Suchen

Stefanie Powers
Besetzung · Bekannt für Hart aber herzlich, Wo die Liebe hinfällt
Stefanie Powers (* 2. November 1942 als Stefania Zofya Federkiewicz in Hollywood) ist eine US-amerikanische Schauspielerin polnischer Abstammung. International bekannt wurde Powers durch die Rolle der Jennifer Hart in der Fernsehserie Hart aber herzlich (1979–1984) an der Seite von Robert Wagner. Mit diesem spielte sie schon 1969 in der Folge „Feuerzauber“ der Serie Ihr Auftritt, Al Mundy zusammen. Zuvor hatte sie in einigen Fernsehserien und Filmen wie in Die Straßen von San Francisco (1976), Bonanza (1963), The Girl from U.N.C.L.E. (1966/1967) und Herbie groß in Fahrt (1974) mitgewirkt. Powers arbeitete viele Jahre unter dem Künstlernamen „Taffy Paul“. 1957 war sie in der Verfilmung von Leonard Bernsteins West Side Story als Tänzerin für die „Jets“ vorgesehen, wurde allerdings von den Produzenten abgelehnt, denen sie als zu jung erschien. Auf dem Set von West Side Story lernten sich Powers und Robert Wagner kennen, als dieser seine Frau Natalie Wood, welche die Hauptrolle in dem Stück spielte, begleitete. Bereits mit 15 Jahren unterschrieb Powers einen Vertrag mit Columbia Pictures. Nach dem Welterfolg mit Hart aber herzlich war sie noch in einigen Fernsehfilmen wie Die Zwillingsschwestern (1985) oder als Flugpionierin Beryl Markham in dem Fernsehepos Afrika, mein Leben (1988) zu sehen. Von 1993 bis 1996 produzierte Powers noch einige Fernsehverfilmungen zu der Serie Hart aber herzlich, wiederum mit Robert Wagner; es handelte sich dabei aber nur um 90-Minuten-Aufgüsse des einstigen TV-Erfolgs. Insgesamt war Powers in über 100 Kino- und Fernseh-Produktionen zu sehen, unter anderem an der Seite von internationalen Persönlichkeiten wie John Wayne, Maureen O’Hara, Roger Moore (mit dem sie auch befreundet war), Ann-Margret, Bing Crosby, Michael Douglas, Tallulah Bankhead, Anthony Hopkins, Maureen Stapleton und Angie Dickinson (mit der sie ebenfalls befreundet ist). Für Serien wie The Girl from U.N.C.L.E., The Feather and Father Gang oder Mistral’s Daughter war sie das Aushängeschild. Heute steht Powers nur noch gelegentlich für Fernsehfilme und kleinere Kinoproduktionen vor der Kamera. Stefanie Powers besitzt einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Dee Wallace
Besetzung · Bekannt für E.T. – Der Außerirdische, Halloween
Dee Wallace-Stone (* 14. Dezember 1949 in Kansas City, Kansas als Deanna Bowers) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre Schauspielkarriere begann sie mit kleineren Kinorollen sowie Gastauftritten in verschiedenen Fernsehserien wie Die Straßen von San Francisco, Hart aber herzlich, Starsky & Hutch und CHiPs. 1977 gelang es ihr, mit einer Nebenrolle in Wes Cravens Horrorfilm Hügel der blutigen Augen schauspielerisch auf sich aufmerksam zu machen. Einem weltweiten Publikum wurde sie 1982 bekannt, als sie in dem Steven-Spielberg-Film E.T. – Der Außerirdische die Rolle von Elliotts alleinerziehender Mutter Mary verkörperte. Für diesen Auftritt wurde sie 1983 für den Saturn Award nominiert. In diese Zeit fallen auch weitere Hauptrollen in einigen bekannten Horrorfilmen: So war sie unter anderem in Joe Dantes Werwolfsfilm Das Tier (1981), in der Stephen-King-Verfilmung Cujo (1983) und in Stephen Hereks Critters – Sie sind da! (1986) über feindliche Außerirdische zu sehen. Mit ihrem Auftritt in Peter Jacksons Horrorkomödie The Frighteners nahm sie 1996 ihren Status als bekannte Schauspielerin des Horrorgenres aufs Korn. Auch im neuen Jahrtausend blieb sie dem Horrorgenre treu und unternahm etwa Auftritte in mehreren Filmen unter Regie von Rob Zombie, darunter das Halloween-Remake von 2007 und 3 from Hell (2019). Abseits des Horrorgenres spielte Wallace-Stone eine der Hauptrollen in der von 1989 bis 1992 produzierten Familienserie The New Lassie. Sie übernahm auch Gastrollen in beliebten Serien wie Mord ist ihr Hobby, Supernatural, Navy CIS, Bones – Die Knochenjägerin, Criminal Minds und Grey’s Anatomy. An den Erfolg von ihren Horrorfilmen und E.T. konnte sie allerdings nicht immer anknüpfen, so drehte sie auch viele zweit- und drittklassige Filme. Insgesamt stand Wallace bisher für rund 250 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera (Stand 2020).

Joe Pantoliano
Besetzung · Bekannt für The Isolate Thief, Bad Boys for Life, Die Goonies
Joe Pantoliano (* 12. September 1951 in Hoboken) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine Karriere als Schauspieler begann Joe Pantoliano Mitte der 1970er Jahre mit kleinen Rollen in verschiedenen Kino- und Fernsehproduktionen. Eine seine ersten wichtigen Rollen spielte er 1980 im Filmdrama Alle meine Stars. Zu Beginn der 1980er Jahre war er vor allem als Gaststar in verschiedenen Fernsehserien zu sehen. So spielte Pantoliano etwa in zwei Episoden von Hart aber herzlich mit. Danach folgten überwiegend Auftritte in Filmproduktionen, darunter als Eddie Moscone in Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht (1988), als Deputy Marshal Cosmo Renfro in Auf der Flucht (1993), als Mafioso Caesar in Bound – Gefesselt (1996), als Cypher in Matrix (1999) und als Polizist John Edward „Teddy“ Gammel in Memento (2000). Trotz dieser Entwicklung blieb Pantoliano auch dem Fernsehen treu und übernahm von 2000 bis 2004 eine wiederkehrende Rolle in der Mafia-Serie Die Sopranos. Im Jahr 2003 bekam er für diese Rolle einen Emmy. Im Jahr 2003 gab er sein Debüt als Regisseur und inszenierte den Film Just Like Mona. Zudem betätigt er sich seit Mitte der 1990er Jahre auch als Filmproduzent. Quelle: Wikipedia

Robert Wagner
Besetzung · Bekannt für Hart aber herzlich
Robert John Wagner ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er begann seine immer noch andauernde Filmkarriere im Jahr 1950. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Hauptrollen in den Fernsehserien Ihr Auftritt, Al Mundy (1968–1970), Die Zwei mit dem Dreh (1975–1978) und Hart aber herzlich (1979–1984). Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Prinz Eisenherz, Die gebrochene Lanze, Der rosarote Panther sowie die Austin-Powers-Trilogie.

Tricia O'Neil
Tricia O’Neil (auch: Tricia O’Neill, * 11. März 1945 in Shreveport, Louisiana) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. O’Neil war Model, bevor sie ihre Schauspielkarriere in der Fernsehwerbung und in Fernsehserien wie Das A-Team, Hart aber herzlich, Ein Colt für alle Fälle, Remington Steele, Trio mit vier Fäusten und Airwolf begann. Bekannt wurde sie außerdem durch mehrere Rollen in den Science-Fiction-Welten von Star Trek und Babylon 5. 1970 erhielt sie den für herausragende Debütleistungen an New Yorker Bühnen vergebenen Theatre World Award für ihren Auftritt im Musical Two by Two mit Danny Kaye

Anthony Yerkovich
Executive Producer · Drehbuchautor · Bekannt für Miami Vice, Polizeirevier Hill Street
Anthony Yerkovich ist ein US-amerikanischer Fernsehproduzent und Drehbuchautor. Bekannt wurde er vor allem durch die Entwicklung der Krimiserie „Miami Vice“ aus den 1980er-Jahren. Er fungierte zunächst gemeinsam mit Michael Mann als Executive Producer, übergab die Verantwortung nach nur sechs Folgen jedoch vollständig an Mann. Zu seinen weiteren Fernsehprojekten zählen „Starsky & Hutch“ (1977–1978), „240-Robert“ (1979) und „Hart aber herzlich“ (1981), für die er als Drehbuchautor tätig war, „Hill Street Blues“ (1981–1983), für die er als Drehbuchautor und leitender Produzent arbeitete, „Private Eye“ (1987–1988), für die er als Schöpfer und Executive Producer fungierte, sowie „Big Apple“ (2001), für die er ebenfalls als Drehbuchautor und Executive Producer tätig war. Außerdem schrieb er das Drehbuch für den Fernsehfilm „Hollywood Confidential“ (1997) mit Edward James Olmos in der Hauptrolle. Er arbeitete erneut mit Mann zusammen, um den 2006 erschienenen Miami Vice-Film als Executive Producer zu betreuen.

Lionel Stander
Besetzung · Bekannt für Hart aber herzlich, Spiel mir das Lied vom Tod, Transformers - Der Kampf um Cybertron
Lionel Jay Stander (* 11. Januar 1908 in der Bronx, New York City; † 30. November 1994 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine bekannteste Rolle spielte er als Butler, Koch und Chauffeur „Max“ in der Krimiserie Hart aber herzlich. In den 1940er- und 1950er-Jahren war er in der McCarthy-Ära ein Opfer der amerikanischen Behörden während der Kampagnen gegen vermeintlich oder tatsächlich kommunistische Schauspieler.

Joan Collins
Besetzung · Bekannt für Der Denver-Clan, Intimate Portrait
Dame Joan Henrietta Collins, DBE (* 23. Mai 1933 in London) ist eine britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin, die ab den 1950er-Jahren zunächst durch Filmrollen international bekannt wurde. Für ihre vielleicht bekannteste Rolle als Alexis Colby in der Fernsehserie Der Denver-Clan erhielt sie 1983 den Golden Globe Award. Collins trat seit den frühen 1950er Jahren in zahlreichen Film- und TV-Produktionen in Erscheinung. Sie war in Filmen wie Land der Pharaonen (1955), Bravados (1958) oder Sieben Diebe (1960) zu sehen und spielte an der Seite renommierter Kollegen wie Jack Hawkins, Gregory Peck oder Rod Steiger, konnte sich aber nie als führender Kino-Star durchsetzen. In den 1960er und 1970er Jahren war sie in bekannten TV-Serien wie Kobra, übernehmen Sie, Die 2, Mondbasis Alpha 1 oder Starsky & Hutch zu sehen. 1967 hatte Collins eine kleine Rolle in einer der beliebtesten Folgen der Fernsehserie Raumschiff Enterprise unter dem Titel Griff in die Geschichte. In den späten 1970er Jahren spielte sie auch textilfreie Rollen in künstlerisch unbedeutenden Erotikfilmen wie Die Zuhälterin oder Die Stute (beide 1978). 1981 bekam Joan Collins in der erfolgreichen TV-Serie Der Denver-Clan die zentrale Rolle der rachsüchtigen Intrigantin Alexis Colby und avancierte zu einem der bekanntesten Fernsehstars der 1980er Jahre. Die Rolle war als weibliches Pendant zu dem Charakter des J.R. Ewing in der erfolgreichen Konkurrenzserie Dallas angelegt. Nach dem Ende von Denver-Clan im Jahr 1989 verdiente sie ihr Geld hauptsächlich durch ihre Romane, Biografien und Schönheitsratgeber. Sie trat auch weiterhin als Schauspielerin in Erscheinung, wird vom Publikum aber fast ausschließlich mit der Rolle der glamourösen Alexis identifiziert. 1995 spielte Joan Collins in einem der drei letzten Specials zur Fernsehserie von Hart aber herzlich: Max’ Vermächtnis an der Seite von Robert Wagner und Stefanie Powers. Außerdem hatte sie einige Gastauftritte, unter anderem in Roseanne, Die Nanny und in Die Flintstones in Viva Rock Vegas. Am 12. September 2006 feierte sie gemeinsam mit ihrer Denver-Clan-Kollegin Linda Evans in Toronto mit dem Theaterstück Legends Premiere. Das Stück ging danach bis zum Frühjahr 2007 in den USA auf Tournee. 2006 hatte Joan Collins eine Gastrolle in der englischen Serie Footballers’ Wives. 2010 nahm die 76-jährige Joan Collins eine Gastrolle in der deutschen Daily-Soap Verbotene Liebe an und spielte für drei Folgen die exzentrische Lady Joan. Mit 85 Jahren übernahm Collins 2018 eine Rolle im Ensemble der preisgekrönten Anthologie-Serie American Horror Story. Quelle: Wikipedia

Ron Moody
Ron Moody, eigentlich Ronald Moodnick (* 8. Januar 1924 in London; † 11. Juni 2015 ebenda), war ein britischer Schauspieler. Mit 29 Jahren hatte Moody Auftritte in Revuen und als Stand-up-Comedian und begann seine Schauspielkarriere Ende der 1950er Jahre am Theater und in Musicals, so 1959 in Leonard Bernsteins Candide. Er hatte da zwar keine große Rolle, aber sie führte zu seinem Durchbruch in der Musicalfassung des Romans Oliver Twist von Charles Dickens. Er spielte in Oliver! den hinterhältigen Taschendieb Fagin. Nach einigen Nebenrollen auch in Fernsehserien, wie Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers), engagierte ihn Regisseur Carol Reed 1968 für die Verfilmung des Musicals Oliver!, in der Moody wieder seine Fagin-Rolle spielte und die ihm prompt eine Oscar-Nominierung einbrachte. Ein Jahr später, 1969, bekam Moody das Angebot die Nachfolge von Patrick Troughton als Hauptdarsteller in der britischen Science-Fiction-Serie Doctor Who anzutreten, doch er lehnte die Rolle ab. Einmal jedoch hatte er in einer Hörspielfassung von Doctor Who dennoch eine Rolle, als Duke of Wellington im Stück Other Lives (2005). Im Fernsehen übernahm er weiter zahlreiche Hauptrollen und Gastauftritte in Serien, unter anderem in der langjährigen Seifenoper EastEnders, in Starsky & Hutch, Rauchende Colts (Gunsmoke), Mord ist ihr Hobby (Murder, She Wrote), Hart aber herzlich (Hart to Hart) oder als Sprecher in der Zeichentrickserie Als die Tiere den Wald verließen. Deutschsprachige Fernsehzuschauer kennen Moody hauptsächlich aus den zahlreichen Wiederholungen des Miss-Marple-Krimis Vier Frauen und ein Mord (Murder Most Foul, 1964), in dem er den Direktor Driffold Cosgood einer Theatergruppe spielt – an der Seite von Margaret Rutherford, mit der er ein Jahr zuvor auch in der Filmkomödie Auch die Kleinen wollen nach oben (The Mouse on the Moon) vor der Kamera stand.

Robert Loggia
Besetzung · Bekannt für Scarface, Independence Day
Robert Loggia (* 3. Januar 1930 in Staten Island, New York City als Salvatore Loggia; † 4. Dezember 2015 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung. Im Jahr 1956 hatte er seine erste Filmrolle in Robert Wises Boxerdrama Die Hölle ist in mir mit Paul Newman. Unmittelbar darauf erhielt er erste Rollen im Fernsehen und bei Filmproduktionen als Cop, denen im Laufe der Jahre zahlreiche weitere Polizistenrollen folgten. So spielte er seine erste Hauptrolle 1958 in Cop Hater als Detective Steve Carella, einer bekannten Figur der berühmten Romanserie von Ed McBain um die Polizisten des 87. New Yorker Polizeireviers. Ende der 1950er Jahre war er in einer Disney-Fernsehserie der unsterbliche Gesetzesmann Elfego Baca. Robert Loggia (1966) Ab 1966 spielte er in der Serie T.H.E. Cat die Hauptrolle eines ehemaligen Zirkusartisten und Einbrechers, der die Seiten wechselt und nun Verbrechen mit den erlernten Mitteln bekämpft. Anfang der 1980er Jahre begann Loggia, sich als sensibler, vielseitiger Charakterdarsteller zu etablieren, so in Taylor Hackfords Drama Ein Offizier und Gentleman (1982) als Vater von Richard Gere. In Brian De Palmas Scarface (1983) spielte er die Rolle des besonders gewissenlosen Drogenbarons Frank Lopez, während er in Blake Edwards’ S.O.B. – Hollywoods letzter Heuler (1981) und in mehreren Pink-Panther-Filmen auch sein komödiantisches Talent unter Beweis stellte. Der Aufstieg an die Spitze seiner Zunft gelang Loggia schließlich als Mafioso in John Hustons Die Ehre der Prizzis und mit seiner für einen Oscar nominierten Nebenrolle als Privatdetektiv in dem Psychothriller Das Messer (beide 1985). In Blake Edwards' That’s Life – So ist das Leben (1986) trat er neben Jack Lemmon und Julie Andrews als ein dem Alkohol verfallener Priester auf, und in dem Komödien-Hit Big (1988) tanzte er als Spielwarenhersteller mit dem auf märchenhafte Weise zum Erwachsenen gewordenen Jungen Josh (Tom Hanks) ausgelassen auf einem übergroßen elektronischen Klavier. Zwischen 1976 und 1981 übernahm Robert Loggia die Regie bei einigen Folgen der Fernsehserien Quincy, Hart aber herzlich und Magnum. Nach seinem Auftritt in der Miniserie Günstlinge der Hölle als FBI-Agent Nick Mancuso entstand 1988 das Spin-off Mancuso, FBI, das jedoch nach der ersten Staffel 1989 wieder eingestellt wurde. 1992 war Loggia in Bloody Marie – Eine Frau mit Biß wieder ein Mafioso, der von einem Vampir (Anne Parillaud) gerichtet wird. 1996 spielte er die Rolle des General Grey in dem Blockbuster Independence Day, die er später auch in der nach seinem Tod veröffentlichten Fortsetzung Independence Day: Wiederkehr (2016) innehatte. Im Jahr 1997 war er in David Lynchs rätselhaftem Film Lost Highway und als Vater der von Julia Ormond gespielten Titelfigur in Fräulein Smillas Gespür für Schnee zu sehen. 1999 trat er in einem Werbespot für Orangensaft auf, der aufgrund seiner surrealen Machart Kultstatus erlangte. 2004 hatte er mehrere Auftritte in der Serie Die Sopranos. Loggia war über die Jahre ein vielbeschäftigter Charakterdarsteller im amerikanischen Film und Fernsehen. Quelle: Wikipedia

Gary Lockwood
Besetzung · Bekannt für 2001: Odyssee im Weltraum
Gary Lockwood (* 21. Februar 1937 in Van Nuys, Kalifornien, als John Gary Yurosek) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Gary Lockwood begann seine Karriere als Stuntman. Er war unter anderem Lichtdouble für Anthony Perkins, bevor er seinen ersten Auftritt in einer Statistenrolle als Bandenmitglied im Western Der Mann mit den goldenen Colts (Original: Warlock) 1959 hatte. Sehr bald bekam Lockwood Angebote für Dauerrollen in Fernsehserien: Die erste war 1961 bis 1962 die Figur des Eric Jason in Follow the Sun, einer in Hawaii spielenden Serie von ABC. Darin spielte er einen Recherche-Mitarbeiter für die Hauptfiguren, zwei Schriftsteller eines Abenteuermagazins in Honolulu. In dieser Rolle war Lockwood allerdings nur wenig zu sehen, denn hauptsächlich drehte sich die Serie um die beiden Hauptfiguren, zudem wurde sie nach einer Staffel eingestellt. Gleichzeitig spielte Lockwood erste kleinere Filmrollen, etwa in Elia Kazans Drama Fieber im Blut neben Natalie Wood und Warren Beatty. Die zweite Dauerrolle, die Gary Lockwood erhielt, war die Titelrolle in der NBC-Serie The Lieutenant von 1963 bis 1964. Er spielte darin die Rolle des Second Lieutenant William Rice. Die Serie über das United States Marine Corps in Friedenszeiten wurde vom späteren Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry sowie vom späteren Solo für O.N.C.E.L.-Produzenten Norman Felton produziert. Lockwoods Co-Star war Robert Vaughn, der Rice' direkten Vorgesetzten Captain Rambridge spielte. Auch diese Serie wurde nach einer Staffel eingestellt. Einem breiten Publikum ist Lockwood vor allem durch die Rolle des vom Bordcomputer ermordeten Astronauten Dr. Frank Poole in Stanley Kubricks Filmklassiker 2001: Odyssee im Weltraum von 1968 gegenwärtig. Eine weitere Film-Hauptrolle hatte er im selben Jahr neben Elke Sommer in An einem Freitag in Las Vegas sowie ein Jahr später in dem Liebesfilm Das Fotomodell unter Regie von Jacques Demy. Von 1961 und bis in die Gegenwart trat Gary Lockwood in über zwei Dutzend Filmen auf, wenngleich er nie zu einem großen Kinostar wurde und in späteren Jahren vor allem B-Filme drehte. In seiner langen Fernsehkarriere hatte Lockwood fast 80 Gastauftritte im Fernsehen, darunter auch in den Serien Raumschiff Enterprise (dort spielte er den Lt. Commander Gary Mitchell in der Folge Spitze des Eisbergs), Rauchende Colts, Kobra, übernehmen Sie, MacGyver, Hart aber herzlich, Mord ist ihr Hobby und in der Serie Ein Colt für alle Fälle. Er trat dabei auch unter dem Pseudonym Gary Yurosek auf. Zudem ist er ebenfalls als Theaterschauspieler aktiv. In der Fernsehserie Love, American Style spielte er an der Seite von Stefanie Powers, mit der er von 1966 bis 1972 in erster Ehe verheiratet war.

Jane Withers
Besetzung · Bekannt für Der Glöckner von Notre Dame
Jane Withers (* 12. April 1926 in Atlanta, Georgia) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die in den 1930er-Jahren zum berühmten Kinderstar avancierte. 1932 zog die Familie nach Los Angeles, wo Jane noch im selben Jahr erste Rollen in Spielfilmen übernahm. Handle with Care des Regisseurs David Butler war ihr Filmdebüt. Ihren Durchbruch erzielte sie jedoch erst 1934 mit dem Film Bright Eyes an der Seite der zwei Jahre jüngeren Shirley Temple. Hier spielte sie eine denkwürdige Nebenrolle als verzogenes Mädchen, das mit Vorliebe ihre Puppen zerstört oder ihren im Rollstuhl sitzenden Onkel ärgert. Der Auftritt in Bright Eyes begeisterte so sehr, dass die Produzenten der 20th Century Fox Withers ihre eigene Filmreihe gaben. In der Filmkomödie Ginger von 1935 verkörperte Withers bereits die Haupt- und Titelrolle. Withers avancierte rasch zu einem gefragten Kinderstar, der bis Ende der 1940er Jahre in über 40 Spielfilmen zu sehen war. Ihre Wochengage betrug zeitweise 2000 Dollar. Ihre Beliebtheit beim Publikum ließ sie mehrmals in der Liste der beliebtesten Schauspielerinnen erscheinen, im Jahr 1937 stand Withers auf Platz 6 der an den Kinokassen erfolgreichsten Filmstars. Ihre Eltern erlaubten sogar, dass Janes Kopf als Vorlage für eine Mädchenpuppe verwendet wurde. Sie lernte W. C. Fields, aber auch den amtierenden US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt kennen. Nach eigenen Angaben soll sie bis zu Roosevelts Tod im Jahr 1945 mit ihm freundschaftlich verbunden gewesen sein. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs unternahm Withers zahlreiche Tourneen durch die USA, sang auf Militärbasen, verkaufte ihre 3.500 Stück starke Puppensammlung, die sie als Kind von Fans bekommen hatte, und spendete das Geld der United States Army. Jane Withers erlitt jedoch mit zunehmendem Alter das Schicksal vieler Kinderstars in Hollywood – das Interesse der Filmproduzenten ebbte ab. Ab Mitte der 1950er Jahre stand sie fast ausschließlich in Fernsehserien vor der Kamera, darunter The Munsters, Hart aber herzlich und Love Boat. Eine Ausnahme war ihre Nebenrolle als Vashti Snythe im Filmepos Giganten an der Seite von Rock Hudson, Elizabeth Taylor und James Dean.

Richard Johnson
Besetzung · Bekannt für Der Junge im gestreiften Pyjama
Richard Johnson (* 30. Juli 1927 in Upminster, London; † 6. Juni 2015 in Chelsea, London) war ein britischer Theater- und Filmschauspieler sowie Theater- und Filmproduzent. 1951 gab er in einer kleinen Nebenrolle in Des Königs Admiral neben Gregory Peck sein Leinwanddebüt. In einer mehrteiligen britischen Fernsehadaption von Jane Austens Roman Stolz und Vorurteil spielte er 1952 den Mr. Wickham. Noch im selben Jahr war er in seiner ersten größeren Kinorolle in Vom Täter fehlt jede Spur zu sehen. Doch erst mit dem Horrorfilm Bis das Blut gefriert (1963) kam seine Leinwandkarriere in Gang. 1966 spielte er neben Laurence Olivier und Charlton Heston in dem Abenteuerfilm Khartoum. Aufgrund seines guten Aussehens wurde er häufig als Playboy besetzt, so beispielsweise in Heiße Katzen (1967) an der Seite von Elke Sommer. In dem Historienfilm Ich komme vom Ende der Welt (1967) war er als junger Offizier auch neben Anthony Quinn und Rita Hayworth zu sehen. Ab den 1970er Jahren spielte er historische Persönlichkeiten wie Rembrandt in einer gleichnamigen Verfilmung von 1971 und Marcus Antonius in Antony and Cleopatra (1974). Gleichzeitig blieb er über die Jahre dem Theater treu und spielte in zahlreichen Shakespeare-Inszenierungen, unter anderem mit der Royal Shakespeare Company sowohl in London als auch in Stratford-upon-Avon. So verkörperte er Marcus Antonius auch auf der Bühne in Shakespeares Julius Cäsar und Antonius und Cleopatra. Zudem kam er mehrfach in Fernsehserien zum Einsatz, wie in Hart aber herzlich, Magnum, Mord ist ihr Hobby und Inspector Barnaby. Bei der 1982 von Diana Rigg, Albert Finney, Glenda Jackson und anderen gegründeten Produktionsfirma United British Artists fungierte Johnson bis 1990 als Vorsitzender. Er produzierte und spielte unter anderem die Filme Ozeanische Gefühle (1985) und Die große Sehnsucht der Judith Hearne (1987). Nach dem Ende seiner Produzententätigkeit konzentrierte er sich erneut auf die Schauspielerei.

Jeremy Kemp
Jeremy Kemp (* 3. Januar 1935 in Chesterfield, Derbyshire, England; † 19. Juli 2019), eigentlich Edmund Walker, war ein britischer Schauspieler. Kemp studierte Schauspiel an der Central School of Speech and Drama. Er begann seine Karriere mit der Rolle des Police Constable Bob Steele in der langlebigen Krimiserie Z-Cars, die er von 1962 bis 1978 spielte. Im Jahr darauf hatte er eine im Abspann nicht genannte Statistenrolle im Monumentalfilm Cleopatra. In den 1960er Jahren spielte er in einigen Kriegsfilmen wie Geheimaktion Crossbow und Der Schatten des Giganten. In Der blaue Max spielte er mit Willi von Klugermann erstmals einen Deutschen; auch in Blake Edwards’ Darling Lili als Kurt Von Ruger sowie in der Miniserie Der Feuersturm und deren Fortsetzung Feuersturm und Asche als Brigadier General Armin Von Roon verkörperte er deutsche Militärs. In der Filmkomödie Top Secret! stellte er den Ostdeutschen General Streck dar. In den 1980er Jahren spielte er in den Vereinigten Staaten Gastrollen in verschiedenen Fernsehserien wie Hart aber herzlich und Ein Colt für alle Fälle. In einer Folge von Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert spielte er Robert, den älteren Bruder von Captain Jean-Luc Picard. Zuletzt war er zwischen 1997 und 1998 als Hissah Zul in der Abenteuerserie Conan, der Abenteurer mit Ralf Möller in der Hauptrolle zu sehen.

Gene Evans
Gene Evans (* 11. Juli 1922 in Holbrook, Arizona; † 1. April 1998 in Jackson, Tennessee) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Gene Evans begann seine Schauspiellaufbahn als Jugendlicher und arbeitete unter anderem am Pasadena Playhouse, ehe der Zweite Weltkrieg seine Karriere für einige Jahre unterbrach. Als Sergeant war er an Kämpfen wie der Landung in der Normandie beteiligt und erhielt Auszeichnungen für Tapferkeit. 1947 gab Evans sein Filmdebüt in einer Banditenrolle im B-Western Under Colorado Skies an der Seite von Monte Hale. Zunächst spielte er vor allem kleine Rollen, beispielsweise in John Hustons Thriller Asphalt-Dschungel (1950) und Billy Wilders Filmdrama Reporter des Satans (1951). Im Jahr 1951 wurde er durch seine Hauptrollen in den Koreakrieg-Dramen Die Hölle von Korea und Der letzte Angriff bekannt. Insbesondere seine Darstellung eines Soldaten in der Literaturverfilmung Der letzte Angriff, in der er unter der Regie von Samuel Fuller seinen grimmigen, ernsthaften Schauspielstil zum Einsatz bringen konnte, wurde oft als herausragend bewertet. In der Folge trat Evans in vielen Hollywood-Filmen der 1950er- und 1960er-Jahre auf. Der rothaarige Schauspieler war unverkennbar durch eine raue Stimme und ein eher ruppiges Aussehen, weshalb er oft mit der Darstellung „harter Kerle“ in Western oder Kriegsfilmen betraut wurde. Regisseur Sam Fuller, der Evans sehr schätzte, setzte ihn nach seiner Rolle in Der letzte Angriff noch mehrmals ein: In dem Drama Park Row – Eine Zeitung für New York (1952) spielte er die Hauptrolle eines Zeitungsgründers, der um seine Unabhängigkeit kämpft, und im Psychothriller Schock-Korridor (1963) den Physiker Boden. Meist wurde er nur in Nebenrollen besetzt, eine Ausnahme bildete der britische Science-Fiction-Film Das Ungeheuer von Loch Ness (1959), in welchem er sich in der Rolle eines Meeresbiologen auf die Suche nach dem Monster macht. Überwiegend spielte er zwar ernsthafte Rollen, doch konnte Evans sein komödiantisches Talent 1959 als Torpedomann Molumphry in der Filmkomödie Unternehmen Petticoat von Blake Edwards an der Seite von Cary Grant und Tony Curtis zeigen. Gene Evans war bereits seit Anfang der 1950er-Jahre ebenfalls als Fernsehdarsteller tätig. Zwischen 1955 und 1956 spielte er neben Anita Louise die Hauptrolle in der Westernserie My Friend Flicka, von der insgesamt 39 Folgen produziert wurden. Er übernahm Gastrollen in beliebten Serien wie Tausend Meilen Staub, Die Leute von der Shiloh Ranch, Bonanza, Mannix, Der Chef, Rauchende Colts, Hart aber herzlich, Das A-Team und Mord ist ihr Hobby. Im späteren Teil seiner Karriere spielte er überwiegend im Fernsehen, auch da die Kinoangebote seit den 1970er-Jahren nachgelassen hatten.

Gloria DeHaven
Besetzung · Bekannt für Hello, Larry
Gloria Mildred DeHaven (23. Juli 1925 – 30. Juli 2016) war eine US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und ehemalige Vertragsdarstellerin von Metro-Goldwyn-Mayer. DeHaven wurde in Los Angeles, Kalifornien, als Tochter des Schauspielers und Regisseurs Carter DeHaven und der Schauspielerin Flora Parker DeHaven geboren, die beide zuvor im Varieté aufgetreten waren. Sie begann ihre Karriere als Kinderdarstellerin mit einer kleinen Rolle in Charlie Chaplins „Moderne Zeiten“ (1936). Sie erhielt einen Vertrag bei MGM. Trotz Hauptrollen in Filmen wie „Best Foot Forward“, „Der dünne Mann kehrt heim“ (1944) und „Summer Stock“ (1950) und obwohl sie 1944 von Kinobetreibern zur drittwahrscheinlichsten Nachwuchsschauspielerin gewählt wurde, gelang ihr der Durchbruch nicht. In dem Fred-Astaire-Film „Drei kleine Worte“ (1950) verkörperte sie ihre eigene Mutter, Flora Parker DeHaven. DeHaven war auch regelmäßig in den Fernsehserien und Seifenopern „As the World Turns“, „Mary Hartman, Mary Hartman“ und „Ryan's Hope“ zu sehen. Sie gehörte zu den zahlreichen Prominenten, die für den mit Stars besetzten, aber floppenden Film „Won Ton Ton, the Dog Who Saved Hollywood“ (1976) gewonnen werden konnten, und hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „Robert Montgomery Presents“, „Appointment with Adventure“ (Folge „The Snow People“), „The Guy Mitchell Show“, „Johnny Ringo“ (als Rosemary Blake in „Love Affair“), „The Rifleman“, „Wagon Train“, „The Lloyd Bridges Show“, „Marcus Welby, M.D.“, „Gunsmoke“, „Mannix“, „Fantasy Island“, „Hart aber herzlich“, „Love Boat“, „Mama's Family“, „Ein Engel auf Erden“, „Mord ist ihr Hobby“ und „Ein Hauch von Himmel“. Außerdem war sie in fünf Folgen der Spielshow „Match Game 75“ zusammen mit Patti Deutsch und Buck Owens als Gastjurorin zu sehen. Gloria DeHaven starb am 30. Juli 2016 (im Alter von 91 Jahren) in Las Vegas, Nevada, USA.

Raymond Guth
Frühe Jahre Guth wurde am 29. Mai 1924 in Oil City, Pennsylvania, geboren. Er studierte Schauspiel am Pasadena Playhouse und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Nachtschichten in einem Leichenschauhaus. Karriere Guth trat zunächst auf der Theaterbühne auf. 1954 wurde er von Theater Americana für seine Darstellung des Genesius in dem Stück „The Comedian“ als bester Schauspieler ausgezeichnet. Sein Filmdebüt gab er 1956 in „The Flesh Merchant“. Seinen ersten Fernsehauftritt mit Namensnennung hatte Guth 1957 in der Anthologie-Serie „Alfred Hitchcock Presents“. Er arbeitete weiterhin mit Hitchcock in Film und Fernsehen zusammen. Guth hatte Gastauftritte in den Fernsehserien „Wagon Train“, „The Virginian“, „Route 66“, „The High Chaparral“, „Daniel Boone“, „Tombstone Territory“, „Rawhide the Rifleman“, „Perry Mason“ und „Land of the Giants“ sowie mehrere Gastauftritte in „Gunsmoke“, „Death Valley Days“ und „Bonanza“. Er hatte zwei Gastauftritte in der Sitcom-Fernsehserie „Hazel“. Guths letzte Auftritte waren in den Fernsehserien „The Rookies“, „Happy Days“, „Ein Duke kommt selten allein“, „Unsere kleine Farm“, „Hart aber herzlich“, „Das Model und der Schnüffler“ und „Ein Engel auf Erden“. Zu Guths Filmografie gehören „Die Bonnie Parker Story“ (1958), „Die jungen Gefangenen“ (1959), „Operation Bikini“ (1963), „Die Geisel“ (1967), „Die Räuber vom Liang Shan Po“ (1969), „Bad Company“ (1972) und „Trans-Amerika-Express“ (1976) mit Gene Wilder. Sein letzter Film war „Ein Held nach dem anderen“ (1982). Privatleben Guth starb am 17. Dezember 2021 in La Verne, Kalifornien, im Alter von 97 Jahren. CLR

Jane Merrow
Jane Merrow (* 26. August 1941 in London, England als Jane Meirowsky) ist eine britische Schauspielerin. Jane Merrow wurde als Tochter einer Engländerin und eines Deutschen geboren, der als Jude in den 1930er-Jahren wegen des Nationalsozialismus nach England flüchtete. Nach ihrem Studium an der Royal Academy of Dramatic Art übernahm Merrow erste kleinere Rollen beim Fernsehen sowie auf Londoner Theaterbühnen, durch die sie bald ein ordentliches Ansehen erlangte. Sie spielte in beliebten britischen Serien wie Simon Templar, Nummer 6 und Mit Schirm, Charme und Melone, bei letzterer war sie zeitweise Kandidatin für die weibliche Hauptrolle, ehe diese an Linda Thorson ging. International bekannt wurde Merrow durch ihre Darstellung von Alix von Frankreich, der jugendlichen Mätresse des von Peter O’Toole gespielten Königs, im Historiendrama Der Löwe im Winter (1968). Sie erhielt für ihre Leistung eine Nominierung für den Golden Globe Award als Beste Nebendarstellerin. 1971 verkörperte sie eine größere Rolle als Blinde im Hammer-Horrorfilm Hände voller Blut an der Seite von Eric Porter. Im selben Jahr zog sie in die Vereinigten Staaten, wo sie in den folgenden 15 Jahren in zahlreichen Fernsehserien wie Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann, Der unglaubliche Hulk, Hart aber herzlich, Magnum und MacGyver Gastrollen übernahm.

Jack Palance
Besetzung · Bekannt für Batman
Jack Palance (bürgerlich Wolodymyr Iwanowitsch Palagnjuk; * 18. Februar 1919 in Lattimer Mines, Pennsylvania; † 10. November 2006 in Montecito, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler ukrainischer Abstammung. Nach Kriegsende begann er seine Karriere als Schauspieler. Auch im europäischen Film hatte Palance wiederholt Engagements. So spielte er 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung (Le mépris) einen US-amerikanischen Filmproduzenten namens Jeremy Prokosch, der einen Sandalenfilm unter der Regie von Fritz Lang finanzieren will und dabei weniger auf Kunst als auf Spektakel setzt. Prokoschs Verhalten stößt auf heftige Kritik des von Michel Piccoli dargestellten Drehbuchautors, womit der Unterschied zwischen US-amerikanischer und europäischer Kinokultur aufgezeigt wird. In Deutschland einer großen Anzahl von Zuschauern bekannt wurde Palance 1963 durch seine Hauptrolle in der noch in Schwarzweiß ausgestrahlten Fernsehserie „Zirkusdirektor Johnny Slate“. Darin trat er nicht als Bösewicht in Erscheinung, er löste kleine und große Probleme rund um das Geschehen vielmehr als sympathischer, aber kompromisslos hart zupackender Direktor. Auch in Italowestern war Palance zu sehen. Unter der Regie von Sergio Corbucci spielte er 1968 in Die gefürchteten Zwei (Il mercenario) eine Hauptrolle; seine Partner waren Franco Nero und Tony Musante. 1970 war Palance in Zwei Companeros (Vamos a matar, compañeros) an der Seite von Franco Nero und Tomás Milián in einer hervorstechenden Nebenrolle zu sehen. 1969 verkörperte er Fidel Castro in Richard Fleischers Che-Guevara-Filmbiografie Che!. In der auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlten Serie Bronk spielte er 1975/76 den Kriminalbeamten Lieutenant Alex „Bronk“ Bronkov. In der deutsch-amerikanischen Koproduktion Out of Rosenheim (1987) war er als Liebhaber von Marianne Sägebrecht zu sehen. 1989 spielte er in dem Film Batman den Gangsterboss Grissom, der vom „Joker“ (Jack Nicholson) erschossen wurde. 1991 gewann Palance einen Oscar als bester Nebendarsteller für seine Darstellung in dem Film City Slickers – Die Großstadt-Helden.

David Morrissey
David Mark Morrissey (* 21. Juni 1964) ist ein englischer Schauspieler und Regisseur. Er wuchs in den Liverpooler Stadtteilen Kensington und Knotty Ash auf. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Everyman Youth Theatre, unter anderem mit Ian Hart, Mark und Stephen McGann sowie Cathy Tyson. Im Alter von 18 Jahren erhielt er zusammen mit Hart eine Rolle in der Fernsehserie „One Summer“ (1983), die ihnen landesweite Bekanntheit verschaffte. Nach „One Summer“ besuchte Morrissey die Royal Academy of Dramatic Art und spielte anschließend für die Royal Shakespeare Company und das National Theatre. In den 1990er-Jahren verkörperte er häufig Polizisten und Soldaten, übernahm aber auch andere prägende Rollen wie Bradley Headstone in „Our Mutual Friend“ (1998) und Christopher Finzi in „Hilary and Jackie“ (1998). Es folgten weitere Filmrollen, darunter in „Some Voices“ (2000) und „Corellis Mandoline“ (2001), bevor er die von der Kritik gefeierten Rollen des Stephen Collins in „State of Play“ (2003) und des Gordon Brown in „The Deal“ (2003) verkörperte. Für seine Darstellung des Stephen Collins wurde er bei den British Academy Television Awards nominiert, für die des Gordon Brown bei den Royal Television Society Awards als Bester Schauspieler. Seine Filmrollen wurden jedoch nicht immer positiv aufgenommen; seine Hauptrolle in „Basic Instinct 2“ (2006) wurde stark kritisiert, und „The Reaping“ (2007) floppte an den Kinokassen. Seitdem spielte er Hauptrollen in „Sinn und Sinnlichkeit“ (2008), „Red Riding“ (2009) und „Five Days“ (2010), wirkte in den Filmen „Nowhere Boy“ (2009) und „Centurion“ (2010) mit und produzierte und spielte die Hauptrolle in dem Krimidrama „Thorne“ (2010). Er kehrte 2008 für eine Spielzeit von Neil LaButes „In a Dark Dark House“ auf die Bühne zurück und übernahm 2011 die Titelrolle in der Produktion von „Macbeth“ am Liverpool Everyman Theatre. Als Regisseur inszenierte Morrissey Kurzfilme sowie die Dramen „Sweet Revenge“ (2001) und „Passer By“ (2004) für die BBC. Sein Spielfilmdebüt „Don’t Worry About Me“ feierte 2009 auf dem London Film Festival Premiere und wurde im März 2010 im BBC-Fernsehen ausgestrahlt. Er ist mit der Schriftstellerin Esther Freud verheiratet, hat drei Kinder und engagiert sich als Schirmherr für zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen.

Ashley Scott
Besetzung · Bekannt für A.I. Artificial Intelligence
Ashley McCall Scott (* 13. Juli 1977 in Metairie, Louisiana) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und ehemaliges Model. Scott ist mit ihren Eltern und den beiden Brüdern in Charleston, South Carolina aufgewachsen. Als kleines Mädchen modelte sie für die Agentur von Mille Lewis. Nachdem Scott die High School beendet hatte, setzte sie ihre Modelkarriere in London fort. Dort wurde sie von der „Elite Miami“ entdeckt. Daraufhin zog sie nach Miami und wurde Katalogmodell. Sie lief in Miami, Paris und London über den Laufsteg. 2004 heiratete Scott den Filmproduzenten Anthony Rhulen, die Ehe wurde geschieden. Ashley Scott ist mit dem Sänger der Pop-Band Worlds Apart Steve Hart verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hat. Zurzeit lebt Scott in Los Angeles. Während ihrer Zeit in Miami wurde Scott auf die Schauspielerei aufmerksam und beschloss, ihre Modellkarriere für die Schauspielerei zu beenden und sich bei Castings zu verschiedenen Serien und Filmen zu bewerben. Eine ihrer ersten Vorstellungen hatte sie bei Al Pacino, bekam die erwünschte Rolle neben Al Pacino aber nicht. Ihren ersten Auftritt hatte sie in dem Fernsehfilm Criminal Mastermind, einer 30-minütigen Komödie, die auf dem Sender ABC ausgestrahlt wurde. Anschließend erhielt sie die Rolle Gigolo Jane in dem Science-Fictionfilm A.I. – Künstliche Intelligenz. Dabei sah man sie in einer Sequenz gemeinsam mit Jude Law, der die Rolle Gigolo Joe innehatte. Die Hauptrolle David wurde mit Haley Joel Osment besetzt und Steven Spielberg war als Regisseur tätig. Weiter 2001, schaffte sie schließlich den Durchbruch, als sie die Rolle der Asha Barlow in der zweiten Staffel, für 21 Folgen, von James Camerons Dark Angel erhielt. Eine weitere dunkle Rächerin verkörperte sie 2002/2003 als Helena Kyle/Huntress, der Tochter von Batman und Catwoman, in der US-Serie Birds of Prey. In S.W.A.T. – Die Spezialeinheit verkörperte Scott 2003 die Ex-Freundin Lara des Protagonisten Jim Street, der durch Colin Farrell dargestellt wurde. Im Jahr darauf wirkte sie in dem Horrorfilm Trespassing und in dem Actionthriller Lost mit. Im Jahr 2005 stand sie ein weiteres Mal neben Jessica Alba vor der Kamera. In John Stockwells Into the Blue, spielte sie die Freundin von Scott Caans Charakter und verkörperte eine Taucherin, die bei der Bergung von Drogen aus einem abgestürzten Flugzeug von einem Tigerhai angegriffen wird. In diesem Actionfilm erhielten Alba und Paul Walker die Hauptrollen. Im gleichen Jahr erhielt sie eine Nebenrolle neben Ryan Reynolds, Anna Faris und Amy Smart in der Komödie Wild X-Mas. Scott spielte in bisher zwei Produktionen der WWE Studios mit. Dabei verkörperte sie 2004 in Walking Tall – Auf eigene Faust die Freundin Deni von Dwayne Johnsons Figur Christian Vaughn. Beide werden fast durch einen Kugelhagel von Gangstern, darunter auch Neal McDonough, getötet. 2009 stand sie für den Actionfilm Zwölf Runden vor der Kamera. Darin spielte sie Molly Porter die entführte Freundin von Detective Danny Fisher (dargestellt von John Cena). Anschließend folgten Gastauftritte in den Krimiserien CSI: Miami und Navy CIS. 2010 verkörperte sie in dem Familienfilm Christmas Mail die Hauptrolle der Kristi North. Zuletzt stand sie für den Thriller Unstable vor der Kamera.

David Thewlis
Besetzung · Bekannt für Avatar: Fire and Ash, Harry Potter und der Halbblutprinz, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1
David Thewlis, bürgerlich David Wheeler, (* 20. März 1963 in Blackpool) ist ein britischer Schauspieler. Wheeler besuchte in London die Guildhall School of Music and Drama zusammen mit Ewan McGregor und Naveen Andrews. Dort kam er zum ersten Mal mit der Schauspielerei in Berührung und trat der dortigen Theatergruppe bei. Da es in dem Verein schon ein Mitglied namens David Wheeler gab, musste er einen anderen Nachnamen tragen und wählte Thewlis, den Geburtsnamen seiner Mutter, der ihm als erster einfiel. Thewlis spielte in zahlreichen Nebenrollen, bis er 1993 im Kinofilm Nackt seine erste Hauptrolle erhielt und für diese Rolle gleich mit dem Darstellerpreis der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1993 ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr verkörperte er auch in der Krimiserie Heißer Verdacht neben Helen Mirren und Ciarán Hinds einen gestörten Killer. In den folgenden Jahren spielte er in mehreren Filmen verschiedene Haupt- oder Nebenrollen, wie z. B. Black Beauty, Restoration – Zeit der Sinnlichkeit (1995), Dragonheart (1996) und Sieben Jahre in Tibet. Aufgrund seines Mitwirkens in diesem Film erhielt er ein lebenslanges Einreiseverbot in die Volksrepublik China, ebenso wie sein Schauspielkollege Brad Pitt und Regisseur Jean-Jacques Annaud. Für seine Darstellungen gewann er mehrere Preise und wurde u. a. auch für einen British Independent Film Award nominiert. Ursprünglich sollte er auch die Rolle des Professor Quirrell in Harry Potter und der Stein der Weisen übernehmen, die aber letztlich an Ian Hart ging. Stattdessen wurde er für Harry Potter und der Gefangene von Askaban verpflichtet, in dem er den Remus Lupin darstellte. Auch in den Fortsetzungen Der Orden des Phönix, Der Halbblutprinz und Die Heiligtümer des Todes war er in dieser Rolle zu sehen. Im Shakespeare-Thriller Anonymus von Roland Emmerich übernahm er 2011 den Part des Beraters von Königin Elisabeth I. William Cecil. 2005 spielte er den Hospitaliter im Monumentalfilm Königreich der Himmel und 2008 den Lagerkommandanten Ralf im Drama Der Junge im gestreiften Pyjama.

Nicky Whelan
Nicky Whelan wurde in Australien mit der Rolle der Pepper Steiger bekannt, die sie in der zwischen 2006 und 2007 ausgestrahlten Seifenoper Neighbors in hundert Folgen spielte. Sie kam mit zwei Projekten nach Hollywood: zuerst mit der Chorkomödie Hollywood & Wine, wo sie eine aufstrebende Schauspielerin spielte, die nach Hollywood kam. Dann durch eine wiederkehrende Rolle in der neunten Staffel von Scrubs, die von Maya, einer sehr sexy Medizinstudentin. Die Serie wird jedoch plötzlich gestoppt. Die Schauspielerin fährt dann mit den Dreharbeiten zu einer Komödie der Farrelly-Brüder fort, Good to shoot, getragen vom Tandem Jason Sudeikis / Owen Wilson, dann Auftritte in Serien, Kurzfilmen und Filmen der B-Serie. Das Jahr 2013 ermöglichte ihr, exponiertere Projekte an Land zu ziehen: Sie trat in sechs Folgen der Detektivserie Franklin and Bash auf und bekam dann ihre erste reguläre Rolle in der von Milo Ventimiglia getragenen Webserie Chosen. Sie spielt in den ersten beiden Staffeln der Serie und gibt auch die Antwort auf Chad Michael Murray. Im folgenden Jahr folgten Nebenrollen in zwei fantastischen Spielfilmen, die in Flugzeugen spielen: Einer war ein Fernsehfilm für den SyFy-Kanal, Flight 7500: One Way Back, mit einer Besetzung von Schauspielern aus Fernsehserien; und der andere ist der Actionfilm Le Chaos, getragen von Nicolas Cage. Sie spielt eine Flugbegleiterin. Vor allem aber teilt sie das Plakat für eine neue Fernsehserie mit dem Titel Matador mit Gabriel Luna. Diese von Regisseur Robert Rodriguez produzierte Thrillerserie, in der die Schauspieler CIA-Agenten verkörpern, überschreitet jedoch nicht eine Staffel von 13 Episoden. Sie macht mit dem Pilotfilm einer anderen Serie weiter, der jedoch nicht gelingt. 2015 teilte sie daher das Poster für eine B-Serien-Romanze, Borrowed Moments, mit Brian Krause und trat dann in der Komödie Witness for Rent auf, getragen von Kevin Hart, Josh Gad und Kaley Cuoco. Sie ist auch Teil der sehr großen Distribution des experimentellen Knight of Cups von Terrence Malick. Sie tritt auch in fünf Folgen der Satisfaction-Serie auf. Sie tritt weiterhin in kleineren Projekten auf, darunter der Thriller Usurpation, den sie mit Nicolas Cage und Gina Gershon teilt. Quelle : Wikipedia

Ian Hart
Besetzung · Bekannt für The Blame, Harry Potter und der Stein der Weisen, The Last Kingdom
Ian Hart, geboren am 8. Oktober 1964 in Liverpool, Merseyside, England, ist ein britischer Schauspieler, dessen eigentlicher Name Ian Davies ist. Er begann seine Schauspielkarriere während seiner Schulzeit in Liverpool und wurde zufällig in das Theater eingeführt. Hart erlangte erstmals Anerkennung für seine Darstellung von John Lennon im britischen Film "Backbeat" (1994). Er ist auch bekannt für seine Rolle als Professor Quirrell in "Harry Potter und der Stein der Weisen" (2001). Neben seiner Arbeit im Film hat er auch in britischen Theaterproduktionen und Fernsehserien mitgewirkt.