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Bodhi Rae Breathnach
Besetzung · Bekannt für Shelter, Sinn und Sinnlichkeit, Hamnet
Bodhi Rae Breathnach ist eine irische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin. Sie ist bekannt für ihre Rollen in Literaturverfilmungen, historischen Dramen und Genrefilmen und wirkte in Produktionen für Film, Fernsehen und bedeutende britische Theaterhäuser mit. Ihr Spielfilmdebüt gab Breathnach als Susanna Shakespeare in „Hamnet“ (2025) unter der Regie von Chloé Zhao, einer Adaption von Maggie O’Farrells gleichnamigem Roman. Der Film markierte ihre erste große internationale Filmrolle. Später spielte sie Jessie an der Seite von Jason Statham in dem Actiondrama „Shelter“ (2026).

Jessie Buckley
Besetzung · Bekannt für Hamnet, Fargo
Jessie Buckley ist eine irische Schauspielerin und Sängerin. Zu ihren Auszeichnungen zählen der Oscar als Beste Hauptdarstellerin (als erste Irin überhaupt), ein British Academy Film Award, ein Actor Award, ein Golden Globe Award und ein Scottish BAFTA Award sowie eine weitere Oscar-Nominierung. Buckley begann ihre Karriere 2008 als Teilnehmerin der BBC-Talentshow „I'd Do Anything“, wo sie den zweiten Platz belegte. Die Absolventin der Royal Academy of Dramatic Art (RADA) wirkte in ersten Fernsehauftritten in BBC-Serien wie „Krieg und Frieden“ (2016) und „Taboo“ (2017) mit. Ihr Filmdebüt gab Buckley in der Hauptrolle von „Beast“ (2017). Ihr Durchbruch gelang ihr mit der Rolle einer aufstrebenden Country-Sängerin in dem Musicalfilm „Wild Rose“ (2018), für die sie eine BAFTA-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin erhielt. Buckley begann ihre Karriere 2008 als Kandidatin der BBC-Talentshow „I'd Do Anything“, bei der sie den zweiten Platz belegte. Buckleys Karriere nahm mit Hauptrollen in Filmen wie „I’m Thinking of Ending Things“ (2020), „Men“ (2022), „Women Talking“ (2022) und „Wicked Little Letters“ (2023) Fahrt auf. Für ihre Darstellung einer geplagten Mutter in dem Psychodrama „The Lost Daughter“ (2021) wurde sie für den BAFTA Award als Beste Nebendarstellerin und den Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert. Weitere Anerkennung erlangte sie durch ihre Verkörperung von Agnes Shakespeare in dem Historiendrama „Hamnet“ (2025), für die sie einen Golden Globe, einen BAFTA Award, einen Actor Award und den Oscar als Beste Hauptdarstellerin erhielt. Im Fernsehen spielte Buckley in der HBO-Miniserie „Chernobyl“ (2019) und in der vierten Staffel von „Fargo“ (2020) mit.

Chloé Zhao
Regie · Bekannt für Hamnet
Chloé Zhao (geboren als Zhao Ting) ist eine in China geborene Filmemacherin. Sie ist vor allem für ihre Arbeit an Independent-Filmen bekannt. Ihr Spielfilmdebüt „Songs My Brothers Taught Me“ (2015) feierte Premiere beim Sundance Film Festival und wurde von der Kritik gefeiert. Es erhielt eine Nominierung für den Independent Spirit Award als Bester Erstlingsfilm. „The Rider“ (2017) wurde ebenfalls von der Kritik gefeiert und erhielt Nominierungen für den Independent Spirit Award als Bester Film und für die Beste Regie. Internationale Anerkennung erlangte Zhao mit dem amerikanischen Film „Nomadland“ (2020), für den sie das Drehbuch schrieb, den sie produzierte, den Schnitt übernahm und Regie führte. Der Film gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig und den Publikumspreis des Toronto International Film Festival. Für ihren Film erhielt Zhao vier Oscar-Nominierungen und gewann die Auszeichnungen für den besten Film und die beste Regie – als erste farbige Frau überhaupt. Sie wurde außerdem bei den Directors Guild of America Awards, den Golden Globe Awards und den British Academy Film Awards für ihre Regiearbeit ausgezeichnet und war damit die zweite Frau, die diese Auszeichnung in den jeweiligen Kategorien erhielt. Zhao war Co-Autorin und Regisseurin des Marvel-Superheldenfilms „Eternals“ (2021). Ihr neuester Film „Hamnet“ feierte Premiere beim 52. Telluride Film Festival.

Kirk Hammett
Kirk Lee Hammett (* 18. November 1962 in San Francisco, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Musiker und Leadgitarrist der Metal-Band Metallica. Er wurde 2003 vom Rolling Stone auf Platz 11 der 100 größten Gitarristen gesetzt.

Tessa Harnetiaux
Earl Hamner, Jr.
Besetzung · Produzent · Drehbuchautor · Bekannt für Die Waltons, Falcon Crest, Twilight Zone - Unwahrscheinliche Geschichten
Earl Henry Hamner junior war ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmproduzent. Er ist der Erfinder der Fernsehserien Die Waltons und Falcon Crest.

Ben Whishaw
Besetzung · Bekannt für Fargo, No Time to Die, James Bond 007 - Skyfall
Benjamin John „Ben“ Whishaw (geboren am 14. Oktober 1980) ist ein englischer Schauspieler, der an der Royal Academy of Dramatic Art ausgebildet wurde. Whishaw ist vor allem bekannt für seine Durchbruchrolle als Hamlet, seine Rollen in den Fernsehserien Nathan Barley, Criminal Justice, The Hour und London Spy sowie für Filmrollen in Perfume: The Story of a Murderer (2006), I'm Not There (2007), Bright Star (2009), Brideshead Revisited (2008), Cloud Atlas (2012), The Lobster (2015) und Suffragette (2015). Er spielte außerdem die Rolle des Q in den James-Bond-Filmen beginnend mit Skyfall (2012) und war die Stimme von Paddington Bear im Film Paddington aus dem Jahr 2014.

Nicol Williamson
Thomas Nicol Williamson war ein britischer Schauspieler. Der Dramatiker John Osborne beschrieb ihn einst als „den größten Schauspieler seit Marlon Brando“. Er wurde auch von Samuel Beckett als „vom Genie berührt“ beschrieben und von vielen Kritikern in den späten 1960er Jahren als „der Hamlet seiner Generation“ angesehen.

Kathrin Angerer
Besetzung · Bekannt für Where's Wanda?
Kathrin Angerer wurde im Jahr 1970 in Oranienburg, Deutschland geboren. Sie ist Schauspielerin, bekannt für "Hamlet_X" (2003), "Peer Gynt" (2006) und "Freies Land" (2019).

Skylar Astin
Skylar Astin ist ein amerikanischer Schauspieler und Sänger. Er ist bekannt dafür, Georg in dem mit dem Tony-Preis ausgezeichneten Bühnenmusical Spring Awakening zu spielen und für seine Rollen in den Filmen Hamlet 2 (2008), Taking Woodstock (2009), Pitch Perfect (2012) und 21 & Over (2013). Astin wurde in New York City geboren und wuchs in Rockland County, New York auf. Er ist der Sohn von Meryl und Barry Lipstein. Er hat eine Schwester, Brielle, und zwei Brüder, Mailand und Jace. Astin ist Jüdin, nachdem er die Clarkstown High School North abgeschlossen hatte, besuchte er das Sommercamp Stagedoor Manor Performing Arts. Er war auch Student an der Tisch School of the Arts der New York University; aber er nahm Urlaub, als er im Spring Awakening besetzt war, und als er fünfzehn Jahre alt war, wählte sein Agent seinen Vornamen Astin als Künstlernamen. Astin trat (10. Dezember 2006- 19. Juli 2008) im Spring Awakening auf, als Georg, ein Klassenkamerad von Melchior und Moritz, auf seinen Klavierlehrer einschlug. Astin übernahm die Rolle des Mark Cohen in einer Produktion von Rent unter der Regie von Neil Patrick Harris am Hollywood Bowl (6. bis 8. August 2010). Astin spielte Rand Posin in dem Film Hamlet 2. Er sang "Raped in the Face" auf dem Soundtrack mit Phoebe Strole, seinem Co-Star im Film, und dem Star des Films, Steve Coogan. Die Vorführungen des Films auf dem Sundance Film Festival 2008 führten dazu, dass Astin bei der United Talent Agency unterschrieb. Astin nahm an der Besetzung der Adam Carolla Sitcom Ace in the Hole auf CBS 2009 teil. Die Show wurde jedoch nicht vom Netzwerk aufgegriffen. Im Jahr 2010 wurde er in die Besetzung der Jere Burns Sitcom Strange Brew on Fox aufgenommen, die ebenfalls nicht aufgenommen wurde. Astin gastierte als Ben in der Juli 2011 Folge von Love Bites mit dem Titel "Boys to Men" und, als Matt Kornstein, in der Mai 2012 Folge von Mädchen mit dem Titel "Hannah's Diary". Er spielte auch einen Patienten auf House, Season 8, Episode 21, May 2012. Astin spielte in dem Komödienfilm Pitch Perfect (2012) als Figur von Jesse Swanson und wird die Rolle in der Fortsetzung Pitch Perfect 2 2015 erneut spielen. Astin begann auch im Komödiefilm 21 und Over (2013) als Casey. Astin spielt derzeit in der TBS-Sitcom Erdgeschoss als Brody Moyer, ein junger ehrgeiziger Vermögensverwalter, der sich in ein Mädchen im Erdgeschoss verliebt.

Lars Eidinger
Besetzung · Bekannt für Babylon Berlin, City of Blood
Lars Eidinger, geboren in Berlin, studierte an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Seit 1999 ist er Ensemblemitglied an der Berliner Schaubühne. Seine Darstellungen von Hamlet und Richard III. in den Inszenierungen von Thomas Ostermeier wurden international beachtet und machten ihn zu einem prägenden Schauspieler der Schaubühne. Neben seiner Theaterarbeit ist Lars Eidinger in zahlreichen nationalen und internationalen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen, unter anderem in Alle Anderen (Regie: Maren Ade, 2008), Goltzius & The Pelican Company (Regie: Peter Greenaway, 2011), Was bleibt (Regie: Hans-Christian Schmid, 2011), Tatort - Borowski und der stille Gast (Regie: Christian Alvart, 2012), Clouds of Sils Maria (Regie: Olivier Assayas, 2013), Familienfest (Regie: Lars Kraume, 2014), Personal Shopper (Regie: Olivier Assayas, 2015), SS-GB (BBC, Regie: Philipp Kadelbach, 2015), Mathilda (Regie: Alexey Uchitel, 2014-15), Die Blumen von gestern (Regie: Chris Kraus, 2015), Terror (Regie: Lars Kraume, 2016), Werk ohne Autor (Regie: F. H. v. Donnersmarck), Babylon Berlin (Regie: Tom Tykwer, Hendrik Handloegten, Achim von Borries), Sense 8 (Regie: Lana und Lilli Wachowski), Twins (Regie: Lamberto Bava, 2016), Maryline (Regie: Guillaume Gallienne, 2016), Dumbo (Regie: Tim Burton, 2017), High Life (Regie: Claire Denis, 2017). Alle Anderen von Maren Ade, in dem Lars Eidinger die männliche Hauptrolle neben Birgit Minichmayr spielt, wurde 2009 mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet. Für Verhältnisse wurde er 2010 und für Polizeiruf - Der Tod macht Engel aus uns allen 2013 für den Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler nominiert. 2013 erhielt Lars Eidinger den Preis der Deutschen Filmkritik als Bester Darsteller und 2014 den Grimme-Preis. 2017 war Lars Eidinger erneut für den Deutschen Fernsehpreis als Bester Darsteller für Terror und Familienfest nominiert, der den Preis als Bester Film gewann. Neben der Schauspielerei ist Lars Eidinger auch Musiker und DJ. Er lebt in Berlin.

Herbert Bötticher
Herbert Bötticher wurde am 19. Dezember 1928 in Deutschland geboren. Er war Schauspieler, bekannt für Traumstadt (1973), Blut floss auf Blendings Castle (1967) und Hamlet, Prinz von Dänemark (1960). Er war mit Doris Gallart verheiratet. Er starb am 8. Oktober 2008 in Deutschland.

Elizabeth Spriggs
Besetzung · Bekannt für Play for Today
Elizabeth Jean Spriggs-Manson (geb. Williams) war eine englische Charakterdarstellerin. Zu ihren Rollen bei der Royal Shakespeare Company gehörten die Amme in Romeo und Julia, Gertrude in Hamlet und Beatrice in Viel Lärm um nichts. 1978 gewann sie den Olivier Award als Beste Nebendarstellerin für Arnold Weskers Liebesbriefe auf blauem Papier. Ihre bekannteste Filmrolle war die der Mrs. Jennings in Sinn und Sinnlichkeit (1995), für die sie eine BAFTA-Nominierung als Beste Nebendarstellerin erhielt. Zu ihren weiteren Filmen zählen Richard's Things (1980), Impromptu (1991), Paradise Road (1997) und Harry Potter und der Stein der Weisen (2001).

Paul Brightwell
Paul Brightwell ist ein englischer Schauspieler und Regisseur. Seit den späten 1980er Jahren hat er in zahlreichen Theaterstücken, Filmen und Fernsehserien mitgewirkt. Zu seinen Regiearbeiten zählen die britischen Erstaufführungen von Heiner Müllers „Hamletmachine“ am Gate Theatre in Notting Hill und von Witkiewicz’ „They“ am Polish Theatre in Hammersmith.

Simone Kirby
Simone Kirby ist eine irische Schauspielerin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle als Geraldine Grehan in der RTÉ-Serie „Pure Mule“. Sie spielte außerdem 2005 die Ophelia in „Hamlet“ und war 2011 in „Season of the Witch“ zu sehen. Auf der Bühne wirkte sie unter der Regie von Garry Hynes in „The Tinker's Wedding“ für die Druid Theatre Company im Rahmen des Galway Arts Festival, am Olympia Theatre und am King's Theatre in Edinburgh mit. Zudem verkörperte sie Nuala in „The Cavalcaders“ unter Robin Lefevre und Lady Teasle in „The School For Scandal“ unter Jimmy Fay am Abbey Theatre in Dublin.

Heide Kipp
Heide Kipp machte zunächst eine Ausbildung als Krankenschwester und studierte anschließend von 1959 bis 1961 an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin-Schöneweide. Nach ihrem Abschluss wurde sie am Deutschen Theater engagiert und wechselte 1963 ans Hans-Otto-Theater nach Potsdam, wo sie unter anderem 1964 die Ophelia im Hamlet spielte. 1971 holte sie der Regisseur Benno Besson an die Volksbühne, deren Ensemble sie dann für mehr als 30 Jahre angehörte. Ihren Volksbühneneinstand gab Kipp mit einer Rolle in Manfred Karges und Matthias Langhoffs Inszenierung der Räuber (1971); neben Rollen in weiteren Karge/Langhoff-Inszenierungen (Goethes Der Bürgergeneral, 1976) folgten Auftritte in Regiearbeiten von Fritz Marquardt (Erich Köhlers Der Geist von Cranitz, 1972; Molières Der Menschenhasser, 1975, und Heiner Müllers Der Bau, 1980), Christoph Schroth (Ulrich Plenzdorfs Die neuen Leiden des jungen W., 1972), Benno Besson (Peter Hacks’ Margarete in Aix, 1973; Shakespeares Wie es euch gefällt in der Bearbeitung von Heiner Müller, 1975; Shakespeares Hamlet in der Übersetzung von Heiner Müller und Matthias Langhoff, 1977), Jürgen Gosch (Büchners Leonce und Lena, 1978), Berndt Renne, Brigitte Soubeyran und anderen. In den 1980er Jahren folgten Rollen in Heiner Müllers Adaption des Macbeth (1982; Regie: Heiner Müller und Ginka Tscholakowa) und in einer Reihe von Inszenierungen von Helmut Straßburger und Ernstgeorg Hering. Auch an der seit 1986 unter Jürgen Verdofskys Regie stattfindenden Lesereihe Autoren en suite war Kipp beteiligt. Seit den 1970ern war sie außerdem zunehmend bei der DEFA in Nebenrollen zu sehen, oft in den DDR-Alltag reflektierenden Gegenwartsfilmen von Regisseuren wie Helmut Dziuba, Iris Gusner und Herrmann Zschoche. Für ihre Rolle in Konrad Wolfs Solo Sunny erhielt sie 1980 auf dem 1. Nationalen Spielfilmfestival einen Preis als beste Nebendarstellerin. Dazu kamen einige Synchronarbeiten; beispielsweise sprach sie Kirsten Walthers Yvonne im dritten Olsenbande-Film Die Olsenbande fährt nach Jütland (1971) und Eileen Brennan in der DEFA-Synchronisation von Eine Leiche zum Dessert (1975). Nach der Wende wirkte sie an der Volksbühne in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg (Büchners Woyzek, 1991; García Lorcas In seinem Garten liebt Don Perimplin Belisa, 1992) und Intendant Frank Castorf (König Lear, 1992; Pension Schöller: Die Schlacht von Laufs/Jacoby und Heiner Müller, 1994; Stanisława Przybyszewskas Die Sache Danton, 1994; Hebbels Die Nibelungen, 1995; Golden fließt der Stahl/Wolokolamsker Chaussee von Karl Grünberg und Heiner Müller, 1996 und Richard II. Das Eigentum, 1999) mit. Oft wurde sie auch von Christoph Marthaler besetzt, so in seinem „patriotischen Abend“ Murx den Europäer! Murx ihn! Murx ihn! Murx ihn! Murx ihn ab! (1993), in Der Eindringling – Ein Jubiläumskonzert in zwei Aufzügen (1994, nach Karl Valentin & Maurice Maeterlinck), in seinem Projekt Straße der Besten (1996) und in Tschechows Drei Schwestern (1997), schließlich in Die zehn Gebote nach Raffaele Viviani (2001) und in Marthalers eigenem Stück Lieber nicht. Eine Ausdünnung (2003).

Detlev Heintze
Er machte eine Lehre als Koch und eine Schauspielausbildung in Potsdam-Babelsberg an der Hochschule für Film und Fernsehen. Im Jahr 1968 erhielt er eine Anstellung in den Städtischen Bühnen Erfurt. Später spielte er in Weimar einige große Theaterrollen wie Hamlet, Ferdinand in Schillers Kabale und Liebe, Marquis Posa in Schillers Don Karlos, Nathan der Weise und Karl Moor in Schillers Die Räuber. Auch als Schauspieler war er zum Beispiel in den Fernsehserien Polizeiruf 110, Tatort und Marienhof zu sehen. Derzeit ist er – wie seine Ehefrau Regine Heintze – am Deutschen Nationaltheater Weimar als Theaterschauspieler zu sehen. Detlef Heintze ist auch als Theaterregisseur und unter dem Pseudonym Walter Hesse als Autor von Theaterstücken tätig.(Wikipedia)

Astrid Bless
Astrid Bless studierte an der Theaterhochschule Leipzig und war viele Jahre Protagonistin am Leipziger Schauspielhaus, wo sie verschiedene Rollen übernahm, wie die „Ophelia“ in Hamlet, die „Viola“ in Was ihr wollt oder die „Schustersfrau“ in dem gleichnamigen Stück von Federico García Lorca. Auch an der Tribüne in Berlin und dem Stuttgarter Renitenztheater gastierte sie. Sechs Jahre lang war sie Mitglied der Academixer in Leipzig. Zu ihren bekanntesten Sprecherrollen zählte die der Oberhexe Walpurgia in der Hörspielserie Bibi Blocksberg, die sie für die verstorbene Maria Axt übernahm. Als Synchronsprecherin lieh sie ihre Stimme unter anderem Sophia Loren, Candice Bergen, Holland Taylor und Claudia Cardinale. Astrid Bless gastierte als Kabarettistin mit Dorit Gäbler unter anderem in Leipzig und Halle und war mit ihrem Claire Waldoff-Programm in vielen Städten Deutschlands eine gefeierte Interpretin. Sie war auch als Schauspielerin tätig und gestaltete oftmals Rollen in Fernsehspielen. So gehört zum Beispiel der Part der „Thea Kaskel“ in der Unterhaltungsserie Klein, aber Charlotte von 1990 zu ihren bekanntesten Auftritten. Im Jahr 1970 gehörte sie zu den Moderatoren des Jugendmagazins Sei dabei! Mehrmals war sie auch in der Filmreihe Polizeiruf 110 zu sehen (u. a. Mit List und Tücke 1986, Die letzte Kundin 1987, Thanners neuer Job 1991), in Der Staatsanwalt hat das Wort oder in der Zirkusserie Aerolina. Im Fernsehtheater Moritzburg trat sie zwischen 1967 und 1982 ein gutes Dutzend Mal auf, so in Hauptrollen in Theodor Gottlieb Hippels Der Mann nach der Uhr oder Der ordentliche Mann (1971), Carlo Goldonis Herren im Haus (1972), Giovanni Boccaccios Liebe mit Engel Gabriel (1973), Frigyes Karinthys Der Zaubersessel (1975), Traudel Brenneckes Der Versager (1979) und Rolf Neuparths Stimmung unterm Dach (1982) Bis zu ihrem Tod synchronisierte sie Holland Taylor in der Rolle der Evelyn Harper in Two and a Half Men und Roma Maffia als Dr. Liz Cruz in Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis. Die Synchronisation von Holland Taylor übernahm Kerstin Sanders-Dornseif und Helga Sasse führte die Synchronisation von Roma Maffia fort.(Wikipedia)

Kenneth Branagh
Besetzung · Regie · Produzent · Bekannt für Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Der Teufel trägt Prada 2, Oppenheimer
Sir Kenneth Charles Branagh (* 10. Dezember 1960 in Belfast, Nordirland) ist ein britischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er wurde vor allem durch seine Shakespeare-Verfilmungen bekannt. Seit 2015 ist er Präsident der Royal Academy of Dramatic Art, an der er 1982 seinen Universitätsabschluss machte. Branagh engagiert sich am Theater wie auch im Filmgeschäft. Bekannt als Regisseur wurde er vor allem mit der filmischen Umsetzung mehrerer Dramen von William Shakespeare, beginnend mit Henry V. (1989) über Viel Lärm um nichts (1993) bis zu Hamlet (1996). 2018 stellte er schließlich selbst den Dichter in dem von ihm inszenierten Film All Is True dar. Als Schauspieler trat er in vielen anderen eigenen Filmen auf, aber auch in Fremdproduktionen, so zum Beispiel als Gilderoy Lockhart in Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002). 2009 wurden drei Neuverfilmungen von Henning Mankells Wallander mit Branagh in der Hauptrolle im deutschen Fernsehen erstaufgeführt. Die Darstellung des schwedischen Kriminalkommissars brachte ihm 2009 eine Emmy-Nominierung ein. Inzwischen spielte er die Rolle in zwölf verschiedenen Filmen der Krimi-Reihe. Fünfmal war Kenneth Branagh für den Oscar nominiert – je einmal als bester Hauptdarsteller, Nebendarsteller, Drehbuchautor, Regisseur sowie für den besten Kurzfilm, was seine Vielseitigkeit als Filmemacher unterstreicht. Er hält damit den Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen in verschiedenen Kategorien. 2001 gewann er den Emmy für das Fernsehspiel über die Wannseekonferenz. Quelle: Wikipedia

Thorsten Merten
Besetzung · Bekannt für Babylon Berlin
Thorsten Merten (* 4. Dezember 1963 in Ruhla) ist ein deutscher Schauspieler. Thorsten Merten wollte ursprünglich Journalist werden und arbeitete zunächst als Volontär bei der Zeitung Das Volk. Nach seinem Wehrdienst absolvierte er von 1986 bis 1990 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, wo er die neu eingerichtete Kabarett-Abteilung besuchte und als Diplom-Kabarettist abschloss. Es folgten Engagements an verschiedenen Theaterbühnen im In- und Ausland, darunter am Théâtre Vidy in Lausanne, am Staatstheater Schwerin, am Maxim-Gorki-Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin sowie am Deutschen Theater Berlin. Für seine Theaterarbeit wurde er 1999 mit dem Conrad-Ekhof-Preis ausgezeichnet. Zu seinen bekannten Bühnenrollen zählen unter anderem McMurphy in Einer flog über das Kuckucksnest, der Geist in Hamlet sowie Rollen in Iwanow, Prometheus und Sonnenallee. 2024 spielte er an der Komischen Oper Berlin den Betriebsleiter Kuckuck in der Operette Messeschlager Gisela. Seine ersten Erfahrungen vor der Kamera sammelte Merten 1992 in Andreas Dresens Film Stilles Land. Der Durchbruch gelang ihm 2001 mit der Tragikomödie Halbe Treppe, ebenfalls unter der Regie von Dresen. Seitdem ist er regelmäßig in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen. Bekannt wurde Merten außerdem durch Rollen in Wilsberg, Afrika, mon amour, Bella Block, Helen Dorn, Donna Leon und zahlreichen Tatort-Folgen. Von 2013 bis 2021 spielte er im Weimarer Tatort den Kommissariatsleiter Stich. Seit 2009 verkörpert er in der ZDF-Reihe Spreewaldkrimi den Oberinspektor beziehungsweise Polizeikommissar Martin Fichte. Weitere Hauptrollen spielte er unter anderem in Silvi und Fremdkörper. Für seine Nebenrolle in Curveball – Wir machen die Wahrheit erhielt er 2021 den Deutschen Filmpreis. Außerdem hatte Merten die Idee zur Netflix-Serie Das letzte Wort, in der er gemeinsam mit Anke Engelke zu sehen war.

Stephen Dillane
Besetzung · Bekannt für The Uprising – Für die Freiheit, Vigil
Stephen Dillane (* 27. März 1957 in London, England) ist ein britischer Schauspieler und unter anderem BAFTA-Preisträger. Während er in den 90er Jahren in vielen Spielfilmproduktionen mitwirkte, waren es doch seine Theaterrollen, die ihn berühmt machten, wie zum Beispiel sein Hamlet (1994) unter der Regie von Peter Hall. Bereits 1990 hatte er in Franco Zeffirellis Hamlet den Horatio gespielt. Preisgekrönt auch seine Rolle als Henry in Tom Stoppards The real thing, für die er mit dem Evening Standard Award (London), dem Variety Club Showbusiness Award (London), dem Drama Desk Award (Broadway) und dem New Yorker Tony Award ausgezeichnet wurde. 2004 bis 2005 tourte er weltweit (Los Angeles, London, Sydney) mit einer Solo-Produktion von Macbeth. Im November und Dezember 2006 stand er wieder auf der Bühne des Londoner Royal Court Theatre in der Uraufführung des neuen Stücks von Caryl Churchill Drunk enough to say I love you?. Fugitive Pieces, die Verfilmung des Romans Fluchtstücke von Anne Michaels, eröffnete im September 2007 das Toronto International Film Festival. John Adams wurde im März bis April 2008 vom US-amerikanischen Fernsehsender HBO ausgestrahlt. God on Trial ist eine BBC Scotland Produktion, die Ende 2008 im britischen Fernsehen und im Mai 2009 auf dem Jüdischen Film Festival in Berlin gezeigt wurde. Für die Rolle des Vaters Anthony Hurdall in The Shooting of Thomas Hurndall erhielt Dillane im April 2009 den British Academy Television Award in der Kategorie: Bester Schauspieler.[1] Größere Bekanntheit erlangte er durch sein Mitwirken in der preisgekrönten Serie Game of Thrones (2012–2015), in der er Stannis Baratheon bis zum Ende der fünften Staffel spielte. Quelle: Wikipedia

Barnaby Metschurat
Barnaby Metschurat ist ein deutscher Schauspieler. Er absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule Die Etage in Berlin. Eine seiner ersten Fernsehrollen war 1993 die des Kaspar Riedel in der deutschen Fernsehserie „Unser Lehrer Doktor Specht“. Er wirkt in Kinofilmen und Fernsehserien mit. Im Jahr 2000 spielte er Rosencrantz in Peter Zadeks gefeierter Inszenierung von „Hamlet“. 2002 wurde er bei den Bayerischen Filmpreisen als Bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet.

Merab Ninidze
Besetzung · Bekannt für A Working Man, Konklave
Merab Ninidze (* 3. November 1965) ist ein georgischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rollen als Oleg Penkovsky in „Der Kurier“, Walter Redlich in „Nirgendwo in Afrika“ und Giulio Sabbadin in „Conclave“. Ninidze stammt aus einer Künstlerfamilie und kam schon früh mit der Schauspielerei in Berührung. Er war stark in der georgischen Theaterszene engagiert. Mit 13 Jahren erhielt er die Rolle des Prinzen Edward in Shakespeares „Richard III.“ am Staatlichen Akademischen Rustaveli-Theater in Tiflis. Die Premiere fand 1979 statt, und das Stück tourte dreimal durch Großbritannien. Von 1982 bis 1985 studierte er am Shota-Rustaveli-Theater und am Staatlichen Filminstitut Georgiens unter der Leitung von Gizo Jordania, was ihn schließlich zum festen Mitglied des Ensembles machte. Später spielte er in Stücken wie „Hamlet“, „Der Kaufmann von Venedig“, „Das Tagebuch der Anne Frank“ und David Kldiashvilis „Stiefmutter“. Ninidzes erste große Filmrolle war 1984 in Tengiz Abuladzes Film „Repentance“, in dem er Tornike Aravidze verkörperte. Im Alter von 25 Jahren emigrierte Ninidze nach dem georgischen Bürgerkrieg aus Georgien. Während dieser Zeit erhielt er ein Angebot für eine Rolle in Goran Rebics Yugofilm, was ihn für mehrere Monate nach Wien führte. Seit über 20 Jahren ist Ninidze in georgischen, russischen, deutschen und englischsprachigen Film- und Fernsehproduktionen tätig.

Liev Schreiber
Besetzung · Bekannt für Nocturne, NOVA, Spotlight
Isaac Liev Schreiber (* 4. Oktober 1967 in San Francisco, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Produzent, Regisseur und Drehbuchautor. Er wurde gegen Ende der 1990er und den früheren 2000er bekannt, als er in verschiedenen Independentfilmen spielte und später in Mainstream-Hollywood-Filmen, wie die Scream-Tetralogie oder Filmen wie Der Anschlag, X-Men Origins: Wolverine und Salt. Schreiber ist auch ein angesehener Theaterschauspieler, der in verschiedenen Broadway-Produktionen mitspielte und dafür 2005 einen Tony Award gewann. Anfangs erhielt er nur kleinere Rollen. Seinen ersten großen Erfolg feierte er in dem Horrorfilm Scream – Schrei! und später in den Fortsetzungen Scream 2 und Scream 3. Weitere Rollen waren die des Orson Welles im Film Citizen Kane – Die Hollywood-Legende – für die er sowohl eine Emmy- als auch eine Golden Globe-Nominierung erhielt – und als Laertes in der Filmversion von Shakespeares Hamlet. 2005 gab Schreiber sein Regiedebüt mit der Verfilmung von Jonathan Safran Foers Debütroman Alles ist erleuchtet. 2006 war er für vier Folgen in der Fernsehserie CSI: Den Tätern auf der Spur zu sehen. Seit 2004 wirkte er in erfolgreichen Kino-Produktionen wie Der Manchurian Kandidat (2004), X-Men Origins: Wolverine (2009) und Salt (2010) mit.