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Im Westen nichts Neues
2022
Der Jugendliche Paul Bäumer und seine Freunde Albert und Müller schreiben sich während des Ersten Weltkrieges freiwillig in die deutsche Armee ein und reiten auf einer Welle patriotischen Eifers, die sich schnell in Wohlgefallen auflöst. Ernüchtert und schockiert müssen sie feststellen, dass der Kampf um Deutschland keineswegs eine rein ehrenhafte Sache ist, sondern ein tödliches Gemetzel. Sobald sich die jungen Soldaten den brutalen Realitäten des Lebens an der Front stellen, gehören Tod und Verlust zu den täglichen Schreckensszenarien.

Edward Berger
Regie · Produzent · Bekannt für Im Westen nichts Neues, Konklave, Vaterland
Edward Berger ist ein österreichisch-schweizerischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Spielfilm Im Westen Nichts Neues wurde 2023 mit vier Oscars ausgezeichnet, unter anderem für den Besten Internationalen Film

Aaron Hilmer
Besetzung · Bekannt für Im Westen nichts Neues
Aaron Hilmer ist Schauspieler und bekannt für „The Most Beautiful Girl in the World“ (2018), „Im Westen nichts Neues“ (2022) und „The Peppercorns“ (1999).

Lew Ayres
Lewis Frederick Ayres III war ein US-amerikanischer Schauspieler, dessen Film- und Fernsehkarriere sich über 65 Jahre erstreckte. Er ist vor allem für seine Rollen als deutscher Soldat Paul Bäumer in dem Film Im Westen nichts Neues (1930) und als Dr. Kildare in neun Filmen bekannt. Für seine Darstellung in Schweigende Lippen (1948) wurde er für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert.

Anton von Lucke
Besetzung · Bekannt für Im Westen nichts Neues
Anton von Lucke wurde am 30. September 1989 in Hamburg, Deutschland geboren. Er ist Schauspieler, bekannt für Im Westen nichts Neues (2022), Frantz (2016) und Chaos und Stille (2024).

Lewis Milestone
Lewis Milestone (geb. Leib Milstein) war ein US-amerikanischer Filmregisseur. Milestone inszenierte Zwei arabische Ritter (1927) und Im Westen nichts Neues (1930), für beide wurde er mit dem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet. Er inszenierte außerdem The Front Page (1931), Der General starb im Morgengrauen (1936), Von Mäusen und Menschen (1939), Ocean’s 11 (1960) und wurde als Regisseur für Meuterei auf der Bounty (1962) genannt, obwohl Marlon Brando während der Produktion weitgehend dessen Verantwortung übernahm.

Larry J. Blake
Larry J. Blake wurde am 24. April 1914 in Bay Ridge, einem Stadtteil von Brooklyn, New York, geboren. Mit 18 Jahren entwickelte sich sein Talent für Imitationen und Dialekte zu einer Vaudeville-Show. Blake wurde schließlich zum Star und trat im Orpheum Theatre, im Roxy Theatre und im Rainbow Room im Rockefeller Center auf. 1936 unterschrieb er einen Vertrag mit den Universal Studios und hatte seinen ersten Auftritt in der Serie „Secret Agent X-9“ (1937). Unmittelbar danach erhielt er eine Hauptrolle in James Whales „The Road Back“ (1937), der Fortsetzung von „Im Westen nichts Neues“ (1930). Er wirkte in weiteren Filmen für Universal mit, darunter eine Reihe von Filmen aus dem Jahr 1938: „Trouble at Midnight“ (1937), „Air Devils“ (1938), „Nurse from Brooklyn“ (1938) und „The Jury's Secret“ (1938). Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs trat Blake der US-Marine bei und diente sowohl im Atlantik als auch im Pazifik. Nach seiner Entlassung aus dem Dienst wurde er wegen seiner Alkoholsucht in einem Marinekrankenhaus behandelt. Ein katholischer Priester half ihm, den Anonymen Alkoholikern beizutreten, und 1946 war er Mitbegründer der ersten AA-Gruppe für Mitglieder der Filmbranche. 1946 kehrte Blake zur Schauspielerei zurück und arbeitete in den 1950er-Jahren kontinuierlich in Nebenrollen und kleineren Filmen. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rollen in „Boulevard der Dämmerung“ (1950) und „Zwölf Uhr mittags“ (1952). In „Boulevard der Dämmerung“ spielte er den ersten Finanzbeamten, der William Holdens Auto pfänden soll. In „Zwölf Uhr mittags“ verkörperte Blake Gillis, den Saloonbesitzer, der von Gary Cooper niedergeschlagen wird. Mit dem Aufkommen des Fernsehens fand Blake zahlreiche Angebote in Western, Krimis und Komödien. Er war regelmäßig in der Fernsehserie „The Pride of the Family“ (1953) zu sehen und spielte außerdem die wiederkehrende Rolle des freundlichen Gefängniswärters in „Yancy Derringer“ (1958). Seine letzte Rolle war die des Museumswächters in „Time After Time“ (1979), bevor er aufgrund eines Lungenemphysems in den Ruhestand gehen musste. Bis zu seinem Tod im Jahr 1982 engagierte sich Blake weiterhin im Programm der Anonymen Alkoholiker (AA).

Albrecht Schuch
Besetzung · Bekannt für Im Westen nichts Neues
Albrecht Abraham Schuch (* 21. August 1985 in Jena) ist ein deutscher Schauspieler. Seit Ende der 2000er-Jahre trat Schuch in über 20 Film- und Fernsehproduktionen in Erscheinung. Den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere erreichte er mit der Hauptrolle als Anti-Aggressions-Trainer eines 9-jährigen Mädchens in Systemsprenger (2019) und der Nebenrolle des Psychopathen Reinhold in Berlin Alexanderplatz (2020). Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2020 wurden ihm beide Darstellerpreise zuerkannt. An diesen Erfolg anknüpfen konnte er mit der Titelrolle in Andreas Kleinerts Filmbiografie Lieber Thomas (2021). Seine Darstellung des Thomas Brasch brachte ihm den Bayerischen Filmpreis und erneut den Deutschen Filmpreis ein. Im Jahr 2023 wurde er für die Nebenrolle des Stanislaus Katczinsky in Edward Bergers Kriegsdrama Im Westen nichts Neues für den British Academy Film Award nominiert.

William Bakewell
William Bakewell (2. Mai 1908 – 15. April 1993), auch bekannt als Billy Bakewell, war ein US-amerikanischer Schauspieler, der als einer der führenden Kinderdarsteller der späten 1920er und frühen 1930er Jahre große Bekanntheit erlangte. Bakewell, der die Harvard Military School in Los Angeles besuchte, begann seine Filmkarriere als Statist in dem Stummfilm „Fighting Blood“ (1924) und wirkte anschließend in rund 170 Filmen und Fernsehsendungen mit. Er spielte Nebenrollen gegen Ende der Stummfilmzeit und erreichte um 1930 den Höhepunkt seiner Karriere. Am bekanntesten ist er wohl für seine Darstellung des deutschen Soldaten Albert Kropp in dem Filmklassiker „Im Westen nichts Neues“ (1930) und von Rodney Jordan, dem Bruder von Joan Crawford, in „Dance, Fools, Dance“ (1931). Außerdem spielte er an der Seite von Winnie Lightner und Lilyan Tashman in „Gold Diggers of Broadway“ (1929). 1933 war er Mitbegründer der Screen Actors Guild und Mitglied Nr. 44 der ursprünglich 50 Mitglieder. Nach der Weltwirtschaftskrise gelang ihm der große Durchbruch nicht mehr, obwohl er in Dutzenden von Filmen bekannt wurde, darunter sein kurzer Auftritt als berittener Soldat in „Vom Winde verweht“ (1939), den Scarlett O’Hara fragt, wann die Yankee-Soldaten nach Atlanta kommen. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der US-Armee im Rang eines Leutnants. Er war im 73. Evakuierungskrankenhaus und in der Funkabteilung der Special Service Division als Nachrichtendienstoffizier stationiert. Außerdem arbeitete er in der Abteilung, die für den Vertrieb von aufgezeichneten Programmen an ausländische Sender zuständig war. Er spielte die Hauptrolle in der Columbia-Pictures-Serie „Hop Harrigan“ (1946), in der er einen Spitzenpiloten des Air Corps verkörperte. In der überaus erfolgreichen Disney-Serie „Davy Crockett“ (1954–1955) spielte er Major Tobias Norton und einen Zeremonienmeister bei einer Kielbootregatta. In den 1960er Jahren hatte er Gastauftritte in zahlreichen Sitcoms, darunter „Guestward“, „Ho!“, „Pete and Gladys“, „Bringing Up Buddy“, „The Tab Hunter Show“, „Mister Ed“, „Leave It to Beaver“, „The Jack Benny Program“, „Petticoat Junction“ und „Hazel“. Er wirkte außerdem in Episoden von „Peter Gunn“, „Sea Hunt“, „Wagon Train“, „The Roaring 20s“, „The Virginian“, „Arrest and Trial“ und „87th Precinct“ mit. In der Folge „George Mason“ der NBC-Dokumentarserie „Profiles in Courage“ von 1965 verkörperte er den Politiker George Wythe aus Virginia. Seinen letzten Film drehte er 1975. Vier Jahrzehnte lang war Bakewell im Vorstand des Motion Picture and Television Fund tätig. Er starb am 15. April 1993 im Alter von 84 Jahren an Leukämie.

Robert Parrish
Robert R. Parrish (geboren am 4. Januar 1916 in Columbus, Georgia; gestorben am 4. Dezember 1995 in Southampton, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmeditor, Filmregisseur und Drehbuchautor. Für den Film „Body and Soul“ (1947) erhielt er einen Oscar für den besten Schnitt. Parrish war der Sohn des Fabrikkassierers Gordon R. Parrish und seiner Frau Laura R. Parrish. Mitte der 1920er-Jahre zog die Familie von Georgia nach Los Angeles, und Parrish und seine Schwestern Beverly und Helen begannen bald darauf, als Schauspieler zu arbeiten. Parrish gab sein Filmdebüt 1927 in dem Kurzfilm „Olympic Games“ der Serie „Our Gang“. (Seine Mutter, Laura R. Parrish, war ebenfalls Schauspielerin und wirkte in einigen Filmen der 1940er-Jahre mit.) Er spielte in dem Antikriegsklassiker „Im Westen nichts Neues“ (1930) und Charles Chaplins „Lichter der Großstadt“ (1931) sowie in mehreren Filmen von John Ford. Ford engagierte ihn 1936 als Schnittassistenten für „Maria Schottland“ und 1939 als Tonmeister für „Der junge Mr. Lincoln“. Parrish arbeitete als Schnittassistent und Tonmeister an weiteren Ford-Filmen wie „Trommeln am Mohawk“ (1939) und „Früchte des Zorns“ (1940). Während des Zweiten Weltkriegs dienten Parrish und Ford in der US-Marine und wirkten an Dokumentar- und Ausbildungsfilmen mit, darunter „Die Schlacht um Midway“ (1942). 1947 gewann er einen Oscar für sein Debüt als Spielfilmeditor für Robert Rossens temporeiches Boxerdrama „Körper und Seele“; die Auszeichnung teilte er sich mit Francis Lyon. Später wurde Parrish für einen weiteren Rossen-Film nominiert – das Politdrama „Der Mann, der herrschen wollte“ (1949); die Nominierung teilte er sich mit Al Clark. Parrish wirkte an einer Reihe hochgelobter Filme mit und gab 1951 mit dem packenden Rachedrama „Cry Danger“ ein vielversprechendes Regiedebüt. Seine nachfolgenden Filme erzielten unterschiedliche Erfolge. „The Purple Plain“ (1954) wurde bei den 8. British Academy Film Awards als „Bester britischer Film“ nominiert. Einer seiner berüchtigtsten Filme war die James-Bond-Parodie „Casino Royale“ (1967), bei der er einer der fünf Regisseure war. Sein letzter Film, bei dem er sich die Regie mit Bertrand Tavernier teilte, war „Mississippi Blues“ (1983). Parrish verfasste zwei Memoiren: „Growing Up in Hollywood“ (1976) und dessen Fortsetzung „Hollywood Doesn't Live Here Anymore“ (1988). Über den ersten schrieb Kevin Brownlow: „Seine Geschichten über diese Filme waren an sich schon wunderbar, und er ging sie oft auf unerwartete Weise an, sodass nicht nur die Pointe, sondern auch die Situation überraschend war. Wir alle baten ihn inständig, sie aufzuschreiben, und 1976 tat er dies und schuf eines der bezauberndsten – und urkomischsten – Bücher über das Filmgeschäft, die je geschrieben wurden. Es hieß ‚Growing Up in Hollywood‘ und sollte in diesem Jubiläumsjahr neu aufgelegt werden.“ Allen Grant Richards fasste Parrishs Karriere zusammen: „Abgesehen von seiner exzellenten Arbeit als Filmeditor und seinen frühen Regiearbeiten wird man sich an Parrish wohl am ehesten als Geschichtenerzähler seiner beiden Hollywood-Memoiren erinnern.“

Rebecca Creskoff
Rebecca Creskoff wurde in Philadelphia, Pennsylvania, geboren und wuchs dort auf. Sie ist die Tochter von Betty Jane Creskoff, einer Hausfrau, und Howard Creskoff, einem Anwalt, und hat eine ältere Schwester. Ihr Vater ist russisch-jüdischer Abstammung, ihre Mutter stammt überwiegend aus England und Deutschland – eine echte protestantische Mittlerin aus dem Mittleren Westen. Das New Yorker Magazin beschreibt Creskoff als „immens begabt, mit beeindruckender Technik“ und ernannte sie zu einer der besten Darstellerinnen des Jahres 2010. Creskoff studierte englische Literatur an der University of Pennsylvania und entschied sich dann, dem Rat ihrer Freundin und Mentorin Debra Messing folgend, ihre Fähigkeiten ernsthafter im renommierten MFA-Schauspielausbildungsprogramm der New York University zu vertiefen. Zu ihren Klassenkameraden gehörten David Costible, Victor Williams, Sean P. Thomas, Glenn Fleshler und Aunjanue Ellis. Ihr erster Job nach dem Abschluss war das lang laufende Steve-Martin-Stück „Picasso At The Lapin Agile“ im Promenade Theater in New York City mit Gabriel Macht und Jason Antoon. Während dieser Zeit finanzierte sie ihre Theaterleidenschaft durch nationale Werbespots für Produkte wie Massengill Douche, Budweiser (mit Co-Star Cara Buono aus „Stranger Things“), Puff-Taschentücher, Olive Garden, Joy-Spülmittel und Pampers-Windeln. Ihre erste Fernsehrolle war die einer Kellnerin in „Law and Order: SVU“. Später in diesem Jahr hatte sie einen Gastauftritt in der Originalserie „Law and Order“ und kehrte zwölf Jahre später in der Rolle der Pflichtverteidigerin Veronica Masters in Staffel 20 zu „Law and Order“ zurück. Zu ihren Theaterengagements zählen das Broadway-Stück „Losing Louie“ im Manhattan Theater Club, „The All-American“ am Lincoln Center 3, mehrere Produktionen als Helena in „Ein Sommernachtstraum“ sowie zahlreiche Stücke beim Williamstown Theater Festival (am bemerkenswertesten als Luca in „Arms and the Man“ an der Seite von Christopher Evan Welch) und beim Berkshire Theater Festival in „Fräulein Julie“ neben Mark Feuerstein und Marin Hinkle. Später spielte sie erneut mit Feuerstein im Film „Knucklehead“ und mit Hinkle im Stück „Measure for Measure“. Sie zog schließlich in den Westen, nachdem sie für „Love’s Labor Lost“ am Old Globe Theater in San Diego unter der Regie von Roger Reese besetzt wurde. Sie machte einen Abstecher nach Los Angeles, und ihr erstes Vorsprechen war für „E.R.“, die Rolle bekam sie jedoch nicht. Doch Produzent John Wells holte sie am nächsten Tag zurück, um für Aaron Sorkins neue Serie „The West Wing“ vorzulesen. Creskoff wurde für eine große Gastrolle an der Seite von Rob Lowe und Jamie Denton in der ersten Folge der zweiten Staffel dieser gefeierten Erfolgsserie besetzt. Es folgten zahlreiche Gastauftritte und bedeutende wiederkehrende Rollen in „The Practice“, „Justified“, „Bates Motel“, „Parenthood“, „Mad Men“, „The New Adventures of Old Christine“, „Girlfriends“, „Desperate Housewives“, „Party Down“, „How I Met Your Mother“, „Justified“, „Curb Your Enthusiasm“ und als Mutter der Jonas Brothers, unter anderem.

Axel Prahl
Besetzung · Bekannt für Tatort
Axel Prahl wuchs in Neustadt in Holstein mit einem Bruder auf. Seine Mutter war Verkäuferin, der Stiefvater arbeitete beim Arbeitsamt. Im Alter von 14 Jahren nahm Prahl an einem Musik-Wettbewerb in Neustadt in Holstein teil, den er im Stadtbereich gewann und sich dadurch für die Teilnahme auf Landesebene qualifizierte. Aus Angst davor, der Erfolg könne sein Leben verändern, verzichtete er auf die Teilnahme am Landesentscheid. Eine Ausbildung in einem Metallberuf brach er nach einem Jahr ab, lebte als Straßenmusiker in Spanien, holte sein Fachabitur nach und studierte fünf Semester Musik und Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Kiel.Prahl beherrscht das Gitarrenspiel und zählt Pat Metheny zu seinen musikalischen Vorbildern, spielte als Jugendlicher jedoch auch Irish Folk Schließlich absolvierte er von 1982 bis 1985 ein Schauspielstudium in Kiel. 1984 fing Prahl beim Theater an Anschließend war er am Schleswig-Holsteinischen Landestheater tätig. Seit 1992 lebt Prahl in Berlin.Es folgten Engagements am Renaissance-Theater, am Grips-Theater und an den Kammerspielen des Deutschen Theaters in Berlin.Zu Schauspielschulzeiten, Prahl hatte einen Elevenvertrag am Theater Kiel, musizierte er in der Band Ougenweide und gründete anschließend die Band Impuls.Musik und Schauspiel liefen damals noch parallel, bis sich Prahl für die Schauspielerei entschied. Sein Fernsehdebüt gab Axel Prahl 1992 in Max Färberböcks Schlafende Hunde. 1992 synchronisierte er außerdem Michael Chiklis in einer Folge der Serie Miami Vice. In Nachtgestalten, Prahls erstem Kinofilm, spielte er 1999 in einer Nebenrolle einen Polizisten und wurde seitdem immer wieder in dieser Rolle besetzt, so in Die Polizistin, Die Hoffnung stirbt zuletzt und Der Grenzer und das Mädchen. Der Film Nachtgestalten markiert auch den Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andreas Dresen: Für Die Polizistin, Halbe Treppe und Willenbrock wurde Axel Prahl mit diversen Darstellerpreisen, darunter dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit 2002 bildet er als Hauptkommissar Frank Thiel zusammen mit Jan Josef Liefers das Ermittlerpaar in Münster für den Tatort des WDR. Zu dem Kinofilm Du bist nicht allein steuerte Axel Prahl 2007 mit einer Neuinterpretation des bekannten Schlagers auch das Titellied bei. Im Musikvideo zum Lied Wenn es passiert der Band Wir sind Helden ist er als Handelsvertreter zu sehen. Prahl und Andreas Dresen musizieren gemeinsam in einer Band ohne Namen, die unter anderem Coverversionen von Musiktiteln von Rio Reiser und Gerhard Gundermann in ihrem Repertoire hat. Am 27. Februar 2009 erschien das Hörbuch Wo die wilden Maden graben von Thorsten Nagelschmidt, auf dem Axel Prahl neben Farin Urlaub als Gastsprecher zu hören ist. Das Hörbuch North Western sprach Prahl 2013 ein. Axel Prahl hat drei Töchter und einen Sohn. Er lebt geschieden von seiner zweiten Ehefrau in Berlin

Jafar Panahi
Jafar Panahi (geboren am 11. Juli 1960) ist ein Vertreter der iranischen „Neuen Welle“ und einer der führenden Köpfe des zeitgenössischen iranischen Kinos. Panahis Werk, von seinen ersten Versuchen, soziale Probleme anzusprechen, bis hin zu seinen späteren, mutigeren Auseinandersetzungen mit Tabuthemen im Iran, ist eine kreative Reflexion über das Wesen des Kinos und der menschlichen Gesellschaft und zeugt von tiefer Menschlichkeit. 2010 verurteilte ein iranisches Gericht Jafar Panahi zu sechs Jahren Haft. Zusätzlich wurde ihm laut Urteil ein 20-jähriges Verbot auferlegt, Filme zu drehen, Interviews mit lokalen und internationalen Medien zu geben und den Iran zu verlassen. „Drei Gesichter“ war sein vierter Film (nach „Das ist kein Film“, „Der geschlossene Vorhang“ und „Taxi“), der nach seiner Verhaftung entstand. Aufgrund des Ausreiseverbots konnte der Regisseur der Premiere nicht beiwohnen. Panahi ist ein Schüler von Abbas Kiarostami, dessen Einfluss in „Drei Gesichter“ besonders deutlich wird und an gefeierte Meisterwerke wie „Der Wind wird uns tragen“ und „Der Geschmack der Kirsche“ erinnert.

Katherine Langford
Besetzung · Bekannt für Knives Out - Mord ist Familiensache
Katherine Langford (* 29. April 1996 in Perth, Western Australia) ist eine australische Schauspielerin. Ihr Filmdebüt gab sie mit dem Kurzfilm Daughter, der bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2016 Premiere hatte. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle der Hannah Baker in der Netflix-Serie Tote Mädchen lügen nicht. Für diese Rolle wurde sie 2018 für den Golden Globe nominiert. In der Verfilmung von „Simon Vs. The Homo Sapiens Agenda“ (dt. Nur drei Worte) von Becky Albertalli mit dem Titel Love, Simon übernahm sie die Rolle der Leah Burke. Sie könnte in einer Fortsetzung, die auf dem Buch Leah on the Offbeat basiert, erneut die Rolle übernehmen. Für den Film Avengers: Endgame spielte sie die erwachsene Morgan Stark, jedoch wurde die Szene mit ihr nicht in die finale Filmfassung integriert. Ende 2018 wurden neue Projekte mit ihr bekannt. So spielt sie in Rian Johnsons Knives Out – Mord ist Familiensache, der nach seiner Premiere auf dem Toronto International Film Festival im September 2019 u. a. in der Variety als Krimikomödie und Hommage an die Whodunits im Stil von Agatha Christie, Ruth Rendell oder Arthur Conan Doyle beschrieben wurde. Zudem soll sie in der Fernsehserie Cursed von Comicautor und Regisseur Frank Miller und Tom Wheeler in die Rolle von Nimue schlüpfen. Quelle: Wikipedia

Walter Reed
Besetzung · Bekannt für Wagon Train
Walter Reed (geboren als Walter Reed Smith) war ein US-amerikanischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler. Er wurde 1916 in Fort Ward, Washington, geboren. Nach einem Engagement am Broadway wechselte er 1941 zum Film. Er wirkte in mehreren Filmen von RKO Radio Pictures mit, darunter in den letzten beiden mexikanischen Spitfire-Komödien (in denen er Buddy Rogers als Spitfires Ehemann ersetzte). Seine wohl bekannteste Rolle war die des willensschwachen Fuhrmann-Ehemanns von Gail Russell in dem Western „Seven Men from Now“. Reed spielte außerdem 1951 im ersten Superman-Kinofilm „Superman and the Mole Men“ mit. 1951 drehte Reed zwei Filmserien für Republic Pictures. Da er dem ehemaligen Republic-Star Ralph Byrd sehr ähnlich sah, konnte Republic alte Actionszenen von Byrd in das neue Reed-Material einfügen. Republic wollte Reed für weitere Serien verpflichten, doch er lehnte ab, da er nicht auf den Typus des Serienstars festgelegt werden wollte. Nach Auftritten in 90 Filmen und zahlreichen Fernsehsendungen, wie zum Beispiel John Paynes „The Restless Gun“, wechselte Reed Ende der 1960er Jahre den Beruf und wurde Immobilieninvestor und -makler in Santa Cruz, Kalifornien.

Yvonne De Carlo
Yvonne De Carlo (* 1. September 1922 als Margaret Yvonne Middleton in Vancouver; † 8. Januar 2007 in Los Angeles) war eine kanadischstämmige US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Ihre bekanntesten Rollen waren Sephora, Moses' Frau, in dem Monumentalfilm Die zehn Gebote (1956) und Lily Munster in der Fernsehserie The Munsters (1964–1966). Mit fünfzehn (1937) besuchte sie zum ersten Mal Hollywood auf der Suche nach einer Rolle, jedoch ohne Erfolg. 1940 startete sie einen erneuten Versuch und ergatterte eine kleine Rolle in dem Kurzmusical I look at You und dem Film Harvard Here I Come. Es folgten weitere kleine Rollen, bei denen sie im Abspann häufig nicht einmal erwähnt wurde. Während der Kriegsjahre waren Schauspielerinnen mit einem exotischen und somit „unamerikanischen“ Aussehen nicht sehr gefragt. Daher arbeitete De Carlo nebenbei in Clubs oder als Sängerin. Ihren Durchbruch hatte sie 1945 als tanzende Spionin in dem Western Salome Where She Danced. Obwohl von der Kritik verrissen, war der Film an den Kinokassen recht erfolgreich und er verschaffte De Carlo einen gewissen Bekanntheitsgrad und bessere Rollen. 1947 spielte sie an der Seite von Burt Lancaster in Zelle R 17 und noch einmal 1949 in Gewagtes Alibi. Regisseur Cecil B. DeMille verpflichtete sie schließlich 1956 für ihren größten Film. Sie übernahm die Rolle der Sephora, der Frau von Moses (verkörpert durch Charlton Heston), in Die zehn Gebote. De Carlo arbeitete mit vielen Leinwandgrößen wie Alec Guinness (in Der Schlüssel zum Paradies, 1953), Clark Gable und Sidney Poitier (in Weint um die Verdammten, 1957), John Wayne und Maureen O’Hara (in MacLintock, 1963), George Montgomery (in Texas-Desperados, 1967), George Hamilton (in Die sechs Verdächtigen, 1968) und Rod Steiger (in Dark Paradise, 1987). Gastauftritte hatte sie in Fernsehserien wie Bonanza und Die Leute von der Shiloh Ranch. Neue Popularität erlangte sie als Lily Munster in der Fernsehserie The Munsters (1964–1966) und den sich daran anschließenden Filmen von 1966 und 1981. Ihre letzte große Rolle hatte sie 1991 als Tante Rosa in der Neuverfilmung von Oscar – Vom Regen in die Traufe von und mit Sylvester Stallone. Yvonne De Carlo erhielt zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame, einen für ihre filmischen Leistung und einen für ihre Fernseharbeit.

William Holden
William Holden (* 17. April 1918 als William Francis Beedle junior in O’Fallon, Illinois; † 12. November 1981 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, der 1954 mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller für seine Rolle im Film Stalag 17 ausgezeichnet wurde. Er spielte Hauptrollen in Filmklassikern wie Boulevard der Dämmerung, Die Brücke am Kwai und The Wild Bunch. Das American Film Institute wählte ihn 1999 auf Platz 25 der größten männlichen Leinwandlegenden des US-amerikanischen Films. Die ersten Auftritte hatte Holden 1938 als Statist, doch bereits 1939 stieg er durch die Rolle des Joe Bonaparte in der Verfilmung von Clifford Odets’ Drama Golden Boy zu einem Star auf. In den folgenden Jahren war Holden in Filmen meist als „Junge von nebenan“ zu sehen. Er übernahm nur selten Rollen, die mehr verlangten, als Heldenmut zu zeigen oder eine romantische Zuneigung zu dem jeweiligen weiblichen Star; eine Ausnahme war der Western Arizona, der ihn 1940 an der Seite von Jean Arthur zeigte. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Holden unter anderem 1947 mit der Komödie Dear Ruth neue Fans gewinnen. Ein Jahr später war Holden neben Robert Mitchum in Rachel and the Stranger als Farmer zu sehen, der für 50 Dollar Loretta Young auf einem Sklavenmarkt kauft und sich am Ende in sie verliebt. Der Film war ein großer finanzieller Erfolg, und Holden wurde dadurch bei Paramount neben Sterling Hayden zu einem gefragten Darsteller in romantischen Komödien. Seinen endgültigen Durchbruch hatte Holden jedoch erst 1950. In Die ist nicht von gestern spielte er neben Judy Holliday und in Billy Wilders Boulevard der Dämmerung an der Seite von Gloria Swanson. 1954 gewann er den Oscar für seine Rolle als zynischer Kriegsgefangener und Geschäftemacher J.J. Sefton in dem Film Stalag 17, bei dem Wilder ebenfalls Regie führte. Im Jahr darauf war Holden an der Seite von Audrey Hepburn in Sabrina zu sehen, bei der erneut Wilder für die Regie verantwortlich war. Erfolge wie Picknick (1955), in dem er als sexuell aggressiver Herumtreiber eine ganze Stadt in Aufruhr versetzt und am Ende mit Kim Novak durchbrennt, oder Ein Mädchen vom Lande (1954), der ihn als Verehrer von Grace Kelly zeigt, die jedoch ihren alkoholkranken Ehemann, gespielt von Bing Crosby, nicht verlassen kann, machten Holden zu einem der großen Stars jener Dekade. Bis Mitte der 1960er Jahre war sein Name regelmäßig unter den zehn kassenträchtigsten Stars des Jahres zu finden. Zu seinen wichtigsten späteren Filmen gehört der Western The Wild Bunch (1969) von Sam Peckinpah. Seine letzten künstlerisch anspruchsvollen Rollen spielte er 1973 in dem Film Breezy unter der Regie von Clint Eastwood und 1976 in der Fernsehsatire Network von Sidney Lumet, in der er den Nachrichtenchef eines Fernsehsenders darstellte, der vergeblich gegen eine rücksichtslose Kommerzialisierung des Fernsehens ankämpft. 1981 hatte Holden seinen letzten Filmauftritt in Blake Edwards’ Hollywood-Satire S.O.B. – Hollywoods letzter Heuler.

Robert Taylor
Robert Taylor, eigentlich Spangler Arlington Brugh, war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, der ab Mitte der 1930er-Jahre zu einem der zeitweise populärsten Leading Men in Hollywood aufstieg. Er drehte mehr als 70 Kinofilme. Taylor war der Sohn eines Landarztes. Er hatte den Wunsch, Musik zu studieren, und schrieb sich zunächst an der Doane University als Musikstudent ein, folgte dann jedoch seinem Cellolehrer an das Pomona College. Dort spielte er in der örtlichen Theatergruppe im Rollenfach des Jungen Helden. Die Talentsucher von MGM wurden auf ihn aufmerksam und brachten ihn an der studioeigenen Schauspielschule unter. Im Jahr 1934 erhielt er einen Siebenjahresvertrag mit 35 Dollar in der Woche und hatte im selben Jahr sein Filmdebüt in A Wicked Woman. Taylor blieb über 24 Jahre bei MGM unter Vertrag und damit länger bei einem einzelnen Studio als jeder andere Filmstar. Seine erste große Rolle spielte Taylor 1935 in Ein Arzt für alle Fälle. Im selben Jahr wirkte er neben Irene Dunne in dem Melodram Magnificent Obsession mit, das für seine Karriere so bedeutsam war wie später die Neuverfilmung von 1954 für Rock Hudson. Taylor galt neben Tyrone Power als der schönste Schauspieler seiner Zeit und wurde von den Kritikern deswegen oft herabgesetzt. Das Studio versuchte daher, Taylor regelmäßig auch in bodenständigeren Rollen einzusetzen. Er drehte in der Folge auch viele Abenteuerfilme und Western. Während des Krieges war er als Leutnant bei der US Navy im Einsatz. In dieser Funktion unterrichtete er angehende Piloten und drehte 17 US-Navy-Trainingsfilme als Regisseur. In dem oscarprämierten Dokumentarfilm The Fighting Lady fungierte er als Sprecher. Nach dem Krieg konnte der Schauspieler zunächst nicht an seine bisherige Popularität anknüpfen. Erst Auftritte in aufwändig produzierten Historienfilmen wie Quo Vadis?, Ivanhoe, Die Ritter der Tafelrunde und Liebe, Tod und Teufel verhalfen ihm zu neuen Erfolgen. Daneben wirkte er in vielen Western mit. Nach dem Ende seines Vertrages bei MGM begann die Qualität seiner Kinofilme zu sinken, sodass er seine eigene Produktionsfirma gründete, die Robert Taylor Productions, und übernahm daraufhin zwischen 1959 und 1962 in der von ihm produzierten Fernsehserie Kein Fall für FBI die Hauptrolle. Taylor war Gründungsmitglied der 1944 ins Leben gerufenen Motion Picture Alliance for the Preservation of American Ideals und nannte vor dem Ausschuss des Komitees für unamerikanische Umtriebe die Namen von Schauspielern, die Kommunisten sein könnten. Als Anhänger der Republikanischen Partei unterstützte er 1960 den Präsidentschaftswahlkampf von Richard Nixon und 1966 in Kalifornien den Wahlkampf seines Freundes Ronald Reagan. Von 1939 bis 1951 war Taylor in erster Ehe mit Barbara Stanwyck verheiratet; die Ehe blieb kinderlos. 1954 heiratete er Ursula Thiess, das Paar hatte zwei gemeinsame Kinder. Robert Taylor starb 1969 an Lungenkrebs und wurde auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale beigesetzt. Die Trauerrede wurde vom damaligen kalifornischen Gouverneur Ronald Reagan gehalten.

Burn Notice
2007
Michael Westen ist einer der besten Agenten, der für den amerikanischen Geheimdienst arbeitet, bis er inmitten eines Auftrages in Nigeria gefeuert, im Agentenslang kaltgestellt, wird. Nachdem er sich noch in ein Flugzeug retten konnte und in Ohnmacht fällt, wacht er neben seiner Ex-Freundin Fiona in seiner Heimatstadt Miami auf. Durch die Burn Notice besitzt Michael nichts mehr, weder Geld noch Haus oder Papiere. Gemeinsam mit Fiona, einer ehemaligen IRA-Straßenkämpferin, Sam, einem ehemaligen CIA-Agenten und Navy Seal mit vielen Kontakten zu verschiedenen Behörden und später auch Jesse, einem ehemaligen Spionageabwehragenten der CIFA versucht Michael herauszufinden, wer für seine Burn Notice verantwortlich ist.

Robert Pattinson
Besetzung · Bekannt für Primetime, Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1, Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2
Robert Douglas Thomas Pattinson (* 13. Mai 1986 in Barnes, London, England) ist ein britischer Schauspieler und Musiker. Bekannt wurde er durch seine Rollen als Cedric Diggory in den Verfilmungen der Harry-Potter-Romane und als Edward Cullen in den Verfilmungen der Bücher der Twilight-Saga (Bis(s) zum Morgengrauen) von Stephenie Meyer. Pattinson begann seine Schauspielkarriere im Alter von 15 Jahren, er arbeitete in einem Theater hinter den Kulissen. Als der Hauptdarsteller erkrankte, übernahm er dessen Rolle. Zufällig saß ein Agent im Publikum. Daher schloss er sich der Barnes Theatre Company im Westen Londons an. In dem deutschen Fernsehfilm Die Nibelungen – Der Fluch des Drachen hatte er 2004 eine Nebenrolle als Giselher. Im selben Jahr spielte er eine kleine Rolle in Mira Nairs Literaturverfilmung Vanity Fair, die Szenen wurden jedoch in der Endfassung herausgeschnitten. 2005 übernahm er die Rolle des Cedric Diggory in Harry Potter und der Feuerkelch und wurde so einem größeren Publikum bekannt. Die Online-Version der Times erklärte ihn daraufhin zum British Star of Tomorrow. Im Oktober 2006 spielte er die Hauptrolle in dem britischen Fernsehfilm The Haunted Airman. Am 11. Dezember 2007 wurde Pattinson zur offiziellen Besetzung der männlichen Hauptrolle Edward Cullen in der Verfilmung des Romans Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer ernannt, die am 21. November 2008 in den Vereinigten Staaten angelaufen war. Es wurden zudem zwei von ihm aufgenommene Lieder; „Never Think“ und „Let Me Sign“ in den Film aufgenommen. Auch in den vier Fortsetzungen des Films wirkte er mit. In Little Ashes spielte Pattinson den spanischen Maler Salvador Dalí. Weitere Hauptrollen hat er in der britischen Drama-Komödie How To Be (als Arthur) und dem Kurzfilm The Summer House (als Richard) übernommen. Ende Juli 2009 wurde Robert von der britischen Ausgabe der Zeitschrift Glamour zum „World’s Sexiest Man“ gewählt. Er sicherte sich den ersten Platz vor seinen Schauspielkollegen Johnny Depp und Hugh Jackman, welcher auf dem dritten Platz landete. Im Juni 2009 drehte Pattinson den Film Remember Me – Lebe den Augenblick, der Anfang 2010 in die Kinos kam und in dem er nicht nur als Hauptdarsteller auftrat, sondern auch als ausführender Produzent tätig war. 2010 und 2011 folgten weitere Filme, wie Liebe, oder lieber doch nicht und Wasser für die Elefanten. Am 15. Februar 2018 wurde bekannt, dass er eine Rolle in Robert Eggers’ Fantasy-Horrorfilm The Lighthouse übernehmen wird. Außerdem soll Pattinson in Matt Reeves’ Comicverfilmung The Batman den titelgebenden Helden mit dem bürgerlichen Namen Bruce Wayne spielen. Quelle: Wikipedia

Robert Clouse
Regie · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Robert Clouse war 1973 Regisseur des Films Der Mann mit der Todeskralle. Hier agierte Bruce Lee erstmals in einem abendfüllenden Film, der für ein westliches Publikum in englischer Sprache gefilmt wurde. Wegen der großen und nachhaltigen Wirkung dieses Streifens bekam er in der Folge viele ähnliche Aufträge, obwohl es Zweifel daran gab, dass Robert Clouse wirklich gerne mit Kampfsportlern drehte.[2] So wirkte er gleich im folgenden Jahr als Regisseur eines Films namens „Black Belt Jones“, der den aus „Der Mann mit der Todeskralle“ bekannten Karateka Jim Kelly in der Hauptrolle präsentierte. Für den Produzenten Raymond Chow nahm er sich auch des vorliegenden Materials für Bruce Lees unvollendet hinterlassenen Film Bruce Lee – Mein letzter Kampf an. Das Ergebnis fand 1978 den Weg in die Kinos, nachdem Robert Clouse mit verschiedenen Lee-Doubles Ergänzungsszenen nachgedreht hatte. Der Film wurde zwiespältig[3] aufgenommen, macht es aber für die Fans möglich, viele authentische Aufnahmen des verstorbenen Bruce Lee erstmals auf der Leinwand zu sehen. Auch für Jackie Chan war Robert Clouse der erste Regisseur, mit dem er einen westlichen Film machte. Das Drehbuch für Die große Keilerei (1980) stammte ebenfalls von Robert Clouse. Es wies ebenfalls die für Jackie Chan typische Mischung von Akrobatik und Humor auf, die ihm dann schließlich 1994 (nach dem verhältnismäßigen humorlosen Der Protektor im Jahre 1985) mit Rumble in the Bronx tatsächlich den Durchbruch im Westen brachte. Im Jahr 1984 war er einer der Regisseure der Fernsehserie Der Ninja-Meister mit Lee van Cleef. Der Titelheld war auf der Flucht vor einem Ninja namens „Okasa“, der von Sho Kosugi verkörpert wurde. Sho Kosugi wurde dadurch im Westen als Ninja-Darsteller bekannt und hatte anschließend auch hier mit seinen Ninja-Filmen großen Erfolg. Nach diesem Ausflug zum Fernsehen kehrte Robert Clouse zum Kino zurück. Zweimal ließ er Cynthia Rothrock China O’Brian spielen, wobei er auch an den Drehbüchern maßgeblich beteiligt war. Im Jahr seines Todes führte er zunächst Regie bei einem Film namens Ironheart (mit Bolo Yeung und Richard Norton). Er führte diese Arbeit aber nicht mehr zu Ende.

Don Murray
Donald Patrick „Don“ Murray (31. Juli 1929 – 2. Februar 2024) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Murray wurde in Hollywood, Kalifornien, geboren. Er besuchte die East Rockaway High School (Abschlussjahrgang 1947) in East Rockaway, New York, wo er Football und Leichtathletik betrieb, Mitglied der Schülervertretung und des Schulchors war und der Studentenverbindung Omega Gamma Delta (Alpha Phi Chapter) beitrat. Nach der High School besuchte er die American Academy of Dramatic Arts. Murray blickte auf eine lange und abwechslungsreiche Karriere in Film und Fernsehen zurück. Unter anderem spielte er von 1979 bis 1981 die Rolle des Sid Fairgate in der langjährigen Primetime-Seifenoper „Unter der Sonne Kaliforniens“ (Originaltitel: Knots Landing). Für seine Rolle in „Bus Stop“ (1956), in dem er an der Seite von Marilyn Monroe spielte, wurde er als bester Nebendarsteller für einen Oscar nominiert. Er spielte die Hauptrolle eines erpressten US-Senators in „Advise & Consent“ (1961), der Verfilmung des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Romans von Allen Drury unter der Regie von Otto Preminger. Murray war neben Henry Fonda und Charles Laughton zu sehen. Außerdem spielte er an der Seite von Steve McQueen in dem Film „Baby the Rain Must Fall“ (1965) und verkörperte den affenfeindlichen Gouverneur Breck in „Conquest of the Planet of the Apes“ (1972). Neben seiner Schauspielkarriere führte Murray Regie bei der Verfilmung des Buches „The Cross and the Switchblade“ (1970) mit Pat Boone und Erik Estrada in den Hauptrollen. 1980 schrieb er die Drehbücher für zwei Folgen der Fernsehserie „Knots Landing“ („Per Anhalter durch die Galaxis“, Teil 1 und 2). In der bahnbrechenden Westernserie „The Outcasts“ (1968–69) von ABC, die ein gemischtrassiges Kopfgeldjägerteam im Westen nach dem Bürgerkrieg in den Mittelpunkt stellte, spielte Murray neben Otis Young. Murray verließ „Knots Landing“ nach zwei Jahren, um sich anderen Projekten zu widmen. Einige Quellen behaupten jedoch, sein Ausstieg sei auf einen Gehaltsstreit zurückzuführen. Der Tod seiner Figur sorgte damals für Aufsehen, da es als ungewöhnlich galt, eine Hauptfigur sterben zu lassen. Er ereignete sich in der zweiten Folge der dritten Staffel, direkt im Anschluss an den Cliffhanger der zweiten Staffel, in dem Sids Auto eine Klippe hinabstürzte. Um die Zuschauer nicht am Tod seiner Figur zweifeln zu lassen, wurde Murray im neu gestalteten Vorspann der dritten Staffel aufgeführt. Die Figur überlebte den Sturz von der Klippe (was die Zuschauer zunächst beruhigte), starb aber kurz darauf im Krankenhaus. Obwohl er sich nach seinem Ausstieg 1981 weitgehend von der Serie distanzierte, wirkte Murray später an einem Interview für „Knots Landing: Together Again“ mit, einem 2005 produzierten Doku-Special über das Wiedersehen der Darsteller. Murray war der erste Ehemann der Schauspielerin Hope Lange. Sie hatten zwei Kinder, darunter den Schauspieler Christopher Murray.

Hokum
2026
Jahrhundertelang hat eine Hexe die Menschen im irischen County Cork terrorisiert, hat ihre Opfer in Ketten gelegt und durch die Unterwelt gezerrt, wo sie von verlorenen Seelen verschlungen wurden. Aber jetzt ist das grausame Wesen endlich gefangen, erzählt man Ohm (Adam Scott): und zwar in der Hochzeitssuite des kleinen Hotels, in dem sich der amerikanische Autor nichts ahnend einquartiert hat. Herablassend tut er die Legenden und Warnungen als Humbug ab. Bis sich ihm eines Nachts die Tür zur verbotenen Suite öffnet.

James B. Sikking
Besetzung · Bekannt für Polizeirevier Hill Street
James Barrie Sikking war ein US-amerikanischer Schauspieler. Während seiner Studienzeit begann sein Interesse für die Schauspielerei, sodass er 1955 in dem Western Fünf Revolver gehen nach Westen sein Leinwanddebüt gab, wobei er ein namenloser Statist war, der nicht im Abspann erwähnt wurde. Sikking sollte noch häufig solche Rollen spielen, bevor ihm nach und nach Anfang der 1970er Jahre der Durchbruch gelang und seine Rollen bedeutender wurden. So spielte er unter anderem in Scorpio, der Killer, Outland – Planet der Verdammten und als Föderationscaptain Styles in Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock mit. Parallel dazu spielte er regelmäßig in Serien mit, wobei seine bedeutendsten Rollen, die des Lt. Howard Hunter, den er 1981 bis 1987 in 140 Folgen der Polizeifernsehserie Polizeirevier Hill Street spielte, und die Figur des Dr. David Howser, den er von 1989 bis 1993 in 90 Folgen der Arztserie Doogie Howser, M.D. verkörperte, waren.