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Es war einmal in Amerika
1984
New York zur Zeit der Prohibition. Max, Noodles und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu. Jahre später – Noodles wird nach einer langen Haftstrafe für einen Mord aus dem Gefängnis entlassen – haben es die Freunde von damals unter Max zu einem skrupellosen Gangstersyndikat gebracht. Doch Ehrgeiz und Habgier zerstört die jahrzehntelange Freundschaft, und am Ende steht ein entsetzlicher Verrat …

Jennifer Connelly
Besetzung · Bekannt für A Beautiful Mind, Dark Matter – Der Zeitenläufer, Alita: Battle Angel
Jennifer Lynn Connelly (* 12. Dezember 1970 in Cairo, New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und unter anderem Golden-Globe- und Oscar-Preisträgerin. Sie war zunächst Kindermodel und begann ihre Kinokarriere 1984 mit dem Gangster-Epos "Es war einmal in Amerika". Es folgten Filme wie Die Reise ins Labyrinth (1986) und Rocketeer - Der Raketenmann (1991), bis sie sich in den späten 1990er Jahren als ernsthafte Schauspielerin etablierte. Sie hatte ihren Durchbruch als Marion Silver in Darren Aronofskys Requiem for a Dream (2000) und gewann für die Rolle der Alicia Nash in Ron Howards A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (2001) die Filmpreise Golden Globe und den Oscar als beste Nebendarstellerin. Quelle: Wikipedia

Tuesday Weld
Besetzung · Bekannt für Es war einmal in Amerika
Tuesday Weld (geboren als Susan Ker Weld) ist eine US-amerikanische Schauspielerin im Ruhestand. Sie begann bereits als Kind mit der Schauspielerei und übernahm Ende der 1950er-Jahre anspruchsvollere Rollen. Sie gewann 1960 einen Golden Globe als vielversprechendste Nachwuchsschauspielerin für die Fernsehserie The Many Loves of Dobie Gillis. Im darauffolgenden Jahrzehnt etablierte sie sich als Schauspielerin mit dramatischen Rollen in Filmen. Weld verkörperte oft impulsive und ungestüme Frauen und wurde für ihre Rolle in „Spiel dein Spiel“ (1972) für einen Golden Globe, für ihre Nebenrolle in „Auf der Suche nach Mr. Goodbar“ (1977) für einen Oscar, für „The Winter of Our Discontent“ (1983) für einen Emmy und für „Es war einmal in Amerika“ (1984) für einen BAFTA nominiert. Nach den 1980er-Jahren waren ihre Filmauftritte seltener. Ihre letzte Rolle spielte sie 2001 in „Chelsea Walls“.

Paul Herman
Paul Herman (29. März 1946 – 29. März 2022) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Rolle als Randy in David O. Russells Tragikomödie „Silver Linings Playbook“ (2012) und als Whispers DiTullio in Martin Scorseses Gangsterdrama „The Irishman“ (2019). Zu seinen weiteren Filmen zählen „Es war einmal in Amerika“, „At Close Range“, „We Own the Night“, „Heat“, „Crazy Heart“, „Quick Change“, „Sleepers“, „Cop Land“, „The Fan“, „Reine Nervensache“, „The Day Trippers“ und „American Hustle“. Er hatte eine wiederkehrende Rolle in der Serie „Die Sopranos“ als „Beansie“ Gaeta und spielte in der HBO-Serie „Entourage“ Vincent Chases Buchhalter Marvin. Herman war außerdem in zwei weiteren Scorsese-Krimis in Nebenrollen zu sehen. In Goodfellas verkörperte er die Pittsburgh Connection, und in der Montagesequenz „Back Home, Years Ago“ in Scorseses Casino spielte er einen Spieler, der zur Telefonzelle eilt, um dieselbe Wette abzuschließen wie Sam Rothstein (Robert De Niro). In Crazy Heart (2009) spielte Herman den Manager von Jeff Bridges' Figur. In den 1990er-Jahren betrieb Herman zusammen mit seinem Bruder Charlie das Columbus Cafe. Das gegenüber dem Lincoln Center gelegene Lokal war ein beliebter Treffpunkt für Schauspieler, Balletttänzer, Gangster sowie FBI- und DEA-Agenten. Herman besaß neben Mikhail Baryshnikov und anderen Schauspielern auch einen kleinen Anteil am Café.

Darlanne Fluegel
Besetzung · Bekannt für Es war einmal in Amerika
Darlanne Fluegel (25. November 1953 – 15. Dezember 2017) war eine US-amerikanische Schauspielerin, ein Model, eine Filmproduzentin und Professorin. Fluegel wirkte in der Fernsehserie „Crime Story“ und der letzten Staffel von „Hunter“ mit. In Sergio Leones Film „Es war einmal in Amerika“ (1984) spielte sie Robert De Niros Freundin Eve (im Abspann als „Darlanne Fleugel“ geführt) und in „Tough Guys“ (1986) die Freundin von Kirk Douglas. 1985 war sie in „Leben und Sterben in L.A.“ als Ruth Lanier zu sehen, die Geliebte (und Spitzelin) von William Petersens Hauptfigur, dem Secret-Service-Agenten Richard Chance. Kurz darauf, Anfang 1986, verkörperte sie Billy Crystals Ex-Frau Anna in der erfolgreichen Buddy-Cop-Actionkomödie „Running Scared“. Fluegel wirkte außerdem in zahlreichen weiteren Auftritten und Fernsehsendungen (wie der „Tonight Show“), großen Werbekampagnen und Musikvideos mit und war als Covergirl sowie als professionelles Model für nationale und internationale Zwecke tätig (15 Jahre lang wurde sie von der Ford Agency in New York vertreten). Von 2002 bis 2007 lehrte Fluegel Schauspiel an der University of Central Florida.

Danny Aiello
Besetzung · Bekannt für Léon - Der Profi, Es war einmal in Amerika
Daniel Louis Aiello, Jr. (* 20. Juni 1933 in Manhattan, New York City; † 12. Dezember 2019 in New Jersey) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger. Erst 1973, mit 40 Jahren, hatte er in Das letzte Spiel seine erste Filmrolle. In den 1980er-Jahren wurde er bekannt durch verschiedene Kino-Nebenrollen, unter anderem als Polizeichef in Sergio Leones Gangsterepos Es war einmal in Amerika (1984) sowie in der Liebeskomödie Mondsüchtig (1987) als Bruder von Nicolas Cages Figur. Eine seiner bekanntesten Rollen ist die des Pizzariabetreibers Sal in Spike Lees Filmdrama Do the Right Thing aus dem Jahr 1989, für die er eine Oscar-Nominierung erhielt. Sein Schaffen für Film und Fernsehen umfasst mehr als 100 Produktionen, wobei er immer wieder Figuren mit italoamerikanischem Hintergrund spielte – etwa in einer Nebenrolle als Mafioso im Thriller Léon – Der Profi (1994). Aiello stand bis kurz vor seinem Tod vor der Kamera, posthum sind mehrere Filmprojekte mit ihm angekündigt. Quelle: Wikipedia

Joe Pesci
Besetzung · Bekannt für Casino, GoodFellas, Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.
Joseph „Joe“ Francesco DeLores Eliot Pesci (* 9. Februar 1943 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger. Er wurde insbesondere für seine Darstellung von gewalttätigen Figuren, häufig Ganoven und Mafiosi, bekannt. Für seine Rolle im Film Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia wurde er 1991 mit dem Oscar ausgezeichnet. Zu weiteren Höhepunkten seiner Karriere zählen Wie ein wilder Stier, Es war einmal in Amerika, Kevin – Allein zu Haus, Casino und The Irishman.

Mario Brega
Besetzung · Bekannt für Es war einmal in Amerika, Zwei glorreiche Halunken
Mario Brega (25. März 1923 – 23. Juli 1994) war ein italienischer Charakterdarsteller. Aufgrund seiner kräftigen Statur verkörperte er in seinen Filmen, insbesondere zu Beginn seiner Karriere in Western, häufig den Ganoven. Später wirkte er jedoch in zahlreichen italienischen Komödien mit. Brega war 1,93 m groß und wog zu seinen schwersten Zeiten weit über 110 kg, nahm aber nach den 1960er Jahren deutlich ab. Brega wurde in Rom geboren. Bevor er zur Schauspielerei kam, arbeitete er als Metzger. Seine imposante Statur sicherte ihm eine Vielzahl von Charakterrollen. Nach seinem Debüt unter der Regie von Dino Risi spielte er einige kleinere Rollen in Sergio Leones Spaghetti-Western: „Für eine Handvoll Dollar“ als Chico, „Für ein paar Dollar mehr“ als Niño, „Zwei glorreiche Halunken“ als Corporal Wallace und einen Gangster in „Es war einmal in Amerika“. Er wirkte in zahlreichen weiteren Spaghetti-Western mit, darunter „Der Tod reitet ein Pferd“, „Leichen pflastern seinen Weg“ und „Mein Name ist Niemand“. Später in seiner Karriere übernahm er komische Rollen unter der Regie von Carlo Verdone, beispielsweise in „Un sacco bello“ und „Talkumpuder“. Er starb 1994 in Rom an einem Herzinfarkt.

Burt Young
Besetzung · Bekannt für Rocky, Es war einmal in Amerika
Gerald Tommaso DeLouise, bekannt als Burt Young, war ein US-amerikanischer Schauspieler. Sein Typ und seine äußere Erscheinung legten den gedrungenen Darsteller mit dem schütteren Haar auf das Rollenfach des „Verlierertypen aus der Unterschicht“ fest, oft spielte Young den rauen, kantigen Italoamerikaner aus der Arbeiterklasse. Ab den frühen 1970er Jahren war er in diesem Rollenfach sehr gefragt und spielte in zahlreichen Filmklassikern markante Nebencharaktere an der Seite großer Stars, so auch in seiner bekanntesten Rolle als Rockys Schwager Paulie im Film Rocky (1976), wo er – in einer für ihn typischen Rolle – als frustrierter Schlachthausarbeiter in Erscheinung trat. In diesem Erfolgsfilm war Young an der Seite von Sylvester Stallone zu sehen. Für seine darstellerische Leistung wurde Burt Young für einen Oscar nominiert. Young trat in allen fünf Fortsetzungen der Rocky-Saga auf, zuletzt 2006. Er spielte in Chinatown (1974) einen betrogenen Ehemann – neben Jack Nicholson – und einen Lastwagenfahrer in dem Actionfilm Convoy (1978, neben Kris Kristofferson, Ali MacGraw und Ernest Borgnine). In dem epischen Gangsterfilm Es war einmal in Amerika war er 1984 neben Robert De Niro zu sehen, in Mickey Blue Eyes 1999 neben Hugh Grant, James Caan und Jeanne Tripplehorn. Hinzu kamen zahlreiche Gastrollen in Fernsehserien, unter anderem in Die Sopranos, Miami Vice, Columbo, Matrjoschka und Law & Order.

Ginnifer Goodwin
Besetzung · Bekannt für Zoomania, Zoomania 2, Once Upon a Time
Ginnifer Goodwin, eigentlich Jennifer Michelle Goodwin (* 22. Mai 1978 in Memphis, Tennessee) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Goodwin debütierte 2001 mit einer kleinen Gastrolle in der Fernsehserie „Law & Order“. Einem größeren Publikum wurde sie 2003 durch die Rolle der Connie Baker in Mike Newells romantischer Komödie „Mona Lisas Lächeln“ bekannt, in dem sie an der Seite renommierter Darstellerinnen wie den beiden Oscar-Preisträgerinnen Julia Roberts und Marcia Gay Harden agierte. 2005 war sie als Vivian Cash in der mit dem Academy Award ausgezeichneten Johnny-Cash-Biografie „Walk the Line“ zu sehen, in der Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon ihre Filmpartner waren. Ein Jahr später erhielt sie eine der Hauptrollen in der US-amerikanischen Fernsehserie „Big Love“ neben Bill Paxton, Jeanne Tripplehorn und Chloë Sevigny. In der romantischen Komödie „Fremd Fischen“ war sie 2011 an der Seite von Kate Hudson auf der Leinwand zu sehen. Von Oktober 2011 bis Mai 2017 war sie als Mary Margaret Blanchard/Schneewittchen in der vom Sender ABC produzierten Fantasyserie „Once Upon a Time – Es war einmal …“ zu sehen. (Quelle: Wikipedia)

Wyatt Oleff
Besetzung · Bekannt für Karate Kid: Legends, Es, Es Kapitel 2
Wyatt Jess Oleff (* 13. Juli 2003 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Wyatt Oleff ist seit 2012 als Schauspieler aktiv und übernahm zunächst Gastrollen in Serien wie Animal Practice, Once Upon a Time – Es war einmal …, Suburgatory und Scorpion. Einem größeren Publikum wurde er 2014 in der Rolle des jungen Peter Quill, gespielt von Chris Pratt, aus dem Marvel-Film Guardians of the Galaxy bekannt. Diese Rolle spielte er auch in der 2017 erschienenen Fortsetzung. 2017 übernahm er die Rolle des Stanley Uris in Es, einer Verfilmung von Stephen Kings gleichnamigen Roman. 2020 übernahm er als Stanley Barber eine der Hauptrollen der Netflix-Serie I Am Not Okay With This. Quelle: Wikipedia

Adriana Leonard
Adriana Leonard ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Produzentin, geboren am 4. April 1989 in North Myrtle Beach, South Carolina. Sie ist bekannt aus amerikanischen TV-Serien und Filmen, darunter „Chicago P.D.“, „Empire“, „Mr. Church“ und „Cinderella Story: Es war einmal ein Lied“. Leonard war unter anderem in „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ (2023) und „Wild Game“ (2021) zu sehen und spielte Gastrollen beispielsweise als Denise Miranda in „Chicago P.D.“ (2017) und als Moira in „Empire“ (2018). In dem Independent-Film „2 in the Bush: A Love Story“ übernahm sie 2018 eine der Hauptrollen. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin war sie auch als Produzentin und Produktionsassistentin an verschiedenen Projekten beteiligt („Camouflage“, „Give Me an A“).

Tiffany Boone
Besetzung · Bekannt für Mufasa: Der König der Löwen, Your Mother Your Mother Your Mother
Tiffany Boone (* 27. August 1987 in Baltimore, Maryland) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Boone besuchte in ihrer Heimatstadt die Baltimore Training School of the Arts und anschließend ab 2006 das California Institute of the Arts, das sie 2009 mit einem Abschluss verließ. Im Jahr 2006 übernahm sie zudem ihre erste Rolle vor der Kamera, als Briana im Independentfilm Hamilton. Anschließend vergingen einige Jahre bis sie ihre nächste Rolle übernahm. In der Zwischenzeit war sie als Resident Advisor am Campus des California Institutes beschäftigt. 2011 war sie als Mimi in der Horrorkomödie Detention – Nachsitzen kann tödlich sein zu sehen. In der Folge trat sie unter anderem in den Serien Southland, Suburgatory, Grey’s Anatomy und Perception in Gastrollen im Fernsehen auf. 2013 wurde sie in einer kleinen Rolle im Fantasyfilm Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe von Richard LaGravenese besetzt. 2014 gehörte sie zur Hauptbesetzung der zweiten Staffel der Serie The Following, in der sie die Teenagerin Mandy Lang darstellte. Danach folgten Auftritte in Major Crimes, Once Upon a Time – Es war einmal … und Complications. 2018 wurde Boone als Jerrika Little in einer der Hauptrollen der Serie The Chi von Serienschöpferin Lena Waithe besetzt. Die Rolle spielte sie in den beiden produzierten Staffeln, verließ sie allerdings auf eigenen Wunsch während der Dreharbeiten zur zweiten Staffel. Grund dafür waren Belästigungsvorwürfe, die sie gegen ihren Serienkollegen und Hauptdarsteller Jason Mitchell, hervorbrachte, die unter anderem einschüchternder Natur gewesen sein sollen. Nach dem Ausstieg aus der Serie, war sie dann 2020 wieder vor der Kamera zu sehen, nachdem sie für die Serie Hunters des Streaminganbieters Prime Video als Roxy Jones in einer Hauptrolle besetzt wurde. Zudem war sie 2020 in der Drama-Miniserie Kleine Feuer überall als jüngere Version der Figur Mia Warren zu sehen, die von Kerry Washington verkörpert wurde.

Barbara Hershey
Besetzung · Bekannt für Black Swan, Insidious, Insidious: Chapter 2
Barbara Hershey (* 5. Februar 1948 als Barbara Lynn Herzstein in Hollywood, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Die Tochter der Kaufhausangestellten Melrose Herzstein, geborene Moore, und des Berufsspielers Arnold Nathan Herzstein besuchte die Hollywood High School, entdeckte schon früh ihr schauspielerisches Talent und begann 1965 ihre Karriere mit einem Gastauftritt in drei Episoden der Serie Gidget. 1966 folgten Auftritte in der Fernsehserie Die Monroes. Hershey empfand die Mitarbeit dort jedoch als so niederschmetternd, dass sie anonyme Beschwerdebriefe an die Produzenten schrieb, die Serie schnellstmöglich einzustellen. Ihr Filmdebüt hatte sie 1968 in der Komödie Der Mann in Mammis Bett, dem letzten Film mit Doris Day. Danach spielte sie mit Glenn Ford in dem Western Pulver und Blei, bei dem sie mit David Carradine, dem späteren Star der Fernsehserie Kung Fu, vor der Kamera stand. Die beiden wurden ein Paar und ein Symbol für die Gegenkultur in Hollywood – ihren Sohn nannten sie „Free“ (er wählte später den Namen Tom). Im selben Jahr übernahm sie die Hauptrolle des promiskuitiven Teenagers Sandy in dem skandalträchtigen Filmdrama Last Summer, einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Evan Hunter unter der Regie von Frank Perry. Der Film wurde mit einem sogenannten „X rating“ als jugendgefährdend eingestuft; er schockierte durch eine Vergewaltigungsszene. Während der Produktion von Last Summer wurde eine Seemöwe (englisch „seagull“) getötet. Hershey fühlte sich für deren Tod persönlich verantwortlich und ließ sich in den frühen 1970er Jahren als Respektbezeugung für das Tier einige Jahre lang Barbara Seagull nennen. Auf ihre schauspielerische Leistung in dem genannten Film wurde Woody Allen aufmerksam, der ihr eine Hauptrolle in seinem Film Hannah und ihre Schwestern (1986) anbot, was ihre Karriere wiederbelebte. Von 1999 bis 2009 war sie die Lebensgefährtin des britischen Schauspielers Naveen Andrews, sie lernten sich bei den Dreharbeiten zu Drowning on Dry Land (1999) kennen. In der US-Fantasyserie Once Upon a Time – Es war einmal … spielte Hershey von 2012 bis 2013 die wiederkehrende Rolle der Cora.

Ben Affleck
Besetzung · Bekannt für Animals, Pearl Harbor, The Accountant
Ben Affleck ist ein US-amerikanischer Darsteller und Drehbuchautor, der in den 1990er Jahren durch seine Mitwirkung am Drehbuch zu Good Will Hunting berühmt wurde. Mit Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel legte er 2007 sein viel beachtetes Regiedebüt vor. Kann man sich vorstellen, dass selbst ein als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent mehr als etablierter Hollywood-Star wie Ben Affleck einmal Klinken putzen musste, um sein mit Matt Damon zusammen geschriebenes und schließlich Oscar-prämiertes Drehbuch für Good Will Hunting an den Mann zu bringen? Man kann. Denn es war ein langer Weg für Ben Affleck, um über die Independant-Schiene zum Blockbuster-Kino zu kommen und es zum respektierten Filmemacher zu bringen. Die Anfänge Der als Benjamin Geza Affleck am 15. August 1972 in Berkeley, Kalifornien geborene Sohn eines Sozialarbeiters und einer Lehrerin wollte Zeit seines Lebens Schauspieler werden. Und dieses Leben fand bereits seinen Anfang, als Ben Affleck gerade mal zwölf Jahre alt war. Da spielte er nicht nur in Burgerking-Werbespots mit, sondern auch in der TV-Serie The Voyage of the Mimi. Während dieser Zeit hat Ben Affleck auch seinen Freund und später nicht minder erfolgreichen Sidekick Matt Damon kennen gelernt, mit dem er in zwei Filmen von Clerks-Regisseur Kevin Smith gemeinsam auftreten sollte, nämlich Chasing Amy und Dogma. Die Karriere Die enge Zusammenarbeit mit der Indie-Ikone Kevin Smith sollte sich auch bei der Produktion von Good Will Hunting mehr als auszahlen. Nachdem Ben Affleck und Matt Damon, unzufrieden mit Rollenangeboten Mitte der 1990er, sich nämlich selber den Frust von der Seele und eigene Rollen geschrieben hatten, fanden sie kein Studio, das den Film produzieren sollte. Nur über Kevin Smiths Kontakt zu den Weinstein-Brüdern gab es schließlich grünes Licht. Der Rest ist Oscar-Geschichte. Um sich weitere Freiheiten zu sichern, gründeten Ben Affleck und Matt Damon ihre eigene Produktionsfirma LivePlanet. Trotz aller Euphorie um seinen Oscar-Gewinn darf man nicht verschweigen, dass Ben Affleck neben Blockbustern wie Armageddon – Das jüngste Gericht und Pearl Harbor auch kommerzielle Flops hatte, allen voran Gigli. Diese Produktion viel in die Zeit, als Ben Affleck mit Jennifer Lopez verlobt war und beide im Boulevard nur unter ‘Bennifer’ firmierten. Nicht zuletzt durch seine Regiearbeiten Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel, in dem sein jüngerer Bruder Casey Affleck die Hauptolle spielt, und The Town – Stadt ohne Gnade, einem Heist-Movie, in dem Ben Affleck selbst auch mitspielt, beweist er, dass er vielseitig glänzen kann. Privat hat Ben Affleck seit 2005 sein Glück in Jennifer Garner gefunden, mit der er in der Marvel-Verfilmung Daredevil gemeinsam vor der Kamera stand. Die beiden haben zwei Töchter. Für sein auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama Argo gewann Ben Affleck 2013 den Golden Globe für die Beste Regie und setzte sich damit gegen z.B. so illustre Konkurrenz wie Steven Spielberg, Quentin Tarantino oder Ang Lee durch.

Penélope Cruz
Besetzung · Bekannt für Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, The Invite, La bola negra
Penélope Cruz Sánchez (* 28. April 1974 in Alcobendas) ist eine spanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin. Ihr Filmdebüt gab Cruz in El laberinto griego (The Greek Labyrinth, 1991). Danach hatte sie eine kleine Rolle in der TV-Mini-Serie Eiskaltes Duell mit Timothy Dalton (1992). Ihr dritter Film war der mit einem Oscar ausgezeichnete Belle Epoque (1992). Live Flesh – Mit Haut und Haar (Carne trémula, 1997) eröffnete ihr die Möglichkeit, mit Spaniens renommiertem Regisseur Pedro Almodóvar (der später ihr Türöffner zum internationalen Film wurde) zu arbeiten. Im selben Jahr spielte sie die Hauptrolle in dem Mysteryfilm Virtual Nightmare – Open Your Eyes (Abre los ojos, 1997), der 2001 mit ihr (noch einmal in derselben Rolle) an der Seite von Tom Cruise als Vanilla Sky für das amerikanische Kino neu verfilmt wurde. Einen Höhepunkt erreichte ihre Karriere 1998, als sie für die Filmindustriekomödie Das Mädchen deiner Träume (La Niña de tus ojos, 1998) den Goya-Filmpreis als beste Schauspielerin erhielt. Cruz, die auch Ausflüge in den englischsprachigen Film unternahm, hatte ihren ersten internationalen Hit mit Almodóvars Oscar-gekröntem Werk Alles über meine Mutter (Todo sobre mi madre, 1999), in dem sie eine schwangere, AIDS-kranke Nonne spielt. Ihr nächstes großes Projekt war Woman on Top (2000), eine amerikanische Komödie. Während ihres USA-Aufenthalts spielte sie mit Johnny Depp in dem Drogenhandeldrama Blow (2001) und mit Matt Damon in Billy Bob Thorntons All die schönen Pferde (All The Pretty Horses, 2000). Es folgten weitere Hollywood-Rollen wie z. B. in Cameron Crowes Vanilla Sky (2001) und in Breck Eisners Actionfilm Sahara (2005). Mit ihren Liaisons zu ihren jeweiligen Filmpartnern in diesen Filmen, Tom Cruise (Vanilla Sky) und Matthew McConaughey (Sahara), sorgte sie für Schlagzeilen in der internationalen Boulevardpresse. 2006 kehrte Cruz in ihr Heimatland Spanien zurück und agierte erneut unter der Regie von Pedro Almodóvar in der Tragikomödie Volver – Zurückkehren. 2007 war sie als Beste Hauptdarstellerin erstmals für den Oscar nominiert. Lob vonseiten der Kritik erhielt sie auch für ihre Nebenrolle in Woody Allens Komödie Vicky Cristina Barcelona (2008), die ihr 2009 den Goya und den BAFTA Award sowie eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Für ihren Part der María Elena wurde ihr im selben Jahr schließlich als erster spanischer Schauspielerin überhaupt der Oscar verliehen. Wenige Monate später folgte der Kinostart von Almodóvars Film Zerrissene Umarmungen (Los abrazos rotos), in dem sie eine vermeintlich erfolglose, tragisch endende Schauspielerin verkörpert. Ab Februar 2010 arbeitete Penélope Cruz zusammen mit Rob Marshall an dem Musikfilm Nine, wofür sie jeweils in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für den Oscar und den Golden Globe nominiert wurde. Im Mai 2010 konnte man sie in Sex and the City 2 sehen. Im vierten Teil der Pirates of the Caribbean-Reihe war sie ab Mai 2011 an der Seite von Johnny Depp in der Rolle der Angelica zu sehen. Im April 2011 bekam sie als erste spanische Schauspielerin einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Yvonne De Carlo
Yvonne De Carlo (* 1. September 1922 als Margaret Yvonne Middleton in Vancouver; † 8. Januar 2007 in Los Angeles) war eine kanadischstämmige US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Ihre bekanntesten Rollen waren Sephora, Moses' Frau, in dem Monumentalfilm Die zehn Gebote (1956) und Lily Munster in der Fernsehserie The Munsters (1964–1966). Mit fünfzehn (1937) besuchte sie zum ersten Mal Hollywood auf der Suche nach einer Rolle, jedoch ohne Erfolg. 1940 startete sie einen erneuten Versuch und ergatterte eine kleine Rolle in dem Kurzmusical I look at You und dem Film Harvard Here I Come. Es folgten weitere kleine Rollen, bei denen sie im Abspann häufig nicht einmal erwähnt wurde. Während der Kriegsjahre waren Schauspielerinnen mit einem exotischen und somit „unamerikanischen“ Aussehen nicht sehr gefragt. Daher arbeitete De Carlo nebenbei in Clubs oder als Sängerin. Ihren Durchbruch hatte sie 1945 als tanzende Spionin in dem Western Salome Where She Danced. Obwohl von der Kritik verrissen, war der Film an den Kinokassen recht erfolgreich und er verschaffte De Carlo einen gewissen Bekanntheitsgrad und bessere Rollen. 1947 spielte sie an der Seite von Burt Lancaster in Zelle R 17 und noch einmal 1949 in Gewagtes Alibi. Regisseur Cecil B. DeMille verpflichtete sie schließlich 1956 für ihren größten Film. Sie übernahm die Rolle der Sephora, der Frau von Moses (verkörpert durch Charlton Heston), in Die zehn Gebote. De Carlo arbeitete mit vielen Leinwandgrößen wie Alec Guinness (in Der Schlüssel zum Paradies, 1953), Clark Gable und Sidney Poitier (in Weint um die Verdammten, 1957), John Wayne und Maureen O’Hara (in MacLintock, 1963), George Montgomery (in Texas-Desperados, 1967), George Hamilton (in Die sechs Verdächtigen, 1968) und Rod Steiger (in Dark Paradise, 1987). Gastauftritte hatte sie in Fernsehserien wie Bonanza und Die Leute von der Shiloh Ranch. Neue Popularität erlangte sie als Lily Munster in der Fernsehserie The Munsters (1964–1966) und den sich daran anschließenden Filmen von 1966 und 1981. Ihre letzte große Rolle hatte sie 1991 als Tante Rosa in der Neuverfilmung von Oscar – Vom Regen in die Traufe von und mit Sylvester Stallone. Yvonne De Carlo erhielt zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame, einen für ihre filmischen Leistung und einen für ihre Fernseharbeit.

Lana Turner
Lana Turner war eine US-amerikanische Schauspielerin. Mit sechzehn Jahren wurde sie von MGM entdeckt und unter Vertrag genommen. Ihren ersten Auftritt hatte sie in „They Won't Forget“ (1937). Sie spielte Hauptrollen, oft als junge, unschuldige Frau, in Filmen wie „Love Finds Andy Hardy“ (1938). Anfang der 1940er-Jahre etablierte sie sich als Hauptdarstellerin in Filmen wie „Der Tote lebt“ (1941), „Mädchen im Rampenlicht“ (1941) und „Manila“ (1942). Dank ihrer Rolle in dem Horrorfilm „Arzt und Dämon“ (1941) gilt sie als eine der ersten Hollywood-Scream-Queens. Ihr Ruf als glamouröse Femme fatale wurde durch ihre Darstellung in dem Film noir „Im Netz der Leidenschaften“ (1946) weiter gefestigt. Ihre Popularität hielt in den 1950er-Jahren an, unter anderem durch Filme wie „Stadt der Illusionen“ (1952) und „Peyton Place“ (1957), für den sie für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert wurde. Turners nächster Film, „Solange es Menschen gibt“ (1959), erwies sich als einer der größten Erfolge ihrer Karriere, doch ab den frühen 1960er-Jahren wurden ihre Rollen seltener. Gegen Ende ihrer Karriere erlangte sie durch eine wiederkehrende Gastrolle in der Fernsehserie „Falcon Crest“ (1982/83) noch einmal Bekanntheit.

Zoe Perry
Besetzung · Bekannt für Young Sheldon, Georgie & Mandy
Zoe Perry ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Perrys Eltern sind die beiden Schauspieler Laurie Metcalf und Jeff Perry. Ihre ersten beiden Fernsehrollen waren die Auftritte als junge Jackie Harris, welche die von ihrer Mutter verkörperte Person war, in Rückblenden der ABC-Sitcom Roseanne. Ihre Eltern wollten aber nicht, dass sie in jungen Jahren als Schauspielerin arbeitet, da sie Stress vermeiden wollten. Perry sagte einmal, dass sie auf der High School zu schüchtern war, um zu schauspielern. An der Northwestern University begann sie, zu schauspielen, da sie es als Weg sah, nach ihrem Wechsel auf die Boston University Freunde zu finden. Nach ihrem Abschluss zog Perry nach New York, um eine Anstellung beim Fernsehen zu finden. Sie spielte kleine Rollen in Serien wie Law & Order: Criminal Intent. Aufgrund von Heimweh zog sie zurück nach Kalifornien und begann am Theater zu spielen. 2013 spielte sie in The Other Place am Broadway an der Seite ihrer Mutter. Perry wirkte 2016 in neun Episoden des ABC-Thrillers The Family mit. 2017 übernahm sie eine wiederkehrende Rolle an der Seite ihres Vaters im ABC-Politthriller Scandal. Im selben Jahr bekam sie die Rolle von Sheldon Coopers Mutter Mary in Young Sheldon, einem Spin-off der CBS-Sitcom The Big Bang Theory. Damit übernimmt sie die Rolle, die ihre Mutter in der Stammserie spielt. Trotz ihrer familiären Verbindung mit der Rolle erhielt sie diese in einem Vorsprechen. From Wikipedia, the free encyclopedia

Arthur Kennedy
John Arthur Kennedy (* 17. Februar 1914 in Worcester, Massachusetts; † 5. Januar 1990 in Branford, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach dem Schauspielstudium zog es Arthur Kennedy nach New York an den Broadway. Dort spielte er in mehreren Stücken und wurde unter anderem Mitglied des angesehenen Group Theatres, das sich insbesondere um naturalistisches Schauspiel bemühte und das zum Vorreiter des Actors Studio wurde. In seinen späteren Kritiken wurde Kennedy immer wieder große Komplexität und Glaubwürdigkeit in seinen Darstellungen zugestanden. Ende der 1930er-Jahre wurde der noch weitgehend unbekannte Kennedy von James Cagney entdeckt. Mit ihm drehte er unter der Regie von Anatole Litvak 1940 seinen ersten Film Im Taumel der Weltstadt. Kennedy wurde vor allem bekannt durch prägnante Nebenrollen in Kriminalfilmen und Western. Unter Regie von Anthony Mann und neben James Stewart spielte Kennedy in den Western Meuterei am Schlangenfluß (1951) und Der Mann aus Laramie (1955) geplagte Männer, die vor allem durch äußere Umstände zum Schurken wurden. Zu seinen weiteren Filmrollen gehörten ein Verbrecher in Entscheidung in der Sierra (1941), der Mörder Dr. Quimper im Miss Marple-Krimi 16 Uhr 50 ab Paddington (1961) mit Margaret Rutherford sowie Zeitungsreporter in den Filmklassikern Elmer Gantry (1960) und Lawrence von Arabien (1962). Insgesamt wurde er viermal als Bester Nebendarsteller und einmal als Bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert, konnte den begehrten Preis jedoch nicht gewinnen. Ab den 1950er-Jahren war Kennedy auch in mehreren Fernsehserien als Gastdarsteller zu sehen, in der kurzlebigen Serie Nakia, der Indianersheriff übernahm er 1974 sogar eine der Hauptrollen. Ende der 1970er-Jahre zog er sich aus dem Schauspielgeschäft zurück. Ende der 1980er-Jahre kehrte er allerdings noch einmal für drei Filme vor die Kamera zurück.

Thelma Ritter
Besetzung · Bekannt für Das Fenster zum Hof
Thelma Ritter (* 14. Februar 1902 in New York City, New York; † 4. Februar 1969 ebenda) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie machte sich ab Ende der 1940er-Jahre einen Namen als Charakterdarstellerin und trat vorwiegend als prägnante Nebendarstellerin in Erscheinung. Sie verkörperte häufig Frauen fortgeschrittenen Alters, die durch ihren schnoddrigen Humor auffallen. Als Filmschauspielerin trat sie erstmals 1947 in Das Wunder von Manhattan in Erscheinung. Sie war mehrfach für die begehrtesten Film- und Schauspielpreise nominiert, so unter anderem für den Oscar, den Golden Globe und den Emmy, aber nur einmal erhielt sie tatsächlich eine solche Auszeichnung, einen Tony Award. Daher wird Ritter häufig in einem Atemzug genannt mit Deborah Kerr, diejenige Schauspielerin, die am häufigsten für einen Preis vorgeschlagen wurde, ohne jemals einen zu gewinnen. Mit sechs Nominierungen hält sie bis heute den Rekord, am häufigsten bei den Oscars in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nominiert worden zu sein, doch gewinnen konnte sie ihn nie. Schauspielerin Ritter kommentierte dies mit den folgenden Worten: „Nun weiß ich, wie es sich anfühlt, immer die Brautjungfer und niemals die Braut zu sein.“ Dem heutigen Publikum ist Thelma Ritter wohl vor allem bekannt durch ihre Rollen als Krankenschwester des von James Stewart gespielten L.B. Jeff Jefferies in Das Fenster zum Hof (1954), als beflissenes Dienstmädchen von Margo Channing (Bette Davis) in Alles über Eva (1950) und als trinkfeste Haushälterin Alma von Doris Day in Bettgeflüster (1959). In all diesen Rollen stach sie durch ihre Schlagfertigkeit und ihre schnoddrige Art hervor. Neben diesen eher komödiantisch geprägten Rollen spielte sie jedoch auch sehr ernste Rollen, etwa als alternde Prostituierte und Polizeinformantin, die nichts mehr von ihrem Leben erwartet, in Samuel Fullers Polizei greift ein (1953) und in der Rolle einer etwas vereinsamten Freundin von Marilyn Monroes Figur in John Hustons Misfits – Nicht gesellschaftsfähig (1961).

Joan Allen
Besetzung · Bekannt für Wie ein einziger Tag, Das Bourne Ultimatum
Joan Allen (* 20. August 1956 in Rochelle, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Joan Allen begann ihre Schauspielkarriere beim Theater, auf dessen Bühnen sie immer noch regelmäßig auftritt. 1977 wurde sie Mitglied der Chicagoer Steppenwolf Theatre Company. Es folgten Auftritte in Fernsehfilmen und -serien, bevor sie 1985 ihr Kinodebüt in Tödliche Beziehungen gab. Ihre erste größere Filmrolle hatte sie 1986 als Blinde in Blutmond, der ersten Verfilmung eines Romans um den Massenmörder Hannibal Lecter, den Brian Cox spielte. 1989 erhielt sie für ihre Rolle in dem Theaterstück Burn This den begehrten Tony Award. Mitte der 1990er Jahre wurde Allen für Nixon und Hexenjagd in zwei aufeinander folgenden Jahren für den Oscar als beste weibliche Nebendarstellerin nominiert, später noch einmal als Beste Hauptdarstellerin für Rufmord – Jenseits der Moral (2000). Kritikern und Publikum blieb sie zudem als sensible Hausfrau in Gary Ross’ Tragikomödie Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein in Erinnerung, für die sie mit dem Saturn Award und dem Satellite Award ausgezeichnet wurde. Weiterhin arbeitete Allen mit Regisseuren wie Francis Ford Coppola, Ang Lee, John Woo, Nick Cassavetes, Uli Edel und Norman Jewison zusammen. Allen war für die Hauptrolle in der Fernsehserie Welcome, Mrs. President im Gespräch, sie sagte jedoch ab. In ihr hätte sie die Oscar-nominierte Rolle Laine Hanson aus Rufmord – Jenseits der Moral aufnehmen sollen. 2009 verkörperte Allen in Bob Balabans Fernsehfilm Georgia O’Keeffe die Titelrolle der gleichnamigen US-amerikanischen Malerin, was ihr unter anderem die dritte Nominierung für den Golden Globe Award einbrachte. Allen war von 1990 bis 2002 mit dem Schauspieler Peter Friedman verheiratet. Aus der Ehe entstammt eine Tochter (* 1994).

Meg Foster
Besetzung · Bekannt für Zurück in die Vergangenheit
Meg Foster (* 10. Mai 1948 in Reading, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Nach ihrer Schauspielausbildung an Sanford Meisners renommierter Neighborhood Playhouse School of the Theatre in New York City war Meg Foster zunächst am Theater tätig. Seit Beginn der 1970er-Jahre arbeitete sie vor allem für das Fernsehen. Ihre außergewöhnlich blassblauen, fast transparent wirkenden Augen führten zu zahlreichen Rollen als blinde, verletzliche Schönheit (z. B. in dem TV-Film Killer frei Haus von 1983). Sie war jedoch aus dem gleichen Grund auch einsetzbar als unheimliches Sektenmitglied (Das süße Wort Verheißung von 1981, der ihr eine Nominierung für den Genie Award einbrachte), als gewissenlose Geschäftsfrau (Leviathan von 1989), als humanoider Alien (Star Trek: Deep Space Nine: The Muse von 1996) und als Cyborg (Alien Desperados von 1994). In der Filmversion von Masters of the Universe gab sie 1987 neben Dolph Lundgren und Frank Langella die Evil-Lyn. Im Science-Fiction-Thriller Sie leben! (1988) von John Carpenter verkörperte sie ebenfalls das Böse, das es zu töten galt. In dem Horrorfilm Stepfather II (1989) musste sie sich hingegen als Immobilienmaklerin gegen ihren mordlustigen Ehemann in spe verteidigen. Fosters Blick war in so vielen Filmen das wesentliche Qualitätsmerkmal, dass der Kritiker Joe Bob Briggs sie einmal als „die Cruella De Vil des Drive-In Films“ bezeichnete, eine Anspielung auf die Schurkin aus dem Disney-Film 101 Dalmatiner. Doch Meg Foster war auch größeren darstellerischen Herausforderungen gewachsen, so 1979 in der Hauptrolle einer Verfilmung von Der scharlachrote Buchstabe oder ein Jahr zuvor in Beziehungsweise andersrum als lesbische Frau, die sich in ihren schwulen Zimmergenossen verliebt. Im Jahr 1982 erhielt sie nach der Absage von Loretta Swit, die im Pilotfilm gespielt hatte, die Hauptrolle der Polizistin Christine Cagney in der Fernsehserie Cagney & Lacey. Noch ehe die Serie sich schließlich als weltweiter Erfolg herausstellen konnte, beschlossen die Produzenten nach sechs Folgen, Meg Foster durch Sharon Gless und damit durch eine vermeintlich „femininere“ Darstellerin zu ersetzen.

Kevin Costner
Besetzung · Bekannt für Der mit dem Wolf tanzt, The Untouchables, Yellowstone
Kevin Michael Costner (* 18. Januar 1955 in Lynwood, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent, Unternehmer, Regisseur und Musiker. Seinen größten Erfolg feierte er 1990 mit dem Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt, für den er den Oscar für den besten Film sowie für die beste Regie gewinnen konnte. 1974 gab Costner sein Filmdebüt in der Softsex-Komödie Malibu Summer (dt.: Heißer Strand USA), die erst 1981 veröffentlicht wurde. Erst Anfang der 1980er Jahre kehrte Costner in kleineren Rollen zum Film zurück. Seinen internationalen Durchbruch feierte Costner 1987 mit Brian de Palmas Film The Untouchables – Die Unbestechlichen mit Sean Connery als ehrlichem Polizisten, Robert De Niro als Al Capone und Costner als dessen Gegenspieler Eliot Ness. Im selben Jahr drehte er den ebenfalls erfolgreichen Thriller No Way Out – Es gibt kein Zurück. 1989 gelang ihm mit dem märchenhaften Film Feld der Träume über einen Farmer, der mit dem Bau eines Baseball-Stadions in seinem Maisfeld die Vergangenheit beschwört und die Zukunft gewinnt, ein weiterer Erfolg. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität gründete Costner zusammen mit Produzent Jim Wilson die Produktionsfirma Tig Productions, mit der er seine Filme fortan produzierte. Sein Regiedebüt gab Costner 1990 mit dem aufwendigen Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt, den er auch produzierte und dessen Hauptrolle er übernahm. Der mehr als drei Stunden lange Streifen wurde entgegen den Erwartungen der Fachwelt ein internationaler Kinoerfolg und erntete bei 12 Nominierungen sieben Oscars, unter anderem für Costners Regie und den Besten Film. Es folgte bis Mitte der 1990er Jahre eine Serie weiterer Erfolge mit dem Abenteuerfilm Robin Hood – König der Diebe, Oliver Stones Geschichtsinterpretation JFK – Tatort Dallas (beide 1991), dem romantischen Thriller Bodyguard (1992) mit Whitney Houston und Clint Eastwoods Perfect World (1993), in dem Costner erstmals einen Verbrecher spielte. Lawrence Kasdans Verfilmung des Lebens von Wyatt Earp (1994) mit Costner in der Titelrolle floppte. 1995 produzierte Costner dann den postapokalyptischen Science-Fiction-Film Waterworld und spielte die Hauptrolle des Mariners. Zwei Jahre später setzte Costner noch einmal sein ganzes Renommee ein, um als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent eine kostspielige Mischung aus Western und Science Fiction inszenieren zu können: Doch The Postman wurde, anders als Waterworld, tatsächlich ein großer Flop und von vielen Kritikern verrissen. The Postman markierte einen Wendepunkt. Nach dem hochbudgetierten Misserfolg konnte sich Costner nie wieder in der ersten Hollywood-Liga positionieren, obwohl er auch weiterhin kontinuierlich beschäftigt war. Er spielte Hauptrollen in Liebesfilmen wie Message in a Bottle (1999), An deiner Schulter (The Upside Of Anger, 2005) oder dem Politthriller Thirteen Days (2000). 2003 inszenierte er den Western Open Range (2003), in dem er auch Regie führte. Mit diesem Film gelang ihm ein finanzieller Erfolg, und er erntete wieder positive Kritiken. 2007 überraschte er in der Rolle eines geisteskranken Serienmörders in dem Film Mr. Brooks.