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Brian De Palma
Regie · Bekannt für Carrie - Des Satans jüngste Tochter, Mission: Impossible, Scarface
Brian Russell De Palma, dessen Familie italienische Wurzeln hat, wuchs in Philadelphia, Pennsylvania und New Hampshire auf. Er begann an der Columbia-Universität in New York, an der er bald Mitglied einer Studententheatergruppe wurde, ein Studium der Physik. Dort begann er, sich mit Film zu beschäftigen und erste Kurzfilme zu drehen. Er brach das Physikstudium ab und wechselte als einer der ersten männlichen Studenten an das Sarah Lawrence College in Bronxville, welches einen Schwerpunkt in darstellender Kunst hatte. Ein Stipendium verschaffte ihm der 16-mm-Film Wotan’s Wake (1962). Mitte der 1960er Jahre entstand sein erster Spielfilm The Wedding Party, der aber erst 1969 veröffentlicht wurde. In seinen Filmen geht es um Spannung, Mord, Besessenheit und psychische Störungen. Immer wiederkehrende Themen und Motive in seinen Filmen sind Voyeurismus und Überwachung, Doppelgänger, multiple Persönlichkeiten und Gewalt. Filmtechnisch ist De Palma vor allem durch den ausgiebigen Einsatz der Steadicam bekannt. Der sog. „Establishing Shot“ in Spiel auf Zeit führt beispielsweise mit nur einer, sehr elaborierten Kamerafahrt das gesamte Ensemble der Akteure ein. Eine ähnlich lange Kamerafahrt sieht man auch in seinem Film Mein Bruder Kain. De Palma hat als Erster den Split Screen als spannungserzeugendes filmtechnisches Mittel konsequent benutzt und auf diese Technik immer wieder zurückgegriffen (vgl. z. B. Sisters und Femme Fatale). Seinen ersten großen Erfolg feierte de Palma 1976 mit dem Horrorthriller Carrie – Des Satans jüngste Tochter, der auf dem Buch Carrie von Stephen King basiert. In den folgenden Jahren drehte er eine Reihe von weiteren Thrillern. Große Erfolge bei Kritik und Publikum feierte er vor allem mit den zwei Gangsterfilmen Scarface und The Untouchables – Die Unbestechlichen Mitte der 1980er Jahre und 1996 mit Mission: Impossible. De Palma wurde zwischen 1981 und 2001 allerdings auch fünfmal für die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur des Jahres nominiert. Nach der Verfilmung des James-Ellroy-Romans Die schwarze Dahlie im Jahr 2006 machte De Palma mit Redacted (2007) wieder auf sich aufmerksam. Die Geschichte vom Alltag eines amerikanischen Grenzpostens im Irak, der mit der Vergewaltigung und Ermordung eines irakischen Mädchens und dessen Familie konfrontiert wird, füllte der Filmemacher mit Material aus Videobildern, Überwachungskameras und Material aus YouTube und iChat auf. Redacted feierte seine Welturaufführung auf den 64. Filmfestspiele von Venedig, wo er im Wettbewerb um den Goldenen Löwen vertreten war und als Mitfavorit gehandelt wurde. Zwar ging der Hauptpreis an Ang Lee (Gefahr und Begierde), doch wurde De Palma mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie bedacht. 2012 stellte De Palma die Arbeit an Passion fertig, ein Remake des französischen Thrillers Liebe und Intrigen. Der Film mit Rachel McAdams, Noomi Rapace, Paul Anderson und Karoline Herfurth erhielt im selben Jahr eine Einladung für den Wettbewerb der 69. Filmfestspiele von Venedig und kam am 2. Mai 2013 in die deutschen Kinos.

Mary Kate Schellhardt
Mary Kate Schellhardt (* 1. November 1978) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist bekannt für ihre Rollen als Ellen in „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“, als Nadine in „Free Willy 2 – Freiheit in Gefahr“ und als Barbara Lovell in „Apollo 13“.

Robert Brown
Robert Brown (gebürtig: Robin Adair MacKenzie Brown) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde vor allem durch seine Rollen in bekannten US-Fernsehserien populär. Hauptrollen hatte er in den Serien Here Come the Brides und Gefahr unter Wasser. Von 1948 und 1994 stand er für über 30 verschiedene Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.

Richard Carlson
Richard Carlson (* 29. April 1912 in Albert Lea, Minnesota; † 21. November 1977 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nachdem er in Minnesota Schauspiel studiert und unterrichtet hatte, begann er in den 1930ern beim Broadway aufzutreten. 1938 bekam er seine erste Filmrolle im Film The Young in Heart. Er arbeitete als freier Schauspieler, der in vielen verschiedenen Filmstudios auftrat und zog 1939 nach Kalifornien. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Carlson meistens in Dramen oder Komödien zu sehen, unter anderem an der Seite von Bette Davis und Teresa Wright in William Wylers Filmdrama Die kleinen Füchse aus dem Jahr 1941. Ähnlich wie viele Schauspieler diente Carlson im Zweiten Weltkrieg und unterbrach dafür seine Karriere als Schauspieler. Nachdem er zurückgekehrt war, war es für Carlson schwieriger neue Rollen zu finden. 1948 erhielt er Rollen den Filmen Hinter verschlossenen Türen und The Amazing Mr. X. Dennoch ebbte seine Karriere in Hollywood langsam ab. 1950 erhielt er die Hauptrolle im Film König Salomons Diamanten und begann, seine Karriere wieder aufzubauen. Er fand Arbeit in den kürzlich aufgetauchten Science-Fiction- und Horror B-Movies in den 1950er-Jahren. Er trat in zahlreichen Horror- und Science-Fiction-Filmen auf, darunter in drei 3-D-Filmen: The Maze und Gefahr aus dem Weltall mit Barbara Rush, Der Schrecken vom Amazonas mit Julie Adams und The Magnetic Monster. Die 1950er stellten sich als arbeitsreichste Zeit für Carlson heraus. Neben seiner Filmarbeit trat er nun auch in Fernsehserien fort, beispielsweise in Led Three Lives; weitere Filme waren Ein Leben im Rausch und Der Turm der schreienden Frauen. Für einige Filme und Fernsehserien war er zwischen 1954 und 1966 auch als Regisseur aktiv. Seine letzte Rolle spielte Carlson im Jahr 1975 in der US-Fernsehserie Mobile One.

Lee J. Cobb
Besetzung · Bekannt für Die Leute von der Shiloh-Ranch, Die zwölf Geschworenen, Der Exorzist
Lee J. Cobb, eigentlich Leo Jacoby (* 8. Dezember 1911 in New York City; † 11. Februar 1976 in Woodland Hills, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Schauspieler. Cobb zählte zu den führenden Charakterdarstellern und spielte oft mürrische oder dominante Männer. Seine bekanntesten Rollen sind der korrupte Gewerkschaftsboss Johnny Friendly in Die Faust im Nacken und der aufbrausende „Geschworene Nr. 3“ in Die zwölf Geschworenen. Unter Elia Kazans Regie spielte Cobb 1936 in Kurt Weills erster ausschließlich amerikanischen Produktion Johnny Johnson. Erfolgreich war er unter anderem auch 1949 als Darsteller des Willy Loman in der Uraufführung von Arthur Millers Stück Tod eines Handlungsreisenden, das Kazan inszenierte. 1966 spielte Cobb diese Rolle auch in einer Fernsehaufzeichnung. Nachdem er 1934 erstmals im Abspann ungenannt eine kleine Filmrolle hatte, bekam er ab 1939 auch erste größere Rollen beim Film und wurde in Folge zu einem gefragten Charakterdarsteller. Er verkörperte vorwiegend dominante und autoritäre Persönlichkeiten, darunter in einer Reihe von Film noir-Produktionen wie Johnny O’Clock, Kennwort 777 und Gefahr in Frisco. Er stellte dort in Nebenrollen schon früh häufiger Charaktere dar, die deutlich älter als er selbst waren. Wie vielen seiner Gefährten des Group Theatre wurde auch Cobb vorgeworfen, Kommunist oder deren Sympathisant zu sein. Zwei Jahre lang weigerte er sich zunächst, vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe auszusagen. Als seine Karriere durch Aufnahme auf eine Schwarze Liste einbrach, sagte er aus und gab die Namen von 20 Angehörigen der Kommunistischen Partei preis. Nach seiner „Rehabilitation“ fand er wieder Arbeit in Hollywood und arbeitete mit Elia Kazan und Budd Schulberg, beides Regisseure, die sich aussagefreudig vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe zeigten, zusammen. Cobb lieferte herausragende darstellerische Leistungen, so etwa in Die Faust im Nacken (1954) und in Die zwölf Geschworenen (1957). 1960 wirkte er in der Literaturverfilmung Exodus mit und spielte den Vater von Ari Ben Canaan (Paul Newman). Ab 1962 stellte Cobb in der Fernsehserie Die Leute von der Shiloh Ranch fünf Jahre lang den Richter Henry Garth dar. Nachdem er die Serie verlassen hatte, drehte er wieder verstärkt Kinofilme, darunter auch mehrere Mafiafilme in Italien. In der Serie Die jungen Anwälte war er 1970 nochmals in einer Fernsehhauptrolle zu sehen. In dem Film Der Exorzist spielte er seine letzte größere Rolle als Polizeileutnant William Kinderman. Im Laufe seiner Karriere war Cobb zweimal für einen Oscar nominiert, als Bester Nebendarsteller in Die Faust im Nacken und in Die Brüder Karamasow, sowie jeweils für einen Golden Globe in Die zwölf Geschworenen und in Wenn mein Schlafzimmer sprechen könnte. Für seine Leistung in Exodus war er für einen Laurel Award nominiert. Eine seiner letzten wichtigen Rollen hatte er 1973 als Polizeiermittler in dem Horrorklassiker Der Exorzist von William Friedkin.

Jack Arnold
John Arnold Waks war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur und galt als einer der bedeutendsten Science-Fiction-Regisseure der 1950er Jahre. Seine bekanntesten Filme sind „Gefahr aus dem Weltall“ (1953), „Der Schrecken vom Amazonas“ (1954), „Tarantula“ (1955) und „Die unglaubliche Geschichte des Mister C.“ (1957).

Dwight H. Little
Regie · Bekannt für Bones - Die Knochenjägerin, Prison Break
Dwight Hubbard Little ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur. Bekannt wurde er durch seine Regiearbeiten zu Filmen wie „Zum Töten freigegeben“, „Rapid Fire“, „Free Willy 2 - Freiheit in Gefahr“, „Mord im Weissen Haus“ und „Halloween IV - Michael Myers kehrt zurück“. Er führte außerdem bei mehreren Episoden bekannter Fernsehserien wie „24“, „Prison Break“, „Dollhouse“, „Bones“ und „Nikita“ Regie. Little studierte Film an der University of Southern California (USC).

Kevin Bacon
Besetzung · Bekannt für Mystic River, Freitag der 13., Leave the World Behind
Kevin Norwood Bacon (* 8. Juli 1958 in Philadelphia) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent sowie Musiker und unter anderem Golden-Globe-Preisträger. 1978 gab er in der Komödie Ich glaub’, mich tritt ein Pferd sein Leinwanddebüt. Nach Auftritten in Freitag der 13., American Diner und dem Broadway-Stück Slab Boys (mit Sean Penn) gelang Bacon mit dem Tanzfilm Footloose 1984 der Durchbruch. 1992 verschaffte ihm Oliver Stone ein Comeback, indem er ihn für seinen Polit-Thriller JFK – Tatort Dallas besetzte. Die eher kleine Rolle eines homosexuellen Zeugen im Garrison-Prozess brachte Bacon viel Kritikerlob und den Ruf eines hervorragenden Charakterdarstellers ein. Mit Eine Frage der Ehre, Apollo 13, Sleepers und Hollow Man – Unsichtbare Gefahr konnte er weitere Erfolge verbuchen. 1996 gab er mit Losing Chase sein Regiedebüt, für das er drei Golden-Globe-Nominierungen erhielt. 2003 war er in Clint Eastwoods viel gelobtem Drama Mystic River zu sehen, ein Jahr später übernahm er die Rolle eines aus dem Gefängnis entlassenen Pädophilen in The Woodsman. 2009 übernahm er die Hauptrolle in dem auf wahren Ereignissen beruhenden Fernsehfilm Taking Chance. Für den Part eines Lieutenant Colonels, der den Leichnam eines US-Soldaten aus dem Irak seiner Familie überbringt, erhielt er 2009 seine erste Emmy-Nominierung sowie 2010 den Golden Globe und Screen Actors Guild Award.

Thekla Carola Wied
Thekla Carola Wied ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wurde 1967 als junge Studentin Hanna in Gustav Ehmcks Filmdrama Spur eines Mädchens als Filmschauspielerin bekannt und spielte ab den 1970er Jahren zahlreiche Hauptrollen in Fernsehserien wie Der Anwalt, Ich heirate eine Familie, Wie gut, daß es Maria gibt oder Auf eigene Gefahr. In ihrer Laufbahn wirkte sie in über 70 Film- und Fernsehproduktionen. Ihr Künstlername setzt sich aus dem Vornamen ihrer Schwester Carola und dem Anfang ihres Nachnamens Wiedmann zusammen. (Quelle: Wikipedia)

Dominic Purcell
Besetzung · Bekannt für Prison Break, DC's Legends of Tomorrow
Dominic Haakon Myrtvedt Purcell (* 17. Februar 1970 in Wallasey, Cheshire, England) ist ein australischer Schauspieler. Dominic Purcell hat einen norwegischen Vater und eine irische Mutter. Im Jahr 1972 zog die Familie von England nach Sydney in Australien. Purcell wurde zum Landschaftsarchitekten ausgebildet, später entschied er sich für die Schauspielschulen The Australian Theatre for Young People und Western Australian Academy of Performing Arts. Er debütierte im Jahr 1997 in der australischen Fernsehserie RAW FM. Im Fernsehfilm Die Tochter des Präsidenten: In tödlicher Gefahr (1999) spielte er neben Mariel Hemingway und Monica Keena, im Film Mission: Impossible II (2000) spielte er neben Tom Cruise. Im Jahr 2000 erhielt Purcell die Green Card und konnte in die Vereinigten Staaten einreisen. Er spielte die Hauptrolle im Fernsehfilm John Doe und in der späteren gleichnamigen Fernsehserie. Im Film Blade: Trinity (2004) spielte er neben Wesley Snipes und Kris Kristofferson. Von 2005 bis 2009 spielte er die Hauptrolle des Häftlings Lincoln Burrows in der US-Fernsehserie Prison Break. Die Serie wurde 2017 mit einer fünften Staffel abgeschlossen. Mit seiner Frau Rebecca hat Purcell vier Kinder (* 1999, 2001 und 2003). Bis zu seiner Trennung lebte das Paar in Los Angeles. Von 2011 bis 2014 war Purcell mit AnnaLynne McCord liiert. Seit Juni 2022 ist er mit Tish Cyrus liiert. Das Paar heiratete im August 2023. Purcell ist Stiefvater von Brandi, Trace, Braison, Noah und Miley Cyrus.

Monica Keena
Besetzung · Bekannt für Freddy vs. Jason, Dawson's Creek
Monica Keena (* 28. Mai 1979 in Brooklyn, New York City) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Keena wuchs im New Yorker Stadtteil Brooklyn als Tochter einer Krankenschwester und eines Verkaufsmanagers auf. Nach dem Besuch einer privaten Schule, wurde sie im Alter von 13 Jahren an der renommierten LaGuardia High School of Performing Arts angenommen. 1994 bekam sie ihre erste Fernsehrolle in A Promise Kept: The Oksana Baiul Story. Ein Jahr darauf trat Keena in dem Film Während Du schliefst an der Seite von Sandra Bullock und Bill Pullman auf. 1996 verkörperte sie in dem Drama Ripe die Hauptrolle. Ein Jahr später spielte sie in Schneewittchen die Titelrolle. In dieser mit Horror-Elementen versehenen Filmversion des Grimmschen Märchens, war sie an der Seite von Sigourney Weaver zu sehen, die in der Rolle der bösen Stiefmutter auftrat. Die nächsten Jahre schlossen sich weitere Filmprojekte wie Im Auftrag des Teufels, Strike – Mädchen an die Macht! und Die Tochter des Präsidenten: In tödlicher Gefahr, in welchen Keena überwiegend in Nebenrollen agierte. Ab 2000 spielte Keena verstärkt in Fernsehproduktionen mit, ehe sie 2003 in dem Horrorstreifen Freddy vs. Jason die weibliche Hauptrolle übernehmen konnte. 2005 folgten die Filmkomödien Zickenterror an der High School und Der Herr des Hauses. Im Fernsehen konnte Keena sich mit Auftritten in bekannten Serien wie Law & Order, Homicide, Entourage und Grey’s Anatomy einen Namen machen. Größere Bekanntheit erlangte sie auch durch ihre Rolle der Abby Morgan in der WB-Serie Dawson’s Creek.

Ina Weisse
Ina Weisse (* 12. Juni 1968 in West-Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin und Filmregisseurin. Ina Weisse wuchs in West-Berlin auf. Ihre Mutter arbeitete als Lehrerin am Französischen Gymnasium in Berlin; ihr Vater Rolf D. Weisse ist Architekt. Sie besuchte die Waldorfschule und studierte nach dem Abitur Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Erste Engagements folgten an den Münchner Kammerspielen und am Nationaltheater Mannheim. Von 1992 bis 1996 studierte sie Philosophie an der Universität Heidelberg und an der Pariser Sorbonne. Im Jahr 1996 folgte ihr Kinodebüt in der Filmkomödie Echte Kerle (1996). Fortan war sie auch in Fernsehproduktionen zu sehen, so auch mehrfach in der Fernsehreihe Tatort. In Uwe Jansons Fernsehkomödie Single sucht Nachwuchs, basierend auf dem Buch von Ulrich Limmer, spielte sie 1998 neben Heino Ferch eine Hauptrolle als alleinerziehende Witwe. Im Fernsehkrimi Liebestod (2000) übernahm sie an der Seite von Henry Hübchen und Leonard Lansink die Hauptrolle der Julia Nebe. 2002 absolvierte sie an der Hamburg Media School ein Studium der Filmregie bei Hark Bohm. Ihr Abschlussfilm Alles anders wurde mit dem First Steps Award ausgezeichnet. 2003 spielte sie in der Filmkomödie Sams in Gefahr neben Ulrich Noethen die Rolle der Ehefrau und Mutter. In Torsten C. Fischers Fernsehspiel Katzenzungen, einer Charakterstudie dreier Freundinnen, verkörperte sie 2004 an der Seite von Meret Becker und Birge Schade die verstörte Claire. Im Jahr 2005 gehörte sie neben Iris Berben, Ulrich Noethen und Christoph Waltz auch zur Besetzung des prämierten Fernsehmehrteilers Die Patriarchin. In Martin Gypkens’ Episodenfilm Nichts als Gespenster (2006) nach dem gleichnamigen Erzählband von Judith Hermann gab Weisse die Architektin Irene, die den Schmerz einer gescheiterten Liebe dadurch betäubt, dass sie ihren besten Freund während einer gemeinsamen Island-Reise verführt. Darauf folgten Auftritte in der Fernsehserie Doktor Martin (2007) und im Fernsehthriller Duell in der Nacht (2007) neben Jürgen Vogel und Iris Berben. 2008 lieferte sie mit Der Architekt ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin, für das sie zusammen mit Daphne Charizani auch das Drehbuch geschrieben hatte. Matthias Schweighöfer, Josef Bierbichler und Sandra Hüller spielten in dem Filmdrama die Hauptrollen, das 2009 auch auf der Berlinale gezeigt wurde und auf dem Max-Ophüls-Filmfestival den Preis für das beste Drehbuch erhielt. Oftmals verkörpert Weisse Menschen am Abgrund, die zunächst sachlich und kontrolliert auftreten, jedoch im Verlauf der Handlung ihre komplexen Persönlichkeiten offenbaren, so etwa in Duell in der Nacht und Im Dschungel (2010). Hans W. Geißendörfer, der sie 2003 in seinem Filmdrama Schneeland besetzte, charakterisierte Weisse als eine „Menschenleserin“, die sich „bis in den kleinsten Seelenwinkel“ in eine Figur hineindenken und die intellektuelle Erkenntnis zudem sinnlich vermitteln könne. Für ihre Mitwirkung in den Fernsehfilmen Das Ende einer Nacht und Ein großer Aufbruch wurde sie 2012 und 2016 mit dem Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Für Das Ende einer Nacht erhielt sie 2013 den Adolf-Grimme-Preis. Nach ihrem Dokumentarfilm Die Neue Nationalgalerie drehte sie 2018 den Kinofilm Das Vorspiel mit Nina Hoss in der Hauptrolle, eine deutsch-französische Koproduktion.

Robert Helpmann
Sir Robert Murray Helpmann (* 9. April 1909 in Mount Gambier, South Australia; † 28. September 1986 in Sydney) war ein australischer Bühnen- und Charakter-Schauspieler in Film, Fernsehen und Theater. International bekannt wurde er vor allem durch seine Rollen in Kinofilmen wie Die roten Schuhe, 55 Tage in Peking, Das Quiller-Memorandum – Gefahr aus dem Dunkel, Tschitti Tschitti Bäng Bäng oder Alice im Wunderland. Zudem war Robert Helpmann in England als Tänzer und Choreograph und in seiner Heimat Australien als Direktor der Australian Ballet Company erfolgreich.

George Dzundza
Besetzung · Bekannt für Basic Instinct
George Dzundza (Dschordsch Dsundsa; * 19. Juli 1945 in Rosenheim, Deutschland) ist ein US-amerikanischer Schauspieler mit ukrainischen und polnischen Wurzeln. Dzundza wurde 1945 als Sohn eines Ukrainers und einer Polin, die von den Nazis zur Zwangsarbeit in Deutschland verpflichtet waren, in einem bayerischen Flüchtlingslager geboren. Nach einigen Jahren, die die Familie in Amsterdam verbrachte, wanderten sie 1956 in die USA aus. Eine seiner ersten großen Rollen spielte Dzundza 1978 in Die durch die Hölle gehen als Barmann John an der Seite von Robert De Niro, Christopher Walken und Meryl Streep. In der ersten Staffel der Fernsehserie Law & Order spielte er von 1990 bis 1991 die Rolle des Sergeant Max Greevey, verließ die Serie aber wegen Streitigkeiten um die Qualität der Drehbücher und aus familiären Gründen nach der ersten Staffel. Neben seiner Mitwirkung in der Sitcom Jesse war er außerdem Sprecher in den Batman- und Superman-Comicserien. In diversen Spielfilmen trat Dzundza in Nebenrollen auf, unter anderem in Basic Instinct an der Seite von Michael Douglas, in No Way Out – Es gibt kein Zurück neben Kevin Costner und Gene Hackman. 1995 spielte er, erneut neben Hackman, den Bootschef eines U-Boots in Crimson Tide – In tiefster Gefahr, in dem auch Denzel Washington und Viggo Mortensen mitwirkten, und trat in dem High School-Drama Dangerous Minds auf.

James Gandolfini
Besetzung · Bekannt für Die Sopranos
James Gandolfini (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine Rolle als Tony Soprano in der HBO-Serie Die Sopranos (1999–2007) bekannt wurde. Für diese Darstellung gewann er drei Emmy Awards, fünf Screen Actors Guild Awards und einen Golden Globe Award. Gandolfini spielte in Filmen wie True Romance (1993), Crimson Tide – In tiefster Gefahr (1995), Schnappt Shorty (1995), Zivilprozess (1998), Die letzte Festung (2001), Zero Dark Thirty – Die Jagd auf Osama bin Laden (2012) und Genug gesagt (2013). Neben seiner Schauspielkarriere war er auch als Produzent tätig und arbeitete an Dokumentationen wie Alive Day Memories: Home from Iraq (2007) und Wartorn: 1861–2010 (2011). Er starb am 19. Juni 2013 in Rom, Italien, an einem Herzinfarkt.

Kim Dickens
Besetzung · Bekannt für Gone Girl - Das perfekte Opfer, Fear the Walking Dead, Miss Peregrine's Home for Peculiar Children
Kimberly Jan „Kim“ Dickens (* 18. Juni 1965 in Huntsville, Alabama) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und ehemaliges Model. Kim Dickens schloss ihr Studium der Kommunikationswissenschaft an der Vanderbilt University von Nashville mit ausgezeichneten Noten ab, bevor sie sich in New York City am Actors Studio und an der American Academy of Dramatic Arts in der darstellenden Kunst weiterbildete. Dazu arbeitete sie bis Mitte der 1990er-Jahre als Mannequin unter anderem für Calvin Klein. Bereits in Nashville hatte Dickens in einer Studentenaufführung von David Mamets Sexual Perversity in Chicago auf der Bühne debütiert. Sie trat in Theaterstücken, Werbespots und Musikvideos auf, bevor sie 1995 für die Komödie Palookaville erstmals eine Rolle in einem Kinofilm übernahm. Die in vielen Filmen elfenhaft und zerbrechlich wirkende Dickens trat in der Folgezeit häufig in TV- und Kinoproduktionen abseits des Mainstream in Erscheinung, etwa in Kiefer Sutherlands Ort der Wahrheit (1997), in Zero Effect (1998), mit Bill Pullman und Ryan O’Neal, sowie in Sam Raimis The Gift – Die dunkle Gabe (2000), mit Cate Blanchett. 2001 wurde sie für den Independent Spirit Award als beste Hauptdarstellerin in dem Vergewaltigungsdrama Things Behind the Sun nominiert. Dickens übernahm jedoch 1998 auch die weibliche Hauptrolle in dem Actionfilm Das Mercury Puzzle, an der Seite von Bruce Willis und Alec Baldwin, und eine wichtige Nebenrolle in Große Erwartungen, mit Gwyneth Paltrow, Ethan Hawke und Robert De Niro. 2000 wurde Dickens für den Science-Fiction-Film Hollow Man – Unsichtbare Gefahr als beste Nebendarstellerin für den Blockbuster Entertainment Award nominiert. 2003 spielte sie in dem mehrfach für den Oscar nominierten Auswandererdrama Haus aus Sand und Nebel mit Jennifer Connelly und Ben Kingsley. Später bekam sie Rollen in den Filmen Blind Side – Die große Chance und Gone Girl – Das perfekte Opfer. Zu Dickens erfolgreichsten TV-Auftritten gehörte von 2004 bis 2006 ihre Rolle als Prostituierte in der Fernsehserie Deadwood. 2014 wurde sie für die Rolle der Madison Clark in der Spin-off-Serie Fear the Walking Dead von The Walking Dead gecastet. In der Politserie House of Cards verkörperte sie seit der dritten Staffel die Rolle der Reporterin Kate Baldwin. Quelle: Wikipedia

Ken Curtis
Besetzung · Bekannt für Have Gun, Will Travel
Ken Curtis (geboren als Curtis Wain Gates; 2. Juli 1916 – 28. April 1991) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger, der vor allem für seine Rolle als Festus Haggen in der Western-Fernsehserie „Gunsmoke“ bekannt ist. Frühe Jahre Curtis wurde am 2. Juli 1916 als jüngster von drei Söhnen in Lamar im Prowers County im Südosten Colorados geboren. Seine ersten zehn Lebensjahre verbrachte er auf einer Ranch am Muddy Creek im östlichen Bent County. 1926 zog die Familie nach Las Animas, dem Verwaltungssitz von Bent County, damit sein Vater, Dan Sullivan Gates, für das Amt des Sheriffs kandidieren konnte. Die Kandidatur war erfolgreich, und Gates bekleidete das Amt des Sheriffs von 1926 bis 1931. Curtis war Quarterback der Footballmannschaft seiner High School in Bent County und spielte Klarinette im Schulorchester. Er schloss sein Studium 1935 ab. Während des Zweiten Weltkriegs diente Curtis von 1943 bis 1945 in der US-Armee. Er begann ein Medizinstudium am Colorado College, brach dieses jedoch nach kurzer Zeit ab, um seine Musikkarriere zu verfolgen. Film Columbia Pictures nahm Curtis 1945 unter Vertrag. Er spielte in einer Reihe von Western-Musicals mit den Hoosier Hot Shots und verkörperte singende Cowboy-Romanzen. Durch seine zweite Ehe war Curtis der Schwiegersohn des Filmregisseurs John Ford. In „Rio Grande“ arbeitete Curtis mit Ford und John Wayne zusammen. Er sang in der fiktiven Band „The Regimental Singers“, die in Wirklichkeit aus den Sons of the Pioneers bestand; Curtis wird nicht als Mitglied der Hauptbesetzung aufgeführt. Möglicherweise spielte er nur eine kleine Rolle, doch Curtis ist vor allem als Charlie McCorry in „Der Schwarze Falke“ (The Searchers) und für seine Auftritte in „Der Sieger“, „Die Flügel des Adlers“, „Die Kavallerie“, „Alamo“ und „Das war der Wilde Westen“ (How the West Was Won) bekannt. Neben Ford, Henry Fonda, James Cagney, William Powell und Jack Lemmon wirkte er in der Marinekomödie „Mister Roberts“ mit. Er war in allen drei Filmen zu sehen, die von Cornelius Vanderbilt Whitneys Produktionsfirma C. V. Whitney Pictures produziert wurden: „Der Schwarze Falke“ (The Searchers, 1956), „Missouri Traveler“ (The Missouri Traveler, 1958) mit Brandon deWilde und Lee Marvin sowie „Das junge Land“ (The Young Land, 1959) mit Patrick Wayne und Dennis Hopper. In „Fünf Schritte in die Gefahr“ (5 Steps to Danger, 1957) wird er nicht im Abspann als FBI-Agent Jim Anderson erwähnt. ...

Ingmar Zeisberg
1939, nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, flüchtete sie mit ihrer verwitweten Mutter nach Dänemark, wo sie zwei Jahre lang in einem Internierungslager lebten. 1946 zog sie nach Berlin. Ab 1950 studierte Ingmar Zeisberg an der Max-Reinhardt-Schauspielschule des Deutschen Theaters. Ihr Bühnendebüt gab sie mit einer Nebenrolle in einer Inszenierung von Goethes Faust am Deutschen Theater. Nach Abschluss des Studiums arbeitete Zeisberg als Theater- und Filmkritikerin für die Kölnische Rundschau. Zudem arbeitete sie für die Hörspielabteilung des NWDR und schrieb Drehbücher. Ingmar Zeisberg begann ihre Filmkarriere 1954 in dem Spielfilm Das Bekenntnis der Ina Kahr. Ihren Durchbruch erzielte sie in dem 1956 gedrehten und vielbesuchten Heimatfilm Wo der Wildbach rauscht als die Hauserin Agnes an der Seite von Walter Richter. In den 1960er Jahren war sie in einigen Edgar-Wallace-Verfilmungen zu sehen. Doch bereits zu dieser Zeit war Ingmar Zeisberg immer öfter in TV-Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in dem bis heute im Fernsehen wiederholten Klassiker von 1964 Flug in Gefahr. Bis 1990 trat sie in sieben Tatortfolgen auf. Zeisberg wirkte auch in dem Fernsehspiel Von Mäusen und Menschen (1968) mit, das diverse Auszeichnungen erhielt. Auch als Autorin war Ingmar Zeisberg erfolgreich. So schrieb sie beispielsweise Drehbücher für die Fernsehserien Unser Sohn Nicki (1966) und Timo (1971). Ingmar Zeisberg war in erster Ehe mit dem Jazzpianisten Rolf Zeisberg verheiratet; daran schlossen sich vier weitere Ehen an: mit dem Regisseur Wolfgang Staudte, dem Produzenten Klaus Stapenhorst sowie mit dem Regisseur Rolf Hädrich. Seit 1972 war sie die zweite Frau des Architekten und Stadtplaners Albert Speer jr., mit welchem sie bis zu dessen Tod in Frankfurt am Main gemeinsam lebte. Quelle: Wikipedia

Benno Sterzenbach
Benno Sterzenbach (geboren am 3. März 1916 in Osnabrück – gestorben am 13. September 1985 in Feldafing) war ein deutscher Film- und Theaterschauspieler und -regisseur. Seine erste große Bühnenrolle war die des Götz von Berlichingen, in der er neben Ellen Schwiers als Adelheid bei den Jagsthausener Festspielen spielte. Im Fernsehen ist er vor allem für seine Rollen in verfilmten Theateradaptionen bekannt: „Der Richter und sein Henker“ (1957) von Friedrich Dürrenmatt, „Der Schlaf der Gerechten“ (1962) von Albrecht Goes und „Mirandolina“ (1963) von Carlo Goldoni. Aufgrund seiner Verbindungen zu einem Verlag wurde er der Spionage verdächtigt, 1941 von der Gestapo verhaftet und einen Monat lang inhaftiert. Während dieser Zeit beteuerte er seine Unschuld. Nach einer beschleunigten Bearbeitung seines Falls wurde er schließlich freigelassen. Diese Episode fand in mehreren seiner Stücke ihren Niederschlag. Mit „Wege in der Dämmerung“ gab er 1948 unter der Regie von Gustav Fröhlich sein Kinodebüt. 1960 wirkte er in einem der ersten Filme von Edgar Wallace nach dem Krieg mit: „Der Rächer“. Im selben Jahr war er in „Es ist soweit“ zu sehen. 1966 spielte er an der Seite von Heinz Reincke in einer der ersten deutschen Farbfernsehserien, „Adrian der Tulpendieb“. Nachdem er 1962 in „Max der Taschendieb“ mit Heinz Rühmann mitgewirkt hatte, spielte er 1964 einen Arzt in „Flug in Gefahr“, einem Film, der eine lange Reihe von Filmen über Flugzeugabstürze begründete. Benno Sterzenbach feierte seinen größten Erfolg in der Rolle des Generals Winston Woodrov Wamsler in „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“. Danach erhielt er Engagements in Serien wie „Die fünfte Kolonne“, „Derrick“ und „Der alte Fuchs“. In Frankreich ist er vor allem für seine Rolle als Major Achbach in „La Grande Vadrouille“ an der Seite von Louis de Funès und Bourvil bekannt. Benno Sterzenbach hat außerdem mehrere Bücher verfasst.

Günther Neutze
Günther Neutze, in der Südstadt Hannovers geboren, war der älteste Sohn eines Beamten und der Bruder von Hanns Lothar (Neutze) und Horst Michael Neutze. Er besuchte wie seine Brüder die Lutherschule. Noch während seiner Schulzeit arbeitete er als Statist am später zerstörten Schauburg-Theater an der Hildesheimer Straße und fand wie seine Brüder auf diese Weise zum Theater. Er nahm privat Schauspielunterricht und hatte sein erstes Theaterengagement in Aschaffenburg. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion erhielt er 1947 ein Engagement am Landestheater Hannover. Hier wirkte er „als hochgeschätzter Charakterdarsteller“ im Ballhof-Ensemble unter Kurt Ehrhardt, der Neutzes „ungewöhnliche komödiantische und intellektuelle Vielseitigkeit“ schätzte. In diesem Ensemble spielte er mit Bernhard Minetti, Rolf Boysen, Heinz Bennent, Elfriede Rückert, Hansjörg Felmy und seinem Bruder Hanns Lothar. 1951 und 1952 war Günther Neutze am Staatstheater Braunschweig, anschließend arbeitete er wieder in Hannover, aber auch in Bremen und bei den Festspielen in Bad Hersfeld. Ansonsten hat er kaum außerhalb von Hannover gespielt – ein Angebot des Wiener Burgtheater schlug er 1975 aus. Auch war Neutze sein Leben lang Fan von Hannover 96. Mit seinen beiden Brüdern trat er nur in einem einzigen Film zusammen auf, und zwar in dem Jürgen-Roland-Krimi Polizeirevier Davidswache (1964). Zwei Jahre darauf konnte man das Trio in dem Kriminal-Hörspiel Reiche Leichen sind die Besten von Harald Vock hören. Hanns Lothar und Neutze waren auch in dem Fernsehfilm Flug in Gefahr nach dem gleichnamigen Roman des Bestsellerautoren Arthur Hailey beide in Hauptrollen zu sehen. Günther Neutze ist auf dem anonymen Urnengräberfeld auf dem Stadtfriedhof Lahe beigesetzt. Populär wurde Neutze ab Ende der 1950er Jahre durch seine Film- und Fernsehrollen. Jürgen Roland holte ihn zum Fernsehen, so dass er für seine Bühnenauftritte und der Arbeit im Fernsehstudio zwischen Hannover und Hamburg pendelte. Nach zahlreichen kleinen Filmrollen schrieb Neutze 1966 Fernsehgeschichte als Archibald Arrow in dem deutschen Fernsehmehrteiler Die Gentlemen bitten zur Kasse über den berühmten Postzugraub in England. Von 1967 bis 1973 trat er neben Karl Lieffen als Kommissar Bernard in Rolands Krimiserie Dem Täter auf der Spur auf, in der beide die Zuschauer zum Mitraten aufforderten. Rollen übernahm Neutze auch in weiteren Fernsehkrimis. Daneben war Neutze „ein glänzender Sprecher beim Funk“; so lieh er seine Stimme „so beliebten Sendungen wie Am Morgen vorgelesen.“ 1983 zog sich der herzkranke Schauspieler ins Privatleben zurück, nachdem er 1979 während einer Theatertournee zusammengebrochen war. Der Ehemann hinterließ die Kinder Michael (Mischa) und Brigitte. Quelle: Wikipedia

Aaron Eckhart
Besetzung · Bekannt für Deep Water, Model Citizen, The Dark Knight
Aaron Edward Eckhart (* 12. März 1968 in Cupertino, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Als Berufsschauspieler war er zuerst in Werbespots zu sehen, bevor er 1994 eine erste kleine Rolle in der Fernsehserie Beverly Hills, 90210 verbuchen konnte. 1997 wurde er erneut von Neil LaBute für die Verfilmung seines Theaterstückes In the Company of Men engagiert. Eckhart übernahm die Hauptrolle eines frustrierten Büroangestellten. Der Film erhielt positive Kritiken und Eckhart gewann für seine Darstellung einen Independent Spirit Award sowie einen Golden Satellite Award. Es folgten größere Rollen in Molly an der Seite von Elisabeth Shue und in Oliver Stones An jedem verdammten Sonntag. Im Jahr 2000 spielte er in Steven Soderberghs Drama Erin Brockovich und in Nurse Betty, bei dem sein Stammregisseur LaBute wieder Regie führte. In den nächsten Jahren wurde Eckhart endgültig zum gefragten Hauptdarsteller. 2001 war er als junger Nachwuchsdetektiv an der Seite von Jack Nicholson in Das Versprechen zu sehen und erhielt dafür weitere positive Kritiken. 2002 spielte er im Film Besessen neben Gwyneth Paltrow. Im Katastrophenfilm The Core – Der innere Kern übernahm er im selben Jahr die Hauptrolle. 2003 folgten weitere Rollen in den Filmen Paycheck – Die Abrechnung neben Ben Affleck und Uma Thurman und in The Missing neben Cate Blanchett und Tommy Lee Jones. 2004 war Eckhart im Thriller Suspect Zero in der Hauptrolle eines FBI-Ermittlers zu sehen. Der Film wurde jedoch kein großer Erfolg. Beim Film Neverwas von 2005, in dem er neben William Hurt, Jessica Lange und Nick Nolte spielte, war er ebenfalls als Filmproduzent tätig. Im selben Jahr spielte er in der Filmsatire Thank You for Smoking die Rolle eines Tabak-Lobbyisten, was ihm eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Es folgten Rollen in Filmen wie Conversation(s) With Other Women, The Black Dahlia (2006) und Rezept zum Verlieben (2007). Im Jahr 2008 war Eckhart in der Batman-Fortsetzung The Dark Knight des Regisseurs Christopher Nolan zu sehen. Er übernahm dort die Rolle des Staatsanwaltes Harvey „Two-Face“ Dent. Der Film wurde ein großer Erfolg und reihte sich in die Liste der erfolgreichsten Filme ein. 2009 spielte er im Romantikfilm Love Happens neben Jennifer Aniston und Martin Sheen. 2010 war er im Filmdrama Rabbit Hole als Ehemann von Nicole Kidman zu sehen. Ein Jahr darauf übernahm Eckhart die Hauptrolle in Jonathan Liebesmans Science-Fiction-Film World Invasion: Battle Los Angeles. Im Actionthriller Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr übernahm er 2013 an der Seite von Gerard Butler die Rolle des Präsidenten der Vereinigten Staaten. 2014 spielte er im Fantasyfilm I, Frankenstein die titelgebende Hauptrolle als Adam Frankenstein. Quelle: Wikipedia

K.C. Martel
Besetzung · Bekannt für E.T. – Der Außerirdische
Kevin Christopher Martel (* 14. September 1967 in Ottawa, Ontario) ist ein kanadischer Schauspieler. Martel hatte seine erste Fernsehrolle in einer Episode der Superheldenserie Wonder Woman im Jahr 1977. Im selben Jahr spielte er in der kurzlebigen NBC-Sitcom Mulligan's Stew, von der jedoch nur der Pilotfilm und sechs Episoden gedreht wurden. Sein Spielfilmdebüt fand 1979 im Horrorfilm Amityville Horror statt; er spielte Greg, einen der beiden Söhne der Familie Lutz, die in ein Spukhaus einzieht. Von 1979 bis 1980 hatte er die wiederkehrende Gastrolle des Marvin in der Serie Eight is enough. Bei dem auf der Serie The Munsters basierenden Fernsehfilm Die Rückkehr der Familie Frankenstein stellte er an der Seite der Originaldarsteller Fred Gwynne und Yvonne De Carlo deren Sohn, den Werwolf Eddie dar. Seine bekannteste Rolle spielte Martel 1982 in Steven Spielbergs Science-Fiction-Film E.T. – Der Außerirdische. Hier war er als Greg, einer der Freunde von Hauptdarsteller Robert MacNaughton zu sehen. Seine letzte Spielfilmrolle hatte er an der Seite von Kevin Bacon und Sean Astin im Abenteuerfilm Wildwasser-Sommer – Im Augenblick der Gefahr. Zwischen 1985 und 1992 war er als Eddie in 19 Folgen der Sitcom Unser lautes Heim zu sehen. Danach zog er sich aus dem Schauspielgeschäft zurück.

Leonard Lansink
Besetzung · Bekannt für Ein Fall für zwei
Leonard Lansink wuchs bei seinen Großeltern in Gelsenkirchen-Rotthausen auf. Sein Großvater, der als Metzger tätig war, trug den gleichen Namen. Von seiner Mutter wurde Lansink nach seiner Geburt im Krankenhaus zurückgelassen, seinen Vater wie auch die Großeltern väterlicherseits lernte er nicht kennen. Mit seiner Mutter pflegte Lansink später gelegentlichen Kontakt. Ebenso lernte er später seine Halbschwester kennen. Seinen Halbbruder hingegen traf er noch nicht. Alle drei Halbgeschwister haben unterschiedliche Väter, Lansink ist der älteste der drei Halbgeschwister. Er absolvierte 1974 sein Abitur am Bischöflichen Gymnasium Am Stoppenberg in Essen. Hier lernte er – inspiriert durch Jethro Tull – Querflöte zu spielen. Nach dem anschließenden Zivildienst in einem Blindenheim begann er ein Medizinstudium, das er nach sechs Semestern abbrach. Darauf besuchte er die Essener Folkwangschule, um Schauspieler zu werden. Im Anschluss seiner Schauspielausbildung hatte Lansink Engagements an den Bühnen in Essen, Bochum und Oberhausen. 1980 gründete er eine eigene Theatergruppe, in der er Regie führte und selbst spielte. So inszenierte er Stücke wie Wolf Biermanns Der Dra-Dra, Johann Wolfgang von Goethes Urfaust und François Villons Das Testament. Er trat zudem an freien Theatern und beim Münchner Theaterfestival auf. Gemeinsam mit Heinrich Schafmeister stand er in zahlreichen Theatervorstellungen auf der Bühne. In Fernsehfilmen wirkte er in Nebenrollen, so etwa in der Bestseller-Verfilmung Der stille Herr Genardy (1997) oder in Stefan Lukschys Romanverfilmung Ich liebe meine Familie, ehrlich (1999) an der Seite von Suzanne von Borsody. 1997 erhielt er bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels einen Sonderpreis für die darstellerische Leistung im ZDF-Film Nur für eine Nacht. Nach einigen Gastrollen in Fernsehserien und -reihen stieg Lansink 1994 in die Hauptbesetzung der ZDF-Krimireihe Ein starkes Team ein, wo er bis 2005 in 29 Folgen an der Seite von Maja Maranow und Florian Martens den EDV-Spezialisten Kriminalhauptkommissar Georg Scholz spielte. Von 1995 bis 1997 übernahm er in der Sat.1-Serie A.S. – Gefahr ist sein Geschäft eine durchgehende Rolle als Kommissar Kalle Krüger. Von 1998 bis 2002 hatte er neben Ulrich Mühe und Gesine Cukrowski als Dr. Harald Sänger in der ZDF-Krimiserie Der letzte Zeuge eine weitere feste Serienrolle. Seit der im Mai 1998 erstgesendeten Folge Wilsberg: In alter Freundschaft spielt er neben Rita Russek, Oliver Korittke und Roland Jankowsky den Privatdetektiv und Antiquar Georg Wilsberg. Im Jahr werden drei bis vier Folgen Wilsberg gedreht. Leonard Lansink erkrankte Anfang der 2000er Jahre an Lymphdrüsenkrebs. Seit 2005 ist Lansink eingetragenes Mitglied beim SC Preußen Münster, obgleich er Anhänger des FC Schalke 04 ist. Er besitzt keinen Führerschein. Die Szenen, die ihn in der Fernsehreihe Wilsberg am Steuer zeigen, wurden auf abgesperrten Strecken aufgezeichnet. Er humpelt aufgrund einer Verletzung des Sprunggelenks, die er sich bei einem Reitunfall 2004 zuzog, und wegen eines künstlichen Hüftgelenks. Am 15. Oktober 2011 heiratete Leonard Lansink die Juristin Maren Muntenbeck im Rathaus Schöneberg, die er im Rahmen einer Veranstaltung in Münster kennengelernt hatte, bei der er als Festredner geladen war. Das Paar lebt in Berlin-Friedrichshain.

Barbara Rush
Barbara Rush war eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekanntheit erlangte sie 1953 in der weiblichen Hauptrolle im Science-Fiction-Film Gefahr aus dem Weltall, für die sie 1954 mit einem Golden Globe Award als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet wurde. Neben ihrer Filmkarriere wirkte Rush zudem als Darstellerin in einer Vielzahl bekannter Fernsehserien mit.