Suchen

AlleMedienMenschenGemeinschaftenBeiträgeListen
Foto von Michael Fassbender

Michael Fassbender

Besetzung · Bekannt für Alien: Covenant, 12 Years a Slave, Prometheus

Michael Fassbender (* 2. April 1977 in Heidelberg) ist ein irischer Schauspieler mit deutschen Wurzeln. Fassbender wurde als Sohn eines deutschen Vaters und einer irischen Mutter in Heidelberg geboren und wuchs ab seinem zweiten Lebensjahr in Killarney im südwestlichen Irland auf. Seine erste größere Rolle hatte er 2001 in der Fernsehserie Band of Brothers. In den nächsten vier Jahren spielte Fassbender in verschiedenen englischen Fernsehproduktionen, darunter eine wiederkehrende Gastrolle in Murphy’s Law. 2004 und 2005 mimte er den gefallenen Engel Azazeal in der Fernsehserie Hex und im Jahr darauf übernahm er die Rolle des Stelios in der Comicverfilmung 300. 2008 brachte Fassbender seine erste Hauptrolle in Steve McQueens Drama Hunger eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2008 als Bester Darsteller ein. Noch größere Bekanntheit bescherte ihm eine Rolle in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds. 2010 folgten Haupt- und wichtige Nebenrollen in Filmen wie Jonah Hex, Jane Eyre und X-Men: Erste Entscheidung. Seine Darstellung eines Sexsüchtigen in Steve McQueens Shame brachte ihm 2011 zahlreiche Auszeichnungen ein, darunter den Darstellerpreis der 68. Internationalen Filmfestspiele von Venedig, den British Independent Film Award, den Los Angeles Film Critics Association Award, den London Critics’ Circle Film Award sowie Nominierungen für den Golden Globe Award, den BAFTA Award und den Europäischen Filmpreis. 2012 spielte er in Ridley Scotts Science-Fiction-Film Prometheus – Dunkle Zeichen den Androiden David. Für seine Rolle im britischen Kinofilm 12 Years a Slave von Steve McQueen wurde Fassbender 2014 in der Kategorie bester Schauspieler in einer Nebenrolle für den Oscar nominiert, der jedoch an Jared Leto ging. Danach folgte eine erneute Zusammenarbeit mit Ridley Scott für den Thriller The Counselor. 2014 übernahm er in der Comicverfilmung X-Men: Zukunft ist Vergangenheit wieder die Rolle des Mutanten Magneto. 2015 übernahm Fassbender die Rolle des Macbeth in der gleichnamigen Realverfilmung von William Shakespeares Tragödie. Im selben Jahr übernahm er in der Filmbiografie des Apple-Gründers Steve Jobs die Titelrolle und wurde für seine Darstellung in der Kategorie bester Hauptdarsteller für einen Oscar nominiert. In der Realverfilmung des Computerspiels Assassin’s Creed, die im Dezember 2016 in die Kinos kam, spielt Fassbender die Hauptrolle des Callum Lynch. 2017 erfolgte die Veröffentlichung von Tomas Alfredsons Verfilmung des Romans Schneemann von Jo Nesbø, in der Fassbender die Rolle des Harry Hole übernahm. Quelle: Wikipedia

Foto von Pippa Haywood

Pippa Haywood

Philippa „Pippa“ Haywood ist eine englische Schauspielerin, die an der Bristol Old Vic Theatre School ausgebildet wurde. Haywood wurde in Hatfield, Hertfordshire, geboren. Sie blickt auf eine umfangreiche Fernsehkarriere zurück. Zu ihren Rollen zählen die der geplagten Helen Brittas in der BBC-One-Comedyserie „The Brittas Empire“ (1991–1997), Julie Chadwick in der BBC-Two-Comedyserie „Fear, Stress & Anger“ (2007) und die der temperamentvollen, sexbesessenen Personalchefin Joanna Clore in „Green Wing“ (2004–2006), für die sie 2005 beim Rose d’Or-Fernsehfestival in Luzern, Schweiz, als beste weibliche Comedydarstellerin ausgezeichnet wurde. Sie spielte außerdem zahlreiche dramatische Rollen, darunter Jenny Thorne in der ITV-Dramaserie „The One Game“ (1988) und Mrs. Upjohn in der Agatha-Christie-Poirot-Folge „Cat Among the Pigeons“ (2008). 2002 war Haywood als Gaststar in der letzten Folge der ersten Staffel von „The Inspector Lynley Mysteries“ zu sehen. 2007 spielte sie die Rolle der Veronica Gray in der ersten Folge der zweiten Staffel von „Lewis“ und hatte 2009 einen Gastauftritt in einer Folge von „Kingdom“. Außerdem verkörperte sie die in Ungnade gefallene Miss Bunting in mehreren Folgen der ersten Staffel von „Mr Selfridge“ (2013). Seit 2012 spielt sie eine der Hauptrollen, Harriet, in der BBC-One-Dramaserie „Prisoners' Wives“ und war als Detective Superintendent Julie Dodson in der ITV-Dramaserie „Scott & Bailey“ zu sehen. 2015 wirkte sie in der BBC-Fernsehverfilmung von E. F. Bensons „Mapp and Lucia“ als Susan Wyse mit. 2015 übernahm Haywood die Rolle der Helen Golightly in der langjährigen BBC-Radio-4-Comedy-Serie „Clare in the Community“. Die Figur wurde zuvor von Liza Tarbuck gespielt. Haywood hat auch im Film und Theater gearbeitet. Zu ihren jüngsten Bühnenrollen zählen Auftritte in „House & Garden“, „Private Lives“, „Ein Sommernachtstraum“, „Das Wintermärchen“, „Requiem“ und „Landscape with Weapon“ am National Theatre. Anschließend spielte sie die Hauptrolle in „Wanderlust“ am Royal Court Jerwood Theatre Upstairs. Am 18. Dezember 2016 war sie in „Midsomer Murders“ an der Seite von Hugh Dennis zu sehen.

Foto von Marianne Sägebrecht

Marianne Sägebrecht

Marianne Sägebrecht ist eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin. Marianne Sägebrecht spielte bereits während ihrer Schulzeit in einer Theatergruppe. Nach dem Realschulabschluss absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin. Im Alter von neunzehn Jahren heiratete Sägebrecht und bekam eine Tochter. Mit ihrem Ehemann und ihrer Schwester leitete sie vier Jahre lang das Kleinkunstlokal „Spinnradl“ in Starnberg. Nach ihrer Scheidung 1976 führte Marianne Sägebrecht die Künstlerkneipe „Mutti Bräu“ im Münchner Stadtteil Schwabing, wo sie Kontakte zu Schauspielern und zu Künstlern des Zirkus Roncalli knüpfte. Von 1977 bis 1981 arbeitete sie am Kabarett „Opera curiosa“ und spielte ab 1979 nebenher auch Theater. Ihr Filmdebüt hatte sie 1981 unter dem Pseudonym Barbara Hermani als Ringkämpferin. Da sie mittlerweile einen guten Ruf als Allroundkünstlerin besaß, verhalf ihr der Regisseur Percy Adlon 1983 mit seinem Film Die Schaukel ebenfalls zu einer Rolle. Durch die nachfolgenden Filme wurde Sägebrecht äußerst populär. Immer wieder mimte sie glaubwürdig die einfache Frau von nebenan, die sich nichts gefallen lässt. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Zuckerbaby (1984), Out of Rosenheim (1987), Rosalie Goes Shopping (1989) – alle drei unter der Regie von Percy Adlon –, Der Rosenkrieg (1989) und Asterix und Obelix gegen Caesar (1998). In französischen Produktionen spielte sie u. a. die Haushälterin von Michel Piccoli in Martha und ich und die Pflegemutter des kleinen Rémi in Das Findelkind. 1996 war sie in Volker Schlöndorffs Verfilmung Der Unhold nach dem Roman Der Erlkönig von Michel Tournier neben John Malkovich, Gottfried John und Simon McBurney zu sehen. Von 2001 bis 2004 übernahm sie an der Seite von Gunter Berger die Titelrolle einer bayerischen Köchin in der dreiteiligen ARD-Fernsehfilmreihe Marga Engel, bei der sie auch am Drehbuch mitwirkte. In der Fernsehserie Café Meineid von Franz Xaver Bogner hatte sie 2002 einen Gastauftritt. Bodo Fürneisen besetzte sie als Frau Holle für seinen gleichnamigen Märchenfilm aus dem Jahr 2008. In Tomy Wigands Filmkomödie Omamamia spielte sie die gläubige Auswanderin Marguerita, die nach dem Tod ihres Gatten von Kanada nach Rom reist, um bei Papst Benedikt XVI. Vergebung für ein lang gehütetes Familiengeheimnis zu erbitten. 2013 und 2019 las sie die alljährliche Adventsgeschichte in der von Florian Silbereisen moderierten Fernsehshow Das Adventsfest der 100.000 Lichter. Seit 2014 ist sie in den teilanimierten Realfilmen um Pettersson und Findus in der Rolle der hilfsbereiten Beda Andersson, die Pettersson zu seinem Kater Findus verhilft, zu sehen. Im Juni 2015 stand sie in der Rolle der Bavaria Toleranta in Bussi – Das Munical, einem Musical unter der Regie von Thomas Hermanns, auf der Bühne. Ende 2016 spielte sie in mehreren Folgen der Serie SOKO München eine Informantin der SOKO. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Michael Goodliffe

Michael Goodliffe

Lawrence Michael Andrew Goodliffe (1. Oktober 1914 – 20. März 1976) war ein englischer Schauspieler, der vor allem für seine Darstellungen von eleganten Rollen wie Ärzten, Anwälten und Offizieren bekannt war. Gelegentlich verkörperte er auch Figuren aus der Arbeiterklasse. Goodliffe wurde in Bebington, Cheshire (heute Merseyside), als Sohn eines Pfarrers geboren und besuchte die St. Edmund’s School in Canterbury sowie das Keble College in Oxford. Er begann seine Karriere am Repertoiretheater in Liverpool, bevor er zur Royal Shakespeare Company in Stratford-upon-Avon wechselte. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs trat er in die britische Armee ein und wurde im Februar 1940 zum Leutnant im Royal Warwickshire Regiment ernannt. In der Schlacht von Dünkirchen wurde er am Bein verwundet und geriet in Gefangenschaft. Goodliffe wurde fälschlicherweise als gefallen gemeldet, und sogar sein Nachruf wurde in einer Zeitung veröffentlicht. Er verbrachte den Rest des Krieges in deutscher Kriegsgefangenschaft. Während seiner Gefangenschaft inszenierte und spielte er in zahlreichen Theaterstücken und Sketchen mit (und schrieb in einigen Fällen auch die Texte), um seine Mitgefangenen zu unterhalten. Dazu gehörten zwei Aufführungen von William Shakespeares Hamlet, eine in Tittmoning und die andere in Eichstätt, in der er die Titelrolle übernahm. Er produzierte außerdem die Uraufführung von Noel Cowards Post Mortem in Eichstätt. Von diesen Aufführungen existiert eine vollständige Fotodokumentation. Nach dem Krieg setzte er seine Schauspielkarriere fort. Neben Theaterengagements arbeitete er auch für Film und Fernsehen. Er spielte 1950 in „The Wooden Horse“ und in weiteren Kriegsgefangenenfilmen mit. Sein bekanntester Film ist „Die letzte Nacht der Titanic“ (1958), in dem er Thomas Andrews, den Erbauer der RMS Titanic, verkörperte. Seine bekannteste Fernsehserie war „Sam“ (1973–75), in der er einen arbeitslosen Bergmann aus Yorkshire spielte. Außerdem war er 1967 an der Seite von John Thaw und James Bolam in der Fernsehserie „Inheritance“ zu sehen. Goodliffe litt an Depressionen und erlitt 1976 während der Proben für eine Wiederaufführung von Equus einen Zusammenbruch. Wenige Tage später beging er Selbstmord, indem er von einer Feuertreppe des Atkinson Morley Hospital in Wimbledon, London, sprang.

Foto von Florence Pugh

Florence Pugh

Besetzung · Bekannt für Black Widow, Little Women, Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch

Florence Pugh (* 3. Januar 1996 in Oxford, England) ist eine britische Schauspielerin. Seit Mitte der 2010er-Jahre hat sie an über 20 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Vielfach preisgekrönt wurden ihre Darstellungen in den historischen Spielfilmen Lady Macbeth (2016) und Little Women (2019). Letztgenannter Film brachte ihr auch eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin ein. Erstmals stand Pugh für das Mystery-Drama The Falling von Carol Morley in der Rolle von Abbie Mortimer vor der Kamera, der im Oktober 2014 beim London Film Festival seine Premiere feierte. Diesem Film folgten mehr als 20 Film- und Fernsehproduktionen, an denen Pugh beteiligt war. In William Oldroyds Regiedebüt Lady Macbeth erhielt sie die Hauptrolle von Katherine. Der Film, der im September 2016 beim Toronto International Film Festival seine Premiere feierte, wurde Anfang November 2017 in 15 Kategorien für den British Independent Film Award nominiert, und Pugh wurde später als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Annett Scheffel von der Süddeutschen Zeitung sagt über Pugh im Film, diese spiele die Lady Macbeth wunderbar vieldeutig zwischen boshaftem Kind und eisiger Psychopathin, und die 21-jährige Schauspielerin sei in der Rolle dieser jugendlich-kühnen Antiheldin eine echte Entdeckung. Der Zuschauer werde schon von Anfang an von der Komplexität der weiblichen Hauptfigur völlig in den Bann geschlagen, so Scheffel weiter, und es sei köstlich, wie viel Unverschämtheit und heimliche Verachtung Florence Pugh in das kleine Wort 'Sir' legen kann: „Sie ist Madame Bovary und Anna Karenina, eine leidenschaftliche Frau und Gefangene der bürgerlichen Verhältnisse. [...] Und sie ist unter den schweren, viktorianischen Stoffschichten eine moderne Femme fatale, waghalsig und skrupellos.“ Im Rahmen des Europäischen Filmpreises 2017 wurde Pugh im November 2017 für diese Rolle als beste Darstellerin nominiert. Im Mystery-Drama The Commuter von Jaume Collet-Serra, der Anfang 2018 in die Kinos kam, ist sie an der Seite von Liam Neeson, Vera Farmiga und Patrick Wilson zu sehen. In Fighting with My Family (2019) von Stephen Merchant porträtiert Pugh die Wrestlerin Saraya-Jade Bevis. Im gleichen Jahr war sie in Greta Gerwigs Historiendrama Little Women als Amy March zu sehen. Für ihre darstellerische Leistung wurde sie für die Oscarverleihung 2020 als Beste Nebendarstellerin nominiert. Im Jahr 2019 wurde Pugh im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes mit der Trophée Chopard ausgezeichnet. Ende Juni 2020 wurde Florence Pugh ein Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Im Marvel-Blockbuster Black Widow spielte sie 2021 an der Seite von Scarlett Johansson die führende Nebenrolle der ‚kleinen Schwester‘ Yelena Belova. Ihre schauspielerische Leistung, ihre Actionszenen und der durch sie eingebrachte Humor wurden von der Kritik hoch gelobt. Die gleiche Rolle übernahm sie im selben Jahr auch in der Serie Hawkeye. Der Thriller Don’t Worry Darling von Olivia Wilde, in dem sie an der Seite von Harry Styles in der Hauptrolle zu sehen ist, kam im September 2022 in die Kinos. Im Jahr 2022 übernahm Pugh die Hauptrolle in Sebastián Lelios Historienthriller The Wonder, der von Netflix veröffentlicht wurde. Im selben Jahr wurde sie von der britischen Filmzeitschrift Empire zu den „50 größten Schauspielern aller Zeiten“ gezählt.

Foto von Richard Hatch

Richard Hatch

Richard Hatch war ein US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller. 1971 wurde er für die Seifenoper All My Children besetzt, daraufhin begann seine Karriere als Fernsehschauspieler. Es folgten Gastrollen in verschiedenen Fernsehserien wie Die Waltons und Hawaii Fünf-Null, bis er 1976 Nachfolger von Michael Douglas in Die Straßen von San Francisco wurde. Die Serie wurde im darauffolgenden Jahr nicht mehr verlängert, aber dies ermöglichte es ihm, 1978 eine der Hauptrollen in Kampfstern Galactica anzunehmen. Er spielte Cpt. Apollo, Sohn des Kommandanten Adama (Lorne Greene), in der damals mit sieben Millionen Dollar pro Folge teuersten Fernsehserie in den USA. Die Serie umfasste 24 Folgen, aus denen zwei Kinofilme (jeweils aus drei Folgen) für den deutschsprachigen Raum zusammengeschnitten wurden. Bei der erfolglosen zehnteiligen Nachfolgeserie (aus welcher der dritte deutsche Kinofilm resultierte) war Hatch jedoch nicht mehr mit an Bord. Für seine Darstellung wurde er für den Golden Globe Award nominiert. Anfang der 1980er Jahre hatte Hatch eine größere Nebenrolle im Spielfilm Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin, wo er den Enkel des Meisterdetektivs Charlie Chan (Peter Ustinov) spielte. 1983 spielte er die Hauptrolle im Science-Fiction-B-Movie Gefangene des Universums. Bis Mitte der 1980er Jahre war er weiterhin in vielen Fernsehserien zu sehen, unter anderem in einer wiederkehrenden Gastrolle in Der Denver-Clan. Als seine Auftritte rarer wurden, verfasste er einige Fantasybücher über das Galactica-Universum. 2004 wurde er als einziger Schauspieler der Originalserie für die Neuauflage Battlestar Galactica engagiert, jedoch in einer anderen Rolle.

Foto von J. A. Bayona

J. A. Bayona

Regie · Bekannt für Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht, Die Schneegesellschaft, Jurassic World - Das gefallene Königreich

Juan Antonio García Bayona ist ein spanischer Filmregisseur. Er führte Regie bei dem Horrorfilm „Das Waisenhaus“ (2007), dem Katastrophendrama „The Impossible“ (2012), dem Fantasydrama „Sieben Minuten nach Mitternacht“ (2016) und dem Science-Fiction-Abenteuerfilm „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (2018), dem fünften Teil der „Jurassic Park“-Reihe. Sein Film „Die Gesellschaft des Schnees“ (2023) wurde als spanischer Beitrag für den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“ eingereicht. Er führte außerdem Regie bei Werbespots und Musikvideos. Die ersten beiden Episoden von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ (2022) entstanden unter seiner Regie.

Foto von Isabella Sermon

Isabella Sermon

Besetzung · Bekannt für Jurassic World: Ein neues Zeitalter, Jurassic World - Das gefallene Königreich

Isabella Sermon (* 8. Juli 2006) ist eine britische Schauspielerin, die für ihre Rolle als Maisie Lockwood in „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ (2018) und „Jurassic World – Ein neues Zeitalter“ (2022) bekannt ist.

Foto von BD Wong

BD Wong

Besetzung · Bekannt für Mulan, Jurassic Park, Mr. Robot

Bradley Darryl „B. D.“ Wong (* 24. Oktober 1960 in San Francisco, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Synchronsprecher. Wong ist bekannt für seine Rollen als Dr. George Huang in der Fernsehserie Law & Order: Special Victims Unit, Father Ray Mukada in Oz – Hölle hinter Gittern, Ngawang Jigmê in dem Film Sieben Jahre in Tibet und als Dr. Henry Wu in den Filmen Jurassic Park, Jurassic World und Jurassic World: Das gefallene Königreich. Quelle: Wikipedia

Foto von Daniella Pineda

Daniella Pineda

Besetzung · Bekannt für Jurassic World - Das gefallene Königreich, The Accountant 2, Jurassic World: Ein neues Zeitalter

Daniella Pineda ist eine US-amerikanisch-mexikanische Schauspielerin, Autorin und Komikerin. 2010 stand sie in einer Folge der TV-Serie Men of a Certain Age vor der Kamera. Es folgten 2011 eine Besetzung im Film Newlyweds, 2012 der Kurzfilm Vitriolage und der Film The Fitzgerald Family Christmas sowie ein Auftritt in der erfolgreichen TV-Serie Homeland im selben Jahr. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle als Sophie Deveraux in Vampire Diaries und dessen Spin-off The Originals. Im Januar 2017 wurde bekannt, dass sie in der Fortsetzung von Jurassic World aus dem Jahr 2018 (Das gefallene Königreich) eine Hauptrolle übernehmen wird. In dessen Nachfolger, Jurassic World – Ein neues Zeitalter, spielt sie ebenfalls die Rolle der Zia Rodriguez.

Foto von Tom Woodruff Jr.

Tom Woodruff Jr.

Tom Woodruff Jr. (* 21. Januar 1959) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Spezialeffekt-Supervisor. Er gewann einen Oscar für die besten Spezialeffekte für seine Arbeit an dem Fantasyfilm „Der Tod steht ihr gut“ (1992); im selben Jahr war er auch für „Alien 3“ für denselben Preis nominiert. Zu seinen bekanntesten Werken zählen: „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“, „Starship Troopers“, „Cast Away – Verschollen“, „Es“ und „Jurassic World: Das gefallene Königreich“.

Foto von Bryce Dallas Howard

Bryce Dallas Howard

Besetzung · Bekannt für Jurassic World, Jurassic World - Das gefallene Königreich, Jurassic World: Ein neues Zeitalter

Bryce Dallas Howard (* 2. März 1981 in Los Angeles) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmregisseurin. Bryce Dallas Howard ist die Tochter des Regisseurs Ron Howard. Ihr erster Vorname leitet sich vom Bryce Canyon ab, der für sein rotes Gestein bekannt ist; ihr zweiter Vorname leitet sich von der texanischen Stadt Dallas ab, in der sie gezeugt wurde. Sie studierte an der Tisch School of the Arts der New York University sowie am Stella Adler Conservatory und sammelte erste Erfahrungen als Theaterschauspielerin am Broadway. Bekannt wurde sie vorwiegend mit M. Night Shyamalans The Village – Das Dorf (2004) und Das Mädchen aus dem Wasser (2006). 2007 spielte sie die Rolle der Gwen Stacy in Spider-Man 3. 2009 war sie im vierten Teil der Terminator-Filmreihe, Terminator: Die Erlösung, in der Rolle der Kate Connor zu sehen. 2009 übernahm Howard die Rolle der Victoria im dritten Teil der Twilight-Saga Eclipse – Biss zum Abendrot (2010). Damit ersetzte sie Rachelle Lefèvre, die vorher die Victoria in Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen und New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde gespielt hatte. Unter der Regie von Clint Eastwood war sie 2010 in Hereafter – Das Leben danach neben Matt Damon zu sehen. In dem Drama The Help spielte sie 2011 die Rolle der Hilly Holbrook. Dabei kam sie an der Seite von Emma Stone und Viola Davis zum Einsatz. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch von Kathryn Stockett, das die Arbeit von afroamerikanischen Hausangestellten in den Haushalten weißer Familien zu Beginn der 1960er Jahre in den US-Südstaaten thematisiert. Für Jurassic World, die dritte Fortsetzung von Jurassic Park, stand sie ab April 2014 in der Hauptrolle der Claire Dearing vor der Kamera, die sie auch 2018 in der Fortsetzung Jurassic World: Das gefallene Königreich verkörperte. Im Herbst 2015 drehte sie mit Matthew McConaughey das Filmdrama Gold – Gier hat eine neue Farbe. Howard ist auch als Regisseurin aktiv. Nach den Kurzfilmen Orchids (2006) und When You Find Me (2011) war sie an dem Film Nennt mich verrückt! (2013) beteiligt. Mit Dads (2019) inszenierte sie einen Dokumentarfilm. Außerdem ist sie an der Serie The Mandalorian als Regisseurin beteiligt. Im Jahr 2017 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen, die jährlich die Oscars vergibt. Nach fünfjähriger Beziehung ist Howard seit dem 17. Juni 2006 mit dem Schauspieler Seth Gabel verheiratet. Ein gemeinsamer Sohn wurde im Februar 2007 geboren. Im Januar 2012 gebar Howard eine Tochter.

Foto von Adam Rodriguez

Adam Rodriguez

Besetzung · Bekannt für CSI: Miami, Criminal Minds

Adam Michael Rodríguez (* 2. April 1975 in Yonkers, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Im Alter von zehn Jahren hatte er sein erstes Casting für Die Bill Cosby Show. Gefallen an der Schauspielerei fand er im Alter von 19 Jahren auf dem College, als er einen Drama-Kurs belegte, allerdings fing er erst eine Ausbildung als Börsenmakler an. Es folgten Rollen bei Law & Order und Roswell. Von 2002 bis 2012 spielte er bei der Krimiserie CSI: Miami den Tauch-, Drogen- und Fingerabdruckexperten Eric „Delko“ Delektorsky. 2016 übernahm er als Agent Luke Alvez eine Hauptrolle zu Beginn der zwölften Staffel von Criminal Minds. In der 13. Staffel übernahm er für Episode 16 auch erstmals Regie bei der Serie.

Foto von Danny Trejo

Danny Trejo

Besetzung · Bekannt für Big City Greens, Manolo und das Buch des Lebens, Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

Vom Knastbruder zum Filmstar: Das Leben des am 16.05.1944 in Los Angeles, Kalifornien, geborenen Danny Trejo böte sicherlich genug Stoff für ein sehenswertes Hollywood-Biopic. Biografie: Aus sehr einfachen Verhältnissen stammend, saß Danny Trejo aufgrund zahlreicher Raub- und Drogendelikte in jungen Jahren immer wieder im Gefängnis. Dort entdeckte er seine Leidenschaft fürs Boxen, doch auch wenn er hierbei recht erfolgreich war, verhinderte eine längere Haftstrafe eine mögliche Profikarriere. Für den Film Express in die Hölle (1985) fungierte er dann als Boxtrainer von Eric Roberts und kam mit stolzen 43 Jahren zu seiner ersten kleinen Filmrolle. Da er sofort Gefallen am Filmgeschäft fand, spielte Trejo fortan in zahlreichen kleineren Produktionen mit, meist in der Rolle des Bösewichts. Sein vernarbtes Gesicht, der Schnurrbart und die zahlreichen Tattoos machten den neugeborenen Schauspieler schnell zu einem unverwechselbaren Charakter. Im Jahr 1995 folgte dann der Durchbruch in Hollywood: Nicht nur wurde Danny Trejo in Michael Manns gefeiertem Krimiepos Heat für Robert De Niros Gaunerbande gecastet, auch ergatterte er seine erste Rolle in einem Streifen von Robert Rodriguez. Viele weitere sollten folgen: Nach dem Kultfilm Desperado war der Schauspieler unter anderem auch in From Dusk Till Dawn, Spy Kids und Machete dabei. Letzteren durfte er nach einem Vierteljahrhundert im Geschäft endlich als Hauptdarsteller mit dazu passenden ikonischen One-Linern tragen. Der überraschend durchschlagende Erfolg des Films führte zum Sequel Machete Kills und einem angekündigten dritten Teil, Machete Kills Again... In Space! Neben seiner Arbeit mit Rodriguez, der übrigens sein Cousin zweiten Grades ist, dürfte den meisten Filmfans auch Danny Trejos Rolle als "Johnny 23" in Con Air im Gedächtnis geblieben sein.

Foto von Denzel Washington

Denzel Washington

Besetzung · Bekannt für American Gangster, Die glorreichen Sieben, Inside Man

Denzel Washington gelang es, nach Sidney Poitier, als zweitem schwarzem Schauspieler für eine Hauptrolle mit dem Oscar ausgezeichnet zu werden. Bereits vor seiner Auszeichnung für sein Schauspiel in der Hauptrolle in Training Day im Jahr 2001 durfte der Schauspieler die begehrte Trophäe bereits als Nebendarsteller mit nach Hause nehmen, und zwar 1989 für seine Rolle des jungen Soldaten Trip in Glory. Beinahe hätte die Filmwelt auf Denzel Washington verzichten müssen. Der Hollywood-Star hat nach der Highschool zunächst ein Biologiestudium begonnen und wollte seinen Doktor machen. Während seiner Zeit an der Uni wechselte er jedoch zu Politikwissenschaften, um dann letztendlich seinen Abschluss in Journalistik und Dramaturgie zu machen.Durch erste Theaterauftritte gewann Washington aber immer mehr Gefallen an der Schauspielerei. Im Laufe seiner nun über 40-jährigen Schauspielkarriere hat sich Denzel Washington vor allem mit seiner Darstellung von integeren Figuren, mit hohen Norm- und Wertvorstellungen, einen Namen gemacht. Beispiele dafür finden sich in Filmen wie Die Akte, Philadelphia und Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3. Dass der Schauspieler dann gerade für die Darstellung des korrupten Cops in Training Day den Oscar erhält und für die Rolle eines trinkenden Piloten in Flight nominiert wird, zeigt nur, dass Denzel Washington in unterschiedlichsten Rollen glänzen kann. Dafür wurde er 2016 mit dem Golden Globe für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Am 25. Juni 1983 gaben sich Denzel Washington und Pauletta Pearson das Ja-Wort. Die beiden lernten sich am Set vom TV-Film Wilma kennen. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder.

Foto von Josh Duhamel

Josh Duhamel

Besetzung · Bekannt für Las Vegas, Unter Zugzwang, Transformers: The Last Knight

Joshua David "Josh" Duhamel (14. November 1972) wurde in Minot, North Dakota, geboren. Duhamel ist ein amerikanischer Schauspieler und ehemaliges Model. Er erzielte 1999 erstmals schauspielerische Erfolge als Leo du Pres bei ABC's All My Children und später als Sicherheitschef Danny McCoy bei NBC's Las Vegas. Er ist auch bekannt für seine Rolle als einer der Protagonisten, Captain/Major William Lennox, im Kinohit Transformers sowie in dessen Fortsetzungen Transformers: Die Rache der Gefallenen und der Transformatoren: Dunkel des Mondes. Er ist der Sohn von Bonnie L. Kemper, einer Sportlehrerin, und Larry David Duhamel, einem Werbekaufmann. Seine Eltern ließen sich in seiner Jugend scheiden, und obwohl er beiden nahe steht, wuchs er mit seiner Mutter und seinen drei jüngeren Schwestern Ashlee, Mckenzee und Kassidy auf. Duhamel besuchte die Minot State University und spielte als Back-up-Quarterback für die Fußballmannschaft der Universität. Er plante den Besuch einer Zahnmedizinischen Fakultät, schloss aber anderthalb Credits ab, weil er seinen Bachelor-Abschluss scheut. Duhamel hat gesagt: "Nach dem College bin ich einer Ex-Freundin nach Nordkalifornien gefolgt, habe einen Haufen Gelegenheitsjobs gemacht." Duhamel hatte 1997 in einem Wettbewerb der International Modeling and Talent Association (IMTA) den Titel Male Model of the Year gewonnen.

Foto von Michaela May

Michaela May

Vom siebten Lebensjahr an nahm die Münchnerin Ballettunterricht und schon als Zehnjährige stand sie in einem Kinderballett auf der Bühne. Noch als Gertraud Mittermayr hatte sie ihr Leinwanddebüt 1965 in Onkel Toms Hütte unter Géza von Radványi. Nach dem Fachabitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und besuchte nebenbei eine Schauspielschule. 1967 trat sie in einer Fernsehserie als Tänzerin auf. Auf den Rat ihrer Agentur trat sie seit dem Film Heidi (1965) unter dem Künstlernamen Michaela May auf. Dabei handelt es sich bei „Michaela“ um einen von ihr frei gewählten Vornamen, der ihr gut gefallen habe, und bei „May“ um einen Bestandteil ihres bürgerlichen Namens. Danach arbeitete sie als Schauspielerin zunächst am Theater. 1970 gab sie an der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin ihr Bühnendebüt, 1972 trat sie dort in dem Stück Eine Hand voll Brennesseln von Sauvajon auf. In München spielte sie unter anderem in dem Psychothriller Gaslicht in der Komödie im Bayerischen Hof. Mit der erfolgreichen Fernsehserie Münchner Geschichten (ab 1974) etablierte sie sich als vielbeschäftigte Seriendarstellerin. Bekannt wurde sie auch durch die um 1975 aufkommende Eurochequekarten-Werbung, bei der ihr Name auf übergroßen Scheckkarten in allen Post- und Bankfilialen zu finden war. 1980 heiratete sie den Rechtsanwalt Jack Schiffer, mit dem sie zwei Töchter hat – Alexandra Schiffer (* 1982) und Lilian Schiffer (* 1988) sind ebenfalls Schauspielerinnen. 2006 heiratete Michaela May in zweiter Ehe den Regisseur Bernd Schadewald. Sie lebt in München. (Wikipedia)

Foto von Jörg Witte

Jörg Witte

Jörg Witte wuchs im Ost-Berliner Stadtteil Friedrichshain auf. Von 1986 bis 1990 absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Nach Abschluss seiner Schauspielausbildung ging er als Gaststudent an das Mozarteum in Salzburg. Von 1991 bis 2001 hatte er Theaterengagements in Salzburg, Hamburg, Trier, Heilbronn, Münster, Chur, Berlin, Graz, Karlsruhe, Tübingen, Luxemburg und Frankfurt am Main. Von 2002 bis 2010 war er künstlerischer Leiter des Pathos Transport Theater in München. Zusätzlich hatte er in dieser Zeit auch Engagements am Münchner Volkstheater und den Münchner Kammerspielen. Schon vor seiner Schauspielausbildung übernahm Witte erste Rollen in Film und Fernsehen. So war er 1984 in der Rolle des Peter Dettmer in der DEFA-Verfilmung Und laß Dir kein Unrecht gefallen nach Willi Bredels Erzählung Peters Lehrjahre zu sehen. Bekannt wurde er dem breiten Fernsehpublikum durch seine Rolle als Sven Seidel in der Polizeiruf-110-Episode Verlockung, ebenfalls aus dem Jahre 1984. Witte war nach seiner Ausbildung hauptsächlich an Stadt- und Staatstheatern, seit 2001 vorwiegend in der Freien Szene tätig, spielte erst ab 2004 wieder in Film und Fernsehen. So war er unter anderem 2004 in der Horror-Komödie Die Nacht der lebenden Loser und 2014 in Familienfieber zu sehen. Seit 1996 ist Witte Dozent für darstellende Kunst und Theatermanagement, unter anderem auch an der Otto-Falckenberg-Schule und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Foto von James Murtaugh

James Murtaugh

Besetzung · Bekannt für Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?

James Murtaugh (* 28. Oktober 1942) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Zu seinen Filmen zählen unter anderem „Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?“, „Alles ist gut“, „Unbesiegbar“, „Ich weiß nicht, wie sie das macht“, „Aus der Zeit gefallen“, „Vanilla Sky“, „Die Nacht fällt über Manhattan“, „Das Tier“, „Blue Thunder“, „Die Unbestechlichen“, „Private Parts“, „Last Days of Disco“, „Die Rosenkranzmorde“ und „Zwei Wochen“.

Foto von Kevin Dobson

Kevin Dobson

Besetzung · Bekannt für Unter der Sonne Kaliforniens

Kevin Patrick Dobson ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler, der vor allem für seine Rollen als Detective Bobby Crocker, der vertraute Schützling von Lieutenant Theo Kojak (gespielt von Telly Savalas), in der CBS-Krimiserie „Kojak“ und als M. Patrick „Mack“ MacKenzie in der Seifenoper „Unter der Sonne Kaliforniens“ bekannt ist. Nach einem kurzen Auftritt im Film „Klute“ (1971) und kleineren Rollen in Fernsehserien wie „The Mod Squad“, „Emergency!“ und „Cannon“ unterzeichnete Dobson 1972 einen Vertrag mit Universal Studios. Dies führte zu seiner Rolle als Detective Bobby Crocker, dem jungen Partner von Lieutenant Theo Kojak, in der Fernsehserie „Kojak“ an der Seite von Telly Savalas. Für die Rolle musste er sich einen Anzug leihen. Er hatte zweimal erfolglos vorgesprochen, rief daraufhin seinen Agenten an und sagte: „Mach, was du tun musst.“ Dieser bat ihn um einen Gefallen, und ich las erneut vor. Ich war Militärpolizist in der Armee, wusste also, wie man eine Waffe hält und jemanden gegen die Wand schleudert. Am nächsten Abend erhielt ich einen Anruf mit der Frage, ob ich einen Vertrag unterschreiben wolle. Dobson sprach ein drittes Mal vor und bekam schließlich die Rolle. Er blieb während der gesamten fünf Staffeln von „Kojak“ (1973–1978) dabei und spielte später 1990 im Fernsehfilm „Kojak: It's Always Something“ erneut an der Seite von Savalas. Seine Figur war inzwischen stellvertretender Staatsanwalt. Sie blieben bis zu Savalas' Tod an Blasenkrebs im Jahr 1994 befreundet. 1978 spielte Dobson Pete Lomas in dem zweiteiligen Fernsehfilm „The Immigrants“, basierend auf dem Roman von Howard Fast. 1981 spielte Dobson die Rolle des Detectives. Jack Shannon, ein alleinerziehender Vater und Polizist aus San Francisco, in der CBS-Serie „Shannon“. Die Serie konnte jedoch keine nennenswerten Einschaltquoten erzielen und wurde nach neun Folgen abgesetzt. Eine erfolgreichere Fernsehrolle folgte 1982: M. Patrick „Mack“ MacKenzie in der Seifenoper „Unter der Sonne Kaliforniens“ (Originaltitel: Knots Landing) an der Seite von Michele Lee. Er stieß zu Beginn der vierten Staffel im September 1982 zur Besetzung hinzu und blieb bis zur Absetzung der Serie 1993 in dieser Rolle. Für seine Leistung in der Serie wurde Dobson mit fünf Soap Opera Digest Awards ausgezeichnet. Später traf er seine ehemaligen „Knots Landing“-Kollegen für die Miniserie „Knots Landing: Back to the Cul-de-Sac“ (1997) und erneut für das Dokumentarfilm-Special „Knots Landing Reunion: Together Again“ (2005) wieder. ... Dobson wirkte auch in mehreren Spielfilmen mit, darunter in dem Weltkriegsdrama „Midway“ an der Seite von Henry Fonda und Charlton Heston als Fähnrich George Gay – Pilot und einziger Überlebender des Torpedogeschwaders 8 beim verhängnisvollen Eröffnungsangriff des Flugzeugträgers USS Hornet auf die japanische Flotte am 4. Juni 1942. Eine weitere bedeutende Rolle war die des Ehemanns von Barbra Streisand in der romantischen Komödie „All Night Long“ (1981). Er hatte außerdem eine kleine Rolle als Priester in dem vielbeachteten Psychothriller „1408“ (2007). Dobson war weiterhin in verschiedenen Fernsehrollen zu sehen, unter anderem in der Serie „F/X: The Series“ (eine Staffel), in der Dramaserie „Reich und Schön“ und als vierter Darsteller des Mickey Horton in „Zeit der Sehnsucht“.

Foto von Morgan Benoit

Morgan Benoit

Morgan beschäftigt sich seit 15 Jahren mit chinesischen Kampfkünsten. Seiner Leidenschaft folgend, zog er mit 18 Jahren nach China, um an der Pekinger Sportuniversität zu studieren, wo er das Langfaust-Kung-Fu meisterte. Nachdem er innerhalb weniger Jahre zum Klassenbesten aufgestiegen war, wurde er in die renommierte Shi Cha Hai Sportakademie aufgenommen, die einst auch Jet Li und viele andere chinesische Spitzensportler trainierten. Seine Liebe zum Training vernachlässigte er nie, während er gleichzeitig für verschiedene chinesische Historiendramen, Werbespots, Spielshows und mehr vorsprach und mitwirkte. Parallel dazu begann er, privat an der Shi Cha Hai Gymnastik zu trainieren. Dies weckte sein Interesse an Filmstunts, da er Gefallen an den akrobatischen Übungen und Kraftakten fand, die Kampfsport-Stunts erfordern. Sein Talent und seine Begeisterung wurden von Jackie Chan, mit dem er in „The Forbidden Kingdom“ (2008) zusammenarbeitete, und auch von David Carradine, mit dem er in „Last Hour“ (2008) zusammenarbeitete, bemerkt. Morgan war in China als Kampfsportdarsteller sehr gefragt, doch nach fast zehn Jahren Abwesenheit von Freunden und Familie ist er kürzlich in die USA zurückgekehrt, um seine Schauspiel- und Filmkarriere in Los Angeles fortzusetzen.

Foto von Peter Borgelt

Peter Borgelt

Besetzung · Bekannt für Polizeiruf 110

Peter Borgelt wurde als Sohn einer Künstlerfamilie in Rostock geboren. Sein Vater Paul Borgelt war Schauspieler und seine Mutter Thea Krumreich Sängerin. Sie waren an verschiedenen Bühnen tätig. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann Borgelt zunächst eine Lehre als Bauarbeiter, dann wollte er Komponist werden und schrieb sich im Konservatorium in Kamenz ein. Während seiner Studienzeit wirkte er als Aushilfe am Kreistheater Burgstädt, fand plötzlich am Beruf des Schauspielers Gefallen und nahm privaten Schauspielunterricht, ehe er 1950 – nach bestandener Prüfung – ein Engagement am Burgstädter Theater an der Seite seines Vaters erhielt. Nach weiteren Bühnenstationen in Meiningen, Halberstadt, Magdeburg, Leipzig und Schwerin kam er 1967 an das Deutsche Theater Berlin. Der Charakterdarsteller gehörte dem dortigen Ensemble bis zu seinem Tod 1994 an. Das letzte Mal auf der Bühne sah man Borgelt in Der Turm von Hofmannsthal und Der Wald von Ostrowski. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Borgelt in der DDR-Musiksendung Klock 8, achtern Strom. Bekannt machte ihn die Rolle des ,Oberleutnant Fuchs’, ab Ende 1978 ,Hauptmann Fuchs’, und ab Folge 142 „Unter Brüdern“ als Kriminalhauptkommissar in der DDR-Krimi-Reihe Polizeiruf 110, in der er von 1971 bis 1991 in 84 Folgen spielte. Die Sendereihe wurde über die Grenzen der DDR bekannt. Borgelt war für seine überlegte und ruhige Art sowie seine sonore Stimme bekannt. Eine Zeitschrift nannte ihn den „ostdeutschen Maigret“ und verglich Borgelt mit Jean Gabin. In der DDR-Samstagabendsendung Klock 8, achtern Strom fungierte er einige Jahre als Gastgeber und verkörperte nebenbei den Matrosen Kuddeldaddelich. Ab 1985 war Peter Borgelt eine Zeitlang UNICEF-Botschafter der DDR. Am 18. März 1994 erlag er mit 66 Jahren einem Krebsleiden. Er ist auf dem Friedhof in Berlin-Karlshorst begraben. Borgelt war dreimal verheiratet, er hat zwei Söhne und eine Tochter. Der Journalist und Autor Hans Borgelt war ein Cousin von ihm.

Foto von Henry Golding

Henry Golding

Besetzung · Bekannt für The Lost Ones, Nur noch ein kleiner Gefallen, The Ministry of Ungentlemanly Warfare

Henry Ewan Golding (geboren am 5. Februar 1987) ist ein malaysischer und britischer Schauspieler und Fernsehmoderator. Golding ist seit 2014 Moderator der BBC-Sendung The Travel Show. Er ist bekannt für seine Filmarbeit, in der er die Rolle des Nick Young in Crazy Rich Asians (2018), die Titelrolle im Action-Abenteuer Snake Eyes (2021), Sean Townsend im Thriller Nur ein kleiner Gefallen (2018) und Tom in der romantischen Komödie Last Christmas (2019) spielte, wobei die beiden letzteren von Paul Feig inszeniert wurden.

Foto von Michael Redgrave

Michael Redgrave

Sir Michael Scudamore Redgrave CBE (* 20. März 1908 in Bristol; † 21. März 1985 in Denham, Buckinghamshire) war ein britischer Schauspieler, Theaterregisseur und Autor. Redgrave wurde als Sohn des Stummfilmstars Roy Redgrave und der Schauspielerin Margaret Scudamore geboren. Er studierte in Cambridge und wurde anschließend zunächst Lehrer, Herausgeber einer Zeitung und freier Journalist. Durch seine Mitwirkung an einem Amateurtheater fand er schließlich zur professionellen Schauspielerei. 1934 ging er nach Liverpool zum Theater. Sein Filmdebüt hatte der Schauspieler 1936 mit einer kleinen Rolle in Alfred Hitchcocks Geheimagent. Der Regisseur fand Gefallen an seiner Leistung und gab ihm zwei Jahre später die Hauptrolle eines exzentrischen Musikanten in der Kriminalkomödie Eine Dame verschwindet mit Margaret Lockwood. Diese Filmrolle machte ihn populär und fortan zählte er zu den Stars des britischen Filmes. Anschließend spielte er Hauptrollen in zahlreichen heute weitgehend vergessenen Filmen. 1940 übernahm er für die Wartime Tour des Glyndebourne Festivals die Rolle des Macheath in The Beggar’s Opera. Seine Partnerinnen als Polly waren Audrey Mildmay und Irene Eisinger. Zwischen 1941 und 1942 diente Redgrave bei der Royal Navy. 1947 ging er nach Hollywood, wo er für sein amerikanisches Filmdebüt in Mourning Becomes Electra eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller erhielt. Sein Versuch, sich auch dort als Filmstar zu etablieren, war allerdings auf die Dauer eher erfolglos und so kehrte er zum britischen Film zurück. Nachdem er zunächst eher in leichteren Filmrollen bekannt geworden war, wandte er sich im späteren Verlauf seiner Karriere vermehrt anspruchsvollen Rollen in Film und Theater zu. Beim Filmfestival Cannes 1951 wurde er mit dem Darstellerpreis für seine Rolle in Konflikt des Herzens ausgezeichnet. Nach seiner Rolle in dem kommerziell sehr erfolgreichen Kriegsfilm Mai 1943 – Die Zerstörung der Talsperren im Jahr 1955 wandte sich Michael Redgrave zusehends Charakterrollen zu. In Nebenrollen war er unter anderem in Orson Welles’ Herr Satan persönlich (1955), als Gefängnisdirektor in Tony Richardsons Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (1962) und als verbitterter alter Mann in Der Mittler (1971) unter Regie von Joseph Losey zu sehen. Vielbeachtet wurden am Theater in den 1960er-Jahren seine Titelrollen in Tschechows Onkel Wanja und Ibsens Baumeister Solness.