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Il paradiso delle signore
2015

Ennio Morricone
Composer · Bekannt für Das Ding aus einer anderen Welt, Der Zauber von Malèna, Es war einmal in Amerika
Ennio Morricone (* 10. November 1928 in Rom; † 6. Juli 2020 ebenda) war ein italienischer Komponist, Dirigent und Oscarpreisträger. Er arbeitete auch unter den Pseudonymen Dan Savio und Leo Nichols und komponierte die Musik für mehr als 500 Filme. Weil er die Filmmusik für zahlreiche Italowestern schrieb, wird sein Name vornehmlich mit diesem Filmgenre in Verbindung gebracht. Besondere Bekanntheit erlangten seine Filmmusiken zum Italowestern-Klassiker Zwei glorreiche Halunken (Original: Il buono, il brutto, il cattivo), zum Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod, zu Roland Joffés Drama Mission und zu Giuseppe Tornatores Film Cinema Paradiso. Morricone erhielt 2007 den Oscar für sein Lebenswerk sowie 2016 einen weiteren für die Musik zum Film The Hateful Eight. Quelle: Wikipedia
You Il-han
Besetzung · Bekannt für Oldboy

Jung Jae-il
Composer · Bekannt für Mickey 17, Parasite, Possible Love

Jung Sung-il
Besetzung · Bekannt für Made in Korea

Park Hae-il
Besetzung · Bekannt für Memories of Murder
Park Hae-il (박해일) ist ein südkoreanischer Schauspieler. Geboren am 26. Januar 1977, ist er bekannt für seine Rollen in einigen der größten Blockbuster Südkoreas, darunter „Memories of Murder“ (2003), „The Host“ (2006), „The Last Princess“ (2016), „Moss“ (2010), „War of the Arrows“ (2011) und „The Fortress“ (2017). Die meisten dieser Filme erreichten in Südkorea über 5 Millionen Besucher, wobei „The Host“ zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung mit 13 Millionen Besuchern der erfolgreichste koreanische Blockbuster aller Zeiten war. Er wurde außerdem mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Grand Bell Award und dem Blue Dragon Award als Bester Schauspieler für „War of the Arrows“.

Yves Beneyton
Yves Beneyton wurde am 3. August 1946 in Frankreich geboren. Er ist ein Schauspieler, bekannt für Chariots of Fire (1981), Rogue Trader (1999) und Mio Mao: Fatiche ed avventure di alcuni giovani occidentali per introdurre il vizio in Cina (1970).

Meg Ryan
Besetzung · Bekannt für You've Got Mail, Top Gun
Meg Ryan, 1961 in Connecticut geboren, ist eine US-amerikanische Schauspielerin die vor allem aus romantischen Komödien bekannt ist. Nach kleineren Rollen in Filmhits wie Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel und Presidio kann sich Ryan für die Hauptrolle in Rob Reiners Harry und Sally empfehlen. Ihr vorgetäuschter Orgasmus im Restaurant geht in die Filmgeschichte ein und macht sie schlagartig berühmt. Spätestens mit der weiblichen Hauptrolle in Schlaflos in Seattle an der Seite von Tom Hanks avanciert Meg Ryan zur Königin der Romantischen Komödie. In den 90er Jahren dreht die US-Amerikanerin einen erfolgreichen Liebesfilm nach dem anderen. So ist sie u.a. in I.Q. – Liebe ist relativ, French Kiss, In Sachen Liebe und e-m@il für Dich zu sehen. Mit Beginn des neuen Jahrtausends geht es mit ihrer Karriere steil bergab. Meg Ryan, die sich 2001 nach zehn Jahren Ehe von Schauspielkollege Dennis Quaid scheiden lässt, dreht fast nur noch Kassengift wie Aufgelegt und Die Promoterin.

Vincenzo Amato
Vincenzo Amato (* 30. März 1966) ist ein italienischer Schauspieler und Bildhauer. Er hat zwei Töchter (11 und 12 Jahre alt). Geboren in Palermo als Sohn der Theaterregisseurin und Volksmusikerin Emma Muzzi Loffredo, zog Amato nach dem Abitur nach Rom, wo seine Mutter lebte. Schon immer der Malerei verbunden, schloss er sein Studium mit Schwerpunkt Eisenskulptur ab. Nach einigen Ausstellungen in der Kunstgalerie Il Gabbiano in Rom zog er nach Manhattan, New York, und stellte dort mit einigem Erfolg in der Earl McGrath Gallery aus. In den USA freundete sich Amato mit dem Regisseur Emanuele Crialese an, der ihm in dem Film „Once We Were Strangers“ sein Schauspieldebüt gab. Seinen Durchbruch als Schauspieler feierte er mit der Rolle des Fischers Pietro in Crialeses nächstem Film „Respiro“. 2007 wurde er für seine Leistung in „Nuovomondo“ für den David di Donatello als Bester Schauspieler nominiert.

Richard Sammel
Besetzung · Bekannt für The Strain, James Bond 007 - Casino Royale, Inglourious Basterds
Richard Erwin Sammel (*13. Oktober 1960 in Heidelberg) ist ein deutscher Schauspieler, der durch seine vielseitigen Rollen in internationalen Film- und Fernsehproduktionen bekannt wurde. Sammel studierte Musik und Theater in Hildesheim, anschließend Regie in Aix-en-Provence und Method Acting in Rom. In den 1980er-Jahren trat er zunächst in Frankreich und Deutschland im Theater auf, bevor er sich dem Film zuwandte. Seine erste Hauptrolle erhielt er in Il Piacere delle Carni (1992), nachdem ihn die Schauspielerin Susan Strasberg entdeckt hatte. In den 1990er-Jahren spielte Sammel in französischen und deutschen Produktionen, darunter Les Misérables (1995), Der Husar auf dem Dach (1995) und Das Leben ist schön (1997). 1998 wurde er einem breiteren Publikum bekannt, als er in Taxi als Anführer einer deutschen Bankräuberbande auftrat. Nach der Jahrtausendwende konnte Sammel seinen Bekanntheitsgrad mit internationalen Großproduktionen weiter steigern. Er verkörperte den Terroristen Adolph Gettler in Casino Royale (2006) und den deutschen Feldwebel Werner Rachtman in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds (2009). Zudem spielte er in 3 Days to Kill (2014) und war von 2014 bis 2017 in der US-Serie The Strain als Thomas Eichhorst zu sehen. In den letzten Jahren war Sammel in verschiedenen europäischen und internationalen Produktionen aktiv, darunter Der Name der Rose (2019), The Head (2020) und die Star Wars-Serie Andor (2025), in der er Carro Rylanz, den Anführer des Widerstands auf Ghorman, verkörperte. Seit 2007 lebt Sammel in Berlin. Im Oktober 2024 wurde er Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Rinko Kikuchi
Besetzung · Bekannt für Pacific Rim
Rinko Kikuchi (* 6. Januar 1981 in Hadano, Kanagawa) ist eine japanische Schauspielerin und Fotomodell. Bis ins Jahr 2004 trat sie unter ihrem bürgerlichen Namen Yuriko Kikuchi in Erscheinung. Einem breiten Publikum wurde sie durch die Rolle der gehörlosen Chieko in dem Spielfilm Babel (2006) bekannt. Zwar erschien Rinko Kikuchi nach Sora no ana in preisgekrönten Dramen wie Katsuhito Ishiis Cha no Aji, Sang-il Lees 69 (beide 2004) und Taro Hyugajis Taga Tame ni (2005), in dem sie zum dritten Mal an der Seite von Tadanobu Asano agierte, doch war sie in der Regel auf unbedeutende Nebenrollen abonniert. Dies änderte sich erst 2006, als der renommierte mexikanische Filmregisseur Alejandro González Iñárritu die Japanerin für sein Drama Babel verpflichtete. In dem Episodenfilm, zu dessen Schauspielensemble unter anderem Cate Blanchett, Brad Pitt und Gael García Bernal gehören, mimt Kikuchi an der Seite von Kōji Yakusho die gehörlose Tokioter Schülerin Chieko, die versucht, den Selbstmord ihrer Mutter und die ihr auferlegte Kommunikationsbarriere durch erste sexuelle Erfahrungen mit dem männlichen Geschlecht zu überbrücken. Babel feierte seine erfolgreiche Premiere Mitte Mai 2006 auf den 59. Internationalen Filmfestspielen von Cannes und startete am 27. Oktober 2006 in den US-amerikanischen Kinos. Für ihre schauspielerische Leistung, die als irritierende Mischung aus sexueller Provokation, Furchtsamkeit und schierer Wut empfunden wurde, erhielt Rinko Kikuchi das Lob der US-amerikanischen Filmkritiker zugesprochen. Sie gewann 2006 unter anderem die Nachwuchsdarstellerpreise der Gotham Awards und der National Board of Review und Nominierungen als beste Nebendarstellerin für die Golden Globe Awards 2007 und die Oscarverleihung 2007. Damit ist sie nach der siegreichen Miyoshi Umeki, Sessue Hayakawa, Makoto Iwamatsu und Ken Watanabe erst der fünfte japanische Akteur, dem die Ehre zuteilwurde, für den renommierten US-amerikanischen Academy Award nominiert zu werden. Nach drei japanischen Spielfilmproduktionen und einer Sprechrolle in dem Animationsfilm-Anthologie Genius Party (2007) war Kikuchi 2008 erneut in einem US-amerikanischen Spielfilm zu sehen. In der Krimikomödie Brothers Bloom von Rian Johnson schlüpfte sie neben Rachel Weisz und Adrien Brody in die Rolle einer japanischen Sprengstoff-Expertin. Mit Mikael Håfströms Historiendrama Shanghai und Isabel Coixets Thriller Map of the Sounds of Tokyo (beide 2009) folgen weitere Auftritte im internationalen Kino. 2010 übernahm sie die Titelrolle in der Literaturverfilmung Naokos Lächeln.

Silvia Mißbach
Silvia Mißbach hatte bereits in ihrer Kindheit diverse Film- und Fernsehauftritte. Später entschied sie sich für ein Schauspielstudium und absolvierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Danach war sie sieben Jahre lang in verschiedenen Theaterstücken in Berlin und Frankfurt (Oder) zu sehen. Seit 1992 verlagerte sie ihren beruflichen Schwerpunkt auf die Filmsynchronisation, so lieh sie mittlerweile bekannten Schauspielkolleginnen wie Jennifer Beals, Monica Bellucci und Sophie Marceau ihre Stimme. Mißbach sprach zudem auch einige Anime-Charaktere, so zum Beispiel Xing Huo in Tsubasa Chronicle, die Nonne Yuuta in Zombie-Loan, in der Drama-Serie Tokyo Magnitude 8.0 vertonte sie die Nachrichtensprecherin Takigawa und in Gunslinger Girl – Il Teatrino - lieh sie der Auftragskillerin Franca ihre Stimme. In den Barbie-Filmen war sie unter anderem als Zauberin zu hören und in der Buchverfilmung Percy Jackson – Diebe im Olymp erhielt sie ebenfalls eine Rolle. Von 2008 bis 2009 wirkte sie in True Blood als Maryann Forrester sowie in V – Die Besucher als Doktorin Pearlman mit.

Raf Vallone
Besetzung · Bekannt für The Godfather Part III
Raffaele Vallone, beruflich Raf Vallone, war ein italienischer Schauspieler. Bereits 1942 spielte er in seinem ersten Film, beschäftigte sich allerdings nicht weiter mit einer möglichen Filmkarriere. Erst als Giuseppe De Santis ihn 1949 als Liebhaber von Silvana Mangano in Bitterer Reis besetzte, startete seine Karriere als Star des italienischen Kinos. Er wurde einer der beliebtesten Schauspieler Italiens, der regelmäßig neben Stars wie Sophia Loren, Gina Lollobrigida und Anna Magnani auf der Bühne, im Film und im Fernsehen spielte. 1950 spielte er als Bergarbeiterführer in Pietro Germis Il cammino della speranza erstmals an der Seite seiner späteren Frau Elena Varzi. Im darauf folgenden Jahr verkörperte er Garibaldi. Aufgrund seiner französischen und englischen Sprachkenntnisse war er ab 1951 auch in zahlreichen internationalen Produktionen zu sehen. In Deutschland spielte er 1956 neben Maria Schell in Horst Hächlers Liebe und Wolfgang Staudtes Rose Bernd. Anfang der 1960er Jahre inszenierte er in Paris das Arthur-Miller-Stück A View from the Bridge und übernahm auch die Hauptrolle in der Verfilmung von Sidney Lumet. 1963 trat Vallone in seinem ersten US-amerikanischen Film, in Otto Premingers Der Kardinal auf. Er spielte in mindestens 15 Filmen in den USA. Eine seiner Rollen war die eines vatikanischen Kardinals in Francis Ford Coppolas Der Pate III (1990).

Sami Outalbali
Sami Outalbali (* 19. März 1999) ist ein französischer Schauspieler. Er wurde durch seine Rolle als Ilyes in der OCS-Dramaserie „Kindsköpfe“ (2016–2019) bekannt und erlangte internationale Anerkennung durch seine Darstellung des Rahim in der Netflix-Serie „Sex Education“ (2020–2021). Er spielte außerdem in der Mystery-Serie „Mortel“ (2019–2021) und dem Filmdrama „Eine Geschichte von Liebe und Begierde“ (2021) mit. Sami Outalbali wurde am 19. März 1999 in Poissy, Yvelines, geboren. Er hat marokkanische und guadeloupeanische Wurzeln. Bereits im Alter von drei Jahren war er in einem Disney-Werbespot zu sehen. Outalbali gab sein Fernsehdebüt 2006 in dem France-3-Film „Il faut sauver Saïd“. 2011 spielte er eine Nebenrolle in der Komödie „Les Tuche“. Seinen Durchbruch feierte er mit der Rolle des Ilyes, eines schwulen Schülers, der sich mit seiner Sexualität auseinandersetzt, in der OCS-Jugendserie „Grown Ups“ (Originaltitel: „Les Grands“, 2016–2019), die von Vianney Lebasque kreiert wurde. 2018 war er im ersten Teil der Arte-Miniserie „Proud“ (Originaltitel: „Fiertés“) von Philippe Faucon zu sehen. 2019 spielte er in Laurent Michelis „Lola“ und Benjamin Parents „Un vrai bonhomme“ mit. Im selben Jahr hatte er außerdem einen Gastauftritt in der Netflix-Mysteryserie „Mortel“ als der vermisste Teenager Reda, der ältere Bruder von Sofiane (Carl Malapa). 2019 übernahm er eine wiederkehrende Rolle in der zweiten Staffel der Netflix-Comedyserie „Sex Education“. In der Serie, die sein englischsprachiges Debüt markierte, verkörperte er Rahim Harrack, einen französischen Austauschschüler, der sich in Eric Effiong (Ncuti Gatwa) verliebte. Auch in der dritten Staffel war er wieder mit von der Partie. Im August 2020 spielte er im Musikvideo zur Single „Coup de Blues/Soleil“ von Bigflo & Oli mit. 2019 wurde er für Leyla Bouzids romantisches Drama „A Tale of Love and Desire“ als Ahmad Ouannas besetzt, einem jungen Franzosen algerischer Herkunft, der nach der Begegnung mit einer Tunesierin (Zbeida Belhajamor) ein sexuelles Erwachen erlebt. Der Film feierte seine Premiere in der Semaine de la Critique der Filmfestspiele von Cannes 2021. Für diese Rolle wurde Outalbali bei den 27. Lumières Awards als Bester Nachwuchsschauspieler und bei den 47. César Awards als Vielversprechendster Schauspieler nominiert. Im April 2022 war er Jurymitglied beim 5. Canneseries-Festival in Cannes. Er wirkte in Cédric Jimenez’ Film „Novembre“ (2022) mit.

Michael Radford
Michael James Radford ist ein englischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er begann seine Karriere als Dokumentarfilmregisseur und Autor von Fernsehkomödien, bevor er Anfang der 1980er Jahre zum Spielfilm wechselte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Verfilmung von George Orwells „1984“ aus dem Jahr 1984 mit John Hurt und Richard Burton (in seiner letzten Rolle), die Shakespeare-Verfilmung „Der Kaufmann von Venedig“, das auf einer wahren Kriminalgeschichte basierende Drama „Die letzten Tage in Kenya“ sowie die italienischsprachige Komödie „Il Postino“ aus dem Jahr 1994, für den er die BAFTA-Auszeichnungen für die beste Regie und den besten nicht-englischsprachigen Film erhielt und der ihm Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Beste Regie“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“ einbrachte.

Gianni Franco
Geboren in Argentinien als Sohn piemontesischer Eltern, kam er im Alter von drei Jahren nach Italien. Seine professionelle Schauspielkarriere begann er 1980 mit einer Hauptrolle in „Lady Chatterleys Tochter“, einem Film, der jedoch keinen Erfolg hatte. Von 1980 bis 2020 wirkte er in fast 100 Filmen als Nebendarsteller mit, darunter 1983 in „Il petomane“ mit Ugo Tognazzi. Seine lange Karriere ist größtenteils von Neben- und kleineren Rollen in Film und Fernsehen geprägt, beispielsweise in der Fernsehserie „Un medico in famiglia“, in der er in zwei Staffeln mit zwei verschiedenen Rollen zu sehen war, und in dem Film „You Only Live Once“ von Carlo Verdone. 2023 gehörte er zu den Hauptdarstellern in Alessio Liguoris Film „Il viaggio leggendaria“ und ist – als wäre es ihm zuvor, als er ausschließlich Nebenrollen spielte – auch auf dem Filmplakat verewigt.

Cristina Serafini
Cristina Serafini wurde in Turin, Italien, als einziges Kind einer Hausfrau und eines Pizzabäckers geboren. Schon früh beschloss sie, Schauspielerin zu werden, und erhielt ein Stipendium für die renommierte Scuola del Teatro Stabile di Torino (Europäische Theatervereinigung), die vom italienischen Regisseur Luca Ronconi gegründet wurde. Sie spricht Italienisch, Englisch, Französisch und Spanisch. Seit Anfang der 2000er-Jahre wirkte Serafini in 29 Filmen und Fernsehserien mit, darunter „Il Divo“, „Colpo d'occhio“, „Il bene e il male“, „Il peccato e la vergogna“ und „Valzer“, der auf den 64. Internationalen Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde. Ihr Filmdebüt gab Serafini 2006 in „Sono tornato al nord“. Serafinis erste bedeutende Rolle war die einer jungen Homosexuellen in Roberto Cuzzillos „Senza fine“ (2009). Sie erntete dafür Kritikerlob und Publikumserfolg und wurde beim Chieti Film Festival 2009, das von Roberto Faenza geleitet wurde, als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. 2011 erhielt Serafini vier Hauptrollen. In „Natale per due“ spielte sie die Verlobte von Alessandro Gassman und wurde beim Premio Internazionale Euro-Mediterraneo in Rom als Beste Nachwuchsschauspielerin Italiens geehrt. Serafini, die häufig mit dem amerikanischen Schauspieler und Regisseur Sean Penn von Paparazzi fotografiert wurde, äußert sich nicht zu ihrem Privatleben. Zuletzt war Serafini in der CBS-Seifenoper „Schatten der Leidenschaft“ (Originaltitel: The Young and the Restless) zu sehen.

Aurora Giovinazzo
Aurora Giovinazzo wurde in Rom, Italien, in einer Familie geboren, die ursprünglich sowohl aus Süditalien als auch aus Südamerika stammt. Sie begann als Kind mit der Schauspielerei in Fernsehwerbespots von Marken wie Geox, Paluani und Daihatsu. Sie gab ihr Schauspieldebüt in der italienischen Fernsehserie „Caterina e le sue Figlie“ und nahm an vielen Produktionen teil, darunter „Furore“, „La Classe degli Asini“, „L 'Allieva“, „Oltre la Soglia“. Ihre erste Spielfilmrolle spielte sie 2011 in dem Film „Il sesso aggiunto“ von Francesco Antonio Castaldo. In letzter Zeit spielte sie in mehreren Filmen mit, darunter „Immaturi“ 1 und 2, „Freaks Out“ und „Anni da Cane“. Neben der Schauspielerei tanzt Aurora leidenschaftlich gern. Tatsächlich wurde sie zur Weltmeisterin der karibischen und lateinamerikanischen Tänze ernannt.

Eleonora Giorgi
Eleonora Giorgi (* 21. Oktober 1953) ist eine italienische Schauspielerin. Sie wurde in Rom geboren. Ihr Vater war italienisch-englischer, ihre Mutter italienisch-ungarischer Abstammung. Ihr Filmdebüt gab sie in einer Nebenrolle in Paolo Cavaras Horrorfilm „Der schwarze Bauch der Tarantel“ (1970). Anschließend wirkte sie in fast fünfzig Filmen mit, zumeist in Hauptrollen. Domenico Paolellas „Geschichte einer Nonne“ (1973), ein bedeutender Nonnenfilm, markierte ihr Filmdebüt im Alter von achtzehn Jahren. Anschließend wirkte sie in Il bacio (Der Kuss) mit, einem Fantasy-Drama unter der Regie von Mario Lanfranchi, und in erotischen Komödien wie Salvatore Samperis La sbandata (1974), in dem sie neben Domenico Modugno und Luciana Paluzzi spielt, Luciano Salces Alla mia cara mamma nel giorno del suo compleanno (1974) und Pasquale Festa Campaniles The Sex Machine (US-Titel: Love and Energy) (1975) und Gianluigi Calderones Appassionata, die ihr definitiv den öffentlichen Beifall einbrachten. Rollen in Filmen wie Franco Brusatis „Venedig vergessen“ (1979), Dario Argentos „Inferno“ (1980), Nino Manfredis „Nudo di donna“ (1981) und Liliana Cavanis „Besessenheit“ (1982) zählen zu ihren bekanntesten und bemerkenswertesten dramatischen Darbietungen. Anfang der 1980er-Jahre wandte sich Giorgi jedoch wieder der Komödie zu. Sie spielte an der Seite von Adriano Celentano in „Man di velluto“ und „Grand Hotel Excelsior“. Für ihre Leistung in Carlo Verdones „Borotalco“ (1982) wurde sie mit dem Nastro d’Argento und dem David di Donatello als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2003 schrieb und inszenierte Giorgi ihren ersten Film „Uomini & donne, amori & bugie“ (US-Titel: „Love, Lies, Kids… & Dogs“) mit Ornella Muti.

Michel Subor
Michel Subor (* 2. Februar 1935) ist ein französischer Schauspieler. Filmruhm erlangte Michel Subor mit der Titelrolle in Jean-Luc Godards Der kleine Soldat (1960) und als Claude Jades Filmgatte in Alfred Hitchcocks Topas (1969). Sein Filmdebüt gibt er 1958 in einer Nebenrolle in Un drôle de dimanche. Bereits 1959 hat er eine größere Rolle in der Komödie Mon pote le gitan als Filmsohn von Roger Hanin. 1960 spielt er die Titelrolle des Bruno Forestier in Jean-Luc Godards Der kleine Soldat. Michel Subor wird als Hauptdarsteller zweier Komödien bekannt, die von der Kritik geschmäht werden: neben Brigitte Bardot in Roger Vadims In Freiheit dressiert und neben Marie-France Pisier in Mädchen mit dem frommen Blick. Das Deserteursdrama Ferien in der Hölle zeigt ihn als sensiblen Darsteller. Dann folgt der Durchbruch, als Godards Der kleine Soldat 1963 nach Kriegsende und Aufhebung des Verbots ins Kino kommt und seine Hauptdarsteller Michel Subor und Anna Karina zu Stars macht. Michel Subor wird nun der Liebhaber von Marie-José Nat und Nebenbuhler von Jacques Charrier in André Cayattes zweiteiligem Film Meine Tage mit Pierre – meine Nächte mit Jacqueline. Subor spielt die Hauptrolle neben Dita Parlo in der Puschkin-Verfilmung Pique Dame. Es folgt Hollywood: in Clive Donners Was gibt’s Neues, Pussy? hat er eine Nebenrolle als eifersüchtiger Liebhaber. Dann gibt ihm Alfred Hitchcock 1968 die Rolle des François Picard in Topas. Zeitgleich zu "Topas" spielen Claude Jade und Michel Subor in der Familiensaga Mauregard von Claude de Givray. In der Folgezeit dreht Subor verstärkt Fernsehfilme, in denen er die Hauptrollen spielt. In Fred Zinnemanns Der Schakal ist er zu Beginn in einem Cameo als OAS-Terrorist im Auto zu sehen, eine Anspielung auf seine Rolle als "Der kleine Soldat". Im Kino der 1970er Jahre größere Nebenrollen, so in Jean-Louis Bertuccellis Filmen Dr. med. Françoise Gailland und Un tueur, un flic, ainsi soit-il.... Bertucelli besetzt ihn auch 1984 für den Polizeikommissar in Stress. Michel Subors Karriere verläuft solide, er spielt für Fernsehen und Kino. Im deutschen Fernsehen spielt er in Rainer Wolffhardts Der Mann im Salz (1989) den Zwanzigeisen und im Tatort neben Manfred Krug, Charles Brauer und Knut Hinz in der Folge Finale am Rothenbaum (1991). Subor dreht auch weiter in englischsprachigen Serien, so als Yuri neben Simon MacCorkindale in der Auf eigene Faust-Folge Trigger Finger (1992). Sein großes Karriere-Comeback bringt ihm Claire Denis's homoerotischer Soldatenfilm Der Fremdenlegionär, der an Herman Melvilles Billy Budd orientiert ist. Geht es hier noch um unterdrückte Homosexualität und Eifersucht unter Männern, dreht Subor danach Andrzej Zulawskis Die Treue der Frauen. Hier spielt er den zudringlichen Medienmogul Rupert MacRoi, der die Heldin bedrängt. Es folgt Philippe Garrels Sauvage innocence ein weiterer Film von Claire Denis, der Subor ins Zentrum stellt: Der Feind in meinem Herzen (2004). Subor spielt in dem mystisch-artifiziellen Film einen Mann, der sich einer Herztransplantation stellen muss und eine Reise in die eigene Vergangenheit beginnt. Claire Denis ebsetzt ihn 2009 erneut in White Material – Land in Aufruhr und 2013 in Les Salauds – Dreckskerle. Nach dem Kurzfilm Vuguons (2017) spielt er in dem TV-Sechsteiler Aux animaux la guerre (2018).

Edwige Fenech
Besetzung · Bekannt für Dr. Jekyll's unheimlicher Horrortrip
Edwige Fenech (* 24. Dezember 1948 in Bône, Französisch-Algerien) ist eine italienische Schauspielerin und Filmproduzentin. Die Tochter eines maltesischen Vaters und einer sizilianischen Mutter war von den späten 1960er Jahren bis zum Beginn der 1980er eine der populärsten Darstellerinnen des italienischen Films. Fenechs Karriere führte schon früh zu freizügigen Rollen, erstmals 1968 unter der Regie von Franz Antel in der österreichischen Sexkomödie Frau Wirtin hat auch einen Grafen und in den folgenden Jahren in zahlreichen weiteren Produktionen unterschiedlicher Genres. Ihre Auftritte in Thrillern, Horrorfilmen und Erotikkomödien mit Titeln wie Frau Wirtin hat auch eine Nichte, Die nackte Bovary, Alle Kätzchen naschen gern (alle 1969), 5 bambole per la luna d'agosto (Regie: Mario Bava, 1970), Das Geheimnis der blutigen Lilie (Regie: Giuliano Carnimeo, 1972) oder Der geheimnisvolle Killer (Regie: Andrea Bianchi, 1975) verschafften Fenech große Aufmerksamkeit beim europäischen Publikum. In dem aufwendigen Kriegsfilm Die große Offensive über eine Schlacht des Afrikafeldzugs erschien Edwige Fenech 1978 unter der Regie von Umberto Lenzi an der Seite großer Stars wie Helmut Berger, Henry Fonda und John Huston. Der geringe Erfolg des Films ermöglichte ihr jedoch keinen internationalen Durchbruch. Seit Mitte der 1980er Jahre tritt Edwige Fenech nur noch selten als Darstellerin auf. Erfolgreich ist sie seit Mitte der 1990er als vor allem für das italienische Fernsehen tätige Produzentin. 2004 war sie Koproduzentin einer Verfilmung von William Shakespeares Der Kaufmann von Venedig mit Al Pacino. In den 1970ern war Fenech, die ihre französische Nationalität durch die italienische ersetzte, die Lebensgefährtin des Filmproduzenten Luciano Martino, Bruder des Regisseurs Sergio Martino. Fenech trat daher in vielen Produktionen Martinos sowie unter der Regie seines Bruders auf, etwa 1971 in dem in Wien gedrehten Giallo Der Killer von Wien oder in Il tuo vizio è una stanza chiusa e solo io ne ho la chiave von 1972. Mitte der 1990er Jahre war sie verlobt mit dem italienischen Industriellen Luca di Montezemolo, dem späteren Präsidenten der Fiat-Gruppe.

Buddy Guy
Besetzung · Bekannt für Blood & Sinners
George „Buddy“ Guy (* 30. Juli 1936 in Lettsworth, Louisiana) ist ein US-amerikanischer Bluesmusiker und mehrfacher Grammy-Preisträger. Guy begann im Alter von 13 Jahren Gitarre zu spielen. Er brachte sich das Spielen anhand einer Aufnahme von John Lee Hooker selber bei. Bald darauf trat er mit verschiedenen Bands in der Umgebung der Stadt Baton Rouge auf. Nach kurzer Zeit hatte er sich ein größeres Repertoire zugelegt, war allerdings zu schüchtern, es jemandem vorzuspielen. Nachdem ihn ein Freund von der High School spielen gehört hat, überredete dieser ihn, einen Schoolboy-Whiskey zu trinken. In angetrunkenem Zustand spielte er in einem Club vor und bekam einen Vertrag. 1957 zog er nach Chicago. Dort trat er in diversen Clubs auf, unter anderem im 708 Club und im Blue Flame Club, wo er sich im Wettstreit gegen Otis Rush, Magic Sam und Junior Wells durchsetzte. Zunächst spielte er unter der Aufsicht von Willie Dixon einige Stücke bei einem kleineren Plattenlabel ein und wechselte 1960 zu Chess Records. Dort nahm er unter anderem die Stücke First Time I Met the Blues, Broken Hearted Blues und Ten Years Ago auf. Den Durchbruch schaffte er 1964 mit dem Album Folk Festival of the Blues. Auf dieser Platte ist er mit Musikern wie Muddy Waters und Howlin’ Wolf zu hören. Richtungsweisend war die Aufnahme Don’t Know Which Way to Go. Ein Jahr später trat er in Großbritannien beim American Folk Blues Festival auf. 1967 verließ Guy Chess Records. Er nahm danach die beiden Alben A Man and the Blues und Hold That Plane auf. Gegen Ende der 1960er-Jahre entstand in Zusammenarbeit mit Junior Wells und Junior Mance das Album Buddy and the Juniors. Auf diesem Album zeichnete sich der Stil ab, den Buddy Guy und Junior Wells in den kommenden Jahren spielten. In den 1970er-Jahren spielten die beiden noch einige Alben ein und trennten sich am Ende des Jahrzehnts in Freundschaft. Buddy Guy hat in Chicago seinen eigenen Club, in dem er immer noch auftritt (Buddy Guy’s Legends, S. Wabash, Chicago, Il 60605). Er ist Vater der Rapperin Shawnna. Am 14. April 2007 entdeckte Buddy Guy bei einem Konzert in New Bedford, Massachusetts den damals achtjährigen Quinn Sullivan. Er entschied, das Talent zu fördern. Es folgten gemeinsame Konzerttouren, die im Crossroads Guitar Festival 2013 von Eric Clapton und dem Jazzfestival von Montreux gipfelten. Auf seinem Grammy-nominierten Album Skin Deep ließ er Quinn den Solopart in Who's Gonna Fill Those Shoes spielen. Guy wurde 1985 in die Blues Hall of Fame und 2005 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im Jahr 1990 erschien ein ihm gewidmetes E-Gitarren-Sondermodell, die Buddy Guy Fender Stratocaster.

Gianna Jun
Besetzung · Bekannt für Colony
Gianna Jun, auch bekannt unter ihrem koreanischen Namen Jun Ji-hyun, ist eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Schauspielerinnen Südkoreas. Sie gilt als Pionierin der Koreanischen Welle (Hallyu), die ostasiatische Populärkultur weltweit berühmt machte. Durch ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen und ihren unverwechselbaren Charme prägt sie seit Ende der 1990er-Jahre die Film- und Fernsehindustrie nachhaltig. Frühe Jahre und Ausbildung Gianna Jun wurde am 30. Oktober 1981 in Seoul, Südkorea, geboren. Schon in ihrer Jugend entwickelte sie ein starkes Interesse an der Unterhaltungsbranche. Sie absolvierte ihr Studium im Fach Theater und Film an der renommierten Dongguk-Universität in Seoul, wo sie das fundierte Handwerk für ihre spätere Karriere erwarb. Karriereverlauf Ihre Karriere begann 1997 als Model für ein Jugendmagazin und in Werbespots. Kurz darauf gab sie ihr Debüt als Schauspielerin. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2001 mit der romantischen Komödie „My Sassy Girl“. Der Film wurde zu einem phänomenalen Kassenschlager in ganz Asien und etablierte Jun schlagartig als Superstar. In den folgenden Jahren erweiterte sie ihr Repertoire und übernahm anspruchsvolle Rollen in unterschiedlichen Genres. Etablierung als Hauptdarstellerin Mit Blockbustern wie „The Thieves“ (2012) und „Assassination“ (2015) festigte sie ihren Status als einer der verlässlichsten Kassengaranten des koreanischen Kinos. Auch im Fernsehen feierte sie gigantische Erfolge: Ihre Hauptrollen in den weltweiten Hit-Dramen „My Love from the Star“ (2013–2014) und „Legend of the Blue Sea“ (2016–2017) machten sie erneut zum Mittelpunkt der internationalen Hallyu-Welle. Privatleben Gianna Jun führt ein sehr privates Leben abseits des Rampenlichts. Im April 2012 heiratete sie den Geschäftsmann Choi Joon-hyuk. Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne, die 2016 und 2018 geboren wurden. Trotz ihres enormen Ruhms hält sie ihr Familienleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Medienpräsenz Als Stilikone und gefragtes Testimonial prägt Jun seit Jahrzehnten die Werbelandschaft Asiens. Sie gilt als eine der lukrativsten Werbefiguren Südkoreas und ist das Gesicht zahlreicher internationaler Luxusmarken. Ihre elegante Ausstrahlung macht sie zu einem regelmäßigen Gast auf Modenschauen und Magazin-Covern. Filmografie Serien Jirisan (2021) Kingdom: Ashin of the North (2021) Kingdom (2020) Legend of the Blue Sea (2016) My Love from the Star (2013) Happy Together (1999) Fascinate My Heart (1998) Filme Assassination (2015) The Berlin File (2013) The Thieves (2012) Snow Flower and the Secret Fan (2011) Blood: The Last Vampire (2009) A Man Who Was Superman (2008) Daisy (2006) Windstruck (2004) Uninvited (2003) My Sassy Girl (2001) Il Mare (2000) White Valentine (1999)

Sandrine Holt
Besetzung · Bekannt für MacGyver, Terminator: Genisys
Sandrine Holt (* 19. November 1972 in London, geboren als Sandrine Ho; chinesisch 何家蓓, Pinyin Hé Jiābèi) ist eine kanadische Schauspielerin. Ihre erste Fernsehrolle erhielt Sandrine Holt im Alter von 17 Jahren, ihr Filmdebüt feierte sie zwei Jahre später (1991) im Spielfilm Black Robe – Am Fluß der Irokesen von Bruce Beresford, nach dem gleichnamigen Roman von Brian Moore, in dem sie die weibliche Hauptrolle einer Algonkin-Indianerin mimte. Ihre darstellerische Leistung zog die Aufmerksamkeit von Kevin Costner und Kevin Reynolds auf sich, die sie 1994 für ihre erste Hauptrolle in einer Hollywood-Produktion – Rapa Nui (1994) mit Jason Scott Lee und Cliff Curtis (Whale Rider) – besetzten. In nachfolgenden Spielfilmen spielte sie wiederholt vergleichbare Rollen, wie in Die Unfassbaren (Once a Thief) und dem gleichnamigen Serienableger von John Woo, als Pocahontas in Pocahontas – Die Legende (1995), dem Episodenfilm 1999 und in Resident Evil: Apocalypse. „Les rôles secondaires sont habituellement américain africain, asiatique ou hispanique. Parfois vous sentez que vous êtes un jeton parmi ceux qui meurent en premier [lacht]“, erläutert die Künstlerin in einem Interview. Auf Anraten ihres Agenten änderte sie ihren Geburtsnamen Ho in Holt, damit sie bei Filmprojekten nicht vorwiegend für ethnisch-zentrierte Rollen besetzt würde. Ihre schauspielerische Vielseitigkeit verhalf ihr zu einer größeren Zahl profilierter Rollen, insbesondere auch in kanadischen Independentfilmen: So beispielsweise im Charakter der Poppy Twelvetrees in Bruce McDonalds Tanz mit einem Mörder (Dance Me Outside), der seine Erstaufführung am Toronto Film Festival 1994 feierte. Zusammen mit David Bowie und Harvey Keitel glänzte sie 1998 in Il Mio West (Gunslinger's Revenge). Weitere Independentprojekte sind Loving Jezebel und Century Hotel (Premiere am Toronto International Film Festival 2001) von David Weaver. Holts nachfolgende internationale Produktionen waren 1999 mit Jennifer Garner und Amanda Peet und im Jahr 2002 der Thriller Ballistic mit Antonio Banderas und Lucy Liu. Im darauf folgenden Jahr wirkte sie in der romantischen Komödie Happy Hour mit Eric Stoltz und Anthony LaPaglia sowie im kommerziell erfolgreichen Actionfilm Resident Evil: Apocalypse (2004) mit. Ihre erste wiederkehrende Rolle in einer Fernsehserie spielte Sandrine Holt von 1996 bis 1998 in Die Unfassbaren (Once a Thief). „Zum ersten Mal in meiner Karriere spiele ich eine Rolle, die nicht dem stereotypen Bild einer Frau asiatischer Herkunft entspricht […] Am meisten Spaß machen mir die Action-Szenen, da kann ich so richtig aus mir herausgehen,“ kommentiert sie ihren Charakter der Ermittlerin Li Ann Tsei. Es folgten Gastrollen unter anderem in fünf Folgen von Las Vegas (2005) und ein Jahr später in der fünften Staffel von 24 (10 Folgen) als Evelyn Martin. Seit 2007 hat Sandrine Holt Gastauftritte als Catherine Rothberg in der Showtime-Erfolgsserie The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben und spielte in der BBC-Miniserie Burn up (2008), die sich kritisch mit den Themen Klimawandel und Ölfördermaximum auseinandersetzt.