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Poster zu Independent Lens

Independent Lens

1999

Dokumentarfilm

Diese gefeierte, mit einem Emmy ausgezeichnete Anthologie-Reihe präsentiert Dokumentarfilme sowie eine begrenzte Anzahl von Spielfilmen

Foto von Peter Kern

Peter Kern

Der unkonventionelle österreichische Independent-Regisseur und ehemalige Schauspieler des Neuen Deutschen Films, Peter Kern, ist nicht nur Protagonist von Veronika Franz und Severin Fialas „Kern“, sondern auch die treibende kreative Kraft des Low-Budget-Films. Er wirkte in über 70 Spielfilmen mit und führte bei weiteren 25 Regie. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere arbeitete Kern mit den besten Regisseuren seiner Zeit zusammen, darunter Rainer Werner Fassbinder („Fox und seine Freunde“, „Die Frau des Bahnhofsvorstehers“), Hans-Jürgen Syberberg („Hitler - Ein Film aus Deutschland“) und Wim Wenders („Falsche Bewegung“). „Wenn ich dich anschreie, nimm es mir bitte nicht gleich übel. Wenn ich dich beleidige, sieh es als Liebesbeweis. Denk dran: Ich bin Österreicher, verrückt, hysterisch, heuchlerisch und undemokratisch.“

Foto von Roger Corman

Roger Corman

Roger Corman war ein US-amerikanischer Independent-Regisseur und Filmproduzent. Er machte sich durch günstig produzierte, jedoch qualitativ überdurchschnittliche und kommerziell erfolgreiche B-Movies einen Namen, die überwiegend dem Genre des Exploitationfilms zugeordnet werden und oft durch formale und inhaltliche Radikalität und Subversivität auffielen. Besonders bekannt wurden seine Verfilmungen von Geschichten Edgar Allan Poes. Als Produzent erlangte Corman zudem filmhistorische Bedeutung durch die Förderung von später berühmten Regisseuren wie James Cameron, Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Jonathan Demme, Joe Dante, Peter Bogdanovich und anderen. Auch Schauspielerkarrieren wie die von Jack Nicholson wurden von Corman maßgeblich vorangetrieben. Im Jahr 2010 wurde Corman ein Ehrenoscar für sein Lebenswerk verliehen. Insgesamt drehte Corman 56 Filme und war an der Entstehung von über 510 Filmen als Produzent bzw. Executive Producer beteiligt.

Foto von Lew Landers

Lew Landers

Lew Landers (geboren als Louis Friedlander) war ein US-amerikanischer Independent-Film- und Fernsehregisseur. Landers begann seine Filmkarriere als Schauspieler. 1914 wirkte er unter seinem Geburtsnamen in zwei Spielfilmen mit: D.W. Griffiths Drama „The Escape“ und dem Kurzfilm „Admission – Two Pins“. 1922 wurde er Regieassistent bei Universal Pictures. In den 1930er-Jahren begann er selbst Filme zu drehen. Zu seinen frühen Werken zählt der Thriller „The Raven“ (1935) mit Boris Karloff und Bela Lugosi. Nach einigen weiteren Spielfilmen änderte er seinen Namen in Lew Landers und inszenierte über 100 Filme verschiedenster Genres, darunter Western, Komödien und Horrorfilme. Er arbeitete im Laufe seiner Karriere für alle großen und viele kleinere Filmstudios. Ab 1943 wechselte er seine Filmarbeit mit der Regie von Fernsehserien ab, darunter zwei Folgen von „Adventures of Superman“ und die schräge Serie „Captain John Smith and Pocahontas“. Am 16. Dezember 1962 starb Landers in Palm Desert, Kalifornien, an einem Herzinfarkt. Der Schauspieler Jim McKrell verkörperte den Fernsehreporter Lew Landers in zwei Filmen von Joe Dante: „Das Tier“ (1981) und „Gremlins“ (1984).

Foto von Ewan McGregor

Ewan McGregor

Besetzung · Bekannt für Die Insel, Doctor Sleeps Erwachen, Black Hawk Down

Ewan McGregor ist ein schottischer Schauspieler, der sich sowohl im Independent-, als auch im Mainstream-Kino einen Namen gemacht hat. Sein Kinodurchbruch gelang ihm in der Rolle des Junkies Mark Renton in Trainspotting – Neue Helden. Nachdem er seine Schullaufbahn beendet hatte, heuerte Ewan McGregor beim Perth Repertory Theater an. Anschließend studierte er Schauspiel an der Guildhall School of Music and Drama in London. Er verließ die Schule jedoch kurz vor seinem Abschluß, um eine Rolle in Dennis Potters TV-Produktion Lipstick on your Collar anzunehmen. 1994 arbeitete Ewan McGregor in Kleine Morde unter Freunden zum ersten Mal mit dem Regisseur Danny Boyle zusammen, mit dem er 1996 schließlich Trainspotting – Neue Helden drehte. Trainspotting gehört zu den wichtigsten Filme des Jahres 1996, und machte Ewan McGregor auf einen Schlag bekannt. Nach mehreren Independent-Produktionen unternahm Ewan McGreogor im Jahr 1999 seinen bisher kommerziell erfolgreichsten Ausflug ins Mainstream-Fach, als er die Rolle des Obi-Wan Kenobi in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung annahm und diese auch in den nachfolgenden Episoden Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger und Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith spielte. An der Seite von Nicole Kidman war Ewan McGregor im Jahre 2001 in Baz Luhrmanns Musical-Film Moulin Rouge zu sehen. Dort verkörperte er einen mittellosen Autor, der sich in eine stadtbekannte Kurtisane verliebt. Noch im selben Jahr war er in Ridley Scotts Kriegsfilm Black Hawk Down zu sehen und musste sich mit einer Gruppe von US-Spezialkräften durch die Straßen der somalischen Hauptstadt Mogadischu kämpfen. Der Theaterbühne hatte Ewan McGregor nie ganz den Rücken gekehrt. Vom 20. Mai bis zum 3. Dezember 2005 stand er als Sky Masterson in Guys and Dolls auf der Bühne des Londoner Piccadilly-Theaters und feierte dort große Erfolge. Er gewann unter anderem den wichtigen “What’s On Stage”-Award und wurde für einen Laurence Olivier-Award nominiert. Vom 30. November 2007 bis zum 23. Februar 2008 spielte Ewan McGregor die Rolle des Iago in einer Othello-Inszenierung am Donmar Warehouse in London. Im Frühjahr 2006 drehte Ewan McGregor zusammen mit Renée Zellweger in London den Film Miss Potter, in dem er Norman Warne verkörpert. Im Herbst des selben Jahres stand er gemeinsam mit Colin Farrell in Woody Allens Cassandras Traum vor der Kamera. 2009 spielte er, neben Tom Hanks und Armin Mueller-Stahl, in Illuminati von Ron Howard. Danach drehte Ewan McGregor unter der Regie von Atmeister Roman Polanski den Film Der Ghostwriter, der im Februar 2010 in die Kinos kam. Ewan McGregor ist verheiratet mit Eve Mavrakis, einer französischen Production Designerin und ist der Vater von Clara Mathilde und Esther Rose. Die beiden adoptierten auch ein 4-jähriges Mädchen aus der Mongolei, welches Ewan McGregor auf einer seiner zahlreichen Motorradreisen kennengelernt hat.

Foto von Joe Carnahan

Joe Carnahan

Besetzung · Drehbuchautor · Bekannt für The Rip, Death Wish

Joseph Aaron „Joe“ Carnahan (* 9. Mai 1969) ist ein US-amerikanischer Independent-Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler, der vor allem für seine Filme „Blood, Guts, Bullets and Octane“, „Narc“, „Smokin' Aces“ und „Das A-Team“ bekannt ist. Er ist der Bruder des Drehbuchautors Matthew Michael Carnahan.

Foto von Mark Borchardt

Mark Borchardt

Mark Borchardt (geboren am 20. August 1966) ist ein US-amerikanischer Independent-Filmemacher. Bekannt wurde er vor allem durch den Film „American Movie: The Making of Northwestern“ aus dem Jahr 1999, der die zwei Jahre dokumentiert, die er mit dem Schreiben, Drehen und Schneiden seines Horror-Kurzfilms „Coven“ (1997) verbrachte.

Foto von Marcel Walz

Marcel Walz

Regie · Bekannt für The Odyssey

Marcel Walz ist ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent aus dem Bereich des Independent-Films.

Foto von Nadine Nicole

Nadine Nicole

Besetzung · Bekannt für The Expanse

Nadine Nicole ist eine amerikanische Schauspielerin. Sie spielte Julia in dem Independent-Film "Lonely Planet", Misha in "Paradise Broken" und Angie in "So Long, Lonesome". Nadine begann ihre Schauspielkarriere als Serien-Hauptdarstellerin in "Dante’s Cove". Zu ihrem Fernsehprofil gehören eine wiederkehrende Rolle in "Schatten der Leidenschaft" sowie Gastauftritte in "Scorpion", "CSI", "90210", "The Protector" und "Romantically Challenged".

Foto von Joe Swanberg

Joe Swanberg

Besetzung · Bekannt für The Sun Never Sets

Joe Swanberg (* 31. August 1981) ist ein US-amerikanischer Independent-Filmregisseur, -produzent, -autor und -schauspieler. Bekannt für seine Low-Budget-Filme, die stark auf Improvisation setzen, gilt Swanberg als eine Schlüsselfigur der Mumblecore-Bewegung. Seine Filme thematisieren häufig Beziehungen, Sex, Technologie und den Filmdreh selbst. Zu seinen bekanntesten Werken zählen V/H/S (2012), Hannah Takes the Stairs (2007), Win It All (2017), Digging For Fire (2015) und Nights and Weekends (2008), bei dem er gemeinsam mit der Oscar-nominierten Greta Gerwig Regie führte.

Foto von Irvin Kershner

Irvin Kershner

Regie · Bekannt für Das Imperium schlägt zurück

Irvin Kershner (eigentlich Isadore Kershner) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur. Zu Beginn seiner Karriere als Filmemacher drehte er eigenwillige Independent-Dramen und war gleichzeitig Dozent an der University of Southern California. Später drehte er hochbudgetierte Blockbuster wie „Das Imperium schlägt zurück“, die James-Bond-Verfilmung „Sag niemals nie“ und „RoboCop 2“. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter Nominierungen für einen Primetime Emmy Award und eine Goldene Palme.

Foto von Chris Tashima

Chris Tashima

Drehbuchautor · Bekannt für Independent Lens

Chris Tashima ist ein preisgekrönter US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Er spielte in zahlreichen Independent-Filmen mit, insbesondere in Eric Bylers „Americanese“ an der Seite von Joan Chen, Allison Sie, Kelly Hu und Autumn Reeser, der beim SXSW-Festival mit dem Spezialpreis der Jury für das beste Ensemble ausgezeichnet wurde. Für seine Darstellung des Papa Nakaji in Tim Savages Familiendrama „Under the Blood Red Sun“, produziert von Dana Satler Hankins, erhielt er beim ersten Love International Film Festival den Preis als Bester Nebendarsteller. In „Go For Broke“, der Entstehungsgeschichte des 442. Infanterieregiments (442nd RCT) von Produzentin und Drehbuchautorin Stacey Hayashi, verkörperte er den realen Pädagogen und Aktivisten Shigeo Yoshida. Zuletzt spielte er den knallharten Onkel Bob in der Familienkomödie „No No Girl“ von Regisseur und Drehbuchautor Paul Daisuke Goodman, für die er zwei Nominierungen beim Austin Revolution Film Festival erhielt. Außerdem verkörpert er Hiro in Brian M. Tangs Action-Fantasy-Kurzfilm „Kodama“, der seine Weltpremiere beim SXSW 2023 feierte. Tashima wurde für die Regie des Kurzfilms „Visas and Virtue“, der die heldenhaften Taten des Holocaust-Retters Chiune Sugihara nacherzählt, mit einem Oscar® ausgezeichnet. Er schrieb außerdem das Drehbuch, basierend auf einem Einakter von Tim Toyama, und spielte die Hauptrolle des humanitären Diplomaten Sugihara. Darüber hinaus führte er Regie, schrieb das Drehbuch mit und spielte die Hauptrolle in dem Kurzfilm „Day of Independence“ über die Internierung japanischstämmiger Amerikaner während des Zweiten Weltkriegs, der für einen NATAS Northern California Area Emmy® nominiert war. Diese beiden Regiearbeiten stammen von Tashimas eigener Produktionsfirma Cedar Grove Productions, einem unabhängigen Unterhaltungsunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, „dem Mainstream-Hollywood mutig zu trotzen, indem es asiatischen Amerikanern die Bühne bietet“.

Foto von Har Mar Superstar

Har Mar Superstar

Sean Tillmann ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Schauspieler. In der US-amerikanischen Independent-Musikszene ist er durch Musikprojekte wie Calvin Krime und Sean Na Na bekannt, am bekanntesten jedoch unter seinem Alter Ego Har Mar Superstar. Nachdem er während seiner Highschool-Zeit in verschiedenen Garagenbands gespielt hatte, zog Tillmann nach Saint Paul, Minnesota, und schloss sich der Noise-Band Calvin Krime als Bassist und Sänger an.

Foto von Josh Hamilton

Josh Hamilton

Besetzung · Bekannt für Mayday, Die Bourne Identität, The Long Walk

Josh Hamilton (* 9. Juni 1969) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Für seine Leistung in dem Independentfilm „Eighth Grade“ wurde er für den Independent Spirit Award als Bester Nebendarsteller nominiert.

Foto von Patricia Clarkson

Patricia Clarkson

Besetzung · Bekannt für Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth, Shutter Island, Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste

Patricia Davies Clarkson[1] (* 29. Dezember 1959 in New Orleans, Louisiana) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie studierte Schauspiel im Yale School of Drama und hatte ihren ersten Auftritt als Filmschauspielerin in The Untouchables – Die Unbestechlichen (1987). Sie ist überwiegend in Independent- und Ensemblefilmen zu sehen und stellt häufig starke, komplexe und widersprüchliche Figuren dar. Sie gilt als eine der herausragenden Schauspielerinnen des US-Kinos. Sie erhielt diverse Auszeichnungen als Filmschauspielerin und wurde einmal für den Oscar nominiert. 1999 verkörperte Clarkson in The Green Mile die offenbar unheilbar an einem Gehirntumor erkrankte Ehefrau des Gefängnisdirektors. In der 2002 erschienenen Neuverfilmung des Horror-Klassikers Carrie spielte sie die Rolle der fanatischen Mutter. Eine Gastrolle übernahm sie in der Fernsehserie Six Feet Under – Gestorben wird immer. Zudem ist sie in der 5. und 6. Staffel von House of Cards zu sehen. 2018 übernahm sie in der Miniserie Sharp Objects des Senders HBO als Adora Crellin eine der Hauptrollen der achtteiligen Produktion. Ihre darstellerische Leistung brachte ihr eine Nominierung für einen Emmy in der Kategorie Beste Nebendarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm ein.

Foto von Jim Jarmusch

Jim Jarmusch

James Robert „Jim“ Jarmusch (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Musiker. Seit den 1980er-Jahren zählt Jarmusch zu den prägenden Figuren des US-amerikanischen Independent-Kinos. Bekannt ist er vor allem für seine Arbeit an Filmen wie „Dead Man“ (1995), „Ghost Dog – Der Weg des Samurai“ (1999), „Broken Flowers“ (2005) und „Only Lovers Left Alive“ (2013).

Foto von Eva Löbau

Eva Löbau

Besetzung · Bekannt für Unknown Identity

Eva Löbau ist eine deutschsprachige Schauspielerin. Sie ist am bekanntesten für ihre Rolle als Protagonistin in Maren Ades Spielfilmdebüt "The Forest for the Trees", für den Löbau 2005 den Preis des Buenos Aires International Festival of Independent Cinema als beste Hauptdarstellerin gewann. Seit 2017 spielt sie außerdem eine der Kommissarinnen in Deutschlands am längsten laufenden Krimiserie "Tatort".

Foto von Richard Linklater

Richard Linklater

Richard Stuart Linklater ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor, der als einer der wichtigsten Filmemacher des gegenwärtigen amerikanischen Independent-Films gilt. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Dazed and Confused (1993), School of Rock (2003), Boyhood (2014) und die „Before“-Filmtrilogie (1995–2013).

Foto von Tómas Lemarquis

Tómas Lemarquis

Besetzung · Bekannt für Blade Runner 2049

Tómas Lemarquis (*3. August 1977 in Island) ist ein isländischer Schauspieler, der durch seine markante Erscheinung und seine vielseitigen Rollen bekannt wurde. Er erlangte internationale Aufmerksamkeit mit seiner Hauptrolle in Nói Albínói (2003), einem erfolgreichen isländischen Independent-Film. Lemarquis ist der Sohn des französischen Schauspielers Gérard Lemarquis und einer Isländerin. Er wuchs in einer isländischen Kleinstadt auf, bevor er nach Paris zog, um an der renommierten Schauspielschule Cours Florent zu studieren. Dort war unter anderem Audrey Tautou eine seiner Klassenkameradinnen. Nach seinem Durchbruch mit Nói Albínói spielte er in verschiedenen internationalen Produktionen, darunter Snowpiercer (2013), 3 Days to Kill (2014) und X-Men: Apocalypse (2016), wo er die Rolle des Caliban übernahm. 2017 war er in Blade Runner 2049 als File Clerk zu sehen. Neben seiner Filmkarriere trat Lemarquis auch in europäischen Produktionen auf, darunter Tatort: Der Wald steht schwarz und schweiget (2012), Die Pilgerin (2014) und Vor der Morgenröte (2016). 2018 spielte er in Touch Me Not, einem experimentellen Film, der bei der Berlinale den Goldenen Bären gewann. Lemarquis spricht fließend Isländisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Dänisch. Er lebt in Frankreich, Deutschland und seit 2016 in Los Angeles.

Foto von Patricia Charbonneau

Patricia Charbonneau

Patricia Charbonneau ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem für ihre Rolle als Cay Rivvers in „Desert Hearts“ (1985) bekannt ist. Dies war ihre erste Filmrolle, für die sie für den Independent Spirit Award als Beste Hauptdarstellerin nominiert wurde. Sie studierte außerdem bei dem renommierten Schauspiellehrer Fred Kareman und übernahm kleinere Rollen, unter anderem an der New York City Opera. 1982 kreierte sie als Mitglied des Actors Theatre of Louisville die Rolle der Lea in Wendy Kesselmans „My Sister in this House“, eine Rolle, die sie auch Off-Broadway spielte und die maßgeblich zu ihrer Film- und Fernsehkarriere beitrug. 1985 gab Charbonneau ihr Filmdebüt in Donna Deitchs Film „Desert Hearts“, zu einer Zeit, als es noch als riskant galt, eine Lesbe in einem romantischen Drama mit einer ausführlichen Liebesszene darzustellen. Im darauffolgenden Jahr spielte sie in Michael Manns „Manhunter“ (basierend auf dem Roman „Roter Drache“) und verkörperte anschließend die Hauptrolle der Anna in „Call Me“ (1988), in dem auch ihre Kollegin aus Valley Stream, Buscemi, mitwirkte. Im selben Jahr war sie in dem Krimi-Actionfilm „Blue Jean Cop“ zu sehen. Ihre Fernsehkarriere begann 1986 mit dem NBC-Pilotfilm „C.A.T. Squad“ und setzte sich mit zahlreichen Auftritten fort, darunter in HBOs „Tales from the Crypt“, „Crime Story“, „The Equalizer“ und „Wiseguy“. Sie spielte in Serien wie „Mord ist ihr Hobby“, „Matlock“, „New York Undercover“ und „Law & Order: Criminal Intent“. Im Film „RoboCop 2“ von 1990 verkörperte sie die Rolle der Linda Garcia. Obwohl die Figur eine zentrale Rolle in der Handlung spielt, wird ihr Name nie erwähnt und die Rolle auch nicht im Abspann aufgeführt.

Shameless

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Chicagoan Frank Gallagher is the proud single dad of six smart, industrious, independent kids, who without him would be... perhaps better off. When Frank's not at the bar spending what little money they have, he's passed out on the floor. But the kids have found ways to grow up in spite of him. They may not be like any family you know, but they make no apologies for being exactly who they are.

Foto von Peter Falk

Peter Falk

Besetzung · Bekannt für Columbo, Die Braut des Prinzen

In der Rolle des stets leicht verknautschten Detektivs Columbo wurde Peter Falk weltberühmt. Der Schauspieler hatte jedoch auch eine erfolgreiche Film-Karriere und arbeitete oft mit dem Independent Filmkünstler John Cassavetes zusammen. Leben und Werk Peter Falk wurde am 16. September 1927 in New York City geboren. Im Alter von drei Jahren verlor er ein Auge. Dem tragischen Unfall verdankte Peter Falk einen leicht schiefen Blick, der später sein Markenzeichen wurde. Ursprünglich strebte Peter Falk nicht die Schauspielerei an, sondern eine Karriere in der Verwaltung. Bis in die frühen 50er Jahre arbeitete er in Conneticut im Finanzministerium, eine Arbeit die ihn irgendwann nur noch langweilte und dazu brachte, seinem Interesse an der Schauspielerei nachzugehen. Bis 1955 hatte Peter Falk es als Schauspieler geschafft. Ein Auftritt in einer New Yorker Produktion von The Iceman Cometh brachte ihm einige Aufmerksamkeit und gute Kritiken. Bald darauf trat er auch am Broadway auf. 1958 feierte er sein Debüt in dem Drama Wind Across the Everglades von Nicholas Ray und Budd Schulberg. Wegen seiner geringen Körpergröße und seines Auftretens zeigten seine frühen Rollen ihn oft als Arbeiter oder Kleinkriminnellen. Es war diese Art von Rolle, die ihn 1960 in Unterwelt eine Nominierung für die beste Nebenrolle einbrachte. Auch im nächsten Jahr war er in dieser Kategorie nominiert, diesmal für seine Darstellung des sarkastischen Bodyguards in Frank Capras Die unteren Zehntausend. 1962 gewann Peter Falk einen Emmy für seine Rolle im Fernsehfilm The Price of Tomatoes. Die häufigen Nominierungen machten ihn zu einem Star, seine nächste große Rolle hatte er 1962 in dem Feature Pressure Point. Ein herausragender Auftritt in Stanley Kramers Erfolgsfilm Eine total, total verrückte Welt von 1963 ging einer weiteren Rolle in Sieben gegen Chicago voran. Trotz der ständigen Prämierungen und der Hoffnung, die viele Kritiker in ihn setzten, blieb Peter Falk der ganz große Ruhm trotz einiger großer Rollen wie in Das große Rennen rund um die Welt, verwehrt. 1968 übernahm Peter Falk erstmals die Rolle des Polizei-Lieutenant Columbo , hinter dessen scheinbar langsamer und tappsiger Art sich ein messerscharfer Verstand verbirgt. Bereits nach dem ersten Fernseh-Film Prescription: Murder war der Charakter ein absoluter Hit Neben den Dreharbeiten zu Columbo setzte er auch seine Film-Karriere fort, vorallem in der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Cassavetes. 1970 trat Falk in Ehemänner auf und 1974 arbeiteten beide für den herausragenden Film Eine Frau Unter Einfluß zusammen. Nachdem die Columbo Serie 1978 abgesetzt wurde und Falk in vier weitere Filmen Rollen übernommen hatte, zog er sich für etwa fünf Jahre ganz von der Schauspielerei zurück. Nur auf Drängen seines Regisseurs Cassavetes brachte ihn 1986 der Film Big Trouble wieder auf die Leinwand. 1987 spielte er in Happy New Year und in dem Kultfilm von Rob Reiner Die Braut des Prinzen. Ein Auftritt als er selbst in Wim Wenders meisterhaften Film Der Himmel über Berlin von 1988 ging seinem Comeback als Columbo voraus.

My Fault

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Noah must leave her city, boyfriend, and friends to move into William Leister's mansion, the flashy and wealthy husband of her mother Rafaela. As a proud and independent 17 year old, Noah resists living in a mansion surrounded by luxury. However, it is there where she meets Nick, her new stepbrother, and the clash of their strong personalities becomes evident from the very beginning.

Foto von Max Perlich

Max Perlich

Besetzung · Bekannt für Homicide

Max Perlich (* 26. März 1968) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. 1990 gewann er den Independent Spirit Award als Bester Nebendarsteller für seine Leistung in dem erfolgreichen Independentfilm „Drugstore Cowboy“ und wurde 1996 für seine Rolle in „Georgia“ für denselben Preis nominiert.