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Foto von Marvin Linke

Marvin Linke

Nach Gastauftritten in Produktionen wie Die Pfefferkörner, Lutter, Großstadtrevier oder auch Stolberg bekam er 2009 eine Hauptrolle in der Seifenoper Unter uns. Dort verkörperte er bis März 2016 die Rolle des Moritz Schönfeld. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Edgar Hoppe

Edgar Hoppe

Besetzung · Bekannt für Großstadtrevier

Edgar Hoppe wurde am 18. Dezember 1937 in Hannover, Deutschland geboren. Er ist Schauspieler, bekannt für Der Wüstenplanet (1984), Großstadtrevier (1986) und Fernfahrer (1963).

Foto von Peter Fieseler

Peter Fieseler

Besetzung · Bekannt für Großstadtrevier

Peter Fieseler wurde im Jahr 1977 in Bonn, Deutschland geboren. Er ist Schauspieler, bekannt für Das Experiment (2001), Der Kapitän (1997) und Großstadtrevier (1986). Er ist mit Christina Athenstädt verheiratet. Sie haben ein Kind.

Foto von Anja Nejarri

Anja Nejarri

Besetzung · Bekannt für Großstadtrevier

Anja Bent Tayeb Nejarri ist eine deutsche Schauspielerin. Sie ist die Tochter eines Marokkaners und einer Deutschen. Von 2005 bis 2010 war sie als Polizeiobermeisterin Katja Metz im Hauptcast der Vorabend-Polizeiserie Großstadtrevier zu sehen. Von Februar 2015 (Folge 677) bis März 2020 (Folge 889) war sie als Darstellerin der Neurochirurgin Dr. Lea Peters Teil der Besetzung der ARD-Krankenhausserie In aller Freundschaft.

Foto von Niklas Post

Niklas Post

Von 2011 bis 2013 stand Post zwei Mal pro Woche im Disney-Musical Tarzan in der Rolle des kleinen Tarzans in der Neuen Flora in Hamburg auf der Bühne. 2015 spielte er im Kinofilm Nebel im August unter der Regie von Kai Wessel. 2016 stand er unter anderem für die deutschen Kriminalserien Großstadtrevier und Tatort vor der Kamera. Für ein Studentenprojekt der deutschen Film- und Fernsehakademie mit dem Titel Nachtfalter[1] verkörperte Post die Hauptrolle Benjamin. In der im Jahre 2018 produzierten deutsch-französischen TV-Serie Deutsch-Les-Landes spielte Post als „Dominik“ eine durchgehende Ensemblerolle neben seinem Filmvater, gespielt von Christoph Maria Herbst.

Foto von Brigitte Janner

Brigitte Janner

Brigitte Janner ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wurde in Meseritz (damals Provinz Brandenburg) geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Berlin und Hamburg. Mit 17 Jahren wurde sie von Claus Peymann entdeckt, der sie auf der Studiobühne der Universität in Hamburg arbeiten ließ. Später gehörte sie in Bremen und Bochum zum Ensemble von Peter Zadek. Seit 1976 arbeitet Janner als freischaffende Schauspielerin und war in Gastspielen im Münchner Residenztheater, im Hamburger Schauspielhaus, im Kölner Schauspielhaus, im Schauspielhaus Hannover und im Bochumer Schauspielhaus zu sehen. In den Folgen 693–709 und 734–770 spielte Brigitte Janner in der Telenovela Rote Rosen die Rolle der Margit Roth. In den Folgen 794 und 795 hatte sie jeweils erneut einen Auftritt. Zudem war sie mehrere Jahre als „Kneipenwirtin Elli“ im Großstadtrevier zu sehen. Aus ihrer ersten Ehe mit dem Regisseur Joachim Preen entstammt ihr Sohn Zacharias Preen, ebenfalls Schauspieler. Brigitte Janner ist seit 2005 mit ihrem langjährigen Lebenspartner, dem Regisseur Hajo Gies, verheiratet und wohnt im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst.

Foto von Peter Neusser

Peter Neusser

Besetzung · Bekannt für Großstadtrevier

Peter Neusser (* 30. Juni 1932 in Wien; † 17. Januar 2010 in Berlin) war ein österreichischer Schauspieler und Synchronsprecher. Neusser absolvierte sein Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Sein Filmdebüt gab er 1956 in dem Spielfilm Kaiserjäger. Zu seinen weiteren Filmen zählten Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957) und Brennt Paris? (1966). Von 1986 bis 2003 spielte er die Rolle des Revierleiters Rolf Bogner in der Serie Großstadtrevier. In den 1980er und 1990er Jahren war Neusser außerdem als Synchronsprecher tätig. Er lieh seine Stimme u. a. James Arness in der Westernserie Rauchende Colts und Greg Morris in der Krimiserie Vegas. Neusser, der nach langer und schwerer Krankheit im Januar 2010 im Alter von 77 Jahren starb, hatte vier Kinder und wohnte zuletzt in Berlin. Beigesetzt wurde er auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin.

Foto von Hermann Lause

Hermann Lause

Hermann Lause war ein deutscher Schauspieler. Lause agierte als Neben- und Hauptdarsteller in verschiedenen Kino- und Fernsehfilmen, zum Beispiel in Schtonk! und Der Zimmerspringbrunnen. Er war in Fassbinders „Berlin Alexanderplatz“ ebenso zu sehen wie in „Campus“ und „Gegen die Wand“. Außerdem hatte er Gastauftritte in verschiedenen Folgen der Serien Siska, Derrick, Der Alte, Der Fahnder, Großstadtrevier, Balko und Ein Fall für zwei. Zuletzt stand Lause mit einem Erich-Kästner-Programm in Hamburg auf der Bühne.

Foto von Maria Ketikidou

Maria Ketikidou

Besetzung · Bekannt für Großstadtrevier

Maria Ketikidou ist eine deutsch-griechische Schauspielerin. Maria wurde zwar in Hagen geboren, lebte aber bis zu ihrem dritten Lebensjahr in Griechenland, bis sie mit den Eltern wieder nach Deutschland kam und in Itzehoe in Schleswig-Holstein aufwuchs. Zum Film kam Ketikidou, indem sie sich als 15-Jährige nach einem Aufruf im Radio für eine Rolle bewarb. Prompt bekam sie die weibliche Hauptrolle der Rocksängerin Lisa in dem Ruhrgebietsfilm Die Heartbreakers (1982) von Peter F. Bringmann über jugendliche Beat-Bands der 1960er-Jahre. Der Film erhielt den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Bester Nachwuchsfilm und den Deutschen Filmpreis in Silber. Den Heartbreakers folgten Hauptrollen in Fernsehfilmen wie Alles Paletti (1985), Das Traumauto (1987) und Aufs Ganze (1988) sowie Gastrollen in Fernsehserien wie Adelheid und ihre Mörder und Peter Strohm. Auch in dem Kurzfilm Nachtfahrer (1985) von Sönke Wortmann spielte sie mit. Bekannt wurde sie vor allem durch ihr Mitwirken in den Fernsehserien Sterne des Südens und seit 1993 in der Rolle der Polizistin Hariklia „Harry“ Möller in der ARD-Vorabendserie Großstadtrevier.

Foto von Sarah Masuch

Sarah Masuch

Sarah Masuch ist eine deutsche Schauspielerin, geboren am 31. März 1978 in Hamburg als Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung von 1996 bis 2000 an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und war von 2000 bis 2005 am Schauspielhaus Hamburg engagiert, wo sie in Stücken wie „Die Möwe“, „Die Frau vom Meer“ und „Velvet Underground“ spielte; sie spricht Englisch, Spanisch und Französisch und spielt Klavier sowie Klarinette. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Dr. Iris Brooks in der ARD-Serie „Lindenstraße“ (2012–2020, über 350 Folgen), Anette Roth in der Telenovela „Rote Rosen“ (2022–2023, 21. Staffel) sowie Gastauftritte in „Stromberg“ (2005, 3 Folgen), „Großstadtrevier“, „Tatort“, „Heiter bis tödlich“, TV-Filmen wie „Mutterglück“ (2006), „Für meine Kinder tu’ ich alles“ (2008) und Auszeichnungen wie den Darstellerpreis von Amnesty International (2013).

AB

André Beyer

Beyer studierte von 1978 bis 1982 an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig (seit 1992 Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“). Im Anschluss an Beyers Studium erfolgten mehrjährige Engagements an den Theatern in Freiberg/Sachsen (Stadttheater), Neue Bühne in Senftenberg und Lüneburg. Später, am Theater Lüneburg, spielte er den Bassisten in Süskinds Der Kontrabass, Pozzo in Warten auf Godot und Stech in Die Nashörner, Fellner in der Tragikomödie Indien von Josef Hader und Alfred Dorfer, Sagredo in Das Leben des Galilei von Bertolt Brecht sowie den Metzler in Goethes Götz von Berlichingen. In der Satire November stand er von 2009 bis 2014 als Chief Dwight Grackle in den Theatern Theater an der Kö in Düsseldorf, Contra-Kreis-Theater in Bonn, Komödie im Bayerischen Hof München, Münchner Tourneetheater, Komödie am Kurfürstendamm in Berlin und Winterhuder Fährhaus in Hamburg auf der Bühne. In TV-Serien und -Dokumentationen war André Beyer unter anderem in Großstadtrevier, im Tatort, in Doppelter Einsatz, Rote Rosen, Lebe dein Leben und Alpha-Team in Haupt- und in Episoden-Nebenrollen zu sehen. Seit dem Jahr 2014 arbeitet André Beyer vorrangig als Sprecher. Er las für Hörbuchaufnahmen wie Tolstois Die Kosaken oder Büchners Lenz. Seine Stimme ist in vielen Hörspielen präsent, so in Folgen der Mark-Brandis-Reihe, den Reihen Gespenster-Krimis, Twilight Mysteries und als Michel Howard in Die weiße Lilie. Auch in Hörspielproduktionen des WDR, des NDR und des Hessischen Rundfunks sowie in der Audible-Produktion Die Waringham Saga ist Beyer zu hören. Im Bereich Synchronisation sprach er in Anime-Serien wie Altnoah Zero die Rolle Saazbaum und in Yu Gi Oh, Guardiens of Galaxy, aber auch in den Folgen der TV-Serien wie Cold Case, CSI New York, Brotherhood, House of Cards, Travelers und den TV-Filmen Transformer 3 und Meine griechischen Ferien. Als der amerikanische Astronaut Michael James Massimino in einigen Folgen der Serie Big-Bang-Theorie mitspielte, lieh André Beyer ihm seine Stimme. Später sprach er Massimino auch als Voiceover in einigen Dokumentationen. In andern Dokumentationen hört man ihn als feste Voiceover-Stimme für Eustace Conway in Mountain Men (seit 2012) und als Charles Barckhouse und Brian Abbott in Curse of Oak Island (seit 2014). Computerspieler erkennen seine Stimme unter anderem in Guild Wars 2, in vielen relevanten Rollen im Spiel The Witcher 3 - Wild Hunt - Blood and Wine als Damien wieder. Beyer gibt außerdem Literaturlesungen. Er ist Mitglied im Verband Deutscher Sprecher e.V. und lebt in Niedersachsen.

LA

Lena Amende

Lena Amende (* 15. April 1982 in Dinslaken) ist eine deutsche Schauspielerin. Lena Amende absolvierte ihre Schauspielausbildung unter anderem an der Filmacting School Cologne sowie an der Internationalen Filmschule Köln und bildete sich zusätzlich im Method Acting weiter. Parallel zu ihrer Schauspielkarriere studierte sie Psychologie an der International Psychoanalytic University Berlin und begann später eine Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapeutin. Ihr Filmdebüt gab Amende 2004 in der Komödie 7 Zwerge – Männer allein im Wald als Rapunzel. Weitere Filmrollen folgten unter anderem in FC Venus – Angriff ist die beste Verteidigung, Keinohrhasen, Lamento und Die Lügen der Sieger. Im Fernsehen war sie vor allem in Gast- und Episodenrollen zahlreicher Serien zu sehen, darunter Lotta in Love, Lindenstraße, Ein Fall für zwei, Alarm für Cobra 11, Großstadtrevier, Der Landarzt und Verbotene Liebe. Wiederkehrende Rollen spielte sie unter anderem in Sturm der Liebe sowie in der letzten Staffel von Forsthaus Falkenau. Darüber hinaus wirkte Amende in verschiedenen Fernsehfilmen mit, unter anderem in mehreren Produktionen der ZDF-Reihe um die Figur Franziska Luginsland sowie in der Sat.1-Produktion Der Prinz von nebenan. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera stand sie auch auf Theaterbühnen in Köln und Berlin und war vereinzelt in Werbespots zu sehen.

Foto von Moritz Leu

Moritz Leu

Moritz Leu ist ein deutscher Schauspieler. Erste Bühnenerfahrungen machte Leu 2011 am Hamburger Thalia Theater in dem Stück (K)ein Ausschlachten bitte! Oder…. Weiterhin gastierte er am Hamburger Schauspielhaus und dem Ernst-Deutsch-Theater. Sein Fernsehdebüt gab Leu in einer Folge der Pfefferkörner, danach sah man ihn im Großstadtrevier, bei der SOKO Köln oder in der Tatort-Episode Château Mort. Daneben stand Leu für die Kinofilme Der Nachtmahr und Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot sowie für das Fernsehdrama Gladbeck vor der Kamera. Im Kinofilm Vier Könige von Theresa von Eltz verkörperte Leu den in sich gekehrten Fedja, einen gebürtigen Georgier, der sich entwurzelt fühlt und von seinen Mitschülern gequält wurde. 2019 gewann er den Schauspielpreis der HFF München als bester Nachwuchsschauspieler für die Hauptrolle „Florian“ in Schlaf gut, du auch, ein Film des Regisseurs Christian Knie.

Foto von Günter Lüdke

Günter Lüdke

Günter Lüdke begann seine Bühnenlaufbahn im Stadttheater in Aachen. Er spielte am Altonaer Theater, dem Theater im Zimmer in Hamburg, als „Räuber Hotzenplotz“ 1968 in einem der ersten Theater für Kinder in Deutschland, am Ernst-Deutsch-Theater, am Künstlertheater, am St.-Pauli-Theater, an den Hamburger Kammerspielen, am Stadttheater in Lüneburg, den Bad Hersfelder Festspielen, sowie bis 1963 an der niederdeutschen Bühne Ohnsorg-Theater, deren Inszenierungen durch Fernsehaufzeichnungen auch einem bundesdeutschen Publikum bekannt waren. Daneben arbeitete Lüdke seit seinem Debüt 1959 unter der Regie von Jürgen Roland in einem Film der Stahlnetz-Reihe (Welcker u. a. – Wegen Mordes) umfangreich für das Fernsehen. Oft wirkte er dabei in Kriminalfilmen und -serien aus dem Hamburger Raum mit wie Hafenpolizei, Hamburg Transit, Dem Täter auf der Spur, Großstadtrevier und im einschaltquotenstarken Dreiteiler Die Gentlemen bitten zur Kasse über den Londoner Postraub. In der Serie Polizeifunk ruft hatte er als „Kriminalassistent Bollmann“ eine der Hauptrollen inne. Eine weitere feste Serienrolle hatte er als Butler des „Excentric-Clubs“, dessen Mitgliedschaft Percy Stuart so sehr erstrebte. Auch in anderen Produktionen aus dem norddeutschen Raum wie z. B. Haifischbar, Geschichten aus der Heimat, Der Landarzt, Kleinstadtbahnhof, und Freunde fürs Leben. Daneben konnte man ihn im Tatort, Ralph Giordanos mehrteiligen Drama Die Bertinis über den Holocaust und anspruchsvollen Fernsehspielen wie Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? sehen. Auch Filmauftritte von Günter Lüdke fanden v. a. in Kriminalfilmen und solchen mit zumeist Hamburger Lokalkolorit statt wie Polizeirevier Davidswache, Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn, Die Engel von St. Pauli, Otto und die nackte Welle mit den Ohnsorg-Stars Otto Lüthje und Heidi Kabel, der französischen Produktion Diamantenbillard mit Elisabeth Flickenschildt und Der Fälscher von London (nach Edgar Wallace). Daneben spielte Lüdke in zwei der „Immenhof“-Filme mit Heidi Brühl und Horst Janson: 1973 in Die Zwillinge vom Immenhof und im darauf folgenden Jahr in Frühling auf Immenhof. Daneben arbeitete Günter Lüdke seit vielen Jahren als Sprecher und Autor für Hörfunk und Hörspielproduktionen, z. B. als Großvater der Cartoonserie Ottifanten von und mit Otto Waalkes. Jüngeren Zuhörern ist seine markante Stimme v. a. aus verschiedenen Jugendserien wie Ein Fall für TKKG (nach Rolf Kalmuczak) und Fünf Freunde (nach Enid Blyton) bekannt. Daneben wirkte er u. a. auch in einer Adaption von Cecil Scott Foresters Horatio Hornblower als dessen loyaler Erster Offizier Mr. Bush mit und in vier Hörspielen einer Edgar-Wallace-Adaption des Labels maritim als Inspector Elford, der humoristische Assistent des von Manfred Krug verkörperten Chefinspector Joe Jenkins. Überdies lieh er seine Stimme als Synchronsprecher zahlreichen international bekannten Schauspielern wie Lew Ayres (Columbo – Tödliche Intelligenz), Kenneth Mars (Grüße aus dem Jenseits) und Sig Ruman (Solo für O.N.C.E.L.). Günter Lüdke wohnte bis zu seinem Tod im Hamburger Stadtteil Osdorf. Er wurde anonym in einer Baumgrabanlage auf dem Friedhof Groß Flottbek beigesetzt. (Wikipedia)

Foto von Özgür Karadeniz

Özgür Karadeniz

Özgür Karadeniz ist ein deutscher Schauspieler. Er wuchs in Kiel auf. Zwischen 1999 und 2002 absolvierte er das Schauspielstudium an der Folkwang-Hochschule in Essen. Nach Auftritten am Schauspielhaus Bochum und dem Theater an der Ruhr wurde er ab der Spielzeit 2002/2003 festes Mitglied des Ensembles am Schauspiel Frankfurt. Seither war er in zahlreichen klassischen und modernen Rollen zu sehen, arbeitete aber auch im Bereich Dramaturgie. Eine Titelrolle hatte der türkischstämmige Schauspieler in der Spielzeit 2004/2005 in George Taboris Weismann und Rotgesicht. Im November 2008 hatte mit Türke sucht das Superdeutschland – eine musikalische Reise durch Karadeniztan ein Theaterabend nach einer Idee und einem Konzept von Karadeniz und Florian Fiedler am Frankfurter Schauspiel Premiere. 2011 spielte er am Münchner Volkstheater. Weitere Theaterstationen waren seitdem das Schauspiel Hannover, das Schauspiel Basel, das Deutsche Theater Berlin, das Theater Bonn, das Schauspiel Köln und das Theater am Neumarkt Zürich. Karadeniz ist ebenfalls als Filmschauspieler tätig und seit 2005 in verschiedenen Filmen der Tatort-Reihe, Serien wie Danni Lowinski, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei und Großstadtrevier zu sehen. Karadeniz ist zudem als Dozent an der Schule für Schauspiel Hamburg tätig.

RY

Ramin Yazdani

Ramin Yazdani (* 20. Juli 1952 in Isfahan, Iran) ist ein iranisch-deutscher Schauspieler und Regisseur. Ramin Yazdani wuchs im Iran auf und sammelte bereits als Jugendlicher erste Theatererfahrungen. Nach Studien in Volkswirtschaft, Theaterwissenschaft, Schauspiel und Film in den USA kehrte er zunächst in den Iran zurück, bevor er 1985 nach Deutschland übersiedelte. In Hamburg gründete er 1991 das Persische Theater sowie 1995 das Festival des Iranischen Theaters und arbeitete unter anderem am Deutschen Schauspielhaus, am Thalia Theater, an der Staatsoper Hamburg und auf Kampnagel. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur realisierte er zahlreiche eigene Theaterprojekte. Seit den frühen 1990er-Jahren ist Yazdani regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er wirkte unter anderem in Hallo, Onkel Doc!, Ich Chef, Du Turnschuh, Der Medicus, Kreuzweg, Familie verpflichtet sowie der norwegischen Serie Nobel mit. Für seine Hauptrolle in Si-o-se Pol – Die letzten Tage des Parvis K. wurde er international mehrfach als bester Schauspieler ausgezeichnet. Darüber hinaus hatte er Gastrollen in Serien wie SOKO Leipzig, Notruf Hafenkante und Großstadtrevier und arbeitete auch als Hörspielsprecher. 2021 beteiligte sich Yazdani an der Aktion #allesdichtmachen, bei der Schauspieler die Corona-Maßnahmen satirisch kommentierten. Er lebt in Hamburg und ist Vater des Historikers Kaveh Yazdani.

MK

Mircea Krishan

Mircea Krishan (eigentlich Mircea Crișan) war ein rumänisch-deutscher Schauspieler. Krishan, bei der Geburt Mauriciu Kraus, war in Marmarosch geboren als Sohn eines deutsch-jüdischen Schaustellers und einer rumänischen Mutter. In einem Eisenbahnwagen geboren, reiste er als Kind mit seinen Eltern im Zirkuswagen herum. Im Alter von 19 Jahren bekam er einen Job als Wurstverkäufer und debütierte schon damals eher als Statist am Baraşeum-Theater, dem heutigen Staatlichen Jüdischen Theater, in der Show Lozul cel Mare (Der Grosse Preis) von Scholem Aleichem. Später studierte er Dramatische Kunst mit Maria Filotti an der staatlichen Schauspielschule in Bukarest. In den 1950er und 1960er Jahren spielte er in mehreren rumänischen Filmkomödien und am Theater. Er wurde im damaligen Ostblock zu einem bekannten Star; Chruschtschow soll ihn zur Privatvorstellung nach Moskau bestellt haben. Er nutzte sein zweites Gastspiel in der Music Hall Olympia in Paris, um sich 1968 in die Bundesrepublik Deutschland abzusetzen. Ab 1969 war er zunächst langjähriger Sketchpartner von Rudi Carrell, danach folgten elf Jahre mit Gisela Schlüter in Zwischenmahlzeit. Als Schauspieler war er in Fernsehserien wie Derrick, Polizeiruf 110 und Großstadtrevier zu sehen. Er spielte zwischen 1974 und 1987 auch in vier Episoden der Fernsehreihe Tatort. Zu seinen Filmen gehören Werner – Beinhart!, Schtonk! sowie Wie im Himmel, der 2005 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert war. Krishan spielte zwischen 1993 und 1997 sowie von 1999 bis 2006 bei den Störtebeker-Festspielen, 2006 war er mit Meister Eder und sein Pumuckl auf Theatertournee. 2007 erhielt er in Hermannstadt den Kulturpreis der rumänischen Theaterunion (UNITER). Er sprach Deutsch, Rumänisch, Russisch, Französisch, Englisch, Bulgarisch, Italienisch und Tschechisch und lebte im hessischen Maintal. Er starb im November 2013 in Düsseldorf. Er wurde beerdigt auf dem Jüdischen Friedhof in Düsseldorf. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Joanna Kitzl

Joanna Kitzl

Joanna Kitzl ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wuchs in Hamburg auf. Ihr Vater ist der Schauspieler Albert Kitzl. Nach dem Besuch des Charlotte-Paulsen-Gymnasium im Stadtteil Wandsbek, studierte sie von 1998 bis 2002 an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater Schauspiel. Bereits während ihrer Ausbildung debütierte Kitzl 1999 am Ernst-Deutsch-Theater in dem Stück Relax unter der Regie von Pjotr Olev, in der Spielzeit 2000/01 spielte sie in mehreren Inszenierungen am Deutschen Schauspielhaus, unter anderem in der Uraufführung von Lutz Hübners Jugendstück Creeps. Nach Abschluss ihres Studiums erhielt sie ein zweijähriges Engagement am Landestheater Tübingen, 2004 ging sie für ein Jahr an das Zürcher Theater am Neumarkt. Von 2005 bis 2009 folgte eine Verpflichtung an das Theater Heidelberg. Nach Gastauftritten an den Hamburger Kammerspielen (2009) und dem Schauspiel Hannover (2011), trat Kitzl 2011 ein weiteres mehrjähriges Engagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe an, das 2015 endete. 1999, ebenfalls während ihres Studiums, begann Joanna Kitzl vor der Kamera zu arbeiten. 2001 und 2017 war sie in zwei Folgen der Krimiserie Bella Block zu sehen. Es folgten weitere Episodenrollen in Serien wie Rosa Roth, Kommissarin Lucas, dem Großstadtrevier oder jerks. mit Christian Ulmen und Fahri Yardim. 2012 wirkte sie in dem ARD-Spielfilm "Riskante Patienten" mit, der mit dem Bernd-Burgemeister-Preis ausgezeichnet wurde. Zudem arbeitet Joanna Kitzl auch als Hörspiel- und Synchronsprecherin. 2002 wurde Kitzl mit dem Darstellerpreis beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen ausgezeichnet.

Foto von Claudiu Mark Draghici

Claudiu Mark Draghici

Claudiu Mark Draghici ist ein deutscher Schauspieler, Sprecher, Comedian und Improvisationskünstler. Geboren in Timisoara (Banat) und aufgewachsen in der fränkischen Schweiz machte er dort auch seine Schauspielausbildung und erlangte 2009 das Diplom zur Bühnenreife. 2010 zog er nach Hamburg und absolvierte ein Studium der angewandten Filmwirtschaft, welches er mit dem Bachelor of Arts abschloss. Während des Studiums kam er zum ersten Mal mit dem Bereich Synchron in Berührung und arbeitet seitdem als Sprecher für Film, TV und Werbung. 2014 spielte er neben Jannis Niewöhner die Hauptrolle in dem Kurzfilm Zehn Sekunden Himmel, der im 36. Kurzfilm-Wettbewerb des Max Ophüls Preis Filmfestival zu sehen war. Im Jahr darauf erhielt er eine Hauptrolle im Fernsehspielfilm Das Romeo-Prinzip, in welchem er unter anderem an der Seite von Alicia von Rittberg zu sehen war. In den nächsten Jahren stand er für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera wie z. B. Eltern und andere Wahrheiten, Die Pfefferkörner, Danowski-Blutapfel oder mit wiederkehrenden Rollen in Großstadtrevier. Im Kinofilm The Social Experiment von Regisseur Pascal Schröder übernahm er die Rolle des Antagonisten, in Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush spielte er an der Seite von Meltem Kaptan, Alexander Scheer und Charly Hübner die Rolle des Kriminalkommissars Rainer Schartig. Das Drama von Andreas Dresen feierte seine Premiere auf der Berlinale 2022, wurde mit zwei silbernen Bären ausgezeichnet und erhielt zehn Nominierungen für den Deutschen Filmpreis. Im Jahr 2022 befindet er sich in den Dreharbeiten zu einer neuen ZDF-Krimireihe, in der er zum Hauptcast gehört. Auch ist er immer wieder auf verschiedenen Bühnen deutschlandweit zu sehen. So gehörte er unter anderem zum Ensemble der mit dem Rolf Mares Preis ausgezeichneten Inszenierung „Maria Stuart“ von Regisseurin Mona Kraushaar am Ernst Deutsch Theater. 2019 spielte er den Walter, eine der Hauptrollen in der Uraufführung von „Absolute Giganten“ nach dem gleichnamigen Spielfilm von Sebastian Schipper am Altonaer Theater. Im gleichen Jahr übernahm er eine Hauptrolle in „Herbstgold“ am Hoftheater Hamburg. Die Inszenierung wurde für den Monica Bleibtreu Preis nominiert. Zudem ist er Ensemblemitglied des Hamburger Theaterschiffs und steht dort mit verschiedenen Comedy- und Kabarettprogrammen regelmäßig auf der Bühne. Seit 2022 ist Claudiu Mark Draghici Teil von „Freshtorge Live“, einem Bühnen-Live-Programm von Youtube Star Freshtorge, mit dem sie zusammen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tournee gehen. Draghici ist seit November 2021 Vater einer Tochter und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Hamburg.