem Theater. Als Schauspieler debütierte er in der Fernsehkomödie Things We Did Last Summer aus dem Jahr 1977. 1985 drehte Tim Burton nach einem Drehbuch von Reubens seinen ersten Langfilm Pee-Wee’s irre Abenteuer, der das 5-fache seiner Entstehungskosten einspielte und zum Kultfilm wurde. In den Jahren 1986 bis 1991 trat Reubens als Pee-wee Herman in der Fernsehserie Pee-wee’s Playhouse auf. Zu seinen größeren Rollen gehören jene in der Horrorkomödie Buffy – Der Vampir-Killer (1992) und in der Fantasykomödie Mystery Men (1999). In dem Film Pee-wee's Big Holiday trat er 2016 ein letztes Mal in der Rolle des Pee-Wee auf. Reubens wurde 1991 wegen der Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen, nachdem er in einem Pornokino masturbiert hatte. Der Schauspieler zog sich in der nachfolgenden Zeit für eine Weile aus der Öffentlichkeit zurück. Im Jahr 2001 wurde er wegen Besitzes von Pornografie angeklagt.

Foto von Cuba Gooding Jr.

Cuba Gooding Jr.

Besetzung · Bekannt für American Gangster, Die Kühe sind Los!, MacGyver

Cuba Gooding Jr., 1968 in New York geboren, ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach mehreren Nebenrollen in kleineren Produktionen kann Gooding 1991 mit der Hauptrolle im Überraschungserfolg Boyz’n the Hood – Jungs im Viertel seinen Durchbruch feiern. Es folgen Engagements in Blockbustern wie Eine Frage der Ehre und Outbreak – Lautlose Killer. Seinen weltweiten Durchbruch kann Cuba Gooding Jr. jedoch erst 1996 mit der oscarprämierten Nebenrolle in Jerry Maguire – Spiel des Lebens feiern. Als arroganter Footballspieler Rod Tidwell prägt er den Ausspruch „Show Me The Money!“ („Führ mich zum Schotter“). In den folgenden Jahren zählt der US-Amerikaner zu den gefragtesten Schauspielern in Hollywood. Mit Rollen in Besser geht’s nicht, Men of Honor und Pearl Harbor kann er diverse Erfolge verzeichnen. Zu Beginn des neuen Jahrtausends beginnt der Stern des Cuba Gooding Jr. langsam zu sinken. Der Großteil seiner Filme kann weder beim Publikum noch bei den Kritikern punkten. Seit Mitte der 00er Jahre ist der Schauspieler, bis aus wenige Ausnahmen, nur noch in Billigproduktionen zu sehen, die es oftmals nicht einmal in die Kinos schaffen.

Foto von Paul Bettany

Paul Bettany

Besetzung · Bekannt für VisionQuest, Iron Man 3, Iron Man

Paul Thane Bettany (* 27. Mai 1971 in Harlesden, London) ist ein britischer Schauspieler. Nach einem kurzen Auftritt im Finale der Sean-Bean-Serie Die Scharfschützen als „HRH The Prince of Orange“ bei der Schlacht von Waterloo gab er sein Filmdebüt mit einem kleinen Part in Bent, einem Holocaust-Drama, in dem auch Clive Owen, Jude Law und Ian McKellen mitspielten. Er etablierte sich als Schauspieler mit großer Rollenvielfalt, etwa in Joe Penhalls Love and Understanding. Rollen in den Fernsehproduktionen Killer Net und Heimkehr folgten bald. Er gab seine letzte Theatervorstellung in One More Wasted Year und Stranger’s House beim Royal Court Theatre. Für seine erste Hauptrolle in Gangster No. 1 wurde er bei den British Independent Film Awards als bester Schauspieler nominiert und der London Critics’ Circle nominierte ihn als Britischen Newcomer des Jahres. Bettany lernte den Regisseur Brian Helgeland kennen und war in Ritter aus Leidenschaft in seiner ersten Hollywood-Produktion zu sehen. Für seine Rolle in Ritter aus Leidenschaft gewann er den London Critics’ Circle Film Award als Bester Britischer Nebendarsteller. Nachdem der Film veröffentlicht worden war, empfahl Helgeland Bettany anderen Regisseuren, so etwa Ron Howard, der Bettany prompt in A Beautiful Mind besetzte. Nach A Beautiful Mind wurde Bettany die Rolle des brutalen Serienkillers „Die Zahnfee“ in Roter Drache an der Seite von Edward Norton und Anthony Hopkins angeboten. Er lehnte diese Rolle ab, um mit Stellan Skarsgård und Nicole Kidman in Dogville, einem Film des Regisseurs Lars von Trier, zu spielen. Ein weiterer gemeinsamer Film mit Russell Crowe war Peter Weirs Master & Commander – Bis ans Ende der Welt. Bettanys stille Darstellung des Chirurgen und Naturforschers Stephen Maturin brachte ihm unter anderem eine BAFTA-Nominierung ein. Dogville und The Reckoning wurden 2004 nur in einer begrenzten Anzahl von Kinos gezeigt. Im September desselben Jahres gab Bettany sein Debüt als Hauptdarsteller in Wimbledon bekannt, einer Liebeskomödie mit Kirsten Dunst. Im Frühling 2005 ging er nach Vancouver, um Firewall zu drehen, einen Thriller mit Harrison Ford und Virginia Madsen unter der Regie von Richard Loncraine, mit dem er bereits bei Wimbledon zusammengearbeitet hatte. Im Herbst 2005 stand Bettany in The Da Vinci Code – Sakrileg vor der Kamera, welcher auf Dan Browns Bestseller basiert und in dem Tom Hanks und Audrey Tautou die Hauptrollen spielen. Im Film spielt er den Mönch Silas von Opus Dei. In Tintenherz (2008) ist Bettany als Feuerspucker „Staubfinger“ zu sehen. 2009 spielte Bettany in Young Victoria, South Solitary sowie in der Rolle des Charles Darwin im Film Creation. 2010 spielte Bettany in The Tourist an der Seite von Angelina Jolie und Johnny Depp den Agenten Acheson. In Margin Call war er 2011 an der Seite von Kevin Spacey und Jeremy Irons in der Rolle des Bankers Will Emerson zu sehen. 2014 spielte er in Transcendence erneut an der Seite von Johnny Depp den Forscher Max Waters. 2015 war Bettany in Avengers: Age of Ultron in der Rolle des Androiden Vision zu sehen. 2016 spielte er Vision auch in The First Avenger: Civil War und 2018 in Avengers: Infinity War. 2017 übernahm Bettany in der Netflix-Miniserie Manhunt: Unabomber die Rolle des US-amerikanischen Mathematikers und Bombers Theodore Kaczynski. Quelle: Wikipedia

Foto von Andrew Robinson

Andrew Robinson

Besetzung · Bekannt für Star Trek: Deep Space Nine

Andrew Jordt Robinson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Nachdem er ein Jahr an der London Academy for Music and Dramatic Arts (LAMDA) studiert hatte, begann er in den 1960er und 1970ern, auf New Yorker Bühnen zu spielen und Stücke zu schreiben. Zur selben Zeit spielte er bereits Gastrollen in diversen Fernsehserien. Als ihn Clint Eastwood in einem Off-Broadway-Theaterstück sah, engagierte er Robinson für den Kriminalfilm Dirty Harry. Nachdem Robinson 1971 den Killer Scorpio in Dirty Harry gespielt hatte, kam seine Filmkarriere vorläufig zu einem Stillstand. Als Folge der Verkörperung eines skrupellosen Serienmörders in Dirty Harry erhielt Robinson hauptsächlich ähnliche Rollen als filmischer Schurke angeboten. Jedoch wollte sich Robinson nicht auf diesen einen Charaktertyp festlegen lassen, weshalb er der Filmbranche vorerst den Rücken kehrte. Er setzte seine Arbeit am Theater und mit episodischen Fernsehauftritten fort. 1977 wirkte er in dem Film Ryan’s Hope mit, der eine Emmy-Nominierung erhielt. Als er dann schließlich 1985 den L.A. Drama Critics Circle Best Actor Award erhielt, hatte er sich endgültig im Geschäft etabliert. Andrew J. Robinson wurde 1992 für Star Trek: Deep Space Nine gecastet, er war anfangs für die Rolle des Odo vorgesehen. Diese ging jedoch letztlich an René Auberjonois und Robinson erhielt die Rolle des Cardassianers Elim Garak. Nebenbei führte Robinson bei einigen Episoden von Star Trek: Deep Space Nine sowie Star Trek: Raumschiff Voyager Regie. In den Jahren 2001 bis 2005 inszenierte er mehrere Folgen der Serie Für alle Fälle Amy.

Foto von Sylvester Stallone

Sylvester Stallone

Besetzung · Bekannt für First Blood, Judge Dredd, Rocky

Sylvester Stallone ist ein Action-Star, der seine Karriere mit dem Porno Party at Kitty and Stud’s startete und dem mit dem Boxerfilm Rocky sechs Jahre später der weltweite Durchbruch gelang. Die ideologisch fragwürdigen Rambo -Filme wurden ebenfalls Erfolge. 2006 feierte Sylvester Stallone sein großes Comeback als Rocky im hochgelobten sechsten Teil Rocky Balboa. 2008 kehrte er mit John Rambo auch in seiner Rolle als Rambo zurück. Sylvester Stallone hatte seinen ersten Filmauftritt in dem Softcore-Porno Randy des Sylvester Stallone im Jahr 1970, welcher später als Italian Stallion wieder aufgelegt wurde. In Spielfilmen begann er zunächst mit kleinen Rollen in Filmen von Woody Allen (Bananas) und Dick Richards (Fahr zur Hölle, Liebling). Eine größere Rolle übernahm er in The Lords of Flatbush (1974). Seinen internationalen Durchbruch feierte Sylvester Stallone mit seiner Hauptrolle im Überraschungshit Rocky von 1976. Das Drehbuch schrieb er selbst in nur drei Tagen, nachdem er durch den Box-Kampf zwischen Chuck Weppner und Muhammad Ali dazu inspiriert worden war. Er verkaufte das Skript unter der Bedingung, dass er selbst die Hauptrolle spielen dürfte. Der Film wurde mit einem Budget von 1,1 Millionen Dollar gedreht und später für insgesamt für zehn Oscars nominiert und gewann in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Bester Schnitt. Die Fortsetzung Rocky II, für welche Sylvester Stallone selbst das Drehbuch schrieb und Regie führte, wurde ebenfalls ein kommerzieller Erfolg. Die mehrfachen Fortsetzungen von Rocky waren zwar weit weniger anspruchsvoll, brachten aber durch die gesamten 80ger Jahre eine große Anhängerschaft. Eine andere Serie, mit der Sylvester Stallone große Erfolge feierte ist die Geschichte um Vietnamveteran John Rambo, die mit Rambo (First Blood) begann. Dort setzte sich Stallone kritisch mit den Ergebnissen des Vietnamkriegs auseinander und wurde dafür von Kritikern wie von Publikum gelobt. Die weiteren Filme Rambo II – Der Auftrag, Rambo III waren erfolgreich, aber weit weniger durchdacht. Auch der Erfolg der Rocky-Serie hielt an und resultierte in mehr Regie- und Drehbucharbeit durch Sylvester Stallone in Rocky III – Das Auge des Tigers und Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts. In den 90ger Jahren begann Sylvester Stallones Stern zu sinken und seine Karriere zeigt eine durchwachsene Bilanz. Die Komödien Oscar – Vom Regen in die Traufe und Stop! Oder meine Mami schießt! floppten und wurden von Kritikern verrissen. Im Jahr 1993 hatte Sylvester Stallone ein Comeback mit den Action-Thriller Cliffhanger – Nur die Starken überleben und der futuristischen Action-Komödie Demolition Man, gefolgt von The Specialist, einem weiteren Hit im Jahr 1994. Die späteren Rollen als Comic-Held Judge Dredd und als Killer in Assassins – Die Killer an der Seite von Antonio Banderas und Julianne Moore im Jahr 1995, sowie im Film Daylight waren weniger erfolgreich. Dagegen überzeugte Sylvester Stallone in Cop Land neben Robert De Niro, Harvey Keitel und Ray Liotta mit einer darstellerischen Leistung, die Kritiker und Publikum überraschte.

Foto von Bill Moseley

Bill Moseley

William „Bill“ Moseley ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach dem Besuch der Highschool folgte ein Studium an der renommierten Yale University in New Haven (Connecticut). Danach arbeitete er zunächst als Journalist und schrieb unter anderem für die US-Magazine Omni, National Lampoon und Psychology Today. Mit 31 Jahren hatte er dann sein Filmdebüt in Endangered Species. Es folgten Auftritte in Texas Chainsaw Massacre 2 und Pink Cadillac mit Clint Eastwood. Bill Moseley spielt überwiegend in Horror-Filmen wie zum Beispiel Die Rückkehr der Untoten und Armee der Finsternis mit. Unter anderem war er in Rob Zombies The Devil’s Rejects als psychopathischer Killer Otis B. Driftwood zu sehen. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Bill Irwin

Bill Irwin

Besetzung · Bekannt für How the Grinch Stole Christmas, Interstellar

William Mills Irwin (geboren am 11. April 1950) ist ein amerikanischer Schauspieler, Choreograf, Clown und Komiker. Er begann als Vaudeville-Bühnenkünstler und ist bekannt für seinen Beitrag zur Wiederbelebung des amerikanischen Zirkus in den 1970er-Jahren. Er trat mehrfach in Film und Fernsehen auf und gewann einen Tony Award für seine Rolle in „Who’s Afraid of Virginia Woolf?“. Außerdem arbeitete er als Choreograf am Broadway und wurde 1989 für „Largely New York“ für den Tony Award für die beste Choreografie nominiert. Er ist auch als Mr. Noodle im „Sesame Street“-Segment „Elmo’s World“ bekannt und trat im „Sesame Street“-Kurzfilm „Does Air Move Things?“ auf. Regelmäßig war er als Dr. Peter Lindstrom in „Law & Order: Special Victims Unit“ zu sehen und hatte eine wiederkehrende Rolle als „The Dick & Jane Killer“ in „CSI: Crime Scene Investigation“. Von 2017 bis 2019 spielte er Cary Loudermilk in der FX-Serie „Legion“

Foto von Jay R. Ferguson

Jay R. Ferguson

Besetzung · Bekannt für Mad Men

Jay Rowland Ferguson Jr. (geboren am 25. Juli 1974) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt als Taylor Newton in „Evening Shade“ (1990–1994), Stan Rizzo in „Mad Men“ (2010–2015) und Ben in „The Conners“ (seit 2018). Ferguson wurde in Dallas, Texas, geboren. 1989 spielte Ferguson Ponyboy Curtis in der Fernsehadaption von S. E. Hintons Roman „The Outsiders“. Zu seinen bemerkenswerten Fernsehrollen gehören Taylor Newton in vier Staffeln der CBS-Sitcom „Evening Shade“, Dr. Todd Hooper in „Judging Amy“, Rich Connelly in der NBC-Fernsehserie „Surface“ aus dem Jahr 2005, Agent Warren Russell in der Showtime-Serie „Sleeper Cell“ und Stan Rizzo in AMC Serie „Mad Men“ und als Pat O'Neal, der Vater der O'Neal-Familie in der ABC-Serie „The Real O'Neals“. Zu seinen Filmrollen zählen Billy in „Higher Learning“, Elmer Conway in „The Killer Inside Me“ und Keith Clayton in „The Lucky One“. Im Jahr 2018 spielte er Chip Curry in der CBS-Sitcom „Living Biblically“. Seit 2018 spielt er Darlenes Chef (und späteren Liebhaber) Ben in „The Conners“.

Foto von Kellan Rhude

Kellan Rhude

Kellan Rhude wuchs in einer Militärfamilie auf und zog alle paar Jahre um. Diese Erfahrung prägte seine Anpassungsfähigkeit und seine Fähigkeit, mit Menschen aus allen Lebensbereichen in Kontakt zu treten. Als Schauspieler wirkte er in „Dexter: New Blood“, der erfolgreichsten Miniserie von Showtime, mit und sorgte in David Finchers „The Killer“, der 2023 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig Premiere feierte, für einen Moment der Leichtigkeit. Aufgewachsen mit Horrorfilmen, ist es kein Wunder, dass er an Projekten wie „The Black Phone“ für Universal beteiligt war, einem großen Erfolg, dessen Fortsetzung für Herbst 2025 angekündigt ist. Er spielte Floyd Tibbits in „Salem’s Lot“, basierend auf dem Roman von Stephen King, und wird demnächst in einem Horror-Thriller an der Seite von Jena Malone, Terrence Howard und Christopher Lloyd zu sehen sein. Außerdem hat er eine Rolle im Finale von „Appofeniacs“, einem neuen Thriller mit Sean Gunn aus „Guardians of the Galaxy“. Neben der Schauspielerei singt und spielt Kellan leidenschaftlich gern Gitarre. Er ist ein begeisterter Läufer und eine seiner schönsten Erinnerungen ist das Schwimmen mit wilden Spinnerdelfinen vor Hawaii. Er hat seinen Bachelor of Fine Arts am College of Fine Arts der Boston University erworben und absolviert derzeit einen Master in Kreativem Schreiben an der Johns Hopkins University. Er schreibt Gedichte, Essays und Kurzgeschichten und möchte seine Werke in naher Zukunft veröffentlichen.

Foto von Kevin Spacey

Kevin Spacey

Besetzung · Bekannt für L.A. Confidential, A Bug's Life, Baby Driver

Kevin Spacey ist ein amerikanischer Film- und Theaterschauspieler, der in den neunziger Jahren mit Filmen wie Die üblichen Verdächtigen (1995) und American Beauty (1999) bekannt wurde, für die er zwei Oscars gewann. Heute liegt sein Schwerpunkt noch bis 2015 als Intendant des Old Vic in London beim Theater. Leben und Werk ‘Das war großartig, Junge. Du solltest nach New York gehen und das studieren.’ Kevin Spacey (* 26. Juli 1959 in New Jersey) erhielt dieses Lob als 13-Jähriger bei einem Schauspielseminar von Jack Lemmon. Zwei Jahre später bei einer High School-Aufführung von Arthur Millers All My Sons, als er bemerkte tatsächlich einen Effekt auf das Publikum zu haben, wusste er, er wollte nicht nur Schauspieler werden, sondern er war nun einer. Zusammenarbeit mit Jack Lemmon Jack Lemmon wurde in den folgenden Jahren sein wichtigster Mentor. Beide standen mehrmals gemeinsam auf der Bühne (u.a. in Eugene O’Neills Long Day’s Journey Into Night als Vater und Sohn) und teilen sich sogar zwei Einträge in ihren Filmografien: Dad (1989) sowie Glengarry Glen Ross (1992), die Verfilmung des preisgekrönten Stücks von David Mamet, das vom beeindruckenden Cast (Al Pacino, Alec Baldwin, Ed Harris, Alan Arkin, Jonathan Pryce) liebevoll ‘Death of a Fuckin’ Salesman’ betitelt wurde. Mit diesem Film konnte Spacey erst richtig beim Film Fuß fassen, der ihm bisher nur undankbare, winzige Nebenrollen eingebracht hatte, obwohl er 1991 bereits einen Tony Award für Neil Simons Broadway-Hit ‘Lost in Yonkers’ gewann und in der TV-Serie Kampf gegen die Mafia (1987-1990) als durchgeknallter Mafiaboss und Waffenhändler Mel Profitt erste Fans gesammelt hatte. Die 1990er: der erste Oscar Die Neunziger sahen den einzigartigen Solo-Aufstieg des Ensemble-Künstlers Kevin Spacey. Sein persönliches Annus mirabilis war das Jahr 1995, in dem kurz nacheinander The Hollywood Factor, Outbreak – Lautlose Killer und vor allem Sieben und Die üblichen Verdächtigen in die Kinos kamen. Das Kinopublikum begann seinen Namen und sein Gesicht zu verbinden und obendrein bescherte ihm seine Rolle als Roger ‘Verbal’ Kint den ersten Academy Award. Spacey hatte von nun an das Image des Jokers auf jeder Besetzungsliste, vom manipulativen Maniac über den Serienkiller hin zum Gesellschaftslöwen. Der ganz große Durchbruch beim Massenpublikum kam mit American Beauty. Sam Mendes suchte für seinen Erstling ‘einen durchschnittlichen wie auch ganz besonderen Menschen’ und fand ihn: ‘Kevin has a kind of phlegmatic, vulnerable, foolish quality, as well as an ability to turn every mundane moment into an extraordinary moment of focus. He has a laser beam behind his eyes. With just a twitch of the head he zaps and makes the hairs stand up on the back of your neck.’ Als Jack Vincennes im Meisterwerk L.A. Confidential zeigte er uns die von Mendes beschriebenen Laserstrahlen in seinen Augen. In seinem überraschenden Abgang sieht man in einer bewundernswert langen Szene wie das Leben aus seinen Augen weicht, dabei stirbt er mit einem Lächeln auf den Lippen und zeigt uns, dass er das mysteriöseste Lächeln seit der Garbo besitzt. Eine ähnliche Szene findet sich auch in ‘American Beauty’.

Foto von Michael Biehn

Michael Biehn

Besetzung · Bekannt für The Terminator, Abyss - Abgrund des Todes, Aliens

Michael Connell Biehn (* 31. Juli 1956 in Anniston, Alabama) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt zunächst als Model und Darsteller in Werbefilmen. Daneben arbeitete Biehn auch fürs Fernsehen, wo ihm zum Beispiel eine Rolle in der Serie Operation: Runaway übertragen wurde. 1978 hatte er in dem Tanzfilm Grease einen ersten, jedoch unerwähnten, kleinen Auftritt. Seinen Aufstieg in der Filmbranche hatte er in den 1980er Jahren. Biehn spielte mehrfach in Filmen von James Cameron: In Terminator (1984) verkörperte er den Soldaten Kyle Reese, der Sarah Connor (Linda Hamilton) vor dem kaltblütigen Killer-Androiden T-800 (Arnold Schwarzenegger) beschützt. Zwei Jahre später hatte er in Aliens – Die Rückkehr eine tragende Rolle als Marineinfanterist Corporal Dwayne Hicks, dessen Trupp in Begleitung von Ellen Ripley (Sigourney Weaver) die Aliens bekämpft. Ein weiterer Film unter Camerons Regie war dann Abyss – Abgrund des Todes, welcher 1989 erschien. Auch in Camerons anschließendem Kinofilm Terminator 2 – Tag der Abrechnung wirkte Biehn wieder mit. In einer Traumsequenz der Figur Sarah Connor taucht er als Kyle Reese, den er bereits im ersten Teil verkörperte, auf. Diese Szene wurde aber nicht in der Kinofassung, die 1991 erschien, sondern erst später für den Director’s Cut verwendet. In dem 1995 erschienenen Spielfilm Die üblichen Verdächtigen war Biehn ursprünglich die für die Rolle Michael McManus, welche Stephen Baldwin im Film verkörperte, vorgesehen. Allerdings musste er das Rollenangebot absagen, da er sich zu dem Zeitpunkt bereits für die Produktion des Spielfilms Jade von William Friedkin verpflichtet hatte. 1996 spielte Biehn dann an der Seite von Sean Connery und Nicolas Cage in The Rock – Fels der Entscheidung mit. 2007 war Biehn als Sheriff Hague in dem Kinofilm Planet Terror von Robert Rodriguez zu sehen. Dieser wurde als eigenständiger Spielfilm und im Verbund mit Quentin Tarantinos Death Proof als Double Feature Grindhouse veröffentlicht. 2010 gab Biehn mit dem Film The Blood Bond sein Debüt als Regisseur und Drehbuchautor. Im Februar 2012 stellte er beim Calgary Underground Film Festival seine beiden Thriller The Divide – Die Hölle sind die anderen und The Victim vor. Letzteren hat Biehn selbst inszeniert, zudem verfasste er das Drehbuch. Außer in Filmen hatte Biehn Rollen in verschiedenen Fernsehserien, wie beispielsweise zwischen 1998 und 2000 in Die glorreichen Sieben (Hauptrolle), die auf dem gleichnamigen Spielfilm mit Yul Brynner basierte. Von 2002 bis 2003 war er als Judson Cross in 22 Folgen der Serie Adventure Inc. – Jäger der vergessenen Schätze zu sehen. Zusammen mit seiner Frau, der Schauspielerin Jennifer Blanc, führt er die Produktionsfirma Blanc/Biehn Productions.

Foto von William Windom

William Windom

Besetzung · Bekannt für Mord ist ihr Hobby

William Windom war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach einem Einsatz im Zweiten Weltkrieg wandte sich William Windom der Schauspielerei zu. Seit 1949 spielte er in zahlreichen Fernsehproduktionen und war außerdem am Broadway in New York zu sehen. Sein Kinofilm-Debüt machte er 1962 als Staatsanwalt Gilmer in dem Filmklassiker Wer die Nachtigall stört unter Regie von Robert Mulligan. In den folgenden Jahrzehnten spielte er Nebenrollen in weiteren Kinofilmen wie Flucht vom Planet der Affen (1971), Ein Ticket für Zwei (1987) und Das Wunder von Manhattan (1994). Berühmt wurde William Windom jedoch vor allem mit der Rolle des Arztes Seth Hazlitt, den er in 52 Folgen der Fernsehserie Mord ist ihr Hobby verkörperte. Bevor er die Rolle des Arztes übernahm, spielte er bei Mord ist ihr Hobby schon in einer früheren Folge Dunkle Vergangenheit als Sam Breen einen Mörder. Bereits zuvor hatte er an weiteren Fernsehserien wie The Farmer’s Daughter My World and Welcome to It mitgewirkt, für seine Rolle in My World and Welcome to It wurde Windom sogar 1969 mit einem Emmy Award ausgezeichnet. In der Episode Planeten-Killer der Star Trek - Originalserie verkörperte er Commodore Matt Decker. William Windom arbeitete bis ins hohe Alter als Schauspieler, im Jahre 2006 zog er sich nach dem Kurzfilm Just ins Privatleben zurück.

Foto von Fred Ward

Fred Ward

Frederick „Fred“ Ward (* 30. Dezember 1942 in San Diego, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Sein Interesse an der Schauspielerei setzte verhältnismäßig spät ein. Sein Filmdebüt gab er 1973 ebenfalls in Italien in Roberto Rossellinis L'Età di Cosimo di Medici (1973). Eine weitere Zusammenarbeit mit Rossellini, Descartes, sollte folgen. Ward kehrte in seine kalifornische Heimat zurück und spielte in den Folgejahren eine Reihe kleinerer und mittlerer Rollen in Filmen wie neben Jeff Bridges im Western Im Herz des Wilden Westens, neben Brooke Shields in der Komödie Flipper Queen – Ich kann's am besten, neben Jodie Foster in Jahrmarkt, neben Meryl Streep in Silkwood, als Gus Grissom in Der Stoff, aus dem die Helden sind oder neben Keith Carradine als sadistischer Soldat in Die letzten Amerikaner. 1979 hatte er in Don Siegels Gefängnisdrama Flucht von Alcatraz neben Clint Eastwood seine erste größere Filmrolle. Drei Jahre später spielte er im Science-Fiction-B-Movie Timerider – Das Abenteuer des Lyle Swann zudem seine erste Hauptrolle. Auch neben Gene Hackman spielte er 1983 in Die verwegenen Sieben einen Soldaten. Zunächst wurde es etwas ruhiger um Ward, so spielte er die Hauptrolle in Abenteuerfilm Schnee in Florida (1986), im Kurzfilm The Price of Life und eine Gastrolle in der Serie The Hitchhiker (beide 1987). 1988 war er wieder in 3 Kinofilmen zu sehen, als Vater von Keanu Reeves im Familiendrama Der Prinz von Pennsylvania, als Roone Dimmick im Kinohit Zwei mal Zwei und als Polizist im Action-Thriller Saigon – Der Tod kennt kein Gesetz. In Catchfire beschützt er als Polizist Jodie Foster vor Auftrags-Killer Dennis Hopper. Des Weiteren folgten 1990 drei große Hauptrollen für ihn, als Henry Miller in Philip Kaufmans Henry & June, als beraubter Polizist in der Krimi-Groteske Miami Blues, in der er Alec Baldwin auf die Spur kommt und neben Kevin Bacon in der Kult-Horrorkomödie Tremors – Im Land der Raketenwürmer. Die nächsten Jahre sah man ihn häufig als Nebendarsteller, so u. a. in Halbblut, in Robert Altmans Hollywood-Satire The Player oder auch als Mafioso Rocco Dillon in der Parodie Die nackte Kanone 33⅓. Für seine Rolle in Short Cuts wurde er zusammen mit dem restlichen Schauspiel-Ensemble 1994 mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Nach kleineren, europäischen Projekten war er 1996 im Action-Thriller Außer Kontrolle neben Keanu Reeves und Morgan Freeman zu sehen, sowie in der Fortsetzung Tremors 2 – Die Rückkehr der Raketenwürmer. Ende der 1990er Jahre war er gemischt in Kino-Produktionen und in sogenannten B-Movies zu sehen, da der Markt für Direct-to-Video-Produktionen immer größer wurde. Ab 2000 war er häufiger zu sehen und spielte wichtige Nebenrollen in großen Kinofilmen wie Road Trip, Summer Catch, Joe Dreck, Genug – Jeder hat eine Grenze oder auch als Vater von Reese Witherspoon in Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen. Erwähnenswerte Filme sind zudem 10.5 – Die Erde bebt (2004), Zauber der Liebe (2007), Exit Speed, Management (beide 2008), der französische Thriller L’affaire Farewell, in dem er Ronald Reagan verkörpert und Das Geheimnis des wilden Mustangs (beide 2009). Heute spielt Fred Ward vorwiegend in kleineren Rollen, wie z. B. Armored (2009), 30 Minuten oder weniger (2011) oder 2 Guns (2013). 2015 war er in 2 Folgen der US-Erfolgsserie True Detective zu sehen.

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John Heard

Besetzung · Bekannt für Kevin - Allein in New York, White Chicks

John Heard (* 7. März 1946 in Washington, D.C.; † 21. Juli 2017 in Palo Alto, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Heard machte sich zunächst in den 1970er-Jahren als Theaterschauspieler einen Namen. Heard erhielt 1977 einen Theatre World Award sowie den Obie Award für seine Rolle als Ivy Leaguer Micah Broadstreet in G.R. Point, einem von David Berry verfassten Theaterstück über den Vietnamkrieg. Einen zweiten Obie Award gewann Heard zwei Jahre später für seine Darstellung in Othello. Als Schauspieler vor der Kamera debütierte Heard in dem Fernsehdrama Valley Forge aus dem Jahr 1975. In der Komödie Hals über Kopf (1979) übernahm er die Hauptrolle. Weitere Hauptrollen spielte er an der Seite von Jeff Bridges als paranoider, kriegsversehrter Vietnamveteran im Neo-Noir-Thriller Cutter’s Way – Keine Gnade (1981) sowie neben Nastassja Kinski und Malcolm McDowell in dem Thriller Katzenmenschen (1982). Für seine Rolle in der Miniserie Tender Is the Night (1985) war er 1987 für einen CableACE Award nominiert. Der vielseitige Darsteller verlegte sich im Laufe der 1980er-Jahre zusehends auf die Darstellung von Nebenrollen. In den Komödien Kevin – Allein zu Haus (1990) und Kevin – Allein in New York (1992) spielte er die Rolle von Peter McCallister, den Vater von Kevin McCallister, den Macaulay Culkin verkörperte. In dem Thriller Die Killer-Brigade spielte Heard an der Seite von Gene Hackman, Joanna Cassidy und Tommy Lee Jones und in Die Akte (1993) war er neben Julia Roberts in der Rolle eines FBI-Agenten zu sehen. In der Komödie Desert Blue (1998) übernahm er die Rolle von Prof. Lance Davidson, dem Vater von Skye Davidson (Kate Hudson). Für seine Auftritte in der Fernsehserie Die Sopranos wurde er im Jahr 1999 für einen Emmy nominiert. Von 2005 bis 2006 trat er in zehn Episoden der Fernsehserie Prison Break auf. Sein Schaffen umfasst mehr als 170 Film- und Fernsehproduktionen.

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Michael Rooker

Besetzung · Bekannt für Guardians of the Galaxy, Guardians of the Galaxy Vol. 2, The Suicide Squad

Michael Rooker (* 6. April 1955 in Jasper, Alabama) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem in Rollen als Antagonist auftritt. Rooker zog Mitte der 1960er Jahre von seiner Geburtsstadt nach Chicago, wo er eine Schauspielausbildung an der Goodman School of Drama 1982 absolvierte. Er wurde schnell zu einem gefragten Theaterdarsteller in Chicago und wirkte in Stücken wie beispielsweise Union Boys, The Crack Walker und The Hostage mit. Seit Mitte der 1980er Jahre folgten auch umfassende Film- und Fernsehtätigkeiten, bei denen er vorwiegend Bösewichte darstellt. So verkörperte er etwa Arnold Schwarzeneggers Gegenspieler in The 6th Day. Bereits in seinem ersten Kinofilm Henry: Portrait of a Serial Killer aus dem Jahre 1986 spielte er einen Serienkiller. Aufgrund von Freigabeproblemen hinsichtlich der Gewaltszenen im Film kam dieser erst drei Jahre nach seiner Premiere in die Kinos. Ab 2010 spielte er in der Zombieserie The Walking Dead die Rolle des Merle Dixon, dem Bruder des Daryl Dixon, dargestellt von Norman Reedus. Am 10. März 2012 war Rooker bei der Radiosendung „Delamorte’s Dungeon of Deadly Delights“ zu Gast und sprach über sein Regiedebüt, den Horrorfilm Pennhurst. 2014 war er als Weltraumkrimineller Yondu Udonta in dem Marvel-Erfolgsfilm Guardians of the Galaxy zu sehen. In der 2017 erschienenen Fortsetzung übernahm er diese Rolle erneut. Damit verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur James Gunn, die 2006 mit Slither – Voll auf den Schleim gegangen begann. Rooker war seit 1986 in mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

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Vince Barnett

Vince Barnett (4. Juli 1902 – 10. August 1977) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Seine Karriere begann auf der Bühne. Barnetts erste Berührung mit Hollywood war die Arbeit als Drehbuchautor. Er schrieb Drehbücher für die Kurzfilme der späten 1920er-Jahre. Ab 1930 wirkte er in Filmen mit und spielte Hunderte von komischen Szenen und Nebenrollen. Eine seiner größeren Filmrollen war die des einfältigen, ungebildeten Gangstersekretärs in Scarface (1932). Zu seinen bekanntesten frühen Rollen zählen neben Scarface auch The Big Cage (1933), Thirty Day Princess (1934) und Princess O'Hara (1935). In späteren Jahren spielte Barnett ernste Charakterrollen, oft als abgerissene kleine Männer, Bestatter, Hausmeister, Barkeeper oder Trunkenbolde in Filmen, die von Film noir (Die Killer, 1946) bis zu Western (Springfield Rifle, 1952) reichten. Er war ein gern gesehener Gast in B-Komödien und Krimis: als Gangster im Stile von John Runyon in Petticoat Larceny (1943), Little Miss Broadway (1947) und Gas House Kids Go West (1947) und insbesondere als Tom Conways enthusiastischer Sidekick in The Falcon's Alibi (1946). Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Hollywood-Studios weniger Filme produzierten, wurde Barnett zu einem bekannten Fernsehgesicht.

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Lauren German

Besetzung · Bekannt für Lucifer, Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre, Chicago Fire

Lauren Christine German (* 29. November 1978 in Huntington Beach, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Lauren German besuchte die Orange County High School of the Performing Arts in Südkalifornien, in der sie als Tänzerin ausgebildet wurde. Des Weiteren nahm sie Stunden in der prominenten Institution The Actors Studio in Huntington Beach. Sie studierte Anthropologie und Politikwissenschaft an der University of Southern California. Dieses Studium brach sie kurz vor dem letzten Jahr ab, um ihrer Karriere als Schauspielerin nachzugehen. German hatte ihre erste Rolle 1999 als Kimmy in der Fernsehserie Undressed – Wer mit wem?. Ein Jahr später spielte sie ihre erste Filmrolle in Den Einen oder keinen. 2001 hatte sie – als Beth – ihren ersten Fernsehauftritt in der Sendung Shotgun Love Dolls. 2002 spielte sie gleich in drei Filmen mit; als Belinda in Nur mit Dir – A Walk to Remember, als Darcy Peters in Dead Above und als Elena in A Midsummer Night’s Rave. 2003 spielte sie sowohl in dem Fernsehfilm The Lone Ranger als Emily Landry mit, sowie ebenfalls als die Anhalterin in Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre. 2004 spielte sie als Gertle in Piggy Banks mit. 2005 spielte sie in den Filmen Simple Lies als Melissa, Standing still – Blick zurück nach vorn als Jennifer und in der Fernsehserie Sex, Love & Secrets als Rose mit. 2006 spielte sie sowohl in dem Fernsehfilm Surrender Dorothy als Maddy, als auch in You Are Here als Cassie mit, gefolgt von Rollen in It Is Fine. Everything Is Fine!, Hostel 2, What We Do Is Secret sowie Love and Mary und Killer Moves. 2011 wurde sie für die zweite Staffel der Serie Hawaii Five-0 als neue Hauptdarstellerin verpflichtet. Nach der Hälfte der Staffel verließ sie die Serie um eine Hauptrolle bei Chicago Fire anzunehmen. Von 2016 bis 2021 spielte sie die weibliche Hauptrolle in der Serie Lucifer. 2002 wurde German zur Nummer 47 in der – von der Maxim veröffentlichten – Liste der Hot 100 of 2002 gewählt.

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John Hoogenakker

Besetzung · Bekannt für Tom Clancy's Jack Ryan, One Battle After Another

Im Jahr 2021 ist der gefeierte Schauspieler John Hoogenakker in der Hulu-Miniserie „Dopesick“ an der Seite von Michael Keaton, Peter Sarsgaard, Kaitlyn Dever und Rosario Dawson zu sehen. Inspiriert vom New-York-Times-Bestseller von Beth Macy, entführt „Dopesick“ die Zuschauer ins Epizentrum des amerikanischen Kampfes gegen die Opioidabhängigkeit – von den Vorstandsetagen von Purdue Pharma über eine notleidende Bergbaugemeinde in Virginia bis hin zu den Gängen der DEA. Hoogenakker glänzt in der Rolle des Staatsanwalts Randy Ramseyer, der den berüchtigten und noch immer laufenden Fall Purdue Pharma verfolgt. „Dopesick“ feiert im Oktober 2021 Premiere. Neben „Dopesick“ war Hoogenakker zuletzt in der Hulu-Mysteryserie „Castle Rock“ als Carl Wilkes an der Seite von Lizzy Caplan zu sehen. Am bekanntesten ist er jedoch wohl für seine Rolle als CIA-Agent Matice in der Amazon-Erfolgsserie „Tom Clancy’s Jack Ryan“ an der Seite von John Krasinski und Wendell Pierce. Zu seinen weiteren Engagements zählen unter anderem „A Very Harold and Kumar Christmas“, „Public Enemies“ mit Marion Cotillard und Christian Bale, die USA-Network-Serie „Colony“, die STARZ-Serie „The Girlfriend Experience“ und die Fox-Serie „Empire“. Hoogenakker, geboren und aufgewachsen in Charlotte, North Carolina, begann schon früh mit der Schauspielerei. Als zweifacher Staats- und Bezirksmeister im Debattieren in der Kategorie „Humorvolle Interpretation“ besuchte er anschließend die Theaterschule der DePaul University in Chicago. Seine Berufung fand er auf der Bühne und trat in vielen renommierten Theatern der Stadt auf, darunter das Goodman Theatre, das Writers’ Theatre, das Court Theatre, das Chicago Shakespeare Theatre und die berühmte Steppenwolf Garage. Seine vielseitige Bühnenarbeit reicht von Chris Smith in Tracy Letts' „Killer Joe“ bis hin zur Rolle des Hamlet beim Illinois Shakespeare Festival. An der Brooklyn Academy of Music in New York erhielt er hervorragende Kritiken für seine Darstellung des tragischen, alkoholkranken Willie Oban in der gefeierten Neuinszenierung von „The Iceman Cometh“ an der Seite von Nathan Lane und Brian Dennehy. Eine seiner ersten Filmrollen hatte er 2006 in dem Spielfilm „Flags of Our Fathers“ unter der Regie von Clint Eastwood. Neben seiner beeindruckenden Film- und Fernsehkarriere war Hoogenakker auch in Millionen von Haushalten landesweit in der Werbung präsent. Von Pepsi/NASCAR, Baskin-Robbins, Avocados of Mexico und Hyundai bis hin zu Werbespots für McDonald's, BMO Harris, Nintendo, Tyson und Sears und sogar einer Zusammenarbeit mit Robert De Niro für Santander – Hoogenakker kann auf eine lukrative Werbekarriere zurückblicken. Seine Arbeit als Bud-Light-König trug dazu bei, den Nonsens-Ausdruck „Dilly Dilly“ in den allgemeinen Sprachgebrauch einzuführen, und zuletzt war er mit seinem Kumpel, Kater Walter, für Chevy zu sehen. Wenn Hoogenakker nicht gerade an Filmsets rund um die Welt dreht, verbringt er gerne Zeit mit seiner Familie und ist so oft wie möglich draußen.

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Zhang Ruoyun

Besetzung · Bekannt für Make Zhonghe Great Again

Zhang Ruoyun wurde am 24. August 1988 in Peking, China, geboren. Aufgewachsen in einer Familie mit engen Verbindungen zur Filmindustrie – sein Vater, Zhang Jian, ist Regisseur und Produzent, sein Großvater war Geologe – kam er schon früh mit der Welt des Geschichtenerzählens und der Kreativität in Berührung. Trotz der Scheidung seiner Eltern in jungen Jahren führte Zhangs Leidenschaft für die darstellenden Künste ihn zur Schauspielerei. Später verfeinerte er sein Können an der renommierten Pekinger Filmakademie, die er 2007 abschloss. Sein Schauspieldebüt gab Zhang 2004 als jüngere Version des männlichen Protagonisten in der Fernsehserie „The Sea’s Promise“. In den folgenden Jahren baute er seine Karriere stetig aus und erlangte durch Rollen in Serien wie „Snow Leopard“ (2010) und deren Ableger „Black Fox“ (2011) erste öffentliche Aufmerksamkeit. Seine Leistungen in diesen Projekten brachten ihm Anerkennung und Auszeichnungen wie den Preis als beliebtester Nachwuchsschauspieler ein und markierten seinen Durchbruch auf der nationalen Bühne. Im Laufe seiner Karriere erweiterte Zhang Ruoyun sowohl die Bandbreite als auch die Tiefe seiner Rollen. 2015 spielte er die Hauptrolle in der beliebten Webserie „Wu Xin: The Monster Killer“, die ihm zu einer größeren Fangemeinde in ganz China verhalf. Seinen großen Durchbruch feierte er jedoch 2016 mit dem Spionagedrama „Sparrow“. Diese Rolle etablierte ihn nicht nur als etablierten Schauspieler, sondern brachte ihm auch viel Lob für seine überzeugende Darstellung eines patriotischen und findigen Helden ein. Kurz darauf übernahm er die Hauptrolle in der erfolgreichen Serie „Medical Examiner Dr. Qin“, die auf Sohu TV über 1,5 Milliarden Aufrufe erzielte und seine Vielseitigkeit über verschiedene Genres hinweg unter Beweis stellte. Neben seinen Erfolgen im Fernsehen hat sich Zhang auch im Film einen Namen gemacht. Er gab sein Filmdebüt in „Sky on Fire“ und übernahm später bedeutende Rollen in historischen und epischen Dramen, darunter der überaus beliebte Film „Joy of Life“. Dieses historische Drama, das sich durch seine vielschichtige Erzählung und die facettenreichen Charaktere auszeichnet, bestätigte Zhang Ruoyuns Fähigkeit, sich in komplexe Rollen einzufühlen, und festigte seine Position in der chinesischen Unterhaltungsbranche. Abseits der Leinwand ist Zhang für seinen reflektierten und stetig wachsenden künstlerischen Ansatz bekannt. Privat heiratete er 2019 die Schauspielerin Tang Yixin, und 2020 kam ihre Tochter zur Welt. Sein Weg vom vielversprechenden Nachwuchsschauspieler zum angesehenen Künstler in Film und Fernsehen ist geprägt von seinem ständigen Bestreben, sich selbst herauszufordern und neue Facetten der Schauspielkunst zu entdecken. Dies macht ihn zu einem der dynamischsten Talente seiner Generation.

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Common

Besetzung · Bekannt für John Wick: Kapitel 2, Hunter Killer, Die Unfassbaren

Lonnie Rashid Lynn (* 13. März 1972), bekannt unter seinem Künstlernamen Common (ehemals Common Sense), ist ein US-amerikanischer Rapper und Schauspieler. Er wurde mit drei Grammy Awards, einem Oscar, einem Primetime Emmy Award und einem Golden Globe Award ausgezeichnet. Sein Debütalbum „Can I Borrow a Dollar?“ erschien 1992, und mit seinem 1994 erschienenen Album „Resurrection“ erntete er Kritikerlob. Bis Ende der 1990er-Jahre hatte er eine treue Underground-Fangemeinde. Durch seine Arbeit mit den Soulquarians gelang ihm der Durchbruch im Mainstream. Sein erstes Album bei einem Major-Label, „Like Water for Chocolate“ (2000), war ein kommerzieller Erfolg. 2003 gewann er den Grammy Award für den besten R&B-Song für die Single „Love of My Life“ von Erykah Badu. Auch sein 2005 erschienenes Album „Be“ war kommerziell erfolgreich und wurde 2006 für den Grammy Award als bestes Rap-Album nominiert. Common erhielt seinen zweiten Grammy Award für die beste Rap-Performance eines Duos oder einer Gruppe für „Southside“ (mit Kanye West) aus seinem 2007 erschienenen Album „Finding Forever“. Sein Best-of-Album „Thisisme Then: The Best of Common“ wurde Ende 2007 veröffentlicht. 2011 gründete Common Think Common Entertainment, sein eigenes Plattenlabel, nachdem er zuvor bereits Musik bei verschiedenen anderen Labels wie Relativity, Geffen und GOOD Music veröffentlicht hatte. Common gewann 2015 den Golden Globe Award und den Oscar für den besten Originalsong für seinen gemeinsam mit John Legend geschriebenen und interpretierten Song „Glory“ aus dem Film „Selma“ (2014), in dem er den Bürgerrechtsführer James Bevel verkörperte. Commons Schauspielkarriere umfasst auch Rollen in Filmen wie Smokin' Aces, Street Kings, American Gangster, Wanted, Terminator Salvation, Date Night, Just Wright, Happy Feet Two, New Year's Eve, Run All Night, Being Charlie, Rex, John Wick: Kapitel 2, Smallfoot und Hunter Killer. Er sprach außerdem den Kommentar für die Dokumentation Bouncing Cats, die die Bemühungen eines Mannes schildert, das Leben von Kindern in Uganda durch Hip-Hop- und Breakdance-Kultur zu verbessern. In der Westernserie Hell on Wheels des Fernsehsenders AMC spielte er die Rolle des Elam Ferguson.