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Habeas Corpus
2026
Inez ist eine renommierte Juraprofessorin und will mithilfe ihrer Student*innen die Unschuld eines verurteilten Mannes beweisen, der behauptet, dass er das Verbrechen, welches man ihm vorwirft, nicht begangen hat. Allerdings verfolgt Marina, ihre begabteste Studentin, ihre eigenen Pläne, als sie sich an Inez wendet. Marina möchte nämlich ein Unrecht aus der Vergangenheit, welches auch ihre Familie belastet, wiedergutmachen. Dadurch entsteht für alle der Zwiespalt von Gerechtigkeit und dem Wunsch, vergangenes Unrecht wiedergutzumachen.

Richard Gere
Besetzung · Bekannt für The Jackal, Untreu
Richard Gere ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der mit romantischen Komödien wie Pretty Woman bekannt wurde. Gere ist bekennender Buddhist und engagiert sich politisch, besonders für die Autonomie Tibets. Richard Gere wurde im August 1949 als Sohn einer Farmerfamilie in Philadelphia geboren. Er hat drei Schwestern und einen Bruder. Seine erste Leidenschaft galt der Musik, er spielte Klavier, Gitarre, Trompete und Banjo. Zudem war Gere sehr sportlich, sodass er 1967 ein Sportstipendium erhielt, um an der University of Massachusetts in Amherst Philosophie studieren zu können. Dort nahm er erstmals Rhetorik- und Schauspielunterricht. Bereits nach zwei Jahren brach er das Studium allerdings wieder ab und konzentrierte sich nun auf seine Schauspielkarriere. Nach ersten Engagements am Provincetown Playhouse und am Seattle Repertory Theater führte ihn sein Weg nach New York City. Dort spielte er unter anderem die Hauptrolle in Richard Farinas Long Time Coming and Long Time Gone, kurz darauf reüssierte er am Broadway. Zu seinen erfolgreichsten Arbeiten zählte die englische Komödie Habeus Corpus. 1973 trat er in London im Musical Grease auf. Danach folgten erste William Shakespeare-Stücke bei der Truppe Young Vic Company. Nebenher trat er in New York mit einer Rockband in kleinen Nachtclubs auf und komponierte Musik für Theateraufführungen. 1975 schaffte er mit Der einsame Job den Sprung auf die Kinoleinwand. Aufmerksamkeit erweckte Gere aber erst 1977 in Auf der Suche nach Mr. Goodbar mit Diane Keaton und als Soldat in John Schlesingers Film Yanks – Gestern waren wir noch Fremde aus dem Jahr 1979. Der internationale Durchbruch ließ jedoch noch fünf weitere Jahre auf sich warten: Erst 1980 avancierte Gere als Ein Mann für gewisse Stunden zum gefragten Hollywood-Star und romantischen Kinohelden der 1980er-Jahre. Diesen Karriereschub verdankte er dem damals weit beliebteren John Travolta, der das Rollenangebot abgelehnt hatte – ebenso übrigens wie zwei Jahre später den Part in der Militär-Romanze Ein Offizier und Gentleman. Die zweite Hälfte der 1980er-Jahre verlief für den frischgebackenen Superstar weniger erfolgreich. Fast alle Filme, die er nach Atemlos drehte, floppten. Dann, Anfang der 1990er, schlug Geres zweite große Stunde. Auf seine viel beachtete Vorstellung als korrupter Cop in Mike Figgis’ Polizei-Thriller Internal Affairs – Trau’ ihm, er ist ein Cop folgte jener Film, der Richard Gere und Julia Roberts als neues Hollywood-Traumpaar etablierte: Pretty Woman. Im Kielwasser dieses Erfolgs plätscherten Filme wie Eiskalte Leidenschaft und Mr. Jones eher unbeachtet dahin. 1993 meldete sich Richard Gere in Sommersby als Charakterdarsteller zurück. Zu seinen weiteren Arbeiten während der 1990er zählten der raffinierte Psychothriller Zwielicht (der den Newcomer Edward Norton zum Shooting Star machte), Der Schakal und Die Braut, die sich nicht traut mit Julia Roberts. 2000 erhielt er den Preis des Chicago International Film Festival für sein Lebenswerk.

Peter Haber
Schwedischer Schauspieler. Sein Vater war Deutscher, seine Mutter Schwedin. Er wuchs in Södertälje, Schweden, und in Remscheid, Deutschland, auf. 1987 wurde er vom Stockholmer Stadttheater engagiert, wo er bis 1994 tätig war. Bei den 29. Guldbagge-Preisen wurde er für seine Rolle in „Sunes Sommer“ als Bester Schauspieler nominiert. Zu Habers bekanntesten Rollen zählen die des Vaters Rudolf in der Serie „Sune“, die des Carl Hamilton in „Fiendens fiende“ (Der Feind des Feindes) und die Titelrolle in der Krimiserie „Beck“, die er seit 1997 verkörpert. Haber ist mit der Schauspielerin Lena T. Hansson liiert.